Computop Paygate GmbH
Same addressComputer consultancy activities
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Thomas Egglseder since 11/29/2018 | Procura |
Stephan Kück since 1/4/2010 | Managing Director |
Ralf Michael Gladis since 7/10/2001 | Managing Director |
Frank Arnoldt since 7/10/2001 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Official financial statements and annual reports
CompuTop Wirtschaftsinformatik GmbHBambergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018CompuTop Wirtschaftsinformatik GmbH1. Grundlagen der Gesellschaft Als Payment Service Provider (PSP) der ersten Stunde bietet Computop seinen Kunden weltweit lokale und innovative Omnichannel-Lösungen für Zahlungsverkehr und Betrugsprävention. Die Zahlungsplattform Computop Paygate ermöglicht nahtlos integrierte Bezahlprozesse im E-Commerce, am POS und auf mobilen Geräten. Mit dieser eigenentwickelten SaaS-Lösung sind Händler und Dienstleister flexibel und können frei wählen, welche der über 350 Zahlarten in welchem Land zum Einsatz kommen sollen. Technologien wie biometrische Authentifizierung und selbstlernende Algorithmen verbessern Sicherheit und Komfort für Händler wie für Endverbraucher. Der Global Player Computop mit Hauptsitz in Deutschland und Standorten in China, England sowie den USA betreut seit über 20 Jahren große internationale Unternehmen aus den Branchen Dienstleistungen, Handel, Mobilität, Onlinespiele und Reise. Darüber hinaus stellt Computop sein Zahlungssystem auch Banken und Finanzdienstleistern als White-Label-Lösung zur Verfügung. Durch sein Kundennetzwerk und die Zusammenarbeit mit dem globalen Marktplatz Rakuten wickelt Computop jährlich Zahlungstransaktionen im Wert von etwa 34 Milliarden US-Dollar ab. Mit seinen individuellen und sicheren Lösungen gestaltet Computop die Zukunft des internationalen Zahlungsverkehrs maßgeblich. Neben Leistungen wie schnelle und sichere Zahlungsabwicklung, hunderte internationaler Zahlarten und Collecting Services, die heute für einen leistungsstarken Payment Service Provider selbstverständlich sind, besticht Computop durch folgende Alleinstelllungsmerkmale (USPs):
2. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftlicher und branchenbezogener Überblick Nachdem das Wachstum im Euroraum im Jahr 2017 mit 2,4 % den höchsten Stand seit 10 Jahren erreicht hatte, sollte es sich der Kommissionsprognose zufolge im Jahr 2018 auf 2,1 % abschwächen. Dieselbe Entwicklung wurde für die EU-27 mit einem Wachstum von 2,2 % für 2018 erwartet. Die außergewöhnlich günstige globale Lage im vergangenen Jahr hat die starke Wirtschafts- und Investitionsleistung in der EU und im Euroraum begünstigt Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im Berichtsjahr um 1,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies bedeutet, dass die Wachstumsserie der Bundesrepublik auch im zehnten Jahr in Folge anhielt. Gleichzeitig entwickelte sich auch der Arbeitsmarkt durchwegs positiv und infolgedessen auch die Einkommen der Arbeitnehmer in Deutschland. Diese positive Entwicklung zeigt sich auch im Konsumverhalten der Bundesbürger. Gemäß dem Statistischen Bundesamt kaufen 70 Prozent der Internetnutzer in der EU online ein. Die Deutsche Bundesbank stellt in Ihrem Bericht zum Zahlungsverhalten 2017 fest, dass der Bargeldanteil am Umsatz erstmalig unter 50 Prozent gefallen ist. Der von Capgemini und BNP Paribas veröffentlichte World Payment Report konstatiert eine ebenso positive Entwicklung auf dem Zahlungsmarkt. Im Hinblick auf die Anzahl bargeldloser Zahlungen pro Einwohner im Zeitraum von 2015 bis 2016 wird deutlich, dass Schweden erstmals öfter bargeldlos (461,5 Transaktionen) zahlen als US-Bürger (459,6 Transaktionen), das ist ein durchschnittlicher Anstieg um 13,3 Prozent in Schweden. In Deutschland stiegen die bargeldlosen Transaktionen pro Einwohner um 6,4 Prozent im gleichen Zeitraum. Die nachhaltige positive Entwicklung des Transaktionswachstums bei elektronischen Zahlungen mit Debit- und Kreditkarten, kontaktlosen Zahlverfahren sowie alternativen Zahlungsmitteln wird auch der gesamten Payment Branche positive Wachstumsraten in künftigen Jahren bescheren. Trotz dieses positiven Marktumfeldes befindet sich der Markt aktuell in einer starken Phase der Konsolidierung. Merger- und Acquisitiontransaktionen reduzieren die Marktteilnehmer auf immer weniger, dafür große Akteure. Aufgrund des anhaltend wachsenden Aufkommens der bargeldlosen Zahlungstransaktionen in Deutschland, der EU und in den Schwellenmärkten beurteilt die Geschäftsführung die wirtschaftliche Zukunft von Computop äußert positiv. 2. Geschäftsverlauf und Gesamtlage Der World Payment Report 2018 von Capgemini und der BNP Paribas besagt, dass in Deutschland die Anzahl der bargeldlosen Zahlungen um durchschnittlich 8 Prozent auf 21,3 Milliarden Transaktionen stieg. Im Berichtszeitraum konnte Computop die bargeldlosen Payment-Transaktionen um 31,07 Prozent auf 172,6 Millionen Payment-Transaktionen steigern. Das abgewickelte Gesamtvolumen von Computop verteilt sich auf die Geschäftsbereiche Gateway/Processing, POS/Processing, Value Added Services und Any Other Business wie etwa Projektgeschäft für kundenspezifische Programmierungen und Anpassungen. Einen maßgeblichen Anteil daran umfasst das von Computop im Berichtszeitraum kontinuierlich weiter ausgebaute White-Label-Segment. Unter Berücksichtigung der getätigten Investitionen in Personal sowie den weiteren Ausbau unserer Dienstleistungen beurteilen wir das Ergebnis von 105 TEUR als zufriedenstellend. 3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 1. Ertragslage Computop verzeichnet wie bereits in den Vorjahren eine positive Ertragslage. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die Umsatzerlöse um 10,7 % Prozent erhöht. Als Folge des organischen Wachstums von Computop hat sich auch die Personalstruktur verändert. Ziel ist es, qualifizierte und motivierte Fachkräfte in allen Bereichen des Unternehmens hinzuzugewinnen. Dieses Ziel konnte auch im abgelaufenen Berichtsjahr 2018 erreicht werden, was sich maßgeblich in den erhöhten Personalaufwendungen im Vergleich zum Vorjahr niederschlägt. Diese haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.875 TEUR von 7.263 TEUR auf 9.138 TEUR erhöht, was folglich einem Anstieg um 25,8 % entspricht. Neben den Personalaufwendungen bestimmen hauptsächlich die bezogenen Leistungen das Jahresergebnis der Gesellschaft. Bedingt durch das Wachstum wie auch durch die erhöhte Investitionstätigkeit sind auch diese im Verhältnis um 17,8 % oder 357 TEUR zum Vorjahreszeitraum von 1.999 TEUR auf 2.356 TEUR gestiegen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist besonders der wachstumsbedingte Anstieg der von der Gesellschaft zu zahlender Umsatzprovisionen um 923 TEUR auf 2.163 TEUR zu erwähnen. Besonders zu erwähnen sind hier auch bezogene Leistungen aus Mietkauf- oder Leasingverhältnissen betreffend Investitionen in unsere IT-Landschaft. Dieser Posten hat sich um 98 TEUR von 441 TEUR auf 540 TEUR erhöht. Zu begründen ist dies vor allem durch die Erweiterung unseres Payment Gateways um weitere Schnittstellen (z. B. PayPal Mobile Payment, Shop-Module) sowie Einbettung weiterer Bezahlmethoden (Easycredit, CRIF, Paynow). Ebenfalls wurde ein separater Webshop für das im Berichtszeitraum in Deutschland eingeführte Zahlverfahren ApplePay etabliert. Um unseren Kunden weitere Wertschöpfung im gesamten Zahlungsprozess anbieten zu können, hat Computop im abgelaufenen Jahr eine Akkreditierung zum POS-Netzbetreiber der Deutschen Kreditwirtschaft sowie den Aufbau eines POS-Netzes begonnen und teilweise vollendet. Zur Verbesserung der Kunden- und User-Experience hinsichtlich unseres Reporters wurde ebenfalls in unser Reporting-Tool sowie Big Data Analysen investiert. 2. Vermögenslage In Bezug auf die Vermögenslage der Gesellschaft ist festzustellen, dass sich die Bilanzsumme im Wesentlichen aufgrund von Investitionen ins Anlagevermögen sowie durch den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1.022 TEUR auf 5.296 TEUR erhöht hat. Spiegelbildlich sind die Rückstellungen um 185 TEUR sowie die Verbindlichkeiten um 734 TEUR gestiegen. 3. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft stellt sich aufgrund der erfolgreichen Geschäftstätigkeit stabil dar. Im abgelaufenen Geschäftsjahr getätigte Investitionen in Softwareentwicklungen, Projektgeschäft und die organisatorische Weiterentwicklung des Unternehmens zeigten bereits erste Erfolge, wobei der Hauptteil des Returns on Invest (RoI) sich in Folgejahren zunehmend monetarisieren wird. Die Kapitalstruktur von Computop hat sich im Vergleich zum Vorjahr durch Thesaurierung des Jahresergebnisses auf 2.045 TEUR erhöht. Daraus resultiert eine Eigenkapitalquote von 38,6 Prozent. Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft konnten innerhalb der Zahlungsfristen beglichen werden. Das Finanzmanagement der Gesellschaft legt regelmäßig Augenmerk darauf, säumige Kunden auf freundliche Art und Weise auf offene finanzielle Verpflichtungen hinzuweisen und stellt somit die Zahlungsfähigkeit von Computop regelmäßig sicher. Der Gesellschaft gewährte Kreditlinien wurden zu keinem Zeitpunkt überschritten. Der stetig steigende Investitionsbedarf vorwiegend im IT-Bereich wird zumeist durch Leasing und/oder Mietkauf abgedeckt. Die Finanzlage von Computop beschreibt folgende verkürzte Kapitalflussrechnung (Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit):
3. Prognosebericht Der World Payment Report rechnet mit einer annualisierten globalen Wachstumsrate von 12,7 Prozent im Bereich der bargeldlosen Zahlungstransaktionen. Auch für Deutschland rechnen Experten mit einer Rate von rund 8 Prozent. Im Bereich E-Commerce erwartet der Handelsverband Deutschland (HDE) erneut eine Wachstumsrate von 10 Prozent für das Jahr 2019. Aufgrund der Attraktivität des Payment-Marktes, auch für ausländische Investoren, erwartet Computop, dass sich der Wettbewerb und damit einhergehend die Konsolidierung am deutschen, aber auch am europäischen Markt fortsetzt. Ebenso spielt die stetig komplexere Regulatorik eine große Rolle hinsichtlich des Agierens am Markt. Durch Inkrafttreten der PSD II (Payment Service Directive) am 13. Januar 2018 wurden auch Services wie Kontoinformationsdienst und Zahlungsauslösedienst als Zahlungsdienst qualifiziert und somit der Registrierungs- bzw. Erlaubnispflicht unterworfen. Die zunehmende Angleichung der paneuropäischen Finanzaufsichtsmaßnahmen durch die European Banking Authority (EBA), dargestellt in den Supervisory Convergence Reports der EBA, erhöhen den Druck auf die europäischen Aufsichtsbehörden und werden außerdem zur weiteren Konsolidierung am Markt beitragen. Computop ist sich der Markt- und Wettbewerbsbedingungen bewusst und hat die Strategie auf eben diese Bedingungen ausgerichtet. Die Gesellschaft wird auch im kommenden Geschäftsjahr ihre Marktstellung festigen und ausbauen können. Weiterhin hat Computop den Markttrend hin zum Full-Service-PSP erkannt und entwickelt eine Geschäftsstrategie, um dieser Thematik adäquat zu verfolgen. Für das kommende Jahr rechnet Computop auch weiterhin mit Wachstum im Personalbereich, um der stetig wachsenden Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern gerecht zu werden. Die getätigten Investitionen in den Transformationsprozess des Unternehmens und der strikten Verfolgung der Geschäftsstrategie werden auch im Wirtschaftsjahr 2019 anhalten und die entsprechenden Kosten treiben. Diese werden aber in künftigen Jahren mit entsprechenden Umsatzsteigerungen vergütet. Die Akkreditierung zum POS-Netzbetreiber der Deutschen Kreditwirtschaft wird im Jahr 2019 abgeschlossen sein, was die Erweiterung des Dienstleistungssortiments um die Abwicklung der Girocard-Bezahlmethode erweitert. Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass sich Computop seines Markt- und Wettbewerbsumfeldes bewusst ist und für 2019 mit stabilen Erträgen, aber dennoch aufgrund der andauernden Investitionstätigkeit sowie den Umbau des Unternehmens mit einer schwarzen Null rechnet. 4. Chancen- und Risikobericht 1. Chancenbericht Das Marktumfeld weltweit ist geprägt vom weiteren Fortschritt der Digitalisierung. Das zeigt sich auch in der steigenden Anzahl an bargeldlosen Transaktionen im internationalen Zahlungsverkehr. Vor diesem Hintergrund sieht die Geschäftsleitung auch für das kommende Jahr für Computop eine stabile Wachstumsrate im Kerngeschäft der Omnichannel-Lösungen. Auch im stationären Handel baut Computop sein Geschäft am Point of Sale (POS) weiter aus. Dafür implementiert Computop die Abwicklung von Girocard-Transaktionen der Deutschen Kreditwirtschaft direkt in die unternehmenseigene Zahlungsplattform und verzichtet bewusst auf die Verwendung externer sonst branchenüblicher Plattformlösungen. Dies ist ein weiteres Alleinstellungsmerkmal und bietet die Möglichkeit, Händlern individuelle Lösungen bereitstellen zu können. Weitere Chancen sieht die Geschäftsleitung im Bereich Collecting Services. Durch strategische Partnerschaften können auch hier zeitnah interessante Lösungen in Verbindung mit E-Wallets für Händler aller Größen angeboten werden. Zunehmend an Bedeutung gewinnt das White-Label-Segment. Als starker Partner für Banken und Finanzdienstleister bietet Computop auch hier passgenaue Lösungen aller Art. Der Fortschritt der Digitalisierung im Zahlungsprozess hält ebenfalls Einzug im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs und der E-Mobilität. Das Zahlverhalten der Nutzer dieser Dienste verändert sich zunehmend hin zu bargeldlosen Bezahlmöglichkeiten. Dieser Entwicklung trägt auch Computop Rechnung und ist dafür ebenfalls mit passenden Lösungen gerüstet. Perspektivisch nimmt Computop auch die Weiterentwicklung zum Zahlungsinstitut ins Visier, um die Entwicklung zum Full-Service-PSP zu vollziehen und Kunden auch "One-Stop-Shop"-Lösungen zu offerieren. Neben den bisher genannten Erfolgspotentialen werden auch im Bereich vom Internet of Things (IoT) und der Artificial Intelligence (AI) neue Möglichkeiten für Geschäftsmodelle entstehen. 2. Risikobericht Gemäß den Bestimmungen des § 43 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 91 Abs. 2 AktG sind die geschäftsleitenden Organe einer Kapitalgesellschaft verpflichtet, geeignete Maßnahmen zu treffen, um bestandsgefährdende Entwicklungen der Gesellschaft frühzeitig zu erkennen. Um dieser Verpflichtung nachzukommen, hat Computop ein angemessenes Risikomanagementsystem etabliert. Die mittels einer jährlich erstellten Risikoinventur identifizierten Risikoarten stellen sich wie folgt dar:
Bezeichnen alle Risiken, die mit strategischen Entscheidungen der Geschäftsleitung verbunden sind, welche die Gefahr von Verlusten bergen, Markt- und Umweltentwicklungen mit negativ Auswirkungen auf die Ertragslage zur Folge haben können. Solchen Risiken begegnet die Geschäftsführung mittels regelmäßiger Markt- und Umweltanalysen, um die Position des Unternehmens und die Auswirkungen der zu treffendenden Entscheidungen bestmöglich einschätzen zu können. Weiterhin initiiert die Geschäftsführung strategische Partnerschaften mit wichtigen Institutionen sowie Projekten mit strategisch wichtiger Bedeutung für die zukünftige Entwicklung von Computop.
Hierunter versteht Computop alle Risiken, die den Zahlungsmittelbestand der Gesellschaft gefährden. Als Präventivmaßnahmen betreibt Computop eine angemessene Liquiditätsplanung. Hierzu werden auf täglicher Basis alle Kontokorrentsalden unter Berücksichtigung künftiger Auszahlungen und Einzahlung in einem wöchentlichen rollierenden Turnus gegenübergestellt.
Diese Risiken gestalten sich aufgrund negativer Entwicklungen hinsichtlich Zins-, Kurs- und Wechselkurzschwankungen. Da bei Computop Fremdfinanzierung eine untergeordnete Rolle spielt, sind auch die Zinsänderungsrisiken von untergeordneter Bedeutung. Überschüssige Liquidität wird nicht am Kapitalmarkt angelegt, wodurch folglich keine Kursrisiken entstehen. Bedingt durch die internationale Ausrichtung von Computop sind Risiken bezüglich der Entwicklung der Wechselkurse folgender Währungen zu identifizieren USD, GBP und CNY. Diese Risiken sind überschaubar und können als solche akzeptiert werden, da diese im Rahmen der ordentlichen Geschäftstätigkeit anfallen, über Fremdwährungskosten abgewickelt werden und eher geringeren Anteil am Gesamtumsatz einnehmen.
Unter den Adressrisiken können Kontrahentenrisiken in Form von Forderungsausfällen von Vertragspartnern, Länderrisiken hinsichtlich der strategischen Ausrichtung von Geschäften sowie sonstige Risiken auftreten. Mit Blick auf die Marktpositionierung der Gesellschaft sowie der Analyse des Kundenstammes, welcher vorwiegend aus liquiden Großkunden mit ausgezeichneter Bonität besteht, spielen Adressausfallrisiken eine untergeordnete Rolle. Emittentenrisiken bestanden im Berichtszeitraum nicht.
Die operationellen Risiken umfassen sämtliche Risiken der Infrastruktur, sei es Gebäude oder auch IT-Infrastruktur, Verhalten der Mitarbeiter sowie interne Verfahren und externe Einflüsse auf das Unternehmen. Operationelle Risiken stellen die bedeutendste Risikoart der Gesellschaft dar. Um diesen Risiken adäquat vorzubeugen, hat Computop ein umfassendes Business Continuity Management System etabliert. Hier werden systematisch in einer Business Impact Analyse alle Organisations- und Geschäftseinheiten analysiert und kritische sowie risikobehaftete Prozesse und Ressourcen identifiziert. Neben den infrastrukturellen Risiken bestehen die operationellen Risiken auch aus negativen Auswirkungen aus dem Verhalten der Mitarbeiter, interner Verfahren sowie externen Einflüsse. Um auch hier angemessenen Schutz bieten zu können, legt Computop Wert auf die Einhaltung des Vier-Augen-Prinzips, der Funktionstrennung und des Need-to-Know-Prinzips. Um gegebenenfalls auftretenden Risiken hinsichtlich der IT-Sicherheit sowie des Payment Card Industry Sicherheitsstandards präventiv zu begegnen, hat für Computop das Einhalten der höchsten Sicherheitsstandards äußerste Priorität. Deshalb wird Computop auch im Rahmen eines PCI-Audits jährlich einer Prüfung unterzogen. Zudem werden in regelmäßigen Abständen interne sowie externe Penetrationstests durchgeführt.
Um die Belange möglicher Risiken aus rechtlichen, regulatorischen und gesetzlichen Pflichtverletzungen vorzubeugen, hat Computop eine eigene Rechtsabteilung im Einsatz. Diese hat hoheitlich über sämtliche Vertragsangelegenheiten, Sicherungsgeschäfte, regulatorische und datenschutzrechtliche Angelegenheiten zu verfügen. Gegen mögliche Vertragsstrafen resultierend aus Verletzungen von Service Level Agreements besteht Versicherungsschutz. Dies ist auch für Schadensfolgen aus Cyber-Angriffen der Fall. 5. Risikobericht in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Vermögensgegenständen sowie den Guthaben bei Kreditinstituten waren im Berichtszeitraum keine Finanzinstrumente im Einsatz.
Bamberg, den 31. März 2019 Die Geschäftsführung Frank Arnoldt Ralf Gladis Stephan Kück BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2018CompuTop Wirtschaftsinformatik GmbHA. Allgemeine Angaben (1) Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Computop Wirtschaftsinformatik GmbH hat ihren Sitz in Bamberg. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bamberg unter HRB 3400 eingetragen. (2) Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren ohne Ergebnisverwendung aufgestellt. (3) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer betriebswirtschaftlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind mit den Nominalwerten aktiviert. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Nettoforderungsbestand) Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbare Risiken. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag werden grundsätzlich berücksichtigt. B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der beigefügten Anlage Anlagevermögen zum Anhang ersichtlich. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen insgesamt TEUR 3.265.094,19 (Vorjahr: TEUR 2.741.492,03). Bis auf TEUR 157 (Vorjahr: TEUR 159) sind alle Forderungen innerhalb eines Jahres fällig. Es bestehen Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 162 (Vorjahr: TEUR 170). (3) Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer und betragen TEUR 372 (Vorjahr: TEUR 418). Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von insgesamt TEUR 865 (Vorjahr: TEUR 634) beinhalten mit TEUR 660 Personalkosten sowie TEUR 128 Bonus an Fremddienstleister. Die übrigen Rückstellungen betragen TEUR 77. (3) Verbindlichkeiten Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 200 (Vorjahr: TEUR 280), aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.533 (Vorjahr: TEUR 674) sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 282 (Vorjahr: TEUR 327). Die Verbindlichkeiten haben sämtlich eine Restlaufzeit von weniger als fünf Jahren. Es bestehen Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 251 (Vorjahr: TEUR 301) und aus sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 3). Die Verbindlichkeiten sind seitens der Gesellschaft unbesichert. C. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Von dem Wahlrecht des § 288 Abs. 2 Satz 1 HGB hat die Gesellschaft Gebrauch gemacht. D. Sonstige Pflichtangaben 1. Mitarbeiteranzahl nach § 285 Nr. 7 HGB Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 2018 101 Personen. 2. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. 3. sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB resultieren aus ungekündigten Mietverträgen für Gewerbeimmobilien (TEuro 851), Leasingverträge bezüglich beweglicher Vermögensgegenstände (TEuro 1.685) und Miete von Lizenzen (TEuro 37). Der Gesamtbetrag beläuft sich auf TEuro 2.573. Darüber hinaus besteht ein umsatzabhängiger Lizenzvertrag mit einem nahestehenden Unternehmen. Der Vertrag wurde am 1.1.2011 mit einer unbestimmten Laufzeit abgeschlossen. Er kann von jeder Partei mit einer Frist von sechs Wochen zum Ende eines jeden Kalenderquartals gekündigt werden, frühestens jedoch zum Ende des Quartals, in dem sich das Abschluß Datum dieses Vertrages erstmals verjährt. Die Verpflichtungen aus diesem Vertrag betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr TEuro 541. 4. Bezüge nach § 285 Nr. 9a HGB Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB hat die Gesellschaft Gebrauch gemacht. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres § 285 Nr. 33 HGB Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich auf die Finanzlage der Gesellschaft auswirken, sind nach dem Schluß des Geschäftsjahres nicht eingetreten. 6. Geschäftsführung Einzelvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft sind Herr Frank Arnoldt, Dipl.Wirtsch.-Inf., Bamberg und Herr Ralf Gladis, Dipl.Wirtsch.-Inf., Bamberg. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Nicht einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Stephan Kück, Bankkaufmann, Bamberg. 7. Vorschlag über die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 104.562,40 zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von Euro 1.564.629,98 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.
Bamberg, den 31. März 2019 Die Geschäftsführung Frank Arnoldt Ralf Gladis Stephan Kück Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2019 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die CompuTop Wirtschaftsinformatik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CompuTop Wirtschaftsinformatik GmbH, Bamberg bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CompuTop Wirtschaftsinformatik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kaiserslautern, den 30.8.2019 RF
Treuhand GmbH
Baumeister, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Latest news articles and media mentions
Real-time check for insolvency notices from register courts
Check if there are any insolvency proceedings for this company
Real-time document download from the commercial register
Other companies registered at or near this business location
1 nearby organization
Computer consultancy activities
Real-time document download from the commercial register
Real-time check for insolvency notices from register courts
Check if there are any insolvency proceedings for this company