Master Data

Registry
Register court Mannheim HRB 109694
Registered
10/26/2001
Industry
Computer consultancy activitiesOther information technology and computer service activitiesActivities of holding companies
Purpose
Die Entwicklung und der Vertrieb von Informations-Technologie sowie die Beratung von Kunden bei Entwicklung und Einsatz dieser Technologie. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte und Maßnahmen durchzuführen, die dem Gegenstand des Unternehmens dienen. Innerhalb dieses Gesellschaftszwecks kann die Gesellschaft im In- und Ausland andere Unternehmen gründen, erwerben oder sich an solchen beteiligen, Niederlassungen errichten und alle sonstigen Maßnahmen ergreifen sowie Rechtsgeschäfte vornehmen, die zur Erreichung und Förderung des Gesellschaftszwecks notwendig oder dienlich sind. Sie kann Unternehmen, an denen sie mehrheitlich beteiligt ist, unter ihrer Leitung zusammenfassen oder sich auf die Verwaltung der Beteiligung beschränken. Sie kann ihren Betrieb ganz oder teilweise solchen Unternehmen überlassen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Stefan Schürle
since 3/11/2026
Procura
Thorsten Kleppich
since 11/19/2025
Procura
Philip Pütz
since 11/19/2025
Procura
Christian Popp
since 11/19/2025
Board Member
Wiebke Modigell
since 7/24/2024
Procura
Andreas Tobias Roth
since 3/1/2024
Procura
Timm Reinstorf
since 1/30/2024
Procura
Markus Wissinger
since 3/28/2023
Procura
Alexandra Bonin
since 3/28/2023
Procura
Oliver Füllhardt
since 4/14/2022
Procura
Daniel Knapp
since 4/14/2022
Board Member
Procura
Board Member
Christoph Adelberger
since 12/9/2019
Procura
Jochen Derissen
since 12/9/2019
Procura
Procura
Fahd Alfatish
since 4/26/2012
Procura

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

andrena objects ag

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31.12.2023

andrena objects ag

Karlsruhe

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.223,62 20.249,62
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 535.880,30 515.649,83
Summe Anlagevermögen 549.103,92 535.899,45
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 7.267,63 859,38
2. geleistete Anzahlungen 7.647,06 72.607,30
14.914,69 73.466,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.102.838,52 6.213.301,03
2. sonstige Vermögensgegenstände 710.890,36 302.052,14
6.813.728,88 6.515.353,17
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.465.166,06 5.951.597,75
Summe Umlaufvermögen 13.293.809,63 12.540.417,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 100.683,45 73.695,01
13.943.597,00 13.150.012,06

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.100.000,00 2.100.000,00
II. Kapitalrücklage 23.998,00 23.998,00
III. Gewinnrücklagen
1. gesetzliche Rücklage 210.000,00 199.719,55
2. andere Gewinnrücklagen 5.010.461,00 4.310.461,00
5.220.461,00 4.510.180,55
IV. Bilanzgewinn 1.486.648,31 2.163.374,67
- davon Gewinnvortrag EUR 623.374,67 (EUR 919.521,42)
Summe Eigenkapital 8.831.107,31 8.797.553,22
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 1.976,00 110.443,30
2. sonstige Rückstellungen 3.105.578,00 2.309.772,00
3.107.554,00 2.420.215,30
C. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 674,00 66.103,17
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 674,00 (EUR 66.103,17)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 377.076,82 441.484,79
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 377.076,82 (EUR 441.484,79)
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.195.836,41 1.103.172,78
- davon aus Steuern EUR 1.031.388,76 (EUR 977.865,15)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 82.660,66 (EUR 50.608,61)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.195.836,41 (EUR 1.103.172,78)
1.573.587,23 1.610.760,74
D. Rechnungsabgrenzungsposten 431.348,46 321.482,80
13.943.597,00 13.150.012,06

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

andrena objects ag

Karlsruhe

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 43.149.263,98 38.159.729,41
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 6.408,25 15.396,70-
3. sonstige betriebliche Erträge 251.708,79 190.734,53
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.327.619,43 866.918,47
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 30.029.529,54 26.476.268,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.535.105,47 4.529.036,07
- davon für Altersversorgung EUR 306.670,63 (EUR 259.187,59)
35.564.635,01 31.005.304,11
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 399.205,13 346.845,32
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.784.191,56 4.137.182,51
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4.696,89 161,62
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.166,67 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.998,70 7.214,57
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 455.563,66 657.708,67
12. Ergebnis nach Steuern 877.031,09 1.314.055,21
13. sonstige Steuern 3.477,00 4.736,00
14. Jahresüberschuss 873.554,09 1.309.319,21
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 623.374,67 919.521,42
16. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in die gesetzliche Rücklage 10.280,45 65.465,96
17. Bilanzgewinn 1.486.648,31 2.163.374,67

Anhang zum 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: andrena objects ag
Firmensitz laut Registergericht: Karlsruhe
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: HRB 109694

Der Jahresabschluss der andrena objects ag, Karlsruhe zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen gemindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschrei-bungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Von der Möglichkeit der Sofortabschreibung der geringwertigen Wirt-schaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu 800,00 € netto wird Gebrauch gemacht.

Die Forderungen, die sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch ausreichend bemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen.

Forderung und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Sie decken alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ab. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt.

Umlaufvermögen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände entfallen hauptsächlich auf Steuererstattungs-ansprüche, Kautionszahlungen für Büroräume sowie auf erst im Folgejahr abziehbare Vorsteuerbeträge.

Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltenen geleisteten Kautionen in Höhe von 25.474,08 Euro (im Vorjahr in Höhe von 25.624,08 Euro) haben eine Restlaufzeit von größer einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 2.100.000 auf den Namen des Inhabers lautende Stückaktien ohne Nennwert.

Die gesetzliche Rücklage wurde aus dem Jahresüberschuss bis zur Erreichung des in § 150 Abs. 2 AktG bestimmten Höchstbetrages von 10% des Grundkapitals dotiert.

Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres von 2.163.374,67 € wurde ein Teilbetrag von 700.000,00 € in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Der ausgewiesene Bilanzgewinn von 1.486.648,31 Euro enthält mit 623.374,67 Euro den Gewinnvortrag aus dem Vorjahr.

Rückstellungen

Der Ausweis der Steuerrückstellungen betrifft einen noch offenen Restbetrag für das Vorjahr.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Urlaubsrückstellungen

Rückstellung für Zeitwertguthaben

Ergebnisbeteiligungen und variable Gehaltsanteile

Abfindungsansprüche

Abschluss- und Prüfungskosten

Für einige Mitarbeiter bestehen seit einigen Jahren Lebensarbeitszeitkonten, die als Altersvorsorgeverpflichtungen zu behandeln sind. Die Bewertung erfolgt mit dem Zeitwert der Wertguthaben. Die gesicherten Wertguthaben (Zeitwert 364.250,79 Euro) wurden mit dem Passivausweis (364.250,79 Euro) saldiert.

Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen im Wesentlichen auf folgende Sachverhalte:

Noch abzuführende Umsatzsteuer

Noch abzuführende Lohn- und Kirchensteuer

Verbindlichkeiten aus sozialer Sicherheit

Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern aus Reisekosten

Sämtliche Verbindlichkeiten entfallen auf eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Pfandrechte oder ähnliche Rechte zur Besicherung von Verbindlichkeiten bestehen nicht.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 wurde das Gliederungs-schema gem. § 275 HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) zugrunde gelegt.

Erträge oder Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außer-gewöhnlicher Bedeutung lagen im Geschäftsjahr nicht vor. Gleiches gilt für bedeutsame periodenfremde Erträge oder Aufwendungen.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen zum Abschlussstichtag Verpflichtungen aus langfristigen Gewerberaummietverträgen in Höhe von T€ 1.297 p.a.. Die durchschnittliche Restlaufzeit für die Verträge beträgt 4,6 Jahre.

Außerdem bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen von Kraftfahrzeugen in Höhe von T€ 153 p.a.

Arbeitnehmer

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf 407 (Vorjahr 386) Angestellte. Hiervon entfiel eine Anzahl von 379 auf Vollzeitkräfte sowie 28 auf Teilzeitkräfte.

Gesamtbezüge der Organe

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes und das Aufsichtsrates wird aufgrund der Regelung in § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Organmitgliedern wurden keine Vorschüsse oder Kredite gewährt.

Angaben zur beabsichtigten Ergebnisverwendung

Der Vorstand beabsichtigt dem Aufsichtsrat der Gesellschaft sowie der Hauptversammlung folgenden Vorschlag zur Ergebnisverwendung zu unterbreiten:

Verteilung an die Aktionäre 630.000,00 €
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 500.000,00 €
Gewinnvortrag 356.648,31 €
Bilanzgewinn 1.486.648,31 €

Organe

Die Mitglieder des Vorstandes sind:

Dr. Dieter Kuhn, Diplom-Mathematiker, Weinheim (bis 31. Dezember 2023)

Stefan Schürle, Diplom-Informatiker, Böblingen

Franziska Bierer, Diplom-Physikerin, Frankfurt am Main

Daniel Knapp, Wirtschaftsingenieur, Karlsruhe

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Rolf Hetzelberger, Unternehmensberater, Hellenthal, Vorsitzender

Johannes Jungbluth, Steuerberater, Frankfurt am Main

Matthias Grund, Diplom-Geophysiker, Karlsruhe

 

Karlsruhe, im April 2024

andrena objects ag

Vorstand

gez. Franziska Bierer

gez. Daniel Knapp

gez. Stefan Schürle

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1.Geschäftsmodell des Unternehmens

Das inhabergeführte Software- und Beratungshaus wurde 1995 in Karlsruhe gegründet und unterstützt mit ca. 400 MitarbeiterInnen seine Kunden in der agilen Softwareentwicklung. Standorte sind Köln, Frankfurt am Main, Mannheim, Karlsruhe, Stuttgart und München. andrena gehört in Deutschland zu den Vorreitern in Sachen Agilität. Das Angebotsspektrum umfasst

Beratung, Analysen und Trainings (eigene sowie international anerkannte Zertifizierungstrainings von Scrum.org)

Projektunterstützung (Abwicklung von Software-Entwicklungsprojekten beim Kunden)

Lösungen (Entwicklung von Softwarelösungen im Kundenauftrag)

stets mit dem Ziel der Etablierung des agilen Dreiklangs von Agile Continuous Improvement (ACI) mit Scrum, Agile Product Management (APM) und Agile Software Engineering (ASE). Die regelmäßig durchgeführten Kundenfeedbackgespräche zeigen, dass unsere Kunden die Arbeit der andrena objects ag schätzen und dabei besonders die Ergebnissicherheit in der gemeinsamen Projektarbeit und die hohe fachliche Kompetenz der andrena Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hervorheben.

2. Qualitätsmanagement

Die andrena objects ag ist seit 2007 gemäß DIN ISO 9001:2008 und seit dem 10.6.2016 nach DIN ISO 9001:2015 zertifiziert und besitzt demgemäß ein durch diese Norm definiertes Qualitätsmanagementsystem (QMS).

Die für das QMS zuständigen Beauftragen der obersten Leitung überwachen und verbessern das System beständig.

Die für die Dienstleistungserbringung relevanten Unternehmensbereiche sind als QM-Prozesse definiert. Die jeweiligen Prozessowner sind für die Optimierung ihres Prozesses und die Einhaltung der Normvorgaben verantwortlich. Folgende Prozesse wurden definiert und werden durch die Zertifizierung und regelmäßige Audits überprüft und kontinuierlich verbessert:

Gesamtsteuerung (Personaldisposition),

Qualitätsmanagementsystem,

Vertrieb,

Produktion (Softwareentwicklung, Consulting, Kongresse, Reviews),

Mitarbeiterentwicklung (Ausbildung, Weiterbildung),

IT-Infrastruktur

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, brachenbezogene Rahmenbedingungen

Auszug aus der Konjunkturprognose des IfW Kiel vom 05.03.2024:

"Eine konjunkturelle Erholung lässt weiter auf sich warten. Die Frühindikatoren signalisieren, dass die Wirtschaftsleistung in der ersten Jahreshälfte kaum mehr als stagnieren wird. Insgesamt rechnen wir nun für das laufende Jahr nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von 0,1 Prozent (Winterprognose: 0,9 Prozent). Erst im kommenden Jahr dürfte das Bruttoinlandsprodukt wieder sichtbar um 1,2 Prozent zulegen (Winterprognose: 1,2 Prozent). Mit der bislang ausbleibenden Erholung mehren sich die Zeichen, dass auf der deutschen Wirtschaft vor allem strukturelle Probleme lasten und die Expansionsspielräume dementsprechend geringer sind. Insgesamt gehen wir davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2025 nur magere 2 Prozent über dem Niveau aus dem Jahr 2019 liegen wird.

In Anbetracht der schwachen wirtschaftlichen Dynamik zeigt sich der Arbeitsmarkt recht robust. Die Beschäftigung dürfte im laufenden Jahr noch einmal etwas zulegen, bevor sie im Zuge des demografischen Wandels auf einen Abwärtstrend einschwenkt. Der weiterhin recht hohe Fachkräftemangel wird auch in Reaktion, auf die in den vergangenen Jahren hohe Inflation zu deutlich steigenden Löhnen führen.

Da die Verbraucherpreisinflation spürbar sinkt, werden die real verfügbaren Einkommen im laufenden Jahr erstmals nach drei Jahren wieder steigen und den privaten Konsum stimulieren. Die Exporte dürften im laufenden Jahr noch einmal spürbar zurückgehen, bevor sie mit dem sich allmählich wiederbelebenden Welthandel auf einen moderaten Expansionskurs einschwenken. Bei den Unternehmensinvestitionen wird sich das schwache konjunkturelle Umfeld deutlich bemerkbar machen. Das Finanzierungsdefizit des Staates dürfte vor allem aufgrund der Konsolidierungsmaßnahmen von 2,1 Prozent in Relation zum Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 auf 0,8 Prozent im Jahr 2025 zurückgehen."

Wir werden diese Konjunkturprognose des IfW Kiel in unserem Prognoseteil (III.1) aufgreifen

2. Geschäftsverlauf 2023

Zu Beginn des Kalenderjahres konnten wir einige unserer vorhandenen Reserven nutzen, um unsere Kapazitätsauslastung bis einschließlich Mai deutlich zu steigern. Diese sehr positive Entwicklung hat sich über die Jahresmitte hinaus nicht fortgesetzt. Auf Grund von Budgetkürzungen innerhalb unseres Kundenportfolios mussten wir zu den Quartalsenden des 2. und 3. Quartals manche unserer Kundenengagements reduzieren. Die saisontypische Aufwärtsdynamik im Herbst stellte sich nicht wie üblich ein.

Durch die sehr gute Ausschöpfung unserer Aufträge über das gesamte Jahr hinweg konnten wir diese Entwicklung allerdings ausgleichen und damit auf der Ertragsseite unsere Zielwerte erreichen.

Positiv ist zu bemerken, dass wir unseren Rohertrag gegenüber dem Vorjahr um 12% steigern konnten.

Über das gesamte Jahr 2023 hinweg lagen die Kosten signifikant über den Planansätzen. Der inflationäre Druck hat sich auf alle bedeutsamen Budgetposten ausgewirkt.

Der Gewinn bleibt auf Grund dieser Entwicklungen hinter den Planwerten zurück und sinkt gegenüber den Vorjahren sehr deutlich. Es konnte ein Gewinn von 874 TEuro erreicht werden.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor sehr gut.

a) Ertragslage

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen die erzielten Erlöse aus dem Projektgeschäft dar (Projektunterstützung, Beratung). Wir konnten am Markt weitere Konditionenverbesserungen erzielen. Hinzu kommt eine auskömmliche Auslastung unserer Kapazität und eine hohe Ausschöpfung der bestehenden Aufträge.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Unsere Kapitalstruktur hat sich kaum verändert. Die Eigenkapitalbasis wurde weiter gestärkt, die Eigenkapitalquote liegt deutlich über 60%.

Es gibt keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, das Fremdkapital resultiert zum überwiegenden Teil aus Verpflichtungen gegenüber MitarbeiterInnen (Urlaubsrückstellung, Rückstellungen für variable Gehaltsanteile, Tantiemen und für eine Abfindung).

Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert.Das langfristig gebundene Vermögen beläuft sich wie im Vorjahr auf rund 4 %.

Das Umlaufvermögen ist geprägt von Forderungen gegenüber Kunden. Diese Forderungen sind von sehr hoher Qualität, da unsere Kundenstruktur im Wesentlichen aus gut etablierten, wirtschaftlich gesunden Unternehmen sowie staatsnahen Institutionen besteht. Wir haben keine nennenswerten Forderungsausfälle, das Zahlungsverhalten unserer Kunden ist weitestgehend tadellos.

Die liquiden Mittel haben sich insgesamt um 513 T€ auf 6.465 T€ erhöht.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Gesamtrohertrag, Rohertrag pro Beschäftigten und Rohertragsrendite heran.

Bei den Beschäftigten werden alle Festangestellten mitgezählt (entsprechend dem Umfang ihrer Beschäftigung). Die Rohertragsrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Rohertragserlösen.

Obwohl wir mehr Rohertrag pro Mitarbeiter erzielen konnten als letztes Jahr, ist unsere Rohertragsrendite auf 3,25% gesunken. Die Ursache liegt auf der vom inflationären Druck geprägten Kostenseite.

Unser Gesamtergebnis hat seine Ziele verfehlt, kann jedoch noch als solide bezeichnet werden. Im Vergleich zu den letzten Jahren ist unser EBIT deutlich niedriger und unsere Rentabilität unterdurchschnittlich.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Nach einem sehr erfolgreichen ersten Quartal im Jahr 2024, in dem wir unsere Kosten effektiv niedrig halten konnten, steht andrena vor einer stabilen wirtschaftlichen Prognose, die allerdings lediglich geringe Aufwärtsdynamiken erkennen lässt. Angesichts der globalen wirtschaftlichen Herausforderungen, einschließlich Inflation, hoher Zinsen und geopolitischer Spannungen, müssen wir unsere Strategie entsprechend anpassen. Dafür spricht auch die obige Konjunkturprognose des IfW Kiel.

Unsere Jahresplanung für 2024 ist daher weniger auf kapazitäres Wachstum ausgelegt als in den Vorjahren, sondern fokussiert sich darauf die Effizienz vorhandener Ressourcen zu steigern. Wir legen Wert darauf Kostendynamiken zu verlangsamen und die Rentabilität zu überwachen, um auf Marktveränderungen reagieren zu können.

In den ersten 3 Monaten des Geschäftsjahres 2024 ist es uns gelungen die Kosten unter Plan zu halten und einen Rohertrag leicht über Plan zu erreichen. Daher ist das Ergebnis des ersten Quartals sehr gut.

Da eine signifikante Aufwärtsdynamik der Marktnachfrage aktuell nicht erkennbar ist, werden wir unsere Auftragsbasis im Laufe des Jahres voraussichtlich nur moderat erhöhen können. Die Kostendynamik auf der anderen Seite haben wir sehr gut im Griff, daher ist dadurch unsere Rentabilität nicht beeinträchtigt.

Zum aktuellen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass wir im Geschäftsjahr 2024 den Gewinn vor Steuern gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern können. Eine höhere Kapazitätsauslastung, ein verbesserter Konditionenrahmen bei gleichzeitiger Kostendisziplin sollte den prozentualen Zuwachs auf der Ertragsseite deutlich höher ausfallen lassen als die Steigerungsrate auf der Kostenseite. Im ersten Quartal 2024 hat sich diese Einschätzung bereits bestätigt, die Steigerung im Rohertrag gegenüber dem Vorjahr lag bei 5,15 %, während sich die Kosten lediglich um 2,76 % erhöht haben.

2. Risikobericht

Wir gehen an dieser Stelle auf Primärtrends in unserem Marktumfeld eingehen. Dazu zitieren wir die im Lagebericht 2021 angeführten Risikoaspekte (kursiv gesetzt) und kommentieren aus aktueller Sicht:

Verstärkte Versuche zur Mitarbeiterabwerbung (insbesondere durch Personalagenturen): Abgeschwächte Tendenz.

Dynamik bei Gehaltsforderungen: Aufgrund der Inflation deutlich erhöhte Tendenz.

Umsatzausfall bei Weggang von Projektkräften: Die Fluktuation ist höher als in den letzten Jahren und dieses Risiko dadurch deutlich erhöht.

Einfrieren bzw. Aufgabe laufender Investitionsvorhaben: Neutrale Tendenz.

Verzögerung von Investitionsentscheidungen: Steigende Tendenz.

Reduziertes Investitionstempo ("kleinere Teams"): Steigende Tendenz.

Selektives Verhalten bei der Lieferantenauswahl ("Cherry Picking"): Steigende Tendenz, es gibt aktuell viele freie Kapazitäten, auch bei unseren Mitbewerbern, so dass auf ausge schriebene Stellen, viele Bewerber kommen.

Die gesetzliche Regulatorik (Stichworte AÜG, DSGVO), treibt die administrativen Aufwände nach oben, sie stellt durch die nicht wirklich absehbare weitere Entwicklung ein Risiko dar.

Das Ausfallrisiko wird bei uns aktiv gestaltet. Wir verfolgen eine breit angelegte Diversifikation unserer Aktivitäten, ohne dabei die Kundeninteressen zu vernachlässigen. Aktuell (Stand Ende April 2024) ist kein Anstieg des Ausfallrisikos zu beobachten, überfällige Außenstände bewegen sich auf niedrigem Niveau.

3. Chancenbericht

Trotz der Risiken gibt es auch Chancen, insbesondere durch die Beschleunigung der digitalen Transformation und die steigende Nachfrage nach KI-Lösungen. Auch wird die Verwendung von KI die Digitalisierung weiter beschleunigen. Der Digitalisierungsstau, der sich bei vielen Unternehmen in den letzten Jahren auf Grund der Zurückhaltung bei Investitionen aufgebaut hat, wird immer größer.

Da wir hochqualifizierte Mitarbeiter haben und bereits Expertise im Bereich KI aufbauen konnten, werden wir von der erhöhten Nachfrage, sobald diese entsteht, profitieren.

Basierend auf unserem stabilen Kundenportfolio, können wir so trotz der wirtschaftlichen Unsicherheit und der laut Konjunkturprognose des IfW Kiel stagnierenden Wirtschaftsleistung die Zahl unserer Aufträge moderat erhöhen. Da wir unsere Kosten degressiv geplant haben und danach steuern (siehe Prognosebericht), besteht die Chance im Jahr 2024 ein sehr gutes Ergebnis zu erzielen.

IV. Sonstige Angaben

1. Bericht über Forschung, Entwicklung und Weiterbildung

Wir haben 2023 über 9900 Personentage in Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter investiert. Themenschwerpunkte waren dabei Agile Coaching, Agile Software Engineering, generative KI, Machine Learning, Data Engineering, Cloud Entwicklung (AWS, Azure, GCP), JavaScript Frontend Entwicklung, Mobile Entwicklung und Architektur.

2. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Karlsruhe, den 29.04.2024

Vorstand andrena objects ag

Geschäftsführung

Bericht des Aufsichtsrats gemäß § 171 Abs. 2 AktG an die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2023 am Freitag, den 28. Juni 2024

Tätigkeit des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2023:

Der Aufsichtsrat hat im vergangenen Geschäftsjahr 2023 die Geschäftsführung der Gesellschaft gemäß den ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Pflichten überwacht und beratend begleitet.

Der Vorstand der andrena objects ag hat den Aufsichtsrat umfassend gemäß § 90 Aktiengesetz durch mündliche und schriftliche Berichterstattung regelmäßig über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Strategie, der Planung, der Geschäftspolitik, den Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft, die Rentabilität und Liquidität der Gesellschaft sowie die Risikolage und das Risikomanagement informiert. Auch außerhalb der Sitzungen wurde der Aufsichtsrat regelmäßig über bedeutende Vorgänge sowie über die aktuelle wirtschaftliche Situation informiert.

Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen:

 

Herr Rolf Hetzelberger (Aufsichtsratsvorsitzender)

 

Herr Johannes Jungbluth (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)

 

Herr Matthias Grund

Der Aufsichtsrat bestand damit in Übereinstimmung mit der Satzung der Gesellschaft aus drei Mitgliedern. Es wurden im Geschäftsjahr 2023 keine Ausschüsse gebildet.

Im Jahr 2023 fanden insgesamt fünf Aufsichtsratssitzungen statt, davon zwei unter Nutzung elektronischer Medien fernmündlich als Telefonkonferenzen am 18.05.2023 und am 06.12.2023 und die konstituierende Sitzung des Aufsichtsrats nach der Hauptversammlung der Gesellschaft.

Regelmäßige Themen der ordentlichen Aufsichtsratssitzungen sind jeweils die Beratung über den aktuellen Geschäftsverlauf der andrena objects ag, die Beratung über die kurz- und mittelfristige Geschäftsplanung sowie die Berichterstattungen aus den Bereichen Finanzen, Vertrieb/Marketing, Entwicklung, Consulting und Recruiting. Ausführlich berichtet der Vorstand auch über die Weiterentwicklung des Dienstleistungsangebots im KI-Bereich. Daneben wird die geschäftliche Entwicklung an den einzelnen Standorten eingehend behandelt.

Themen der Sitzung am 30. Januar 2023 waren die Beratung über die Planungsdaten für das Jahr 2023. Der Vorstand informierte ausführlich über einen Maßnahmeplan zur Entwicklung des Standorts Mannheim, über erste Überlegungen zum Thema Nachhaltigkeitsberichterstattung und über das geplante Mitarbeiterbeteiligungsprogramm für das Jahr 2023.

Weiterhin musste die im schriftlichen Beschluss 01/2020 vom 24. April 2020 genehmigte Kreditermächtigung vom Vorstand der andrena objects ag bei KfW/Sparkasse Karlsruhe nicht ausgeübt werden. Durch Beschluss des Aufsichtsrats wurde diese Kreditermächtigung in dieser Sitzung zurückgezogen.

Auf der Sitzung von 08. Mai 2023 erläuterte der von der Gesellschaft beauftragte Wirtschaftsprüfer, Herr Ruland von der Firma VHP, Mannheim, die Ergebnisse der Jahresabschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2022. Er erläuterte die wichtigsten Punkte folgendermaßen:

Es wird ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt, keine Aufnahme von sogenannten "Findings".

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Die Jahresabschlussbuchungen waren vorbildlich aufbereitet.

Keine Forderungsausfälle, geht gegen Null!

Der Personalaufwand stieg von 77,4 % des Rohertrages (Umsatz) im Jahr 2014 auf 81,3 % im Jahr 2022

Exzellente Eigenkapitalquote von 66,9%

Er teilte außerdem mit, dass im vorliegenden Prüfbericht ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt wird.

Zur Vorbereitung der Hauptversammlung der Gesellschaft wurden auf dieser Sitzung folgende Beschlüsse gefasst:

Nach ausführlicher Diskussion wurde der Vorschlag der Verwaltung über die Verwendung des Bilanzgewinns und die Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2022 beschlossen und außerdem der Jahresabschluss, der Lagebericht und der Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns gemäß § 171 AktG geprüft. Der Aufsichtsratsvorsitzende stellte den Jahresabschluss zur Abstimmung. Der Aufsichtsrat billigte den Jahresabschluss einstimmig ohne Enthaltung und Gegenstimmen. Insoweit wurde dieser festgestellt. Vorstand und Aufsichtsrat haben nicht beschlossen, die Feststellung des Jahresabschlusses der Hauptversammlung zu überlassen.

Der Vorstand stellte ausführlich das geplante Projekt zur Mitarbeiterbeteiligung vor. Der Aufsichtsrat stimmte der zur Sitzung vorliegenden Beschlussvorlage des Vorstandes zu.

Retrospektion: Der Vorstand legte einen umfangreichen Bericht vor darüber, welche Maßnahmen im Laufe des Jahres 2022 hätten getroffen werden sollen (können), um ein besseres Ergebnis zu erzielen.

Weitere Besprechungspunkte waren die aktuelle wirtschaftliche Situation und deren Auswirkungen auf unseren Geschäftsverlauf sowie die Vorstellung und Diskussion der aktuellen Kennzahlen der einzelnen Standorte (Frankfurt, Karlsruhe, Köln, Mannheim, München und Stuttgart).

Am 21.06.2023 fand die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft unter Vorsitz des Aufsichtsratsvorsitzenden, Herrn Rolf Hetzelberger statt. Neben der ausführlichen Darstellung des Geschäftsverlaufs und der Bilanz im Jahr 2022, den Beschlüssen über die Gewinnverwendung und die Entlastungen von Vorstand und Aufsichtsrat standen Beschlüsse über die Übertragung von Stammaktien der andrena objects ag auf Belegschaftsmitglieder auf der Tagesordnung.

Auf der Konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats, die am 23.06.2023 fernmündlich unter Nutzung elektronischer Medien abgehalten wurde, wurden einstimmig als Vorsitzender des Aufsichtsrats Herr Rolf Hetzelberger und als dessen Stellvertreter Herr Johannes Jungbluth gewählt.

Die Sitzung vom 23.10.2023 beschäftigte sich sehr ausführlich mit dem Geschäftsverlauf in den ersten 9 Monaten und einem Ausblick auf das Gesamtjahr 2023 mit den Schwerpunkten: Maßnahmeplan zur Erreichung der Jahresziele 2023, Ursachenanalyse und Konsequenzen.

Ausführlich wurde auch über erste Planungen für das Jahr 2024 gesprochen mit dem Ziel einer auskömmlichen Gesamtkapitalrendite.

Außerdem wurde das Thema "Nachhaltigkeit" angesprochen, das zukünftig Bestandteil der Jahresabschlussprüfung sein wird. Der Vorstand berichtete über die ISO-14001 Zertifizierung der andrena.

Am 06.12.2023 fand eine Aufsichtsratssitzung als Telefonkonferenz statt, die sich schwerpunktmäßig mit Fragen der Vertragsgestaltung von Vorstandsmitgliedern befasste.

Neben den persönlichen Zusammenkünften finden bei Bedarf Telefonkonferenzen des Aufsichtsrats oder schriftliche Beschlussfassungen z.B. zur kurzfristigen Regelung von zum Beispiel Vertragsangelegenheiten für Vorstandsmitglieder statt.

Die Vorbereitung auf die Aufsichtsratssitzungen erfolgt jeweils auf Basis der vom Vorstand ausgearbeiteten ausführlichen Berichtsunterlagen für den Aufsichtsrat, welche rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden.

Der Aufsichtsrat bedankt sich beim Vorstand für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und spricht insbesondere sämtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die die Schwierigkeiten im Jahr 2023 hervorragend meisterten, seine Anerkennung aus für ihr hohes Engagement im Geschäftsjahr 2023, trotz aller Herausforderungen vor allem aufgrund exogener Faktoren.

 

Hellenthal, den 12. Mai 2024

Rolf Hetzelberger, Vorsitzender des Aufsichtsrats, für den gesamten Aufsichtsrat

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die andrena objects ag

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der andrena objects ag - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der andrena objects ag für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 13. Mai 2024

VHP GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Michael Würth, Wirtschaftsprüfer

gez. Johannes Ruland, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand Stand
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 186.417,32 3.430,00 0,00 189.847,32
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 186.417,32 3.430,00 0,00 189.847,32
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.343.162,98 408.979,60 4.914,37 2.747.228,21
Summe Sachanlagen 2.343.162,98 408.979,60 4.914,37 2.747.228,21
Summe Anlagevermögen 2.529.580,30 412.409,60 4.914,37 2.937.075,53
Abschreibungen
Stand Stand
1.1.2023 Geschäftsjahr Abgänge 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 166.167,70 10.456,00 0,00 176.623,70
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 166.167,70 10.456,00 0,00 176.623,70
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.827.513,15 388.749,13 4.914,37 2.211.347,91
Summe Sachanlagen 1.827.513,15 388.749,13 4.914,37 2.211.347,91
Summe Anlagevermögen 1.993.680,85 399.205,13 4.914,37 2.387.971,61
Buchwerte
Stand Stand
31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.223,62 20.249,62
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 13.223,62 20.249,62
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 535.880,30 515.649,83
Summe Sachanlagen 535.880,30 515.649,83
Summe Anlagevermögen 549.103,92 535.899,45

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstandes zum Jahresergebnis für 2023

Der Vorstand beabsichtigt in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat der Gesellschaft der Hauptversammlung folgenden Vorschlag zur Ergebnisverwendung zu unterbreiten:

Verteilung an die Aktionäre 630.000,00 €
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 500.000,00 €
Gewinnvortrag 356.648,31 €
Bilanzgewinn 1.486.648,31 €

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