SE-Verwaltungs GmbH
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Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Klaus Peter Frankfurter since 5/16/2012 | Managing Director |
Matthias Nestler since 12/21/2009 | Procura |
Joachim Keller since 10/9/2009 | Procura |
Official financial statements and annual reports
MicroSystems GmbH(vormals: Roth & Rau MicroSystems GmbH)Hohenstein-ErnstthalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011LAGEBERICHT 2011A. Geschäft und RahmenbedingungDie Roth & Rau MicroSystems GmbH war im Geschäftsjahr 2009 aus der Einbringung des vormaligen Teilbetriebes Plasma- und Ionenstrahltechnik in die Ion-Tech GmbH hervorgegangen. Das Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis 31.12.2010 war das erste vollständige Geschäftsjahr in der neuen gesellschaftsrechtlichen Organisationsform. Ein Vergleich der Geschäftszahlen zum hier berichteten Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis 31.12.2011 widerspiegelt vor allem die progressive Entwicklung der Gesellschaft. Während das Geschäftsjahr 2010 zu großem Teil noch durch Aktivitäten zur Strukturierung der Gesellschaft geprägt waren, konnten in 2011 maßgebliche Fortschritte im operativen Geschäft erzielt werden. Als eine wichtige organisatorische Maßnahme wurde im Jahr 2011 eine erfolgreiche Rezertifizierung des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2008 erreicht. Die Restrukturierung der Verkaufsorganisation in 2010, vor allem aber eine Belebung des Investitionsklimas in der Mikroelektronik und Optik haben im vergangenen Geschäftsjahr positive Trends für die Gesellschaft fortgeschrieben. Der hohe Auftragseingang in 2010 konnte in 2011 auf fast konstantem Niveau fortgeschrieben werden. Als besonders hervorzuhebende Geschäftsvorfälle sind vor allem folgende Einzelaufträge zu benennen: Für die IonScan-Anlagen gingen im Geschäftsjahr 3 Folgeaufträge von 2 US-amerikanischen Kunden und einem japanischen Kunden ein. Aus der Optikindustrie gingen für die Beschichtung von Optiken für die extreme UV-Lithografie (EUVL) weitere 3 Folgebestellungen ein. Schon zu Zeiten der Zugehörigkeit zur Roth & Rau Ag hatte sich der damalige Geschäftsbereich Plasma- und Ionenstrahltechnik auf die Geschäftsfelder MEMS (Mechanisch-elektronische Mikrosystems) und Optik konzentriert. Diese Entwicklung wurde nach Gründung der Roth & Rau MicroSystems GmbH konsequent fortgesetzt, so daß diese beiden Geschäftsfelder zu ca. 75 % des Geschäftsvolumens beitragen. Leistungen in der Photovoltaikbranche und im Konzernverbund der Roth & Rau AG sind für die Gesellschaft nur nachrangig relevant. Deshalb hat die von mehreren Konzerngesellschaften der Roth & Rau AG berichtete kritische Situation in der Photovoltaikbranche keinerlei negative Auswirkungen auf die Roth & Rau MicroSytems GmbH. B. Darstellung der Lage der Gesellschaft01 Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2010 von 11.211 T€ auf 22.324 T€ zum 31.12.2011 erhöht. Diese Veränderung widerspiegelt keinerlei strukturelle Änderungen, sondern liegt ausschließlich in der Ausweitung des Projektgeschäfts begründet. Die Sachanlagen sind mit 2.284 T€ gegenüber 2.318 T€ in 2010 nahezu unverändert. Der Kassenbestand und Guthaben tragen mit 3.921 T€ gegenüber 1.965 T€ in 2010 zu den Aktiva bei. Die Vorräte sind mit 13.632 T€ gegenüber 5.473 T€ in 2010 angestiegen. Die Position umfasst im Wesentlichen unfertige Erzeugnisse und ist verständlicherweise mit der Ausweitung des Geschäftsbetriebes angestiegen. Auf der Passiva-Seite erhöhte sich das Eigenkapital auf nunmehr 3.619 T€. Der Anstieg der Rückstellungen von 473 T€ in 2010 auf 1.776 T€ in 2011 beinhaltet maßgeblich Restleistungen, die in einem Projekt planmäßig zu erbringen sind. Die Verbindlichkeiten erhöhten sind durch die Ausweitung des Geschäftsbetriebs von 8.312 T€ in 2010 auf 16.783 T€ in 2011. Es existieren keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 02 Umsatz- und Ertragsentwicklung Im vergangenen Geschäftsjahr 2011 wurden Umsatzerlöse i.H.v. 13.831 T€ erzielt, die Gesamtleistung betrug 19.947 T€. Bezogen auf die Gesamtleistung wurde in 2011 eine Materialquote von 64% und eine Personalquote von 18% realisiert. Es wird ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 2.030 T€ erzielt. Zur Gesamtleistung trugen die Geschäftsfelder MEMS mit 33 %, Optik mit 40 %, Photovoltaik mit 13%, Anwendungen in Forschung & Entwicklung mit 5 % und Sonstige mit 8 % bei. 03 Finanzlage Chash-Management und Finanzierung der Roth & Rau MicroSystems GmbH erfolgen seitens der Zentralstrukturen der Roth & Rau AG. Die Roth & Rau MicroSystems GmbH verfügt über einen bis zum 29.06.2012 befristeten Kreditrahmen seitens der Roth & Rau AG i.H.v. 1.500 T€. Zum 31.12.2011 war dieser Kreditrahmen nicht in Anspruch genommen. Im Dezember 2011 wurde mit der Deutschen Bank AG unter dem Umbrella-Kreditvertrag der Meyer Burger Technology AG ein unbefristeter Avalkreditrahmen i.H.v. 10.500 T€ abgeschlossen. 04 Auftragslage Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2011 betrug 20.980 T€, der daraus resultierende Auftragsbestand zum 31.12.2011 15.996 TEUR. Wichtigstes Absatzgebiet ist für die Gesellschaft nach wie vor der Heimatmarkt in Deutschland der mit ca. 40 % zum Auftragseingang beitrug. Auf konstant hohem Niveau befindet sich die USA mit ca. 25 % Beitrag, eine ausgesprochen positive Entwicklung wurde in Japan mit aktuell 20 % vollzogen. Fokus und Erfolg auf bzw. in den führenden Industrienationen liegen darin begründet, daß sich die Produkte der Roth & Rau MicroSystems GmbH an Betreiber von "Front-end"-Ausrüstung der Halbleitertechnik und fortgeschrittene Optik-Fertiger richten. 05 Investitionen Im Geschäftsjahr 2011 wurden Investitionen i.H.v. 519 T€ vorgenommen. 06 Mitarbeiter Bis zum 31.12.2011 waren einschließlich der Geschäftsführung 76 Mitarbeiter bei der Roth & Rau MicroSystems GmbH beschäftigt, diese werden ergänzt durch 30 Leiharbeiter 07 Ereignisse nach Berichtszeitraum Nach dem Bilanzstichtag sind keine außergewöhnlichen Ereignisse für den Geschäftsverlauf eingetreten. 08 Risiken Absehbare Risiken für das Unternehmen bestehen nicht. Weder wirtschaftliche Bestandsgefährdungen in Form von fehlendem Auftragsvolumen oder Ertragsperspektiven, noch rechtliche Bestandsgefährdungen durch eventuelle Zahlungsunfähigkeit oder Prozeßsituationen (Gewährleistung) stellen Risikofaktoren dar. Ein Risikomanagement ist durch die Integration in das Riskomanagement der Roth & Rau Gruppe gegeben. 09 Ausblick Basierend auf dem Auftragsbestand zum 31.12.2011 und dem erwarteten Auftragseingang in 2012 erscheint es realistisch, den geplanten Umsatz von 15.964 T€ und die Gesamtleistung von 20.188 T€ aus der Planung für das Geschäftsjahr 2012 zu erreichen. Im aktuellen Geschäftsjahr werden über 2 Kampagnen im vergangenen Jahr entwickelte Produkte (IonSys 800, MicroSys 200) konzentriert beworben, letzteres natürlich mit einer positiven Erwartungshaltung vor allem in den USA und Japan. Die Verkaufsaktivitäten werden durch eine 2-jährige Schulung der weltweiten Verkaufs- und Servicepartner aktiviert.
Hohenstein-Ernstthal, 26. Juni 2012 Die Geschäftsführung Dr. Michael Zeuner Peter Frankfurter BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Roth & Rau MicroSystems GmbH ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des vom Bundesrat verabschiedeten Gesetzes vom 3. April 2009 (BilMoG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist gem. § 267 Abs. 2 HGB zum 31. Dezember 2011 als mittelgroße Kapital-gesellschaft einzuordnen. Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden weitgehend in Anspruch genommen. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher MaßnahmenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und in Abhängigkeit vom Zugangszeitpunkt nach der linearen oder degressiven Methode ermittelt. Bei Anlagenzugängen vor dem 1. Januar 2010 wurde zum Teil von der Möglichkeit der degressiven Abschreibung nach steuerrechtlichen Vorschriften in der jeweils gültigen Fassung Gebrauch gemacht. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Mit Inkrafttreten des BilMoG ist die Maßgeblichkeit der Steuerbilanz für die Handelsbilanz weggefallen. Von dem Wahlrecht gem. Art. 67 Abs. 4 EGHGB wurde Gebrauch gemacht und die bisherigen Wertansätze unter Anwendung der bis zum Inkrafttreten des BilMoG geltenden Vorschriften weitergeführt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten unter EUR 150,00 wurden im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, mit einem Wert ab Euro 150,00 und bis zu einem Wert von Euro 1.000,00 wurden im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten aktiviert und planmäßig über fünf Jahre abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Ermittlung der Herstellungskosten wurden im Rahmen der Einzelbewertung neben den unmittelbar zuzurechnenden Kosten auch notwendige Gemeinkosten und die durch die Fertigung veranlasste Abschreibung einbezogen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Berechnung der Herstellungskosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem Ausfallrisiko wurde durch ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigungen entsprochen. Die liquiden Mittel und die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nominalbetrag angesetzt. Erhaltene Investitionszuschüsse und -zulagen werden im Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen zum Anlagevermögen passiviert und über die betriebliche Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegüter erfolgswirksam vereinnahmt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die zum Bilanzstichtag vorhandenen Bestände an Fremdwährungen wurden zum Stichtagskurs umgerechnet. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungErläuterungen zur Bilanz Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Anlagevermögen Im Geschäftsjahr 2011 wurden bislang aktivierte Entwicklungsaufwendungen in Höhe von insgesamt T€ 196,7 (Vorjahr: T€ 0,0) außerplanmäßig abgeschrieben. Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die ausgewiesenen Anschaffungskosten sind grundsätzlich mit den historischen Anschaffungskosten identisch. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen mit T€ 1.108,9 (Vorjahr: T€ 50,0) gegen Inlandskunden sowie mit T€ 197,1 (Vorjahr: T€ 87,2) gegen Auslandskunden und haben sämtliche eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für allgemeine Zins- und Ausfallrisiken wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von T€ 11,2 (Vorjahr: T€ 1,3) gebildet. Einzelwertberichtigungen waren nicht erforderlich. Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen den Gesellschafter, die Roth & Rau AG, in Höhe von T€ 233,3 (Vorjahr: T€ 467,1). Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen Forderungen aus bewilligten Zuschüssen (T€ 53,7), Ansprüche aus Steuererstattungen (T€ 4,7), Anzahlungen für Provisionen (T€ 18,0) sowie Forderungen an Personal (T€ 0,9). Aktive latente Steuern Die bestehenden Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen werden und aus denen sich insgesamt eine Steuerentlastung ergeben wird, wurden als latente Steuern aktiviert. Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Unterschieden zur Steuerbilanz: Unterschiede bei der Bewertung von Rückstellungen Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 29,2%. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:
In den sonstigen Rückstellungen ist eine Rückstellung für Berufsgenossenschaftsbeiträge und die Schwerbehindertenabgabe und für Phantom-Stock-Options sowie für drohende Verluste enthalten. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegen den Gesellschafter, die Roth & Rau AG, in Höhe von T€ 706,6; darunter Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 359,0 (Vorjahr: T€ 430,5). Die sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Darüber hinaus bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen entfallen T€ 6.832,1 auf das Inland. Von den Auslandsumsätzen in Höhe von T€ 6.999,2 betreffen T€ 893,5 Staaten der Europäischen Union. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus bewilligten Zuschüssen in Höhe von T€ 275,3; aus Mieterträgen in Höhe von T€ 309,9, aus Kursgewinnen in Höhe von T€ 32,5, aus Erträgen aus der Auflösung des Sonderpostens in Höhe von T€ 22,0 sowie Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 19,3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultieren im Wesentlichen aus Kosten der Warenabgabe in Höhe von T€ 866,5, Werbe- und Reisekosten in Höhe von T€ 275,9, Raumkosten in Höhe von T€ 163,0 sowie Fahrzeugkosten in Höhe von T€ 102,7. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Erläuterung der periodenfremden Erträge und Aufwendungen In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 62,2 (Vorjahr: T€ 3,5) enthalten. Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen und Personalaufwand erfasst. Es ergaben sich periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen i.H.v. 19,3 T€ (Vorjahr: T€ 0,0). Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus Währungsumrechnung von T€ 32,5 ausgewiesen. Die unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Aufwendungen aus Währungsumrechnung betrugen im Berichtsjahr T€ 41,1. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Ausweis betrifft Ertragsteuern (T€ 669,7) sowie in Höhe von T€ 64,1 Erträge aus latenten Steuern. 4. Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum Bilanzstichtag bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen von insgesamt T€ 58,9. Davon werden T€ 30,3 innerhalb eines Jahres fällig, die Fälligkeit der restlichen Verpflichtungen aus Leasingverträgen liegt zwischen einem und fünf Jahren. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von T€ 6,0 sind innerhalb des Jahres fällig. Die bestehenden Avalkreditrahmen sind zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 6.826,4 in Anspruch genommen. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von € 1.419.110,77 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 5. Sonstige PflichtangabenDie Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in eigenen Räumen in Hohenstein-Ernstthal. Jahresdurchschnittliche Mitarbeiterzahl Im Jahr 2011 waren Mitarbeiter in folgenden Bereichen beschäftigt.
Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2011 berechnete Gesamthonorar wird in einem das Unternehmen einbeziehenden Konzernabschluss offengelegt. Ausschüttungsgesperrter Betrag Der zur Ausschüttung gesperrte Betrag im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich auf T€ 5,3 und betrifft den Überhang der aktivierten latenten Steuern. Organe Geschäftsführer der Roth & Rau MicroSystems GmbH waren:
Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr 2011 folgende Mitglieder an:
Vergütung der Mitglieder der Unternehmensorgane Die Angabe der Bezüge für die Organe wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Konzernzugehörigkeit Die Roth & Rau MicroSystems GmbH wurde in den Konzernabschluss der Roth & Rau AG mit Hauptsitz in 09337 Hohenstein-Ernstthal, An der Baumschule 6-8, einbezogen. Er bildet den kleinsten Konsolidierungskreis von Unternehmen ab. Der Konzernabschluss der Roth & Rau Gruppe kann im elektronischen Bundesanzeiger oder auf der Homepage der Roth & Rau AG unter www.roth-rau.de eingesehen werden. Der Roth & Rau Konzern wird in den Konzernabschluss der Meyer Burger Technology AG, Baar (Schweiz) zum 31. Dezember 2011 einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Teil von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Meyer Burger Gruppe kann unter www.meyerburger.com eingesehen werden. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.
Hohenstein-Ernstthal, 26. Juni 2012 Die Geschäftsführung Dr. Michael Zeuner Peter Frankfurter Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Roth & Rau MicroSystems GmbH, Hohenstein-Ernstthal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dresden, den 31. Juli 2012 PricewaterhouseCoopers
Klaus Dornaus, Wirtschaftsprüfer ppa. Frank Eichelmann, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2011 wurde am 24.08.2012 festgestellt. |
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