DELO Computer GmbH
Lise-Meitner-Straße 1, 45659 Recklinghausen, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Peter Löffers since 9/2/2003 | Managing Director |
Detlef Löffers since 9/2/2003 | Managing Director |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
DELO Computer GmbHRecklinghausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Geschäftsmodell Die Delo Computer GmbH mit Sitz in Recklinghausen ist ein privat geführtes Unternehmen, das eigenständig agiert. Sie wird von den Gründern und geschäftsführenden Gesellschaftern geleitet. Die bestehenden Organisationsstrukturen und Unternehmensprozesse werden den jeweiligen Marktveränderungen fortlaufend angepasst. Gesellschaftszweck ist der Betrieb eines Handelsunternehmens - vornehmlich für IT-Produkte. Die Gesellschaft, die zentral am Firmensitz Recklinghausen organisiert ist, hat ihren Hauptabsatzmarkt im Inland. Sie ist somit von den hier vorherrschenden wirtschaftlichen und rechtlichen Einflussfaktoren abhängig. Das Kerngeschäft der Gesellschaft bildet die Distribution von peripherem Computerzubehör in ausgewählten Produktsegmenten. In diesen jeweiligen Bereichen kooperiert die Gesellschaft mit fast allen bedeutenden Markenherstellern. Durch die enge Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Herstellern besitzt die Gesellschaft gegenüber dem Wettbewerb einen beachtlichen Informationsvorsprung und kann sich aufgrund hoher Flexibilität rechtzeitig auf neue Marktgegebenheiten einstellen. Im Sinne von Logistik- und Vertriebsdienstleistung handelt das Unternehmen als Partner für den Einzelhandel, Elektronikgroßhandel, Systemhäuser, Systemintegratoren und die Industrie. Die genannte Kundenstruktur wird mit qualitativ hochwertigen Produkten aus den unterschiedlichen Produktbereichen der Computer-Peripherie beraten und beliefert. Forschungs- und Entwicklungsarbeiten werden durch die Gesellschaft nicht betrieben. Zweigniederlassungen bestehen nicht. II. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Gesamtwirtschaftliche Lage 2023 Im Jahr 2023 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 durch die Folgen des Krieges in der Ukraine und der hierdurch entstandenen extremen Energiepreiserhöhungen, verschärfter Material- und Lieferengpässe sowie der sich negativ auswirkenden Zinsentwicklung geprägt. Diese Umstände führten zu einer negativen Wirtschaftsentwicklung in Deutschland. Der Wirtschaftsverlauf war rückläufig und Wachstumsimpulse blieben aus. Die privaten Konsumausgaben fielen preisbereinigt um 0,8 %. Des Weiteren sind die Investitionen im Bereich Ausrüstung preisbereinigt um -1 % auf 3% zurückgegangen. Der Rückgang der Konsumausgaben des Staates beliefen sich bei - 1,7 %. Die Bauinvestitionen stagnierten hingegen um -2,1% inflationsbereinigt. Die preisbereinigten Bruttoanlageinvestitionen vielen von 01 % auf -0,3 % im Vorjahresvergleich. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,4 % auf 6,2 % an, die Zahl der erwerbstätigen Menschen in Deutschland blieb relativ stabil bei 45,6 Millionen Beschäftigten. Die Zinsentwicklung war in dem Geschäftsjahr 2023 durch einen starken Zinsanstieg geprägt. Der Leitzins stieg bis Jahresende von 2,5 % auf 4,5 % an. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren durch die genannten Umstände negativ geprägt. Die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen setzten sich in dem Wirtschaftsjahr 2024 fort. Eine wesentliche Erholung der Wirtschaft für das Jahr 2025 ist bei den anhaltenden widrigen Umständen nicht zu erwarteten. 2. Entwicklung der Branche im Jahr 2023 Die Entwicklung der ITK-Branche verlief im Geschäftsjahr 2023 insgesamt noch positiv. Der Branchenumsatz im gesamten ITK-Bereich konnte um 2,0 % gesteigert werden. Im Teilbereich Informationstechnik ergab sich eine Wachstumsrate von 2,2 %, diese Wachstumsrate konnte nur durch einen überdurchschnittlichen Anstieg im Bereich Software von 9,6 % erreicht werden. Der IT-Hardwarebereich verlief hingegen rückläufig und musste einen Rückgang von - 5,4 % zum vorhergehenden Geschäftsjahr 2022 verzeichnen. Die hier genannte Umsatzentwicklung bezieht sich auf die gesamte Produktpalette im Bereich der IT-Hardware. Das umsatzbezogene Marktpotential in der IT-Branche hatte im Geschäftsjahr 2023 ein Gesamtvolumen von über 30 Mrd. €. Die einzelnen Produkt- und Vertriebsbereiche haben sich hierbei stark unterschiedlich entwickelt. Es ist davon auszugehen, dass sich dieses gleichermaßen in den Folgejahren fortsetzen wird. 3. Geschäftsjahresverlauf Die rückläufige Entwicklung im IT-Hardwarebereich hat sich auch in der Umsatzentwicklung der DELO Computer GmbH gezeigt. Auch aufgrund der gestörten Lieferketten als Auswirkung der Corona-Pandemie sowie der Schiffshavarie im Sueskanal, konnte die Gesellschaft wegen ihrer geringeren Lieferfähigkeit ihren Umsatz nicht halten. Die Umsatzerlöse im Jahr 2023 verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ -4.818 auf T€ 39.636. Dies entspricht einem Umsatzrückgang von 10,8 %. Wie bereits im Vorjahr haben Projektgeschäfte eine wesentliche Auswirkung auf die Ertragslage. Die Ertragsseite der Gesellschaft wurde dadurch gestärkt, dass die Gesellschaft ihren Kunden für Projektgeschäfte lösungsorientierte Konzepte und Dienstleistungen anbieten konnte. Die in der Vergangenheit getätigte Umstrukturierung und Konsolidierung des Unternehmens zeigt weiterhin ihre Wirkung. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben einen nicht unerheblichen Einfluss auf den Gesamtertrag. Sie verringerten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 um T€ -178 auf T€ 569. Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen eine Versicherungserstattung im Vorjahr (T€ 184). Der Materialaufwand verringerte sich um -12,5% von T€ 39.557 auf T€ 34.617. Der im Verhältnis zu den Umsatzerlösen leicht überproportionale Materialaufwandsrückgang ist darauf zurückzuführen, dass die Gesellschaft sich bewusst auf margenstärkere Aufträge konzentriert hat. Der Personalaufwand ist im Jahr 2023 um 0,6% gegenüber dem Vorjahr auf T€ 2.814 angestiegen. Die Abschreibungen verringerten sich auf T€ 148 (Vorjahr T€ 165). Hingegen sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 66 auf T€ 2.041 (Vorjahr T€ 1.975) angestiegen. Die Raumkosten sind, neben den Personalkosten, eine wesentliche Position der Fixkostenbelastung der Gesellschaft. Die Raumkosten erhöhten sich zum Vorjahr von T€ 413 auf T€ 460. Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich die Fahrzeugkosten, Rechts- und Beratungskosten. Das Betriebsergebnis verringerte sich um T€ -122 auf T€ 583 (Vorjahr T€ 705). Das Finanzergebnis veränderte sich auf T€ -163 (Vorjahr T€ -87); die Veränderung war vorrangig auf eine gestiegene Inanspruchnahme der Kreditlinien und somit auf höhere Zinsaufwendungen zurückzuführen. Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und Ertrag von T€ 140 (Vorjahr T€ 212) weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von T€ 280 (Vorjahr T€ 407) aus. Der Geschäftsverlauf der DELO Computer GmbH für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2023 war vor dem Hintergrund einer dynamischen Marktsituation als gut anzusehen. Das Ziel der Gesellschaft, ein gegenüber dem Vorjahr gleich gutes Betriebsergebnis und Jahresergebnis zu erzielen, wurde annähernd erreicht. Die Bilanzsumme der Gesellschaft verringerte sich um 4,5 % von T€ 15.568 auf T€ 14.869. Auf der Aktivseite der Bilanz ist der Rückgang hauptsächlich auf die gesunkenen Lagervorräte zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Lagerbestandswaren um 19,8 % verringert und beliefen sich in dem abgeschlossenen Geschäftsjahr auf T€ 8.950 (Vorjahr T€ 11.162). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind stichtagsbedingt ebenfalls gesunken (-T€ 328). Der Rückgang bei den sonstigen Vermögensgegenständen basiert auf geringeren Lieferantengutschriften. Die liquiden Mittel erhöhten sich zum vorhergehenden Geschäftsjahr um 99,7 % von T€ 1.704 auf T€ 3.404. Auf der Passivseite der Bilanz erhöhten sich hauptsächlich die Lieferantenverbindlichkeiten stichtagsbedingt um T€ 839, während sich die sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 411 verringerten. Der Rückgang bei den sonstigen Verbindlichkeiten betrifft im Wesentlichen kurzfristige Steuerschulden und Gesellschafterdarlehen. Bankverbindlichkeiten bestanden im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023, wie auch in den vorhergehenden Geschäftsjahren, nicht. Die Rückstellungen haben sich aus Inanspruchnahme um T€ 1.394 auf nunmehr T€ 1.696 verringert. Das Eigenkapital beträgt T€ 9.677 (Vorjahr T€ 9.817). Hauptsächlich aufgrund der geringeren Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 65,1 % (Vorjahr 63,0 %). Die Höhe des vorhandenen Eigenkapitals stellt weiterhin eine hervorragende und solide Basis für die weitere Geschäftsentwicklung des Unternehmens dar. Das Eigenkapital überdeckt das gesamte Anlagevermögen sowie den Wert des Warenlagers. Die inzwischen branchenüblichen Zahlungsziele für Kunden, die nicht im Verhältnis zu den kurzfristigen Zahlungszielen der Lieferanten stehen, wurden durch eine FactoringVereinbarung finanziert. Mittelfristig wird ein gewisser Bedarf an Fremdkapital bestehen bleiben, um Marktanteile auszubauen sowie branchenspezifischen Veränderungen innerhalb der Wettbewerbssituation Rechnung zu tragen. Somit wird auch zukünftig für die Gesellschaft eine Absatzfinanzierung über die Möglichkeit des Factorings ihre Gestaltung finden. Die Vermögens- und Finanzlage ist mit gut zu bezeichnen. III. Risikomanagement - System Im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit der Gesellschaft ist es unumgänglich, geschäftsübliche Risiken einzugehen. Um bestehende oder neue Risiken zu minimieren, hat die DELO Computer GmbH geeignete Maßnahmen innerhalb der bestehenden Risikobetrachtung ergriffen, die stetig ändernden Marktanforderungen angepasst werden. Die Gesellschaft begegnet den Unternehmensrisiken mit unterschiedlichen Maßnahmen. Die Marktrisiken werden durch zeitnahe Marktanalysen ständig erfasst, so dass die Gesellschaft sich frühzeitig an geänderte Marktbedingungen anpassen kann. Den bestehenden Warenbestandsrisiken wird durch entsprechende Warenbestandsanalysen, die in recht kurzen Zyklen durchgeführt werden, begegnet. Des Weiteren existieren mit den jeweiligen Herstellern Lagerwertausgleichsvereinbarungen. Die Betriebsrisiken sind durch Nutzung aller existierenden Sicherheitspotentiale der DV-Systeme gesichert. Eine zeitnahe Reproduktion der Unternehmenssoftware ist durch die tägliche Sicherung und externe Lagerung derselben sichergestellt. Den finanzwirtschaftlichen Risiken ist durch eine ausreichende Kapitalisierung im Rahmen der Planzahlen begegnet worden. Der entstehende Kapitalbedarf für das Geschäftsjahr 2024 ist gesichert. Die Forderungsrisiken werden durch ein entsprechendes Forderungsmanagement und eine Warenkreditversicherung erheblich gemindert. Die Personalrisiken werden aufgrund eines flexiblen Organisationsaufbaus in Grenzen gehalten. Durch ständige Schulungen der Mitarbeiter werden die Voraussetzungen für eine optimale und qualifizierte Leistung in allen Unternehmensbereichen geschaffen. Diese Risiken werden in allen Unternehmensbereichen seit langem systematisch identifiziert und analysiert. Die bestehenden Controlling-Abläufe werden an die veränderten Vorgaben und Anforderungen jeweils aktuell angepasst und optimiert. Besondere Risiken i.S. des § 289 Abs. 2 Nr. 1 Buchst. a und b HGB bestehen nicht. IV. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die IT-Branchenentwicklung im Bereich IT-Hardware war im Geschäftsjahr 2023 nach vorhandenen Branchen-Zahlen durch einen Umsatzrückgang von -5,4 % gekennzeichnet. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein Umsatzanstieg von 4,6% erwartet. Hierbei bleibt jedoch festzuhalten, dass die hier prognostizierten Zahlen aus der ersten Jahreshälfte 2024 stammen und die allgemeine negative Wirtschaftsentwicklung sich noch auf diese Werte auswirken kann. Da die hier zur Rede stehende Analyse die gesamte Bandbreite an IT-Hardware-Produkten und Vertriebskanälen umfasst, muss festgehalten werden, dass hierbei einzelne Bereiche unterschiedlich betroffen sein werden. Die DELO Computer GmbH wird im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatzrückgang von voraussichtlich 12 % zu verzeichnen haben. Diese Umsatzentwicklung ist auf Grund einer geringeren Investitionsbereitschaft und der hiermit verbundenen geringeren Nachfrage zurückzuführen. Betroffen sind hierbei ertragsschwache Produktlinien. Das zu erwartende Betriebsergebnis der Gesellschaft wird nach den derzeitigen Erkenntnissen positiv, jedoch in einer geringeren Höhe als in dem vorhergehenden Geschäftsjahr 2023 ausfallen. Die weitere Geschäftsentwicklung für das Jahr 2025 ist aufgrund der bestehenden Krisen und deren weiterer Verlauf nur schwer vorhersehbar. Einen weiteren Einfluss auf das Geschäftsjahr 2025 wird die allgemein wirtschaftliche Situation in Deutschland haben. Die Gesellschaft geht davon aus, dass sich wohlmöglich im Verlauf des Geschäftsjahres 2025 die Situation wieder verbessern wird und sich die Gesellschaft in ihren Geschäftsbereichen im gewohnten Maß wieder weiterentwickeln wird. Für das Geschäftsjahr 2025 sind weitere Veränderungen im Sinne von Ergänzungen und Erweiterungen sowie Bereinigung der bestehenden Produktsortimente vorgesehen. Die Gesellschaft sieht für sich innerhalb des Marktes langfristig genügend Potenzial zur Weiterentwicklung und bei Bedarf eine entsprechende Wachstumssteigerung. Die Entwicklung der Gesellschaft in den nächsten Jahren wird weiterhin in Richtung Value at Distribution gehen. Die Konzentration des Unternehmens auf den gewerblichen Kundenbereich mit hierfür geeigneten Produktgruppen wird auch zukünftig weiterverfolgt. Die Zielsetzung der Gesellschaft ist es, Fachhandelspartnern konzeptionelle Gesamtlösungen anzubieten. Hierbei wird die Gesellschaft mittel- und langfristig auch Marktsegmente besetzen, die in der Vergangenheit nicht oder nur als Randerscheinung bedient wurden. Im Rahmen der Zielsetzung der Gesellschaft, der Unternehmensplanung und der bisher praktizierten Aktivitäten der betrieblichen Risiko- und Chancenerkennung und deren Bewertung gehen wir von einem positiven Jahresergebnis 2024 aus. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Gesellschaft mit Sitz in Recklinghausen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Recklinghausen unter HRB 3090 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die DELO Computer GmbH ist zum Bilanzstichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der für das Geschäftsjahr 2023 wird nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 bis 263 HGB) und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Die dem Jahresabschluss zum 31.12.2023 zu Grunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden unverändert zum Vorjahr angewendet. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen (§§ 274a, 288 HGB). III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung wurde nach allgemeinen handelsrechtlichen Bewertungsgrundsätzen vorgenommen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Bilanzstichtag einzeln und vorsichtig nach folgenden Maßstäben bewertet worden: Entgeltliche erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden höchstens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear bzw. degressiv vorgenommen. Der Abschreibungszeitraum entspricht den unternehmensindividuellen Nutzungsdauern der Anlagegüter und ist in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:
Bei beweglichem Sachanlagevermögen wird auf Zugänge des Geschäftsjahres ab dem Monat des Zugangs pro rata temporis abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert bis € 800,00 (ohne Umsatzsteuer) werden im Jahr des Zugangs in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG sofort abgeschrieben. Der verbleibende Sammelposten in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG wird über 5 Jahre abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen oder Wertberichtigungen werden vorgenommen, soweit nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelte Werte höher sind als der Wert, der den Anlagegegenständen beizulegen ist. Niedrigere Wertansätze werden beibehalten, sofern nicht ein höherer Wertansatz bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten geboten ist. Die Vorräte sind zu den Anschaffungskosten bewertet; voraussichtlich dauernde Wertminderungen sind durch Abschreibungen berücksichtigt. Der Ermittlung der Anschaffungskosten liegen gewichtete durchschnittliche Einkaufspreise abzüglich erhaltener Boni und Skonti und zuzüglich Eingangsfrachten zugrunde. Für erhaltene Boni und Skonti wurde ein pauschaler Abschlag angesetzt. Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Forderungen gegen Gesellschafter und der sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Die von der Deutschen Factoring Bank angekauften Forderungen wurden abgesetzt. Bei erkennbaren Risiken werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen; dem allgemeinen Kreditrisiko wird zudem durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des risikobehafteten Netto-Forderungsbestandes Rechnung getragen. Flüssige Mittel werden mit ihrem Nennwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die erst nach dem Bilanzstichtag aufwandswirksam werden. Die Auflösung erfolgt periodengerecht über die entsprechenden Aufwandskonten. Ein Überhang an aktiven latenten Steuern wird in Folge der Nutzung des Aktivierungswahlrechts nicht bilanziert. Steuerlatenzen bestehen nur bei den Pensionsrückstellungen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen decken ungewisse Verbindlichkeiten und Wagnisse sowie dem Geschäftsjahr zuzuordnende Aufwendungen. Sie wurden in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangen sieben Jahre abgezinst. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Fremdwährungstransaktionen werden zu dem Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls geltenden Wechselkurs umgerechnet. Auf fremde Währungen lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Währungsgewinne und Währungsverluste werden erfolgswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. IV. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr haben sich wie folgt entwickelt:
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Ausnahme einer Mietkaution in Höhe von T€ 25 innerhalb eines Jahres fällig. Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 46 (Vorjahr T€ 333). 3. Pensionsrückstellungen Pensionsrückstellungen wurden auf Basis der versicherungsmathematischen Gutachten nach der Methode der laufenden Einmalprämien (PUC-Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck, ohne Fluktuationsannahme, einem Rechnungszins von 1,82 % p. a. gem. RückAbzinsV und ohne Rentendynamik angesetzt. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung zum 31.12.2009 wurden die Pensionszusagen eingefroren. Der in der Bilanz ausgewiesene Betrag setzt sich zusammen aus Deckungsvermögen mit einem beizulegendem Wert von T€ 478 sowie Schulden aus Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 1.130. Die Erträge aus der Verzinsung des Guthabens aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von T€ 21 werden mit den Personalaufwendungen verrechnet. Die Zinszuführung aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung beträgt T€ 20. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 14. Dieser Betrag ist nach § 253 Abs. 6 von der Ausschüttung gesperrt. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken, Verpflichtungen und Wagnisse. Sie umfassen im Wesentlichen strittige Verbindlichkeiten (T€ 241), Personalverpflichtungen (T€ 297), Garantien (T€ 308), Rechts- und Beratungskosten (T€ 154), Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 38) und andere Verpflichtungen. 5. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und deren Besicherung sind wie folgt (Vorjahreswerte in Klammern):
Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern T€ 671 (Vorjahr: T€ 898) und im Rahmen der sozialen Sicherheit T€ 3 (Vorjahr: T€ 3). Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 102 (Vorjahr: T€ 38). 6. Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB waren nicht zu verzeichnen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Mietverträgen und aus PKW Leasingverträgen mit einem Aufwand p.a. von ca. T€ 535. Die Mietverträge haben unterschiedliche Kündigungsfristen; teilweise mit Sonderkündigungsmöglichkeiten. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse nach Tätigkeit und geographischen Märkten Die Umsätze werden ausschließlich im Handel erzielt und teilen sich geographisch wie folgt auf:
2. Personalaufwand/ Mitarbeiter Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 41 Mitarbeiter (Vorjahr: 39) beschäftigt. 3. Aufwendungen und Erträge aus Währungsumrechnung Im Berichtsjahr wurden Erträge aus Währungsumrechnung von T€ 14 (Vorjahr: T€ 40) und Aufwendungen aus Währungsumrechnung von T€ 14 (Vorjahr: T€ 33) erfasst. 4. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Im Berichtsjahr wurden periodenfremde Erträge von T€ 68 (Vorjahr: T€ 39) und periodenfremde Aufwendungen von T€ 57 (Vorjahr: T€ 28) erfasst. VI. Sonstige Angaben 1. Mitglieder der Geschäftsführung und Aufwendungen für Organe Geschäftsführer der Gesellschaft im Berichtsjahr waren: Peter Löffers Detlef Löffers Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB. 2. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung i.S. des § 285 Nr. 33 HGB, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. 3. Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Jahr 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige Berichtsbestandteile
Recklinghausen, den 19. November 2024 gez. Peters Löffers, Geschäftsführer gez. Detlef Löffers, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die DELO Computer GmbH, Recklinghausen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DELO Computer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DELO Computer GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Warendorf, 17. Dezember 2024 HEINZ
& OVERMEYER PARTNERSCHAFT MBB
Matthias Heinz, Wirtschaftsprüfer |
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