PoppingVest GmbH
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Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Sascha Beier since 6/6/2018 | Liquidator |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
MDR Media GmbHSelf-held cycle | 49.00% |
Westdeutscher Rundfunk Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts | 17.01% |
Bayerischer Rundfunk, Anstalt des öffentlichen Rechts | 8.50% |
| 8.50% | |
| 8.50% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Official financial statements and annual reports
Ottonia Media GmbHMagdeburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Bilanz zum 31. Dezember 2010AKTIVSEITE
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20101. Angewandte VorschriftenDer Jahresabschluss der Ottonia Media GmbH, Magdeburg, wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer Größenmerkmale eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Abnutzbare Anlagegegenstände werden linear über die Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung im Zugangsjahr erfolgt pro rata temporis. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, linear über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Als Anschaffungskosten gelten die durchschnittlichen Einstandspreise abzüglich Abwertungen aufgrund des strengen Niederstwertprinzips. Bei den Herstellungskosten werden Eigenleistungen (Hallen- und Gerätemieten, Personaleinsatz u.a.) der Gesellschaft zu Ist-Kosten angesetzt. Aktivierungspflichtige Gemeinkosten werden in den Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Produktionen berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen werden so weit berücksichtigt, wie dies durch die Bedingungen der Filmförderinstitutionen gefordert wird. Für bestehende Verwertungsrisiken werden die erforderlichen Abwertungen vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bewertet. Für erkennbare Einzelrisiken werden Wertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die liquiden Mittel werden mit dem Nennwert bewertet. Der Ansatz eines aktiven Überhangs aus der latenten Steuerabgrenzung erfolgt in Übereinstimmung mit § 274 Abs. 1 HGB nicht. Ein passiver Überhang wird saldiert ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen gemäß § 249 Abs. 1 HGB sind in der Höhe gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Erfüllungsbetrag entspricht. Soweit die Restlaufzeit über einem Jahr liegt, erfolgt eine Abzinsung mit dem durch die Deutsche Bundesbank ermittelten Zinssatz für die jeweilige Laufzeit. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Mittelkurs zum Stichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Einstandskurs oder zum niedrigeren (Forderungen) bzw. höheren (Verbindlichkeiten) Mittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 3. ERLÄUTERUNG ZUR BILANZAnlagevermögen Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Berichtsjahr (Angaben in TEUR):
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Als Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter wird der saldierte Bestand sämtlicher Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der jeweiligen Gesellschaft ausgewiesen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 130) aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Bilanzverlust Mit Gesellschafterbeschluss vom 6. Mai 2010 wurde entschieden, insgesamt TEUR 57 an die Gesellschafter auszuschütten. Für die Ausschüttung wurde der Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2009 verwendet. Im Bilanzverlust ist ein verbleibender Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 4) enthalten. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen decken im Wesentlichen Kosten für ausstehende Rechnungen (TEUR 17), Rechts-, Beratungs- und Abschlusskosten (TEUR 14) sowie Personalkosten (TEUR 119) ab. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGSonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 41 enthalten, die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. Materialaufwand Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres beträgt TEUR 190 und entfällt vollständig auf Entwicklungskosten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 2 enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In den Ertragsteuern sind periodenfremde Steuererträge in Höhe von TEUR 46 enthalten. 5. SONSTIGE ANGABENSonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus bedingt rückzahlbaren Film- und Verleihförderungen (TEUR 429) sowie aus Miet- und Leasingverhältnissen (TEUR 78). Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Bavaria Film GmbH, München im Sinne des § 290 HGB. Die Bavaria Film GmbH, München (HRB 4834), stellt für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf. Die Gesellschaft wird in diesen Konzernabschluss nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden beim elektronischen Bundesanzeiger (www.ebundesanzeiger.de) veröffentlicht. Mitarbeiter Während des Geschäftsjahres waren im Durchschnitt 7 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 2 produktionsbezogen befristet Beschäftigte. Mitglieder der Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörte im Geschäftsjahr an:
Forderungen gegen Mitglieder von Geschäftsführung oder Aufsichtsrat Gegenüber ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsführung bestehen Forderungen von TEUR 26.
Magdeburg, den 6. Mai 2011 Wolfgang Günther LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20101. Geschäft und RahmenbedingungenDie OTTONIA Media GmbH steht innerhalb der Bavaria Film Gruppe für nonfiktionale TV-Produktion und produziert im Wesentlichen Dokumentationen und Reportagen, bei deren Realisierung sie mit internationalen, nationalen und regionalen Partnern zusammenarbeitet. Die Gesellschafteranteile halten die Bavaria Film GmbH (51 %) und die DREFA Media Holding GmbH (49 %). Neben ihrem Firmensitz in Magdeburg unterhält die OTTONIA Media GmbH Büroräume in Berlin, Leipzig und Stuttgart. Auf Beschluss der Gesellschafter konzentrierte sich das Unternehmen 2010 erstmals auf das so genannte "Drittgeschäft" - also die Zusammenarbeit mit Sendern außerhalb des mitteldeutschen Raumes. Zum 31.12.2009 war ein erheblicher Teil des bisherigen MDR-Geschäftes auf ein Schwesterunternehmen übertragen worden. Im Rahmen dieser Neuausrichtung konzentrierte sich 2010 erstmals ein erheblicher Teil der Geschäftstätigkeit des Unternehmens auf den neu geschaffenen Betriebsteil in Berlin. Die Krise auf dem deutschen TV-Medienmarkt hat sich 2010 nach einer Analyse der "Produzentenallianz" -zumindest für die Fernsehschaffenden- fortgesetzt. Bei gleichbleibenden Budgets von den Sendern wird von den Produzenten ein immer umfangreicheres Leistungsspektrum erwartet. Die pessimistischer gewordene Einschätzung steht im Widerspruch zur Entwicklung auf dem TV-Werbemarkt. So sind die Bruttowerbeeinnahmen im abgelaufenen Geschäftjahr um 16,2 % gestiegen. Die Werbeeinnahmen der öffentlich-rechtlichen Sender sind im Vergleich zum Vorjahr um 7,7 % angestiegen. (Quelle: Nielsen Media Research). Ursächlich für die gegenläufigen Trends bei Werbeumsätzen und Produzentenstimmung dürfte sein, dass die Sender die gestiegenen zur Verfügung stehenden Mittel eher zur Konsolidierung als zur Vergrößerung der Produktionsbudgets einsetzen. Bei den öffentlich-rechtlichen Sendern - die im nichtfiktionalen Segment das Gros der Aufträge vergeben - machen sich darüber hinaus die Einsparzwänge aus der abgelaufenen Gebührenperiode sowie die zukünftigen niedrigeren Gebührenerträge durch zunehmende Befreiungs- und Forderungsausfallquoten bemerkbar. Das Unternehmen befindet sich in einem schwierigen Marktumfeld. Insgesamt liegt die Geschäftsentwicklung unter den Erwartungen der Geschäftsführung. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs und ErtragslageIm Geschäftsjahr 2010 erzielte die OTTONIA Media Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 1.769 (Vorjahr: TEUR 2.212). Der Rückgang um 20,0 % im Vergleich zum Vorjahr begründet sich durch die Auslagerung des Betriebsteils "Kulturaufträge MDR" zum 31.12.2009 an die Saxonia Entertainment GmbH. Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 1.716 auf den Geschäftsbereich Produktion und TEUR 53 auf den Bereich Lizenzen. Im Wesentlichen wurden die Umsätze im Geschäftsjahr 2010 mit dem seriellen Format "Eisbär, Affe & Co." (SWR) erzielt. Der Rückgang der Betriebsaufwendungen 1 um TEUR 603 auf TEUR 2.008 (Vorjahr: TEUR 2.611) resultiert produktionsbedingt aus einem geringeren Materialaufwand (TEUR -122), geringeren Personalaufwand (TEUR -314) sowie geringeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR -171) aufgrund der Ausgliederung des Betriebsteils "Kulturaufträge MDR" und geringere Mietaufwendungen durch den Umzug nach Berlin. In den Betriebsaufwendungen wirken auch Kosten von TEUR 103, welche in Zusammenhang mit der Neuausrichtung der Gesellschaft zu sehen sind. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 266 auf TEUR 113 (Vorjahr: TEUR 379) geht auf die Veräußerungserlöse von TEUR 272 aus der Übertragung des Betriebsteils Umzeichnungskomplex (UZK) und des Betriebsteils "Kulturaufträge MDR" im Geschäftsjahr 2009 zurück. Die Erträge aus Ertragsteuern in Höhe von TEUR 46 resultieren aus der Auflösung von Steuerrückstellungen, welche in den Vorjahren aufgrund bestehender Betriebsprüfungsrisiken gebildet wurden. Aufgrund neuer Erkenntnisse aus der Betriebsprüfung konnten die Steuerrückstellungen teilweise aufgelöst werden. Die Betriebsprüfung ist jedoch noch nicht abgeschlossen. Zum 31.12.2010 hat die OTTONIA Media einen Jahresfehlbetrag von TEUR 291 (Vorjahr: Jahresüberschuss: TEUR 57) erwirtschaftet. Damit hat die Ottonia Media eine Umsatzrendite von - 16,4 % (Vorjahr: 2,6 %) erzielt. 3. Darstellung der Vermögens- und FinanzlageDurch die Eingliederung der OTTONIA Media in das Cashpool-System der Bavaria Film ist die Liquidität in ausreichendem Maße sicher gestellt, so dass die Gesellschaft nicht auf Kreditfinanzierungen bei Banken angewiesen ist. Die Liquidität der Gesellschaft ist über die bestehenden Kreditlinien bei der Bavaria Film GmbH gesichert. Die Gesellschaft verfügt über keine derivativen Finanzinstrumente. Zum 31.12.2010 wird eine Bilanzsumme von TEUR 512 ausgewiesen, die unter dem Vorjahresniveau liegt (Vorjahr: TEUR 1.036). Der Rückgang wird hauptsächlich durch die Minderung der Vorräte sowie der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände begründet. Da es sich bei der OTTONIA Media um eine Produktionsfirma handelt, die aufgrund ihrer Struktur personalintensiven Charakter besitzt, hat das Anlagevermögen mit TEUR 66 lediglich eine untergeordnete Bedeutung. Die unfertigen Leistungen in Höhe von TEUR 167 (Vorjahr: TEUR 378) gehen im Wesentlichen auf die Produktionen "Gnanns Ländl" (SWR) und "Jonathan" (WDR) zurück. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände bilden mit TEUR 270 (Vorjahr: TEUR 582) den wesentlichen Posten auf der Aktivseite. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind abrechnungsbedingt auf TEUR 160 leicht angestiegen (Vorjahr: TEUR 133). Nach Abwicklung des Verkaufs des Betriebsteils "Kulturaufträge MDR" besteht die Forderung gegen das verbundene Unternehmen Saxonia Entertainment GmbH in Höhe von TEUR 123 aus dem Vorjahr nicht mehr. Die Gesellschaft weist zum 31.12.2010 eine Forderung gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 34 aus (Vorjahr: TEUR 175). In den gesunkenen Forderungen gegen Gesellschafter spiegelt sich der negative Cashflow infolge des rückläufigen Produktionsvolumens wider. Durch den Ausgleich von Forderungen gegen Förderanstalten in Verbindung mit dem Projekt "Anna Letenska" (TEUR 53) sanken u.a. die sonstigen Vermögensgegenständen um TEUR 67 auf TEUR 77 (Vorjahr: TEUR 144). Aufgrund des erwirtschafteten Verlustes sowie der Ausschüttung an die Gesellschafter vermindert sich das zum 31.12.2010 ausgewiesene Eigenkapital auf TEUR 213 (Vorjahr: TEUR 561). Die Eigenkapitalquote hat sich von 54 % im Vorjahr auf 42 % vermindert. Die Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 180 und liegen um TEUR 3 über denen des Vorjahres. Während die sonstigen Rückstellungen im Wesentlichen aufgrund von Vorsorgen die Neuausrichtung der Gesellschaft betreffend ansteigen (+ TEUR 78), sanken die Steuerrückstellungen bedingt durch neue Erkenntnisse aus der Betriebsprüfung und damit verbundener Auflösungen von Steuerrückstellungen um TEUR 75 auf TEUR 29. Die Verbindlichkeiten der OTTONIA Media belaufen sich auf TEUR 119 und liegen um TEUR 180 unterhalb des Vorjahres. Ursache ist im Wesentlichen die Abnahme der erhaltenen Anzahlungen auf laufende Produktionen um TEUR 225. Die Verbindlichkeiten besitzen ausschließlich kurzfristigen Charakter. Langfristige Darlehen gegenüber Gesellschaftern oder Kreditinstituten bestehen nicht. Die OTTONIA Media GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2010 durchschnittlich sieben Arbeitnehmer (Vorjahr: 22 Arbeitnehmer) davon zwei produktionsbezogen befristet beschäftigte Mitarbeiter (Vorjahr: elf Mitarbeiter). Der Rückgang liegt hauptsächlich an der Übertragung des Betriebsteils "Kulturaufträge MDR" auf die Saxonia Entertainment GmbH zum 31.12.2009. Dadurch hat sich der Mitarbeiterbestand zum Stichtag auf fünf festangestellte Mitarbeiter verringert. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts ist die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft weiterhin als schwierig zu beurteilen. In Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern Bavaria Film GmbH und DREFA Media Holding GmbH soll im laufenden Geschäftsjahr eine Neuausrichtung der Gesellschaft beschlossen werden. 4. NachtragsberichtFrank Höfling wurde zum 08.02.2011 als Geschäftsführer abberufen. Wolfgang Günther wurde zum 08.02.2011 zum neuen Geschäftsführer bestellt. 5. Bericht über Risiken und ChancenDie OTTONIA Media ist in das Risikomanagementsystem der Hauptgesellschafterin Bavaria Film GmbH integriert. Mit den dort installierten Instrumentarien der unternehmensinternen Kontrolle ist es möglich, bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, so dass geeignete Maßnahmen zur Sicherung des Unternehmensfortbestandes möglich sind. Steuerliche Außenprüfungen haben bei der Gesellschaft nicht vollumfänglich stattgefunden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Gesellschaft von Nachzahlungsverpflichtungen betroffen sein könnte. Die nachfolgend aufgeführten Risiken betreffen die operative Fortführung des Geschäftsbetriebs: Der Preisdruck der Sendeanstalten auf die Produktionsbudgets der OTTONIA Media GmbH hielt auch im Geschäftsjahr 2010 weiterhin an. Dies gilt insbesondere für die öffentlich-rechtlichen Sender, die ungebrochen Gebührenausfälle zu verzeichnen haben. Dieser Preisdruck wird auch in Zukunft anhalten, was zu Risiken bezüglich der Einhaltung der Produktionsbudgets führt. Aufgrund der Stagnation bzw. Reduktion der Produktionsbudgets besteht das Risiko, dass die stetig steigenden Produktionskosten bei einzelnen Projekten nicht mehr kompensiert werden können. Mit dem seriellen Format "Eisbär, Affe & Co." konnte auch für das vergangene Geschäftsjahr ein Großprojekt beim SWR etabliert werden. Ein wesentliches Risiko liegt darin, dass diese Serie in Zukunft nicht mehr von der Gesellschaft produziert wird. 6. PrognoseberichtDie OTTONIA Media hat durch die im Jahr 2009 begonnenen Restrukturierungsmaßnahmen versucht, eine zukunftsorientierte Grundlage für die Weiterentwicklung des Unternehmens zu schaffen. Mit dem durch die Gesellschafter beschlossenen Geschäftsführerwechsel und die angestrebte Kooperation mit der verbundenen Saxonia Entertainment GmbH wird dieser Prozess weiter unterstützt. Auf Grund der unsicheren Auftragslage beabsichtigen die Gesellschafter die vorübergehende Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs in der nächsten Gesellschafterversammlung zu beschließen. Die Liquidität der Gesellschaft ist in jedem Fall über die bestehenden Kreditlimits bei der Bavaria Film GmbH sichergestellt. Aus der Stilllegung werden keine wesentlichen Aufwendungen erwartet, da bestehende Schuldverhältnisse bereits gekündigt worden sind oder auf Schwesterfirmen übertragen werden können. Insolvenzrechtliche Folgen werden deshalb auch bei einer vorübergehenden Einstellung des Geschäftsbetriebs nicht erwartet. Daher wird von der Fortführung der Gesellschaft ausgegangen. Der vorliegende Lagebericht wurde auf Grundlage der zu Verfügung stehenden Daten und Unterlagen erstellt und beruht auf heutigem Kenntnisstand. Er enthält neben Vergangenheitsdaten auch zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Dies kann dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den prognostizierten Ergebnissen abweichen.
Magdeburg, 6. Mai 2011 Wolfgang Günther, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die Ottonia Media GmbH, Magdeburg Wir haben den Jahresabschluss --bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang-- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ottonia Media GmbH, Magdeburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 6. Mai 2011 KPMG
AG
Hagner, Wirtschaftsprüfer Dörle, Wirtschaftsprüfer |
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