Master Data

Registry
Register court Charlottenburg (Berlin) HRB 227653
Previous
Offerista Group GmbH
Registered
3/1/2010
Industry
Publishing of newspapersAdvertising agenciesOther information service activities
Purpose
Die Tätigkeit als Medienunternehmen, das im Bereich der lokalen Angebots- und Preiskommunikation Produktinformationen erhebt, verarbeitet und über digitale Medienkanäle verbreitet. Dies beinhaltet insbesondere auch die Entwicklung von Internet-Portalen, mobilen Applikationen sowie das Betreiben von Datenbanken zu diesem Zwecke.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Stefano Portu
since 10/15/2025
Managing Director
Oliver Olschewski
since 4/1/2025
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (2)

NameOwnership
TL Fortify Interco, LLCUSA
99.43%
Shopfully GmbHSelf-held cycle
0.57%

Shareholders

2 shareholders

GmbH structure

MEDIA Central Holding GmbH
Germany
€90,355
99.43%
Offerista Group GmbH
Germany
€519
0.57%

Holdings

NameOwnership
No data available

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Offerista Group GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

der Offerista Group GmbH, Berlin

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Offerista Group GmbH betreibt als Kerngeschäft mobile Applikationen und ein Partner-Netzwerk, über die digitalisierte Werbemittel von Einzelhandelsunternehmen mit Filialgeschäften standortbezogen verbreitet und lokal ausgesteuert werden.

Die Aussteuerung der digitalen Werbemittel erfolgt auf Basis eines internen Algorithmus auf den Plattformen der Offerista Group GmbH sowie im Partner-Netzwerk ("Native Network").

Im Zuge der Internationalisierung ist die Offerista Group GmbH nach einem Merger seit 2018 mit der wogibtswas.at GmbH (jetzt: Offerista Group Austria GmbH) in Österreich, seit 2019 mit der Prospecto Group EAD (jetzt: Offerista Group Bulgaria EAD) in Bulgarien, Ungarn und Rumänien und seit 2021 auch in Polen tätig.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Volkswirtschaft durchlebte in den vergangenen Jahren aufgrund der Coronapandemie eine schwere Rezession, vergleichbar mit der Wirtschafts- und Finanzkrise in den Jahren 2008 und 2009. Im Jahr 2021 ist das Bruttoinlandsprodukt wieder um 2,1 % gestiegen.

Die Umsätze im Einzelhandel ohne Kfz sind 2021 weiter gestiegen, die Entwicklung im Einzelnen verlief allerdings recht unterschiedlich. Während die Umsätze im Internet- und Versandhandel deutlich zunahmen, litt der stationäre Handel insbesondere unter den Maßnahmen der Pandemiebekämpfung.

Der Arbeitsmarkt entwickelte sich trotz Pandemie stabil. Die Erwerbstätigkeit liegt mit -0,7% nur leicht unter dem Vorkrisenniveau.

Händler nutzen für maximale Reichweite ihrer Werbung eine Kombination von digitalen und traditionellen Kanälen und weiten - auch im Zusammenhang mit den pandemiebedingten Kürzungen der Werbungsbudgets - den Anteil der Digitalwerbung aus.

2.2. Geschäftsverlauf

Insbesondere zu Jahresbeginn war das Geschäft der Offerista Group GmbH im abgelaufenen Geschäftsjahr durch den globalen Ausbruch der COVID-19-Pandemie und deren Auswirkungen auf das wirtschaftliche Umfeld, unsere Kunden und Lieferanten stark beeinflusst.

Durch die Lockdown-bedingte Schließung des Handels sowie der allgemeinen Unsicherheit der Händler kam es am Jahresbeginn zu einem Rückgang der Buchungen beziehungsweise vereinzelt auch zu vorübergehendem Aussetzen von Buchungen bei der Offerista Group GmbH.

Die Offerista Group GmbH begegnete COVID-19 frühzeitig mit einem dedizierten Krisenmanagement.

Von Anfang an lag der Schwerpunkt auf der Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter und darauf, den Fortgang der Geschäfte zu gewährleisten. Mit der Zielsetzung, die Zahlungs- und Handlungsfähigkeit der Offerista Group GmbH sicherzustellen sowie die Auswirkungen von COVID-19 auf die Ertragslage zu vermindern, aber auch umgehend auf Marktentwicklungen reagieren zu können, wurden verschiedene Maßnahmen ergriffen.

Ab März entspannte sich die Situation - insgesamt gesehen - zunehmend und in den Folgemonaten konnte ein Umsatzwachstum realisiert werden. Dies ist auch vor dem Hintergrund zu sehen, dass Covid-19-bedingte Budgetkürzungen bei den Händlern nach unseren internen Erfahrungen und Einschätzungen zu Lasten der Printwerbung gingen, was zu einem allgemeinen Shift der Budgets von Print zu Digital geführt hat.

Das abgelaufene Geschäftsjahr konnte mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen und wiederholt der höchste Umsatz seit Gründung der Offerista Group GmbH realisiert werden.

2.3. Lage des Unternehmens

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Offerista Group GmbH verwendet zur internen Steuerung die klassischen Kennziffern Umsatz und EBT; diese werden untenstehend erläutert. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren finden keine Verwendung.

Ertragslage

Trotz der durch COVID-19 gesamtwirtschaftlich herausfordernden Lage konnte die Offerista Group GmbH 2021 höhere Umsatzerlöse als im Vorjahr erwirtschaften.

Die Steigerung der Umsatzerlöse von 39% ergibt sich insbesondere aus der Volumenerweiterung der bestehenden Produkte sowie dem Ausbau des Bereichs der Neuprodukte Cross Channel Kampagnen. Damit konnte die für 2021 geplante Umsatzsteigerung im niedrigen zweistelligen Bereich deutlich übertroffen werden.

Der Personalaufwand war im Jahr 2021 um 14% höher als im Vorjahr. Die Steigerung der Personalkosten ist darauf zurückzuführen, dass sich die Anzahl der Mitarbeiter um durchschnittlich 9 auf 78 erhöht hat sowie höhere ergebnisabhängige Vergütungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen steigerten sich gegenüber dem Vorjahr insgesamt auf TEUR 3.746. Insbesondere der Anstieg der Aufwendungen für Fremdarbeiten und die damit verbundene Auslagerung von umsatzbezogenen Dienstleistungen an verbundene und externe Unternehmen sind die Treiber dieser Entwicklung.

Das Zinsergebnis in Höhe von TEUR -10 resultiert aus einem Förderdarlehen der KfW-Bank.

In der Folge stieg das EBT plankonform um TEUR 406 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 733.

Finanzlage

Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Der Finanzmittelfonds besteht aus Guthaben bei Kreditinstituten und erhöhte sich im Berichtsjahr von TEUR 1.559 auf TEUR 2.130. Dem positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit stehen die Liquiditätsabflüsse aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 135 (Tilgungen des Förderdarlehens der KfW-Bank inkl. Zinsen) sowie die Liquiditätsabflüsse aus der Investitionstätigkeit mit TEUR 101 gegenüber. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, seine Verbindlichkeiten erfüllen zu können.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zu 2020 von TEUR 7.315 auf TEUR 8.519 gestiegen.

Im Wesentlichen ist der Anstieg auf die Erweiterung des Geschäftsvolumens zurückzuführen: dem Anstieg von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie von Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 38% steht ein 36%iger Anstieg von korrespondierenden Verbindlichkeiten gegenüber.

Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen beruht im Wesentlichen auf höheren Personalrückstellungen und sonstigen Rückstellungen für Rückvergütungen.

Aufgrund der höheren Bilanzsumme reduzierte sich die Eigenkapitalquote trotz des erzielten Jahresüberschusses von TEUR 723 von 63% auf 61 %.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Risikobericht

Die Offerista Gruppe GmbH hat folgende wesentliche Markt- und Wettbewerbsrisiken für sich identifiziert:

Auswirkungen von COVID-19 auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Schwierige Situation am Arbeitsmarkt (Fachkräftemangel)

Allgemeine Risiken

Auswirkungen von COVID-19 auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 war geprägt durch die Auswirkungen der durch das neuartige Coronavirus (SARS-CoV- 2) ausgelösten COVID-19-Pandemie.

Die Lockdown-bedingte Schließung des Handels sowie die allgemeine Unsicherheit der Händler führte zu einem Rückgang der Buchungen Anfang des ersten Quartals 2021.

Die wirtschaftlichen Aussichten werden weiterhin maßgeblich vom zukünftigen Infektionsgeschehen geprägt sein. Trotz einer gewissen Erholung wesentlicher makroökonomischer Indikatoren und einem positiven Ausblick, ist derzeit noch nicht vorhersehbar, über welchen Zeitraum und in welchem Ausmaß sich die wirtschaftliche Lage von den Auswirkungen des COVID-19-Ausbruchs erholen wird. Durch die weiterhin mögliche unkontrollierte Ausbreitung des Coronavirus, bestehen weiterhin Risiken für eine kontinuierliche und nachhaltige wirtschaftliche Erholung. Schließungen im Handel und die Lieferengpässe könnten negative Auswirkungen auf die Ertragslage haben.

Durch die bereits 2020 gesetzten und laufend ausgebauten Maßnahmenpakete, die höhere Flexibilität von digitalen Werbemaßnahmen im Vergleich zu Offline / Print sowie ein allgemeines Voranschreiten der Digitalisierung im Werbemarkt sieht sich Offerista Group GmbH bestmöglich vorbereitet, um den aktuellen Unsicherheiten im Markt gegenüberzutreten.

Schwierige Situation am Arbeitsmarkt (Fachkräftemangel)

Zwar gibt es in Deutschland derzeit keinen flächendeckenden Fachkräftemangel, allerdings können schon heute in bestimmten Regionen und Branchen offene Stellen nicht mit geeigneten Fachkräften besetzt werden. Hinzu kommt der allgemeine Trend der mit "The Great Resignation" bezeichnet wird.

Ein großer Faktor, der insbesondere in der Zukunft einen entscheidenden Einfluss auf den herrschenden Fachkräftemangel haben wird, ist die alternde Gesellschaft in Deutschland. Die Alterung verstärkt als Teil des demografischen Wandels die Engpässe im Fachkräftebereich. Vor allem der Standort Berlin gilt als Start-Up-Hauptstadt und hat in den letzten 10 Jahren ein besonders starkes Wachstum in der Digitalwirtschaft verzeichnen können. Hier steht die Offerista Group GmbH in einem Wettbewerb mit anderen Start-Ups und digitalen Companies um die besten Mitarbeiter.

Um dieses Risiko zu minimieren und Mitarbeiter mit dem richtigen Fit zu finden, setzt die Offerista Group folgende Maßnahmen:

Zusammenarbeit mit mehreren Headhunter-Firmen, um die offenen Stellen zu besetzen

Job Posting direkt über Jobseiten, aber auch über mehrere Multi-Posting Anbieter

Direktsuche über LinkedIn, Xing etc.

internes Mitarbeiterempfehlungsprogramm

attraktive Gehälter und Zusatzleistungen

maximale Flexibilität bei Arbeitszeit und Arbeitsort

Allgemeine Risiken:

Neben den konkret identifizierten Risiken für das Geschäftsjahr kommen allgemeine Risiken der Produktentwicklung, wie das zu späte Erkennen oder Verpassen von Trends, neuen Technologien oder neuen Featuren, hinzu.

Um diesen Risiken soweit als möglich entgegenzuwirken, werden Trends laufend verfolgt. Darüber hinaus werden beispielsweise Tests und Pilotprojekte mit Kunden durchgeführt.

Darüber hinaus könnten das potenzielle Verpassen von Trends, die verspätete Einführung neuer Technologien sowie die mangelnde Weiterentwicklung der eigenen Produkte zu einer Erhöhung dieses Risikos beitragen und im Ergebnis die bestehende Marktposition gefährden.

Zur Begrenzung der genannten Markt- und Wettbewerbsrisiken erfolgt eine kontinuierliche Beobachtung des Markt- und Wettbewerbsumfelds und sich ergebender Trends.

Auf Grundlage dieser Informationen werden Steuerungsmaßnahmen für die operative Unternehmensführung abgeleitet. Die Attraktivität des Geschäftsmodells wird u.a. durch Investitionen in innovative Produktentwicklung, den Einsatz neuer Technologien und Investitionen in das eigene Know-How verbessert.

Für den Prognosezeitraum sind keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand der Offerista Group GmbH in 2022 gefährden oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage maßgeblich beeinflussen könnten.

Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen.

3.2. Chancen

Die Offerista Gruppe GmbH hat im Wesentlichen u.a. folgende Chancen für sich identifiziert:

Chancen

Digitalisierung im Handelsmarketing

Hohe Akzeptanz der Neuprodukte

Steigerung der Papierpreise

Digitalisierung im Handelsmarketing

Eine wesentliche Chance wird in der voranschreitenden Digitalisierung und dem hiermit verbundenen Wachstumspotential der digitalen Angebotskommunikation bei gleichzeitig hohen Werbebudgets gesehen. Weitere Chancen bestehen in der Gewinnung weiterer strategischer Kunden aus den Top-Playern am Markt und im Ausbau standortbezogener Online-Werbung für Hersteller und Dienstleister sowie in der Entwicklung neuer innovativer Produkte.

Steigerung der Papierpreise

Die aktuelle Preisentwicklung am Papiermarkt zwingt viele Handelsunternehmen ihre Printbasierte Werbestrategie (physischer Handzettel) zu überdenken. Auf dem Papiermarkt steigen die Preise weiterhin rasant. Vor allem Rohstoffe wie Altpapier oder Zellstoff, die zur Papierherstellung notwendig sind, verteuerten sich überdurchschnittlich. Ein Grund für den Mangel an hochwertigerem Altpapier, welches für bestimmte Druckerzeugnisse wie Handzettel benötigt wird, ist nach Angaben des Bundesamtes die seit Jahren sinkende Produktion von sogenanntem grafischen Papier zum Bedrucken, Beschreiben und Kopieren.

Dieser Trend ist für die Offerista Group GmbH als Chance einzustufen, da viele Händler einen massiven Shift von print-basierter Werbung hin zu Online-Werbung umsetzen.

3.3. Prognosebericht

Die Tätigkeiten der Offerista Gruppe sind durch die Ausbreitung des Coronavirus direkt betroffen. Die Auswirkungen der durch die Coronakrise entstehenden Effekte sind auch für das Jahr 2022 noch nicht im Detail abzusehen.

Eine Verschlechterung der pandemischen Lage und damit einhergehend längere Lockdowns, die auch eine Schließung des stationären Handels zur Folge haben, könnten sich negativ auf den Umsatz der Offerista Group auswirken.

Wir gehen allerdings aktuell davon aus, dass sich 2 Trends, die bereits 2020 identifiziert werden konnten, auch 2022 fortsetzen werden. Zum einen wird die Digitalisierung des Handelsmarketings weiter zunehmen. Zum anderen prognostizieren wir, dass die Marketingbudgets der Händler weiter von print zu digital geshiftet werden.

Entsprechend dieser Trends gehen wir für 2022 davon aus, die bestehenden Top-Kunden weiter zu stärken.

Der Fokus für das Jahr 2022 liegt vor allem darauf, starke Alternativen zur Printkommunikation auf dem Markt zu etablieren. Dieses Ziel wird vor allem durch erfolgreich eingeführte Produktinnovationen erreicht werden. Der Ausbau des nativen Networks soll den Kunden der Offerista GmbH zusätzliche Flexibilität bei Kampagnen sowie eine noch höhere Reichweite ermöglichen.

Im Bereich Sales liegt - neben dem Ausbau bestehender und der Gewinnung neuer Key Accounts - der Fokus im Bereich internationaler Sales. Durch erfolgreiche Merger- und Acquisitions-Tätigkeiten in den letzten Jahren umfasst die Offerista Gruppe inklusive ihrer Töchter aktuell über 20 Märkte - vorwiegend in Europa - in denen Kampagnen für Kunden ausgespielt werden können. Dies ermöglicht der Offerista Group als zentraler Ansprechpartner für europaweite Kampagnen aufzutreten.

Investition für das kommende Geschäftsjahr sind vor allem in den Bereichen der Produktentwicklung geplant, um genügend Ressourcen für die weitere Implementierung der Neuprodukte sowie der Produktweiterentwicklungen zur Verfügung zu stellen.

Auf Grund dieser Entwicklungen gehen wir daher aktuell davon aus, das Rohergebnis sowie das EBT im Jahr 2022 deutlich steigern zu können.

 

Berlin, den 31. März 2022

gez. Benjamin Thym, Geschäftsführer

gez. Tobias Bräuer, Geschäftsführer

Bilanz

AKTIVA

31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 14,00 149.320,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 115.279,00 75.943,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.899,95
115.279,00 80.842,95
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.357.029,84 3.357.029,84
3.472.322,84 3.587.192,79
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.269.039,08 1.898.886,64
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 467.632,19 90.810,17
3. Sonstige Vermögensgegenstände 89.968,22 74.673,38
2.826.639,49 2.064.370,19
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.130.021,89 1.558.544,70
4.956.661,38 3.622.914,89
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 90.285,77 105.374,57
8.519.269,99 7.315.482,25

PASSIVA

31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 90.874,00 90.874,00
./. Eigene Anteile -519,00 0,00
90.355,00 90.874,00
II. Kapitalrücklage 10.089.288,63 10.231.549,74
III. Verlustvortrag - 5.683.683,86 - 5.982.212,91
IV. Jahresüberschuss 722.528,64 298.529,05
5.218.488,41 4.638.739,88
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 898.280,42 548.321,52
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 875.000,00 1.000.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 921.124,47 624.391,33
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 34.119,23 76.837,23
4. Sonstige Verbindlichkeiten 572.257,46 427.192,29
- davon aus Steuern: EUR 441.225,71 (Vorjahr: EUR 399.668,43)
- davon aus sozialer Sicherheit: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 4.116,11)
2.402.501,16 2.128.420,85
8.519.269,99 7.315.482,25

Gewinn- und Verlustrechnung

2021 2020
EUR EUR
1. Rohergebnis 9.940.087,78 8.290.066,56
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.497.937,12 - 3.932.782,72
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 755.586,34 - 657.963,99
- davon für Altersversorgung: EUR 4.145,40 (Vorjahr: EUR 4.703,08) - 5.253.523,46 - 4.590.746,71
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 206.136,43 - 266.012,56
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.746.323,19 - 3.105.302,85
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 10.139,06 - 27.883,39
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 4.500,00)
6. Ergebnis nach Steuern 723.965,64 300.121,05
7. Sonstige Steuern - 1.437,00 - 1.592,00
8. Jahresüberschuss 722.528,64 298.529,05

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

I. Allgemeine Angaben

Die Offerista Group GmbH hat ihren Sitz in Berlin. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Registernummer HRB 227653 geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Die im Jahresabschluss 2021 zugrundeliegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB und hat größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen.

Aktiva

Anlagevermögen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden linear vorgenommen. Die Abschreibungszeiträume für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung basieren auf der jeweils voraussichtlichen Nutzungsdauer von drei bis dreizehn Jahren.

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die unterjährig erworben wurden, werden zeitanteilig abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder - bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen - zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bestehen die Gründe für eine dauernde Wertminderung nicht mehr, erfolgt eine Zuschreibung.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden durch angemessene Einzelwertberichtigungen abgedeckt.

Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit dem Entstehungskurs oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert.

Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Einbeziehung von berücksichtigungsfähigen Verlust- und Zinsvorträgen ermittelt. Verlust- und Zinsvorträge sind berücksichtigungsfähig, wenn eine Verrechnung mit steuerpflichtigen Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von 5 Jahren erwartet wird. Aufgrund des ausgeübten Wahlrechts, auf den Ansatz aktiver latenter Steuern zu verzichten, werden zum 31. Dezember 2021 keine aktiven latenten Steuern auf die bestehenden Verlustvorträge angesetzt.

Passiva

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB.

Die Rückstellungen wurden nach Maßgabe des § 253 HGB ermittelt. Angesetzt wurde - unter Berücksichtigung eventueller Kostensteigerungen - der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB.

Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Beträgt ihre Restlaufzeit mehr als ein Jahr, werden die Rückstellungen mit einem der jeweiligen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Entstehungskurs oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die einzelnen Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung während des Geschäftsjahres sind im folgenden Anlagespiegel dargestellt:

Anlagenspiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2021 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 1.190.032,58 0,00 0,00 0,00 1.190.032,58
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 351.567,91 101.152,94 4.899,95 124.126,24 333.494,56
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.899,95 0,00 - 4.899,95 0,00 0,00
356.467,86 101.152,94 0,00 124.126,24 333.494,56
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundene Unternehmen 3.357.029,84 0,00 0,00 0,00 3.357.029,84
4.903.530,28 101.152,94 0,00 124.126,24 4.880.556,98
Abschreibungen
Stand 01.01.2021 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 1.040.712,58 149.306,00 0,00 1.190.018,58
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 275.624,91 56.830,43 114.239,78 218.215,56
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
275.624,91 56.830,43 114.239,78 218.215,56
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.316.337,49 206.136,43 114.239,78 1.408.234,14
Buchwerte
Stand 31.12.2021 Vorjahr
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 14,00 149.320,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 115.279,00 75.943,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.899,95
115.279,00 80.842,95
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundene Unternehmen 3.357.029,84 3.357.029,84
3.472.322,84 3.587.192,79

Finanzanlagen

Anteilsbesitzliste

Anteil Eigenkapital zum 31.12.2021 Jahresergebnis 2021
% T€ T€
Offerista Group Austria GmbH, Wien (Österreich) 100,00 1.729 292
Offerista Group Bulgaria EAD, Sofia (Bulgarien) 100,00 964 453
Offerista Group Hungary Kft. Budapest (Ungarn) 100,00 * 17 -57

* mittelbar über Offerista Group Bulgaria EAD

Die Angaben zu den Tochtergesellschaften entsprechen den in € umgerechneten Jahresabschlüssen dieser Gesellschaften.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Liefer- und Leistungsbeziehungen.

Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 39 (Vorjahr: T€ 42) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen für Personal und für ausstehende Rechnungen aus Rückvergütungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen in Höhe von T€ 34 (Vorjahr: T€ 77).

Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von € 0,00 (Vorjahr € 369,00).

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten zeigt folgender Verbindlichkeitenspiegel:

in T€ (Vorjahr in Klammern) Gesamt bis 1 Jahr größer 1 Jahr mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 875 250 625 0
(1.000) (125) (875) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 921 921 0 0
(624) (624) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 34 34 0 0
(77) (77) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 572 572 0 0
(427) (427) (0) (0)
2.402 1.777 625 0
(2.128) (1.253) (875) (0)

IV. Sonstige Angaben

Belegschaft

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 78 kaufmännische Mitarbeiter.

Konzernzugehörigkeit

Die MEDIA Central Holding GmbH, Mönchengladbach, stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen auf, zu denen auch die Offerista Group GmbH als mittelbares Tochterunternehmen gehört. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die MEDIA Central Beteiligungs GmbH, Mönchengladbach, stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis der Unternehmen auf, zu denen auch die Offerista Group GmbH als unmittelbares Tochterunternehmen gehört. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Mit Verweis auf die größenabhängige Erleichterung gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurde auf die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Hinsichtlich der Ergebnisverwendung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

Sonstige finanziellen Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von insgesamt T€ 919.

Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch als Garantiegeber für die Bankenfinanzierung der MEDIA Central Gruppe. In diesem Zusammenhang wurden sämtliche Bankkonten, wesentliche Teile der Forderungen gegen Kunden aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen an verbundene Unternehmen verpfändet. Die Inanspruchnahme aus dieser Finanzierung durch andere Gesellschaften betrug zum Stichtag TEUR 95.000.

Auf Grundlage der aktuellen Zahlen sowie der mittelfristigen Planung der MEDIA Central Gruppe für das Kalenderjahr 2022 geht die Geschäftsführung davon aus, dass alle Verpflichtungen aus dem Kreditvertrag erfüllt werden können und hält daher eine Inanspruchnahme aus den genannten Haftungsverhältnissen für unwahrscheinlich.

Geschäftsführung

Geschäftsführer sind:

Benjamin Thym, Berlin, CEO

Tobias Bräuer, Berlin, CTO

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Die Krise in der Ukraine ist das bestimmende Thema des öffentlichen und politischen Lebens in den letzten Wochen. Zurzeit sind keine unmittelbaren Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf erkennbar. Es ist jedoch nicht absehbar, inwiefern dieser Konflikt Folgen für die Tätigkeiten des Unternehmens haben wird. Sowohl steigende Energiepreise aber auch unterbrochene Lieferketten lassen einen genauen Ausblick auf die Zukunft nicht zu.

 

Berlin, den 31. März 2022

gez. Benjamin Thym, Geschäftsführer

gez. Tobias Bräuer, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Offerista Group GmbH, Berlin

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der Offerista Group GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Offerista Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 13. April 2022

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Wetzel, Wirtschaftsprüfer

gez. Winkler, Wirtschaftsprüfer

Die Gesellschafterversammlung stellte am 4. Mai 2022 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 fest und beschloss den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

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