Peter Hempt Verwaltungsgesellschaft mbH
Same addressActivities of agents involved in the wholesale of motor vehicles
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Enrico Finelli since 9/28/2016 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Peter Hempt GmbHWormsJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Peter Hempt GmbH hat als Kunden für ihre Dienstleistung im Bereich Tankinnenreinigung, Reparatur, Depot, Gefahrstoffeinlagerung, Aufschmelzen von Produkten und Trucking von Tankcontainern, insbesondere internationale Speditionsbetriebe und Tankoperator (short-/deep sea), sowie Tankcontainervermieter. Durch unseren Komplettservice garantieren wir kurzfristige Betriebsbereitschaft und Sicherheit der Tankcontainer unserer Kunden. Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit sind unser Standard. Wir verfügen über alle relevanten Zertifizierungen und Auditierungen, u. a. nach GMP+ & SQAS. Wir sind als Entsorgungsfachbetrieb zugelassen. Die Tankcontainer werden in unseren eigenen Tankinnenreinigungsanlagen qualitativ hochwertig und umweltschonend gereinigt. Unser Fuhrpark besteht aus 45 EURO 6 Sattelzugmaschinen, die europaweit im Einsatz sind. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklungen, verbessert aber ständig seine eingesetzte Technologie im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung, insbesondere im Umweltschutz. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft brach im Jahr 2023 in Folge gestörter Lieferketten und Ausbruch des Ukrainekriegs weiter dramatisch ein. Die Wirtschaftsleistung ist weiter zurückgegangen. Der Ukrainekrieg mit seinen Sanktionen hat zu erheblichen Preissteigerungen und Handelseinschränkungen geführt. Am 1. Dezember 2023 wurden für die Maut CO 2 -Emissionsklassen als neues Tarifmerkmal eingeführt. Für die Lkw-Maut wird folglich ein CO 2 -Aufschlag erhoben, pro Tonne CO 2 wird ein Aufschlag in Höhe von 200 € fällig. Die Energiepolitik hat ebenfalls zu dem inflationären Preisanstieg beigetragen. Extreme Kostensteigerungen trotz Gas-/Strompreisbremse im Bereich Energie, Strom und vor allem Gas werden mit die größten Herausforderungen in 2024 werden. Die unsichere geopolitische Lage und die aktuellen Probleme sorgen auch in Zukunft für große Unsicherheit auf allen Ebenen. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank laut einer ersten Schätzung des Statistischen Bundesamts in Wiesbaden 2023 um 0,3 Prozent zum Vorjahr. Die Tankcontainerbranche wächst jedoch kontinuierlich weiter. Der Bericht der ITCO International Tank Container Organisation (Global Tankcontainer Fleet Survey 2024) 1 zeigt, dass die Tankcontainerflotte der Welt in 2023 um 5,81 % wuchs. Weltweit gibt es zum 1. Januar 2024 eine Flotte von 848.400 Einheiten.
1
https://international-tank-container.org/storage/uploads/ITCO-Global-Fleet-Survey-2024.pdf
2. Geschäftsverlauf Unser Geschäftsverlauf spiegelt im Wesentlichen die vorstehend beschriebene Marktentwicklung wider, insbesondere das Lager für mit Gefahrgut beladenen Tankcontainern sowie die Aufschmelzung der Produkte hatten dadurch bedingt eine dementsprechende Auslastung. Das neue Geschäftsfeld der Wasseraufarbeitung für Dritte hat sich weiter positiv auf die Ertragslage ausgewirkt. Die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2023 verliefen trotz der weltweiten Pandemie (COVID 19) und dem Ukraine Konflikt zufriedenstellend. Der Einbruch kam in den Sommerferien und hielt bis Ende des Jahres an. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von € 285.021,77 (Vj.: € 749.326,20) erzielt. 3. Lage der Gesellschaft 3.1 Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Ertragslage Die gesunkenen Umsatzerlöse in Höhe von € 15,5 Mio. (Vj.: € 16,6 Mio.) führten zu Materialaufwendungen in Höhe von € 2,8 Mio. (Vj.: € 3,2 Mio.). Der Umsatz und der Ertrag konnten vor dem Hintergrund des Auslaufens der Corona Pandemie und dem Ukraine Konflikt nicht wie erwartet gesteigert werden. Insofern besteht eine Abweichung zu unserer Vorjahresprognose. Der Personalaufwand ist um T€ 224 höher. Es erfolgte eine generelle Lohn- und Gehaltserhöhung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr auf T€ 3.761 (Vj.: T€ 4.049) leicht gesunken. Dies ist im Wesentlichen auf geringeren Fahrzeugkosten (T€ 170), Reparatur- und Instandhaltungskosten (T€ 101) sowie Raumkosten (T€ 77) zurückzuführen. Dem gegenüber stehen höhere Aufwendungen für Verwaltungskosten (T€ 63), Versicherungen (T€ 27) und Werbe- und Reisekosten (T€ 15). Der Jahresüberschuss minimierte sich um € 464.304,43 auf € 285.021,77. Das im Geschäftsjahr erzielte Nachsteuerergebnis ist als nicht zufriedenstellend zu werten. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen hat sich aufgrund der regulären linearen Abschreibungen verringert. Das Gesamtvermögen unserer Gesellschaft besteht zu 78,20 % (Vj. 78,81 %) aus Sachanlagevermögen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 1,50 Mio. (Vj. € 1,92 Mio.) stellen 6,64 % (Vj. 9,45 %) unseres Gesamtvermögens dar. Die Eigenkapitalquote ist auf rd. 45,74 % (Vj. 49,56 %) gesunken, liegt mit diesem höchst konservativen Wert weit über allen Markt- oder Branchen-Vergleichszahlen. Ersatzinvestitionen aus Eigenmitteln erfolgten kontinuierlich nach Plan, wie in allen Geschäftsjahren zuvor. Finanzlage Unsere Gesellschaft weist unverändert eine solide Finanzlage auf. Das Finanzmanagement orientiert sich an dem praktizierten Instrument des jederzeit aktualisierten Finanzstatus. Es stehen zudem ausreichende Kontokorrent-Linien der finanzierenden Banken zur Verfügung. Eine Kontokorrent-Linie in Höhe von € 1. Mio. steht bei der RV Bank Rhein-Haardt eG und weitere € 750.000 bei der Postbank Berlin zur Verfügung, welche zum Bilanzstichtag mit € 1,45 Mio. beansprucht wurden. 3.2 Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Eigenkapitalquote (Wirtschaftliches Eigenkapital geteilt durch Gesamtkapital) und Gesamtkapitalrentabilität (Ergebnis vor Steuern plus Fremdkapitalzinsen geteilt durch Gesamtkapital) heran. Außerdem zählen die Umsatzerlöse und das Ergebnis nach Steuern zu den bedeutendsten finanziellen Leistungsindikatoren. Eigenkapitalquote im Jahr 2023 45,74 % 2022 49,56 % Gesamtkapitalrentabilität im Jahr 2023 2,61 % 2022 6,24 % Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Einen Umbau der Containerwerkstatt, Neubau der Sozialräume inkl. Zentrallager ist bereits in der Bauphase. Die Baumaßnahmen werden voraussichtlich Ende 2024 abgeschlossen sein. Diese Investitionen werden das Ergebnis in der Start- und Einführungsphase belasten, in der Zukunft hingegen die Geschäftsprozesse weiter optimieren und den kontinuierlichen Ausbau ermöglichen. Aufgrund der langfristigen Kundenbindungen kann für das Jahr 2024 mindestens mit einem konstanten Geschäftsverlauf gerechnet werden. Die Position unserer Gesellschaft als einer der Marktführer im Bereich der Tankcontainer-Logistik wird gehalten werden können. Trotz dem anhaltenden Krieg in der Ukraine und der Rezession gehen wir von einem erhöhten Ergebnis nach Steuern im Jahr 2024 aus. IV. Chancen und Risikobericht Risikobericht Marktrisiken: Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten wieder verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Dienstleistungen negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Branchenspezifische Risiken: Da unsere Dienstleistungen echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile unseren Kunden bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken eher gesunken sind. Wir gehen davon aus, dass unsere Marktanteile kaum noch ausgedehnt werden können, ohne die Fläche unseres Depots deutlich zu erweitern. Möglicherweise sind jedoch im Zuge weiterer Ausbaumaßnahmen außerordentliche Zusatzkosten in nicht unerheblicher Höhe damit verbunden. Liquiditätsrisiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken bestehen aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta nicht. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Preisänderungsrisiken: Die Preisänderungsrisiken sind grundsätzlich durch Lieferantenverträge gesteuert. Zinsrisiken sind vertraglich für die Zukunft abgedeckt. Im vergangenen Jahr war zwischenzeitlich ein größerer Anstieg der Strom- und Energiepreise zu beobachten. Hieraus ergibt sich das Risiko steigender Kosten für Strom und Energie, die nur bedingt an die Kunden weitergegeben werden können. In Reaktion auf den veränderten und hochvolatilen Energiemarkt wurden bereits in der Vergangenheit langfristige Verträge geschlossen. Wir schätzen die genannten Risiken auf Grundlage der Erkenntnisse aus der Risikosteuerung und der Planungszahlen aktuell kurz- und mittelfristig als gering ein. Chancenbericht Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Entsprechend dieser Qualitätskontrollen können angebotene Dienstleistungen stetig verbessert und weiter ausgebaut werden, was grundsätzlich einen positiven Einfluss auf die künftige Umsatz- und Ertragsentwicklung hat. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Entsprechend kann die Gesellschaft auf langjährige Kundenbeziehungen zurückgreifen, die nach den Zielvorgaben der Geschäftsführung weiter ausgebaut werden sollen. Gesamtaussage Der Umsatz und die Ertragslage in 2023 sind nicht vergleichbar mit 2022. Im Jahr 2023 konnte bedingt durch den Krieg in der Ukraine und der Energiekrise bisher nicht an die guten Ergebnisse der Vergangenheit angeknüpft werden. Nach aktuellem Wissensstand bestehen keine verdeckten Altlasten im Bereich der Firma, welche unkalkulierbare Risiken in der Zukunft darstellen. Weitere Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Worms, den 16. März 2024 Peter Hempt GmbH Enrico Finelli, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Peter Hempt GmbH, Langgewann 56, 67547 Worms (Amtsgericht Mainz, HR B 47011) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BilRUG sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften erstellt. Die Kapitalgesellschaft weist zum Abschlussstichtag des Berichtsjahres weiterhin die Merkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf und ist damit nach § 316 ff. HGB prüfungspflichtig. Von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurde zum Teil Gebrauch gemacht. Auf die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB wurde verzichtet, weil die Voraussetzungen für die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB vorliegen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bewertung erfolgt unter dem Aspekt der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip). II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Anlagevermögen wurden erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (EDV-Software) und das Sachanlagevermögen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer und in der steuerlich zulässigen Höhe, linear in Anlehnung an die veröffentlichten Abschreibungstabellen angesetzt. Die Nutzungsdauern liegen zwischen ein und dreiunddreißig Jahren. Selbständig nutzbare, bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden unter Wesentlichkeitsaspekten bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250,00 bis EUR 800,00 im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei Anschaffungs- oder Herstellungskosten ab EUR 800,00 wird die lineare Abschreibungsmethode über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer angewandt. Der Ansatz der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Bei den Vorräten werden die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren zu Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Unter den flüssigen Mitteln sind Kassenbestände und Bankguthaben zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert. Die Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die wirtschaftlich der Zeit nach dem Stichtag zuzuordnen sind, gebildet. Das Eigenkapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen wurden für noch nicht veranlagte Steuerverbindlichkeiten in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrags gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Umrechnung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten erfolgte grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. III. Angaben zu Posten der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von € 8.553,41 (i.V.: € 15.077,11) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen Gesellschafter von € 2.240.358,93 (i.V.: € 1.437.281,83) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von € 4.151.511,36 (i.V.: € 3.419.667,51) sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten (Restlaufzeiten) in dem folgenden Verbindlichkeitsspiegel zusammengefasst dargestellt (Vorjahresangaben in Klammern):
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind € 6.213.245,72 (i.V.: € 6.296.288,88) durch Grundpfandrechte gesichert. Darüber hinaus sind € 4.525.403,97 (i.V.: € 2.823.500,33) zusätzlich durch Sicherungsübereignungen von Sachanlagegütern und die Globalabtretung gesichert. Weiterhin bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. Aus Leasingverträgen bestehen zum 31. Dezember 2023 Restverpflichtungen von € 416.040,72 (i.V.: € 655.549,56) mit folgenden Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von € 24.525,46 (i.V.: € 24.815,16) resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern resultieren in Höhe von € 1.428,00 (i.V.: € 1.363,15) aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von € 2.391,68 (i.V.: € 2.391,68) aus sonstigen Verbindlichkeiten. Eventualverbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern im Sinne von § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von € 3.150.000,00 (i.V.: € 2.150.000,00), aktuelle Valuta € 2.830.148,49 (i.V.: € 2.016.675,94). Mit einer Inanspruchnahme wird nicht gerechnet. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von T€ 53 (Vj.: T€ 52) und Nachberechnungen für Lohn und Gehalt sowie Spesen in Höhe von T€ 66 (Vj.: T€ 88). IV. Angaben zu Posten der GuV Die Umsatzerlöse setzen sich im Wesentlichen aus Erlösen aus Transportleistungen T€ 4.273 (Vj: T€ 4.856), Erlösen aus der Tankreinigung in Höhe von T€ 3.012 (Vj.: T€ 3.467), Erlösen aus Werkstattleistungen in Höhe von T€ 2.890 (Vj.: T€ 2.907), Erlösen aus dem Depot in Höhe von T€ 2.923 (Vj.: T€ 3.199) sowie Erlösen aus dem Gefahrgutlager in Höhe von T€ 1.885 (Vj.: T€ 1.690) zusammen. Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen insgesamt € 15.776,91 (i.V.: € 10.732,91) auf periodenfremde Erträge. IV. Sonstige Angaben 1. Rechtsverhältnisse und Geschäftsleitung Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 1.600.000,00 und wird in voller Höhe von der Kube & Kubenz Internationale Speditions- und Logistikgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg gehalten. Geschäftsführer der Gesellschaft ist Enrico Finelli, Gundheim, hauptberuflich Geschäftsführer bei der Peter Hempt GmbH, Worms. 2. Beschäftigte Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 148 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer; i.V.: 151) beschäftigt, davon 34 Angestellte (i.V.: 32) und 113 (i.V.: 117) gewerbliche Arbeitnehmer sowie 1 Auszubildende (i.V.: 3). 3. Verbundene Unternehmen Die Gesellschaft wird als 100%ige Tochtergesellschaft der Kube & Kubenz Internationale Speditions- und Logistikgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg, in deren Konzernabschluss einbezogen. Es besteht ein Beteiligungsverhältnis mit der Hempt Verwaltungsgesellschaft mbH.
4. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Nachtragsberichterstattung Seitdem Terroranschlag der Hamas auf Israel und dem darauffolgenden Krieg in Gaza gestaltet sich die Lage im Nahen Osten unübersichtlich und volatil. Eine weitere Eskalation könnte Auswirkungen auf unsere Kunden und somit unser Geschäft haben. Bereits jetzt fahren, bedingt durch die Angriffe der Huthi-Rebellen, auf See kaum noch Containerschiffe auf direktem Weg von Asien nach Europa. Das verknappt die Kapazitäten und lässt die Frachtpreise für unsere Kunden steigen.
Worms, 11. März 2024 Peter Hempt GmbH Enrico Finelli, Geschäftsführer ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12. Dezember 2024 festgesellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Peter Hempt GmbH, Worms Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Peter Hempt GmbH, Worms - bestehend aus Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Peter Hempt GmbH, Worms, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Hamburg, 01. Juli 2024 DMP
Audit & Valuation GmbH
Carsten Matthäus, Wirtschaftsprüfer Stephan Harzer, Wirtschaftsprüfer |
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