MAFO Systemtechnik AGLiquidated

Industriestraße 1, 83317 Teisendorf, DEU

Master Data

Registry
Register court Traunstein HRB 18045
Registered
12/3/2007
Industry
Manufacture of metal forming machineryManufacture of machinery for metallurgyWholesale of machine tools
Purpose
Betrieb einer Gießerei und Metallverarbeitung, insbesondere der Formen und Werkzeugbau, der Maschinenund Sondermaschinenbau und der Handel mit Waren dementsprechender bzw. vergleichbarer Art.

Financial Overview

History

No events found for this filter

Management

NameRole
Markus, Dipl.Ing. Grob
since 3/19/2013
Board Member

Holdings
Beta

NameOwnership
No data available

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

MAFO Systemtechnik AG

Teisendorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

der MAFO Systemtechnik AG, Teisendorf

für das Geschäftsjahr 2023

Die MAFO Systemtechnik AG bietet als Lohnfertiger mit den Bereichen Zerspanung, Gießerei, Schweißbaugruppen und Montage ihren Kunden ein breitgefächertes Produktportfolio. Durch die Möglichkeit diese unterschiedlichen Fertigungsmöglichkeiten zu kombinieren und aus einer Hand anbieten zu können, unterscheidet sich das Unternehmen von vielen Wettbewerbern im Bereich Lohnfertigung und Zulieferung.

Die Bereiche werden eigenständig mit eigener betriebswirtschaftlicher Verantwortung geführt.

Die Gesellschaft hat sich seit einigen Jahren im Bereich Zerspanung auf die Bearbeitung kleinerer und mittlerer Losgrößen fokussiert. Der Bereich Schweißen umfasst ein weites Spektrum vom Einzelteil bis zur Serie auf Schweißrobotern.

Der Bereich Montage bietet Leistungen von Lohnarbeiten im Rahmen der Komplettierung von bearbeiteten Teilen bis zur Montage von Modulen und kompletten Maschinen. Dabei werden auch Konstruktionsleistungen sowie Elektroarbeiten mit angeboten.

Als Lohnfertiger, der nach Kundenzeichnung fertigt, und ohne eigenständiges Produkt gibt es bei MAFO keinen eigenständigen Entwicklungsbereich.

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Nach der Überwindung der Coronakrise und den damit verbundenen negativen Auswirkungen endete die sich abzeichnende Entspannung mit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine schlagartig und die weltwirtschaftliche Gesamtsituation wurde erneut auf den Kopf gestellt.

Die Materialpreise verharren seit 2021 in allen Bereichen auf einem hohen Niveau bzw. steigen weiterhin an und eine Entspannung ist nicht absehbar. Dazu kommen die Auswirkungen der verschiedenen Tarifabschlüsse, die in den Bezugspreisen für Waren und Dienstleistungen ihren Niederschlag finden. Dies und die weiterhin hohen Energiekosten führten erneut zu erheblichen Preissteigerungen in allen Bereichen. Die Inflationsrate ist zwar gegenüber dem Vorjahresstand um zwei Prozentpunkte auf 5,9 % zurückgegangen. Dieser Wert liegt aber noch weit von jeglicher volkswirtschaftlichen Zielgröße entfernt und die europäische Zentralbank versucht hier mit ihrer Zinspolitik gegenzusteuern, obwohl die Treiber für die Inflation angebotsinduziert sind und nicht von den konservativen volkswirtschaftlichen Ursachen abhängig sind. Das hohe Zinsniveau erschwert die Investitionstätigkeit und die hohen Tarifabschlüsse tragen einer weiterhin inflationären Entwicklung bei.

Politisch herrschte in 2023 Krieg zwischen Russland und der Ukraine und weltweite Unsicherheit um das Gebiet Taiwan. Die für die deutsche Wirtschaft wenig förderlichen Entscheidungen der aktuellen Regierung sowie eine ausufernde öffentliche Verwaltung mit teilweise schwierig nachzuvollziehenden Prozessen trugen zu einem schwachen wirtschaftlichen Umfeld bei.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Nach dem Ausnahmejahr 2022, das von der Abrechnung eines großen Projektes geprägt war, hat das schwache wirtschaftliche Umfeld auch die MAFO erreicht. Der Auftragseingang schwächte sich gegenüber der Vorjahreszahl etwas ab, blieb aber immer noch auf einem hohen Niveau. Die Kunden der MAFO sind in den verschiedensten Branchen aktiv und teilweise über einen Zeitraum von mehr als zwölf Monaten ausgelastet. Diese Beständigkeit half MAFO bereits mehrfach zum Überwinden von Ausnahmesituationen. Die volatilen hohen Energiekosten konnten durch rechtzeitiges Handeln noch in Grenzen gehalten werden und das verschaffte neben der Planungssicherheit während der Krise auch einen Wettbewerbsvorteil.

Das Volumen des langjährigen Hauptkunden aus dem Zweiradbereich ging im Geschäftsjahr erneut zurück, nicht zuletzt, weil bei diesem Kunden mehr Produkte mit einer anderen Materialbeschaffenheit zum Einsatz kommen. Dies machte sich bei der Auslastung der Abteilung Serienschweißbaugruppe bemerkbar.

Der Bereich Maschinenbau entwickelte sich weiterhin freundlich und war, obwohl im Vorjahr ein Großauftrag abgewickelt werden konnte, gut ausgelastet. Darüber hinaus konnte ein neuer Kunde aus dem Bereich Werkzeugmaschine gewonnen werden, wo erste Umsätze realisiert werden konnten und sich eine sehr positive Entwicklung ankündigt. Der Auftragsbestand blieb in diesem Bereich daher bis zum Jahresende weiterhin hoch. Leider kam der Abnehmer von Trockengeräten in finanzielle Schwierigkeiten, weshalb die Auslieferungen im vierten Quartal gestoppt werden mussten.

Der Bereich Präzisionsschweißbaugruppen war ganzjährig sehr gut ausgelastet und arbeitete an der Kapazitätsgrenze. Zum Jahresende konnte erneut ein großer Auftrag für die Fertigung von Überrollkäfigen für einen großen deutschen Automobilhersteller gewonnen werden. Aufgrund der großen Nachfrage im Bereich Präzisionsschweißbaugruppe entstanden in diesem Bereich neue Arbeitsplätze.

Auch die Gießerei war während des gesamten Geschäftsjahres voll ausgelastet. Trotz erschwerter Bedingungen durch steigende Material- und Energiekosten überwiegen die Vorteile des Systemlieferanten und der Kundenstamm konnte gehalten werden.

Insgesamt aber hat die nachlassende Konjunktur im Geschäftsvolumen einige unschöne Spuren hinterlassen. Es gelang jedoch mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 94,5 ein Ergebnis zu erwirtschaften, das leicht über der im Vorjahr prognostizierten Zahl von T€ 84,7 liegt. Insoweit wurde die Mehrzahl der Planungsprämissen eingehalten.

Im Geschäftsjahr wurden keine Großinvestitionen getätigt. Es wurde gezielt in den einzelnen Bereichen in Ersatz und Erweiterungen investiert. Die Liquidität verharrte auf einem auskömmlichen Niveau und die Bankverbindlichkeiten konnten planmäßig abgebaut werden.

Ertragslage

Im Vergleich zum Vorjahr ist der Umsatz um T€ 1.349,7 auf T€ 14.694 zurückgegangen. Die Vorjahreszahl war allerdings stark von der Abrechnung eines Großauftrags beeinflusst, was auch im Bestandsabbau Ausdruck findet. In der Folge ist die Gesamtleistung um T€ 1.566 zurückgegangen.

Die verminderte Gesamtleistung spiegelt sich auch in den variablen Aufwendungen wieder. Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr von T€ 4.639,0 auf T€ 3.551,1 zurückgegangen. Die Materialquoten der Produktgruppen sind ähnlich zum Vorjahr. Die Fremdleistungen sind um T€ 59,9 auf T€ 2.827,5 leicht angestiegen. Die Oberflächenbehandlungen und externer Zukauf bestimmen den größten Bestandteil des Aufbaus. Zusätzlich machen sich hier die Lohnsteigerungen in allen Zulieferbereichen bemerkbar.

Der Rohertrag betrug T€ 8.188,3 und hat sich damit gegenüber der Vorjahreszahl (T€ 8.726,3) absolut um T€ 538,0 vermindert, dies entspricht einem annähernd gleichbleibenden Verhältnis zur jeweiligen Gesamtleistung.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von T€ 266,4 auf T€ 153,5 zurückgegangen. Die Vorjahreszahl war stark beeinflusst von Zahlungen auf die einzelwertberichtigte Forderung gegen einen insolventen Kunden aus der Verwertung der Insolvenzmasse.

Der Personalaufwand ging in absoluten Zahlen um T€ 136,5 auf T€ 4.456,2 zurück. Im Vorjahr wurden allerdings bereits sämtliche tariflichen Einmalzahlungen aus dem mehrjährigen Tarifabschluss sowie die deutliche Tariferhöhung verarbeitet, so dass diese Zahl überproportional hoch war. Darüber hinaus ging die Zahl als Folge des Abbaus von Resturlaub und Gleitzeitguthaben zurück.

Die Abschreibungen stiegen von T€ 490,4 auf T€ 572,8. Das im Vorjahr angeschaffte Bearbeitungszentrum wirkte sich stark auf diese Zahl aus. Die Abschreibungsquote ist im Vergleich zum Vorjahr wieder angestiegen.

Die sonstigen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr geringfügig um T€ 54,5 von T€ 2.039,8 auf T€ 2.094,3 angestiegen. Die gestiegenen Kosten für Heizung und Gebäude konnten durch etwas niedrigere Kosten im Bereich Reparatur und Instandhaltung ausgeglichen werden.

Der Zinsaufwand liegt mit T€ 130,9 leicht über dem Vorjahresniveau von T€ 115,1. Hier macht sich leider das allgemein angestiegene Zinsniveau bemerkbar.

Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern ist deutlich von T€ 680,6 auf T€ 262,7 zurückgegangen. Das ergibt eine Marge auf die Betriebsleistung von 1,80 % (Vj. 4,17 %).

Insgesamt wurde ein Jahresüberschuss von T€ 94,5 (Vj. T€ 390,5) erzielt.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist mit T€ 9.218,9 gegenüber der Vorjahreszahl von T€ 9.988,1 zurückgegangen. Neben einem leichten Rückgang des Anlagevermögens um T€ 185,1 auf T€ 5.091,1 und der Vorräte macht sich hier auch ein stichtagsbedingter Rückgang der Kundenforderungen bemerkbar. Das Anlagevermögen bildet wie auch im Vorjahr den größten Aktivposten.

Die Minderung des Umlaufvermögens setzt sich überwiegend zusammen aus einem Vorratsabbau um T€ 171,6 und einem Rückgang der Kundenforderungen um T€ 204,7. Der Vorratsbestand betrug T€ 2.728,5 gegenüber T€ 2.900,1 im Vorjahr. Dieser Rückgang setzt sich zusammen aus einem Aufbau bei den RHB um T€ 10,8, einem Abbau der Halbfertigerzeugnisse um T€ 87,9 und einer Minderung der Fertigerzeugnisse um T€ 39,3. Die geleisteten Anzahlungen sind um T€ 55,1 auf T€ 1,0 zurückgegangen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich von T€ 1.280,7 auf T€ 1.076,0. Der größte Teil der Forderungen besteht aus abgesicherten Forderungen gegenüber dem Hauptkunden aus dem Bereich der Serie. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen ergab sich ein Abbau von T€ 211,3. Hier sind unter anderem die Entschädigungen aus dem Infektionsschutzgesetz eine Ursache. Die liquiden Mittel liegen nahezu unverändert bei T€ 234,3. Der Rechnungsabgrenzungsposten ist leicht auf T€ 31,2 angestiegen.

Das Eigenkapital steigt von T€ 2.693,6 auf T€ 2.785,5. Dabei wurde der Jahresüberschuss aus 2022 bis auf die Zahlung einer Mindestdividende thesauriert. Die Eigenkapitalquote steigt nicht zuletzt als Folge der gesunkenen Bilanzsumme auf 30,2 % (Vorjahr: 27,0 %).

Das Fremdkapital ist in der Summe um T€ 593,5 zurückgegangen. Dabei haben sich die Rückstellungen um T€ 253,3 von T€ 1.251,0 auf T€ 997,7 vermindert. Hier findet vor allem der Abbau von Resturlaub und Gleitzeitguthaben seinen Niederschlag. Die Bankschulden gingen planmäßig von T€ 3.918,0 auf T€ 3.536,5 zurück. Die erhaltenen Anzahlungen stiegen als Folge eines größeren Auftrags für den Bereich Montage von T€ 242,5 auf T€ 361,6. Darüber hinaus gingen als Folge der Anstrengungen für den Abbau von Materialbeständen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 495,1 auf T€ 302,4 zurück. Die Gesellschaft kommt ihren Verpflichtungen unter Ausnutzung von Skontierungsmöglichkeiten nach. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind die Verpflichtungen aus einer Mietkauflösung für ein im Vorjahr angeschafftes Bearbeitungszentrum enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind auch als Folge der planmäßigen Tilgungen um T€ 138,4 auf T€ 1.108,4 zurückgegangen.

Aufgrund unterschiedlicher Bewertungsformen sind latente Steuern in Höhe von T€ 9,8 auszuweisen.

Die Cash-Flow Rechnung für das Geschäftsjahr ist geprägt vom planmäßigen Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Auflösen langfristiger Rückstellungen sowie dem Abbau von Vorräten in Höhe von T€ 751,2. Finanziert wurde dies neben Abschreibungen, durch erhaltene Anzahlungen in Höhe von T€ 119,1 und dem Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung mit liquiden Mittel. Die Finanzierung erfolgt weiterhin ausschließlich über ein Kreditinstitut.

Investitionen erfolgen grundsätzlich durch Kauf und Finanzierung aus Eigen- und Fremdmitteln.

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Im Jahr 2023 kam ein Kunde, der komplette Trocknungssysteme bezieht, in ernsthafte Zahlungsschwierigkeiten. Vorsichtshalber wurden sämtliche Bestände und Forderungen, die diesen Kunden betreffen, wertberichtigt. Durch ein zusätzliches Augenmerk auf offene Rechnungen und das Zahlungsverhalten sämtlicher Kunden konnten weitere Zahlungsausfälle vermieden werden.

Im Februar 2023 wurde ein Bauantrag für die Erweiterung der Gießerei gestellt. Seitens der zuständigen Behörden wurde signalisiert, dass im Laufe des Geschäftsjahres 2024 mit den entsprechenden Genehmigungen gerechnet werden kann.

4. Risiken der künftigen Entwicklung

Wie jedes Unternehmen ist auch die MAFO Systemtechnik AG einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. Um die Auswirkung der allgemeinen Risiken möglichst früh erkennen zu können, erstellt das Unternehmen monatlich eine Gewinn- und Verlustrechnung, bei der die aktuellen Ist-Zahlen mit den Plan- und Prognosezahlen verglichen werden. Steuerungsgröße ist das Ergebnis vor Steuern.

Ausfallrisiken werden durch die Festlegung von Obergrenzen und Kontrollverfahren sowie durch regelmäßige Mahnzyklen gesteuert. Die Gesellschaft erwartet keine Forderungsausfälle bei Geschäftspartnern, denen eine hohe Kreditwürdigkeit eingeräumt wurde.

Das Jahr 2023 war gezeichnet von steigenden Energie- und Rohstoffpreisen aufgrund der Versorgungsunsicherheit durch den Krieg in der Ukraine. Die Preissteigerungen in Verbindung mit den Tarifverhandlungen könnten in allen Bereichen zum Beginn der Lohn-Preis-Spirale führen. Neben dem preislichen Risiko wurde auch die Verfügbarkeit als Risiko angesehen. Auch die zugespitzte Situation zwischen Taiwan und China, kann bei wenigen Serienteilen zu Beschaffungsproblemen führen.

Ein weiteres Risiko stellt der Fachkräftemangel dar, der sich von den fehlenden zukünftigen Auszubildenden bis hin zu benötigten Fachkräften zur Produktionserweiterung zieht.

Die seit Mitte 2023 am Beschaffungsmarkt zu beobachtende Entspannung der Kostensituation setzte sich zu Beginn des Jahres 2024 fort. Inwieweit sich der für das Jahresende zu erwartende erneut hohe Tarifabschluss in der Metallindustrie negativ auf das Preisniveau auswirkt, bleibt abzuwarten.

Schließlich ist auch ein grundsätzliches Risiko in der Abhängigkeit von einigen Großkunden zu sehen.

Währungs- und Zinsänderungsrisiken betreffen die Gesellschaft nur indirekt, da der überwiegende Teil des Umsatzes im Euro-Raum fakturiert wird und sämtliche Finanzierungen langfristig abgeschlossen wurden.

5. Chancen und Prognose

Der Auftragsbestand zum Ende des Jahres liegt trotz einer sich abzeichnenden Abschwächung weiterhin auf hohem Niveau. Grundvoraussetzung ist es, die Preise für Rohmaterial bei Bestelleingang zu sichern und dadurch das Risiko von Preissteigerungen in der Materialbeschaffung zu minimieren. Die Inflation und damit das Niveau der Einkaufspreise ist weiterhin hoch und wird sich nach den erreichten und zu erwartenden Tarifabschlüssen auch nicht erheblich vermindern. Es werden weiterhin alle Anstrengungen unternommen, um alle entstehenden Kosten weiterzugeben.

Die Entwicklungen im Osten Europas und China sowie deren Folgen sind noch immer schwierig absehbar. Sollte sich ein Abwärtstrend bemerkbar machen, werden weitere Maßnahmen eingeleitet, um die MAFO zukunftssicher aufzustellen.

Wie in den Vorjahren sind die Ziele für 2024 klar definiert

• straffes Kostenmanagement und Vermeidung von Unterauslastung

• Preissicherung und Kostenweitergabe

• weitere Optimierung der Abläufe und Prozesse

• Wachstum durch externen Zukauf

• Entwicklung hin zum Modul- und Systemlieferanten

Im Jahr 2024 und in den Folgejahren wollen wir die strategischen Ausrichtungen nachhaltig weiterführen und im Kerngeschäft vorsichtig weiterwachsen. Zusätzliche Investitionen sollen die MAFO vom Wettbewerb abheben und die Produktionsvielfalt sichern.

Angesichts der volatilen Situation auf den Weltmärkten als Folge der instabilen politischen Situation sind Vorhersagen für das Geschäftsjahr 2024 sehr schwierig. Auf der Grundlage des vorhandenen Auftragsbestandes wurde eine Planung erstellt, die von gleichbleibenden Umsätzen und einem Ergebnis in Vorjahreshöhe ausgeht.

 

Teisendorf, den 1. Juli 2024

Markus Grob, Mitglied des Vorstands

Andreas Müller, Mitglied des Vorstands

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.091.139,88 5.276.272,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 27.753,00 40.463,00
II. Sachanlagen 5.063.386,88 5.235.809,58
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.965.575,96 3.074.617,96
2. technische Anlagen und Maschinen 1.312.606,87 1.461.992,57
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 760.434,05 683.699,05
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.770,00 15.500,00
B. Umlaufvermögen 4.096.647,10 4.686.918,18
I. Vorräte 2.728.511,45 2.900.107,30
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.133.808,22 1.549.800,11
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 234.327,43 237.010,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.169,72 24.926,13
Aktiva 9.218.956,70 9.988.116,89

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.785.361,17 2.693.558,31
I. Gezeichnetes Kapital 350.000,00 350.000,00
II. Kapitalrücklage 431.893,00 431.893,00
III. Gewinnrücklagen 152.757,38 152.757,38
IV. Bilanzgewinn 1.850.710,79 1.758.907,93
davon Gewinnvortrag 1.758.907,93 1.371.092,29
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 112.646,31 128.493,21
C. Rückstellungen 997.876,40 1.251.007,58
D. Verbindlichkeiten 5.308.947,21 5.902.373,79
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.536.517,18 3.917.976,83
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 651.974,98 546.404,12
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.884.542,20 3.371.572,71
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.772.430,03 1.984.396,96
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.000.365,24 1.219.489,95
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 772.064,79 764.907,01
E. Rechnungsabgrenzungsposten 4.279,61 0,00
F. Passive latente Steuern 9.846,00 12.684,00
Passiva 9.218.956,70 9.988.116,89

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.341.779,53 8.992.619,54
2. Personalaufwand 5.411.958,35 5.781.850,79
a) Löhne und Gehälter 4.456.244,31 4.592.727,97
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 955.714,04 1.189.122,82
3. Abschreibungen 572.804,92 490.394,13
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 572.804,92 490.394,13
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.094.326,64 2.039.819,95
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.096,96 6.329,15
davon Erträge aus Abzinsung 8.767,22 6.287,15
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 130.943,45 115.149,36
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 39.542,03 173.896,94
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 2.838,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 12.684,00
8. Ergebnis nach Steuern 101.301,10 397.837,52
9. sonstige Steuern 6.798,24 7.321,88
10. Jahresüberschuss 94.502,86 390.515,64
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.758.907,93 1.371.092,29
12. Ausschüttung 2.700,00 2.700,00
13. Bilanzgewinn 1.850.710,79 1.758.907,93

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der MAFO Systemtechnik AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. i. V. m. 264 ff. HGB aufgestellt.

Ergänzend wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Nach den in § 267 HBG angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: MAFO Systemtechnik AG
Firmensitz laut Registergericht: Teisendorf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Traunstein
Register-Nr.: HRB 18045

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Aktiva

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert angesetzt. Auf Grund des allgemeinen Zins- und Bonitätsrisikos wurde eine Pauschalabwertung von 1,55 % vorgenommen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet und haben keine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (§268 Abs. 4 HGB).

Die liquiden Mittel (Barbestände und Bankguthaben) werden zu Nominalwerten angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

2. Passiva

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Grundkapital laut Satzung sowie der Handelsregistereintragung und ist vollständig eingezahlt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen wurden mit einem Zinssatz von 1,51 % bei einer Laufzeit von 10 Jahren abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

3. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geringwertige Gegenstände des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis netto EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

2. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

3. Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital von 350.000,00 ist eingeteilt in:

Grundkapital Euro
296.000,00 Stück Stammaktien zum Nennwert von je 1,00 296.000,00
54.000,00 Stück Vorzugsaktien zum Nennwert von je 1,00 54.000,00

Es handelt sich um Namensaktien.

4. Angaben zum Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen

Von der Regierung von Oberbayern wurde ein Zuschuss für getätigte Investitionen gewährt. Für diesen wurde ein Sonderposten gebildet, welcher ratierlich aufgelöst wird.

5. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten: Rückstellung für offenen Urlaubs- und Gleitzeitansprüche, Gleitzeitguthaben, Tantieme, Mitarbeiterprämien, ERA-Anpassung, Erfüllung der Aufbewahrungspflicht, Abschluss- und Prüfungskosten, Bonuszahlungen an Kunden, Gewährleistungen und unterlassene Instandhaltung bei Nachholung im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten.

6. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit Betrag
Euro
Sicherung Betrag
Euro
Vermerk
gegenüber Kreditinstituten 3.536.517,18 2.900.000,00 1
1.500.000,00 2
Summe 3.536.517,18 4.400.000,00

Die Höhe der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahren beträgt 1.122.710,79 Euro.

Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:

1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen

2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen

7. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 705.204 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Leasing-, Miet-, Wartungs- und Softwarepflegeverträge.

IV. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 101
Angestellte 11
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 112

2. Namen der Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:

Karl-Heinz Schörghofer (bis 30. Juni 2024) ausgeübter Beruf: Vorstand Produktion
Andreas Müller (seit 01. Februar 2024) ausgeübter Beruf: Vorstand Produktion
Markus Grob ausgeübter Beruf: Vorstand Vertrieb

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Dr. Ludwig Wagatha ausgeübter Beruf: Diplommathematiker
Dr. Peter Schöttl ausgeübter Beruf: Diplomkaufmann
Stefan Egger ausgeübter Beruf: stv. Abteilungsleiter

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Dr. Ludwig Wagatha.

3. Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Aufsichtsratstätigkeiten wurden mit 9.000 Euro vergütet.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Für Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres aufgetreten sind, wird auf den Lagebericht verwiesen.

5. Vorschlag bzw. Beschluss über die Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 94.502,86 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages in Höhe von Euro 1.758.907,93 und der erfolgten Ausschüttungen ergibt sich ein Betrag von Euro 1.850.710,79, der zu verwenden ist.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von Euro 2.700 vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden Euro 1.848.010,79 vorgetragen.

 

Markus Grob, Mitglied des Vorstands

Andreas Müller, Mitglied des Vorstands

Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrates der MAFO Systemtechnik AG

zum Jahresabschluss 2023

Der Aufsichtsrat der MAFO Systemtechnik AG hat während des Geschäftsjahres die Geschäftsführung laufend überwacht und sich eingehend über die Entwicklung des Unternehmens und über alle wesentlichen Geschäftsvorgänge informiert.

Der Aufsichtsrat ist im Berichtsjahr zu sieben Aufsichtsratssitzungen, davon zwei außerordentlichen Aufsichtsratssitzungen, zusammengetreten. Die erhöhte Anzahl an Sitzungen kam dadurch zusammen,

• dass die ursprünglich für den 16.12.2022 geplante Sitzung kurzfristig auf den 20.1.2023 verschoben wurde und sich damit ein zusätzlicher regulärer Aufsichtsratstermin im Kalenderjahr 2023 ergab.

• dass für den 2.6.2023 eine außerordentliche Sitzung einberufen wurde, um die finanziellen Konsequenzen der Investitionsplanung zeitnah diskutieren zu können und

• dass für den 28.8.2023 darüber hinaus eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung einberufen wurde - mit dem einzigen Tagesordnungspunkt "Personal- und Vorstandsthemen".

Darüber hinaus trafen sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der Vorstand auch zwischen diesen Terminen, um aktuelle Themen zu erörtern oder stimmten sich telefonisch ab.

In den jeweiligen Sitzungen und Telefonaten wurden mit dem Vorstand die laufende Geschäftsentwicklung eingehend besprochen und analysiert, sowie einzelne Geschäftsvorgänge, die auf Grund gesetzlicher oder satzungsgemäßer Bestimmungen der Zustimmung des Aufsichtsrates unterliegen, geprüft, beraten und entschieden. In allen Entscheidungen, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat unmittelbar und rechtzeitig eingebunden. Den Berichtspflichten nach § 90 Aktiengesetz wurde dabei entsprochen.

I. Aufsichtsratssitzungen

Im Berichtsjahr fanden insgesamt 7 Aufsichtsratssitzungen statt, Thema in diesen Sitzungen waren die aktuelle wirtschaftliche Lage, die finanzielle Situation der Firma sowie Nachfolgefragen im Vorstand.

Im Einzelnen:

1.) Aufsichtsratssitzung vom 20.1.2023

Hauptthema der Sitzung waren die Jahresendzahlen 2022, auch wenn naturgemäß noch keine belastbaren Daten vorlagen. Die vorläufige Datenbasis erlaubte aber die Schlussfolgerung, dass das vorausgegangene Geschäftsjahr sehr positiv beendet wurde. Der Aufsichtsrat sprach dafür dem Vorstand seine Anerkennung aus.

Auch die Vorschau und Planung für 2023 sollten sich auf Basis der damaligen Diskussion positiv darstellen. Vor diesem Hintergrund wurden auch die zu erwartenden größeren Investitionen (Erweiterung der Fotovoltaikanlage, Erweiterung der Halle 3 für Montage und Schweißen, Modernisierung der Gießerei) besprochen.

Ein weiteres wesentliches Thema war die strategische Ausrichtung der Firma, da dies eine wesentliche Basis für die Suche eines geeigneten Nachfolgers beim Ausscheiden von Herrn Schörghofer sein würde.

2.) Aufsichtsratssitzung vom 17.3.2023

Hauptthema in dieser Sitzung war die Diskussion der Gewinn- und Verlustrechnung für das Jahr 2022 sowie der Bilanz zum Jahresende 2022.

Ebenfalls besprochen wurde der Anlauf des Jahres 2023, der nicht plangemäß verlief. Die Produktion lag hinter dem Plan, ebenso das Betriebsergebnis. Kritisch für das Erreichen des Plans war insbesondere die Personalknappheit. Angesprochen wurde erstmalig die schwierige Situation bei Airffect und der (bereits bekannte) Auslauf bisheriger Komponenten bei KTM.

Die Summe der diskutierten mittelfristigen Investitionsprojekte war Gegenstand einer weiteren größeren Diskussion, insbesondere da diese Summe die mittelfristigen Möglichkeiten von MAFO deutlich zu übersteigen schienen..

3.) Außerordentliche Aufsichtsratssitzung vom 2.6.2023

Anlass dieser außerordentlichen Aufsichtsratssitzung war die Diskussion der anstehenden Investitionen in der vorausgegangenen Sitzung. Es wurden Möglichkeiten besprochen, die Investitionen zeitlich so zu strukturieren, dass sie zu den finanziellen Gegebenheiten der Firma passen sollten.

Weitere Themen waren wiederum die Situationen bei den großen Kunden KTM und Airffect sowie die Arbeit der Wirtschaftsprüfer und der zu erwartende Jahresüberschuss.

Ebenso wurde der Aufsichtsrat darüber informiert, dass die bisherige Personalsuche für die Nachfolge auf Vorstandsniveau ein Feld von vier möglichen Kandidaten ergeben hatte, mit denen weitere Gespräche geführt werden sollten.

4.) Aufsichtsratssitzung vom 14.7.2023

Themen dieser Sitzung waren die Genehmigung und Feststellung des Jahresabschlusses 2022, die Vorbereitung der Hauptversammlung und die Diskussion der künftigen Schwerpunkte der MAFO AG.

5.) Außerordentliche Aufsichtsratssitzung am 28.8.2023

Herr Andreas Müller als möglicher Kandidat für die Vorstandsnachfolge hatte sich den Mitgliedern des Aufsichtsrates in einer vorhergehenden Sitzung persönlich vorgestellt.

In dieser Sitzung wurde beschlossen, Herrn Andreas Müller für den Zeitraum von fünf Jahren ab 1.2.2024 als Vorstand der MAFO Systemtechnik AG zu bestellen. Basis war ein im Vorfeld mit Herrn Andreas Müller abgestimmter Vorstandsanstellungsvertrag.

6.) Aufsichtsratssitzung am 28.8.2023

Die ursprünglich für den 15.9.2023 geplante Sitzung war auf diesen Termin verschoben worden, da aufgrund der Durchführung der außerordentlichen Aufsichtsratssitzung bereits alle beteiligten Personen in Teisendorf anwesend waren.

Wesentliche Thema war die neue Planung von Umsatz und Ergebnis, da bereits in der vorherigen Aufsichtsratssitzung klar gewesen war, dass der Plan weder vom Umsatz noch vom Ergebnis her erreicht werden würde. Die neue Planung war im Vorfeld der Aufsichtsratssitzung an die Mitglieder des Aufsichtsrates verteilt worden.

Trotz der erforderlichen Neuplanung wurde für das Gesamtjahr in dieser Sitzung noch die Erwartung zum Ausdruck gebracht, für das Gesamtjahr ein positives Betriebsergebnis zu erzielen.

Mit Herrn Schörghofer wurde Übereinkunft darüber erzielt, dass (zu diesem Zeitpunkt voraussichtlich) zur Jahresmitte 2024 sein Anstellungsvertrag und die Bestellung als Vorstand enden würden.

7.) Aufsichtsratssitzung am 8.12.2023

Thema war insbesondere die Projektion der Ergebnisse für das Jahresende. Der zur Jahresmitte überarbeitete Plan wurde von der Tendenz her eher überschritten, es wurde ein Jahresergebnis in Höhe von ca. 250.000 € erwartet. Auch die Planung 2024 war Gegenstand der Diskussion, ebenso die Situation bei den größten Kunden.

II. Risikoüberwachung

Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat das Risikoüberwachungssystem einschließlich des Controllings diskutiert und sich die Bewertung und Behandlung bestehender Risiken erläutern lassen.

III. Buchhaltung und Jahresabschluss

Die Buchhaltung wurde von der MAFO Systemtechnik AG selbst geführt. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde mit dem Bericht der Abschlussprüfer in der Aufsichtsratssitzung vom 19.7.2023 erläutert und diskutiert, insbesondere nachdem die MAFO Systemtechnik AG auf Grund der Erfüllung größenabhängiger Kriterien als mittlere Kapitalgesellschaft zu qualifizieren war. Der Aufsichtsrat hat in dieser Sitzung den geprüften Jahresabschluss nebst Lagebericht des Vorstandes besprochen und erhob dagegen keine Einwendungen. Der geprüfte Jahresabschluss der MAFO Systemtechnik AG zum 31.12.2023 wurde in unveränderter Form vom Aufsichtsrat gebilligt, sodass dieser nach § 172 AktG festgestellt ist.

Der Aufsichtsrat bedankt sich an dieser Stelle für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Vorstand und mit der gesamten Mitarbeiterschaft der MAFO Systemtechnik AG.

IV. Wechsel im Aufsichtsrat/Vorstand

Im Geschäftsjahr 2023 gab es keinen Wechsel im Vorstand oder Aufsichtsrat.

Allerdings wurde, wie oben beschrieben, mit Herrn Andreas Müller ein Vorstands-Anstellungsvertrag unterzeichnet, der am 1.2.2024 in Kraft treten wird. Es war vorgesehen, dass ab diesem Zeitpunkt Herr Andreas Müller die Gesellschaft nach Maßgabe der Vorschriften der Satzung vertreten würde. Im Januar 2024 wurde per Umlaufbeschluss des Aufsichtsrats beschlossen, dass Herr Andreas Müller - in Abweichung von der Satzung - die Firma stets einzelnen vertreten würde.

 

Teisendorf, im Juli 2024

Dr. Ludwig Wagatha, Aufsichtsratsvorsitzender

Einladung / TO Hauptversammlung

Protokoll

der ordentlichen Hauptversammlung der MAFO Systemtechnik AG am 19.7.2024

Ort: Gasthaus Alte Post, Teisendorf

1) Der Versammlungsleiter Dr. Ludwig Wagatha als Vorsitzender des Aufsichtsrates eröffnete die Hauptversammlung um 11:30 Uhr. Der Versammlungsleiter begrüßte die anwesenden Aktionäre sowie die vollständig erschienenen Mitglieder des Aufsichtsrates und des Vorstandes.

Aufgrund der bereits eingeholten Einverständniserklärung sämtlicher Aktionäre fand diese Hauptversammlung unter Bezugnahme auf die Einladung mit Tagesordnung vom 12.06.2024 unter Verzicht auf Form und Frist für die Einberufung und Durchführung statt. Die schriftlichen Einverständniserklärungen der Aktionäre sind diesem Protokoll als Anlage 1 beigefügt.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats führte gemäß Paragraf 17 Abs. 1 der Satzung auch den Vorsitz in der Hauptversammlung.

2) Der Versammlungsleiter erläuterte dann die weitere Vorgehensweise im Rahmen der Hauptversammlung. Als Abstimmungsverfahren wird in der Abstimmung das Subtraktionsverfahren gewählt, d. h. es werden die Nein-Stimmen und die Stimmenthaltungen gezählt und hiernach die entsprechenden Ja-Stimmen ermittelt. Die Abstimmung soll dabei durch Handaufzeigen seitens der Aktionäre erfolgen.

Der Versammlungsleiter fragte die anwesenden Aktionäre ausdrücklich, ob sie mit einer derartigen offenen Abstimmung durch Hand aufzeigen einverstanden sind oder ob darauf bestanden wird, dass eine geheime Abstimmung durchgeführt wird. Die anwesenden Aktionäre widersprachen einer offenen Abstimmung durch Handaufzeigen nicht.

3) Dem Versammlungsleiter lag nun auch das Teilnehmerverzeichnis vor. Dieses Teilnehmerverzeichnis liegt dem Protokoll als Anlage 2 bei. Es ergab sich eine Anwesenheitsquote von 95,65 % des Grundkapitals der Gesellschaft.

4) Nach diesen einleitenden Themen erfolgte der Übergang zu den Themen der im Vorfeld verschickten Tagesordnung.

5) TOP 1: Vorlage des geprüften Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31.12.2023, des Lageberichtes, sowie des (vorliegenden) Berichtes des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023.

Herr Hagenau, Vorstand bis 31.12.2020 und bei MAFO noch als Berater tätig, berichtete zum Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023, und zum vorliegenden geprüften Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2023.

Hr. Müller, Vorstand, gab einen kurzen Sachstandsbericht zum laufenden Geschäftsjahr 2024. Nach dem noch relativ guten Jahr 2023 wird ein stabiler Umsatz in 2024 erwartet, was allerdings bereits Anstrengungen erforderlich machen wird. Es sollte ein ausgeglichenes Ergebnis erreicht werden.

Durch die Situation bei KTM ist im Bereich Schweißbaugruppen Kurzarbeit zu erwarten.

Anschließend wurde durch den Versammlungsleiter die Möglichkeit eröffnet, diese Berichte zu diskutieren. Es erfolgten keine weiteren Wortmeldungen, daher schloss der Versammlungsleiter dann die Generaldebatte.

6) TOP 2: Gewinnverwendung.

Die Verwaltung schlug vor, an die Vorzugsaktionäre aus dem Bilanzgewinn eine Dividende in Höhe von Euro 2700,00 auszuschütten (entspricht einer Dividende je Stückaktie in Höhe von 0,05 EUR) und den hiernach verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Dieser Vorschlag wurde ohne Gegenstimmen oder Stimmenthaltungen gebilligt.

7) TOP 3: Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2023:

Die Verwaltung schlug vor, den Mitgliedern des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen.

Dieser Vorschlag wurde ohne Gegenstimmen oder Stimmenthaltungen gebilligt

8) TOP 4: Entlastung des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023:

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates berichtete an dieser Stelle kurz über die Aktivitäten des AR in 2023.

Die Verwaltung schlug vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen.

Dieser Vorschlag wurde ohne Gegenstimmen oder Stimmenthaltungen gebilligt

9) TOP 5 Vergütung des Aufsichtsrates für Geschäftsjahr 2023

Die Verwaltung schlug zur Vergütung des Aufsichtsrates Folgendes vor:

- für den Vorsitzenden des Aufsichtsrates eine Vergütung in Höhe von 4.000 EUR

- für den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden eine Vergütung in Höhe von 3.000 EUR

- für das einfache Aufsichtsratsmitglied eine Vergütung in Höhe von 2.000 EUR.

Die Vergütung versteht sich dabei für den Fall, dass diese mehrwertsteuerpflichtig ist, jeweils zuzüglich der geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.

Dieser Vorschlag wurde ohne Gegenstimmen oder Stimmenthaltungen gebilligt

10) TOP 6: Wahl des Abschlussprüfers:

Der Aufsichtsrat schlug vor, die BTR Beratung Treuhand Revision GmbH, München, zum Abschlussprüfer der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 zu bestimmen, sofern die MAFO Systemtechnik AG im Geschäftsjahr 2024 prüfungspflichtig ist.

Dieser Vorschlag wurde ohne Gegenstimmen oder Stimmenthaltungen gebilligt.

Weitere Tagesordnungspunkte waren nicht gegeben, Anträge lagen nicht vor, weitere Wortmeldungen waren nicht gewünscht.

Der Versammlungsleiter bedankte sich bei den Anwesenden und schloss daraufhin die Hauptversammlung um 12:15 Uhr.

 

Traunstein, 21.07.2024

Dr. Ludwig Wagatha, Vorsitzender des Aufsichtsrates

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MAFO Systemtechnik AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MAFO Systemtechnik AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MAFO Systemtechnik AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

München, den 2. Juli 2024

BTR Beratung Treuhand Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ralph-Peter Scholz, Wirtschaftsprüfer

Lothar Ponzer, Wirtschaftsprüfer

News & Media Coverage

Insolvency Notices

Current insolvency proceedings

Check if there are any insolvency proceedings for this company

Commercial Register Documents

Shareholder List
Current Print (Aktueller Abdruck)
Chronological Print (Chronologischer Abdruck)

Organizations at this Address

1 nearby organization

List of companies and organizations located at or near this business address. Data includes company names, addresses, registration details, and industry classifications.
The information on this page is sourced from public sources, official registries, or provided by third-party providers. Fusionbase does not guarantee the accuracy, completeness, or timeliness of the data. If you have any questions or suggestions, feel free to contact us via the contact form.