Master Data

Registry
Register court Frankfurt am Main HRB 38408
Previous
Gonder Gebäudedienste GmbH
Registered
5/26/1994
Industry
Engineering activities for technical building equipmentGeneral cleaning of buildingsCombined facilities support activities
Purpose
infrastrukturelles und technisches Gebäudemanagement unter Einschluss aller Dienstleistungen, die damit verbunden sind.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Stefan Dieter Dörner
since 2/11/2016
Procura
Hans T. Gonder
since 11/10/2004
Managing Director
Procura

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Hans T. Gonder
Brommstraße 18, 60320 Frankfurt
€100,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Gonder Facility Services GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Gonder Facility Services GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gonder Facility Services GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gonder Facility Services GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Der gesetzliche Vertreter ist für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Angaben im Lagebericht oder zu unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 15. November 2024

HSA Frankfurt GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Ulrike Antosch, Wirtschaftsprüferin

Veronika Leja, Wirtschaftsprüferin

* * * Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 57.831,33 101.552,77
57.831,33 101.552,77
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.672,00 6.529,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 966.360,91 632.376,15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.265.188,05 1.068.225,16
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.500,00 12.500,00
2.259.720,96 1.719.631,13
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 21.250,00 21.250,00
2. Beteiligungen 10.000,00 10.000,00
31.250,00 31.250,00
2.348.802,29 1.852.433,90
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 354.656,18 414.083,82
354.656,18 414.083,82
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.748.106,00 5.214.494,24
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 182,60
3. Forderungen gegen Gesellschafter 120.958,92 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 3.029.583,31 1.244.133,42
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 238.931,07 (Vorjahr: EUR 211.996,37)
9.898.648,23 6.458.810,26
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 407.663,48 2.233.034,97
10.660.967,89 9.105.929,05
C. Aktive Rechnungsabgrenzung 270.414,11 414.717,55
13.280.184,29 11.373.080,50

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Andere Gewinnrücklagen 61.355,03 61.355,03
III. Bilanzgewinn 4.254.133,62 4.009.450,49
4.415.488,65 4.170.805,52
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 136.678,80 104.404,80
2. Steuerrückstellungen 12.785,60 349.381,30
3. Sonstige Rückstellungen 1.130.418,69 944.200,99
1.279.883,09 1.397.987,09
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 318.220,59 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.409.295,24 1.942.565,37
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
davon gegenüber Gesellschaftern EUR 0,00 (Vorjahr EUR 7.756,50) 50.329,10 7.756,50
4. Sonstige Verbindlichkeiten 4.806.967,62 3.850.060,48
davon aus Steuern: EUR 640.085,63 (Vorjahr: EUR 957.624,35)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.878,52)
7.584.812,55 5.800.382,35
D. Passive Rechnungsabgrenzung 0,00 3.905,54
13.280.184,29 11.373.080,50

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 50.279.980,90 43.653.860,25
2. Sonstige betriebliche Erträge 382.886,25 436.402,27
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.410.122,91 -1.942.244,06
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -6.545.664,19 -8.955.787,10 -6.523.687,08
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -27.303.167,58 -23.342.233,57
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung: EUR 22.161,00 (Vorjahr: EUR 2.692,33) - 6.590.155,14 -33.893.322,72 -5.655.214,95
5. Abschreibungen
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -659.592,22 -559.293,42
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen
davon Aufwendungen gemäß Art. 67 Abs. 1 und 2 EGHGB EUR 5.241,00 (Vorjahr: EUR 5.241,00) -5.226.279,32 -4.364.909,79
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 5,75 (Vorjahr: EUR 186,60) 77.513,73 46.583,78
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon an verbundene Unternehmen EUR 511,70 (Vorjahr: EUR 0,00)
davon aus der Aufzinsung EUR 19.800,00 (Vorjahr: EUR 19.758,00) -140.958,46 -111.107,58
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -594.577,92 -528.523,91
10. Ergebnis nach Steuern 1.269.863,14 1.109.631,94
11. Sonstige Steuern -25.180,01 -23.318,26
12. Jahresüberschuss 1.244.683,13 1.086.313,68
13. Gewinnvortrag 4.009.450,49 3.923.136,81
14. Ausschüttung -1.000.000,00 -1.000.000,00
15. Bilanzgewinn 4.254.133,62 4.009.450,49

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 562.749,74 0,00 0,00 562.749,74
562.749,74 0,00 0,00 562.749,74
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf femden Grundstücken 30.981,73 9.873,11 0,00 40.854,84
Technische Anlagen und Maschinen 2.093.579,89 596.378,44 0,00 2.689.958,33
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.944.166,63 549.709,06 0,00 4.493.875,69
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.500,00 0,00 0,00 12.500,00
6.081.228,25 1.155.960,61 0,00 7.237.188,86
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 21.250,00 0,00 0,00 21.250,00
Beteiligungen 10.000,00 0,00 0,00 10.000,00
31.250,00 0,00 0,00 31.250,00
6.675.227,99 1.155.960,61 0,00 7.831.188,60
Abschreibungen
01.01.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 461.196,97 43.721,44 0,00 504.918,41
461.196,97 43.721,44 0,00 504.918,41
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf femden Grundstücken 24.451,91 730,93 0,00 25.182,84
Technische Anlagen und Maschinen 1.461.203,74 262.393,68 0,00 -262.393,68
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.875.941,47 352.746,17 0,00 3.228.687,64
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.361.597,12 615.870,78 0,00 4.977.467,90
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
4.822.794,09 659.592,22 0,00 5.482.386,31
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 57.831,33 101.552,77
57.831,33 101.552,77
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf femden Grundstücken 15.672,00 6.529,82
Technische Anlagen und Maschinen 966.360,91 632.376,15
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.265.188,05 1.068.225,16
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.500,00 12.500,00
2.259.720,96 1.719.631,13
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 21.250,00 21.250,00
Beteiligungen 10.000,00 10.000,00
31.250,00 31.250,00
2.348.802,29 1.852.433,90

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 3 HGB.

Die Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter HRB 38408.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis Euro 250 wurden aus Vereinfachungsgründen in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Euro 250 bis Euro 1.000 mit 20 %, abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Teilwert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellkosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Risiken im Forderungsbestand sind angemessen berücksichtigt worden. Es wurde eine Pauschalwertberichtigung in ausreichender Höhe gebildet.

Für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind Rechnungsabgrenzungen gebildet worden.

Das gezeichnete Kapital und die Rücklagen sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellung für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag zum 31.12.2023 in Höhe von Euro 276.570 bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Sie werden pauschal mit dem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre in Höhe von 1,83 % abgezinst (§ 253 II 2 HGB), hierbei wurde die PUC-Methode angewandt.

Es wurde kein Rententrend berücksichtigt. Die biometrischen Annahmen beziehen sich auf die Richttafeln nach Dr. Klaus Heubeck „Richttafeln 2018 G“.

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von Euro 78.615. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 I 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurde demgemäß 1/15, also EUR 5.241 den Pensionsrückstellungen zugeführt und als sonstiger betrieblicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 beträgt Euro 5.241 (Art. 67 II EGHGB).

Der Erfüllungsbetrag der Verpflichtung in Höhe von EUR 276.570 wurde nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Deckungsvermögen in Höhe von EUR 170.473 verrechnet. Der beizulegende Zeitwert i. S. d. § 255 Abs. 4 Satz 2 HGB entspricht dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsvertrags zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus unwiderruflich zugeteilten Überschussbeteiligungen.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt Euro 433 (Vorjahr: Euro 2.138) und wurde zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahres-durchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatzes ermittelt. Dieser Betrag ist ausschüttungsgesperrt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt worden. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gemäß § 274 HGB. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

III. Angaben zum Jahresabschluss

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte und die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen

Forderungen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 9.898,6 (Vorjahr TEUR 6.458,8), bis zu 5 Jahren in Höhe TEUR 238,9 (Vorjahr TEUR 212,0).

Restlaufzeiten
Gesamt Bis zu einem Jahr 2 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferung und Leistung 6.748,1 6.748,1
Sonstige Vermögensgegenstände 3.029,6 2.790,7 238,9

Gegenüber dem Gesellschafter bestanden Forderungen unter einem Jahr in Höhe von TEUR 120,9 (Vorjahr TEUR 0).

Sonstige Rückstellungen

Die in der Bilanz unter dem Posten „sonstige Rückstellungen“ gebildeten Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Urlaubsrückstellung TEUR 851,1
Tantiemen TEUR 152,4
Jahresabschlusskosten TEUR 24,0
Sonstige Rückstellungen TEUR 98,0

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 II HGB) aufgestellt.

Eine Aufgliederung der Umsätze nach Märkten und Branchen unterbleibt, da die Gesellschaft ausschließlich im Inland tätig ist und vornehmlich Dienstleistungen im Bereich der Gebäudereinigung erbringt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 5,6 ausgewiesen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 7,8 enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die Zuführungsbeträge zur Pensionsrückstellung, die aufgrund der Umbewertung nach den neuen Rechnungslegungsvorschriften nach BilMoG erforderlich sind und gemäß Art. 67 I EGHGB in jedem Geschäftsjahr zu mindestens 1/15 zugeführt werden, enthalten. Innerhalb des Zinsergebnisses wurden Erträge und Aufwendungen in Höhe von Euro 17.824 saldiert.

V. Sonstige Pflichtangaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 1.910 (Vorjahr 1.751) Arbeitnehmer beschäftigt. Davon waren 1.880 gewerbliche Mitarbeiter und 30 Angestellte. Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt (§ 285 Nr. 7 HGB).

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens -unverändert- geführt von

 

Herrn Hans T. Gonder

 

Fachwirt Facility Management, Betriebswirt des Handwerks

Der Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde in Anspruch genommen.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden zum Bilanzstichtag aus Mietleasingverträgen für den Fuhrpark in Höhe von TEUR 688,1.

Restlaufzeiten
Gesamt Bis zu einem Jahr 1 bis 5 Jahre Mehr als 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Finanzielle Verpflichtungen 688,1 410,2 277,9 0,00

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Die Gesellschaft hält die folgenden Beteiligungen:

20,0 % Joblinge gemeinnützige AG, Frankfurt am Main
85,0 % Gonder Personal Service GmbH, Frankfurt am Main

Die Beteiligungsgesellschaften haben folgende Eigenkapitalstände und Jahresergebnisse:

EK-Stand (EUR) Jahresergebnis (EUR)
Joblinge gemeinnützige AG, Frankfurt am Main
Abschluss 31.12.2022 94.641,29 -34.650,48
Gonder Personal Service GmbH, Frankfurt am Main
Abschluss 31.12.2022 110.095,42 11.941,41

VI. Abschlussprüferhonorar

Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde für den Abschlussprüfer ein Gesamthonorar i. H. v. TEUR 24 erfasst. Davon entfallen auf Abschlussprüfungsleistungen TEUR 24.

VI. Ergebnisverwendungsvorschlag

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.244,7 (Gewinnvortrag TEUR 3.009,5) ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

VII. Nachtragsbericht

Wesentliche berichtspflichtige Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

 

Frankfurt am Main, 15. November 2024

Hans T. Gonder, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der Gonder Facility Services GmbH, Frankfurt am Main

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

6. Gesamtaussage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

VI. Diversity

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Infrastrukturelles und technisches Gebäudemanagement unter Einschluss aller Dienstleistungen, die damit verbunden sind.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war allgemein, gegenüber dem Vorjahr, von einer wirtschaftlichen Stagnierung gekennzeichnet. Insgesamt verringerte sich der Umsatz der gesamten Branche.

2. Geschäftsverlauf

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2023 stieg von TEUR 43.653,9 auf TEUR 50.280. Dies entspricht einem Umsatzgewinn um 15 % gegenüber dem Vorjahr. Die im Geschäftsjahr 2023 neu geschlossenen Geschäftsbeziehungen stellen eine gute Basis für die weitere Entwicklung der Gesellschaft dar. Darauf aufbauend streben wir weiterhin die Akquisition neuer Kunden, insbesondere außerhalb des Rhein-Main- Gebietes an.

Die Anzahl der gewerblichen Angestellten und Aushilfen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8,5 %.

3. Lage

3.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 erhöhte sich von TEUR 11.373,1 im Vorjahr auf TEUR 13.280,2. Das Eigenkapital des Unternehmens betrug zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 4.415,5. Die Verbindlichkeiten sind zum Vorjahr um TEUR 1.784,4 auf TEUR 7.584,8 gestiegen.

Das aktive Vermögen der Gesellschaft gliedert sich im Wesentlichen in TEUR 2.348,8 Anlagevermögen und TEUR 10.660,9 Umlaufvermögen. Die Erhöhung des Anlagevermögens gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf den Kauf von Anlagegütern für die Abwicklung neuer Kundenaufträge zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung sind um TEUR 1.533,6 auf TEUR 6.748,1 gestiegen.

3.2 Finanzlage

Die Finanzierung stützte sich im Geschäftsjahr unverändert zum Vorjahr auf das Eigenkapital der Gesellschaft. Wir konnten das Wachstum und die Investitionen durch eigene Mittel ermöglichen. Langfristige Darlehen oder sonstige Verbindlichkeiten, die der Finanzierung der Geschäftstätigkeiten dienen, bestanden im Geschäftsjahr 2023 nicht.

Der Bestand an liquiden Mitteln der Gesellschaft sank im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.825,4 auf TEUR 407,7.

3.3 Ertragslage

Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 1.244,7 gestiegen.

Die Geschäftsleitung ordnet die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts als stabil ein.

Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.895,9 auf TEUR 33.893,3. Die Materialaufwendungen stiegen ebenfalls an. Die Entwicklung der Umsatzerlöse ist auf den Abschluss neuer Geschäftsbeziehungen zurückzuführen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung

Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die monatlichen Kennzahlen Umsatz und den Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen heran.

Die Umsatzerlöse sind aufgrund der erfolgreichen Neukundenakquise im Geschäftsjahr 2023 um 15 % gestiegen. Im Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr um 10 %.

Der Personalaufwand im Verhältnis zu Umsatzerlösen beläuft sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf rd. 67 %. Damit ist Quote im Vergleich zum Vorjahr (66 %) fast identisch geblieben und hat den Erwartungen entsprochen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen erhöhten Personalaufwand und, dass die Quote des Personalaufwands im Verhältnis zu den Umsatzerlöse stabil bleibt.

5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Anzahl der meldepflichtigen Arbeitsunfälle ist eine wichtige Kennzahl aus dem Bereich Arbeitnehmerbelange und dient dazu, den Bereich Arbeitssicherheit und Arbeitssicherheitsvorschriften zu optimieren. Das Unternehmen verzeichnete in 2022 15 Unfälle. Im Jahr 2023 mussten wir 7 meldepflichtige Arbeitsunfälle verzeichnen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird eine weitere Reduktion angestrebt.

6. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist erfreulich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

III. Prognosebericht

Die Geschäftsleitung geht angesichts der positiven Entwicklung der Gesellschaft davon aus, dass im Geschäftsjahr 2024 der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 10 % steigt und ein ähnliches Ergebnis.

Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet die Geschäftsleitung ebenfalls steigende Umsätze.

Die Neukundengewinnung bis zum 3. Quartal 2024 konnte weiterhin ausgebaut werden, da wir den Vertrieb personell verstärkt haben. Zudem haben wir an Ausschreibungen erfolgreich teilgenommen und konnten bestehende Kunden weiterhin an uns binden.

Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Auf Grund der gesunden Auftragsstruktur unserer Gesellschaft besteht keine existentielle Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Die grundsätzliche Bedeutung von Großkunden bedeutet jedoch auch für unsere Gesellschaft, dass die weiteren Wachstumspläne von der Fähigkeit unseres Unternehmens abhängen, entsprechende Großkunden auch in der Zukunft als Geschäftspartner unserer Gesellschaft halten zu können. Es ist jedoch davon auszugehen, dass eine bessere gesamtwirtschaftliche Lage sich weiter positiv auf den infrastrukturellen Facility Management Bereich auswirkt.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

2. Chancenbericht

Die Geschäftsleitung sieht als Grundlage für den weiteren Erfolg der Gesellschaft die hohen Qualitätsstandards für unsere Leistungen. Um diesen Standard zu erhalten, werden neben der Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001, die Zertifizierung DIN EN ISO 14001, die Zertifizierung DIN EN ISO 22301 und die Zertifizierung DIN EN ISO 45001 sowie die Mitgliedschaft in der Umweltallianz Hessen als Qualitätsstandard gepflegt. In diesem Jahr haben wir einen weiteren Schritt in der Nachhaltigkeit beschreiten können und wurden erfolgreich EcoVadis Gold und SAQ 4.0 geratet.

Im Geschäftsjahr 2023 fanden wiederum erneute Zertifizierungen erfolgreich statt.

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

VI. Diversity

Seit Mai 2015 ist das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst in Kraft. Das Gesetz sieht die Festlegung von Zielgrößen für den Frauenanteil in der Geschäftsführung und den beiden oberen Führungsebenen inklusive der Festsetzung von Fristen vor. Die Gonder Facility Services GmbH fühlt sich dem Grundsatz der Vielfalt (Diversity) verpflichtet und hat Zielgrößen entsprechend den gesetzlichen Fristen festgelegt.

In der Geschäftsführung, vertreten durch den Gesellschaftenden Geschäftsführer Hans T. Gonder, besteht zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr eine Frauenquote von 0 % welche auch als Zielgröße zum 30. Juni 2024 festgelegt wurde. In der Gonder Facility Services GmbH umfasst die erste Führungsebene alle Personen, die direkt an die Geschäftsführung berichten und ihrerseits Führungsaufgaben gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wahrnehmen. Für die erste Führungsebene besteht zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr eine Frauenquote von 50 %, welche auch als Zielgröße zum 30. Juni 2024 festgelegt wurde. Die zweite Führungsebene bei der Gonder Facility Services GmbH umfasst alle Personen, die direkt an die erste Führungsebene berichten und ihrerseits Führungsaufgaben gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wahrnehmen. Für die zweite Führungsebene besteht zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr eine Frauenquote von 60 %, welche auch als Zielgröße zum 30. Juni 2024 festgelegt wurde.

 

Frankfurt am Main 15. November 2024

Hans T. Gonder

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Die Gesellschafterversammlung vom 22. November 2024 hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

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