Master Data

Registry
Register court Lüneburg HRB 100397
Previous
C. A.T. GmbH Consulting-Agency-Trade
Registered
3/6/1989
Industry
Computer consultancy activitiesTrade of steam, hot water and cooled airBusiness and other management consultancy activities
Purpose
das Erbringen von -Unternehmensberatungsleistungen einschließlich Engineering -Kooperationsvermittlungen - Vermittlung sowie -Im- und Export von Waren aller Art -Dienstleistungen aller Art.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Henning Bartels
since 3/11/2019
Managing Director
Irina Schwarz
since 10/15/2018
Procura

Holdings

NameOwnership
No data available

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

KATT GmbH

Celle

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der KATT GmbH

im Folgenden auch “die Gesellschaft” genannt, Celle

1. Allgemeiner Geschäftsverlauf

1.1 Geschäftsmodell

Die Gesellschaft erbringt überwiegend Verwaltungsdienstleistungen und Personalgestellungen für andere Konzerngesellschaften.

Mit dem Geschäftsjahr 2023 wurde größtenteils das bisherige operative Geschäft der Gesellschaft eingestellt. Die vorherigen Tätigkeitsfelder werden nun über andere deutsche Tochtergesellschaften abgewickelt.

1.2 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenumfeld

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war weiterhin von der anhaltenden Kriegs- und Krisensituation geprägt. Das preisbereinigte BIP war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen um 0,3 % niedriger als im Vorjahr1.

Die Inflationsrate in Deutschland war mit 5,9 % leicht rückgängig, aber weiterhin hoch2. Im Jahr 2023 waren insbesondere die Energiepreise ein Preistreiber. Die hohe Inflation führte zum Ende der expansiven Geldpolitik der Nationalbanken und die Europäische Zentralbank erhöhte den Leitzins bis zum September 2023 auf 4,5 %. Dieser hält sich bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung3.

1.3 Absatz- und Umsatzentwicklung

Der Umsatz ist auf TEUR 3.426 (Vorjahr TEUR 27.750) gesunken. Im Geschäftsjahr wurde das operative Geschäft eingestellt. Der Umsatz wurde überwiegend mit der Abwicklung bestehender Aufträge mit einer Tochterfirma aus dem Vorjahr erzielt.

1 Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/statement-bip.pdf?__blob=publicationFile
2 Quelle: DeStatis, Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2024
3 https://www.ecb.europa.eu/press/pr/date/2023/html/ecb.mp231214~9846e62f62.de.html

1.4 Beschaffung

Der Bestand an Handelswaren am Bilanzstichtag hat sich von TEUR 965 um 29,5 % auf TEUR 285 verringert.

Im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 561) hat sich die Summe der geleisteten Anzahlungen auf TEUR 49 verringert.

1.5 Investitionen

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in den Fuhrpark (TEUR 54) getätigt.

1.6 Personal- und Sozialbereich

Im Jahresdurchschnitt waren 36 Mitarbeiter (Vorjahr 40 Mitarbeiter) beschäftigt. Der Personalaufwand ist von TEUR 2.858 auf TEUR 2.126 gesunken.

1.7 Finanzierung

Insgesamt bestehen Kreditlinien in Höhe von TEUR 27.350 (Vorjahr TEUR 28.650), davon wurden durch die Gesellschaft TEUR 2.000 (Vorjahr TEUR 2.900) in bar ausgenutzt.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat sich auf TEUR 4.186 (Vorjahr TEUR 6.055) reduziert. Alle Darlehen wurden planmäßig und zeitgerecht getilgt.

Das Darlehen von einem Dritten besteht unverändert und wurde wie vereinbart monatlich getilgt.

2. Darstellung der Lage

Die Darstellung der Lage der Gesellschaft erfolgte in der Vergangenheit unter anderem anhand ausgewählter finanzieller Leistungsindikatoren, die auch bei der internen Steuerung der Gesellschaft herangezogen werden. Unsere bedeutsamsten Leistungsindikatoren waren die Höhe der Umsatzerlöse, EBITDA und die Eigenkapitalquote. Die Umsatzerlöse und das EBITDA haben seit der Umstellung des Geschäftsmodells keinen Einfluss mehr, da nunmehr Aufwendungen mit einem üblichen Aufschlag an Tochtergesellschaften weitergereicht werden. Das Risiko liegt bei den Tochtergesellschaften. Seit Umstellung des Geschäftsmodells sind das Jahresergebnis und die Eigenkapitalquote die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren.

2.1 Vermögenslage

Die Unternehmensentwicklung nach den Kennzahlen zur Vermögenslage stellt sich im Berichtsjahr in einem Dreijahresvergleich wie folgt dar:

2023 2022 2021
Bilanzsumme TEUR 18.135 22.845 27.054
Eigenkapital TEUR 8.010 11.060 7.948
Eigenkapitalquote % 44,2 48,4 29,4
Forderungen aus L.u.L., Konzerndarlehen sowie flüssige Mittel TEUR 15.132 18.102 19.821
kurzfristige Verpflichtungen TEUR 9.561 10.770 17.755
Liquiditätsgrad 2 % 158,3 101,5 111,6
Umlaufvermögen TEUR 16.655 21.050 25.136
Liquiditätsgrad 3 % 174,2 118,0 141,6

Die Bilanzsumme hat sich auf der Aktivseite im Wesentlichen durch den Rückgang des Vorratsvermögens, der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und der Bankbestände verringert. Auf der Passivseite haben sich im Wesentlichen das Eigenkapital und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringert. Dies spiegelt sich auch in der Eigenkapitalquote wider.

2.2 Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert mit Hilfe des Eigenkapitals und durch Aufnahme von Bankdarlehen die Tochtergesellschaften. Die Tochtergesellschaften sind teilweise in Projektgeschäften tätig, wodurch es zu Schwankungen in der Darlehenshöhe kommt. Die Ausgaben für Personal und sonstigen Dienstleistungen werden an die leistungsbeziehenden Tochtergesellschaften weiterberechnet.

Die Kapitalflussrechnung für das laufende Jahr stellt sich wie folgt dar:

2023 2022
1. Laufende Geschäftstätigkeit TEUR TEUR
Jahresüberschuss 74 3.112
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagevermögen 150 156
+/- Verlust (Gewinn) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -15 1
- Beteiligungserträge -300 -2.993
+/- Zinsaufwendungen / Zinserträge -37 -206
+/- sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge 366 76
Cashflow im engeren Sinne 239 146
+/- Zunahme/ Abnahme der Rückstellungen -412 -412
Zunahme/ Abnahme der Forderungen und sonstiger Vermögensgegenstände und anderer -/+ Aktiva, die nicht der Investitionstätigkeit zuzuordnen sind -2.210 5.132
Zunahme/ Abnahme der Verbindlichkeiten und anderer Passiva, die nicht der +/- Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 25 -6.104
= Cashflow aus der laufenden Tätigkeit -2.358 -1.238
2 Investitionsbereich
+ Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagevermögen 15 0
+/- Veränderungen aus gewährten Darlehen 4.668 1.673
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und in Finanzanlagen -55 -44
+ erhaltene Zinsen 168 200
+ erhaltene Dividenden 300 1.949
= Cashflow aus der Investitionstätigkeit 5.097 3.778
3 Finanzierungsbereich
- Kauf eigener Anteile -2.925 0
- Ausschüttung an Gesellschafter -200 0
- Tilgung von Bankdarlehen und Veränderungen der sonstigen Darlehen -1.091 -1.349
- gezahlte Zinsen -161 -127
= Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -4.377 -1.476
4 Finanzmittelbestand
Zahlungswirksame Änderungen des Finanzmittelfonds (Summe aller Cashflows) -1.638 1.064
+ Finanzmittelfonds am 01.01. 1.683 619
= Finanzmittelfonds am 31.12. 45 1.683

Die Gesellschaft konnte ihren Zahlungsverpflichtungen immer nachkommen.

2.3 Ertragslage

Die Entwicklung der Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 stellt sich nach ausgewählten Kennzahlen wie folgt dar:

2023 2022 2021
Umsatzerlöse TEUR 3.426 27.750 22.503
Rohgewinn TEUR 3.296 5.795 6.018
Rohgewinn-Marge % 96,2 20,9 26,7
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBITDA) TEUR 482 1.562 1.679
Betriebsergebnis (EBIT) TEUR 176 1.378 1.473
Jahresüberschuss TEUR 74 3.112 1.548
Umsatzrentabilität % 2,2 11,2 6,9
EBITDA-Marge % 14,1 5,6 7,5
EBIT-Marge % 5,1 5,0 6,5

Aufgrund er Änderung des Geschäftsmodells sind die Kennzahlen mit dem Vorjahr nicht vergleichbar.

Zu der Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bis zum Datum der Lageberichterstellung verweisen wir auf die Prognoseberichterstattung.

3. Prognose-, Chancen- und Risikoberichterstattung

Die für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierten Umsätze von ca. 3 Mio. Euro und EBITDA- Marge um 3% wurden übertroffen. Die EBITDA-Marge wurde positiv durch die sonstigen betrieblichen Erträge beeinflusst, hierunter fallen die Erträge aus der Weitergabe von Aufwendungen an Tochtergesellschaften.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten stabiles Jahresergebnis. Wie im Vorjahr berichtet, werden überwiegend sonstige betriebliche Erträge aus der Personalgestellung und weiteren Dienstleistungen innerhalb des Konzerns generiert. Aufträge mit Dritten werden möglichst über anderen Konzernunternehmen abgewickelt. Die Gesellschaft entlastet die anfallenden Aufwendungen an die Tochtergesellschaften. Der Personalmangel auf dem Arbeitsmarkt und die Inflation erhöhen den Druck auf die Personalkosten, das Risiko liegt bei den Tochtergesellschaften.

Die geleisteten Bürgschaften für die Tochtergesellschaften stellen ein Risiko dar. Aktuell ist aufgrund der Liquiditätslage und der guten Auftragslage der Tochtergesellschaften nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen.

Zusätzlich bestehen Risiken aus der Werthaltigkeit der Forderungen gegenüber Tochtergesellschaften sowie der gehaltenen Beteiligungen. Im Fall ungünstiger Geschäftsverläufe der Tochtergesellschaften könnten mögliche Ausschüttungen ausbleiben. Die Tochtergesellschaften sind überwiegend in der Energiewirtschaft tätig. Auf der Absatzseite sind sie abgängig von den Energiepreisen sowie von der Entwicklung des Euros zum US- Dollar. Auf der Beschaffungsseite belasten die steigende Preise die Margen.

Die Gesellschaft partizipiert über Dividenden der Tochterunternehmen an deren Erfolg. Die Tochterunternehmen erfüllen die Bedingungen zur Teilnahme an den meisten Kundenausschreibungen; teilweise müssen hierfür bis zu 15 Jahre Erfahrung nachgewiesen werden. Die interne elektronische, mechanische und hydraulische Konstruktion ermöglicht die schnelle Umsetzung individueller Kundenspezifikationen. Außerdem investieren die Tochterunternehmen in die Entwicklung batteriebetriebener Anlagen, die Auslegung von Anlagen auf Brennstoffzellentechnologie und die Elektrifizierung bisher dieselbetriebener Anlagen. Ferner bieten die Erschließung neuer Märkte, wie der des Nahen Ostens durch die Tochterunternehmen, sowie die Euro-Schwäche weitere indirekte Chancen für die Gesellschaft. Indirekte Chancen bestehen außerdem durch die sehr gute Steuerungssoftware, die die Tochterunternehmen anbieten und die Auslegung der erstellten Anlagen auf europäische Straßenverhältnisse. Diese gute Positionierung der Tochterunternehmen am Markt bietet der Gesellschaft in indirekter Weise umfassende Chancen.

 

Celle, den 31.05.2024

Henning Bartels, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 581,00 4.051,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 622.166,45 643.478,45
2. technische Anlagen und Maschinen 9,06 273,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 166.931,04 789.106,55 236.811,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 611.672,95 611.672,95
2. Beteiligungen 78.664,90 78.664,90
3. sonstige Ausleihungen 0,00 690.337,85 220.165,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 679.643,18 964.778,65
2. geleistete Anzahlungen 49.105,09 728.748,27 561.105,09
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 112.413,33 166.977,33
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.974.662,93 16.252.328,85
3. sonstige Vermögensgegenstände 795.773,80 15.882.850,06 1.422.385,31
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 44.751,22 1.682.699,74
18.136.374,95 22.845.391,37

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kaptial 27.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 0,00 1.497.000,00
III. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 0,00 75.154,46
IV. Gewinnvortrag 7.908.298,43 6.346.072,10
V. Jahresüberschuss 75.151,43 3.112.071,87
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 97.175,02 121.116,96
2. Steuerrückstellungen 305.660,00 716.890,00
3. sonstige Rückstellungen 162.128,00 564.963,02 177.002,71
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.186.054,98 6.055.152,53
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.693,66 98.085,61
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 738.295,38 313.362,65
4. sonstige Verbindlichkeiten 4.628.918,05 9.560.962,07 4.303.482,48
- davon aus Steuern EUR 562.505,77 (EUR 91.958,77)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.673,15 (EUR 916,22)
18.136.374,95 22.845.391,37

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 3.425.671,86 27.749.628,17
2. Sonstige betriebliche Erträge 3.071.880,42 1.891.413,87
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 56.620,77 (EUR 520.992,18)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.114.462,70 23.072.682,11
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 30.673,02 3.145.135,72 252.002,56
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.781.488,30 2.351.200,01
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 344.805,89 2.126.294,19 506.573,63
- davon für Altersversorgung EUR 1.490,09 (EUR 52.213,37)
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 304.700,27 156.389,64
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.126.874,75 1.622.979,50
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 443.479,34 (EUR 257.468,23)
7. Erträge aus Beteiligungen 300.000,00 1.949.407,37
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 301.839,67 441.426,16
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 271.900,43 (EUR 425.216,86)
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.595,26 27.362,36
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 274.344,99 256.626,33
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 9.239,00 (EUR 21.103,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 41.015,34 663.538,70
12. Ergebnis nach Steuern 79.431,43 3.122.520,73
13. sonstige Steuern 4.280,00 10.448,86
14. Jahresüberschuss 75.151,43 3.112.071,87

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Die KATT GmbH hat ihren Sitz in 29227 Celle und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Lüneburg unter der Registernummer HRB 100397.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzes und des Gesetzes für Gesellschaften mit beschränkter Haftung für eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB aufgestellt.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Dabei wird eine Nutzungsdauer von drei Jahren zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen wurden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Abschreibungen für im Berichtsjahr vorgenommene Neuinvestitionen erfolgten auch nach der degressiven Methode.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Für erkennbare Einzelrisiken werden Einzelwertberichtigungen durchgeführt. Uneinbringliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden ausgebucht.

Die Valutaforderungen und -verbindlichkeiten werden nach Maßgabe des Wechselkurses zum Entstehungstag der Forderung bewertet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mithilfe der „Richttafeln 2018 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Rechnungszins 1,82% (10- Jahresdurchschnitt), nach dem Teilwertverfahren ermittelt. Es wurde eine Rentendynamik von 2,0 % p.a. berücksichtigt.

Des Weiteren ist es gemäß § 277 Abs. 5 Satz 1 HGB zukünftig nicht zulässig, die Effekte aus der Aufzinsung des Vorjahresbestandes der Rückstellung für Pensionszusagen mit im Personalaufwand auszuweisen. Um diesen Anforderungen genügen zu können, werden die Zinseffekte bei der Berechnung der Rückstellung gesondert ermittelt.

Sonstige Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des erwarteten Erfüllungsbetrags gebildet.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zu den Posten des Jahresabschlusses

Die Aufgliederung des in der Bilanz zusammengefassten Anlagevermögens und dessen Entwicklung im Geschäftsjahr sind in der Anlage 3 dargestellt.

Das unter den Finanzanlagen ausgewiesene Darlehen gegenüber einem ehemaligen Geschäftsführer wurde im Geschäftsjahr vollständig getilgt (Vorjahr TEUR 220).

Die Laufzeiten der Forderungen setzen sich wie folgt zusammen:

davon mit einer Restlaufzeit davon mit einer Restlaufzeit
TEUR 31.12.2023 Bis 1 Jahr >1 Jahr > 5 Jahre 31.12.2022 Bis 1 Jahr >1 Jahr > 5 Jahre
Art der Forderungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 112 112 - - 167 167 - -
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 14.975 14.330 645 - 16.252 15.339 914 -
davon aus Lieferungen und Leistungen 8.020 8.020 - - 4.988 4.988 -
Sonstige Vermögensgegenstände 796 - - - 1.422 1.422 - -
davon gegen Gesellschafter - - - - 14 14 - -
15.883 14.442 645 - 17.842 16.928 914 -

Am 25.01.2023 hat KATT GmbH 10% ihrer eigenen Anteile von der NGO Nikolaus Gottfried Oppolzer GmbH erworben.

Der den Kaufpreis für den Erwerb eigener Anteile übersteigende Teil wurde vorrangig mit den Kapital- und Gewinnrücklagen verrechnet.

Das Eigenkapital entwickelt sich wie folgt:

I. Gezeichnetes Kapital

TEUR
01.01.2023 30
Erwerb eigener Anteile - 3
31.12.2023 27

II. Kapitalrücklage

TEUR
01.01.2023 1.497
Erwerb eigener Anteile - 1.497
31.12.2023 -

III. Gewinnrücklagen

TEUR
01.01.2023 75
Erwerb eigener Anteile - 75
31.12.2023 -

IV. Gewinnvortrag

TEUR TEUR
01.01.2023 9.458
Erwerb eigener Anteile - 2.925
I. Gez. Kapital 3
II. Kapitalrücklage 1.497
III. Gewinnrücklage 75
Summe - 1.350
Ausschüttung - 200
31.12.2023 7.908

Die in der Bilanz ausgewiesenen Pensionsrückstellungen wurden unter Berücksichtigung des 10-Jährigen durchschnittlichen Marktzinssatz ermittelt. Die Differenz zu einem Wertansatz mittels des 7-jährigen durchschnittlichen Marktzinssatzes beträgt TEUR 7. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB.

Die in der Bilanz dargestellte Pensionsrückstellung setzt sich folgendermaßen zusammen:

TEUR 31.12.2023 31.12.2022
Anschaffungskosten der Fonds und Depots 487 513
Zeitwert der Fonds und Depots 601 608
Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen aus Pensionszusage (Zeitwert) 698 728
Saldierung mit Zeitwert der Fonds und Depots 97 120

Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Rückstellungen für Steuerberatungs- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 37 (Vorjahr TEUR 61), Rückstellungen für nicht genommenen Urlaub und Überstunden in Höhe von TEUR 57 (Vorjahr TEUR 63), Rückstellungen für die Durchführung der Betriebsprüfung in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr TEUR 30) sowie Rückstellungen im Zusammenhang mit Aufbewahrungspflichten in Höhe von unverändert TEUR 9.

Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:

davon mit einer Restlaufzeit
TEUR 31.12.2023 Bis 1 Jahr >1 Jahr > 5 Jahre
Art der Verbindlichkeit
gegenüber Kreditinstituten 4.186 2.000 2.186 -
erhaltene Anzahlungen - - - -
aus Lieferung und Leistung 8 8 - -
gegenüber verbundenen Unternehmen 738 738 - -
-davon aus Lieferung und Leistungen 619 619 - -
sonstige Verbindlichkeiten 4.629 821 462 3.346
9.561 3.567 2.648 3.346
davon mit einer Restlaufzeit
TEUR 31.12.2022 Bis 1 Jahr >1 Jahr > 5 Jahre
Art der Verbindlichkeit
gegenüber Kreditinstituten 6.055 5.205 850 -
erhaltene Anzahlungen 0 0 - -
aus Lieferung und Leistung 98 98 - -
gegenüber verbundenen Unternehmen 313 313 - -
-davon aus Lieferung und Leistungen 13 13 - -
sonstige Verbindlichkeiten 4.303 983 2.980 340
10.770 6.600 3.830 340

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden in Höhe von TEUR 386 (Vorjahr TEUR 455) durch Sicherungsübereignung von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens besichert. Darlehen in Höhe von TEUR 1.800 (Vorjahr TEUR 2.700) sind durch Schuldbeitritt der GOES GmbH besichert. Zum Bilanzstichtag wurden Kreditlinien in Höhe von TEUR 2.000 (Vorjahr TEUR 2.900) in Anspruch genommen.

Das Darlehen von einem Dritten in Höhe von TEUR 846 (Vorjahr TEUR 970) wurde im Geschäftsjahr planmäßig getilgt.

Insgesamt standen am Bilanzstichtag Kreditlinien von TEUR 27.350 (Vorjahr TEUR 28.650) zur Verfügung, davon sind TEUR 4.500 ausschließlich für Bürgschaften und Garantien nutzbar.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde vom Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht und somit auf den Ausweis von aktiven latenten Steuern verzichtet.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzaufteilung nach Regionen stellt sich folgendermaßen dar:

Region 2023 2022
Europa 3.285 5.795
Asien-Pazifik 96 31
Ehemalige Sowjetunion 39 21.906
Naher Osten und Mittlerer Osten 6 17
3.426 27.750

Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen zum größten Teil Erträge aus der Weiterberechnungen an Tochterfirmen (TEUR 2.904). Hier werden anfallende Aufwendungen an Konzerngesellschaften umgelegt.

E. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 36 Mitarbeiter (im Vorjahr: 40 Mitarbeiter) beschäftigt, die sich wie folgt aufgliedern:

Anzahl 2023 2022
Arbeiter 11 11
Angestellte 25 29
Summe 36 40

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft setzen sich wie folgt zusammen:

TEUR 31.12.2023
Vertragsart
Mietvertrag Gebäude 368
KFZ Leasing 17

Des Weiteren bestehen gemäß § 268 Abs. 7 HGB Bürgschaften für die Kreditlinien der Tochterunternehmen (verbundene Unternehmen) in Höhe von 10.750 und für die weiteren Finanzierungen der Tochtergesellschaften in Höhe von TEUR 8.900. Mit einer Inanspruchnahme ist wegen der Auftragslage der Tochterunternehmen nicht zu rechnen.

Geschäftsführer der Gesellschaft ist:

A.

Henning Bartels, Celle, Kaufmann (ab 01.03.2019)

Nach § 286 Absatz 4 HGB verzichten wir auf den Ausweis der Geschäftsführervergütungen.

Das Gesamthonorar für die Prüfung des Jahresabschlusses/ Lageberichts 2023 sowie des Konzernabschlusses/ Konzernlageberichts 2023 beträgt TEUR 30.

Die Gesellschaft hält folgende Beteiligungen:

Sitz Anteil Eigenkapital Ergebnis des GJ
% TEUR TEUR
Mehrheitsbeteiligungen
TACROM SERVICES SRL Ploiesti, Rumänien 100 10.061 406
GOES GmbH Wesendorf, Deutschland 100 10.301 693
TACROM DRILLING LIBYA Tripolis, Libyen 59 Keine Geschäftstätigkeit
PRIME WSI Ltd. Edmonton, Kanada 70 -174 189
KATT Ukraine LLC Poltava, Ukraine 100 -71 76
TACROM SERVICES GmbH Celle, Deutschland 100 1.162 409
GEARS GmbH Wesendorf, Deutschland 100 -233 -259
KATT DMCC Dubai, Vereinigte Arabische Emirate 100 55 151
Minderheitsbeteiligungen
GerOm German Oman International LLC Muskat, Oman 30 Jahresabschluss liegt noch nicht vor und wurde bisher aufgrund lokaler Vorschriften auch nicht aufgestellt.

F. Konzernzugehörigkeit

Die KATT GmbH, Celle ist zur Aufstellung eines Konzernabschlusses im Sinne der § 290 ff. HGB verpflichtet. Dieser wird im Unternehmensregister offengelegt.

G. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

H. Nachtragsbericht

I. Eine zur Verfügung stehende Kreditlinien für eine Projektfinanzierung wurde planmäßig zum 01.01.2024 um 4 Mio. reduziert.

 

Celle, den 15.05.2024

Henning Bartels, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KATT GmbH, Celle

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KATT GmbH, Celle, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KATT GmbH, Celle, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen und Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 31. Mai 2024

WZR GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mirco Schroeter, Wirtschaftsprüfer

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