Schwarze-Robitec GmbHLiquidated
51109 Köln, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Philipp Knobloch since 10/26/2023 | Managing Director |
Hubert Wilhelm Zorn since 4/13/2011 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Shareholders
Company ownership and partner structure
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 20.00% |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Schwarze-Robitec GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021A: Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Weltwirtschaft erholte sich im Jahr 2021 leicht von der Corona-Krise, ihre Auswirkungen prägen jedoch weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften hat der private Konsum im Zuge sinkender Neuinfektionen und rascher Impffortschritte ab dem Frühjahr 2021 deutlich angezogen. Allerdings führten seit Beginn 2021 zunehmende Liefer- und Kapazitätsengpässe zu Störungen in den globalen Wertschöpfungsketten und bremsten in vielen Ländern die Industrieproduktion. Aufgrund des Anstiegs der weltweiten Nachfrage und der angebotsseitigen Lieferengpässe sind die Erzeuger- und Verbraucherpreise stark angestiegen. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für das Jahr 2021 mit einer Zunahme der globalen Wirtschaftsleistung um 5,9 %. Auch in unseren Kernmärkten hat sich die Wirtschaft von den Folgen der Coronavirus-Pandemie erholt. In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr um 2,7 % gewachsen. Das Wachstum hat sich allerdings zum Jahresende 2021 aufgrund der Liefer- und Materialengpässe sowie des erneut angestiegenen Infektionsgeschehens deutlich abgeschwächt. Steigende Erzeugerpreise, Lieferengpässe und ein Anstieg der privaten Nachfrage haben in vielen Regionen der Welt im zweiten Halbjahr 2021 zu einem kräftigen Auftrieb der Inflation geführt. In den USA wuchs die Wirtschaft im Berichtsjahr um 5,7 % und erreichte bereits im zweiten Quartal 2021 das Niveau vor Ausbruch der Corona-Krise. Der deutliche Anstieg der privaten Konsumausgaben trug maßgeblich zum Wachstum bei. Der US-Arbeitsmarkt hat sich 2021 nach dem Corona-Einbruch erholt, die Arbeitslosenquote lag allerdings noch über Vorkrisenniveau. Die Verbraucherpreise sind 2021 im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. Maßgebliche Ursache sind Lieferengpässe, höhere Energiepreise und steigende Mieten. Vor dem Hintergrund der zunehmenden wirtschaftlichen Aktivität hat die US- Notenbank Ende 2021 beschlossen, ihre Anleihenkäufe zurückzuführen und die Weichen für Zinserhöhungen gestellt. Auch die Volkswirtschaften der Länder unseres operativen Segments Europa verzeichneten 2021 trotz teils hoher Corona-Infektionszahlen ein kräftiges Wachstum der Wirtschaftsleistung; die Erwerbslosenquoten gingen zurück. Angesichts hoher Inflationsraten haben die Zentralbanken Ungarns, der Tschechischen Republik und Polens die Zinsen angehoben. Trotz gut gefüllter Auftragsbücher hat sich die Produktionserwartung im Maschinen- und Anlagenbau für 2021 nicht vollständig erfüllt. Während die Auftragseingänge in den ersten zehn Monaten des Jahres um real 34 Prozent zulegten, stieg die Produktion im selben Zeitraum schwächer als erhofft um real 7,2 Prozent. "Wir hätten mehr produzieren können, wären die verschiedenen Lieferengpässe nicht so hartnäckig gewesen", erläuterte Karl Haeusgen, Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA). Die VDMA-Volkswirte schätzen daher das Produktionswachstum 2021 - abweichend von ihrer Prognose aus dem September von plus 10 Prozent - auf nunmehr preisbereinigt plus 7 Prozent zum Vorjahr. Das entspricht einem Wert von rund 219 Milliarden Euro. "Damit sind wir zwar noch nicht wieder auf Vor-Corona-Niveau, nähern uns diesem aber stetig an", erläuterte Haeusgen. Statistisches Zahlenmaterial über die Entwicklung der Branche der Rohrbiegemaschinenhersteller (national und international) ist nicht erhoben, da es sich um einen Spezialanbietermarkt handelt. 2. Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2021 Schwarze-Robitec gehört zu den weltweit führenden Unternehmen zur Herstellung und Entwicklung von CNC-gesteuerten Rohr- und Profilkaltbiegemaschinen. Als innovativer Maschinenbauer findet Schwarze-Robitec in enger Zusammenarbeit mit seinen Kunden wirtschaftliche und produktionstechnische Lösungen in den Bereichen Automobil-, Anlagen-, Schiffs- und Kesselbau sowie in der Luft- und Raumfahrttechnik. Der Geschäftsverlauf 2021 wurde weiterhin durch die COVID-19 Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen und Restriktionen, wie zum Beispiel die Reisebeschränkungen und der Ausfall von Fachmessen, stark beeinträchtigt. Der Auftragseingang im Neumaschinengeschäft hat sich im Jahr 2021 stabilisiert, und die Erwartungen erfüllt. Negativ hat sich gegen Ende des Jahres die zunehmende Verschlechterung im Bereich der Beschaffung durch den teilweisen Abriss von Lieferketten ausgewirkt. Das Rohergebnis lag mit rd. 9,6 Mio. € (2021) über dem Niveau des Vorjahres von ca. 8,3 Mio. € (2020). Im Jahr 2021 konnte sowohl der Maschinenumsatz als auch der Serviceumsatz, im Vergleich zum Vorjahr, leicht gesteigert werden. Anteilig liegt Nordamerika bei 26%, Asien bei 8%, Europa (ohne Deutschland) bei 34% und Deutschland 31%. Die sonstigen Länder verzeichnen 1%. Die weiterhin unbefriedigenden wirtschaftlichen Randbedingungen, die das Jahr 2021 geprägt haben, spiegeln sich im Umsatz und im Ergebnis wider. Der erzielte Umsatz des Geschäftsjahres 2021 lag in der Range des Planansatzes, während das erzielte Vorsteuerergebnis gegenüber der Planung deutlich besser ausfiel. Als Gründe hierfür sind insbesondere Sondererträge bzw. Kostenentlastungen aus staatlichen Hilfsprogrammen, einem höher als geplanten Serviceumsatz und höheren Kosteneinsparungseffekten. 3. Produktion und Beschaffung Im Bereich Produktion wurde aufgrund des krisenbedingten Auftragsmangels zeitweise das Instrument der Kurzarbeit genutzt, bzw. mit flexiblen Arbeitszeitmodellen gearbeitet. Der ansteigenden Preisentwicklung bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wirkt die Gesellschaft mit gezielten Lieferantenvergleichen und Konditionsverhandlungen entgegen. 4. Investitionen Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr 2021 Sachinvestitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie den Maschinenpark, getätigt. Den Sachinvestitionen in Höhe von 82 T€ stehen Abschreibungen in Höhe von 242 T€ gegenüber. 5. Finanzierungsmaßnahmen 2021 bzw. Vorhaben 2022 Notwendige Ersatzinvestitionen (Maschinen/ Fuhrpark) werden nach ökonomisch sinnvollen Kriterien über Leasing, Kredit oder Kauf vorgenommen. Überschüssige liquide Mittel wurden und werden nach ökonomisch sinnvollen Kriterien, risikofrei angelegt. 6. Personal und Sozialbereich Um der sich geänderten Auslastung Rechnung zu tragen, wurde im Jahr 2021 eine Restrukturierungsmaßname durchgeführt. Durchschnittlich wurden im Jahr 2021 100 Arbeitnehmer (einschließlich Auszubildende) beschäftigt. Die Gesellschaft bildet junge Menschen in den Berufen Zerspanungsmechaniker, technische Produktdesigner, Industriekaufmann, Industriemechaniker und Mechatroniker aus. Dies auch um den zukünftig drohenden Mangel an Facharbeitern und der demografischen Entwicklung entgegenzuwirken. 7. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen Es bestanden zum Bilanzstichtag keine relevanten anhängigen Rechtstreitigkeiten oder Verfahren. Weitere Ereignisse und Entwicklungen, die über die vorstehend beschriebenen Sachverhalte hinausgehen, haben sich im Geschäftsjahr 2021 nicht ergeben. B: Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage Die Struktur des Betriebsvermögens zeigt folgende Entwicklung:
Innerhalb des Betriebsvermögens hat sich die Relation zwischen langfristigen und kurzfristigen Vermögenswerten zum Vorjahr geringfügig verändert. Der Anteil der langfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 17,2%. Hauptpositionen des kurzfristigen Vermögens stellen, unverändert zum Vorjahr, die Vorräte und die Kundenforderungen dar. Die in den Vorräten als unfertige Anlagen ausgewiesenen Maschinen, wurden zum größten Teil bereits im ersten Quartal 2022 abgesetzt. Die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft ist nahezu konstant geblieben und kann mit einer Eigenkapitalquote von 51,9 % als weiterhin gut bezeichnet werden. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten und Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um 52 T€ erhöht. Hierbei wurden die Rückstellungen um 767 T€ bzw. 36,7%) gesenkt und die Verbindlichkeiten stiegen, hauptsächlich bedingt durch einen höheren Bestand an erhaltenen Kundenanzahlungen, um 819 T€ bzw. 24,1%. 2. Finanzlage Die nachfolgende zusammengefasste Kapitalflussrechnung gibt einen Einblick über die Entwicklung der Liquidität der Gesellschaft zu den jeweiligen Bilanzstichtagen:
Das Finanzmanagement der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist unter Inanspruchnahme von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Den finanziellen Verpflichtungen konnte im Geschäftsjahr 2021 zu jeder Zeit nachgekommen werden. Die liquiden Mittel des Unternehmens waren im Berichtsjahr jederzeit ausreichend vorhanden. Eines der Unternehmensziele ist es, dies auch für die Zukunft sicherzustellen. Es besteht die Möglichkeit die Gesellschaft kurz- und langfristig mit ausreichender Liquidität auszustatten. Die Gesellschaft unterhält sehr gute und langjährige Geschäftsbeziehungen zu seinen Kreditinstituten, die mit den eingeräumten Kreditlinien die notwendige Liquiditätsversorgung jederzeit sicherstellen. 3. Ertragslage Die nachfolgende Darstellung gibt einen Einblick in die Ertragslage der Gesellschaft:
Aufgrund der Umsatzentwicklung und Einsparungen im Bereich des Wareneinsatzes fiel das Rohergebnis im Geschäftsjahr um ca. 15,8% höher als im Vorjahr aus. Nach Berücksichtigung der Personal- und Sachkosten liegen die Ergebniskennzahlen EBITDA und EBIT deutlich über den jeweiligen Vorjahreswerten. Dies ist auch die Folge der durchgeführten Restrukturierung. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2021 staatliche Unterstützungsleistungen in Form der Inanspruchnahme der Kurzarbeiterregelung und im Rahmen der Corona Überbrückungshilfen erhalten. Diese Leistungen haben sich in der Ertragsrechnung, als auch in der Liquidität, positiv ausgewirkt. Unter der Berücksichtigung des Steueraufwandes und der Rückstellungen schließt das Geschäftsjahr 2021 mit einem positiven Jahresergebnis von 12 T€ ab. C: Wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung / Prognosebericht (§ 289 (1) Satz 4 HGB) 1. Chancenbericht Durch den Strukturwandel - Digitalisierung, neue Formen der Mobilität, CO 2 -neutrale Produktion - entstehen vielfältige Chancen. Daher sehen wir weiterhin gute Chancen im Automotiv-Bereich. Die getätigten Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung ermöglichen es uns, unseren Kunden attraktive und hoch-performante Lösungen anzubieten. Weitere Chancen ergeben sich im Bereich der Leistungssteigerung und Automatisierung von bestehenden Anlagen, sogenannte Retrofits. 2. Allgemeine Risiken Die Risiken der anhaltenden Preissteigerungen im Beschaffungsmarkt bestehen weiterhin. Erschwerend kommen im Jahr 2022 die anhaltenden Lieferengpässe hinzu. Trotz dessen wird die Geschäftsführung durch geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen (z.B. restriktive Einkaufs- und Lagerpolitik, Lieferantenboni, Lieferantenbewertungen, etc.) diesen Risiken entgegenwirken. Die Geschäftsführung geht somit davon aus, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens weiterhin stabil zu halten. Dies begründet sich durch die Konzentration auf schlanke und schnelle Prozesse, innovative Produkte und maßgeschneiderte Lösungen für unsere Kunden sowie eine weitere Fokussierung auf zielgruppenorientierte absatzpolitische Maßnahmen. Die aktuellen politischen Unsicherheiten geben unvermindert Anlass zur Sorge. Es sind nach wie vor keine wesentlichen Schritte zum Abbau von Handelshemmnissen zu erkennen. Die anhaltende COVID-19 Pandemie und die damit verbundenen massiven Folgen belasten die Investitionsbereitschaft in allen Märkten. All diese Faktoren verunsichern Investoren, die sich daher mit Investitionen zurückhalten. Dem Risiko mangelnder Kapazitätsauslastung begegnen wir weiterhin aktiv mit weltweiten Akquise- und Marketingaktivitäten. Darüber hinaus halten wir an der kontinuierlichen Weiterentwicklung unserer Produkte hinsichtlich ihrer Funktionsfähigkeit, Anwenderfreundlichkeit, Geschwindigkeit und insbesondere ihrer hohen Qualität fest. Auch die Modernisierung bestehender Anlagen oder deren Überarbeitung bietet eine Möglichkeit Kapazitäten auszulasten. Des Weiteren werden wir im Rahmen eines Programms zur Zukunftssicherung sowohl alle internen wie externen Abläufe auf ihre Effizienz hin überprüfen und Maßnahmen sowohl ableiten als auch umsetzten. 3. Prognosebericht Wir erwarten für das Jahr 2022 eine weitere Konsolidierung des Marktes. Aufgrund der anhaltenden Folgen der Covid-19 Pandemie und der angespannten Lieferketten ist noch keine Entspannung der Marksituation zu erwarten. Die Investitionsbereitschaft ist in Teilen des Marktes noch nicht wieder auf ein normales Niveau zurückgekehrt. Die noch anhaltenden Pandemie-Einflüsse und die politische Lage in Europa wirken sich aus unserer Sicht weiter deutlich negativ auf die Verkaufschancen in allen Märkten aus. Die Dauer der Einschränkungen und deren Wirkung auf die Weltwirtschaft und damit auch auf Schwarze- Robitec lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht zuverlässig abschätzen. Erheblichen Einfluss auf die kommenden Jahre werden auch die finanziellen Belastungen haben, die Hervorgerufen durch die zur Überwindung der Pandemie aufgebrachten erheblichen Mittel der Staatengemeinschaft, auf die Verbraucher und die Wirtschaft umgelegt werden müssen. Die schleppende Auftragsvergabe im ersten Quartal 2022, die durch die Corona Pandemie ausgelösten Hindernisse und die hinzugekommenen wirtschaftlichen Unwägbarkeiten, hervorgerufen durch den von Russland ausgelösten Krieg mit der Ukraine, deuten derzeit nicht auf einen zufriedenstellenden Geschäftsverlauf für das Jahr 2022 hin. Durch den Krieg ist eine weitere Preisspirale im Beschaffungsmarkt ausgelöst worden. Wir werden durch gezielte Marketingaktivitäten, trotz des schwierigen Markumfeldes, versuchen, unsere Kunden weiterhin weltweit mit innovativen Produkten zu beliefern. Durch eine Steigerung der Wertschöpfung im Hause, verbunden mit einer besseren Auslastung eigener Kapazitäten, sollen die Kosten gesenkt und der Ertrag gesichert werden. Für die Jahre 2022/2023 sind, soweit wirtschaftlich sinnvoll, Ersatz-Investitionen im Bereich Maschinenpark vorgesehen, um die Produktion und die arbeitstechnischen Gegebenheiten auf dem neuesten Stand der Technik zu halten sowie Abläufe effizienter zu gestalten. Die Geschäftsführung erwartet für das Jahr 2022 eine Fortführung des verhaltenen Trends aus 2021 und eine Konsolidierung im Bereich Umsatz und Ertrag. Die ursprüngliche Planung 2022 ging von einem Rohergebnis in einer Größenordnung rd. 11,0 Mio. € und einem Ergebnis vor Ertragsteuern in einer Range von 600 T€ bis 800 T€, aus. Auf der Grundlage des Geschäftsverlaufs im ersten Quartal 2022 und den veränderten vorgenannten wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen wurde diese Planung auf Jahresbasis aktualisiert. Nach dem Forecast wird für das Gesamtjahr 2022 ein Rohergebnis in einer Größenordnung um 10,3 Mio. € und ein Ergebnis vor Ertragsteuern um T€ 500 erwartet. Aufgrund der derzeit unsicheren Lage kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Geschäftsentwicklung im weiteren Jahresverlauf ungünstiger als im Forecast angenommen entwickelt. Unter der Annahme, dass sich die Corona-Pandemie zum Frühsommer 2022 hin abschwächt und im Herbst nicht wieder aufflammt, der Krieg in der Ukraine schnell beendet wird und sich die politische Situation wieder entspannt sowie die Weltwirtschaft ab Sommer 2022 wieder in Schwung kommt, gilt, aufgrund der durchschnittlichen Projektlaufzeit, die aktuelle Erwartung, dass im Geschäftsverlaufs 2023 eine Erholung eintritt. Eine weitergehende Prognose über 2023 hinaus, kann aufgrund des auftragsabhängigen Geschäfts in unserem Spezialsegment nur schwer getroffen werden. D: Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB 1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Ein wesentliches Ereignis nach dem Bilanzstichtag ist der Beginn des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine. In der Folge wurden die Sanktionen gegen Russland nochmals verschärft. Die Gesellschaft hat die Geschäftsbeziehungen zu Kunden in Russland bis auf weiteres ausgesetzt. Als weitere Folge des Krieges und einer sich verschärfenden Corona- Pandemie in China ist es zu einer weiteren Preissteigerungsrunde bei wesentlichen Zukaufteilen gekommen. Die Lieferfähigkeit einzelner Bauteile und Lieferanten hat sich weiter verschlechtert. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung für den Geschäftsverlauf der Gesellschaft, die nach dem Geschäftsjahr 2021 eingetreten sind, lagen nicht vor. 2. Risikobericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegenüber finanziellen Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Durch das angewandte Risikomanagement werden präventive Maßnahmen ergriffen, um Zahlungsausfälle der Kunden vorzubeugen. Bonitätsprüfungen werden bei potenziellen Neukunden vorab und bei bestehenden Kunden in regelmäßigem Turnus durchgeführt. Um dennoch das Risiko bei Forderungsausfällen gering zu halten, versucht das Management einen möglichst hohen Anzahlungsanteil zu erwirken, bzw. bei Neukunden in risikobehafteten Ländern, Geschäfte durch Akkreditive oder Hermes-Bürgschaften abzusichern. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken jedoch erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. 3. Preis- und Währungsrisiken Den zu erwartenden Preissteigerungen (siehe Ausführungen unter Punkt C) wird durch gezieltes Beschaffungs- und Kostenmanagement entgegengewirkt. Die Belieferung von Neukunden im Werkzeug- und Ersatzteilgeschäft erfolgt weiterhin durch eine restriktive Vorkassenabwicklung sowie auch hier durch Bonitätsprüfungen. Kursschwankungen bei Auslandsgeschäften werden durch überwiegende Fakturierung in Euro vermieden. Fremdwährungsgeschäfte werden mittels Devisentermingeschäften risikofrei abgesichert. Zur weiteren Absicherung der Liquidität und zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit, werden Liquiditätsvorschauen erstellt und fortlaufend aktualisiert. 4. Forschung und Entwicklung Eine permanente Weiterentwicklung von Maschinen und Steuerungen ist die Grundlage für den Erfolg auf dem Weltmarkt. Deshalb konzentriert sich die Berichtsfirma auf kundenorientierte Lösungen im Schwerpunkt bei der Weiterentwicklung von Rohrbiegemaschinen und anderen Maschinen der Metallumformung mit elektrischem und hydraulischem Antrieb. 5. Zweigniederlassung Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassung.
Köln, den 23.05.2022 Hubert Zorn, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar zum 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 2021I. Allgemeine Angaben Sitz der Gesellschaft ist Köln. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 15802 bei dem Amtsgericht Köln eingetragen. Der Jahresabschluss der Schwarze-Robitec GmbH, Köln, zum 31. Dezember 2021 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Dementsprechend erfolgt die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß den gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Anlagevermögen Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres werden linear vorgenommen. Im Jahr des Zugangs erfolgen die Abschreibungen entsprechend den steuerlichen Vorschriften pro rata temporis. Die Nutzungsdauer für einen entgeltlich erworbenen Geschäfts- und Firmenwert wurde bei Erwerb mit 15 Jahren angenommen. Der Bilanzansatz erfolgt zum Erinnerungswert. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung unterliegen und deren Anschaffungs- und oder Herstellungskosten den Betrag von € 150,00, nicht aber € 1.000,00 übersteigen, wurde bis zum Jahr 2017 gem. § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Seit dem Geschäftsjahr 2018 wird das Wahlrecht der Bilanzierung in der Weise ausgeübt, dass Anlagegüter im Einzelwert von größer € 250,00 und unter € 800,00 in voller Höhe im Jahr des Zugangs abgeschrieben und als Abgang behandelt werden. Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Vorräte Die Vorräte werden zu Einstandspreisen bewertet, sofern nicht Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 4 HGB erforderlich waren. Unfertige Erzeugnisse werden unter Berücksichtigung von Zuschlägen für Material- und Fertigungsgemeinkosten entsprechend ihrem Fertigungsgrad mit den Herstellungskosten bewertet. Die Grundsätze verlustfreier Bewertung werden beachtet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen ausreichend berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % Rechnung getragen. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden, soweit für solche Sachverhalte Rückstellungen gebildet worden sind, entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Die Rückstellung für Jubiläumsverpflichtungen ermittelt sich in Anlehnung an die Berechnungsgrundsätze der Finanzverwaltung unter Anwendung einer pauschalen Berücksichtigung der Mitarbeiterfluktuation. Aufgrund der geringfügigen Höhe der Rückstellung und der sich hieraus ergebenden Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft wurde auf eine Bewertung der Rückstellung entsprechend den Regelungen des BilMoG verzichtet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert. Derivate Währungsrisiken werden durch den Einsatz derivativer Finanzinstrumente (Devisentermingeschäfte, Währungsswaps) abgesichert. Derivative Finanzinstrumente, die in wirtschaftlich notwendigem und entsprechend dokumentiertem Sicherungszusammenhang mit originären Finanzinstrumenten stehen, werden gemäß § 254 HGB gemeinsam bewertet. Innerhalb gebildeter Bewertungseinheiten sind nicht realisierte Verluste bis zur Höhe nicht realisierter Gewinne aufgerechnet. Voraussetzung für die Bildung von Bewertungseinheiten sind die individuelle Risikokompensation, die Kongruenz von Zinsfälligkeit und Währung, gleicher Fristigkeitstermin und Durchhalteabsicht über den Bewertungsstichtag hinaus. Die bilanzielle Abbildung einer Bewertungseinheit erfolgt nach der sog. Einfrierungsmethode. Für drohende Verluste aus der Einzelbewertung derivativer Finanzinstrumente ohne Sicherungszusammenhang werden Rückstellungen gebildet. Nicht realisierte Gewinne bleiben bilanziell unberücksichtigt. Währungsumrechnung Zum Bilanzstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet, wobei Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr höchstens mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Anschaffung bewertet werden (§ 256a HGB). III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten der Bilanz zeigt der Anlagespiegel. Hierin sind als Anschaffungs- oder Herstellungskosten grundsätzlich die historischen Werte angesetzt. Gründe für außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 HGB lagen nicht vor. 2. Umlaufvermögen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen in Höhe von T€ 0 (Vorj. T€ 5) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 3. Eigenkapital Der Bilanzgewinn (Vorj. Bilanzverlust) setzt sich wie folgt zusammen:
4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten Die Gliederung nach Fristen ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
Die Besicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch Grundschulden und Sicherungsübereignungen finanzierter Anlagegegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren in gesamter Höhe aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. 6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine Haftungsverhältnisse zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021. Finanzielle Verpflichtungen resultieren aus Miet- und Leasingverträgen. In den nächsten drei Geschäftsjahren sind davon fällig:
Ausschlaggebend für den Abschluss dieser Geschäfte sind ausschließlich wirtschaftliche Gründe. Die Vorteile aus dem Abschluss der Leasingverträge sind die Liquiditätsschonung und die Vermeidung von Restwert- und Verwertungsrisiken. Risiken können sich aus den zukünftigen Zahlungsverpflichtungen und der fehlenden Veräußerungsmöglichkeit vor Ende der Leasing- bzw. Mietvertrags ergeben. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Angaben zu periodenfremden Erträgen und Aufwendungen In den Positionen "sonstige betriebliche Erträge" sind periodenfremde Erträge in Höhe von insgesamt T€ 22 (Vorj. T€ 60) enthalten. Diese betreffen im Geschäftsjahr 2021 im Wesentlichen Buchgewinne aus Anlagenverkäufen und übrigen periodenfremden Sachverhalten. Periodenfremde Aufwendungen sind in den Positionen "Sonstige betriebliche Aufwendungen" mit Beträgen von insgesamt T€ 5 (Vorj. T€ 0) enthalten. In den Positionen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind saldiert Steuererträge für frühere Geschäftsjahre in einem Umfang von T€ 18 (Vorj. T€ 76) enthalten. 2. Sonstige betriebliche Erträge Der Ausweis der sonstigen betrieblichen Erträge enthält mit T€ 45 (Vorj. T€ 144) Erträge aus Währungskursdifferenzen. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Ausweis der sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthält mit T€ 199 (Vorj. T€ 21) Aufwendungen aus Währungskursdifferenzen. 4. Zinsergebnis Das Zinsergebnis enthält keine Zinsen aus der Bewertung von Rückstellungen. V. Sonstige Pflichtangaben 1. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt
2. Geschäftsführung Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr 2021 Herrn Dipl. Ing. Hubert Zorn, Köln. Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB bezüglich der Angabe der Bezüge des Geschäftsführers im Geschäftsjahr 2021 wird Gebrauch gemacht. 3. Beirat Dem Beirat der Gesellschaft gehörten im Geschäftsjahr 2021 folgende Personen an: Rechtsanwalt Dr. Hendrik Schindler -Vorsitzender- Rechtsanwalt Jürgen Tartz Dipl. Kfm. Friedrich Frickenhaus Dipl. Ing. Bernd Wagner Der Beirat erhielt im Geschäftsjahr 2021 eine Vergütung in Höhe von insgesamt T€ 40 (Vorj. T€ 40). 4. Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten Die Gesellschaft hat zur Begrenzung von Währungsrisiken aus der Abwicklung von Kundenaufträgen Kursabsicherungsgeschäfte in gleicher Höhe in Form von Devisentermingeschäften und Währungsswaps abgeschlossen. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 bestehen zehn Devisentermingeschäfte zum Bezug von US-$ über einen Gesamtbetrag von 3,461 Mio. US-$. Die Laufzeiten der Termingeschäfte erstrecken sich vom 31. Januar 2022 bzw. bis zum 30. November 2022. Die Devisenterminkontrakte weisen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 einen negativen Marktwert von insgesamt T€ 120 aus. Die Marktwerte der Devisentermingeschäfte wurden auf der Basis von aktuellen Marktkursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen bestimmt. In Höhe der negativen Marktwerte sind entsprechende Rückstellungen gebildet worden. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 besteht weiterhin ein Währungsswap zum Bezug von US-$ über einen Gesamtbetrag von TUS-$ 60. Die Laufzeit des Währungsswaps erstreckt sich vom 27. Dezember 2021 bis zum 31. Januar 2022. Der Währungsswap weist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2021 einen positiven Marktwert von insgesamt kleiner T€ 1 aus. Der Marktwert des Währungsswap wurde auf der Basis von aktuellen Marktkursen unter Berücksichtigung von Terminauf- und -abschlägen bestimmt. 5. Anteilsbesitz
Die Angaben beziehen sich auf die letzten festgestellten Jahresabschlüsse der Firmen (2021: für Schwarze-Robitec America Inc. bzw. 2020: für Maschinen- und Metallbau Respondeck GmbH). 6. Nachtragsbericht Ein wesentliches Ereignis nach dem Bilanzstichtag ist der Beginn des Angriffskrieges Russlands gegen die Ukraine am 24. Februar 2022. In der Folge wurden die Sanktionen gegen Russland nochmals verschärft. Die Gesellschaft hat die Geschäftsbeziehungen zu Kunden in Russland bis auf weiteres ausgesetzt. Als weitere Folge des Krieges und einer sich verschärfenden Corona-Pandemie in China ist es zu einer weiteren Preissteigerungsrunde bei wesentlichen Zukaufteilen gekommen. Die Lieferfähigkeit einzelner Bauteile und Lieferanten hat sich weiter verschlechtert. Diese Entwicklung auf den Beschaffungsmärkten kann negative Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung für den Geschäftsverlauf der Gesellschaft, die nach dem Geschäftsjahr 2021 eingetreten sind, lagen nicht vor.
Köln, den 23. Mai 2022 Hubert Zorn, Geschäftsführer Anlagenspiegel
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Schwarze-Robitec GmbH, Köln: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schwarze-Robitec GmbH, Köln - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schwarze-Robitec GmbH, Köln für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 23. Mai 2022 dhpg
Dr. Harzem und Partner mbB
Güntgen, Wirtschaftsprüfer Brandenburg, Wirtschaftsprüfer |
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