MBS Verwaltung AG
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| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% | |
UniPlant GmbHDissolved | 60.00% |
Official financial statements and annual reports
MBS AGSulzbach-LaufenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LageberichtGeschäftsverlauf: Der Geschäftsverlauf der MBS AG (nachfolgend: "MBS") entwickelte sich zufriedenstellend. Die Umsatzerlöse verminderten sich um 0,83 Mio. EUR bzw. -3,53 %. Das Geschäftsvolumen hat aufgrund der im Verlauf nachlassenden Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft leicht abgenommen. Dem Umsatzminderung und der Bestandsveränderung steht eine um etwa 6,6 %-Punkte erhöhte Materialeinsatzquote gegenüber, was zu dem Rohergebnis von 16,47 Mio. EUR geführt hat (Vorjahr 16,85 Mio EUR). Die Personalaufwendungen sind um 0,159 Mio Euro bzw. 2,75 % vermindert, ebenso sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,036 Mio. Euro bzw. 0,76 % vermindert. Aufgrund des Finanzergebnisses in Höhe von -0,024 Mio EUR (Vorjahr -0,28 Mio EUR) führen diese Veränderungen zu einer Erhöhung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 0,08 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr bzw. +1,86 %. Investitionen in neue Märkte und Produkte: Die Verkaufsaktivitäten im Berichtszeitraum wurden verstärkt im Nahen Osten (Oman, Abu Dhabi, Qatar, Irak) sowie in Südostasien (Vietnam, Thailand, Indien, Malaysia, Taiwan) intensiviert. Es wurde ein neues vollautomatisches Logistiklager für Paletten im Juni 2019 fertiggestellt, welches die Energieeffizienz KfW 55 erfüllt. Die Gesamtinvestition in Gebäude (Gilgen GmbH & co. KG 2,4 Mio Euro) und Technik (MBS AG 0,9 Mio Euro) betrugen ca. 3,3 Mio Euro. Eine weitere Photovoltaikanlage mit 62 KWp wurde auf der neu erstellten Logistikhalle Eisbachstr. 50 installiert und in Betrieb genommen. Weitere Investitionen erfolgten in ein Doppelkammersilo für die Kunststofffertigung, sowie neue Wickelmaschinen. Neue Produkte: Es wurden kundenspezifische Differenzsstromwandlerbaureihen entwickelt. Ein weiterer besonderer Schwerpunkt lag bei der Realisierung von Sonderwandlern. Neu ins Programm aufgenommen wurden induktive Niederspannungsstromwandler der Typenreihen VTLD (zweipolig isolierte Spannungswandler) und VTLS (einpolig isolierte Spanungswandler). Weitere Produkte wurden in das Portfolio der Mittelspannung aufgenommen. Insbesondere Spannungssensoren bis zu einer Betriebsspannung von 24kV. Diese finden vornehmlich bei der Nachrüstung von Spannungsmessungen in Ortsnetzstationen Einsatz. Ebenfalls wurden sogenannte Eigenbedarfs-Wandler in das Produktprogramm aufgenommen. Umsatzentwicklung: Die hohen Qualitätsansprüche, sofortige Lieferzeit sowie die vielfältige Produktpalette der MBS AG haben die erfolgreiche Entwicklung und gute Marktposition ermöglicht. Der Gesamt-Inlandsumsatz ist um 34,7 TEUR gestiegen, der Umsatz mit Ländern der europäischen Union ist um 607,0 TEUR vermindert und der Umsatz mit Drittländern um 261,9 TEUR vermindert. Lediglich die Umsatzentwicklung im Inland ist positiv. Ertragslage: Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 4,39 Mio. EUR nach 4,31 Mio. EUR im Vorjahr. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine Ergebnisverbesserung um 0,08 Mio. EUR, welches vor allem auf einen erhöhten Materialeinsatz, verminderte sonstige betriebliche Aufwendungen und verminderte Personalkosten sowie ein verbessertes Finanzergebnis zurückzuführen ist. Das Betriebsergebnis hat sich von 4,59 Mio. auf 4,41 Mio. vermindert. Dies entspricht eine Verminderung um -3,91 %. Vermögens- und Kapitalstruktur: Die Kennzahlen der Vermögens- und Kapitalstruktur sind zum 31. Dezember 2019 im Wesentlichen vermindert. Die Bilanzsumme beträgt 21,831 Mio. EUR. (Vorjahr: 22,33 Mio. EUR). Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Verminderung von 0,50 Mio. EUR bzw. 2,25 %. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme ist leicht von 60,14 % auf 61,7 % gestiegen. In das Sachanlagevermögen wurde 2019 i.H. v. 1,85 Mio. EUR investiert. Insgesamt ist das Anlagevermögen nach Abschreibung um 37 TEUR gestiegen. Das Umlaufvermögen ist von 8,86 Mio. EUR auf 8,32 Mio. EUR gesunken. Die Verminderung resultiert im Wesentlichen aus der Verminderung der Forderungen und sonst. Vermögenensgegenstände, der Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Erhöhung der Vorräte. Das Eigenkapital bleibt aufgrund des Gewinnabführungsvertrages unverändert. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der verminderten Bilanzsumme leicht gestiegen und liegt bei 46,58% (Vorjahr45,53 %). Die Schulden der MBS AG (Rückstellungen und Verbindlichkeiten) verminderten sich um 0,50 Mio. EUR. Der vereinfachte Cash-Flow aus Jahresüberschuss vor Gewinnabführung zzgl. Abschreibungen beträgt 5,99 Mio. EUR nach 5,93 Mio. EUR im Vorjahr. Aufwandstruktur lt. Gewinn- und Verlustrechnung: Die Gesamtleistung der MBS AG beträgt im Kalenderjahr 24,1 Mio. EUR (Vorjahr: 24,5 Mio. EUR). Dies bedeutet eine Verminderung um 0,397 Mio. EUR oder 1,62 %. Der Anteil des Materialaufwands inklusive der bezogenen Leistungen an der Gesamtleistung ist von 32,4 % im Vorjahr auf 35,3 % im Berichtsjahr gestiegen. Das Rohergebnis fiel absolut um 2,27 %-Punkte auf 68,33 % der Gesamtleistung. Der Rohertrag betrug in absoluten Zahlen 16,47 Mio. EUR (Vorjahr: 16,85 Mio EUR). Der Personalaufwand hat sich um 0,159 Mio. EUR auf 5,64 Mio. EUR vermindert. Der Anteil der gewöhnlichen Abschreibungen an der Gesamtleistung beträgt 6,77 % (Vorjahr 6,69 %). Dies entspricht in absoluten Zahlen 1,63 Mio. EUR. Der sonstige betriebliche Aufwand verminderte sich um 36,4 TEUR auf 4,78 Mio. EUR. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist aufgrund des verminderten Rohergebnisses verminderter Personalkosten verminderten Abschreibungen sowie verminderter sonstiger betrieblicher Aufwendungen und verminderter Finanzaufwendungen um 0,08 Mio. EUR von 4,30 Mio. EUR auf 4,38 Mio. EUR verbessert. Mitarbeiter Die MBS AG beschäftigte am 31. Dezember 2019 insgesamt 137 Mitarbeiter. Im Vergleich zum Vorjahr sind zum Jahresende 3 Mitarbeiter weniger beschäftigt. Forschung und Entwicklung Die MBS AG hat ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung im Berichtsjahr 2019 auf dem hohen Niveau der Vorjahre gehalten. Das Ergebnis ist eine Anzahl neuer, innovativer Produkte, die in den Märkten eingeführt wurden. Hier wurden verschiedene neue Spannungswandlermodelle entwickelt. Diese Spannungswandler werden mit Nennspannungen von 100V …1000V gefertigt. Im Jahr 2020 werden folgende Projekte realisiert: Hochstromwandler mit Fremdfeldkompensation. Hier werden Stromwandler im Primärstrombereich bis 8000A realisiert. Ferner Differenzstromwandler Typ "B". Diese werden in stark verzerrten Netzen mit Gleichstromanteilen verwendet. Sowie neue Stromwandlerbaureihe WKD60/WKD61. Neben dem Einsatz im Industriebereich, sind hier auch Ausführungen zum Verrechnungseinsatz konzipiert. Ferner erfolgt die Schaltungstechnische Überarbeitung und Funktionserweiterung der bestehenden SWMU-Baureihe. Hierbei wird die bestehende analoge Schaltungstechnik durch ein digitales Messverfahren ersetzt. Umweltschutz Bei allen Neuinvestitionen wurde auch in diesem Jahr auf die Einhaltung der Umweltschutzrichtlinien geachtet. Die Re-Zertifizierung des Energiemanagementsystems nach ISO 50001:2011 wurde im Berichtsjahr erfolgreich durchgeführt. Risiken der künftigen Entwicklung und Ausblick 1. Wirtschaftliche Risiken: a. Marktrisiken: Auch für 2020 und die Folgejahre bestehen die üblichen Marktrisiken. Eine wesentliche Erhöhung gegenüber den Vorjahren ist nicht erkennbar. b) Beschaffungs-, Produktions-, Investitions-, und Akquisitionsrisiken: Der Beschaffungsmarkt ist weiterhin volatil; die Rohstoffkosten insbesondere Kupfer und Nickel bewegen sich nach einem starken Einbruch im März inzwischen wieder auf einem erhöhten Niveau. Während die Energiekosten vermindert sind im Vergleich zum Vorjahr. Insbesondere die Eisen-, Nickel- und Kupferpreisentwicklung spielt für die MBS eine wesentliche Rolle. c) Preisänderungsrisiken: Derzeit kann die Preisentwicklung der Rohstoffpreise vor dem Hintergrund der unsicheren Wirtschaftslage nicht genau bestimmt werden. Bei den Energiepreisen wird mit weiterhin leichten Preissteigerungen gerechnet. d) Ausfallrisiken: Die Absicherung der offenen Forderungen wird stetig verbessert durch ein effektives Mahnwesen und eine nachhaltige Forderungsrealisierung wird das Ausfallrisiko gesenkt und die Liquidität gesichert. Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich das Zahlungsverhalten von Unternehmen verschlechtert. Dies gilt vorrangig für Branchen, die von der Corona-Pandemie unmittelbar betroffen waren. Der Liquiditätsdruck in Unternehmen ist aktuell insgesamt hoch. Somit steigt damit auf Seiten der Gläubiger das Ausfallrisiko. Die drohende Gefahr von Insolvenzen verschärft die Situation. Bislang haben staatliche Maßnahmen dies vermeiden können. e) Liquiditätsrisiken: Liquiditätsrisiken bestehen derzeit nicht. Finanzielle Risiken sind wie folgt zu erkennen: f) Zins- und Währungsrisiken: Den Zinsrisiken wurde durch den Abschluss von SWAP Geschäften gegengesteuert. Zum Bilanzstichtag bestand ein Zinssatz-Swap. Für hieraus drohende Verluste war eine Rückstellung von 30,5 TEUR zu bilden. Aufgrund des hohen Inlands- und EU-Euroländeranteils des Umsatzes wird das bestehende Währungsrisiko als gering eingestuft. g) Bonitätsrisiken: Sind nicht erkennbar. 2. Entwicklungen in 2020 a) Umsatzentwicklung : Aufgrund der Corona Entwicklung wird für 2020 mit einem leichten Umsatzrückgang gerechnet. Wir rechnen in 2021 jedoch mit einer Erholung und einem moderaten Umsatzzuwachs. Der Umsatzrückgang ist sowohl vom Inlands- als auch vom EU-Bereich verursacht. Der Drittlandsbereich dagegen konnte sich positiv entwickeln. Alle Wandlerreihen haben sich bisher gut entwickelt. Besonders erfreulich ist die sehr gute Entwicklung der Baureihe Mittelspannungswandler sowie der Fertigung von Verrechnungsstromwandlern. Es wurden intensive Produktschulungen im Außendienst durchgeführt. Auf diese Weise werden durch innovative Produkte, zusätzlich auch im Bereich der Mittelspannung neue Kundengruppen und Absatzmärkte in neuen Ländern erschlossen. Besonders in Asien, dem Nahen Osten, Südamerika und Südafrika und der Türkei. Verstärkt können im Bereich der erneuerbaren Energien und Energiemanagement die Produkte der MBS AG eingesetzt werden. b) Investitionen: In 2020 und 2021 sollen in Deutschland neben Ersatzinvestitionen, verstärkt Investitionen in neue EDV-Server-Systeme, neue Wickeltechnik neue Produkte im Bereich Differenzstromsensoren sowie im Bereich der Prüf- und Messtechnik erfolgen. In Ungarn soll der Standort durch weitere Investitionen in eine Lagerhalle sowie im Bereich Zulieferteile ausgebaut werden. Es erfolgen Investitionen in neue Fertigungsmaschinen. 3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Es sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres aufgrund der Corona-Situation für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage oder die zukünftige Entwicklung besondere bedeutende Ereignisse eingetreten, die jedoch kaum absehbar sind. 4. Ausblick und Ziele Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung rechnet damit, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2020 aufgrund der Corona-Krise und den damit einhergehenden ökonomischen Auswirkungen der Weitreichenden gesundheitspolitischen Maßnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 6,5% zurückgehen wird. Die Europäische Kommission hat ihre Wachstumsprognosen im Sommer 2020 Economic Forecast deutlich nach unten korrigiert und prognostiziert trotz umfassender Bemühungen eine massive Rezession für das laufende Jahr. Für die EU-27 wird der Einbruch der Wirtschaftsleistung in diesem Jahr mit 8,3% taxiert. Der Ausblick für 2020 hat sich laut der Kommission in nahezu allen EU-Staaten sowie Großbritannien deutlich verschlechtert. Der verschärfte Handelskonflikt und die weitere Zuspitzung der geopolitischen Risiken belasten zusätzlich weltweit das Wirtschaftsklima. Insgesamt dürften in den kommenden Monaten die anhaltende Corona Situation und die Auseinandersetzungen über Handelsbarrieren auf dem realwirtschaftlichen Sentiment lasten. Eine Prognose hierzu lässt sich allerdings derzeit noch schwer abgeben. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung bleibt unsicher. Aufgrund der hohen Innovationskraft und der breiten Produktpalette der MBS AG sowie der verstärkten Verkaufsaktivitäten sowohl im Inland als auch weltweit kann die MBS AG im Jahr 2020 voraussichtlich nur mit einem leichten Umsatzrückgang ihre Marktposition behaupten. Dieser wird sich jedoch nach den vorläufigen Ergebnissen kaum in einer Ergebnisverminderung niederschlagen. Für das Jahr 2021 wird eine deutliche Ausweitung des Umsatzes angestrebt. Die Umsatzentwicklung steht aber aufgrund der bestehenden weltwirtschaftlichen Risiken unter einer hohen Unsicherheit und wird von der zukünftigen Konjunkturentwicklung maßgeblich beeinflusst. Die Entwicklungen der Rohstoff- und Energiepreise werden entscheidend Einfluss auf die Entwicklung der Ertragssituation der MBS AG haben. 5. Prognoseunsicherheit Der Lagebericht beinhaltet Aussagen und Angaben, die auf die Zukunft gerichtet sind und auf Annahmen, Erwartungen und Schätzungen der Unternehmensleitung beruhen. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen und Angaben basieren auf Tatsachen, die der Konzernleitung zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes bekannt waren. Obwohl die Unternehmensleitung annimmt, dass die diesen Aussagen und Angaben zu Grunde liegenden Annahmen und Erwartungen realistisch sind, kann nicht mit Sicherheit gewährleistet werden, dass sich diese als richtig erweisen werden. Die Annahmen und Erwartungen enthalten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse nicht nur unwesentlich von den auf die Zukunft gerichteten Aussagen und Angaben abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören insbesondere Veränderungen im wirtschaftlichen, geschäftlichen und gesellschaftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinssatzschwankungen und die Einführung von Konkurrenzprodukten sowie eventuelle Änderungen in der Geschäftsstrategie. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang gemäß §§ 284 ff. HGB für das Geschäftsjahr 2019der MBS AG, Eisbachstr. 51, 74429 Sulzbach-LaufenA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Die MBS AG hat Ihren Sitz in Sulzbach-Laufen und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (HRB Nr.724515). Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG). Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, den Anhang einschließlich Anlagenspiegel und den Lagebericht. 2. Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches über die Rechnungslegung für alle Kaufleute, die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften sowie die Regelungen des Gesellschaftsvertrags zugrunde. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. 3. In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben. 4. Die auf den Jahresabschluss anzuwendeten Darstellungsgrundsätze sind beibehalten worden. 5. Die Vorjahreszahlen wurden gemäß den Vorschriften des Bilanrichtlinien-Umsetzungsgesetzes angepasst. 6. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB, da zum Abschlussstichtag 31.12.2019 mindestens zwei Kriterien die Grenzen von § 267 Abs. 1 HGB nicht überschreiten. Die Größenmerkmale betragen wie folgt: Bilanzsumme 2019 (2018): 21.831,8 TEUR (22.335,0 TEUR); Umsatzerlöse 2019 (2019): 23.642,4 TEUR (24.476,7 TEUR), Zahl der Arbeitnehmer 2019 (2018): 146 (140) ohne Auszubildende und Geschäftsführer 7. Größenabhängige Erleichterungen (§§ 267, 276, 286, 288 HGB) werden grundsätzlich in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss und Lagebericht der Gesellschaft unterliegen der Befreiungsvorschrift der Prüfungspflicht nach § 264 Abs. 3 HGB. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden I. Bilanzierungsmethoden 1. Soweit Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestehen, sind diese gemäß § 268 Abs. 7 HGB im Anhang angegeben. 2. Die Ansatzvorschriften wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. II. Bewertungsmethoden 1. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Ansatz- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet. 2. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). 3. Die einzelnen Posten wurden wie folgt bewertet: a. Die entgeltich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet. b. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. c. Die im Geschäftsjahr angschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert in Höhe von EUR 1.000,00 wurden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gem. § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe im Zugangsjahr abgeschrieben. d. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert angesetzt. e. Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des stregen Niederstwertprinzips. f. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. In den Herstellungskosten werden die Fertigungs- und Materialkosten einschließlich Gemeinkosten, die Sondereinzelkosten der Fertigung sowie der direkt zurechenbaren Wertverlust des Anlagevermögens einbezogen. g. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigung berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,00% ausreichend Rechnung getragen. h. Die Gesellschafterforderungen und -darlehen sind grundsätzlich mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. i. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. j. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmt Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. k. Das gezeichnete Kapitall ist in Übereinstimmung mit den Angaben im Gesellschaftsvertrag und der Eintragung im Handelsregister ausgewiesen. Der Ansatz erfolgt zum Nennwert. l. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsung werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich veröffentlicht werden. m. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Angaben zu Bilanzposten I. Anlagevermögen (§ 268 Abs. 2 HGB) Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (§ 268 Abs. 4 HGB)
III. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären Die Gesellschaft hat gegenüber dem Aktionär Forderungen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00). Die Gesellschaft hat gegenüber dem Aktionär Verbindlichkeiten aus erhaltenen Darlehen in Höhe von EUR 3.464.242,59 (Vorjahr TEUR 4.360,0). Ein gesonderter Bilanzausweis dieser Posten erfolgt nicht. Die Forderungen und Verbindlichkeiten sind in der Bilanz unter den sonstigen Vermögensgegenständen und sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. IV. Rechnungsabgrenzungsposten (§268 Abs. 6 HGB) Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ein Disagio in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,00). V. Sonstige Rückstellungen (§ 285 Nr. 12 HGB)
VI. Verbindlichkeitenspiegel (§ 268 Abs. 5 HGB) Die Gliederung der Verbindlichkeiten nach deren Fälligkeit, Restlaufzeit und Sicherung ist in dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel gesondert dargestellt.
* 1) Als Sicherheit ist ein Grundpfandrecht auf das Inventar der Gewerbehalle Eisbachstr. 51 und 33 zu Gunsten der Sparkasse Schwäbisch Hall-Crailsheim ausgestellt. Außerdem ist eine Grundschuld in Höhe von TEUR 2.000,00 auf das Grundbuch Rossendorf, Blatt 488A, Objekt Cadolzburg eingetragen. Diverse Maschinen, Kraftfahrzeuge und Einrichtungen sind durch Sicherungsübereignungen verpfändet. * 2) Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. VII. Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB) und Einschätzung des Risikos der Inanspruchnahme Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag für Garantieleistungen in Höhe von EUR 20,6 Mio. Es handelt sich hierbei um Gewährleistungsverpflichtungen lt. den Allgemeinen Verkaufs- und Lieferbedingungen der Gesellschaft für alle Ausgangsumsätze. Für mögliche Verpflichtungen wurde eine Rückstellung in Höhe von TEUR 21,5 gebildet. Eine über die gebildete Rückstellung hinausgehende Inanspruchnahme aus Garantieverpflichtungen wird aufgrund der Erfahrungswerte aus der Vergangenheit nicht erwartet. Die MBS AG hat diverse selbstschuldnerische Bürgschaften zur Sicherung bestimmter Forderungen von Banken übernommen: für die Rudolf Kiesewetter Messtechnik GmbH bis zu TEUR 150,0, für die BWS GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 200,0, für die Panta GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 80, für die Gilgen, Müller & Weigert GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 50 sowie für die General Elektronik GmbH in Höhe von TEUR 100,0 D. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung I. Sonstige Posten der Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 0,00 enthalten. Der Personalaufwand enthält Erträge aus Altersvorsorge und Unterstützung in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 0,0). Die Zinserträge und Zinsaufwendungen enthalten Erträge aus bzw. Aufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 74.236,40 (Vorjahr TEUR 78,3). E. Sonstige Angaben I. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Die nicht bilanzierten, finanziellen Verpflichtungen sind in dem nachfolgenden Spiegel gesondert dargestellt:
Daneben bestehen noch finanzielle Verpflichtungen im Rahmen des geschäftsüblichen Bestellobligos. III. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl (§ 285 Nr. 7 HGB) Die nachstehende Tabelle zeigt die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:
III. Geschäftsführungs- und Aufsichtsorgane (§ 285 Nr. 9 und 10 HGB) Außer dem Vorstand war im Berichtsjahr ein Aufsichtsrat bestellt. Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte der Gesellschaft vom Vorstand Herrn Prof. Dr. h.c. Wolfgang Gilgen geführt. Er ist uneingeschränkt einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Bezüge während des Geschäftsjahres erfolgt gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht. Aufsichtsratsmitglieder: Prof. Dr. Raimund Baumann (Aufsichtsratsvorsitzender) Rechtsanwalt, Steuerberater Prof. Dr. Wolfgang Maier-Preusker em. Professor für Kunstgeschichte (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzende) Rudi Maurer Bankdirektor IV. Anteilsbesitz (§ 285 Nr. 11 HGB) Das Unternehmen hält an den nachfolgenden Gesellschaften einen Anteil von mindestens 20%:
V. Anteilsmitteilungen (§ 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG i.V.m. § 20 AktG) Die Aktien der Gesellschaft werden zu 100% von der Gilgen GmbH & Co. KG gehalten.
Sulzbach-Laufen, den 18.09.2020 Prof. Dr. h.c. Wolfgang Gilgen, Vorstand Anlagespiegel
Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung nach § 171 AktG für das Geschäftsjahr 2019Aufsichtsratssitzungen 1. Im Geschäftsjahr 2019 fanden insgesamt drei Aufsichtsratssitzungen statt. Gegenstand der Sitzungen waren im Wesentlichen die Umsatz-, Ergebnis- und Beschäftigungsentwicklung der MBS AG und deren Tochtergesellschaften sowie Einzelprojekte. a. Gegenstand der Aufsichtsratssitzung am 12.03.2019 waren die vorläufigen Ergebniszahlen 2018 der MBS-Gruppe, die Umsatzplanung 2019, der aktuelle Stand über die Beteiligung der KPB und den Fortschritt über den Neubau der Lagerhalle b. Gegenstand der Aufsichtsratssitzung am 23.07.2019 waren die Geschäftszahlen 2018 der MBS-Gruppe einschließlich Feststellung des Jahresabschlusses und Gewinnverwendung, der Konzernabschluss sowie Informationen zur Betriebsprüfung und eine Besichtigung der Logistikhalle. c. Gegenstand der Aufsichtsratssitzung am 13.11.2019 waren die Zahlen der ersten drei Quartale, Planungen der einzelnen Unternehmen für 2020 und der aktuelle Stand über die Beteiligung der Firma ESE in Österreich 2. Der Aufsichtsrat wurde auch zwischen den Sitzungen über Projekte und Vorhaben informiert. 3. Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Der Vorstand war bemüht, den Aufsichtsrat in alle wichtigen Unternehmensfragen einzubinden. Geschäftsvorgänge, die für das Unternehmen bedeutend sind, wurden im Aufsichtsrat nach Vorlage durch den Vorstand erörtert. Jahresabschlusserstellung /Jahresabschlussprüfung Durch Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 13.11.2019 wurde die ALLREVISIO GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Ellwangen, zum Jahresabschlussprüfer für das Jahr 2019 der MBS AG gewählt. Am 13.12.2020 hat der Vorstand den nach den Regeln des HGB aufgestellten Jahresabschluss der MBS AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019 dem Wirtschaftsprüfer zur Prüfung vorgelegt. Der Gewinn i. H. v. EUR 4.366.592,42 wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag vom 17.11.2014 an die Gilgen GmbH & Co. KG voll abgeführt. Der Wirtschaftsprüfer hat am 21.01.2021 den Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts im Entwurf dem Prüfungsausschuss des Aufsichtsrates zugeleitet. Dieser hat den Prüfungsbericht am 21.01.2021 geprüft. Auf die Teilnahme des Wirtschaftsprüfers wurde verzichtet. Die Prüfung ergab, dass dem Aufsichtsrat keinerlei Umstände bekannt sind oder waren, die Zweifel aufkommen lassen, dass der Jahresabschluss der Gesellschaft nicht den gesetzlichen, satzungsmäßigen oder rechtlichen Regelungen entspricht. Am 21.01.2021 wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk für den Jahresabschluss der Gesellschaft auf den 31.12.2019 erteilt. In ihrer Sitzung am 23.06.2021 hat die Hauptversammlung den geprüften Jahresabschluss der MBS AG auf den 31.12.2019 festgestellt. Besetzung von Aufsichtsrat und Vorstand Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2019 aus folgenden Mitgliedern zusammen: Prof. Dr. Raimund Baumann (Vorsitzender) Prof. Dr. Wolfgang Maier-Preusker (stellvertretender Vorsitzender) Rudi Maurer Zum einzelvertretungsberechtigten Vorstand war Prof. Dr. h. c. Wolfgang Gilgen bestellt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die erfolgreiche Arbeit im Berichtsjahr. sonstige Berichtsbestandteile
Sulzbach-Laufen, den 22.06.2021 Prof. Dr. h.c. Wolfgang Gilgen Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.06.2021 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MBS AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MBS AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 so wie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MBS AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse: • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ord nungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Ellwangen, den 21. Januar 2021 ALLREVISIO
GmbH
gez. Harald Sacher, Wirtschaftsprüfer |
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