toxologics GmbH
Same addressResearch and experimental development on biotechnology
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Alexandre Benno François Gault since 5/9/2025 | Procura |
Sandra Bürkle since 8/2/2022 | Procura |
Maxim Rudyche since 3/19/2021 | Procura |
Deike Markgraf since 3/15/2019 | Managing Director |
Martijn Deiters since 10/19/2011 | Procura |
Stefan Launer since 10/19/2011 | Procura |
Volkmar Hamacher since 5/25/2011 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Advanced Bionics Sàrl | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Advanced Bionics GmbHHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024A) Grundlagen der Gesellschaft Die Advanced Bionics GmbH (nachfolgend AB oder Gesellschaft genannt) ist ein Unternehmen des weltweit tätigen Sonova Konzern mit Sitz in der Schweiz, Stäfa und eine 100%-ige Tochter der Advanced Bionics SARL, Bron/Frankreich. Die Gesellschaft wurde 1996 gegründet und vertreibt derzeit Cochlea-Implantat Systeme und Zubehör im deutschsprachigen Raum. Zudem erbringt die Gesellschaft Forschungs- und Studienleistungen für die Sonova-Gruppe mit Headquarter in der Schweiz und für die Advanced Bionics Gruppe mit Headquarter in Kalifornien. Die Cochlea-Implantat Systeme bestehen aus einem Implantat und einen Soundprozessor. Die Implantate werden chirurgisch eingesetzt. Mittels einer am Implantat befestigten Elektrode wird der Hörnerv elektrisch stimuliert. Darüber hinaus werden, sofern Bedarf besteht, Upgrade- Prozessoren mit neuem Soundprozessor angeboten, wodurch in der Regel eine Hörverbesserung erzielt werden kann. Zudem werden Zubehörartikel zur Verbesserung der Konnektivität des Cochlea-Implantats angeboten. Die Gesellschaft hat den Hauptsitz in Hannover und eine Zweigniederlassung in Fellbach. Am Standort Hannover befindet sich das Europäische Forschungszentrum (ERC = European Research Center) während sich in Fellbach das Vertriebs- und Marketingbüro befindet. Das ERC führt auch für andere Ländergesellschafter der Sonova-Gruppe, in denen AB Produkte vertrieben werden, wissenschaftliche Aktivitäten (Durchführung verschiedener Studien und Forschungsprojekte) unter der Leitung des Sonova Headquarters durch. Die im ERC anfallenden Kosten werden entsprechend weiter belastet. Administrative Funktionen wie Finanz-, IT- und Personalunterstützung werden von der Schwestergesellschaft Sonova Deutschland GmbH, Fellbach, im Rahmen eines Dienstleistungsvertrags erbracht. Die logistischen Dienstleistungen werden nach wie vor über die Advanced Bionics AG/Schweiz abgewickelt, die mit der Advanced Bionics Logistic Services GmbH, Sömmerda zusammenarbeitet. B) Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die konjunkturelle Lage in Deutschland im Geschäftsjahr 2023/2024 ist von einer im Jahresdurchschnitt um 5,9% erhöhten Inflation, u.a. auf Grund von deutlich gestiegenen Energieund Nahrungsmittelpreisen, geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 sank im Vergleich zum Vorjahr um -0,3%. Im ersten Quartal des Kalenderjahres 2024 variiert es um -0,9% zum Vorjahresquartal. Der am 24.02.2022 gestartete Russland-Ukraine Krieg hält weiterhin an. Grundsätzlich war für die Cochlea-Implantat-Branche für das Geschäftsjahr 2023/2024 von einem weiteren Wachstum gegenüber dem Vorjahr auszugehen, da aufgrund des demographischen Wandels der Bevölkerung auch ein Anstieg bei der Hauptzielgruppen der für ein Cochlea- Implantat (CI) indizierten Altersgruppen einhergeht. Am deutschen CI-Markt sind drei Hersteller vertreten, von denen aktuell Cochlea-Implantate bezogen werden können. Advanced Bionics, Cochlear, Med-El. Die Akquisition von Oticon Medical durch Cochlear ist abgeschlossen. Die drei Hersteller bedienen den Markt zu verschiedenen Anteilen. 2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023/24 gegenüber dem Vorjahresende um TEUR 565 bzw. 5% erhöht. Auf der Aktivseite haben sich im Wesentlichen die Vorräte (TEUR -333) und die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR -308) reduziert. Diese Reduzierungen resultiert aus einer verbesserten Struktur und Organisation nach der Schließung des Produktlagers in Fellbach und der damit einhergehenden Implementierung eines neuen Produktlagers in Thüringen/Sömmerda, welches über die Advanced Bionics AG/Schweiz angesteuert wird. Die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 916) resultiert aus einem starken Umsatz im März. Das Investitionsvolumen im Geschäftsjahr 2023/24 hat sich um TEUR 3 gegenüber TEUR 20 im Vorjahr auf Grund eines reduzierten Anlagevermögens verringert, neue Zugänge lagen unter den Abschreibungen. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen kommen im Wesentlichen Gewerbesteuerrückforderungen und Körperschaftsteuerrückforderungen zum Ansatz. Auf der Passivseite hat sich aufgrund des Jahresüberschusses das Eigenkapital um TEUR 178 erhöht. Die Rückstellungen haben sich um TEUR -453 reduziert, die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 1.199 erhöht. Durch die Umsatzerhöhung stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber der Advanced Bionics AG, die unsere Waren liefert. Die Steuerrückstellungen enthalten die für das Wirtschaftsjahr 2023/24 passivierten Steuern. Die erhebliche Reduktion um TEUR -814 im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich aufgrund einer nachträglich festgesetzten und geleisteten Steuervorauszahlung, die zu einer Steuerforderung für das Wirtschaftsjahr 2022/23 geführt hat. Die Erhöhung der Forderungen wie auch der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen basieren dabei hauptsächlich auf Interaktionen mit der Advanced Bionics AG, Stäfa/Schweiz, die sich aufgrund des gestiegenen Umsatzes deutlich erhöht haben. Finanzlage Die Gesellschaft war im zurückliegenden Geschäftsjahr zu jeder Zeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Der vereinfachte operative Cashflow bestehend aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Veränderung der Rückstellungen beläuft sich für das abgelaufene Geschäftsjahr auf TEUR -232 gegenüber TEUR 1.010 für das vorangegangene Geschäftsjahr. Der Rückgang resultiert aus einer Veränderung der Steuerposition. Die Advanced Bionics GmbH ist wie im Vorjahr in das Cashpooling der Sonova Gruppe mit der Sonova AG, Stäfa/Schweiz, als Cashpool-Führerin integriert. Alle erforderlichen finanziellen Mittel waren kurzfristig verfügbar, so dass die Gesellschaft jederzeit zahlungsfähig war. Ertragslage Die im Rohergebnis enthaltenen Umsatzerlöse sind im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 18% gestiegen. Die Erhöhung des Umsatzes ist multifaktoriell, sie basiert im Wesentlichen auf einem deutlich gestiegenen Interesse an unserem Angebot sowie der Möglichkeit volle 12 Monate lang ohne maßgebliche Störfaktoren am Markt aktiv sein zu können. Die Umsätze mit Drittkunden beziehen sich auf das Inland und liegen bei 82% (Vj.: 82%). Die übrigen Umsätze erfolgten mit verbundenen Unternehmen vornehmlich in Europa. Der Materialaufwand ist aufgrund von höheren Verkaufszahlen stark gestiegen. Die konzerninternen Bezugspreise sind leicht gesunken. Der Anstieg der Materialaufwandsquote von 67% auf 74% resultiert aus der Reduktion von Verkaufspreisen einzelner Produkte an Endkunden. Der Personalaufwand ist leicht rückläufig (-3%), der Rückgang der Mitarbeiterzahlen wurde durch Gehaltsanpassungen teilweise kompensiert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich auf dem Vorjahresniveau. Der Aufwand aus Steuern vom Einkommen und Ertrag hat sich um TEUR 98 reduziert (Vorjahr: TEUR 307) aufgrund eines geringen Vorsteuerergebnisses. Insgesamt schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von TEUR 178 gegenüber TEUR 669 im Vorjahr ab. Die Reduzierung kommt im Wesentlichen aus dem reduzierten Rohergebnis zu Stande. 3. Gesamtaussage Der Geschäftsjahresverlauf 2023/2024 hat sich, wie im Vorjahr angenommen, positiv entwickelt. Die im Kalenderjahr 2022 durch Med-El initiierten Patentrechtstreitigkeiten sind weiterhin anhängig. Eine nächste Entscheidung wird im späteren Kalenderjahr 2024 erwartet. Die im Lagebericht des Vorjahres erwartete deutliche Umsatzsteigerung konnte erreicht werden. Aufgrund der gestiegenen Materialaufwandsquote konnte das im Vorjahr prognostizierte Rohergebnis nicht erreicht werden Wir sind aus Sicht der Geschäftsführung mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2023/2024 zufrieden. C) Chancen- und Risikobericht Chancen das Hörvermögen deutlich zu verbessern, ergeben sich für Kinder als auch für die demografisch immer größerer werdenden Gruppe von älteren CI-Anwendern. Durch die Demografie in Deutschland ergibt sich hierdurch für die Advanced Bionics GmbH ein größeres Verkaufspotential. Die Cochlea-Implantat-Branche ist vielschichtig und komplex, da sie gleich mit mehreren Interessensgruppen (Fachleute als auch Endverbraucher sowie nicht professionelle Berater) agieren muss. Moderne Therapieformen wie beispielsweise Stimulation durch Licht bieten neue Forschungsmöglichkeiten gegenüber der aktuellen Stimulation durch elektrische Reize. Die Einbindung von künstlicher Intelligenz (KI) bietet neue, vielschichtige und komplexe Möglichkeiten der Datenverarbeitung im Hörgerät und in Zukunft auch im Cochlea-Implantat. Durch die Einführung der Möglichkeit zur Fernanpassung (Remote Fitting) ergeben sich neue Kooperationsmöglichkeiten sowie die Möglichkeit, neue Produkte entwickeln zu können. Durch die Zusammenarbeit mit der Hörgerätesektion innerhalb des Mutterkonzerns Sonova, ergeben sich Synergien, die dabei helfen können, den Marktanteil der Advanced Bionics GmbH weiter auszubauen: Die Sonova Gruppe verfügt über eine Vielzahl von Hörgeräte-Algorithmen, die nach entsprechender Aufbereitung teilweise auch für CI-Systeme verwendet werden können. Dadurch versprechen wir uns nicht nur mehr Hörerfolg für die einzelnen CI-Träger:innen, sondern auch eine stark ansteigende Nachfrage nach unseren Produkten. Dem entgegenwirken könnte der noch anhaltende Patentrechtsstreit mit Med-El und es ist schwer abzuschätzen, wann dieser endgültig beigelegt sein wird. Patentrechtstreitigkeiten können sich über mehrere Jahre erstrecken. Jedoch sind wir weiterhin zuversichtlich, dass das HiRes Ultra 3D Cochlea Implantate keinen gültigen Anspruch eines Med-El-Patents verletzt. In der Zwischenzeit hat das US-Bezirksgericht in Delaware festgestellt, dass Advanced Bionics' HiRes Ultra 3D Cochlea-Implantate die geltend gemachten Med-El-Patente in den USA nicht verletzten. Unter der Annahme, dass die Entscheidung in einer etwaigen Berufung nicht aufgehoben wird, entlastet das Ergebnis Advanced Bionics von jeglicher Verletzungsfeststellung oder Haftung im US-Verfahren. Dies folgte auf ähnlich positive Ergebnisse in Gerichtsverfahren in Europa, einschließlich einer Feststellung der Nichtverletzung in den Niederlanden und eines Widerrufs des britischen Teils des entsprechenden europäischen Patents von Med-El. Aufgrund der vorgestellten positiven Zuversicht der Nichtverletzung von Med-El Patenten, erwarten wir einen Umsatzanstieg einhergehend mit der Rückgewinnung von Marktanteilen. Das Fortbestehen von Advanced Bionics ist auf Grund anstehender Produktinnovationen gesichert. Die Liquiditätslage ist stabil. Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt fast ausschließlich aus dem Cash-Pooling innerhalb des Sonova Konzerns. Risiken, die zur Gefährdung des Unternehmens durch Reklamationen, Schadensfälle oder aus Forderungsverlusten resultieren könnten, würden durch die Muttergesellschaft gedeckt. Aus heutiger Sicht sind keine wesentlichen Risiken, die den Vorbestand der Gesellschaft gefährden können, bekannt. Aus Sicht der Geschäftsführung besteht ein etwaiges Risiko, dass die Ertragslage im kommenden Finanzjahr auf Grund der Patentstreitigkeiten mit Med-El eingeschränkt sein könnte, jedoch wird die Vermögens- und Finanzlage durch die Anbindung an die Sonova Gruppe abgesichert. E) Prognosebericht der zukünftigen Entwicklung Aufgrund des demographischen Wandels, der technologischen Entwicklung und der Digitalisierung sowie der zunehmenden Akzeptanz von Hörimplantaten in der Gesellschaft gehen wir mittelfristig weiterhin von einer positiven Marktentwicklung aus, so dass die Implantat-Absatzzahlen weiterhin ansteigen dürften. Dabei sollte der Digitalisierung und der Entwicklung von innovativen eSolutions, eServices sowie neuen innovativen Produkten in Zukunft eine immer größere Bedeutung zukommen. Daher gehen wir davon aus, dass sich auch in den kommenden Jahren immer mehr Menschen für ein Cochlea-Implantat entscheiden werden und die Branche weiter ausgebaut werden kann. Die beschlossene Krankenhausreform könnte die Schließung einiger CI-Operations-Standorte zur Folge haben, jedoch sinkt dadurch nicht der Bedarf an einer CI-Operation selbst. Für das Geschäftsjahr 2024/25 erwarten wir gegenüber dem Vorjahr eine stark positive Entwicklung des Umsatzes im zweistelligen Prozent-Bereich. Den Personalbestand haben wir im Geschäftsjahr 2023/24 im einstelligen Bereich (Headcount) reduziert. Für das Jahr 2024/25 ist eine leichte Erhöhung im einstelligen Bereich (Headcount) erwartet. Wesentliche Investitionen haben wir im Geschäftsjahr 2023/24 nicht getätigt. Auf Basis der aktuellen Lage sind auch für das Geschäftsjahr 2024/25 keine wesentlichen Investitionen geplant. Wir gehen von einer erhöhten Relation des Rohergebnisses zu den Umsatzerlösen sowie einer leichten Erhöhung des Rohergebnisses aus.
Hannover, 14. August 2024 Advanced Bionics GmbH Deike Markgraf, Geschäftsführerin Volkmar Hamacher, Geschäftsführer Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Entwicklung des Anlagevermögens 2023/2024
Gewinn- und Verlustrechnung für 1. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024Registerinformation Die Gesellschaft ist unter der Firma Advanced Bionics GmbH mit Sitz in Hannover im Handelsregister des Amtsgerichts Hannover unter der Nummer HRB 203338 eingetragen. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. April eines jeden Jahres bis zum 31. März im folgenden Jahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Interesse einer erhöhten Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, teilweise im Anhang aufgeführt. Von der Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagenvermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögenswerte des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Bei den Zugängen des beweglichen Sachanlagevermögens wird die Abschreibung pro rata temporis vorgenommen. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird darüber hinaus eine Wertberichtigung für Skontoabzüge vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuer- be/entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Bei der Bewertung des Anlagevermögens werden die nachfolgenden Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt TEUR 462 (Vorjahr: TEUR 770) bestehen in Höhe von TEUR 462 (Vorjahr: TEUR 770) aus Lieferungen und Leistungen. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage zum 31. März 2024 beträgt unverändert TEUR 658. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.689 (Vorjahr: TEUR 1.327) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, Provisionen und ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestanden wie im Vorjahr nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling in Höhe von TEUR 2.057 (Vorjahr: TEUR 654), solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.760 (Vorjahr: TEUR 1.965) und ein Darlehen von AB AG in Höhe von TEUR 2.000 (Vorjahr: TEUR 2.000). In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 278) enthalten. Wie im Vorjahr bestehen keine Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Fördergeldern (TEUR 102), Erträge aus der Überlassung von Fahrzeugen (TEUR 95) sowie aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 63). Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Werbeund Reisekosten (TEUR 972), Kosten für konzerninterne Dienstleistungen (TEUR 430) sowie Raumkosten (TEUR 188). Ferner sind Aufwendungen für Kundenpflege im Sinne des § 285 Nr. 31 HGB in Höhe von TEUR 249. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es bestehen keine berichtspflichtigen Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen An nicht aus der Bilanz ersichtlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen Verpflichtungen aus angemieteten Betriebsräumen sowie mittelfristige Verpflichtungen aus Pkwund EDV-Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 284, wovon TEUR 43 im Geschäftsjahr 2024/2025 fällig werden. Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2025 und 2026. Bei den vorstehend dargestellten Miet- und Leasingverpflichtungen handelt es sich um außerbilanzielle Geschäfte nach § 285 Nr. 3 a.) HGB. Die Leasingverträge dienen vorrangig zur Optimierung der Liquidität, da hierdurch höhere Liquiditätsabflüsse für Investitionen vermieden werden. Besondere Risiken sind damit nicht verbunden. Über weitere außerbilanzielle Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage bedeutend sind, ist nicht zu berichten. Geschäftsführung Herr Volkmar Hamacher, Global Vice President Research & Technology and Clinical Affairs Frau Deike Markgraf, Area Director Germany & Austria Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft hatte im Geschäftsjahr 2023/24 durchschnittlich 47 Mitarbeiter (Vorjahr: 55 Mitarbeiter). Konzernverhältnisse Die Gesellschaft steht im alleinigen Anteilsbesitz der Advanced Bionics SARL, Bron/Frankreich. Die Anteile an der Advanced Bionics SARL werden zu 100% von der Advanced Bionics AG, Stäfa/Schweiz, gehalten, welche wiederum zu 100% der Sonova AG Stäfa/Schweiz, gehört. An dieser ist dann zu 100% die Sonova Holding AG, Stäfa/Schweiz, beteiligt. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Sonova Holding AG und deren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. Die Sonova Holding AG, Stäfa/Schweiz, stellt in Bezug auf diese Gesellschaft den Konzernabschluss zum 31. März 2024 für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss kann dort eingesehen werden. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (Nachtragsbericht) Es kam zu keinen Wesentlichen Sachverhalten. Honorar des Abschlussprüfers Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB i. V. m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen/Personen nach § 285 Nr. 21 HGB Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Zudem sind diese nahestehenden Unternehmen mittel- oder unmittelbar zu 100 % in den Konzernabschluss der Sonova Holding AG, Stäfa/Schweiz, einbezogen. Es handelt sich neben dem allgemeinen Waren- und Dienstleistungsaustausch um konzerninterne Dienstleistungen wie beispielsweise EDV, Management, Verwaltung, Forschung und Entwicklung und Immobilienmiete. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 2.322 (darin enthalten ist ein Gewinnvortrag von TEUR 2.144) auf neue Rechnung vorzutragen.
Hannover, den 14. August 2024 Deike Markgraf, Geschäftsführerin Volkmar Hamacher, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Advanced Bionics GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Advanced Bionics GmbH, Hannover - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Advanced Bionics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 15. August 2024 EY
GmbH & Co. KG
Sieder, Wirtschaftsprüfer Junker, Wirtschaftsprüfer |
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