Finsterwalder Container GmbH

Lindauer Straße 2, 87600 Kaufbeuren, DEU

Master Data

Registry
Register court Kempten HRB 6699
Previous
Eugen Finsterwalder GmbH
Registered
1/29/1999
Industry
Logistics service activitiesRental and leasing of railroad vehiclesManufacture of wooden containers and coopers' products
Purpose
Verkauf, Vermietung, Transport und Logistik von technischem und Transport-Equipment, insbesondere von Containern und austauschbaren Ladungsträgern, inklusive Zubehör, Nebenprodukten und zugehörigen Produkten

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Michael Helbing
since 6/14/2022
Managing Director
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (2)

NameOwnership
66.67%
33.33%

Shareholders
Beta

1 shareholder

GmbH structure

Name
Location
Amount
Share
Eugen Finsterwalder Holding GmbH
Germany
€100,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Finsterwalder Container GmbH

Kaufbeuren

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Geschäftsmodell

Die Gesellschaft betreibt satzungsgemäß seit 1998 einen Handel mit Containern (Transport-, Lager-, Sanitär-, Kühl-, Büro- u. Wohncontainer). Ebenfalls wesentlicher Bestandteil der geschäftlichen Aktivitäten ist die Vermietung von Containern.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Im Jahr 2023 hat sich die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland und Europa weiterhin als herausfordernd erwiesen. Zwar war nach den krisenhaften Vorjahren eine gewisse konjunkturelle Stabilisierung zu beobachten, doch blieb das wirtschaftliche Umfeld stark durch Unsicherheiten geprägt. Die Energiekrise, ausgelöst durch geopolitische Spannungen infolge des Ukrainekriegs, zeigte weiterhin Wirkung - insbesondere im industriellen und baunahen Sektor.

Die Inflation blieb im Jahresverlauf hoch, auch wenn sich die Preissteigerungsraten gegen Ende des Jahres leicht abschwächten. Die Zinswende der Europäischen Zentralbank setzte sich fort, was zu einer Eintrübung der Investitionsneigung in der Wirtschaft führte. Vor allem die Bau- und Immobilienbranche war durch rückläufige Aufträge, hohe Baukosten und eine restriktivere Kreditvergabe belastet. Dies wirkte sich spürbar auf die Investitionsgüterindustrie sowie den Transport- und Logistiksektor aus.

Der private Konsum stagnierte weitgehend, und die wirtschaftliche Dynamik blieb hinter den Erwartungen zurück. Die Bundesregierung senkte ihre Wachstumsprognosen mehrfach, und die Gefahr einer technischen Rezession war phasenweise gegeben. Trotz punktueller Stabilisierung blieben die strukturellen Herausforderungen für 2023 bestimmend: hohe Energiepreise, Fachkräftemangel, geopolitische Unsicherheiten und ein insgesamt schwaches außenwirtschaftliches Umfeld.

1.2. Branchenentwicklung

Für den Markt des Containerhandels und der Containervermietung zeigte sich 2023 ein gemischtes Bild:

Nach der starken Dynamik in der Corona- und Nach-Corona-Zeit mit überproportional gestiegenen Containerpreisen hatte sich der Markt in 2023 weiter normalisiert. Die Preiskorrektur setzte sich fort und führte zu einer Marktberuhigung auf gesünderem Niveau. Die Nachfrage nach Containern - insbesondere für See,- Lager-, Kühlcontainer - blieb stabil, während die Nachfrage im Bereich Wohn- und Bürocontainer und Sanitärcontainer zurückging, was direkt auf die rückläufige Entwicklung im Baugewerbe zurückzuführen ist.

Trotz gesunkener Neubauzahlen konnte der Containerhandel in bestimmten Segmenten von der weiterhin vorhandenen Nachfrage profitieren. Zudem erwies sich die Flexibilität von Containern in einem Umfeld volatiler Rahmenbedingungen als Vorteil.

Im Mietsegment war ein leichter Rückgang der Auslastung zu verzeichnen, bedingt durch die verzögerte Umsetzung von Bauprojekten sowie sinkende öffentliche Investitionen. Der Wettbewerb in der Branche blieb intensiv, die Margen unter Druck. Viele Anbieter verfolgten eine vorsichtigere Investitionspolitik.

Insgesamt entwickelte sich die Branche 2023 konjunkturparallel und zeigte sich robust, jedoch ohne deutliche Wachstumsimpulse. Die weiteren Aussichten blieben verhalten, eine durchgreifende Erholung wurde für das Folgejahr 2024 nicht erwartet.

2. Geschäftsverlauf (Entwicklung der Gesellschaft)

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2023 sah einen stabilen Geschäftsverlauf auf dem Niveau des Vorjahres vor. Dieser Zielwert wurde weitgehend erreicht, wenngleich das Marktumfeld spürbar volatiler war als noch im Vorjahr. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 19.939 T€, was eine leichte Konsolidierung gegenüber dem außergewöhnlich dynamischen Wachstum im Jahr 2022 darstellt.

Die Margensituation blieb trotz gestiegener Kosten in einzelnen Bereichen insgesamt akzeptabel. Durch eine weiterhin disziplinierte Beschaffungsstrategie sowie eine stabilisierte Nachfragesituation konnten marktübliche Preise erzielt werden und die Ertragskraft des Unternehmens abgesichert werden.

Das Ergebnis vor Steuern sowie der Jahresüberschuss lagen im Plan und bestätigen die robuste betriebswirtschaftliche Aufstellung der Gesellschaft. Insbesondere das stabile Working Capital, die hohe Eigenkapitalquote von 90,5% sowie der erneut positive operative Cashflow (2.266 T€) untermauern die finanzielle Solidität auch in einem von Unsicherheiten geprägten Marktumfeld.

Trotz einer im Vergleich zum Vorjahr etwas verhalteneren Umsatzentwicklung konnte das Unternehmen seine Ziele für 2023 insgesamt erreichen. Die Ergebnisse liegen im Rahmen der Planung, teils leicht darüber, und bestätigen die strategische Ausrichtung und operative Stärke der Finsterwalder Container GmbH.

3. Darstellung der Lage

3.1 Ertragslage

Das Rohergebnis betrug im Jahr 2023 6.458.TEUR. Im Vergleich zum Vorjahr stellt dies eine Steigerung dar, die auf ein solides operatives Wachstum schließen lässt.

Der Personalaufwand betrug 1.408 TEUR. Dieser Betrag liegt über dem im Vorjahr genannten Wert von 1.334 T€, was einen moderaten Anstieg um rund 75 T€ bedeutet.

Die Abschreibungen beliefen sich auf 1.665 TEUR, was einem Anstieg um ca. 225 T€ im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Anlagevermögen wurde im Berichtsjahr weiterhin gezielt ausgebaut und modernisiert, was sich in der Höhe der Abschreibungen widerspiegelt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 1.227 TEUR und haben sich damit gegenüber dem Vorjahreswert von 956 T€ um etwa 272 T€ erhöht, was mit allgemeinem Kostenanstieg und unternehmerischem Wachstum im Zusammenhang stehen dürfte.

Der Jahresüberschuss beträgt laut GuV 1.747 TEUR. Damit wurde die Zielsetzung erwartungsgemäß erreicht und liegt etwas über dem Vorjahreswert von 1.703 T€.

3.2 Finanzlage

Die flüssigen Mittel haben sich im Jahr 2023 erhöht und betrugen zum Bilanzstichtag 310 T€ (Vorjahr: 13 T€).

Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war zu jedem Zeitpunkt sichergestellt.

Die liquiden Mittel wurden auch im Jahr 2023 erneut für Investitionen im Anlagevermögen eingesetzt.

Bereitstellung des Finanzbedarfs:

Der im Geschäftsjahr 2023 notwendige Finanzbedarf konnte - wie bereits in den Vorjahren - vollständig aus eigenen Mitteln gedeckt werden. Eine Kreditaufnahme zur Finanzierung von Investitionen war nicht erforderlich und ist weiterhin nicht geplant.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war mit 2.266 T€ zufriedenstellend. Dieser Wert ist als sehr solide zu bewerten und bestätigt die nachhaltig stabile Innenfinanzierungskraft des Unternehmens.

3.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich im Jahr 2023 um 808 T€ auf insgesamt 20.986 T€ erhöht (Vorjahr: 19.179 T€).

Die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag bei 90,5% (Vorjahr: 90,1 %) und ist damit weiterhin auf einem sehr hohen Niveau, das auf eine gesunde Kapitalstruktur hinweist.

Der Anlagendeckungsgrad I, der die Deckung des Anlagevermögens durch Eigenkapital angibt, beträgt im Jahr 2023 282,7% (Vorjahr: 251 %).

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich zum Stichtag auf 967 T€. Gegenüber dem Vorjahreswert von 1.219 T€ entspricht dies einem Rückgang um 252 T€, was auf eine straffere Forderungsbewirtschaftung hinweist.

Die Vorräte stiegen im Vergleich zum Vorjahr (2.565 T€) um 183 T€ auf 2.748 T€ an.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten betrugen 1.471 T€ und sind damit um 1.217 T€ angestiegen (Vorjahr: 254 T€). Dieser Anstieg steht im Zusammenhang mit der erweiterten Geschäftstätigkeit und Investitionsausweitung.

Insgesamt beurteilen wir die Vermögenslage - wie bisher - als geordnet, mit einem sehr hohen Eigenkapitalanteil, langfristiger Deckung des Anlagevermögens und angemessen entwickelten Umlaufvermögenspositionen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

4.1 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzrendite beträgt im Jahr 2023 8,77 % (Vorjahr: 5,3 %).

Die Eigenkapitalrendite beläuft sich auf 9,47 % und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert von 6,4 %.

Das Working Capital (Umlaufvermögen abzüglich kurzfristigem Fremdkapital und Rückstellungen) hat sich im Jahr 2023 von 10,6 Mio. € auf 12,3 Mio. € erhöht.

4.2 nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den nichtfinanziellen Leistungsindikatoren handelt es sich um wichtige interne Steuerungsgrößen, die qualitative Aspekte der Unternehmensentwicklung erfassen. Dazu zählen unter anderem die Kundenzufriedenheit, die Mitarbeiterbindung und -entwicklung sowie Maßnahmen zur Sicherung der unternehmerischen Qualität.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde erfolgreich eine Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001 durchgeführt. Dies stellt einen Fortschritt zur dauerhaften Sicherstellung der Qualitätsansprüche dar und unterstreicht den Anspruch des Unternehmens, Prozesse konsequent zu optimieren und nachhaltig zu gestalten. Die Zertifizierung stärkt zudem die Verlässlichkeit gegenüber Kunden und Geschäftspartnern.

Zur Einschätzung der zukünftigen Entwicklung beobachtet die Finsterwalder Container GmbH weiterhin kontinuierlich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, um frühzeitig und gezielt auf externe Veränderungen reagieren zu können.

Die Finsterwalder Container GmbH ist auf leistungsbereite, qualifizierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewiesen, um die vielfältigen Anforderungen des Marktes zu erfüllen. Auch im Jahr 2023 konnten mit dem kontinuierlich entwickelten Personalstamm die unternehmerischen Ziele erreicht werden.

C. Prognose-, Chancen und Risikobericht

Sowohl auf Branchenebene als auch auf Ebene der einzelnen Geschäftsvorgänge ist sich die Finsterwalder Container GmbH der bestehenden Risiken und Chancen bewusst. Aus heutiger Sicht wird den bekannten Risiken durch geeignete Maßnahmen ausreichend Rechnung getragen.

Dem Adressenausfallrisiko im Zusammenhang mit Darlehensvergaben begegnet das Unternehmen weiterhin durch die Bestellung von Sicherheiten, insbesondere in Form erstrangiger Grundschulden sowie - in Einzelfällen - durch die Abtretung von Warenbeständen durch die Darlehensnehmer. Das Forderungsausfallrisiko im Kundengeschäft wird durch Vorkassevereinbarungen insbesondere bei Neukunden oder Kunden mit unklarer Bonität wirkungsvoll eingeschränkt. Wechselkursrisiken aus Fremdwährungsgeschäften begegnet das Unternehmen durch den rechtzeitigen Vorkauf erforderlicher Devisen, bevor entsprechende Verpflichtungen eingegangen werden.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Ukraine-Krise, inflationsgetriebener Kostenentwicklungen sowie anhaltender Versorgungsunsicherheiten im Energiebereich bleiben auch im Geschäftsjahr 2024 bedeutsam. Allerdings bestehen weiterhin keine besonderen Abhängigkeiten in kritischen Lieferketten oder vom Energieversorgungsmarkt. Das Unternehmen ist durch seine breite Produktpalette und eine ausgewogene Kundenstruktur gut diversifiziert und kann kurzfristig auf Änderungen der Rahmenbedingungen reagieren.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage mit einem etwas verhaltenerem Geschäftsverlauf gerechnet. Dennoch wird ein grundsätzlich stabiler und solider Geschäftsgang erwartet. Die finanziellen Leistungsindikatoren (z. B. Rohergebnis, Betriebsergebnis, Ergebnis vor Steuern) sowie die Eigenkapitalbasis gelten nach wie vor als belastbar.

Trotz der bestehenden Unsicherheiten in geopolitischer und wirtschaftlicher Hinsicht sind aus heutiger Sicht keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Die Unternehmensleitung sieht sich weiterhin in der Lage, auf kurzfristige Entwicklungen zu reagieren und Chancen aktiv zu nutzen.

E. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die bei der Finsterwalder Container GmbH eingesetzten Finanzinstrumente umfassen im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

Das Unternehmen verfolgt im Finanzmanagement weiterhin eine konservative und auf Stabilität ausgerichtete Risikopolitik. Die Mittelverwendung erfolgt vorrangig aus eigener Liquidität, wodurch externe Finanzierungsrisiken weitgehend vermieden werden. Auch im Jahr 2023 kamen ausschließlich bewährte, risikoarme Finanzinstrumente zum Einsatz. Auf den Einsatz komplexer oder spekulativer Finanzprodukte wird weiterhin konsequent verzichtet.

Diese kontinuierliche Ausrichtung an einer vorsichtigen Finanzstrategie hat sich in der Vergangenheit bewährt und wird auch zukünftig unverändert fortgeführt, um ein hohes Maß an finanzieller Flexibilität und Sicherheit sicherzustellen.

 

Kaufbeuren, den 27.06.2025

Finsterwalder Container GmbH

Matthias Finsterwalder, Geschäftsführer

Michael Helbing, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.722.403,00 6.878.097,02
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 28.971,00 34.622,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.971,00 34.622,00
II. Sachanlagen 6.693.432,00 6.843.475,02
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 361.694,00 387.124,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.457,00 2.075,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.330.281,00 6.454.276,02
B. Umlaufvermögen 14.256.263,78 12.295.464,59
I. Vorräte 2.747.957,06 2.565.343,32
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.850,00 3.850,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 2.573.811,88 2.561.493,32
3. geleistete Anzahlungen 170.295,18 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.197.766,06 9.716.911,01
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 966.920,59 1.219.314,48
2. sonstige Vermögensgegenstände 10.230.845,47 8.497.596,53
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 310.540,66 13.210,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.527,62 5.668,69
Summe Aktiva 20.986.194,40 19.179.230,30

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 19.002.993,78 17.315.547,03
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 776.838,97 776.838,97
III. Gewinnvortrag 16.378.708,06 14.735.620,29
IV. Jahresüberschuss 1.747.446,75 1.703.087,77
B. Rückstellungen 512.549,81 425.306,92
1. Steuerrückstellungen 407.561,57 317.618,34
2. sonstige Rückstellungen 104.988,24 107.688,58
C. Verbindlichkeiten 1.470.650,81 1.438.376,35
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 184.623,63
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 193.102,87 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 551.861,29 998.834,42
4. sonstige Verbindlichkeiten 725.686,65 254.918,30
davon aus Steuern 411.051,58 117.036,02
Summe Passiva 20.986.194,40 19.179.230,30

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.458.704,22 5.948.139,69
2. Personalaufwand 1.408.563,01 1.334.605,14
a) Löhne und Gehälter 1.198.706,80 1.152.236,57
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 209.856,21 182.368,57
davon Aufwendungen für Altersversorgung 1.948,59 1.948,59
3. Abschreibungen 1.665.399,82 1.440.620,86
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.665.399,82 1.440.620,86
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.227.500,75 956.240,31
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 294.769,11 147.402,69
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 43.355,90 5.757,94
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 659.105,52 652.662,04
8. Ergebnis nach Steuern 1.749.548,33 1.705.656,09
9. sonstige Steuern 2.101,58 2.568,32
Jahresüberschuss 1.747.446,75 1.703.087,77

Anhang

Inhaltsverzeichnis

A. Allgemeine Angaben

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

II. Bilanzierungsmethoden

III. Bewertungsmethoden

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

2. Sachanlagen

3. Vorräte

4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

5. Verbindlichkeiten

6. Rückstellungen

IV. Währungsumrechnung

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

E. Ergänzende Angaben

I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

F. Ergebnisverwendung

I. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

I. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr aus folgenden Gründen abgewichen:

Umstellung auf neue EDV-Anwenderprogramme

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Diese betrug zwischen einem und 33 Jahren.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Ausleihungen wurden mit dem Nominalwert angesetzt.

3. Vorräte

Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. . Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Soweit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

6. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Die Rückstellungen wurden vom Mandanten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

IV. Währungsumrechnung

Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauten oder ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden wie folgt umgerechnet:

Positionen des Geschäftsjahres Darin enthaltene Währungseinheit Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles Kurs am Bilanzstichtag Wertansatz in der Bilanz
5.855,55 $ 1,1066 5.291,48 €

Soweit im Jahresabschluss Posten enthalten sind, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, so wurden diese zum Tageskurs umgerechnet.

Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs ihres Entstehens eingebucht. Soweit sich wegen sinkender Wechselkurse Abwertungserfordernisse ergeben, werden die Verluste im Jahresabschluss erfasst.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen GJ 725.686,65 € / VJ 254.918,30 €

davon entfallen auf:

a) Steuern GJ 411.051,58 €/ VJ 117.036,02 €

b) im Rahmen der sozialen Sicherheit GJ 0,00 € / VJ 0,00 €

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag nicht.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte aufzuzeigen:

C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Personalaufwendungen entfallen auf:

Bezeichnung EUR
Löhne und Gehälter 1.198,707
soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und Unterstützung 209.856
davon für Altersversorgung 1.949

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten in Höhe von

Bezeichnung EUR
a) das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 652.662,04
b) das außerordentliche Ergebnis 0,00

E. Ergänzende Angaben

I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

(1) Geschäftsführer

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Finsterwalder Matthias Geschäftsführer allein
Helbing Michael Geschäftsführer allein

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

G. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

I. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse.

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Am Abschlussstichtag bestanden keine sonstigen Verpflichtungen.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2023

 

Kaufbeuren, 31. März 2025

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Finsterwalder Container GmbH, Kaufbeuren

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Finsterwalder Container GmbH, Kaufbeuren - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kaufbeuren, 31. Juli 2025

STG Schwäbische Treuhandgesellschaft
Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Marz, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 31.7.2025.

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