Voith Paper GmbHLiquidated

47803 Krefeld, DEU

Master Data

Registry
Register court Krefeld HRB 5604
Registered
11/20/2002
Industry
Manufacture of machinery for paper and paperboard productionManufacture of household and sanitary goods and of toilet requisitesManufacture of paper and paperboard
Purpose
Die Produktion von und der Handel mit Produkten der Papiertechnik (Stoffaufbereitung, Papiermaschinen, Finishing-Einrichtungen) mit Ausnahme der Herstellung von Bespannungen für Papiermaschinen, jedoch einschließlich der Einrichtungen für komplette Papier- und Zellstoffabriken und der Erbringung von Dienstleistungen für Papier- und Zellstoffabriken (Umbauten, Wartung, Instandhaltung, Betriebsführung). Die Gesellschaft ist - allein und/oder durch Einschaltung anderer Unternehmen - zu allen Geschäften und Maßnahmen berechtigt, die geeignet sind, den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern. Die Gesellschaft ist zu diesem Zweck berechtigt, Zweigniederlassungen zu errichten und Tochtergesellschaften zu erwerben, zu gründen und sich an solchen zu beteiligen.

History

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Management

NameRole
Christoph Lutz Appen
since 6/15/2009
Procura
Markus Oechsle
since 6/15/2009
Procura
Lars Mallasch
since 6/15/2009
Procura
Karl Hartmann
since 6/15/2009
Procura
Boris Alexander Biere
since 6/15/2009
Procura
Peter Haider
since 6/15/2009
Procura
Ulrich Begemann
since 3/17/2009
Procura
Karl-Josef Böck
since 1/19/2009
Managing Director
Günter Halmschlager
since 1/19/2009
Managing Director
Kurt Brandauer
since 1/19/2009
Managing Director
Managing Director
Alexander Wassermann
since 1/19/2009
Managing Director
Hans Peter Holl
since 1/19/2009
Managing Director
Patrick Stiller
since 9/25/2008
Procura
Franz Josef Kohnen
since 5/6/2008
Procura
Jörg Dr. Kondring
since 8/19/2005
Procura
Ulrich Berger
since 8/19/2005
Procura
Michael Hannig
since 8/19/2005
Procura
Volker Linden
since 8/9/2005
Procura
Hermann Bernard
since 8/9/2005
Procura
Hans-Peter Koch
since 8/9/2005
Procura
Harald Bransch
since 3/10/2003
Procura
Martin Deitel
since 11/20/2002
Procura
Joachim Arnold Hinz
since 11/20/2002
Procura
Dirk Cramer
since 11/20/2002
Procura
Andreas Bittner
since 11/20/2002
Procura

Financial Report

Voith Paper GmbH

Krefeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2007 bis zum 30.09.2008

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007/2008

I. Geschäft und Rahmenbedingungen

A. Geschäftstätigkeit der Voith Paper GmbH, Krefeld (im Folgenden kurz: VPKR)

Die VPKR ist einer der führenden Prozesslieferanten für Produkte der Papiertechnik. Die Gesellschaft bietet komplette technische Lösungen im Bereich "Finishing" an. Die Produktpalette umfasst dabei im Wesentlichen die Produktbereiche Kalandertechnik, Rollenschneidemaschinen, Bahnaufführen, Rollhandling und After Market Business (AMB).

B. Organisation und Steuerung des Unternehmens

Die einzelnen Produktbereiche des Unternehmens werden weitestgehend als eigenständige Profitcenter geführt, die von Zentralfunktionen unterstützt werden. Das Unternehmen strebt ein nachhaltiges profitables Wachstum an. Zentrale Steuerungsgröße ist die Ertragskraft des Unternehmens in Bezug auf das investierte Kapital (ROCE). Basis für die Berechnung dieser Kennzahl ist das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT). Das Reporting des Unternehmens orientiert sich an den vorgegebenen Konzernsteuerungsgrößen.

C. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die positive Entwicklung der Weltwirtschaft hatte sich im Geschäftsjahr 2007/08 zunächst fortgesetzt. Das Wachstum in China und Indien war weiterhin auf einem hohen Niveau und sorgte in den westlichen Industrieländern bis Mitte 2008 für eine anhaltend hohe Nachfrage nach Investitionsgütern.

Der nordamerikanische Raum entwickelte sich infolge der US-amerikanischen Immobilienkrise deutlich schlechter als im Vorjahr. Europa wies zunächst ein stabiles Wachstum auf. Gegen Mitte 2008 verschlechterte sich das Geschäftsklima zunehmend infolge der US-amerikanischen Immobilienkrise, die sich zu einer internationalen Finanzkrise ausweitete. In der Folge ging auch die Binnennachfrage in den Ländern Westeuropas spürbar zurück.

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau war auch im Berichtsjahr erfolgreich und konnte einen guten Auftragseingang verzeichnen. Die Geschäfte in der Berichtsperiode führten zu vollen Auftragsbüchern und einem Produktionsvolumen auf hohem Niveau.

II. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

A. Geschäftsentwicklung

Die Ergebnisse unserer Kunden stehen aufgrund gestiegener Rohstoffpreise, steigender Energiepreise sowie rückläufiger Absatzpreise und Absatzmengen unter starkem Druck. Die Folgen für die Papierindustrie im abgelaufenen Geschäftsjahr waren vereinzelte Insolvenzen kleinerer Produzenten, finanzielle Schieflagen, Werksschließungen und Entlassungen von Mitarbeitern. Hinzugekommen ist die internationale Finanzkrise, die für unsere Kunden die Finanzierung von Großprojekten zusätzlich deutlich erschwert. Die Hersteller von Papiermaschinen bekommen diese Entwicklung durch wesentlich geringere Investitionsbudgets ihrer Kunden und damit weniger Projekte zu spüren. Die vorhandenen Projekte waren und sind hart umkämpft und stehen unter einem hohen Preisdruck.

Eine Prognose für die Geschäftsentwicklung im Geschäftsjahr 2008/09 abzugeben, ist aufgrund der mit der Finanzkrise einhergehenden Finanzierungsprobleme unserer Kunden nur mit großer Unsicherheit möglich. Wir sehen weiterhin ein regional differenziertes Bild: In Mitteleuropa erwarten wir wenig Neuinvestitionen, in Skandinavien sehen wir keinen Investitionsbedarf und Osteuropa und Russland bleiben schwach. In Nordamerika sind bis auf wenige Projekte im Bereich Umbauten keine nennenswerten Kundeninvestitionen zu erwarten. Besser entwickelt sich Südamerika, wo einzelne Projekte für Neuanlagen geplant werden. Asien, insbesondere China, bleibt auf im Vergleich zum Vorjahr niedrigerem Niveau trotzdem der vermutlich stärkste Markt.

Im Produktbereich Kalander sind wir Marktführer mit unseren Produkten Janus, EcoCal, EcoSoft und NipcoFlex und verfügen über sehr gute Referenzanlagen. Im Produktbereich Rollenschneidemaschinen bieten wir mit dem VariTop und VariPlus zwei Stützwalzen-Rollenschneider für höchste Ansprüche an, für die ebenfalls erstklassige Referenzen bestehen. Mit der Inbetriebnahme des ersten VariSprint in diesem Geschäftsjahr beabsichtigen wir, im mittleren Leistungssegment ebenfalls eine Referenzanlage zu schaffen. Mit dem Abschluss der Optimierung dieser Pilotanlage werden wir unsere Position im Segment der Doppeltragwalzen-Rollenschneider stärken.

Im Produktbereich AMB war das Geschäft mit Kalander- und insbesondere Rollenschneiderumbauten verhalten. Der Absatz von Überführsystemen verlief dagegen sehr erfreulich. Im AMB-Bereich sind neue Produkte entwickelt worden, die die Wirtschaftlichkeit und Sicherheit unserer Maschinen weiter verbessern. Die Markteinführung dieser Produkte steht nun kurz bevor. Durch die im letzten Geschäftsjahr begonnene stärkere Einbindung der Finishing Division Gesellschaften und der Market Companies in unser Geschäftsmodell erwarten wir für das Geschäftsjahr 2008/09 einen deutlichen Mehrabsatz von AMB-Produkten und Dienstleistungen.

B. Auftragseingang

Im Geschäftsjahr 2007/08 erzielte das Unternehmen einen Auftragseingang in Höhe von 163,6 Mio. EUR (Vorjahr: 196,2 Mio. EUR). Damit haben wir gegenüber dem Vorjahreswert einen deutlichen Rückgang um 16,6 % zu verzeichnen

Der Auftragseingang lag für das Geschäftsjahr 2008/09 zum Stand 30. Oktober 2008 bei 2,0 Mio. EUR und der Auftragsbestand bei 137,4 Mio. EUR.

C. Umsatzentwicklung

Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2007/08 mit 131,5 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert von 145,1 Mio. EUR. Verbessert hat sich hingegen die Gesamtleistung. Diese lag im Geschäftsjahr 2007/08 mit 156,8 Mio. EUR über dem Niveau des Vorjahreswertes von 145,6 Mio. EUR. Im Produktbereich After Market Business ging der Umsatz zurück. Ein Großteil dieses Umsatzrückgangs ist auf den Bereich der Kleinumbauten zurückzuführen.

D. Beschäftigung

Um die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern, steht die Steigerung der Produktivität im Mittelpunkt der unternehmerischen Zielsetzung. Zur Erreichung dieser Ziele ist es notwendig, die Kapazitäten flexibel und selektiv an unterschiedliche Konjunktur- und Beschäftigungssituationen anzupassen. Hierfür haben wir bereits vor Jahren ein Geschäftsmodell entwickelt, welches auf einem ausgeglichenen Verhältnis zwischen eigenen Mitarbeitern, Arbeitszeitflexibilisierung und Zukauf externer Leistung basiert. Dies ermöglicht ein Höchstmaß an Flexibilität, und Beschäftigungsschwankungen können damit ausgeglichen werden.

E. Jahresergebnis

Ertragslage

Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2007/08 mit einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von -1,9 Mio. EUR und einem Jahresfehlbetrag von -2,2 Mio. EUR abgeschlossen. Dieses negative Ergebnis erklärt sich durch die lange Laufzeit unserer Aufträge für Neuanlagen. Dem Aufwand für die Arbeit an diesen Aufträgen stand im Geschäftsjahr 2007/08 noch kein Umsatz für diese Aufträge entgegen. Die Umsatzrealisierung dieser in der Berichtsperiode in Abwicklung befindlichen Groß-Aufträge erfolgt erst in den Geschäftsjahren 2008/09 und 2009/10.

Der Materialeinsatz steigerte sich im Geschäftsjahr 2007/08 auf 81,7 Mio. EUR und lag damit deutlich über dem Vorjahreswert von 69,6 Mio. EUR. Dieser Sachverhalt ist auf die hohe Anarbeitung eines unserer Großprojekte zurückzuführen. Die Personalkosten betrugen im Geschäftsjahr 2007/08 50,7 Mio. EUR und lagen damit leicht unter dem Wert des Geschäftsjahres 2006/07. Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich auf 14,9 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2007/08 und waren damit um 4,1 Mio. EUR niedriger als im Vorjahr, was auf die zurückgegangene Inanspruchnahme der personenbezogenen und auftragsbezogenen Rückstellungen zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2007/08 41,1 Mio. EUR und lagen damit um 3,3 Mio. EUR über dem Vorjahreswert von 37,8 Mio. EUR. Verantwortlich für diesen Anstieg sind die höheren Aufwendungen für Vertragsstrafen, die angestiegenen Auftragsonderkosten, sowie die durch die Umstellung bei den Vertriebsgesellschaften und die Einführung eines weiter modifizierten SAP Systems höheren vertriebsbedingten Aufwendungen.

Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich zum 30. September 2008 gegenüber dem Vorjahr von 99,0 Mio. EUR um 1,7 Mio. EUR auf 100,7 Mio. EUR. Im Wesentlichen hat zu dem Aufbau der Vermögensseite eine Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen beigetragen.

Die Vorräte stiegen gegenüber dem Vorjahr um 25,8 Mio. EUR auf 74,0 Mio. EUR an. Diese Veränderung ist im Wesentlichen auf die hohe Anarbeitung eines Großprojektes zurückzuführen.

Die Rückstellungen gingen um 4,7 Mio. EUR zurück und wiesen zum 30. September 2008 einen Stand von 41,4 Mio. EUR auf. Der Rückstellungsstand für Pensionen war im Geschäftsjahr 2007/08 und im Geschäftsjahr 2006/07 auf gleicher Höhe. Bei den Auftragsrückstellungen erfolgte ein Abbau um 3,5 Mio. EUR gegenüber dem Geschäftsjahr 2006/07 auf 14,8 Mio. EUR. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus den Gewährleistungsrückstellungen, welche sich im Geschäftsjahr um 3,7 Mio. EUR reduzierten. Die personenbezogenen Rückstellungen betrugen im Geschäftsjahr 2007/08 14,6 Mio. EUR und lagen damit leicht unter dem Stand von 15,7 Mio. EUR im Vorjahr. Bei den sonstigen Rückstellungen haben wir für das Geschäftsjahr 2007/08, wie für das Geschäftsjahr 2006/07 einen Stand von 1,1 Mio. EUR ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten beliefen sich am Ende des Geschäftsjahres 2007/08 auf 45,8 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahreswert von 37,2 Mio. EUR. Die Veränderung beruht im Wesentlichen auf dem Aufbau der Kundenanzahlungen von 29,1 Mio. EUR bedingt durch die Nicht-Fakturierung größerer Aufträge. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten stiegen um 11,0 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr auf nun 18,7 Mio. EUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen am Ende des Geschäftsjahres 2007/08 6,5 Mio. EUR und waren damit niedriger als im Geschäftsjahr 2006/07 als sie sich auf 12,1 Mio. EUR beliefen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen waren Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 3,3 Mio. EUR enthalten.

Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 30. September 2008 ist gegenüber dem Vorjahr von 15,7 Mio. EUR um 2,2 Mio. EUR auf 13,5 Mio. EUR und damit in Höhe des Jahresfehlbetrags des Geschäftsjahres 2007/08 gesunken.

Zu weiteren Informationen verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang.

F. Investitionen

Das Investitionsvolumen im Geschäftsjahr 2007/08 betrug 2,6 Mio. EUR (Vorjahr: 1,2 Mio. EUR). Im Wesentlichen wurde in ein neues Bohrwerk (Anzahlung in Höhe von 0,7 Mio. EUR) und den neuen Versuchskalander ModuCal (0,8 Mio. EUR) investiert. Die Investitionsquote erreichte 2,0 % des Umsatzes.

III. Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2007/08 lagen die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung mit 8,7 Mio. EUR unter dem Niveau des Vorjahres (9,9 Mio. EUR). Dies entspricht einer F&E-Quote von 6,6 % des Umsatzes.

In allen Produktbereichen wurden zahlreiche Innovationen angestoßen und Projekte erfolgreich abgeschlossen.

IV. Bericht über die Risiken und Chancen des Unternehmens

A. Risiken

Risiko- und Qualitätsmanagement

Die Gesellschaft ist eingebunden in das Risiko- und Qualitäts-Managementsystem der Voith AG, welches über eine ausführliche Richtlinie geregelt und für die Geschäftsführung des Unternehmens verbindlich ist. Die Umsetzung dieses Risiko- und Qualitätsmanagements findet auf allen Führungsebenen und in allen Funktionsbereichen im Unternehmen statt. Die Risiken werden nach zwei Risikogruppen unterschieden, den Unternehmens- und den Leistungsrisiken. Ein Risikokatalog hilft dem Management, Einzelrisiken zu erkennen. Die Bewertung und die Berichterstattung der Einzelrisiken erfolgen regelmäßig durch das zuständige Managementmitglied gegenüber der Geschäftsführung.

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken

Mit Ausweitung der US-amerikanischen Immobilienkrise zu einer internationalen Finanzkrise haben sich die Aussichten für die Weltwirtschaft gegen Ende des Geschäftsjahres 2007/08 dramatisch verschlechtert. Die weitere Entwicklung an den Finanzmärkten und die sich daraus ergebenden Folgewirkungen auf die Gütermärkte lassen sich nur schwer abschätzen. Damit besteht ein großer Unsicherheitsfaktor für die weltwirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2008/09. Die anstehende Tarifrunde in der Metallindustrie stellt ein Kostenrisiko dar. Ein zu hoher Lohn- und Gehaltsabschluss würde in einer wirtschaftlich angespannten Zeit die Unternehmen der Metallindustrie zusätzlich belasten.

Steuerungsrisiken

Das Unternehmen unterhält ein zuverlässiges Berichtswesen. Zentraler Bestandteil dieses Systems ist das Finanz- und Rechnungswesen. Durch ein umfassendes Unternehmensplanungs- und Controllingsystem werden die Ziele und Kennzahlen mit der Geschäftsführung abgestimmt und die Ist-Zahlen regelmäßig dem Management berichtet. Abweichungen werden festgestellt und notwendige Steuerungsmaßnahmen festgelegt und eingeleitet. Risiken aus fehlerhafter Steuerung sind nicht erkennbar.

Finanzrisiken

Das Unternehmen verfügt über eine solide Finanzierungsstruktur. Ausreichende kurz- und mittelfristige Finanzmittel stehen aus dem Konzern-Finanz-Clearing zur Verfügung. Weiterhin bestehen derzeit ausreichend Aval- und Barlinien.

Währungsrisiken werden grundsätzlich auf der Grundlage von Einzelsicherungen abgedeckt. Für Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus Warenlieferungen und Dienstleistungen werden entsprechende Ausfallversicherungen abgeschlossen und das darüber hinausgehende Risiko durch angemessene Rückstellungen im Jahresabschluss abgesichert.

Besondere Finanzrisiken sind derzeit nicht erkennbar.

Infrastrukturrisiken

IT-Risiken / Personalrisiken / Umweltschutzrisiken

Das Unternehmen hat einen umfänglichen Dienstleistungsvertrag mit der konzerneigenen Voith IT Solution GmbH, Heidenheim, abgeschlossen. Hier wird die gesamte IT-Infrastruktur auch für unsere spezifischen Anwendungssysteme bereitgestellt und eine zuverlässige Datenverarbeitung sichergestellt. Für die Behebung von Störungsfällen stehen Mitarbeiter des Dienstleisters im Hause zur Verfügung.

Als Konzernunternehmen der Voith AG gehören wir mit zu den attraktivsten Arbeitgebern in Deutschland. Im Rahmen unserer Personalentwicklung fördern wir die Potentiale unserer Mitarbeiter und Führungskräfte. Im Bereich der Managementfunktionen haben wir für den Notfall geeignete Vertretungsregelungen.

Das Unternehmen ist verpflichtet, die Konzernrichtlinien der Voith AG für Qualität, Risiko und Umweltschutz umzusetzen. Im Rahmen eines integrierten Umwelt-Managementsystems wird ein einheitlich hoher Qualitäts- und Umweltstandard für Produktion und Produkte gewährleistet. Die Einhaltung der konzernweit geltenden Richtlinien für den Arbeitsschutz wird durch Sicherheits-Audits unseres Arbeitsschutzbeauftragten sichergestellt.

Aus der Infrastruktur des Unternehmens sind gegenwärtig keine besonderen Risiken ableitbar.

Leistungsrisiken

Vertragsrisiken / Technische Risiken

Besondere Risiken aus bestehenden Verträgen, insbesondere Gewährleistungen, Haftung, Vertragsstrafen, Bürgschaften und Garantien, werden durch die Bildung angemessener Rückstellungen berücksichtigt und hinsichtlich der Höhe der gebildeten Risikovorsorge im Rahmen des Risiko- und Qualitätsmanagement regelmäßig überprüft.

Das Unternehmen investiert kontinuierlich in die Weiterentwicklung bestehender Technologien und sichert das Know-how durch weltweite Patente ab. Schwankungen in den Personal- und Produktionskapazitäten gleichen wir durch die Flexibilitätspotentiale und den Einsatz regionaler Dienstleister innerhalb bestimmter Bandbreiten aus. Ausfälle und Unterbrechungen von Produktionsprozessen sind durch Versicherungsverträge abgedeckt. Der starken Rohstoffnachfrage wirken wir durch langfristige Lieferverträge und rechtzeitige Beschaffungsplanung entgegen.

Insgesamt sind besondere Leistungsrisiken nach heutigem Kenntnisstand nicht bekannt.

B. Chancen

In den Wachstumsregionen und den Schwellenländern werden enorme Anstrengungen unternommen, die notwendige Infrastruktur für die weitere Entwicklung der Volkswirtschaften aufzubauen. Die starke operative Einbindung in den Konzernbereich Voith Paper öffnet uns in den wichtigen Wirtschaftsregionen die Möglichkeit, am stetigen Wachstum teilzuhaben.

In Europa und Nordamerika führen die Stilllegungen von Papiermaschinen zu höheren Anforderungen an die Flexibilität der verbleibenden Maschinen. Diese müssen technisch in die Lage versetzt werden, mehrere Papiersorten herstellen zu können. Dies eröffnet uns ein Geschäftspotential für Umbauten. Daneben sehen wir vor dem Hintergrund der langfristig steigenden Energiepreise Absatzchancen für AMB-Produkte zur Senkung des Energieverbrauchs der Maschinen.

Die weitere Entwicklung und Vermarktung von AMB-Produkten sichert uns mittel- und langfristig ein hohes Wachstum und führt zu einer gewissen Unabhängigkeit vom Neumaschinengeschäft.

Mit der technischen Innovation des Unternehmens in neue Produkte und Produktweiterentwicklungen im Kalander- und Rollenschneidebereich stärken wir unsere Marktposition auf hohem Niveau.

V. Prognosebericht

Die Weltwirtschaft befindet sich am Rande einer Rezession. Die unsichere Lage auf den Finanzmärkten und die unsicheren Aussichten für Industrieunternehmen und Arbeitnehmer werden zu deutlich geringeren Investitionen und zu einem Rückgang des privaten Konsums führen. Das Wirtschaftswachstum wird daher sehr gering ausfallen.

Inwieweit die Krise auch den bisherigen Wachstumsmotor China mittelfristig einbremsen wird, ist unklar. Auf Sicht von zwölf Monaten ist aber auch hier ein Rückgang der hohen Wachstumsraten zu erwarten.

Für das Geschäftsjahr 2008/09 planen wir einen Auftragseingang in Höhe von 153,5 Mio. EUR sowie Umsatzerlöse in Höhe von 197 Mio. EUR. Die Gesamtleistung wird bei rund 188 Mio. EUR liegen. Es soll ein handelsrechtlicher Jahresüberschuss von 10,0 Mio. EUR erzielt werden.

VI. Nachstichtagsereignisse

Wesentliche Nachstichtagsereignisse mit materieller Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage liegen nicht vor.

 

Krefeld, 4. November 2008

Voith Paper GmbH, Krefeld

Die Geschäftsführung

Bilanz zum 30. September 2008

Aktiva

EUR EUR 30.9.2007
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 569.219,00 892
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.963.210,00 2.163
2.532.429,00 3.055
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.238.373,00 4.631
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.696.781,01 1.418
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.648.825,13 42
6.583.979,14 6.091
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.811.151,81 24.811
2. Beteiligungen 3.959.293,24 3.950
28.770.445,05 28.761
37.886.853,19 37.907
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.068.029,56 3.279
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 68.407.970,44 43.618
3. Geleistete Anzahlungen 2.523.957,77 1.262
4. Erhaltene Anzahlungen - 73.999.957,77 - 48.159
0,00 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.116.227,59 10.670
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 56.172.481,27 49.805
3. Sonstige Vermögensgegenstände 536.651,18 502
62.825.360,04 60.977
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 36.573,00 124
62.861.933,04 61.101
100.748.786,23 99.008

Passiva

EUR EUR 30.9.2007
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 603.000,00 603
II. Kapitalrücklage 68.329.563,33 68.330
III. Verlustvortrag - 53.201.809,82 - 59.506
IV. Jahresfehlbetrag/-überschuss - 2.229.260,09 6.304
13.501.493,42 15.731
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 10.868.920,00 10.856
2. Steuerrückstellungen 0,00 0
3. Sonstige Rückstellungen 30.568.000,00 35.231
41.436.920,00 46.087
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 19.042.938,54 15.772
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.740.934,29 7.729
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.456.137,17 12.149
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 68
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.570.362,81 1.472
45.810.372,81 37.190
100.748.786,23 99.008

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2007 bis zum 30. September 2008

EUR EUR 01.10.2006 - 30.09.2007
TEUR
1. Umsatzerlöse 131.517.736,24 145.061
2. Erhöhung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen 24.789.970,44 361
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 484.091,31 205
4. Sonstige betriebliche Erträge 14.914.826,12 19.041
171.706.624,11 164.668
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 68.694.100,72 57.903
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 12.995.061,08 11.682
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 42.841.864,81 42.884
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 7.872.466,92 8.021
davon für Altersversorgung EUR 399.286,44 (Vj. TEUR 469)
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.627.048,11 3.695
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 41.053.637,37 37.766
176.084.179,01 161.951
9. Erträge aus Beteiligungen 2.243.229,00 3.922
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 1.243.229,00 (Vj. TEUR 3.922)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 971.108,62 1.258
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 953.590,58 (Vj. TEUR 1.227)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 775.457,97 844
davon an verbundene Unternehmen EUR 172.711,66 (Vj. TEUR 212)
2.438.879,65 4.336
12. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 1.938.675,25 7.053
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 269.844,87 563
14. Sonstige Steuern 20.739,97 186
290.584,84 749
15. Jahresfehlbetrag/-überschuss - 2.229.260,09 6.304

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Oktober 2007 bis zum 30. September 2008

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.10.2007
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
30.09.2008
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.091.720,73 8.550,00 248.316,60 0,00 2.851.954,13
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.237.834,05 0,00 0,00 0,00 5.237.834,05
8.329.554,78 8.550,00 248.316,60 0,00 8.089.788,18
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 32.179.967,83 138.261,61 1.126,84 0,00 32.317.102,60
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.476.083,34 849.001,50 603.692,08 0,00 13.721.392,76
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 42.080,03 1.606.745,10 0,00 0,00 1.648.825,13
45.698.131,20 2.594.008,21 604.818,92 0,00 47.687.320,49
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 30.885.707,76 0,00 0,00 0,00 30.885.707,76
2. Beteiligungen 6.843.624,89 8.944,35 0,00 0,00 6.852.569,24
37.729.332,65 8.944,35 0,00 0,00 37.738.277,00
91.757.018,63 2.611.502,56 853.135,52 0,00 93.515.385,67
Kumulierte Abschreibungen
01.10.2007
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
30.09.2008
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.199.903,73 331.148,00 248.316,60 0,00 2.282.735,13
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.075.003,05 199.621,00 0,00 0,00 3.274.624,05
5.274.906,78 530.769,00 248.316,60 0,00 5.557.359,18
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 27.548.549,83 1.531.306,61 1.126,84 0,00 29.078.729,60
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.058.608,33 564.972,50 598.969,08 0,00 12.024.611,75
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
39.607.158,16 2.096.279,11 600.095,92 0,00 41.103.341,35
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 6.074.555,95 0,00 0,00 0,00 6.074.555,95
2. Beteiligungen 2.893.276,00 0,00 0,00 0,00 2.893.276,00
8.967.831,95 0,00 0,00 0,00 8.967.831,95
53.849.896,89 2.627.048,11 848.412,52 0,00 55.628.532,48
Buchwerte
30.09.2008
EUR
30.09.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 569.219,00 891.817,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.963.210,00 2.162.831,00
2.532.429,00 3.054.648,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.238.373,00 4.631.418,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.696.781,01 1.417.475,01
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.648.825,13 42.080,03
6.583.979,14 6.090.973,04
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.811.151,81 24.811.151,81
2. Beteiligungen 3.959.293,24 3.950.348,89
28.770.445,05 28.761.500,70
37.886.853,19 37.907.121,74

Anhang für das Geschäftsjahr 2007/2008

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Firmenwert wird entsprechend den steuerrechtlichen Vorschriften über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Soweit steuerlich zulässig (Zugänge bis 31. Dezember 2007), wird für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt.

Bei unterjährigen Zugängen neuer Vermögensgegenstände werden die Abschreibungen pro rata temporis vorgenommen.

Sämtliche ab dem 1. Januar 2008 zugegangenen, abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen 150,00 Euro und 1.000,00 Euro werden in einem jahresbezogenen Sammelposten zusammengefasst und losgelöst vom Zeitpunkt des Zugangs linear über fünf Jahre abgeschrieben.

Bewegliche Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungs- oder Herstellungskosten bis 410,00 Euro bzw. ab dem 1. Januar 2008 bis 150,00 Euro werden im Jahr der Anschaffung oder Herstellung in voller Höhe abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Im Sachanlagevermögen sind für Modelle und Werkzeuge Festwerte in Höhe von TEUR 428 enthalten.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Im Geschäftsjahr 2007/08 wurden die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen gemäß folgender Gängigkeitsbewertung abgewertet:

Lagerdauer Abschlag
%
weniger als 1 Jahr 0
1 Jahr bis 2 Jahre 20
2 Jahre bis 3 Jahre 50
Mehr als 3 Jahre 80

Im Geschäftsjahr 2006/07 wurden die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen unter Anwendung historischer durchschnittlicher Abwertungssätze sowie einer detaillierten Einzelbetrachtung bestimmter Materialbestände bewertet. Der Effekt aus der Umstellung beträgt TEUR 516.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Soweit erforderlich wurde verlustfrei bewertet, d. h., es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Die erhaltenen Anzahlungen wurden, wie auch im Vorjahr, offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist, nachdem externe Kreditsicherungen, die auf diesen Forderungsbestand entfallen (Bürgschaften, Versicherungen etc.), in Abzug gebracht wurden, durch pauschale Abschläge in Höhe von 3,0 % (Vj. 3,0 %) auf inländische Forderungen und 5,0 % (Vj. 5,0 %) auf ausländische Forderungen berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Anwendung der Richttafeln 2005 G ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Soweit die zugrunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält oder eine Rentenverpflichtung ohne Gegenleistung darstellt, wurde die Rückstellung zum Barwert mit einem Zinsfuß von 6,0 % angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkurs am Buchungsstichtag eingebucht. Falls keine Kurssicherung vorliegt, werden Forderungen mit dem niedrigeren und Verbindlichkeiten mit dem höheren Devisenkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Beteiligung
%
Eigenkapital in 1.000 LW Ergebnis in 1.000 LW
Unmittelbare Beteiligungen Inland
Voith Paper Unterstützungskasse GmbH, Krefeld TEUR 100 1.939 1) - 4 1)
Voith Paper Krieger GmbH & Co. KG, Mönchengladbach TEUR 85 1.852 1) 264 1)
Voith Paper Krieger Verwaltungs-GmbH, Mönchengladbach TEUR 85 67 1) 6 1)
Voith Paper Fabrics Düren GmbH, Krefeld TEUR 10 142.421 1) - 578 1)
Ausland
Voith Paper Ltd., Manchester/ Großbritannien TGBP 100 6.280 1) 555 1)
Voith Sulzer Papertec Green Bay Corp;Green Bay/USA TUSD 100 1.150 1) 55 1)
Voith Paper Walztechnik AG, Zürich/Schweiz TCHF 100 225 1) 635 1)
GAW technologies GmbH, Graz/Österreich TEUR 20 9.257 2) 5.870 2)
Mittelbare Beteiligungen über die GAW technologies, Österreich
GAW PCS Ltd., Vancouver/Kanada TEUR 100 57 3) - 1 3)
GAW Handel und Consulting GmbH, Graz/Österreich TEUR 100 104 4) 10 4)
GAW PCS Inc., Chicago/USA TEUR 100 263 4) 26 4)
GAW Ltda, Sao Paulo/Brasilien TEUR 85 17 4) - 13 4)
GAW Trading Ltd, Kunshan/China (in Gründung) TUSD 100 210 5)

1) Letzter verfügbarer Jahresabschluss datiert auf den 30. September 2008.
2) Letzter verfügbarer Jahresabschluss datiert auf den 29. Februar 2008.
3) Letzter verfügbarer Jahresabschluss datiert auf den 28. Februar 2007.
4) Letzter verfügbarer Jahresabschluss datiert auf den 31. Dezember 2007.
5) Die Gesellschaft befindet sich in Gründung (August 2008).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

30.9.2008
TEUR
30.9.2007
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.116 10.670
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 56.172 49.805
davon gegen die Gesellschafterin (3.274) (4.561)
Sonstige Vermögensgegenstände 537 502
davon aus Steuern (331) (161)
62.825 64.977

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 3.274 betreffen die Umsatzsteuer, da sie Organträgerin der umsatzsteuerlichen Organschaft ist.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Finanzforderungen in Höhe von TEUR 47.860 (Vj. TEUR 41.765) gegen die Voith AG, Heidenheim (Cash-Pool).

Sonstige Rückstellungen

01.10.2007
TEUR
Umbuchung
TEUR
Verbrauch
TEUR
Auflösung
TEUR
Zuführung
TEUR
30.09.2008
TEUR
Auftragsbezogene Rückstellungen
Gewährleistungen
Einzelrisiken 4.240 0 1.888 1.754 2.812 3.410
Pauschale Risiken 8.175 0 3.697 0 872 5.350
12.415 0 5.585 1.754 3.684 8.760
Nachlaufkosten 4.810 0 1.744 1.498 4.132 5.700
Pönalen 1.110 0 450 523 233 370
Verluste im Auftragsbestand 40 0 40 0 0 0
5.960 0 2.234 2.021 4.365 6.070
18.375 0 7.819 3.775 8.049 14.830
Personalbereich
Boni und Tantiemen 1.525 0 1.525 0 1.610 1.610
Urlaubsverpflichtungen und Zeitguthaben 4.458 871 2.137 0 1.730 4.922
Weihnachtsgeld 797 158 955 0 953 953
Altersteilzeit 4.223 0 506 0 514 4.231
Personalmaßnahmen 732 0 508 13 74 285
Sonstige Personalrückstellungen 2.636 337 1.150 176 979 2.626
Sozialversicherungsbeiträge für obige Personalrückstellungen 1.366 - 1.366 0 0 0 0
15.737 0 6.781 189 5.860 14.627
Übrige Bereiche
Ausstehende Rechnungen 483 0 433 0 423 473
Sonstige Rückstellungen 636 0 194 2 198 638
1.119 0 627 2 621 1.111
35.231 0 15.227 3.966 14.530 30.568

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit 30.9.2008 Restlaufzeit Gesamt
in TEUR
bis 1 Jahr
in TEUR
1 bis 5 Jahre
in TEUR
über 5 Jahre
in TEUR
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 19.043 0 0 19.043
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 18.741 0 0 18.741
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.717 800 939 6.456
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.570 0 0 1.570
- davon aus Steuern (875) (0) (0) (875)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (0) (0) (0) (0)
Art der Verbindlichkeit 30.9.2007 Restlaufzeit Gesamt
in TEUR
bis 1 Jahr
in TEUR
1 bis 5 Jahre
in TEUR
über 5 Jahre
in TEUR
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 15.772 0 0 15.772
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.729 0 0 7.729
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 10.406 800 943 12.149
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 68 0 0 68
5. Sonstige Verbindlichkeiten 1.472 0 0 1.472
- davon aus Steuern (771) (0) (0) (771)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (0) (0) (0) (0)

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 104. Bei diesen Haftungsverhältnissen handelt es sich um Exporteurerklärungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen in Höhe von TEUR 4.682 sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 1.956). Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:

TEUR
Jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 3.028
Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen 1.654

Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 1 und 5 Jahren. Zwischen der Voith Paper GmbH & Co. KG, Heidenheim, und der Gesellschaft besteht ein unbefristeter Mietvertrag betreffend Gebäude und Grundstücke, welcher halbjährlich kündbar ist.

Derivative Finanzinstrumente

Die Gesellschaft hat zum 30. September 2008 keine Devisentermingeschäfte oder sonstige derivative Finanzinstrumente abgeschlossen.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

2007/08 2006/07
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse
- nach Tätigkeitsbereichen
Papierveredelungsmaschinen 127.774 97,3 141.523 97,6
Lohnarbeiten, Dienstleistungen 1.825 1,4 2.419 1,7
Lizenzerlöse 1.573 1,2 911 0,6
Sonstige 346 0,1 208 0,1
131.518 100,0 145.061 100,0
- nach Regionen
Inland 68.292 51,9 93.801 64,7
Übriges Europa 21.072 16,0 22.445 15,5
Übrige Länder 42.154 32,1 28.815 19,8
131.518 100,0 145.061 100,0

Sonstige betriebliche Erträge

2007/08 2006/07
TEUR % TEUR %
Erträge aus dem Verbrauch von
- Rückstellungen 8.338 55,9 10.213 53,6
Erträge aus der Auflösung von
- Rückstellungen 3.995 26,8 4.806 25,2
- Einzelwertberichtigungen auf Forderungen 36 0,2 106 0,6
- Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen 65 0,4 436 2,3
Erträge aus der Zuschreibung auf Finanzanlagen 0 0,0 550 2,9
Sonstige periodenfremde Erträge 124 0,8 17 0,1
Sonstige 2.357 15,9 2.913 15,3
14.915 100,0 19.041 100,0

Bei den sonstigen periodenfremden Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Anlageverkäufen, Ausbuchung von Verbindlichkeiten und Zahlungseingänge auf abgeschriebene Forderungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

2007/08 2006/07
TEUR % TEUR %
Auftragsbezogene Aufwendungen 8.644 21,1 9.783 25,9
Personalabfindungen/Sozialpläne 1.093 2,7 396 1,1
Vertriebsbezogene Aufwendungen 12.377 30,2 12.534 33,2
Administrative Aufwendungen 1.468 3,5 1.566 4,2
Sonstige periodenfremde Aufwendungen 189 0,4 98 0,2
Verwaltungsbezogene Aufwendungen 17.283 42,1 13.388 35,4
41.054 100,0 37.765 100,0

Bei den sonstigen periodenfremden Aufwendungen handelt es sich um Verluste aus Anlageabgängen und Aufwendungen aus Forderungsausfällen.

Sonstige Angaben

Aufsichtsrat

Dr. Hans-Peter Sollinger, Heidenheim (Vorsitzender) - Vorstand der Voith AG, Heidenheim, und Geschäftsführer der Voith Paper Holding Verwaltungs GmbH, Heidenheim

Norbert Nettesheim, Heidenheim - Geschäftsführer der Voith Paper Holding Verwaltungs GmbH, Heidenheim

Christoph Golm, Neuss, als Arbeitnehmervertreter - Sachbearbeiter IT/CAD - ab 26. Juni 2008

Friedrich Klees, Neuss, als Arbeitnehmervertreter - Ausbilder - bis 25. Juni 2008

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat erhält keine Bezüge.

Beirat

Dr. Hans-Peter Sollinger, Heidenheim (Vorsitzender) - Vorstand der Voith AG und Geschäftsführer der Voith Paper Holding Verwaltungs GmbH, Heidenheim

Bertram Staudenmaier, Königsbronn (stellvertr. Vorsitzender) - Vorstand der Voith AG und Geschäftsführer der Voith Paper Holding Verwaltungs GmbH, Heidenheim

Norbert Nettesheim, Heidenheim - Geschäftsführer der Voith Paper Holding Verwaltungs GmbH, Heidenheim

Stephan Bocken, Gempen/Schweiz - Geschäftsführer der Voith Paper Holding Verwaltungs GmbH, Heidenheim

Kurt Brandauer, Heidenheim - Geschäftsführer der Voith Paper Holding Verwaltungs GmbH, Heidenheim

Andreas Endters, Heidenheim - Geschäftsführer der Voith Paper Holding Verwaltungs GmbH, Heidenheim (bis 31. März 2008)

Antti Kaunonen, Heidenheim - Geschäftsführer der Voith Paper Holding Verwaltungs GmbH, Heidenheim (ab 01. Januar 2008)

Rudolf Estermann, St. Pölten - Geschäftsführer der Voith Paper Holding Verwaltungs GmbH, Heidenheim

Dr. Roland Münch, Mannheim - Vorstand der Voith AG und Geschäftsführer der Voith Paper Holding Verwaltungs GmbH, Heidenheim (bis 31. Dezember 2007)

Martin Scherrer, Ulm - Geschäftsführer der Voith Paper Holding Verwaltungs GmbH, Heidenheim (ab 01. April 2008)

Gesamtbezüge des Beirats

Der Beirat erhält keine Bezüge.

Geschäftsführung

Thomas Koller, Tönisvorst (Vorsitzender)

Matthias Bächle, Kempen

Hans-Peter Marleaux, Krefeld

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen für das Geschäftsjahr 2007/08 EUR 791.146,12 (Vj. EUR 682.600,04).

Gesamtbezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung

Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 30. September 2008 auf EUR 925.868,00 (Vj. EUR 947.744,00).

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2007/08 2006/07
Angestellte 496 503
Gewerbliche Arbeitnehmer 191 192
687 695
Auszubildende 39 35
726 730

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Voith AG, Heidenheim, einbezogen. Der Konzernabschluss der Voith AG wird seinerseits in den Konzernabschluss der JMV GmbH & Co. KG, Heidenheim, als oberste Muttergesellschaft, einbezogen. Beide Konzernabschlüsse werden beim elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Gesellschaft zum 30. September 2008 nicht verpflichtet, da die Voith AG in ihrer Eigenschaft als deutsche Konzernleitung zum 30. September 2008 einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht mit befreiender Wirkung für die Gesellschaft erstellt; dieser ist am Sitz der Voith AG, Heidenheim, bzw. beim Amtsgericht Ulm unter der Nummer HRB 1319 erhältlich.

 

Krefeld, 4. November 2008

Voith Paper GmbH, Krefeld

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Voith Paper GmbH, Krefeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2007 bis 30. September 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, 4. November 2008

Ernst & Young AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Viering, Wirtschaftsprüfer

Malcharek, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss der Voith Paper GmbH

Unter Verzicht auf die Einhaltung sämtlicher Form- und Fristvorschriften beschließt der Gesellschafter der Voith Paper GmbH, Krefeld, die Voith Paper GmbH & Co. KG, Heidenheim

im schriftlichen Umlaufverfahren:

1.

Der Jahresabschluss zum 30. September 2008, der mit einer Bilanzsumme von 100.748.786,23 € und einem Jahresfehlbetrag von 2.229.260,09 € abschließt, wird festgestellt.

2.

Der Bilanzverlust in Höhe von 55.431.069,91 € bestehend aus dem Verlustvortrag in Höhe von € 53.201.809,82 und dem laufenden Jahresfehlbetrag von € 229.260,09 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Der Geschäftsführung wird für das Geschäftsjahr 2007 /2008 Entlastung erteilt.

4.

Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2008 / 2009 wird Ernst & Young, Stuttgart, gewählt.

 

Heidenheim, 2009-01-13

Für Voith Paper GmbH & Co. KG
Voith Paper Verwaltungs GmbH

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