Inter-Planing GmbH
Same addressManufacture of condiments and seasonings
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Helmut Arndt since 8/28/2018 | Procura |
Frank von Glan since 3/23/2016 | Procura |
Markus Wellm since 12/15/2011 | Managing Director |
Endrik Dallmann since 9/27/2005 | Managing Director |
Official financial statements and annual reports
Hügli Nahrungsmittel Gesellschaft mit beschränkter HaftungRadolfzell am BodenseeKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hügli Nahrungsmittel Gesellschaft mit beschränkter Haftung Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Hügli Nahrungsmittel Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Radolfzell, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Hügli Nahrungsmittel Gesellschaft mit beschränkter Haftung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Januar 2018 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben; • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt; • holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile; • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns; • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 26. Juni 2019 Ernst
& Young GmbH
Sieder Wirtschaftsprüfer Kugler Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für 2018
Konzernkapitalflussrechnung für 2018
Entwicklung des Konzerneigenkapitals für 2018
Konzernanhang für 2018Allgemeine Hinweise Das Mutterunternehmen Hügli Nahrungsmittel GmbH ist unter der Nummer HRB 550023 in das Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. (Baden-Württemberg) eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Für das Geschäftsjahr 2018 erstellt die Bell Food AG, Basel/Schweiz einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen. Hinsichtlich der Offenlegung wird für die nachfolgenden Tochtergesellschaften die befreiende Vorschrift des § 264 Abs. 3 HGB angewandt: Heirler Cenovis GmbH, Radolfzell Inter-Planing GmbH, Neuburg a.d. Kammel OSCHO GmbH, Neuburg a.d. Kammel Vogeley Nahrungsmittel GmbH, Radolfzell EDEN GmbH, Radolfzell Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben haben wir ebenfalls in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellten wir nach dem Gesamtkostenverfahren auf. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die Hügli Nahrungsmittel GmbH sowie die nachfolgenden Tochterunternehmen, die ihren Sitz im Inland haben:
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Hügli Nahrungsmittel GmbH einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Es waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger nutzungsbedingter Abschreibungen sowie außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das bewegliche Sachanlagevermögen werden nach Maßgabe der wirtschaftlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben, wobei auf die Zugänge die Jahresabschreibung zeitanteilig vorgenommen wird. Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Firmenwerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und werden aufgrund des nachhaltigen Geschäftsmodells der betreffenden Gesellschaften auf 15 Jahre abgeschrieben. Die übrigen immateriellen Vermögensgegenstände werden über eine Nutzungsdauer von vier bis fünfzehn Jahren abgeschrieben. Unsere Bauten sind auf eigenem und fremdem Grund und Boden errichtet. Bei Gebäuden auf eigenem und fremdem Grund und Boden richtet sich die lineare Abschreibung nach der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse umfassen die Material- und Lohnkosten sowie die aktivierungspflichtigen Gemeinkosten. Dem Lager- und Vertriebsrisiko wird durch angemessene Bewertungsabschläge Rechnung getragen. Die Vorräte aus konzerninternen Bezügen sind zu den Konzernherstellungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert, soweit erforderlich abzüglich notwendiger Wertberichtigungen, bilanziert. Die Rückstellungen erfassen alle Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, die im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbar waren. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem modifizierten Teilwertverfahren bzw. Barwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 3,21 % (Vj. 3,68 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Rentensteigerungen wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr mit 1 % bzw. 1,5 % berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Schulden wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Aktivierung latenter Steuern, die aus Differenzen in den Jahresabschlüssen der konsolidierten Unternehmen resultieren, unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB. In der Bilanz sind somit nur latente Steuern nach § 306 HGB saldiert. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Buchwertmethode zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung zum 1. Januar 1999, 1. Januar 2005 sowie 17. August 2005. Die sich hieraus ergebenden aktivischen Unterschiedsbeträge werden als Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Passivische Unterschiedsbeträge wurden in die Rücklagen des Konzerns eingestellt. Für Erwerbe ab dem 1. Januar 2010 erfolgt die Konsolidierung nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB n. F. In den Vorräten enthaltene Zwischenergebnisse aus dem konzerninternen Liefer- und Leistungsverkehr wurden erfolgswirksam eliminiert. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Forderungen sowie Schulden zwischen den konsolidierten Unternehmen gemäß § 303 HGB aufgerechnet. Erfolgswirksame Konsolidierungsmaßnahmen ergaben aktivische latente Steuern in Höhe von TEUR 28 (Vj. TEUR 39). Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens zu historischen Werten ist auf Blatt 10 dieses Anhangs dargestellt. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist Bestandteil des Konzernanhangs. Umlaufvermögen Vorräte
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und haben ebenso wie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 0 (Vj. TEUR 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Latente Steuern Aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen waren Steuerabgrenzungen vorzunehmen, die zu einem aktiven Steuerabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 28 (Vj. TEUR 39) führten. Zur Anwendung kam ein Steuersatz von 29,19 %. Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz bestehen nur in geringem Umfang. Andere Gewinnrücklagen des Konzerns Die anderen Gewinnrücklagen des Konzerns setzen sich unverändert wie folgt zusammen:
Rückstellungen
Bei den Pensionsrückstellungen beträgt der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB TEUR 8 (Vj. TEUR 8). Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Restrukturierungen, Prämien, Urlaubsansprüche, Ansprüche aus dem Zeitguthaben aus flexibler Arbeitszeit und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eingetragene Grundschulden gesichert. Innerhalb eines Jahres sind TEUR 0 (Vj. TEUR 7) fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Darlehen und kurzfristige Finanzvorlagen von 113,0 Mio. EUR (Vj. 110,6 Mio. EUR), die rechtlich kurzfristig fällig sind, wirtschaftlich aber als langfristig mit einer Laufzeit von mehr als 5 Jahren zu beurteilen sind. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sowohl im Berichtsjahr als auch im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Gegenüber Gesellschafter bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von Mio. EUR (Vj. 110,6 Mio. EUR). Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren 1,7 Mio. EUR aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben im Berichtsjahr und im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind ungesichert. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Von den Umsatzerlösen aus dem Vertrieb von Nahrungsmitteln entfallen 158 Mio. EUR auf das Inland und 41 Mio. EUR auf das Ausland. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 30 (Vj. TEUR 48) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 261 aus der Auflösung von Rückstellungen. Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 414 (Vj. TEUR 21). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 74 (Vj. TEUR 72) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 108, die überwiegend Erlösminderungen für frühere Jahre betreffen. Aus der Schließung des Standortes Ulm und dem Verkauf des Betriebsgrundstückes ergaben sich außerordentliche Aufwendungen, die in den Personalaufwendungen (TEUR 178), im Materialeinsatz aufgrund von Abwertungen der Bestände TEUR 222, und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 3.489), davon TEUR 3.318 Abgangsverluste enthalten sind. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten in Höhe von TEUR 3.363 (Vj. TEUR 3.787) Zinsen an verbundene Unternehmen. Die Aufwendungen aus der Abzinsung betragen TEUR 5 (Vj. TEUR 2). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten in Höhe von TEUR 3.370 (Vj. TEUR 0) Steuern für frühere Jahre und Aufwendungen in Höhe von TEUR 11 (Vj. Ertrag in Höhe von TEUR 7) aus der Veränderung der Bilanzierung von latenten Steuern. Weitere Angaben Haftungsverhältnisse Angabepflichtige Haftungsverhältnisse gemäß §§ 298 i. V. m. 251 und 268 Abs. 7 HGB liegen nicht vor. Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
Hinsichtlich der Organbezüge wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB analog Gebrauch gemacht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus mehrjährigen Mietverträgen für die Geschäftsgebäude bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 773 Die wesentlichen Verträge haben eine Restlaufzeit bis 30. September 2021. Daneben bestehen aus Leasingverträgen für Kraftfahrzeuge Zahlungsverpflichtungen in den Folgejahren von insgesamt TEUR 1.052, davon betreffen das Jahr 2019 TEUR 626 Die Verträge enden zwischen 2019 und 2023. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung TEUR 90 und für sonstige Bestätigungsleistungen TEUR 12. Nachtragsbericht Es ergaben sich nach dem Bilanzstichtag keine Ereignisse, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von Bedeutung sind. Gewinnverwendungsvorschlag des Mutterunternehmens Die Geschäftsführung schlägt vor, aus dem Bilanzgewinn des Mutterunternehmens keine Ausschüttung vorzunehmen und auf neue Rechnung vorzutragen.
Radolfzell, 26. Juni 2019 Die Geschäftsführer Endrik Dallmann Sebastian Klose Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2018
Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2018Konsolidierungskreis
V Gemäß § 290 Abs. 2 HGB in den Konzernabschluss einbezogen. Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018der Hügli Nahrungsmittel Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Radolfzell1 GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN1.1 Branchenentwicklung (Auszüge aus der Pressemitteilung der Bundesvereinigung der Deutschen Lebensmittelindustrie BVE vom 28.02.2019) Konjunktur Im Dezember 2018 erwirtschaftete die deutsche Ernährungsindustrie einen Umsatz von 14,4 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr sank er damit um 5,2 Prozent. Grund für diese Entwicklung war das Ausbleiben eines positiven Saisoneffekts im Inland. Im Vorjahresvergleich reduzierte sich der Absatz von verarbeiteten Lebensmitteln um insgesamt 5,7 Prozent. Folglich sank auch die Produktion innerhalb der Branche und der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex fiel um 3,5 Prozent. Auch das Exportgeschäft konnte die Umsätze nicht stützen. Die Unternehmen exportierten im Dezember Lebensmittel im Wert von 4,4 Milliarden Euro und damit 10,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Bereinigt um die Preise, war der Rückgang noch größer. Agrarrohstoffmärkte Die Preisentwicklung an den Agrarrohstoffmärkten ist das Ergebnis von Angebots- und Nachfrageschwankungen. Im Januar stieg der HWWI-Rohstoffindex nach einer Durststecke in den letzten Monaten erstmals wieder. Im Vergleich zum Vormonat erhöhte er sich um 1,5 Prozent und zum Vorjahr um 1,3 Prozent. Für die Lebensmittelhersteller ist die Rohstoffbeschaffung auf den internationalen Märkten ein zentraler Faktor, um eine ganzjährige Produktion mit Rohstoffen von höchster Qualität zu gewährleisten. Steigende Rohstoffkosten sind daher eine zusätzliche Belastung für die Unternehmen und wirken sich mittelfristig auch auf die Verbraucherpreise aus. Ausblick: Geschäftsklima Der monatlich erscheinende ifo-Geschäftsklimaindex ist ein Indikator für die Stimmung und Erwartungen der Ernährungsindustrie. Gestärkt durch einen kräftigen Aufschwung in der Bewertung der aktuellen Lage stieg das Geschäftsklima der Branche. Unterstützt wurde der Zuwachs zusätzlich durch positive Erwartungen an das Geschäft in den nächsten sechs Monaten. Bei den Auslandsgeschäften, Verkaufspreisen, Beschäftigten und Produktionsplänen der nächsten Monate erwarten die Unternehmen ebenfalls eine positive Entwicklung. Konsumklima und Verbraucherpreise Das GfK-Konsumklima setzt sich aus den Konjunkturerwartungen sowie den Einkommenserwartungen und der Anschaffungsneigung der Verbraucher zusammen. Während die Konjunkturerwartungen der Verbraucher weiter sanken, entwickelte sich das Konsumklima entgegengesetzt. Im Februar hellte sich das Klima um 0,3 Punkte zum Vormonat auf, wodurch ein Wert von 10,8 erreicht wurde. Besonders durch die internationalen Handelskonflikte und den Brexit fürchten die Verbraucher eine Rezession der Exportnation Deutschland. Mit der anhaltenden Zuversicht hinsichtlich eines stabilen Arbeitsmarktes steht der Alltagsgenuss weiter im Fokus der Verbraucher. Das steigert den Absatz von höherwertigen, preisintensiveren Lebensmitteln. Im Januar 2019 erhöhten sich die Lebensmittelpreise um 0,2 Prozent zum Vormonat und 2,7 Prozent zum Vorjahr. Im den entsprechenden Vergleichszeiträumen erhöhten sich die allgemeinen Lebenshaltungskosten um 0,5 Prozent beziehungsweise 0,7 Prozent. 1.2 Geschäftsfelder Hügli Die Hügli Nahrungsmittel GmbH als Konzernmutterunternehmen ist ein Unternehmen, das gemeinsam mit seinen Tochterunternehmen Heirler-Cenovis GmbH, Eden GmbH, Inter-Planing GmbH, OSCHO GmbH und Vogeley GmbH auf die Produktion und den Vertrieb von Trocken-Produkten (Suppen, Saucen, Würzmittel, Brühen, Fertiggerichte und Desserts) spezialisiert ist. Ferner wird ein Handelswarensortiment sowohl für Großverbraucher als auch für Endverbraucher in beschränktem Umfang geführt. Die Hügli Nahrungsmittel GmbH ist in die Unternehmensgruppe Hügli Holding AG, Steinach, eingebunden und in der Gruppe hinsichtlich Umsatz und Ertrag das größte Unternehmen. Die Hügli Holding AG ist eine 100%ige Tochter der Bell Food Group AG, Basel. Die wichtigsten Geschäftsbereiche der Hügli Gruppe sind: B2C (Endverbraucherpackungen mit fremder und eigener Marke) sowie B2B, unterteilt in die Business Units Food Service (Kantinen, Anstalten, Gastronomie) und Food Industry (weiterverarbeitende Industriekunden). 2 ERTRAGSLAGE2.1 Umsatzentwicklung Der Konzern-Umsatz der Hügli Gruppe lag in 2018 um rd. 3,2 Mio. EUR (-1,6 %) unter dem Vorjahr. Die Hügli-Gruppe Deutschland liegt damit nicht ganz im Bereich der Erwartungen, wobei eine geringfügige Umsatzerhöhung prognostiziert worden war. 2.2 Produktion Das Jahr 2018 war am Hauptstandort Radolfzell geprägt durch die Optimierung der im Vorjahr in Betrieb gegangenen neuen Produktionsanlagen, insbesondere des neuen Mischbetriebes und des 11.000 Paletten fassenden, vollautomatisierten Hochregallagers. Durch diese Investition erreichen wir neben einer Rationalisierung des Produktions- und Logistikbetriebes eine deutliche Kapazitätserweiterung der Mischerei und ein zukunftssicheres Qualitätsniveau, insbesondere auch durch konsequente Vermeidung von Kreuzkontaminationen im Mischbetrieb. 2.3 Beschaffung Während des Jahres 2018 zogen Beschaffungskosten für Rohstoffe und Verpackungen in unserem Portfolio gegenüber dem Vorjahr geringfügig an. Wir rechnen für 2019 mit einem stärkeren Anstieg der Beschaffungspreise. 2.4 Vertrieb Der Vertriebsaufwand ist im Berichtsjahr deutlich um ca. 6 % gestiegen. Diese Steigerung entstand vor allem aus deutlich erhöhten Transportkosten, aber auch aus steigenden Löhnen und Personalnebenkosten sowie höheren Marketingaufwendungen. 2.5 Ertragslage Die Rohmarge liegt im Konzern leicht unter dem Niveau des Vorjahres, bei ebenfalls leicht steigenden Rohwarenpreisen. Bei den Personalkosten ist ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Die Abschreibungen liegen leicht unter dem Vorjahr. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist auch ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Wir haben uns im Jahr 2018 entschlossen, die Fleischersatzproduktion mit 18 Mitarbeitern an der Betriebsstätte Ulm (Inter-Planing GmbH) zum Jahreswechsel 2018/2019 aufzugeben und die Liegenschaft zu veräußern. Die Schließung führt im Jahresabschluss zu einem erheblichen negativen Einmaleffekt bei der Inter-Planing GmbH von deutlich über 4 Mio. EUR aus Abschreibung der diesbezüglichen Aktiva und Folgekosten der Schließung. Die Inter-Planing GmbH erzielte einen Verlust von 2,8 Mio. EUR. Die Ertragssituation vor Steuern hat sich, maßgeblich aufgrund des Einmaleffektes der Schließung der Betriebsstätte Ulm, aber auch stark gestiegener Transport- und Personalkosten, gegenüber Vorjahr deutlich verschlechtert. Das Konzern-Ergebnis nach Steuern ist von TEUR +3.222 auf TEUR -4.055 zurückgegangen und hat aus den genannten Gründen unsere Erwartungen nicht erfüllt. 3 FINANZLAGE3.1 Finanzierung Die Finanzierung erfolgte aus dem erwirtschafteten Cashflow sowie Konzerndarlehen. Die Fähigkeit der Hügli Nahrungsmittel GmbH ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen, war während des Geschäftsjahres jederzeit gegeben. 4 VERMÖGENSLAGE4.1 Bilanzsumme Die Konzern-Bilanzsumme der Hügli Nahrungsmittel GmbH ist von 149,4 Mio. EUR auf 142,1 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen (-7,3 Mio. EUR, -4,9 %). Die Konzern-Eigenkapitalquote beträgt 9,1 % der Bilanzsumme (VJ 13,4 %). 4.2 InvestitionenDie Investitionen in 2018 in Höhe von 4,3 Mio. EUR unterschreiten die Abschreibungen. Dies ist auf die hohen Investitionen in Vorjahren in Zusammenhang mit der neuen Mischerei aber auch auf außerplanmäßige Abschreibungen am Standort Ulm aufgrund der Schließung des Standortes Ulm mit Einstellung der fleischlosen Produktion und dem Verkauf des Betriebsgrundstückes zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahr weisen wir ein um 9,5 Mio. EUR gesunkenes Anlagevermögen aus (-11,2 %). 6 RISIKOBERICHTDas im Konzern eingeführte Controlling-System unterstützt bei der zeitnahen Identifikation und Bewertung von Risiken. Bestandsgefährdende Risiken bestehen - mit Ausnahme der üblichen Markt- und Finanzierungsrisiken - für das Unternehmen nicht. Dem Beschaffungsrisiko begegnen wir meist durch Kontrakte mit Laufzeiten zwischen 6 und 18 Monaten. Durch unsere verschiedenen Geschäftsfelder und Geschäftsbereiche können wir den Risiken auf der Absatzseite besser begegnen. In der der Vergangenheit zeigte es sich, dass die zeitlich unterschiedlichen Entwicklungen zu Kompensationseffekten führten. Zu dem sehen wir durch die Möglichkeiten in der Zusammenarbeit mit der Bell Food Group eine Reduzierung der Absatzrisiken. Durch unsere hohen Qualitätsstandards und Maßnahmen zur Qualitätssicherung begegnen wir möglichen Qualitätsrisiken. Wir sind uns bewusst, dass dieser Bereich höchsten Ansprüchen genügen muss. Zu diesem Bereich zählen wir auch den Umweltschutz. Risiken ergeben sich für das Unternehmen auch aus dem Personalbereich. In erster Linie müssen wir sicherstellen, dass wir als Arbeitgeber interessant bleiben für hochqualifiziertes Personal. 7 PROGNOSEBERICHT UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNGFür den Gesamtumsatz wird ein Wert über Vorjahr erwartet. Durch die Zusammenarbeit mit dem neuen Eigentümer der Hügli Holding AG, der Bell Food Group AG, entstehende zusätzliche Umsatzchancen sind dabei berücksichtigt. Kostensteigerungen werden insbesondere durch Erhöhungen der Rohstoff- und Transportkosten sowie der Lohnerhöhungen im Rahmen des kommenden Tarifabschlusses erwartet. Die Bruttomarge erwarten wir aufgrund entsprechender Preiserhöhungen im Rahmen des Vorjahresniveaus. Den Jahresüberschuss erwarten wir, nach Verbuchung aller Effekte aus der Schließung der Betriebsstätte Ulm im Geschäftsjahr 2018, wieder im moderat positiven Bereich. In den Folgejahren rechnen wir weiterhin mit einer Seitwärtsbewegung unserer Märkte. Allerdings rechnen wir auch gerade deshalb mit einer weiteren Konsolidierung des Wettbewerbs, sodass unser Wachstum in Deutschland auch weiterhin aus einem Mix aus organischem Wachstum und der Wahrnehmung von Akquisitionschancen gestaltet werden kann.
Radolfzell, 26. Juni 2019 Die Geschäftsführung Endrik Dallmann Sebastian Klose |
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