Boie GmbH
Ohmstraße 5, 74076 Heilbronn, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Hans Boie since 6/19/2007 | Managing Director |
Stefan Dietrich Boie since 10/19/2006 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Shareholders
Company ownership and partner structure
Data for minority natural-person shareholders is only accessible to registered users.
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 12.50% |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Boie GmbHHeilbronnJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Lagebericht für OffenlegungszweckeA. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2023 Nachdem das Jahr 2023 äußerst dynamisch begonnen hatte betrug das Umsatzwachstum bereits bis zur Jahresmitte kumuliert 14 %. Mit dem Monat August blieben jedoch Umsatz und Auftragseingang deutlich zurück. Im Gesamtjahr stieg der Umsatz gegenüber 2023 um nur noch 1 % und lag damit knapp über dem Vorjahr. Das Rohergebnis entwickelte sich überproportional um ca. 6 %. Das Jahresergebnis liegt im deutlich positiven Bereich. An der grundsätzlichen Situation hat sich nichts geändert. Die Boie GmbH ist im technischen Produktionsverbindungshandel tätig. Unsere Hauptkundengruppen finden sich im Maschinenbau, in der metallverarbeitenden Industrie und der Instandhaltung. Die Marktsituation ist seit einigen Jahren durch Konzentrationsprozesse auf der Händler- und Herstellerseite gekennzeichnet. Der Vertrieb über den Handel konkurriert bei fast allen unserer Hersteller mit dem Direktvertrieb zum Endkunden. Diesem doppelten Verdrängungswettbewerb begegnen wir mit internationalen Kooperationen, einem breiten und tiefen Produktprogramm und dem kontinuierlichen Ausbau produkt-begleitender und prozessorientierter Dienstleistungen. Unsere Umsatzerlöse setzen sich aus dem Verkauf von Wälzlagern, Antriebstechnik, Pneumatik, Zerspanungswerkzeugen, Dichtungen, Automationskomponenten und allgemeinem Industriebedarf zusammen. II. Lage des Unternehmens Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verändert. Die Bestände haben sich leicht um ca. 3 % erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen stichtagsbezogen um ca. 32,8 % unter Vorjahr. Die Finanzlage kann als sehr solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Forderungen sind zu ca. 80 % durch eine Kreditversicherung abgedeckt. Einige größere Kunden mussten im Lauf der letzten Monate Insolvenz anmelden. In allen Fällen sind unsere Forderungen versichert. Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Unsere Eigenkapitalquote beträgt 45 % und liegt somit über dem Branchendurchschnitt. Es gab zum Stichtag Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 167 T€. Umfangreiche bisher nicht ausgeschöpfte Kreditlinien bieten die Möglichkeit für eine nachhaltige Wachstumsfinanzierung im Jahr 2024. Verbindlichkeiten in Höhe von 11,5 % bestehen gegenüber den Gesellschaftern in Form von Darlehensverträgen. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag 19,8 % der Bilanzsumme und werden ausschließlich innerhalb der ersten Kondition beglichen. Die Pensionsrückstellungen betragen 1,4 % der Bilanzsumme. Alle Pensionen befinden sich in der Auszahlungsphase. Die Ertragslage hat sich 2023 deutlich verbessert. Bei rückläufiger Konjunktur rechnen wir 2024 aber wieder mit einem deutlichen Druck auf die Marge. Die Umsätze im ersten Quartal sind bezogen auf den Durchschnitt des letzten Jahres nach wie vor deutlich rückläufig. Die Beschäftigungslage in vielen Bereichen der Industrie und damit auch unser Auftragseingang hat sich auf einem niedrigen Niveau stabilisiert. Unser Fokus liegt auch weiterhin auf der Akquisition und dem Ausbau mittlerer bis großer Kundenpotentiale. Die Optimierung des Beschaffungsprozesses kombiniert mit technisch ambitionierter Beratung und Betreuung sichern uns einen deutlich erkennbaren Nutzenbeitrag und damit steigende Erträge auch im Großkundengeschäft. Zusätzlich wurde die vollständige Integration des mobile work - Konzepts im Bereich Vertrieb und Einkauf abgeschlossen. Die Vorgänge in beiden Bereichen sind komplett digitalisiert. Knapp 42,5 % aller Auftragspositionen wurden 2023 elektronisch eingespielt. Der Personalaufwand stieg um ca. 4,3 % durch die Umsetzung der Tariferhöhung laut Verbandsempfehlung. Darüber hinaus wurden Weihnachtsgeld und eine Ergebnisprämie ausgezahlt. Die sonstigen, betrieblichen Aufwendungen sind leicht um 8,4 % gestiegen. Beinhaltet ist eine Verdopplung der Energiekosten und die volle Mieterhöhung nach dem abgeschlossenen Umbau der Lagerhalle und der Installation von PVT-Anlage und Wärmepumpe. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als stabil zu bezeichnen. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens I. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. II. Risikobericht 1. Allgemeiner Risikobericht Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem gegen die zunehmende Konkurrenz des Direktvertriebs reagieren wir durch die kontinuierliche Erweiterung unserer Produktpalette und unserer technischen Dienstleistungen. Der Tendenz zu europaweiten Abschlüssen und Rahmenabkommen mit unseren Herstellern werden wir durch intensive Zusammenarbeit innerhalb unserer Kooperation begegnen. Umsteigende IT-Anforderungen durch die zunehmende Digitalisierung der Prozesse innerhalb der Supply-Chain abbilden zu können, investieren wir kontinuierlich in technische Ausrüstung und Personalentwicklung. Im Bereich IT-Sicherheit wurde ein weitgehender 10-Punkte-Plan mit externer Unterstützung erarbeitet, der nun kontinuierlich umgesetzt wird. In der Beschaffung greifen wir auf marktführende Hersteller zurück, mit denen wir langfristige Lieferverträge anstreben. Die Verkaufsrisiken sind breit gestreut. Unser größter Kunde repräsentiert 5,1 % des Gesamtumsatzes. Mit unserem größten Lieferanten tätigen wir 12,6 % des gesamten Einkaufsumsatzes. 2. Spezieller Risikobericht Die Liquiditätslage ist ausgezeichnet; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzierungsinstrumenten zählen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und sonstigen Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; alle Forderungsausfälle des Jahres 2023 waren versichert. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem namhaften Kreditversicherer und Inkassobüro. Verbindlichkeiten werden innerhalb der ersten Kondition beglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. III. Prognosebericht Für 2024 gehen wir von einer ausgeprägten Konjunkturschwäche aus. Die Auslastung und der Auftragsbestand der Industrie ist deutlich zurückgegangen. In Deutschland und Baden-Württemberg wirken sich die Exportbeschränkungen und die Umstellung der Produktionsketten auf Elektromobilität nun deutlich aus. Wir gehen davon aus, dass es uns im Jahresverlauf gelingt an den Gesamtumsatz des Vorjahres anzuknüpfen. Für 2023 hatten wir in unserem vorjährigen Lagebericht mit einem Umsatzwachstum von ca. 5 % gerechnet. Aufgrund der deutlichen Verschlechterung der Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte mussten wir uns mit 1 % Wachstum zufriedengeben. Angesichts der allgemeinen konjunkturellen Situation sind wir mit dem erzielten Ergebnis zufrieden. Wir rechnen 2024 nur mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Der weitere Jahresverlauf ist zum jetzigen Zeitpunkt sehr unsicher. Auch zukünftig werden wir in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen jederzeit fristgerecht nachzukommen. C. Zweigniederlassungsbericht Die Niederlassung in Ellwangen ist in der Personalstruktur dem stark rückläufigen Umsatz angepasst worden. Wir erbringen weiter Zusatzdienstleistungen für Großkunden vor Ort und intensivieren das Geschäft in der Fläche. Die Ergebnisse werden konsolidiert mit der Zentrale in Heilbronn.
Heilbronn, den 15. April 2024 Stefan Boie, Geschäftsführer Dr. Hans-Hermann Boie, Geschäftsführer Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für OffenlegungszweckeI. Allgemeine Angaben Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Boie GmbH hat ihren Sitz in Heilbronn und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRA 100753 eingetragen. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses werden die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze der §§ 246 bis 256 HGB in Verbindung mit den rechtsformabhängigen Vorschriften der §§ 264 ff. HGB sowie des GmbHG angewendet. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den gesetzlichen Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB. Soweit steuerliche Vorschriften zu beachten sind, wurden diese der Bewertung zugrunde gelegt. Im Einzelnen wendet die Gesellschaft bei der Bewertung folgende Grundsätze an: Anlagevermögen Die Gegenstände des Anlagevermögens werden entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 253 Abs. 1 HGB zu Anschaffungskosten bilanziert. Bei den Gegenständen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden die planmäßigen Abschreibungen nach Maßgabe der jeweils steuerlich zulässigen Sätze und unter Anwendung der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Die Anschaffungskosten sind bei Inanspruchnahme von Skonto oder Nachlässen um diese Beträge gekürzt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Vorräte Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Den Erfordernissen der verlustfreien Bewertung nach den Verhältnissen am Absatzmarkt wird in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Teilwerten angesetzt, die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung der steuerlichen Vorschriften gemäß § 6a EStG mit einem Zinsfuß von 6 % und unter Zugrundelegung der Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck aus dem Jahr 2018 ermittelt werden. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. II. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens nach § 268 Abs. 2 HGB im Geschäftsjahr 2023 ist im beiliegenden Anlagenspiegel für die einzelnen Positionen dargestellt, der dem Anhang als Anlage beigefügt ist (Anlage IIIa). Rückstellungen
Sonstige Vermögensgegenstände und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sämtliche Sonstige Vermögensgegenstände und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. Verbindlichkeiten Am Bilanzstichtag zum 31. Dezember 2023 hatte die Gesellschaft weder Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr noch Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert waren. III. Sonstige Angaben Geschäftsführer im Berichtsjahr waren Herr Dipl.-Kfm. Stefan Boie und Herr Dipl.-Physiker Dr. Hans-Hermann Boie. Bezüglich der Geschäftsführerbezüge wird die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer gliedert sich in:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen Aus Leasingverpflichtungen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen bis 2025 in Höhe von TEUR 259.
Die Jährliche Mietzahlungen betragen TEUR 383.
Heilbronn, den 15. April 2024 Stefan Boie, Geschäftsführer Dr. Hans-Hermann Boie, Geschäftsführer Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeAn die Boie GmbH, Heilbronn Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Boie GmbH, Heilbronn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Boie GmbH, Heilbronn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse " entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und " vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus " identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtü-mern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. " gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. " beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. " ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. " beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. " beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. " führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen
Neckarsulm, den 15. April 2024 REVISA
Andresen GmbH & Co. KG
Carlo Oechsle, Wirtschaftsprüfer Rüdiger Andresen, Wirtschaftsprüfer |
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