Delker Optik GmbH
Am Gielbrunnen 3, 67304 Eisenberg (Pfalz), DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Paul Leonhard Delker since 1/26/2017 | Managing Director |
Axel Rainer Delker since 1/26/2017 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Delker Optik GmbHEisenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsbereiche Die Firma Delker Optik GmbH mit Sitz in Eisenberg betreibt 31 augenoptische Fachgeschäfte für Sehhilfen aller Art, insbesondere Brillen, Kontaktlinsen und optische Geräte in Baden- Württemberg und Rheinland-Pfalz. Des Weiteren wird in verschiedenen Filialen auch die Hörgeräteakustik angeboten. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Situation in Deutschland zeigte sich 2023 durch einen leichten Rückgang gekennzeichnet. Der anhaltende Druck der hohen Inflation und strengere Kreditkonditionen dämpften die Investitionen sowie die Konsumneigung, wobei jedoch ein stetiges Beschäftigungsniveau und leichte Zuwächse bei den Reallöhnen die wirtschaftlichen Auswirkungen abschwächten. Der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) dokumentierte für das Jahr 2023 einen Rückgang des Brillenabsatzes auf 12,2 Millionen Stück, was einer Reduzierung von 2,7 Prozent entspricht, obwohl der Gesamtumsatz leicht auf 6,8 Milliarden € anstieg, ein Plus von 1,1 Prozent. Ein Faktor dieser Entwicklung in der Augenoptikbranche war die Verunsicherung der Verbraucher, ausgelöst durch ein steigendes Preisniveau. Verhaltensänderung beim Brillenkauf waren insbesondere ab dem Sommer zu beobachten. Die Zahl der Fachgeschäfte verringerte sich leicht auf 11.000, im Vorjahr waren es noch 11.100. Die Konzentration in der Branche nahm weiter zu, mit rund 2.500 Filialen der zehn größten Einzelhändler, was 23 Prozent der insgesamt etwa 11.000 Geschäfte entspricht. Die Bundesinnung der Hörakustiker (BIHA) schätzte, dass im vergangenen Jahr rund 7.335 Hörakustikgeschäfte aktiv waren, ein Anstieg gegenüber 7.250 im Vorjahr. Diese Geschäfte passten etwa 1,6 Millionen Hörsysteme an, ähnlich wie im Vorjahr. Der Inlandsumsatz in der Hörakustikbranche stieg auf etwa 1,8 Milliarden €, was einem Zuwachs von 200 Millionen € entspricht. 2. Geschäftsverlauf und Darstellung der Lage Die Lagedarstellung erfolgt anhand von Zwei-Jahres-Übersichten mit ausgewählten Kennzahlen: a. Vermögenslage
Die Kennzahlen zeigen den Anteil von drei Aktivpositionen (Anlagevermögen, Vorräte abzüglich der darauf entfallenden erhaltenen Anzahlungen und Forderungen) sowie von einer Passivposition (Eigenkapital) zur Gesamtsumme. Investitionen Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 116 erhöht. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Immaterielle Vermögensgegenstände (T€ 17) und in das Sachanlagevermögen (T€ 1.083) getätigt. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen die Erweiterungen im Bereich der Hörgeräteakustik, die Übernahme eines Fachgeschäftes in Kusel und die Eröffnung eines Fachgeschäftes in Eppingen sowie den Umbau in Maxdorf und Sinsheim. Demgegenüber stehen Abschreibungen in Höhe von T€ 984. Beschaffung / Vorräte Der Bestand an Vorräten (Waren) wies zum 31.12.2023 einen Wert von 1.400 T€ gegenüber 1.245 T€ im Vorjahr aus. Die Bestandserhöhung ergab sich durch die Übernahme und Umbau eines Fachgeschäftes in Kusel und die Eröffnung des Ladens in Eppingen. Eigenkapital Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf T€ 3.403. Die Eigenkapitalquote konnte gegenüber dem Vorjahr um 4,3%-Punkte auf 37,7% verbessert werden. b. Finanzlage
Der Anlagendeckungsgrad I (= Goldene Bilanzregel) zeigt die Relation von Eigenkapital zum Anlagevermögen. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen aus dem um 626 T€ erhöhtem Eigenkapital zurückzuführen. Das Working Capital ist die Differenz aus dem Umlaufvermögen und den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Es zeigt die Höhe des Überschussbetrages an, der zur Aufrechterhaltung der betrieblichen Aufgaben (z.B. Beschaffung) zur Verfügung steht. Der Anstieg um T€ 411 gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus einem erhöhten Bestand an flüssigen Mittel (T€ 420) und Vorräten (T€ 155) bei gleichzeitiger Erhöhung der kurzfristigen Rückstellungen (T€ 72) und der Lieferanten- und sonstigen Verbindlichkeiten (T€ 137). Der Brutto-Cash-Flow ist definiert als Summe aus Jahresüberschuss, Finanzergebnis und Abschreibung. Liquide Mittel / Finanzierungsmaßnahmen Der Bestand an liquiden Mitteln beläuft sich auf rd. 3.196 T€ und ist gegenüber dem Vorjahr um rd. 420 T€ angestiegen. Dieser Erhöhung stehen gestiegene Rückstellungen und Lieferantenverbindlichkeiten gegenüber. Zur Finanzierung vom kurzfristigen Finanzbedarf stehen Linien in ausreichendem Maße zur Verfügung. Es existieren keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Die Liquidität zeigt die Fähigkeit eines Unternehmens, den bestehenden Zahlungsverpflichtungen jederzeit uneingeschränkt nachkommen zu können. Es werden die liquiden Mittel (1. Grad) und die kurzfristigen Forderungen (2. Grad) im Verhältnis zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten untersucht. c. Ertragslage
Diese Kennzahlen zeigen verschiedene absolute Größen, aus denen das Unternehmen seine Geschäfte selbst bestreiten muss. Das EBIT bezieht sich auf das Ergebnis vor Zinsen und Steuern. Die Gesellschaft erwirtschaftete ein um 8,4 % höheres Rohergebnis als im Vorjahr. Dies resultiert aus einer Steigerung der Umsatzerlöse bei einem nur leicht gestiegenen Wareneinsatz. Personalsituation Die Mitarbeiteranzahl betrug zum Bilanzstichtag 192 Personen (Vj. 191), davon waren Auszubildende 23 (Vj. 24): Der Personalaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr von 7.518 T€ auf 8.157 T€ (8,5%). 3. Gesamtaussage Die Vermögensstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr verbessert. Daher beurteilt das Unternehmen seine Vermögenslage weiterhin als gut. Die Finanzlage wird vom Unternehmen aufgrund des hohen Bestandes an flüssigen Mitteln als sehr gut betrachtet. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung schätzen wir als gut ein. C. Prognosebericht Für das Jahr 2024 erwartet die OECD ein Wachstum des Bruttoinlandproduktes von 0,2%. Laut der Gemeinschaftsdiagnose der führenden Wirtschaftsinstituten in Deutschland wird die Inflationsrate im Jahr 2024 rund 2,3% betragen. Im Sommer 2023 wurden neue Filialen in Kusel (vormals Optik John) und Eppingen eröffnet, während die Standorte in Maxdorf und Sinsheim modernisiert wurden. Diese Entwicklungen lassen eine Fortsetzung des Umsatzwachstums im oberen einstelligen Prozentbereich im kommenden Jahr erwarten. Jedoch tragen die anhaltende Inflation und der Konflikt in der Ukraine zu einer signifikanten Unsicherheit bei Prognosen bei. Zudem beeinflussen die Anhebung des Mindestlohns, generelle Lohnerhöhungen und gestiegene Gehälter der Doppelmeister in der Augen- und Hörgeräteakustik die Ertragslage, vor allem da in der Hörgeräteakustik die Einnahmen zeitlich verzögert den Kosten nachfolgen. D. Risiko- und Chancenbericht 1. Risiken Der Markt für Augenoptik erfährt eine deutliche Zunahme des Wettbewerbs, angeheizt durch Expansionspläne großer Filialketten und Online-Unternehmen, was den Kampf um Kunden und qualifiziertes Personal intensiviert. Zusätzliche Unsicherheiten ergeben sich aus der weiteren Entwicklung des Konsumentenverhaltens, beeinflusst durch die anhaltende Inflation und die durch den Krieg in der Ukraine verunsicherten Verbraucher. Veränderungen in der Gesetzgebung des Gesundheitswesens bergen hingegen kaum Risiken. Um eine starke Bindung der Kunden sicherzustellen, ist es essentiell, neben exzellentem Kundenservice auch eine breite Produktpalette anzubieten, was eine umsichtige Planung des Wareneinkaufs voraussetzt. Dabei lässt sich das Risiko einer Überbevorratung nie vollständig vermeiden. 2. Chancen Die Perspektiven für das Wachstum im Bereich Brillen und Kontaktlinsen sind vielversprechend, angetrieben durch demografische Veränderungen unserer Kundschaft und ein erhöhtes Gesundheitsbewusstsein. Ein weiterer Vorteil ist unser umfassendes Schulungsprogramm für Mitarbeiter, das zur Umsatzsteigerung beiträgt. Zudem bieten die Integration digitaler Dienste mit unserer etablierten stationären Expertise erhebliche Chancen. Wir planen, unseren Online-Auftritt und unsere physischen Geschäfte besser zu vernetzen, um innovative Kundenservices zu entwickeln. Durch die Digitalisierung sehen wir auch Einsparpotenziale in administrativen und filialbezogenen Bereichen, beispielsweise beim Einkauf von Brillengestellen. Delker Optik nutzt ein detailliertes Planungs- und Berichtssystem, das es erlaubt, Abweichungen von Zielvorgaben regelmäßig zu erfassen und umgehend Maßnahmen zur Korrektur einzuleiten. Weitere Ertragsmöglichkeiten erwarten wir durch den Ausbau unserer Hörgeräteakustik und den Einstieg in die Optometrie, zwei sich schnell entwickelnde Märkte. Wir planen, in zusätzlichen Filialen Akustikdienste anzubieten. Darüber hinaus streben wir durch die Eröffnung weiterer Standorte in unserer Kernregion eine Verdichtung des Netzwerkes an, was sich positiv auf die Bekanntheit unserer Marke auswirken sollte.
Eisenberg, den 05.05.2024 gez. Axel Delker, Geschäftsführer gez. Paul Delker, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Delker Optik GmbH, Eisenberg
Anhang 20231. Allgemeine Angaben zum Unternehmen
2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die erworbenen Firmenwerte werden auf Basis der zu erwarteten Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer resultiert aus der prognostizierten Bindungsdauer von Kunden. Die Firmenwerte werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgten pro rata temporis. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Wert, der den Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag beizulegen ist, angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalbetrag oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Kassenbestände und die Bankguthaben werden zum Nominalbetrag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen sind nach dem "Projected Unit Credit"-Verfahren bewertet worden. Rechnungsgrundlagen:
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 17.300,00 (Vj. T€ 81) und ist für die Ausschüttung gesperrt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. 4. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz a. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind in dem nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt: ANLAGESPIEGEL 2023
b. Finanzanlagen
* Die Ergebnisse für 2023 liegen noch nicht
vor.
c. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten solche gegenüber Gesellschafter in Höhe von € 43.755,60 (i. Vj. T€ 44). Des Weiteren bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von € 5.021,68 (i. Vj T€ 4). d. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten u.a. Beträge für Garantierückstellungen und Personalverpflichtungen aus Tantiemen, Personalprämien und Urlaubsrückstellungen. Diese Posten machen jeweils mehr als 10 % des Gesamtbetrages der sonstigen Rückstellungen aus. e. Verbindlichkeiten Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten aus Darlehen in Höhe von € 130.689,62 (i. Vj. T€ 131). Darüber hinaus beinhalten die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen solche gegenüber Gesellschafter in Höhe von € 358.170,59 (i. Vj. T€ 289). Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit den üblichen Eigentumsvorbehalten belastet. f. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsleitung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Sonstige Angaben a. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl nach § 267 Abs. 5 HGB Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 161 Arbeitnehmer beschäftigt. b. Geschäftsführungsorgan Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr
c. Gesamtbezüge der Organe der Gesellschaft Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Anwendung § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. d. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen:
Weiterhin bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen:
e. Nachtragsbericht In der Zeit vom Jahresende bis zur Abschlusserstellung haben sich keine berichtenswerte Vorgänge ereignet.
Eisenberg, 05.05.2024 gez. Axel Delker, Geschäftsführer gez. Paul Delker, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses: Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 05.06.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Delker Optik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Delker Optik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Delker Optik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Kreuznach, 5. Mai 2024 RGW
Content GmbH & Co. KG
Eckert, Wirtschaftsprüfer |
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