WWS GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Schmitt Christian since 10/26/2022 | Liquidator |
Ulrike Bernecker since 10/26/2022 | Liquidator |
Official financial statements and annual reports
Kirsch AktiengesellschaftBurghausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht für das Geschäftsjahr 20161. Grundlagen des Unternehmens Die Kirsch AG fertigt Apparate und Behälter vorwiegend für die chemische und verfahrenstechnische Industrie und ist auf den Spezialapparatebau fokussiert. Zur Produktpalette zählen Druckbehälter, Rührwerksbehälter, Wärmetauscher, Kolonnen und Schweißkonstruktionen mit besonderen Anforderungen an die Komplexität, das Material, die mechanische Bearbeitung und mit speziellen Zulassungen der Apparate. Zum Kundenkreis zählen große Chemiekonzerne, Anlagenbauer oder mittelständische Kunden aus dem Bereich Maschinenbau und verfahrenstechnische Anlagen im In- und Ausland. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut Aussage des VDMA stagnierte die Produktion im deutschen Maschinen- und Anlagenbau im Jahr 2016. Der Auftragseingang im Bereich verfahrenstechnischer Maschinen und Apparate schwächelte. Gemäß Angaben des Verbandes der chemischen Industrie hatte unsere wichtigste Abnehmerbranche die Chemieindustrie einen Umsatzrückgang von 3% zu verzeichnen. Die Investitionen in dieser Branche stagnierten. Die Petrochemie wurde weiterhin durch einen schwachen Ölpreis belastet mit negativen Folgen für den Anlagen- und Apparatebau. 3. Geschäftsverlauf und Lage In 2015 konnten mehrere Großprojekte akquiriert werden, deren Abwicklung in der Produktion in der ersten Jahreshälfte 2016 erfolgte und uns bis Sommer eine gute Auslastung sicherte. Der Auftragseingang der ersten Jahreshälfte blieb jedoch hinter den Erwartungen zurück, so dass die Produktion in der zweiten Jahreshälfte leicht zurückging. Auf Grund der schwachen Investitionstätigkeit in der chemischen Industrie standen die Preise stark unter Druck. Im Gegensatz zum Vorjahr dominierten in 2016 inländische Abnehmer. Gingen in 2015 knapp 60% des Umsatzes in den direkten oder indirekten Export, so waren dies im Jahr 2016 nur 18,2%. a) Ertragslage Die Gesamtleistung stieg gegenüber dem Vorjahr um lediglich 3,7 % von 10.106 TEUR auf 10.475 TEUR. Außerordentlich hohe Materialaufwendungen, auch für Großprojekte, die erst in 2016 zur Abwicklung und Abrechnung kamen, hatten in 2015 ein unterdurchschnittliches Rohergebnis zur Folge. Der Rohertrag 2016 stieg auf Grund des deutlich geringeren Materialaufwands, der mit 43,8 % wieder im guten Mittel der Vorjahre lag, und einer in Folge höherer Auslastung deutlich gestiegener Produktivität von 4.399 TEUR auf 5.918 TEUR stark an. Genannte Faktoren sowie ein wegen leicht reduzierter Mitarbeiterzahlen um knapp 4% geringerer Personalaufwand führten in 2016 zu einem positiven Ergebnis von 229 TEUR nach Steuern. Abbildung der finanziellen Leistungsindikatoren
b) Finanzlage Ein wichtiger Baustein der Auftragsfinanzierung sind Anzahlungen, für die im Gegenzug Avale ausgereicht werden. Da mehrere Großprojekte in 2016 parallel zur Abwicklung kamen, wurden uns seitens der finanzierenden Institute auftragsbezogene Sonderavallinien für die Auftragsfinanzierung zur Verfügung gestellt, die nach Projektabschluss in der zweiten Jahreshälfte wieder zurückgeführt wurden. Die zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr geringeren erhaltenen Anzahlungen sowie höheren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Folge großer Abrechnungen im Dezember führten trotz des deutlich gestiegenen Jahresergebnisses zu einem negativen Cash Flow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit. Die Liquidität war zu jedem Zeitpunkt gesichert. Von Skontoregelungen wurde regelmäßig Gebrauch gemacht. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg gegenüber dem Vorjahr von 6.043 TEUR auf 7.236 TEUR. Die Ursache hierfür ist in den deutlich geringeren erhaltenen Anzahlungen zu suchen, die offen von den Vorräten saldiert werden. Trotz höheren Eigenkapitals führte dies zu einer geringfügigen Reduzierung der Eigenkapitalquote von 25,08% auf 24,01%. 4. Prognosebericht mit Chancen und Risiken Seit Jahresbeginn sind ein im Vergleich zum Vorjahresraum deutlich höheres Anfrageaufkommen und eine rege Vergabetätigkeit zu verzeichnen. Der Auftragseingang lag in den ersten Monaten über dem der Vorjahre. Diese Entwicklung lässt erwarten, dass sich damit der enorme Preisdruck der letzten Jahre wieder etwas reduziert. Auf Grund der Laufzeit von Aufträgen zwischen sechs und zwölf Monaten wird sich dieser Effekt jedoch erst in der zweiten Jahreshälfte positiv auf das Ergebnis auswirken. Wir gehen deshalb in unserer aktuellen Planung für das Jahr 2017 von einem moderat steigenden Ergebnis aus. Wurde in den Vorjahren der Umsatz zum nicht unerheblichen Teil durch Großprojekte generiert, dominieren aktuell mittlere Aufträge das Portfolio, was eine bessere Risikostreuung und einfachere Finanzierung zur Folge hat. Die allgemein in der Branche wieder anziehende Nachfrage führt mittlerweile wieder zu steigenden Materialpreisen. Durch individuelle Kalkulation und Betrachtung der einzelnen Projekte gelingt es uns, bei Auftragsvergabe die steigenden Materialpreise an den Kunden weiterzugeben. Rahmenverträge bestehen nicht. Die Auslastung bis Mitte des Jahres ist gesichert. Die steigende Vergabetätigkeit und eine gewisse Marktkonsolidierung in den letzten Jahren stimmen uns optimistisch, auch die Kapazitäten für die zweite Jahreshälfte füllen zu können. Unsere Bemühungen, unseren Kundenkreis durch zusätzliche Vertriebs- und Marketingaktivitäten zu erweitern und damit Risiken und Abhängigkeiten zu minimieren, tragen erste Früchte. Insbesondere in der Zusammenarbeit mit einem mittelständischen Kundenkreis für verfahrenstechnische Maschinen und Apparate sehen wir künftig Potentiale und Chancen moderaten Wachstums. Vertriebsaktivitäten stehen immer in engen Zusammenhang mit der Konkurrenzfähigkeit, die auf Chancen und Risiken am Markt direkten Einfluss hat. Um die Konkurrenzfähigkeit zu erhalten und weiter zu erhöhen, sind kontinuierliche Produktivitätssteigerungen durch technischen Fortschritt, Prozessoptimierung in den Abläufen sowie den engagierten Einsatz der Mitarbeiter erforderlich. Letztere Themen werden im Rahmen eines Projektes aktiv im Führungskreis durch Moderation eines Externen und in Zusammenarbeit mit einer Hochschule bearbeitet und umgesetzt. Durch einen hohen Qualitätsstandard unserer Produkte und umfangreiche interne und externe Prüfungen und Abnahmen stellen wir bestmöglich sicher, dass durch unsere Apparate verursachte Schäden ausgeschlossen werden können. Auch wenn die Nachfrage aktuell erfreulich ist, so ist die Branche immer wieder mit Nachfrageschwankungen konfrontiert, die ein Risiko für Auslastung, Umsatz und Ertrag darstellen. Dazu muss die Eigenkapitalquote weiter gestärkt, die Fremdfinanzierung und damit die Zinsaufwendungen reduziert und durch eine solide Finanzierung vorgesorgt werden. Um wesentliche Risiken zu erkennen, verfügt die Kirsch AG über ein umfangreiches Kontrollmanagement. Hierzu gehört ein monatliches Reporting, das u. a. eine monatliche Gewinn- und Verlustrechnung mit Soll-Ist-Vergleich, eine Liquiditätsplanung, Auswertungen über Auftragseingang, Auftragsbestände und Kapazitätsplanung sowie eine mitlaufende Kalkulation während der Auftragsabwicklung enthält.
Burghausen, den 20.03.2017 gez. Ulrike Bernecker, Vorstand gez. Christian Schmitt, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Jahr 2016I. Allgemeine Angaben Die Kirsch AG hat ihren Sitz in Burghausen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Traunstein unter HR B 10901 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches in Verbindung mit dem Aktiengesetz aufgestellt. Nach den im § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendete Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze aufgestellt. Die Umsatzerlöse sind nicht mit dem Vorjahr vergleichbar, da diese durch die Neudefinition gemäß § 277 Abs. 1 HGB ausgeweitet wurden. Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG bereits im Jahr 2015 hätte sich ein als Umsatzerlöse auszuweisender Vorjahresbetrag in Höhe von € 9.431.725,20 ergeben. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um lineare bzw. degressive Abschreibungen vermindert, die sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen. Für die Zugänge bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern wurde aus Vereinfachungsgründen die steuerliche GWG-Pool-AfA angewendet. Die Bestände der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert aktiviert, wobei im Inventar zum 31.12.2016 Festwertansätze in Höhe von € 73.910,40 enthalten sind. Der Bilanzansatz für die unfertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten inklusive der notwendigen Gemeinkosten. Verwaltungs- und Vertriebskosten wurden nicht berücksichtigt. Zinsen, die zur Finanzierung der Herstellung der unfertigen Erzeugnisse entstanden sind, wurden in die Herstellungskosten einbezogen. Erhaltene Anzahlungen wurden mit ihrem Betrag offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennbetrag bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in einem separaten Anlagenspiegel dargestellt. Eigenkapital Das Grundkapital beträgt unverändert € 1.000.006,00. Es ist eingeteilt in 71.429 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Wert je Aktie am Grundkapital von € 14. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch Grundschulden auf das Betriebsgrundstück, Globalzession der Forderungen aus L.u.L., Sicherungsübereignungen von Vorratsvermögen, sowie Eigentumsvorbehalt von finanzierten Maschinen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, welche nicht in der Bilanz enthalten sind, in Höhe von € 83.100,72. Die verbleibenden Restlaufzeiten der einzelnen Verträge liegen zwischen acht Monaten und fünfeinhalb Jahren. sonstige betriebliche Aufwendung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Sanierungskosten mit einem Betrag von € 106.739,85 enthalten. IV. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl
Organmitglieder
Der Aufsichtsrat setzt sich aus den folgenden Personen zusammen:
Die Vergütung des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr betrug insgesamt € 20.220. Ergebnisverwendungsvorschlag Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Burghausen, den 20. März 2017 gez. Ulrike Bernecker, Vorstand gez. Christian Schmitt, Vorstand Anlagespiegel
Bericht des AufsichtsratsBericht des Aufsichtsrates zur Hauptversammlung vom 26.07.2017 KIRSCH AG, Burghausen Art und Umfang der Überwachung während des Geschäftsjahres Seit der letzten ordentlichen Hauptversammlung vom 21.07.2016 haben drei Aufsichtsrats-Sitzungen stattgefunden; jeweils am Sitz der Gesellschaft und stets gemeinsam mit dem Vorstand. Da immer alle Aufsichtsräte anwesend waren, war die Beschlussfähigkeit stets gegeben. In den einzelnen Terminen haben die Vorstände Frau Bernecker und Herr Schmitt den Aufsichtsrat regelmäßig und ausführlich über die jeweils aktuelle Lage und die Entwicklung der Gesellschaft mit detailliertem Zahlenmaterial informiert. Die Berichterstattung enthielt monatliche Gewinn- und Verlustrechnungen mit Soll-Ist-Vergleichen, Aussagen zur aktuellen Liquidität und zur Liquiditätsplanung, Auswertungen über Auftragseingang, Auftragsbestände, Unfertige Leistungen und dafür erhaltene Anzahlungen. Ergänzt wurden die Informationen mit Ausführungen über die Kapazitätsauslastung, die Kapazitätsplanung sowie eine mitlaufende Kalkulation während der Auftragsabwicklung. Außerdem wurde das - auch an die Banken verschickte - monatliche Reporting der Kirsch AG dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates und seinem Vertreter regelmäßig zugeleitet. Die Sitzung vom 10.11.2016 war noch durch die schwierige Aquisesituation, den damit verbundenen harten Preiskampf sowie die durch die Vorjahre verursachten Kosten der Sanierungsmaßnahmen gekennzeichnet. Daneben berichtete der Vorstand - wie auch in der Sitzung vom 02.02.2017 - über eingeleitete Marketing- und Vertriebsmaßnahmen sowie Aktivitäten zur Verbesserung der Prozessabläufe innerhalb des Betriebes. Durch Bildung einer sogenannten Führungskoalition sollen die Mitarbeiter durch aktive innerbetriebliche Kommunikation zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit sensibilisiert werden. Ausserdem erhielten die Aufsichtsräte im Februar-Termin vorläufige Zahlen zum Jahresabschluss 2016 sowie einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017. Eine erhöhte Anfragetätigkeit sowie ein - im Vergleich zu den Vorjahren - positiver Auftragseingang verbunden mit einer zufriedenstellenden Kapazitätsauslastung machen Hoffnung auf ein positives Jahresergebnis. Nach Vorlage des - zwischenzeitlich geprüften - Jahresabschlusses 2016 waren sich Aufsichtsrat und Vorstand in der Sitzung am 10.05.2017 darüber einig, das Jahresergebnis 2016 mit dem Bilanzverlust des Vorjahres zu verrechnen und die Höhe der Rücklagen unverändert zu belassen. Der Hauptversammlung soll vorgeschlagen werden, den Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen und keine Gewinnausschüttungen vorzunehmen. In der Sitzung vom 10.05.2017 wurde vereinbart, die Beschlussfassung zum Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung im Umlaufverfahren zu treffen, In diesem Zusammenhang soll der Hauptversammlung auch empfohlen werden, die RWB-Revisions- und Wirtschaftsberatungs-GmbH als Jahresabschlussprüfer für das laufende Geschäftsjahr zu wählen. Da wesentliche Sachverhalte sowie grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik und Geschäftsführung regelmäßig besprochen wurden, war der Aufsichtsrat kontinuierlich über alle wesentlichen Angelegenheiten der Gesellschaft informiert. Die Sitzungen und Arbeitsgespräche führten zu einem stetigen Informationsfluss und Meinungsaustausch zwischen Vorstand und Aufsichtsrat. Stellungnahme des Aufsichtsrats zur Jahresabschlussprüfung Die auf der Hauptversammlung vom 21.07.2016 zum Abschlussprüfer bestellte Revisions- und Wirtschaftsberatungsgesellschaft RWB-Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit dem Sitz in 93092 Barbing hat den Jahresabschluss 2016 unter Einbeziehung der Buchführung sowie den zugehörigen Lagebericht geprüft. Die Abschlussunterlagen und die Verwendung des Jahresergebnisses hat der Vorstand den Mitgliedern des Aufsichtsrats in seiner Sitzung vom 10.05.2017 vorgelegt und umfassend erläutert. In derselben Sitzung am 10.05.2017 informierte der Abschlussprüfer den Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung und stand für Fragen und ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Wesentliche Schwachstellen im Risikofrüherkennungs- und internen Kontrollsystem wurden demnach nicht festgestellt. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, gesetzlich vertreten durch die Herren Wirtschaftsprüfer Dr. Buchner und Thomas Haupt, hat den Jahresabschluss 2016 nebst Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Aufsichtsrat und Vorstand haben vor dem Hintergrund der finanziellen Belastungen auf Grund der vorjähren Ertragseinbußen und der bestehenden Darlehensverpflichtungen ebenso wie mit Blick auf die Erwartungen der Aktionäre dem durch Jahresabschluss und Lagebericht vermittelten Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft zugestimmt. Nach unseren eigenen Prüfungen sind wir zu dem abschließenden Ergebnis gekommen, dass keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht in der testierten Form zu erheben sind. Der Aufsichtsrat hat deshalb am 10.05.2017 dem Ergebnis der Jahresabschlussprüfung durch den Wirtschaftsprüfer zugestimmt und den vom Vorstand aufgestellten Abschluss gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der Kirsch AG zum 31.12.2016 festgestellt. Der Bericht des Aufsichtsrats wurde im Umlaufverfahren am 12.05.2017 einstimmig gebilligt. Dank an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand, den leitenden Angestellten, dem Betriebsrat sowie allen gewerblichen, technischen und kaufmännischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren persönlichen Einsatz, ihre Leistungen, das Verständnis für vorübergehende konjunkturelle Maßnahmen sowie das fortwährende Engagement und ihre Treue zum Unternehmen.
Burghausen, 13.05.2017 Für den Aufsichtsrat Dipl.-Kfm. Dr. oec. Joachim Keck, Aufsichtsrats-Vorsitzender sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 10.05.2017 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der nachfolgend wiedergegebene Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Kirsch Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Penig, den 4. April 2017 RWB
Revisions- und Wirtschaftsberatungs GmbH
Thomas Haupt, Wirtschaftsprüfer Dr. Adalbert Buchner, Wirtschaftsprüfer |
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