PanoBake GmbH
Rottstraße 128, 44653 Herne, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Atila Yavuz since 3/6/2024 | Managing Director |
Timur Cevik since 3/6/2024 | Managing Director |
Serdar Böge since 4/18/2017 | Managing Director |
Aytac Yavuz since 8/2/2012 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Shareholders
Company ownership and partner structure
4 shareholders
GmbH structure
2 of 4 shown
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
PanoBake GmbHHerneJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens Die PanoBake GmbH gehört zum Unternehmensverbund der Bereket GmbH & Co. KG, welche an vier Standorten in Nordrhein-Westfalen frische und tiefgekühlte Backwaren produziert, die unter anderem durch andere Gesellschaften der Bereket-Gruppe in hoher Qualität an Kunden in ganz Deutschland und Europa liefert. Sie bietet als Großbäckerei heute ein umfassendes Spektrum an Backwaren: 65 verschiedene Brotsorten, verschiedene Klein- und Feingebäcksorten sowie internationale Spezialitäten. Für jeden Bedarf ist das Richtige dabei. Für zusätzliche Flexibilität des Angebots sind alle Backwaren wahlweise frisch, vorgebacken oder tiefgekühlt erhältlich. Alle Produkte sind das Ergebnis der Arbeit hochqualifizierter Mitarbeiter und bester Rohstoffe - garantiert lecker, frisch und von höchster Qualität. Die PanoBake GmbH spezialisiert sich auf den Vertrieb von Tiefkühlprodukten und ist daher ein bedeutender Teil des Lebensmittelverarbeitungssektors, der in den vergangenen Jahren eine beeindruckende Entwicklung durchlaufen hat. Der Markt für Tiefkühlbackwaren bietet eine große Vielfalt an Produkten, wie Brot, Brötchen, Kuchen, Gebäck und vieles mehr. B. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Im Berichtsjahr 2023 rutschte die deutsche Wirtschaft nach zwei Wachstumsjahren erstmals wieder in eine Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt sank auf -0,3 %, nachdem es im Vorjahr noch bei 1,4 % lag (2022: 3,7 %). Diese Entwicklung spiegelte sich auch in den Erwerbstätigenzahlen wider: Zwar stieg die absolute Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 % (2022: +1,4 %), jedoch blieb die Erwerbstätigenquote nahezu konstant bei 55,8 % (2022: 55,9 %). Gleichzeitig verringerte sich die Erwerbslosenquote leicht von 2,9 % auf 2,8 %, was einer Abnahme der Erwerbslosenzahl um 0,6 % entspricht.1 Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt um 5,9 % gegenüber 2022, was eine leichte Abschwächung des hohen Inflationsniveaus des Vorjahres darstellt (-1 Prozentpunkt).2 Die privaten Konsumausgaben stiegen lediglich um 6,3 % (2022: +12,7 %), was auf die weiterhin hohe Inflation und die damit verbundenen Unsicherheiten zurückzuführen ist.3 Die privaten Haushalte kauften in 2023 rund 1,16 Mio. Tonnen Brot, welches entgegen dem Trend der privaten Konsumausgaben einen Rückgang von 1,9 % (2022: -3,0 %) gegenüber dem Vorjahr entspricht.4 Die Entwicklung im Brotkonsum ist maßgeblich durch den demografischen Wandel in Deutschland und veränderte Essgewohnheiten geprägt. Statt der traditionellen drei Hauptmahlzeiten setzen viele Menschen mittlerweile auf Snacks zwischendurch. Trotz dieser Veränderung bleibt Brot äußerst beliebt, was sich in einer konstant hohen Käuferreichweite von 97,6 % im Jahr 2023 zeigt - ein Wert, der seit Jahren stabil ist. Im Jahr 2023 lag die durchschnittliche Einkaufsmenge je Haushalt bei 40,7 kg.5 Der Wettbewerb im Bäckereigewerbe ist weiterhin intensiv und zunehmend von Großbäckereien geprägt. Diese machen 6,5 % der Betriebe aus und erzielen 72,5 % des Gesamtumsatzes. Mittelgroße Betriebe, die 37,3 % aller Unternehmen ausmachen, generieren 22,2 % des Umsatzes. Kleinbetriebe, die die verbleibenden 56,2 % der Unternehmen stellen, erwirtschaften dagegen nur einen Anteil von 5,3 % am Gesamtumsatz.6 In den letzten Jahren hat die Tiefkühlbackwarenbranche stetiges Wachstum erfahren, angetrieben durch die wachsende Nachfrage nach praktischen und langlebigen Backwaren. Der Markt profitiert von einem erhöhten Bedarf an schnellen Snacks und Mahlzeiten und zeigt in Deutschland positive Wachstumsprognosen. Verbraucher legen zunehmend Wert auf gesunde Ernährung und meiden künstliche Zusatzstoffe. Zudem fördern Ernährungstrends wie vegane und vegetarische Alternativen das Wachstum im Tiefkühlsegment. Konjunkturelle Entwicklungen beeinflussen die nationalen Märkte für Mehl und andere Zutaten, die für die Branche von Bedeutung sind, nur geringfügig. Diese Märkte werden hauptsächlich durch Witterungseinflüsse, die Menge und Qualität der Ernten sowie spekulative Aktivitäten bestimmt. Die Weizenpreise unterlagen im Wirtschaftsjahr den typischen Schwankungen. Zwischen dem Jahrestief zum Ende des ersten Quartals und dem Jahreshoch zu Beginn des vierten Quartals lag eine Preisspanne von 262,50 € pro Tonne (2022: 271,00 €). Zum Ende des Wirtschaftsjahres lag der Weizenpreis etwa 27,88 % unter dem Jahresanfangspreis.7 Im Jahr 2023 erhöhten sich die Strompreise aufgrund der Energiekrise und des Auslaufens langfristiger stabiler Energieverträge deutlich. Während der Anstieg der Stromkosten im Vorjahr durch den Wegfall der EEG-Umlage mit moderaten 1,9 % ausfiel, stiegen die Stromkosten 2023 je nach Region und Versorger durchschnittlich um etwa 10-15 % im Vergleich zum Vorjahr. Im 2. Halbjahr 2023 lag der Gaspreis für Nicht-Haushaltskunden ohne Mehrwertsteuer und andere abzugsfähige Steuern durchschnittlich bei 6,73 Cent pro Kilowattstunde. Dies entspricht einem Rückgang von 12,5 % im Vergleich zum 1. Halbjahr 2023.8 Bereits im 1. Halbjahr 2023 lagen die Preise im Durchschnitt um 4,6 % unter dem Niveau des 2. Halbjahres 2022.9 Rohertrag- und Auftragsentwicklung Der Rohertrag der Gesellschaft ist im Berichtsjahr um 25,2 % auf T€ 12.381 gestiegen. Die Ursache liegt im Wesentlichen in den gestiegenen Umsatzerlösen. Die Auftragslage ist gut. Geschäftsergebnis Das Geschäftsergebnis verbesserte sich im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr, und es konnte ein Jahresüberschuss von T€ 1.360 erzielt werden (Vorjahr: T€ 772). Hauptgründe hierfür waren neben einem gestiegenen Rohertrag vor allem ein unterproportionaler Anstieg der übrigen Aufwendungen, und der Personalaufwendungen. Beschaffung / Materialwirtschaft Die Rohstoffpreise erholten sich im Berichtsjahr, blieben jedoch weiterhin deutlich über dem Vorkrisenniveau. Die fallenden Weizenpreise an der Börse wirkten sich auch bis Ende des dritten Quartals auf sinkende Beschaffungskosten aus. Im Bereich der Hilfs- und Betriebsstoffe zeigten die Preise eine unterschiedliche Entwicklung: Während die meisten ab dem dritten Quartal zurückgingen, stiegen die Preise für Milchprodukte kontinuierlich an. Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Roh- und Betriebsstoffen traten nicht auf. Die Einkaufsverträge haben in der Regel eine kurze Laufzeit von bis zu einem Jahr. Personal- und Sozialbereich Der Personalaufwand erhöhte sich um T€ 191 auf T€ 2.057. Entscheidend für diese Entwicklung sind die im Berichtsjahr gestiegenen Umsatzerlöse sowie die Anpassung der Löhne- und Gehälter an die ungewöhnlich hohe Inflationsrate. Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter blieb im Berichtsjahr auf Vorjahresniveau bei 34. Die absolute Zahl zum Stichtag betrug 33 (2022: 34). Umweltschutz Besondere Risiken, die von unserem Unternehmen gegen den Umweltschutz ausgehen können, werden nicht gesehen. Investitionen Im Geschäftsjahr wurden T€ 320 in das Anlagevermögen investiert. C. DARSTELLUNG DER LAGE Ertragslage Die Ertragslage 2023 ist auch im Berichtsjahr erneut positiv. Der Rohertrag stieg um T€ 2.495 auf T€ 12.381. Die Abschreibungen in Höhe von T€ 307 (2022: T€ 289) befinden sich erwartungsgemäß auf einem geringen Niveau. Der Personalaufwand erhöhte sich im Berichtsjahr um 10,2 % auf T€ 2.057. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 22,4 %. Ursächlich für diese Entwicklung sind die umsatzabhängigen Kosten wie z.B. die Kosten der Warenabgabe und Kosten für Treibstoff. Die Zinsaufwendungen gingen im Berichtsjahr aufgrund einer geringen Investitionstätigkeit, eines reduzierten Lagerbestands und eines Rückgangs der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurück. Finanzlage Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit konnte um T€ 1.682 deutlich gesteigert werden. Bestehende Kredite wurden planmäßig mit T€ 758 getilgt. Neue Kredite wurden i.H.v. T€ 157 aufgenommen. Vermögenslage Wesentliche Positionen auf der Aktivseite sind neben den Vorräten und den Forderungen aus Lieferung und Leistung das Guthaben bei Kreditinstituten. Der Anteil der Lieferverbindlichkeiten an der Bilanzsumme beträgt 17,0 % (Vorjahr 18,4 %). Die Eigenkapitalquote beträgt 41,8 % (Vorjahr 29,2 %). Die Gesellschaft erfüllte alle Zahlungsverpflichtungen pünktlich. Liquiditätsprobleme ergaben sich nicht und werden für die Zukunft nicht erwartet. D. HINWEISE AUF RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Risikobericht Die PanoBake GmbH ist weiterhin in einem Markt tätig, der stark umkämpft wird. Der Wettbewerb ist intensiv. Des Weiteren ist das Verhalten der Endkunden von besonderer Bedeutung. Der Konsum von Brot kann sich durch veränderte Lebensbedingungen reduzieren. Im Bäckereigewerbe ist der Trend zum Snack nach wie vor steigend und der Brotkonsum weist ebenfalls eine steigende Tendenz auf. Während die privaten Konsumausgaben im Berichtjahr gestiegen sind, sind die Ausgaben für Brot- und Backwaren leicht gesunken, befinden sich aber dennoch auf einem sehr hohen Niveau. Die Gesellschaft liefert ihre Produkte an viele kleinere und einige mittelgroße Abnehmer. Der Ausfall eines dieser Kunden würde keine nennenswerten Umsatzreduzierungen bedeuten. Um das Risiko dennoch abzusichern, werden mit umsatzstärkeren Kunden längerfristige Abnahmeverträge geschlossen. Bei der Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wird das Risiko zunächst noch als überschaubar betrachtet. Trotz der anhaltenden geopolitischen Spannungen in der Ukraine und im Nahen Osten werden derzeit keine Einschränkungen bei der Versorgung mit Energie erwartet. Sollte es dennoch zu Lieferengpässen kommen, gehen wir davon aus, dass wir als Lebensmittelbetrieb prioritär versorgt werden. Diese bevorzugte Behandlung wird es uns ermöglichen, den Betrieb aufrechtzuerhalten und unsere Lieferverpflichtungen auch in kritischen Situationen zu erfüllen. Angesichts der aktuell sinkenden Energiepreise und der weiterhin hohen Inflationsrate erwarten wir in der Zukunft tendenziell fallende Kosten. In dieser außergewöhnlichen Marktlage ist eine präzise Prognose der Preisentwicklung für Energie und Rohstoffe jedoch kaum möglich. Die bereits umgesetzten und angekündigten Maßnahmen der Regierung tragen dazu bei, das Risiko erheblich zu verringern, wenngleich eine vollständige Absicherung derzeit nur begrenzt möglich ist. Dank eines gut etablierten Netzwerks an Lieferanten verfügen wir über eine gewisse Flexibilität und Einkaufsspielräume, die uns erlauben, Preisvorteile bestmöglich zu nutzen. Die gestiegenen Kosten werden in moderatem Umfang in unseren Verkaufspreisen berücksichtigt, wobei das Verständnis und die Akzeptanz für Preisanpassungen bei unseren Kunden in allen Segmenten vorhanden ist. Prognosebericht 2024 Die Geschäftsführung bewertet die künftige Entwicklung der Gesellschaft trotz der aktuellen wirtschaftlichen Lage als positiv. Trotz hoher Inflationsrate werden keine Umsatzeinbußen erwartet, da die Gesellschaft in verschiedenen Marktsegmenten tätig ist. Etwaige Umsatzeinbußen in einem Segment lassen sich durch Zuwächse in anderen Bereichen ausgleichen. Im traditionellen Geschäftssegment haben wir unsere Geschäftsbeziehungen sowohl mit den Großkunden als auch mit den Einzelkunden festigen und sogar mit einigen weiter ausbauen können. Unser Ziel in diesem Segment ist, im kommenden Jahr mit allen übrigen Kunden die Geschäftsbeziehung weiterhin zu manifestieren und Chancen auszuarbeiten, mit diesen Kunden die Umsätze zu erhöhen. Für das Jahr 2024 streben wir ein deutliches Wachstum entgegen dem gesamtwirtschaftlichen Trend an. Die Kundenbasis soll weiter ausgebaut und das Produktsortiment an die wirtschaftliche Lage angepasst werden. Wir erwarten eine deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerung für 2024.
Herne, 31. Oktober 2024 gez. Serdar Böge gez. Timur Cevik gez. Aytac Yavuz gez. Atila Yavuz, 1 Statistisches Bundesamt - VGR wichtige gesamtwirtschaftliche Größen Stand 27.08.2024 2 Finanz-Tools.de - Inflationsraten in Deutschland Stand 30.09.2024 3 Statistisches Bundesamt - VGR Konsumausgaben Stand 27.08.2024 4 Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. - Brotkonsum 5 Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. - Brotkonsum 6 Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks e.V. - Umsatzverteilung nach Betriebsgröße 7 Finanzen.net - Rohstoffe-Weizen 8 Statistisches Bundesamt - Gas- und Strompreise _ Pressemitteilung 128 vom 28.03.2024 9 Statistisches Bundesamt - Gas- und Strompreise _ Pressemitteilung 388 vom 29.09.2023 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die PanoBake GmbH, Herne, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Absatz 2 HGB. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bochum unter der Nummer HRB 14034 eingetragen. Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen freiwillig nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze, die auch handelsrechtlichen Vorschriften entsprechen, vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden zu Herstellungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Forderungen wurde durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet, die aktivisch abgesetzt wurde. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub und für Zeitguthaben umfassen offene Urlaubsansprüche bzw. geleistete Mehrstunden der Beschäftigten am Bilanzstichtag, die mit individuellen Personalkosten zuzüglich der darauf entfallenen Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung bewertet sind. Angaben zur Bilanz Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres ist auf der nachfolgenden Seite dargestellt:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, die eine Restlaufzeit größer einem Jahr haben. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen für offene Urlaubsansprüche der Mitarbeiter (TEUR 53) sowie Jahresrückvergütungen (TEUR 31) gebildet. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung und die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch Abtretung der Aussenstände. Sonstige Angaben Geschäftsführung In 2023 bestand die Geschäftsführung der PanoBake GmbH aus folgenden Mitgliedern: Herrn Sinan Cevik, Düsseldorf Herrn Aytac Yavuz, Bochum Herrn Serdar Böge, Bochum Arbeitnehmerschaft Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 2023 34 Arbeitnehmer. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen diverse Miet- und Pachtverpflichtungen für Büro- und Produktionsgebäude.
Herne, 31. Oktober 2024 gez. Serdar Böge gez. Timur Cevik gez. Aytac Yavuz gez. Atila Yavuz sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jaresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die PanoBake GmbH, Herne Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PanoBake GmbH, Herne, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PanoBake GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtete haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlußprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Arnsberg, den 31. Oktober 2024 WWP
Weckerle Wilms Partner GmbH
gez. M. Frohwein, Wirtschaftsprüfer F. Wilms, Wirtschaftsprüfer |
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