Flexiwork GmbHLiquidated

20259 Hamburg, DEU

Master Data

Registry
Register court Hamburg HRB 118398
Previous
additionstime GmbHZeitkomplizen GmbH
Registered
5/20/2011
Industry
Computer consultancy activitiesLogistics service activitiesOther human resources provision
Purpose
Der Gegenstand des Unternehmens ist das Consulting von Aufträgen, Zeitarbeit (AUG) und Arbeitsvermittlung. Weiterer Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Logistikdienstleistungen für Dritte im Bereich der Waren- und Vorratslagerung, auch unter Einsatz EDV-, Magnet- oder audiovisuell gestützter Systeme.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Tania Renzi
since 11/7/2025
Liquidator
Ergys Tula
since 5/19/2022
Procura

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
Galaxus Holding B.V.NLD
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Galaxus Holding B.V.
Netherlands
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Flexiwork GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Seit einer Neuausrichtung im Geschäftsjahr 2020 besteht die Geschäftstätigkeit in der Erbringung von Logistikdienstleistungen im Bereich der Waren- und Vorratslagerung unter Einsatz EDV-, Magnet- oder audiovisuell gestützter Systeme.

Die Flexiwork-Gruppe ist auf komplette Logistiklösungen spezialisiert und bietet Lagerverwaltung, Lagerhaltung, Handling und Umschlag von Textil- und Non-Food-Waren sowie den Transport und die Lieferung von maßgeschneiderten Logistiklösungen, um die spezifischen Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen. Der Gewinn vieler erfolgreicher Unternehmen beruht zu einem großen Teil auf logistischen Wettbewerbsvorteilen. Ein ausgeklügeltes Lager- und Logistikmanagement sowie eine hochflexible Lagerhaltung mit entsprechender Softwareunterstützung sind ebenfalls Teil dieses Erfolgs.

Hierbei haben wir uns stark auf die Waren- und Vorratslagerung im stationären Einzelhandel weniger Großkunden spezialisiert. Hier ist die Flexiwork GmbH in den meisten unserer Kundenfilialen im Bereich der Waren- und Vorratslagerung tätig. Neben der optimalen Bevorratung der einzelnen Shops und deren Belieferung von zentralen Lägern schafft es die Gesellschaft durch ihre gut eingespielte Mitarbeiterschaft sowie den effizienten Einsatz ihrer Technologie in einer branchenweit einzigartigen Geschwindigkeit die durch Abverkauf gelehrten Verkaufsregale in größtmöglicher Geschwindigkeit wieder neu zu bestücken. Die Mitarbeiter der Flexiwork GmbH sind hierbei nicht direkt mit der Regalbestückung betraut, welche noch direkt durch die Store Mitarbeiter erfolgt. Die Mitarbeiter der Flexiwork GmbH erhalten vielmehr elektronisch eine Mitteilung über die verkaufte Ware und schaffen es vielmehr hinter den Kulissen die Ware aus den Zwischenlägern für die Einsortierung ins Verkaufsregal bereitzustellen.

Hintergrund ist, dass die Ware, die nicht im Regal verfügbar ist, nicht verkauft werden kann. Anderseits haben die Geschäfte aufgrund der hohen Innenstadtmieten nur beschränkte Lagerkapazität, so dass das jeweilige Handelsgut in einer Konfektionsgröße nur in wenigen Stücken im Verkaufsregal platziert werden kann.

Von den Zwischenlägern, welche für unsere Kunden betrieben werden, werden zum einen die Verkaufsfilialen beliefert. Zum anderen werden je nach niedrigster Auslastung die Zwischenläger auch für den Online-Versand genutzt. Auch diese Aufgabe des schnellstmöglichen Online-Versandes hat die Flexiwork GmbH übernommen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 dennoch um 0,7 % höher.

Die Flexiwork GmbH ist vor allem als Dienstleister für den stationären Textileinzelhandel und zum Teil den Betrieb ihrer Online-Shops tätig. Aufgrund des starken Fokus auf diese Branche, ist die zukünftige Entwicklung der Flewiwork GmbH bis auf weiteres auch eng mit der wirtschaftlichen Entwicklung dieser Branche verbunden. Der stationäre Modehandel konnte 2023 trotz Multikrise weiterwachsen. Trotz volatiler Konsumstimmung, Rezessions- und Kriegssorgen und Klimakrise steigerten die Modehandelsunternehmen ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozent. Nach plus 9 Prozent im Jahr 2022 schließt die Branche damit das zweite Wachstumsjahr in Folge ab. In diesem Jahrtausend war 2023 damit das Jahr mit dem zweitstärksten Umsatzwachstum im stationären Modehandel. Das berichtet das Fachmagazin TextilWirtschaft.

Die positive Entwicklung ist vor allem auf die weitere Normalisierung im Einzelhandel zurückzuführen. Diese zeigte sich besonders im ersten Quartal, in dem die Umsätze um mehr als ein Viertel höher als im Vorjahr lagen. Einer der Hauptgründe dafür: Anfang 2022 hatte noch die 2G-Regel im Handel gegolten. Die Erholung setzte sich aber auch in den Folgemonaten fort. Allerdings beeinträchtigten die extremen Wetterlagen im vergangenen Jahr die Modenachfrage. Am deutlichsten wurde das im für den Modehandel wichtigen Monat September. Bei sommerlichen Temperaturen verzeichneten die neu eingetroffenen Herbstartikel wie Pullover, Jacken und Stiefel eine verhaltene Nachfrage. Die Umsätze im stationären Modehandel sanken im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Zehntel. Dennoch konnte der stationäre Modehandel im vergangenen Jahr weiter Marktanteile vom Online-Handel zurückgewinnen. Während die Modenachfrage in den Modegeschäften zunahm, sanken die Online-Umsätze. Abschließende Zahlen sind weder vom Statistischen Bundesamt noch vom Bundesverband E-Commerce und Versandhandel bisher veröffentlicht worden.

Insgesamt erlebte die Branche im vergangenen Jahr eine Vielzahl von Insolvenzen. Laut einer Aufstellung der TextilWirtschaft meldeten mehr als 150 Unternehmen aus der Branche Insolvenz an.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres sowie der Lage der Gesellschaft zum Abschlussstichtag sehr zufrieden.

In unserem Kerngeschäft in Deutschland sind wir im abgelaufenen Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum von 10,9% deutlich stärker gewachsen als der Gesamtmarkt des stationären Textileinzelhandels in Deutschland (+6%). Dies ist ein weiterer Nachweis der Qualität unserer Arbeit und Bestätigung der verfolgten Strategie.

Aufgrund dieser positiven Entwicklung und auch auf Drängen unserer größten Hauptkunden, haben sich unsere Gesellschafter Anfang des Geschäftsjahres 2022 dazu entschieden, eine Schwestergesellschaft in den Niederlanden zu gründen und aufzubauen. Nachdem der Start operativ den Planungen entsprechend vielversprechend starten konnte, wir zeitnah ausreichend und qualifizierte Mitarbeiter gefunden hatten, wir unseren Standort in Amstelveen an der südlichen Stadtgrenze von Amsterdam erfolgreich aufbauen konnten und unsere Kunden auch mit unseren Arbeitsergebnissen sehr zufrieden waren, waren wir widererwartend mit erheblichen administrativen Herausforderungen konfrontiert. Diese konnten erst Anfang 2024 vollständig gelöst werden, so dass wir als deutsche Schwestergesellschaft in der Zwischenzeit administrativ unterstützen konnten und u.a. die Faktura übernommen haben.

2.1. Ertragslage

Das in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Rohergebnis (definiert als Umsatzerlöse sowie den sonstigen betrieblichen Erträgen abzüglich des Materialaufwandes) beträgt 16.616 T€ (Vorjahr: 13.687 T€) und konnte somit um 21,4% bzw. 2.928 T€ gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Wie oben bereits erläutert sind wir in unserem Kerngeschäft in Deutschland mit einem Umsatzwachstum von 10,9% deutlich stärker als der Gesamtmarkt gewachsen.

Ein weiterer, stärker aber nur kurzfristiger Wachstumstreiber resultiert aus der administrativen Unterstützung unserer niederländischen Schwestergesellschaft Flexiwork BV. Während die Flexiwork BV schon in der Lage war ihren eigenen Personalaufwand abzurechnen, war es der Gesellschaft leider nicht möglich ihre eigenen Leistungen an ihre Kunden zu fakturieren. Insofern hat die Flexiwork GmbH hier unterstützt und die von der Flexiwork BV erbrachten Leistungen als Wareneinsatz erfasst und gleichzeitig diese Leistungen an die empfangenden Kunden abgerechnet. Diese Unterstützung begann im zweiten Geschäftshalbjahr 2022 und lief bis zum Ende des Geschäftsjahres 2023. Das im Geschäftsjahr 2023 hieraus resultierende Umsatzwachstum verglichen mit dem Vorjahr betrug 44,6% und zeigt die nachhaltig positive Geschäftsentwicklung unserer niederländischen Schwestergesellschaft.

Der Anstieg der Personalkosten von 2.929 T€ bzw. 21,8% korrespondiert exakt mit dem Anstieg des Rohergebnisses von 21,4% und zeigt, dass wir unsere wachsenden Kosten fast vollständig an unsere Kunden weiterbelasten konnten. Der Anstieg resultiert dabei vollständig aus der rund um 25,7% gestiegenen durchschnittlichen Mittarbeiterschaft.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 223 T€ bzw. 18,1% nur unterdurchschnittlich gestiegen. Ursache ist, dass die variablen Kostenbestandteile zwar parallel zur Entwicklung der Umsatzerlöse gestiegen sind, die relativ fixen Kostenbestandteile aber nur unterdurchschnittlich gestiegen. Somit haben wir im Ergebnis durch die Übernahme der Administrativen Unterstützung unserer Schwestergesellschaft insofern eine gewisse zusätzliche Vergütung erhalten.

Somit stieg das Betriebsergebnis um 402 T€, bzw. 22,3% und damit einen knappen Prozentpunkt stärker als das Rohergebnis, welches wie oben erläutert um 21,4% gesteigert werden konnte. Das Finanzergebnis ist für uns von untergeordneter Rolle und hat sich aufgrund gesunkener Zinsaufwendungen sowie kleiner Zinserträge positiv entwickelt. Mit einer konstanten Steuerquote der Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe 32,4% (Vorjahr: 32,3%) ergibt sich insgesamt ein Jahresergebnis von 1.489 T€ (Vorjahr: 1.214 T€), was einem Anstieg von 22,9% entspricht.

2.2. Vermögenslage

Erläuterungen zur Vermögensstruktur

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft ist verglichen mit dem Geschäftsbetrieb (Umsatzwachstum von rd. 55,5%) mit 2.965 T€, bzw. 61,6% überdurschnittlich gestiegen. Hintergrund ist u.a. die Ausreichung eines Gesellschafterdarlehens in Höhe von 1.008 T€, welches u.a. auch der Finanzierung des anlaufenden Geschäftsbetriebes in den Niederlanden dient.

Das Anlagevermögen ist mit einem Gesamtbestand von 105 T€ (Vorjahr: 88 T€) von untergeordneter Bedeutung und hat lediglich einen Anteil von 1,4% (Vorjahr: 1,8%) am Gesamtvermögen der Gesellschaft.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 1.343 T€ (32,2 %) auf 5.513 T€. Der Anstieg resultiert aus dem Anstieg der Umsätze von 55,5%. Die Forderungen gegenüber Gesellschaftern resultieren aus der zuvor beschriebenen Ausreichung eines Gesellschafterdarlehens in Höhe von 1.008 T€, welches u.a. auch der mittelfristigen Finanzierung des anlaufenden Geschäftsbetriebes in den Niederlanden dient. Da es jedoch jederzeit kündbar ist, haben wir uns dazu entschieden es dem Umlaufvermögen zuzuordnen.

Die Umlaufintensität, also das Verhältnis von Umlaufvermögen zum Gesamtvermögen, ist unverändert sehr hoch und erhöhte sich im Geschäftsjahr von 98,2% auf 98,5%.

Erläuterungen zur Kapitalstruktur

Die Eigenkapitalquote hat sich im Geschäftsjahr aufgrund der Thesaurierung der Vorjahresgewinne sowie des guten aktuellen Jahresergebnisses sehr positiv entwickelt. Sie stieg von ordentlichen 25,1% um 19,1%-Punkte auf 44,2%.

Die Rückstellungen sind im Geschäftsjahr leicht proportional zur Bilanzsumme gestiegen und machen zum Stichtag einen Anteil von 14,6% (Vorjahr: 13,6%) zur Bilanzsumme aus.

2.3. Finanzlage

Das Geschäft der Gesellschaft ist wenig kapitalintensiv.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 48 T€ getätigt. Dies bedeutet eine Investitionsquote (als Verhältnis der Investitionen zu den Buchwerten des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2022) in Höhe von 54,5 %. Die Investitionen wurden ausschließlich für Sachanlagen aufgewendet.

Im Bereich der Passiva sind die Rückstellungen gegenüber dem Vorjahr um 479 T€ auf 1.132 T€ gestiegen. Dies resultiert insbesondere aus dem Anstieg der Steuerrückstellungen (+ 320 T€) sowie der Überstundenrückstellung (+88 T€).

Die Bankverbindlichkeiten sind von untergeordneter Bedeutung, betragen unter einem Prozent der Bilanzsumme und resultieren aus zwei Fahrzeugfinanzierungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr um 722 T€ auf 1.763 T€ gestiegen. Neben dem Eigenkapital stellen sie mit 22,7% (Vorjahr: 21,6%) eine der Hauptfinanzierungsquellen dar. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr mit 16,3%, bzw. um 184 T€ auf 1.314 T€ nur unterdurchschnittlich gestiegen. Der Anstieg resultiert mit 158 T€ überwiegend aus dem Anstieg der Lohn- und Gehaltsverbindlichkeiten und ist begründet durch den Anstieg der Mitarbeiteranzahl. Der Verschuldungsgrad, also das Verhältnis Fremdkapital zu Eigenkapital ist gegenüber dem Vorjahr von 1,47 : 1 auf 1,26 : 1 gesunken. Ursächlich hierfür war insbesondere das gestiegene Eigenkapital. Als Finanzierungsquellen dienen der Gesellschaft vornehmlich die Zahlungsmittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Der Brutto-Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) aus dem operativen Geschäft konnte von 1.255 T€ im Vorjahr um 268 T€ auf 1.524 T€ im Geschäftsjahr gesteigert werden.

C. Nachtragsbericht

Durch die Gesellschaft selbst sind nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung verursacht, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

D. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Deutschland in der Rezession

Deutschland befindet sich weiter in einer Rezession. Im Jahr 2024 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,2% niedriger als im Vorjahr. Schon im Vorjahr ging die Wirtschaftsleistung um 0,3% zurück. Dass die Wirtschaft in Deutschland zwei Jahre in Folge schrumpfte, kam zuletzt vor über 20 Jahren vor.

Die Probleme, mit denen die deutsche Wirtschaft kämpft, sind vielfältig. Deutschland ist als exportorientierte Volkswirtschaft besonders von der allgemeinen weltwirtschaftlichen Schwäche der letzten Jahre betroffen, welche unter anderem durch die Folgen des Krieges in der Ukraine und anderen geopolitischen Spannungen ausgelöst bzw. verstärkt wurden. Auch die Folgen der in den letzten beiden Jahren hohen Inflation belasten die deutsche Wirtschaft weiterhin. Zudem müssen die deutschen Unternehmen den Umbau hin zu einer CO 2 -neutralen Wirtschaft bewältigen und sich an die Folgen des demografischen Wandels anpassen.

Zukünftige Branchen- und Unternehmensentwicklung

Auf Grund der Unsicherheit reagieren Unternehmen mit Investitionszurückhaltung und teilweise mit Stellenabbau, um Kosten zu senken. Der verhaltene Start in das Jahr 2024 und das Ausbleiben der erwarteten konjunkturellen Erholung wird sich wachstumshemmend auf unsere Branche und unsere Kunden auswirken. Die Absatzsituation wird aufgrund der konjunkturellen Entwicklung im Jahr 2024 weiter herausfordernd bleiben. Anderseits haben Unternehmen mit guten Geschäftsmodellen auch weiterhin die Chance zu wachsen.

Aufgrund der Überwindung ihrer administrativen Schwierigkeit ist unserer niederländischen Schwestergesellschaft Flexiwork BV gelungen sich weitestgehend auf eigene Füße zu stellen und insbesondere die Abrechnung der eigenen Arbeitsleistung an ihre Kunden vorzunehmen. Vor diesem Hintergrund erwarten wir in unserem deutschen Kerngeschäft zwar weiterhin ein knapp zweistelliges Umsatzwachstum, gegenläufig aber aufgrund der niederländischen "Abrechnungsumsätze" ein Umsatzrückgang von über vierzig Prozent. Im Ergebnis sollte sich somit ein Umsatzrückgang von rund 33% ergeben und wir erwarten ein Jahresergebnis etwas oberhalb von 900 T€.

2. Risikobericht

Das Risikomanagement hinsichtlich speziell auf dem deutschen Markt auftretender Risiken ist bei der Geschäftsführung sowie der erweiterten Unternehmensleitung.

Risiken aus der konjunkturellen Entwicklung bestehen aus einer Verschlechterung der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Diese könnten sich negativ auf das Kaufverhalten der Konsumenten auswirken und zu Absatzrückgängen bei unseren Kunden führen und uns somit als unmittelbare Folgewirkung betreffen. Dieses Risiko verstärkt sich durch die Fokussierung auf wenige Großkunden im stationären Einzelhandel. Die Entwicklung des Marktes unterliegt daher einer kontinuierlichen Beobachtung durch die entsprechende Geschäftsführung.

Darüber hinaus ergeben sich Risiken auch aus einer möglichen Abhängigkeit von Personen in Schlüsselpositionen, der Schwierigkeit Talente zu identifizieren und zu halten sowie der Erhaltung eines angemessenen Arbeitsumfelds. Um diese Risiken zu minimieren, führen wir kontinuierlich Werbung und Einstellungen neuer Mitarbeiter durch. Es sind ferner verschiedene Programme und Maßnahmen für weiterführende Qualifizierungen und die Entwicklungen der Mitarbeiter als Teil des Konzepts zur langfristigen Bindung an das Unternehmen und zur Sicherstellung einer angemessenen Arbeitsumgebung entwickelt worden.

Risiken im Bereich der technologischen Infrastruktur und im Zusammenhang mit der IT-Sicherheit, insbesondere das Risiko einer Störung der IT-Systeme oder von Cyber-Angriffen, die die Geschäftsprozesse beeinträchtigen könnten, sind durch unsere gute IT-Sicherheitsstruktur sowie die geringe Anzahl unserer Kunden und damit der Anzahl an Anbindungen als gering einzuschätzen.

3. Chancenbericht

Der Fachkräftemangel stellt für unsere Branche sowohl Chancen als auch Risiken dar. Auf der einen Seite ergeben sich für uns neue Chancen, insbesondere durch eine Deregulierung, wenn es um die Integration und Qualifizierung von Beschäftigten aus Drittstaaten geht als auch durch das vorhandene Know-How beim Recruiting. Auf der anderen Seite macht die verringerte Anzahl an qualifizierten Arbeitskräften am Markt das Recruiting aufwendiger und teurer. Dabei ist offen, ob die erhöhten Kosten immer in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben werden können. Für die neue Tarifrunde wurden mit Wirkung zum 1. Oktober 2024 sowie 1. März 2025 erneut deutliche Erhöhungen der Tarifentgelte vereinbart. In Summe bedeuten die Tariferhöhungen erheblich steigende Personalkosten für das Unternehmen und führen zum Risiko sinkender Margen, falls die Kosten nicht in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben werden können.

Die Attraktivität unserer Branche ist in den letzten Jahren aufgrund der veränderten Erwartungshaltung der jüngeren Generation an die Arbeitgeber gestiegen. Der Nachwuchs setzte Prioritäten auf die Flexibilität und das Ausprobieren potenzieller Arbeitgeber.

Durch unsere solide Finanzierungsstruktur sind wir in der Lage auch kurzfristig Geschäftschancen zu realisieren und weiterhin stetig zu wachsen.

 

Hamburg, den 27. Dezember 2024

Flexiwork GmbH

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 104.437,00 87.822,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 85.936,00 69.321,00
III. Finanzanlagen 18.500,00 18.500,00
B. Umlaufvermögen 7.662.241,21 4.723.009,34
I. Vorräte 14.825,00 28.990,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.641.359,08 4.357.959,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.006.057,13 336.059,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.856,86 1.349,92
Summe Aktiva 7.776.535,07 4.812.181,26

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.440.311,65 1.951.582,17
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 3.415.311,65 1.926.582,17
davon Gewinnvortrag 1.926.582,17 715.261,75
B. Rückstellungen 1.131.910,04 652.915,23
C. Verbindlichkeiten 3.204.313,38 2.207.683,86
Summe Passiva 7.776.535,07 4.812.181,26

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.615.586,11 13.686.836,93
2. Personalaufwand 12.930.697,24 10.616.640,83
a) Löhne und Gehälter 10.583.753,96 8.780.613,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.346.943,28 1.836.027,12
davon für Altersversorgung 13.049,44 1.443,45
3. Abschreibungen 31.850,81 41.607,87
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 31.850,81 41.607,87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.453.704,11 1.230.952,01
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.986,11
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.152,71 5.626,69
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 712.030,87 577.982,11
8. Ergebnis nach Steuern 1.492.136,48 1.214.027,42
9. sonstige Steuern 3.407,00 2.707,00
10. Jahresüberschuss 1.488.729,48 1.211.320,42
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.926.582,17 715.261,75
12. Bilanzgewinn 3.415.311,65 1.926.582,17

Anhang

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten erstmals die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem [Gesamt-/Umsatz]kostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern sind die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Flexiwork GmbH mit Sitz in Hamburg im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Nummer HRB 118398 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurde im Geschäftsjahr 2020 das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauf folgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen werden auf den Barwert abgezinst.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennwert unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen.

Der Berechnung würde ein Steuersatz von 32,5 % zugrunde gelegt. Aktuell bestehen keinerlei Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Beteiligung
%
Eigenkapital
in EUR
Ergebnis
in EUR
JP Work Solution GmbH, Hamburg 50,00 % 31.355,51 8.980,31

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben grundsätzliche eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von EUR 1.926.582,17 enthalten; im Übrigen wird auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns verwiesen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche und Sondervergütungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge sowie ausstehende Lieferantenrechnungen.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

bis 1 Jahr (VJ) über 1 Jahr (VJ) zwischen 1 Jahr und 5 Jahren (VJ) über 5 Jahre (VJ) gesamt (VJ)
1. Verbindlichkeiten gegenüber 5.337,01 13.732,92 13.732,92 0,00 19.069,93
Kreditinstituten (19.069,93) (17.141,05) (17.141,05) (0,00) (36.210,98)
2. Verbindlichkeiten aus Liefe- 1.761.241,86 0,00 0,00 0,00 1.761.241,86
rungen und Leistungen (1.041.090,77) (0,00) (0,00) (0,00) (1.041.090,77)
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis be- 1.424,43 0,00 0,00 0,00 1.424,43
steht (0,00) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber 109.080,86 0,00 0,00 0,00 109.080,86
nahestehenden Unternehmen (0,00) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.313.496,30 0,00 0,00 0,00 1.313.496,30
(1.130.382,11) (0,00) (0,00) (0,00) (1.130.382,11)
3.190.580,46 13.732,92 13.732,92 0,00 3.204.313,38
(2.190.542,81) (17.141,05) (17.141,05) (0,00) (2.207.683,86)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollständig durch die finanzierten Fahrzeuge gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen bestehen gegenüber der Schwestergesellschaft Flexiwork BV, Niederlande.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 525.848,98 (Vorjahr: EUR 512.510,94) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 8.351,14 (Vorjahr: EUR 160,00).

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 149) handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Anlageabgängen (TEUR 9; Vorjahr: TEUR 0), Erträge aus verrechneten Sachbezügen (TEUR 15; Vorjahr TEUR 21) sowie um Gutschriften für Corona Quarantäne (Vorjahr: TEUR 127).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 27 enthalten. Diese betreffen nicht realisierte Quarantäne Rückforderungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 274 aus Miet- und Leasingverträgen.

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2027.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern waren im Geschäftsjahr bestellt:

- Tania Renzi, Amsterdam / Niederlande

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Nennung der Bezüge wird mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 699 (Vorjahr: 556).

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Anlagespiegel

Flexiwork GmbH, Hamburg

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.290,00 0,00 0,00 0,00 1.290,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 175.859,14 48.465,81 0,00 0,00 224.324,95
175.859,14 48.465,81 0,00 0,00 224.324,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.500,00 0,00 0,00 0,00 12.500,00
6.000,00 0,00 0,00 0,00 6.000,00
18.500,00 0,00 0,00 0,00 18.500,00
195.649,14 48.465,81 0,00 0,00 244.114,95
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Abschreibung
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.289,00 0,00 0,00 0,00 1.289,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 106.538,14 31.850,81 0,00 0,00 138.388,95
106.538,14 31.850,81 0,00 0,00 138.388,95
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
107.827,14 31.850,81 0,00 0,00 139.677,95
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 85.936,00 69.321,00
85.936,00 69.321,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.500,00 12.500,00
6.000,00 6.000,00
18.500,00 18.500,00
104.437,00 87.822,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Hamburg, den 27. Dezember 2024

Flexiwork GmbH

Geschäftsführung

Tania Renzi

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2025 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die Flexiwork GmbH, Hamburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der Flexiwork GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Flexiwork GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

 

Nürnberg, 20. Januar 2025

WPP GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Jens Ohmstedt, Wirtschaftsprüfer

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