Master Data

Registry
Register court Freiburg HRB 371925
Previous
Gourmandises de Louise GmbH
Registered
3/26/2004
Industry
Wholesale of flour and cereals productsWholesale of fruit and vegetablesWholesale of fish and fish products
Purpose
Der Großhandel, der Import und Export und die Vertretung für Lebensmittel und Agrarprodukte

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Ghislain Dehaye
since 10/1/2019
Managing Director
Laurent Beck
since 4/12/2011
Managing Director
Guillaume Dehaye
since 8/14/2006
Managing Director
Vincent Christophe
since 8/14/2006
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (2)

NameOwnership
FROMI STRASBOURG S.A.SFRA
70.55%
FROMI FRANCE S.A.S.FRA
29.45%

Shareholders

3 shareholders

GmbH structure

2 of 3 shown

FROMI STRASBOURG S.A.S
France
€90,362
63.00%
FROMI FRANCE S.A.S
France
€42,511
29.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

FROMI GmbH

Kehl

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht

I. GESCHÄFTSMODELL DES UNTERNEHMENS

Gegenstand des Unternehmens ist die Vertretung, der Großhandel, der Import und Export für Agrar- und Molkereiprodukte. Die Kundschaft besteht im Wesentlichen aus Großhändlern, Einzelhändlern, Einkaufszentralen des Lebensmittelhandels sowie Hotels und Restaurants der gehobenen Gastronomie. Die FROMI GmbH und ihre Schwesterfirmen der FROMI-Gruppe (sechs Gesellschaften in sechs Ländern) verkaufen in mehr als 50 Länder mit einem Gesamtumsatz von EUR 80 Millionen.

Seit 55 Jahren verbinden wir unsere zwei Leidenschaften: französische Premiumprodukte und Export.

FROMI gehört zu den Marktführern im Vertrieb von französischen Premiumprodukten. Im Jahr 1969 von Xavier David gegründet, war FROMI zuerst auf den Verkauf von Käse spezialisiert, später wurden auch erfolgreich Feinkostprodukte mit in das Sortiment aufgenommen. 55 Jahre Wissen und Erfahrung auf einem internationalen Markt machen FROMI zu einem zuverlässigen und leistungsstarken Partner. Heute arbeitet die FROMI-Gruppe täglich mit mehr als 400 französischen und europäischen Lieferanten zusammen.

Die Verbindung von Tradition und Moderne:

FROMI vereint auf harmonische Weise Tradition und Moderne: einerseits traditionelle Produkte, die bereits auf dem internationalen Markt etabliert sind, andererseits innovative Produkte, die den Anforderungen eines Marktes, der sich ständig weiterentwickelt und immer auf der Suche nach Neuem ist, voraus sind.

Unsere vier Unternehmenswerte, die bereits vor 55 Jahren vom Gründer von FROMI, Xavier David, erstellt wurden, sind nach wie vor die Grundlagen unserer Unternehmensentscheidungen:

Innovation, Kundennähe, Begeisterung, Suche nach Allgemeinwohl.

FROMI als Vermittler zwischen Produzenten und Markt unterscheidet sich von seinen Wettbewerbern durch langfristige Partnerschaften mit regionalen Handwerksbetrieben: FROMI unterstützt und fördert unabhängige Familienunternehmen beim Export in andere Länder. Einige unserer wichtigsten Lieferanten sind seit mehr als 20 oder 30 Jahren unsere exklusiven Partner in Deutschland und Österreich (Isigny Sainte Mère, Picandine, Roquefort Papillon, Fromagerie Petite, Fromagerie Triballat Rians, Fromagerie Guilloteau und andere).

Die FROMI France S.A.S. und die FROMI Strasbourg S.A.S., beides Muttergesellschaften und Moderatorinnen-Holdings von FROMI GmbH und FROMI Rungis S.A.S., organisieren und leiten Führungsgremien, in denen über die zukünftige Ausrichtung der Gruppe und die Koordination zwischen den verschiedenen Unternehmen entschieden werden (FROMI France) und entscheiden sowie koordinieren die Geschäftsstrategie aller Tochtergesellschaften, um ein einheitliches Vorgehen und eine einheitliche Präsenz auf allen Märkten zu gewährleisten (FROMI Strasbourg). Sie erbringen darüber hinaus gruppeninterne Dienstleistungen im Bereich Projektfinanzierung, EDV, Versicherung, Ausbildung sowie der Moderation von Verkäuferversammlungen und knüpfen Kontakte mit Geschäftspartnern in Frankreich und im übrigen Ausland.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die FROMI GmbH erzielt 67 % ihres Umsatzes in Deutschland, 5 % in Österreich, 9 % in Frankreich und der Rest verteilt sich auf die anderen europäischen Länder. FROMI GmbH ist auch im Segment der Feinkostprodukte aktiv (ca. 10 % des Gesamtumsatzes), die wir meistens im Fachhandelsbereich anbieten.

Aufgrund dessen ist die wirtschaftliche Situation hauptsächlich in Deutschland für die FROMI GmbH wichtig.

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 %.

Der deutsche Lebensmitteleinzelhandel erwirtschaftete im Jahr 2023 einen um 3,3 % geringeren Umsatz als im Vorjahr (Quelle: https://www.destatis.de).

Konjunkturprognose

Die deutsche Wirtschaft arbeitet sich langsam aus der Krise. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr 2024 um 0,4 % und im kommenden Jahr 2025 um 1,5 % zunehmen.

Die Inflationsrate wird von 5,9 % im Jahr 2023 spürbar auf 2,2% im Jahr 2024 und auf 1,7 % im Jahr 2025 zurückgehen (Quelle: https://www.ifo.de vom 20.06.2024). Die Kaufkraft der privaten Haushalte dürfte somit an Stärke zulegen, die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen wird sich allmählich erholen.

Wichtige Ereignisse des Geschäftsjahres 2023/2024

Wir haben uns für ein neues ERP entschieden, das das bestehende ERP ersetzen wird. Der Start des ERP-Systems wurde auf das Jahr 2025 verschoben, um gleichzeitig andere IT-Systeme (PIM, WMS usw.), die miteinander verbunden sind, zu integrieren.

2. Geschäftsverlauf

Im Jahr 2023/2024 erwirtschaftete die FROMI GmbH einen Umsatz von TEUR 67.430, d. h. eine Steigerung von 1 % im Vergleich zum Vorjahr. Ein Teil dieser Erhöhung lässt sich durch die Erhöhung der Aktivität im Export erklären.

Die Umsatzprognose aus dem Vorjahr (+3 %) wurde nicht erfüllt. Dies ist vor allem auf Schwierigkeiten bei der Einstellung von Vertriebsmitarbeitern auf dem deutschen Markt zurückzuführen, aufgrund derer wir unsere Umsatzprognose nicht erreichen konnten.

Unsere Aktivitäten verteilen sich zu ca. 47 % auf Supermärkte, 29 % auf den traditionellen Handel in Deutschland und zu 24 % auf den Export nach Europa.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Die Handelsspanne beträgt TEUR 20.144 gegenüber TEUR 19.701 im Vorjahr, d. h. eine Erhöhung von TEUR 443, d. h. eine Steigerung von 2 % im Vergleich zum Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen TEUR 141 gegenüber TEUR 1.311 im Vorjahr. Im Vorjahr hatte die FROMI GmbH ihre Anteile an der VALRHONA Gourmet GmbH verkauft. Dies wirkte sich i. H. v. TEUR 717 positiv auf die sonstigen betrieblichen Erträge aus. FROMI GmbH hatte auch im Vorjahr TEUR 403 an Gruppenunternehmen für Vorjahre weiterberechnet.

Der Posten ,Personalaufwand' ist um 5,1 % angestiegen (TEUR 9.450 gegenüber TEUR 8.988 im Vorjahr). Dies liegt u. a. in der Lohnsteigerung aufgrund der Inflation im Jahr 2023 begründet.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 6,2 % gesunken (TEUR 7.459 gegenüber TEUR 7.953 im Vorjahr). Dies erklärt sich durch gesunkene Frachtkosten und weniger in Anspruch genommene externe Dienstleistungen in der Berichtsperiode.

Der Posten ,Steueraufwand' ist nahezu stabil geblieben (TEUR 836 gegenüber TEUR 807 im Vorjahr).

Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 1.929 gegenüber TEUR 2.546 im Vorjahr. Dieser Rückgang ist auf einmalige Erträge zurückzuführen, die im Vorjahr realisiert wurden (Verkauf der Anteile an der VALRHONA Gourmet GmbH und Weiterberechnungen an Gruppenunternehmen für Vorjahre).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31.03.2024 beträgt TEUR 17.626 gegenüber TEUR 18.784 zum 31.03.2023.

Das Anlagevermögen steigt leicht an (TEUR 4.979 gegenüber TEUR 4.632 im Vorjahr), was auf die Investitionen in das neue ERP-System zurückzuführen ist, die derzeit als geleistete Anzahlungen erfasst sind.

Der Rückgang der Vorräte von TEUR 2.725 auf TEUR 2.012 erklärt sich dadurch, dass der saisonale Höhepunkt von Ostern im März und damit noch vor dem Abschlussstichtag lag. Daher sind die Lagerbestände niedriger sind als im Vorjahr, als das Osterfest im April lag.

Die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 5.498 auf TEUR 5.720 erklärt sich durch denselben Grund.

Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt TEUR 3.531 zum 31.03.2024 und ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.327 gesunken. Der Grund dafür ist auch die saisonale Spitze von Ostern, die dieses Jahr früher war und dazu führte, dass FROMI seine Lieferanten früher bezahlte.

Die Rückstellungen betragen TEUR 3.851 zum 31.03.2024 und haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 115 erhöht.

Die Verbindlichkeiten betragen TEUR 4.834 zum 31.03.2024 und sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.003 gesunken.

Das Eigenkapital zum 31.03.2024 beträgt TEUR 8.940 (Vj. TEUR 9.211). Die Eigenkapitalquote beträgt 51 % gegenüber 49 % zum 31.03.2023.

Finanzlage

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Dieses Ziel konnten wir im Berichtsjahr erreichen.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 1.865 (Vj. TEUR 3.582).

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Bankverbindlichkeiten bestehen lediglich in der Form eines Kontokorrentkontos. Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht.

Die langfristige Finanzierung erfolgt durch Eigenmittel und durch Gesellschafterdarlehen. Die Kapitaldienstfähigkeit war jederzeit gegeben.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Umsatzentwicklung

• Rohertrag

• Betriebsergebnisentwicklung

Diese Kennzahlen werden vierteljährlich dem Management-Committee vorgelegt und Abweichungen zu den Vorquartalen sowie dem Vorjahr analysiert. Sie dienen als Entscheidungshilfen, bspw. im Rahmen der Anstellung neuer Mitarbeiter, bei der Ermittlung von Einsparpotentialen oder der Erschließung bestimmter Märkte.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung eine Umsatzsteigerung von 2-3 % pro Jahr mit einem stabilen prozentualen Rohergebnis heran. Der Anstieg der Kosten soll nicht über dem der Umsatzentwicklung liegen.

Zur Steuerung unserer Umsatzentwicklung streben wir an, dass wir in jedem Produktsortiment mehr neue Kunden hinzugewinnen, als wir im Jahr verlieren. Somit wird eine Verbesserung der Anzahl an Kundenkonten erreicht.

Das im August 2016 fertiggestellte Bürogebäude ist auf ökologischer Basis entstanden: Wärme und Kühlung werden ausschließlich durch eine Wärmepumpe produziert, 20 % des Stromverbrauchs wird durch eine Photovoltaikanlage gedeckt. Wir haben außerdem eine Investition von etwa TEUR 200 in zusätzliche Photovoltaikmodule getätigt, die über dem Parkplatz angebracht wurden. So können wir insgesamt 50-60 % unseres Strombedarfs mit selbst erzeugtem Strom decken.

Im Jahr 2016 hat die FROMI GmbH die Qualitätszertifizierung IFS Logistik unter der Nr. 17-06-077 erhalten und im Juni 2018 die Qualitätszertifizierung IFS Broker. Diese Zertifizierung wurde uns seither jedes Jahr wieder erteilt.

5. Gesamtaussage

Das Unternehmen entwickelt sich weiterhin gut und weist sehr positive Ergebnisse aus, die weit über denen liegen, die bei vergleichbaren Unternehmen im gleichen Tätigkeitsbereich beobachtet werden können.

III. PROGNOSEBERICHT

Für das nächste Geschäftsjahr (2024/2025) erwarten wir einen Umsatzrückgang von 9 %.

Dieser erklärt sich durch:

- den Umsatzrückgang um etwa 5 % aufgrund eines schwierigen deutschen Marktes

- der Tatsache, dass die Ostersaison 2024 im März 2024 lag, während die nächste Ostersaison im April 2025 liegt (der Ostersonntag ist der 20.04.2025). Aus diesem Grund werden wir ein Geschäftsjahr 2024/2025 ohne den Osterumsatz haben.

Aufgrund des geringeren Umsatzes wird ein Rückgang des Betriebsergebnisses erwartet. Dennoch erwarten wir, dass wir ein Ergebnis vor Steuern in der Größenordnung von 3 % des Umsatzes und nach Steuern in der Größenordnung von 2 % des Umsatzes erzielen werden.

Wir ergreifen Maßnahmen, um die Rentabilität des Unternehmens weiterhin sicherzustellen.

Wir setzen unsere Investitionen im EDV-Bereich fort und planen den Start des neun ERP-Systems SAGE X3 im ersten Halbjahr 2025.

IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Chancen

Chancen für FROMI sehen wir insbesondere in der Tatsache, dass wir in einem Nischenmarktsegment anerkannte Spezialitätenprodukte von hoher Qualität anbieten, die zu höheren Preisen verkauft werden können.

Weiterhin sehen wir Chancen in unserer Flexibilität und Kapazität, um auf Marktentwicklungen und Erwartungen unserer Kunden mit der regelmäßigen Anpassung unserer Produktpalette reagieren zu können.

Ebenfalls sehen wir Chancen in der Entwicklung von neuen Sortimenten, einerseits von Käse aus anderen Ländern als Frankreich (Italien, Spanien, Schweiz, UK, etc.) und anderseits von Feinkostprodukten, insbesondere im hochwertigen Segment.

Darüber hinaus erlaubt uns unsere europaweite Tätigkeit eine hohe Flexibilität sowie die Entwicklung von neuen oder von bisher wenig bearbeiteten Export-Märkten wie Frankreich sowie Osteuropa.

Wir haben unsere digitale Revolution in sämtlichen Bereichen bereits angestoßen. Diese umfassen beispielsweise ein WMS im Lager, eine neue Website, DMS und elektronische Reisekostenabrechnungen. Weitere Projekte wurden in den Jahren 2022 und 2023 gestartet, wie z. B. die Investition in ein neues ERP-System, ein PIM (Product Information Management) und diverse andere verwandte Verwaltungssoftware, welche im ersten Halbjahr 2025 in Betrieb genommen werden sollen.

Risiken

Als allgemeine Risiken sind unseres Erachtens folgende zu nennen:

- Starke Preissteigerungen bei Produkten aufgrund der gestiegenen Produktionskosten für Rohstoffe (Milch, Getreide...), die die Nachfrage nach solchen Produkten beeinträchtigen könnten,

- Kontinuierlicher Preisdruck der Lebensmittelzentralen (hoch),

- Zusammenschluss der Hersteller/Zulieferer (mittel),

- Rückruf wegen Verunreinigungen (mittel bis schwach).

Diese Risiken werden in unseren Verkaufs- und Qualitätsstrategien berücksichtigt, u. a. durch die Vereinbarung von Exklusiv-Distributionsverträgen mit Herstellern und Qualitätszertifizierungen (HACCP - IFS Logistic und Broker Zertifizierung) und die Entwicklung des Umsatzes in anderen Segmenten als der LEH (Großhändler, Fachhändler, Gastronomie).

Ausfall- oder Zahlungsschwankungsrisiken bei den Forderungen können durch die Langfristigkeit der bestehenden Kundenverbindungen, durch sorgfältige und regelmäßige Überprüfung der Kundenbasis sowie durch die bestehende Warenkreditversicherung nahezu ausgeschlossen werden.

Liquiditätsrisiken können u. a. durch flexible Inanspruchnahme- und Rückzahlungsmodalitäten in Bezug auf die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen weitestgehend ausgeschlossen werden.

Besondere rechtliche Risiken, die die künftige Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen können, sehen wir nicht.

Vor dem Hintergrund unserer strategischen Ausrichtung sehen wir uns für die Bewältigung künftiger Risiken gut gerüstet. Risiken, welche den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Bilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen 4.979.331,49 4.631.606,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.402.362,49 1.161.305,69
1. Geschäfts- oder Firmenwert 104.596,00 209.191,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 1.297.766,49 952.114,69
II. Sachanlagen 3.576.969,00 3.470.301,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.880.098,00 2.970.952,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 696.871,00 499.349,00
B. Umlaufvermögen 12.415.276,32 14.003.463,44
I. Vorräte 2.011.753,98 2.724.865,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.872.795,42 6.421.017,73
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 796.491,61 664.292,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.076.303,81 5.756.725,73
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.530.726,92 4.857.579,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 231.310,47 149.396,95
Summe Aktiva 17.625.918,28 18.784.467,08

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital 8.940.984,23 9.211.500,98
I. Gezeichnetes Kapital 144.373,00 144.373,00
II. Kapitalrücklage 2.367.173,03 2.367.173,03
III. Gewinnvortrag 4.499.954,95 4.154.011,00
IV. Jahresüberschuss 1.929.483,25 2.545.943,95
B. Rückstellungen 3.851.251,48 3.736.173,61
C. Verbindlichkeiten 4.833.682,57 5.836.792,49
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 224.093,11
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 960.419,48 1.261.564,03
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.649.169,98 4.575.228,46
Summe Passiva 17.625.918,28 18.784.467,08

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Rohergebnis 20.285.186,31 21.012.733,59
2. Personalaufwand 9.449.946,61 8.988.209,70
a) Löhne und Gehälter 7.909.318,68 7.551.621,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.540.627,93 1.436.588,20
davon für Altersversorgung 43.950,58 42.396,74
3. Abschreibungen 647.799,10 699.506,21
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 647.799,10 699.506,21
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.459.258,87 7.952.987,40
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 55.705,31 1.169,25
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.060,15 20.355,71
davon an verbundene Unternehmen 18.060,15 18.435,37
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 836.343,64 806.899,87
8. Ergebnis nach Steuern 1.929.483,25 2.545.943,95
9. Jahresüberschuss 1.929.483,25 2.545.943,95

Anhang

A. ALLGEMEINE ANGABEN

Die FROMI GmbH hat ihren Sitz in Kehl. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter der Register-Nummer HRB 371925 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend waren die Vorschriften des GmbHG zu beachten.

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Die Wertangaben im Anhang wurden auf volle EUR gerundet.

Mit Blick auf die Verständlichkeit der Darstellung wird der Vermerk der Verbindlichkeitsbeträge mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und mehr als einem Jahr (§ 268 Abs. 5 Satz 1 HGB) nicht in der Bilanz dargestellt, sondern mit der Angabe der Verbindlichkeitsbeträge mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren (§ 285 Nr. 2 HGB) in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst, der im Anhang gezeigt wird.

In Bezug auf die Gliederung der Abschreibungen in der Gewinn- und Verlustrechnung wird von der Regelung des § 265 Abs. 6, 7 HGB Gebrauch gemacht. Die Postenbezeichnung ist in 'Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen' abgeändert worden, weshalb der Ausweis dieser Abschreibungen in Form eines Unterpostens entfallen kann.

B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit ihren Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Ein im Geschäftsjahr 2015/2016 entgeltlich erworbener Firmenwert wird planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von zehn Jahren abgeschrieben. Die Schätzung der Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Entwicklungschancen der Branche.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Die abnutzbaren Gegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, wobei die beweglichen Anlagegüter linear abgeschrieben werden. Bei einem unterjährigen Erwerb von Anlagegütern wird die Pro-rata-temporis-Abschreibung mit Bezug auf den Beginn des jeweiligen Zugangsmonats angewendet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn eine Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist.

Die Abschreibung der Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt wird.

Angeschaffte geringwertige Anlagegegenstände i. S. d. § 6 Abs. 2 EStG mit Anschaffungskosten bis maximal EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll als Aufwand des Geschäftsjahres erfasst.

Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgte im Vorjahr zu Anschaffungskosten.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Ausfallrisiken durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch angemessene Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Pensionsrückstellungen werden nach der PUC-Methode (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung zukünftiger Gehalts- und Rentenentwicklungen sowie der Anwendung des pauschalen, durchschnittlichen Marktzinssatzes der deutschen Bundesbank für Restlaufzeiten von zehn Jahren (Vereinfachungsregel) bewertet. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 kam ein Abzinsungssatz von 1,83 % zur Anwendung.

Der Bewertung der Pensionsverpflichtungen liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde.

Planvermögen, das dem Zugriff aller Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dient, wird mit der entsprechenden Pensionsverpflichtung verrechnet. Das Saldierungsgebot gilt auch für korrespondierende Aufwendungen und Erträge aus der Auf- bzw. Abzinsung und aus der Bewertung des Planvermögens. Das zur Saldierung herangezogene Deckungsvermögen wird vollständig zum beizulegenden Zeitwert auf der Basis von Marktwerten zum Abschlussstichtag bewertet; die Schulden zum Erfüllungsbetrag. Der nach der Saldierung verbleibende passivische Betrag wird in der Bilanz unter dem Posten "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" ausgewiesen.

Die übrigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages gebildet worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen Risiken und ungewissen Verpflichtungen abzudecken. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden dabei berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. ERLäUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

I. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024 ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.04.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.880.914,83 125.693,20 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.045.952,81 0,00 0,00
3. Geleistete Anzahlungen 399.306,19 634.254,41 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.326.173,83 759.947,61 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.748.808,67 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.679.650,63 236.934,56 1.358,27
Summe Sachanlagen 5.428.459,30 236.934,56 1.358,27
Summe Anlagevermögen 8.754.633,13 996.882,17 1.358,27
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.03.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54.600,00 2.061.208,03
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1.045.952,81
3. Geleistete Anzahlungen -257.293,11 776.267,49
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände -202.693,11 3.883.428,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.748.808,67
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 202.693,11 2.117.920,03
Summe Sachanlagen 202.693,11 5.866.728,70
Summe Anlagevermögen 0,00 9.750.157,03
kumulierte Abschreibung 01.04.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibung 31.03.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.328.106,33 211.602,70 0,00 1.539.709,03
2. Geschäfts- oder Firmenwert 836.761,81 104.595,00 0,00 941.356,81
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 2.164.868,14 316.197,70 0,00 2.481.065,84
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 777.856,67 90.854,00 0,00 868.710,67
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.180.301,63 240.747,40 0,00 1.421.049,03
Summe Sachanlagen 1.958.158,30 331.601,40 0,00 2.289.759,70
Summe Anlagevermögen 4.123.026,44 647.799,10 0,00 4.770.825,54
Buchwert Buchwert
Geschäftsjahr 31.03.2024
EUR
Vorjahr 31.03.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 521.499,00 552.808,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 104.596,00 209.191,00
3. Geleistete Anzahlungen 776.267,49 399.306,19
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.402.362,49 1.161.305,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.880.098,00 2.970.952,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 696.871,00 499.349,00
Summe Sachanlagen 3.576.969,00 3.470.301,00
Summe Anlagevermögen 4.979.331,49 4.631.606,69

II. Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr lagen zum Bilanzstichtag wie auch im Vorjahr nicht vor.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit EUR 796.491 (Vj. EUR 664.292) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

III. Rückstellungen

Entsprechend der Regelungen des § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB wurde zum 31.03.2024 unter der Bilanzposition ,Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen' der Saldo i. H. v. EUR 22.546 aus der Verrechnung des Passivwerts der Pensionsrückstellung (EUR 1.267.054) mit dem Aktivwert der korrespondierenden Rückdeckungsversicherungen (EUR 1.244.508) ausgewiesen.

Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht dem versicherungsmathematisch ermittelten Aktivwert sowie den Anschaffungskosten.

Ab dem Geschäftsjahr 2016/2017 wurde bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen in Bezug auf den Abzinsungssatz von der 7-jährigen zur 10-jährigen Durchschnittsbetrachtung übergegangen. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung mit dem 7-jährigen und dem 10-jährigen Durchschnittssatz beträgt EUR 5.269.

IV. Verbindlichkeiten

Der Verbindlichkeitenspiegel stellt sich wie folgt dar:

Zum 31.03.2024:

Werte
in EUR
Restlaufzeit
£ 1 Jahr > 1 Jahr >5 Jahre gesamt davon gesichert
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 224.093 0 0 224.093 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 809.806 150.614 0 960.420 0
Sonstige Verbindlichkeiten 3.649.170 0 0 3.649.170 0
Summe 4.683.069 150.614 0 4.833.683 0

Zum 31.03.2023:

Werte
in EUR
Restlaufzeit
£ 1 Jahr > 1 Jahr >5 Jahre gesamt davon gesichert
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 848.812 412.752 0 1.261.564 0
Sonstige Verbindlichkeiten 4.575.229 0 0 4.575.229 0
Summe 5.424.041 412.752 0 5.836.793 0

In Bezug auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im branchenüblichen Maße Eigentumsvorbehalte.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern i. H. v. EUR 631.884 (Vj. EUR 1.009.165) enthalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit EUR 547.668 (Vj. EUR 591.353) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit EUR 412.752 (Vj. EUR 670.211) sonstige Verbindlichkeiten.

V. Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen waren im Jahr 2022/2023 i. H. v. EUR 403.965 Erträge aus der Anpassung von Weiterberechnungen an Gruppenunternehmen für Vorjahre enthalten.

Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtung i. H. v. EUR 21.857 (Vj. EUR 20.989) waren mit Erträgen aus der verpfändeten Rückdeckungsversicherung i. H. v. EUR 27.293 (Vj. EUR 22.157) zu verrechnen. Der verrechnete Betrag i. H. v. EUR 5.436 (Vj. EUR 1.168) wird unter dem Posten ,Zinsen und ähnliche Erträge' ausgewiesen.

D. NACHTRAGSBERICHT

Es haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023/2024 keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zum 31.03.2024 von besonderer Bedeutung sind.

E. SONSTIGE ANGABEN

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB.

Im Übrigen macht die Gesellschaft von den Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch.

Das Unternehmen hat im Jahresdurchschnitt 153 Arbeitnehmer (Vj. 154) beschäftigt.

Im Einzelnen:
Gewerbliche Arbeitnehmer 58
Angestellte 95
Summe 153

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn i. H. v. EUR 6.429.438 (Gewinnvortrag von EUR 4.499.955 zuzüglich Jahresüberschuss von EUR 1.929.483) auf neue Rechnung vorzutragen.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus langfristigen Verträgen belaufen sich am 31.03.2024 auf EUR 509.915 (Vj. EUR 392.436).

Allein vertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023/2024:

• Herr Guillaume Dehaye, Strasbourg/Frankreich (Betriebswirt)

• Herr Vincent Christophe, Walscheid/Frankreich (Meister Molkereihandwerk)

• Herr Laurent Beck, Illkirch/Frankreich (Betriebswirt)

• Herr Ghislain Dehaye, Strasbourg/Frankreich (Betriebswirt)

Die FROMI GmbH ist in den Konzernabschluss der FROMI France S.A.S., Strasbourg/Frankreich (kleinster und größter Konsolidierungskreis), einbezogen. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung werden sämtliche Unternehmen, die in den Konzernabschluss der FROMI France S.A.S. einbezogen werden, als verbundene Unternehmen i. S. d. § 271 Abs. 2 HGB eingeordnet und daher Forderungen und Verbindlichkeiten entsprechend ausgewiesen. Der Konzernabschluss wird beim Greffe du Tribunal d'Instance de Strasbourg offengelegt.

sonstige Berichtsbestandteile

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss der FROMI GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis 31. März 2024 handelt es sich um die in Einklang mit § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung des Jahresabschlusses.

Mit Gesellschafterbeschluss vom 19.09.2024 wurde beschlossen, einen Betrag in Höhe von EUR 1.500.000,00 auszuschütten und den verbleibenden Betrag in Höhe von EUR 4.929.438,20 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kehl, den 09. September 2024

gez.

Guillaume Dehaye

Vincent Christophe

Laurent Beck, Ghislain Dehaye

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

an die FROMI GmbH

Eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und Prüfungsurteil zum Lagebericht

Wir haben den Jahresabschluss der FROMI GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.03.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FROMI GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.03.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkung des Prüfungsurteils zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das eingeschränkte Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und für das Prüfungsurteil zum Lagebericht

Entgegen § 285 Nr. 9 Buchstabe a) HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht angegeben.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser eingeschränktes Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und unser Prüfungsurteil zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Kehl am Rhein, den 09. September 2024

Eidel Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andreas Eidel, Wirtschaftsprüfer

Manuel Allgeier, Wirtschaftsprüfer

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