BITMARCK Holding GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Michael Heutmann since 8/15/2017 | Managing Director |
Johann Bernthaler since 2/14/2008 | Managing Director |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
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Official financial statements and annual reports
BITMARCK Service GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023BITMARCK SERVICE GMBH, ESSENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023BITMARCK SERVICE GMBH, ESSEN1. Allgemeine Angaben Die BITMARCK Service GmbH (im Folgenden kurz: "BMS" oder "Gesellschaft") mit Sitz in Essen ist im Handelsregister beim Amtsgericht Essen unter der Nummer HRB 16863 eingetragen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren verwendet worden. Die zur Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind unter Beachtung des Kriteriums der Wesentlichkeit teilweise in den Anhang übernommen worden. Darstellung, Gliederung und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen im Wesentlichen den Vorjahresgrundsätzen. Das Gliederungsschema gemäß § 266 HGB wurde um folgende Positionen erweitert:
Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der BITMARCK Holding GmbH, Essen. Die Geschäftsanteile der Gesellschaft befinden sich im Eigentum der BITMARCK Holding GmbH, Essen. Der Jahresabschluss der BITMARCK Service GmbH, Essen, wird in den Konzernabschluss der BITMARCK Holding GmbH, Essen, einbezogen. Die BITMARCK Holding GmbH stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss kann am Sitz der Gesellschafterin, 45145 Essen, Kruppstraße 64 eingesehen werden und wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Abschreibungsmethodik:
Mit Vermögenskauf- und Übertragungsvertrag vom 16.Februar 2022 erwarb die BITMARCK Service GmbH die Softwarelösung "DIAS ANALYTICS" von der TERRANET Software GmbH. Für den hieraus resultierenden Geschäftswert wurde eine handelsrechtliche Nutzungsdauer von 10 gewählt. Ein weiterer Geschäftswert resultierte aus der im Jahre 2017 erfolgten Übernahme der Bereiche BI (Business Intelligence) und Telematik von der BITMARCK Software GmbH. Es wurde eine Nutzungsdauer von 15 Jahren gewählt, da die Geschäftsbereiche BI (Business Intelligence) und Telematik zukunftsträchtige Komponenten in der IT-Landschaft der Kassen darstellen und weiter ausgebaut werden müssen. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Genossenschaftsanteile sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz bei dauernder Wertminderung mit einem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag erforderlich ist. Sofern der Grund entfallen ist, werden Wertaufholungen vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die liquiden Mittel sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden durch Bildung angemessener Wertberichtigungen berücksichtigt. Im Berichtsjahr wurde auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,00 % vorgenommen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen ermittelt. Die Berechnung erfolgte nach der "Projected-Unit-Credit-Methode" (kurz "PUC-Methode). Nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde die Vereinfachungsregelung in Anspruch genommen. Demnach erfolgt die Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Gemäß Vorgabe durch die Deutsche Bundesbank beträgt dieser Zinssatz zum 31. Dezember 2023 1,82 % (i. Vj. 1,78 %). Als Gehaltstrend für die Aktiven wurden 2,00 % (i. Vj. 2,00 %) zu Grunde gelegt. Der Rententrend beträgt 1,00% (i.Vj.1,00 %). Als Rechnungsgrundlagen für die Rückstellungsberechnung dienen ferner die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023 unter Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen 10 Jahre sowie des durchschnittlichen Marktzinssatzes über die vergangenen 7 Jahre beläuft sich auf TEUR 141 (i.Vj. TEUR 602). Die Gesellschaft hält Wertpapiere, welche Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 HGB darstellen. Die verpfändeten Wertpapiere werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den betreffenden Verpflichtungen verrechnet. Sie betreffen das von der IKK- Betriebliche Zusatzversorgung e.G. treuhänderisch verwaltete Vermögen zur Finanzierung der von der BITMARCK Service GmbH an die ehemaligen Mitarbeiter der IT-Abteilung des IKK- Bundesverbandes zugesagten betrieblichen Altersversorgung. Die Anschaffungskosten betragen TEUR 2.547. Der Zeitwert zum Bilanzstichtag beläuft sich auf TEUR 2.909 (i. Vj. TEUR 2.683). Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde anhand von Marktpreisen auf einem aktiven Markt bestimmt. Die Saldierung der zum Erfüllungsbetrag bewerteten Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 6.405 (i. Vj. TEUR 5.915) mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 2.909 (i. Vj. TEUR 2.683) führt zu einem passivischen Überhang von TEUR 3.496 (i. Vj. TEUR 3.233), der gemäß § 266 Abs. 3 B.1. HGB unter dem Bilanzposten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen wird. Nach Einigung mit dem BKK BV (in 2019) wurde ein Guthaben bei der Hamburger Pensionsrückdeckungskasse (kurz "HPR") für die Bedienung der vom BKK BV übernommenen Pensionsverpflichtungen für die ehemaligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des BKK BV (deren Arbeitsverhältnisse im Rahmen der Gründung der IT-Allianz vom BKK BV auf die BMS übertragen worden waren) übernommen. Diese Finanzmittel stellen ebenfalls nach § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 HGB -Deckungsvermögen dar. Die Saldierung der zum Erfüllungsbetrag bewerteten Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 3.361 (i. Vj. TEUR 3.353) mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 2.942 (i. Vj. TEUR 2.904) führt zu einem passivischen Überhang von TEUR 419 (i. Vj. passivischer Überhang TEUR 449), der gemäß § 266 Abs. 3 B.1. HGB unter dem Bilanzposten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen wird. Zinsen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen (TEUR 99 i.Vj. TEUR 321) wurden mit Erträgen aus dem Fondsvermögen (TEUR 423 i.Vj. TEUR 215) saldiert. Die Steuerrückstellungen wurden in Höhe der erwarteten zukünftigen Zahlung gebildet. Die sonstigen Rückstellungen tragen allen erkennbaren und ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohenden Verlusten aus schwebenden Geschäften Rechnung und wurden grundsätzlich in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, mit dem die Gesellschaft voraussichtlich in Anspruch genommen wird oder den sie zur Abdeckung des jeweiligen Risikos benötigt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden gegebenenfalls berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst. Die Bewertung dieser Altersteilzeitverpflichtungen erfolgt auf der Basis der Rechnungsgrundlagen "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck. Der Rechnungszins ist den von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 bekannt gegebenen Abzinsungssätzen für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren entnommen und beträgt 1,74 % (i. Vj. 1,44 %). Die Dynamisierung der Leistungen in der Arbeits- und Freistellungsphase wird mit 2,00 % p.a. in die Bewertung einbezogen. Die Altersteilzeitverpflichtungen wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 Halbsatz 1 HGB mit dem Deckungsvermögen saldiert. Die Anschaffungskosten betragen TEUR 187. Der Zeitwert des Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 327 (i. Vj. TEUR 187) wurde mit dem Erfüllungsbetrag der Altersteilzeitverpflichtung in Höhe von TEUR 527 (i. Vj. TEUR 311) saldiert. Der sich ergebende Saldo in Höhe von TEUR 200 (i. Vj. TEUR 124) wird in der Bilanz im Berichtsjahr auf der Passivseite unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Die Gesellschaft bilanziert zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen sowie für Sterbegeldverpflichtungen. Rechtsgrundlage für die Rückstellungen ist der Manteltarifvertrag vom 30. November 2010. Die Bewertung beider Verpflichtungen erfolgte mittels der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Als weitere Annahme wurde ein Anwartschaftstrend von 2,00 % p. a. zu Grunde gelegt. Der zum 31. Dezember 2023 verwendete Diskontierungszinssatz betrug 1,75 % (i.Vj. 1,44 %). Die Erfolgswirkung aus der Änderung von Abzinsungssätzen wird im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs.1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. 3. Erläuterung zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in Anlage zum Anhang dargestellt. Sämtliche ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr vor Ablauf eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus von der Gesellschaft erbrachten Lieferungen und Leistungen an die übrigen Konzerngesellschaften. Es bestehen Forderungen gegen die Alleingesellschafterin aus dem Cash-Pooling in Höhe von TEUR 448 (i. Vj. TEUR 1.981) sowie aus sonstigen Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6 (i. Vj. TEUR 33). Die zum 31. Dezember 2023 ausgewiesenen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten stellen ausschließlich Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, insbesondere für vorausbezahlte Wartungs- und Lizenzgebühren dar, die zu Aufwand im Geschäftsjahr 2024 führen. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen mit TEUR 673 (i. Vj. TEUR 1.078) Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, mit TEUR 1.089 (i. Vj. TEUR 873) Rückstellungen für Urlaub und Mehrarbeit und mit TEUR 319 (i. Vj. TEUR 311) Rückstellungen für Tantiemen und Zielvereinbarungen. Sämtliche ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sie sind unbesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind, resultieren aus bezogenen Leistungen der übrigen Konzerngesellschaften. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft mit TEUR 22.458 vereinnahmte Entgelte für die Bereitstellung von Softwarelizenzen für die ePA- Ausbaustufen (Zeitraum 1.1.2023 bis 31.12.2032). Passive latente Steuern aus der Differenz der Zeit- und Buchwerte des Wertpapiervermögens (Deckungsvermögen) wurden mit aktiven latenten Steuern auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze der Pensionsrückstellung, Sterbegeldrückstellung, Urlaubsrückstellung, Gleitzeitrückstellung sowie Altersteilzeitrückstellungen verrechnet. Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz in Höhe von 32,625 % (Vorjahr: 32,625 %) angesetzt. Insgesamt ergibt sich ein Aktiv-überhang. 4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland erzielt. Die Erlöse betreffen im Wesentlichen mit TEUR 27.044 (i. Vj. TEUR 24.729) Clearing Leistungen, mit TEUR 10.442 (i. Vj. TEUR 10.270) BI- Leistungen, mit TEUR 7.350 (i. Vj. TEUR 8.860) Erlöse aus der elektronischen Gesundheitskarte, mit TEUR 18.755 (i. Vj. TEUR 14.403) Erlöse aus der ePA (inkl. bitIAM und Betrieb SigD/IAM) und mit TEUR 5.415 (i. Vj. TEUR 4.304) sonstige Dienstleistungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten mit TEUR 205 (i. Vj. TEUR 845) periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen TEUR 3.615 (i. Vj. TEUR 2.875) für das Shared Service Entgelt, TEUR 1.793 (i. Vj. TEUR 1.391) für Raumkosten, sowie TEUR 215 (i. Vj. TEUR 119) für periodenfremde Aufwendungen (Nachberechnungen für Vorperioden) enthalten. 5. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und Sonstige finanzielle Verpflichtungen Auf der Grundlage einer tarifvertraglichen Vereinbarung haben die BITMARCK Gesellschaften ihre Arbeitnehmer zur Gewährung einer Betriebsrente bei der Allianz Zusatzversorgungskasse pflichtversichert. Die Beiträge werden im Rahmen eines Umlageverfahrens erhoben. Nach ununterbrochener Betriebszugehörigkeit von 6 Monaten beträgt der Arbeitgeberanteil 4,0% der versorgungsfähigen Bezüge des Mitarbeiters. Der Arbeitnehmeranteil beträgt 1,41% der jeweiligen versorgungsfähigen Bezüge. Es besteht eine subsidiäre Einstandspflicht der BITMARCK-Gesellschaften als Arbeitgeber. Die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme wird aufgrund der Kenntnisse über die Vermögenslage der Zusatzversorgungskasse als gering eingestuft. Darüber hinaus bestanden zum 31. Dezember 2023 keine Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 29.180 (i. Vj. TEUR 28.320) resultieren im Wesentlichen aus Dienstleistungs- und Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 9.746 (i. Vj. TEUR 13.636), davon verbundene Unternehmen TEUR 4.288 (i.Vj. TEUR 4.448) sowie aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 10.693 (i. Vj. TEUR 6.434) Die Verpflichtung aus Mietverträgen besteht dabei aus abgeschlossenen Verträgen über die Anmietung von Geschäftsräumen der Kruppstraße in Höhe von TEUR 4.650 (Vermietung durch BITMARCK Holding GmbH). Mit Wirkung zum Januar 2009 hat die Gesellschaft mit der BITMARCK Holding GmbH einen Dienstleistungsvertrag geschlossen, der die Übernahme von zentralen betrieblichen Aufgaben zum Gegenstand hat, um Arbeitsabläufe im Konzern zu zentralisieren und zu vereinheitlichen. Hierzu gehören: Personal, Recht, Finanzen/Controlling, Marketing/Vertriebskoordination, IT-Sicherheit/Datenschutz, Revision/IT-Revision, Einkauf/Ausschreibungen und die Leistungen der Betriebsorganisation. Die Entgelte wurden letztmalig im Jahr 2023 angepasst. Dieser Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit und ist mit einer Frist von 12 Monaten zum Kalenderjahresende kündbar. Innerhalb der Mindestrestlaufzeit bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 8.742 (i. Vj. TEUR 8.251). Prüferhonorar Das im Geschäftsjahr 2023 im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB betrug TEUR 21 (i. Vj. TEUR 18) für Abschlussprüfungsleistungen. Geschäftsführung Herr Michael Heutmann, Bocholt, Geschäftsführer Hinsichtlich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9 a) und b) HGB wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 274 (i. Vj. 246) Mitarbeiter (Gruppe der Angestellten) beschäftigt. 6. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB beträgt TEUR 70 (i. Vj. TEUR 105) und resultiert aus der Bewertung des Deckungsvermögens zum Zeitwert. Ferner beträgt der ausschüttungsgesperrte Betrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB TEUR 141 (i. Vj. TEUR 602). 7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, über die zu berichten wäre, liegen nicht vor.
Essen, den 22. April 2024 Michael Heutmann, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023DER BITMARCK SERVICE GMBH, ESSEN1. Rahmenbedingungen und Geschäftstätigkeit 1.1 Rahmenbedingungen Die BITMARCK Service GmbH ist hundertprozentige Tochter der BITMARCK Holding GmbH und Teil der BITMARCK-Unternehmensgruppe. Sie stellt ihren Kunden digitale Services zur Verfügung, die die Akteure im Gesundheitswesen untereinander vernetzen, entwickelt moderne Data-Science-Lösungen und betreibt als eine der größten Datenstellen in der GKV den elektronischen Datenaustausch für ihre Kunden. 1.2 Geschäftstätigkeit Im Fokus der Geschäftstätigkeit steht die Unterstützung der Kunden durch die Bereitstellung qualitätsgesicherter Daten und digitaler Lösungen, die Vernetzung von Anwendungssystemen im Gesundheitswesen sowie die kundenspezifische Analyse und Bewertung von Finanz- und Gesundheitsdaten. In enger Abstimmung mit unseren Kunden, der Beteiligung an der Konzeption von Anwendungen und der Modellierung von Prozessen in der GKV sowie durch die Umsetzung von Innovationen zusammen mit den Kunden, werden beständig neue digitale Lösungsangebote und Services realisiert und in den Markt gebracht. Die BITMARCK Service GmbH führt ein monatliches Berichtswesen mit Darstellung und Analyse wesentlicher Finanz-KPIs (Key-Performance-Indicators) und der Gewinn- und Verlustrechnung durch. Diese Kennzahlen werden den Plangrößen gegenübergestellt und in Form von Quartalsberichten mit der BITMARCK Holding abgestimmt und in den Gremien der BITMARCK präsentiert. Neben der Analyse und dem Soll-Ist-Abgleich erfolgt eine monatlich fortlaufende Prognose der Gewinn- und Verlustrechnung und der wesentlichen Finanz-KPIs zum laufenden Geschäftsjahr. Vor allem anhand der Betriebsleistung sowie des Betriebsergebnisses steuert die Geschäftsführung der BITMARCK Service GmbH das Geschäft. 2. Wirtschaftsbericht Der Kernmarkt der BITMARCK-Unternehmensgruppe ist die gesetzliche Krankenversicherung in Deutschland. Prägend waren im Geschäftsjahr 2023 die durch den Gesetzgeber weiter forcierte Digitalisierung im Gesundheitswesen sowie die Unsicherheiten über die Entwicklung der Finanzlage der Krankenkassen. Von der BITMARCK Service GmbH erwarteten die Kunden einerseits Angebote zur Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse, um die Prozesseffizienz und die Servicequalität weiter zu verbessern. Andererseits aber auch die Bereitstellung digitaler Services für die Versicherten. Mit der konsequenten, strategisch geleiteten Ausrichtung an den Anforderungen der Kunden und Gesellschafter sowie der präzisen Umsetzung gesetzlicher Vorgaben zur Bereitstellung von Produkten und Services festigte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2023 seine Marktposition als verlässlicher und zukunftsorientierter Dienstleister. In den Geschäftsfeldern Digitale Vernetzung, Datenmanagement und Analytik wurden attraktive neue Serviceangebote entwickelt und die Produktentwicklungen planmäßig umgesetzt. Digitale Vernetzung Die BITMARCK Service GmbH hat die Gesamtverantwortung für die Weiterentwicklung und den Betrieb wichtiger Telematik-Anwendungen wie der elektronischen Patientenakte (ePA) und der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und betreibt selbst wichtige Teilkomponenten, wie den Signaturdienst (SigD) und das Identity Access Management (IAM). Die ePA Version 2.5 wurde termingerecht zum 01.01.2023 zur Verfügung gestellt. Mit dieser Version ist die Anbindung an das Nationale Gesundheitsportal möglich. Zudem können Informationen aus den Disease-Management-Programmen (DMP), aus digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) sowie elektronische AU-Bescheinigung den Versicherten in der ePA angezeigt werden. In diesem Jahr wurde die neue Version ePA 2.6 entwickelt und planmäßig bereitgestellt. Damit stehen ab dem 01.01.2024 weiteren Funktionen, u. a. die Anbindung an das Identity Access Management und die Einbindung weiterer medizinischer Informationsobjekte (DMP rheumatoide Arthritis, telemedizinisches Monitoring?) zur Verfügung. Von besonderer Bedeutung war der Aufbau eines sektoralen Identitätsservices zur Verwaltung digitaler Identitäten der Versicherten. Mit bitIAM 4.0 konnte BITMARCK ein neues Produkt termingerecht und gemäß den Spezifikationen der gematik zum Jahresende erfolgreich in Betrieb nehmen und an die ePA anbinden. Daneben stand 2023 die Erweiterung und Nutzung der Telematik-Infrastruktur für eine bessere und sichere Kommunikation im Gesundheitswesen im Fokus. Mit KIM (Kommunikation im Medizinwesen) wurde eine neue Kommunikationslösung geschaffen. Auf dieser Grundlage startete die Entwicklung eines neuen Messenger-Service, der eine chat-basierten Kommunikation zwischen Versicherten, Leistungserbringern und Krankenkasse ermöglicht. Der Start dieses Messenger-Dienstes ist im Januar 2025 geplant. Ein weiteres strategisches Projekt war die Ablösung einer Partnerlösung für das Kartenapplikationsmanagement (KAMS) der elektronischen Gesundheitskarte. Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit und der größeren Flexibilität hatte sich BITMARCK mit den Kunden dafür entschieden, ein eigenes Kartenmanagement-System für die eGK zu entwickeln. Die Produktentwicklung sowie die Migration aller Kunden auf die BITMARK-Lösung wurden termingerecht im Herbst 2023 abgeschlossen. Datenmanagement Die fortschreitende Digitalisierung im Gesundheitswesen hat sich im Geschäftsbereich Datenmanagement insbesondere durch die Einführung neuer Fachverfahren und neuer Datenwege manifestiert. Die BITMARCK Service GmbH konnte schnell und flexibel reagieren und mit ihrer etablierten Datenaustausch- und Clearingplattform anforderungsgerechte und stabile Lösungswege anbieten. Ein Beispiel für die Einführung von neuen Verarbeitungsstrecken, auch unter Einbindung neuer Kommunikationspartner, sind die Abfragen bei den Meldebehörden. Es erwies sich in diesem Kontext als hilfreich, die Kommunikationsstränge von Seiten der Krankenkassen und der Kommunikationspartner an einer Stelle bei der BITMARCK zu bündeln. Auch in technologischer Hinsicht konnte sich die BITMARCK Service GmbH zukunftsfähig weiterentwickeln. Die Datenübermittlung der Pflegevertrags- und Preisdaten (VPP-Daten) wurde gemeinsam mit der BITMARCK Software GmbH auf einer neuen technologischen Basis (EventHub - Eventdaten-Infrastruktur auf openshift) entwickelt. Dieser Lösungsansatz wird als Prototyp für die zukünftige Daten-Übermittlung in weiterer Fachverfahren fungieren und bietet eine hoch performante Verarbeitung insbesondere auch in der Verarbeitung sehr großer Dateien. Die Stellung der BITMARCK Service GmbH als zentrale Kopfstelle im Datenaustausch konnte in einem weiteren neuen Verfahren manifestiert werden. Das Krankenhauspflegeentlastungsgesetz legt fest, dass die Medizinischen Dienste den Krankenkassen die Unterlagen für die Durchführung von Erörterungsverfahren digital übermitteln müssen. Für diesen Anwendungsfall wurde eine neue Plattform mit dem Medizinischen Dienst entwickelt und in Abstimmung mit unseren Kunden und den Anbietern der beteiligten Fallmanagementsysteme eine integrierte Lösung über die Kopfstelle bei der BITMARCK Service GmbH realisiert. Data Science und Business Intelligence (BI) Die im Zuge des Asset-Kaufs der Firma Terranet im Jahr 2022 notwendig gewordene Überführung bisheriger Bestandskunden ist in diesem Jahr abgeschlossen worden. Im Ergebnis haben alle bisherigen Terranet-Kunden Verträge mit BITMARCK unterzeichnet. Im Rahmen der weiter entwickelten BI-Strategie wurde die mit dem Asset-Kauf begonnene Transformation im Themenfeld BI mit der Zusammenführung aller BI Themen in einer Organisationseinheit weitergeführt. Ziel ist es, das BI-Produktportfolio stärker an den fachlichen Bedarfen der Kunden zu orientieren und dafür einen tieferen Einblick in die zielgerichtete Nutzung unserer BI-Produkte zu geben. Das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) hat im August 2023 erstmals die Umsetzung der Morbi-RSA-Datenerhebung auf Seiten BITMARCK geprüft. Der Ergebnisbericht liegt bislang nicht vor, es sind allerdings keinerlei Beanstandungen zu erwarten. Darüber hinaus fand im November 2023 eine Pilotprüfung der MRSA-Hochrisikopoolfälle bei ausgewählten Krankenkassen statt. Die BITMARCK Service GmbH unterstützt und begleitet diese Prüfungen mit speziell erstellten Berichten aus dem zentralen DWH. Mit Blick auf Politik, Verbände und Aufsicht wurden die formellen und informellen Gesprächskanäle ausgebaut, insbesondere um Fragestellungen rund um die Datennutzung für BI-Analysen und KI-Projekte zu diskutieren. Ebenso wichtig ist es, eine gemeinsame Positionierung von BITMARCK und Krankenkassen im Kontext der Digitalstrategie des BMG und des Gesundheitsdatennutzungsgesetzes (GDNG) zu erarbeiten und transparent zu machen. Ziel ist es, den Rahmen für die Nutzung von Gesundheitsdaten für BITMARCK auszubauen und auf ein stabiles rechtliches Fundament zu stellen. Die Data.Science.Factory wurde im Jahr 2023 neu und gestärkt aufgestellt. Die komplette KI-Wertschöpfungskette ist nun innerhalb einer Organisationeinheit abgebildet. Ausgehend von der Ideenfindung und Priorisierung des Use-Case-Backlogs laufen sämtliche explorativen und entwicklungstechnischen Arbeitsschritte wie auch der Betrieb innerhalb der Data.Science.Factory ab. Um dauerhaft eine professionelle KI-Entwicklung für BITMARCK und die Krankenkassen zu ermöglichen, wurde die erste Ausbaustufe der neuen Data Science Plattform abgeschlossen und im Rahmen eines "early access" bereits einer Krankenkasse zur Verfügung gestellt. Inhaltlich ist neben den bereits produktiven KI-Lösungen der bitDetect-Produktfamilie (Krankenhaus, Heilmittel, AAG) eine neue Lösung im Kontext Entgeltfortzahlung in den Piloten gegangen. Gleichzeitig sind KI-Lösungen für die Bereiche Pflege und versichertenindividuelle Versorgung sowie die Onlineversichertendienste in einer Vorprojektphase. Auch das Thema "generative KI" wird in einem Projekt realisiert. Dabei werden für zunächst BITMARCK-interne Use Cases erste Experimente durchgeführt, Anwendungsfälle strukturiert gesammelt und bewertet sowie die technische Realisierung über die Data Science Plattform ermöglicht. Ziel ist die Bereitstellung von KI-Werkzeugen für BITMARCK-Mitarbeiter sowie für Services von BITMARCK (z. B. Servicedesk). Aufbauend auf den gesammelten Erfahrungen sollen künftig den Krankenkassen entsprechende KI-Werkzeuge (z. B. große Sprachmodelle analog ChatGPT und andere) bereitgestellt werden, um deren Einsatz in der Geschäftstätigkeit der Kunden ermöglichen zu können. Die Plan Betriebsleistung in Höhe von TEUR 70.006 wurde im Vergleich zum IstWert (TEUR 69.415) nur leicht um TEUR 592 unterschritten und liegt damit im Rahmen der Erwartungen. Der Planwert des Betriebsergebnisses von TEUR 351 wurde um TEUR 991 überschritten. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen Mehrerlöse im Bereich Clearing sowie der Wegfall der KV KAMS Lizenzkosten. Die BITMARCK Service GmbH schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 658 ab. 2.1 Vermögenslage Aktiva
Die Neuinvestitionen des Jahres 2023 bei den immateriellen Vermögensgegenständen (TEUR 19.081) betreffen im Wesentlichen Anschaffungen für die elektronische Patientenakte (ePA 2.6). Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 3.193 auf TEUR 5.152 ist stichtagsbedingt und betrifft im Wesentlichen die BITMARCK Vertriebs- und Projekt GmbH (TEUR 2.660, i. Vj. TEUR 5.078). Die Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 454 betreffen mit TEUR 448 Forderungen aus dem Cash-Pooling. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft verminderte sich im Wesentlichen durch den Anstieg der Bilanzsumme um 2,5 %-Punkte von 54.0% auf 51,5%. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 3.190 auf TEUR 9.110 ist stichtagsbedingt. Der Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 22.461 betrifft vereinnahmte Entgelte für die Bereitstellung von Softwarelizenzen für die elektronische Patientenakte (ePA). Die Vermögenslage ist insgesamt als geordnet und stabil anzusehen. 2.2 Finanzlage Die Veränderung des Finanzmittelbestandes, definiert als die Veränderung des Bestands an flüssigen Mitteln sowie Cash-Pool-Guthaben, setzt sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt zusammen:
Der Finanzmittelfonds setzt sich aus Guthaben bei Kreditinstituten und Cash-Pool-Guthaben zusammen. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen durch Eigenkapital und durch die Einbindung in das Cash-Pooling-System der Muttergesellschaft BITMARCK Holding GmbH. Die BITMARCK Holding GmbH legt die Mittel während des Geschäftsjahres im Wesentlichen in Tages- und Festgeldkonten an. Die Liquidität war im gesamten Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt gefährdet, somit war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft jederzeit sichergestellt. 2.3 Ertragslage
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 6.440 auf TEUR 69.006 gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus abgerechneten Leistungen für die elektronische Patientenakte (kurz ePA inkl. bitIAM und Betrieb SigD/IAM). In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind neutrale Effekte in Höhe von TEUR 205 enthalten. Sie betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Im Vorjahresvergleich hat sich die Betriebsleistung um TEUR 5.057 auf TEUR 69.415 verbessert. Der Planwert der Betriebsleistung von TEUR 70.006 wurde um TEUR 592 unterschritten. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen geringere Erlöse im Geschäftsfeld eGK sowie im Rahmen der Individual/- und Migrationsprojekte für bitIAM und reduzierte PKV- Lizenzvergütungen. Demgegenüber steht eine Steigerung der Umsatzerlöse im Bereich Clearing. Der Materialaufwand ist nur leicht um TEUR 627 auf TEUR 26.615 angestiegen. Der Personalaufwand ist um TEUR 3.705 auf TEUR 24.456 gestiegen. Der Anstieg resultiert zum einen aus einem höheren Mitarbeiterstamm und zum anderen aus im Berichtsjahr vorgenommenen Tarifanpassungen und Einmalzahlungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Mieten und Mietnebenkosten (TEUR 1.793) sowie Aufwendungen für Shared Service Leistungen (TEUR 3.615). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind neutrale Effekte in Höhe von TEUR 215 enthalten. Sie betreffen periodenfremde Aufwendungen. Das Betriebsergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.387 auf TEUR 1.342 zurückgegangen. Der Planwert des Betriebsergebnisses von TEUR 351 wurde um TEUR 991 überschritten. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen eine Steigerung der Umsatzerlöse im Bereich Clearing sowie Wegfall der KV KAMS Lizenzkosten. Demgegenüber stehen geringere Erlöse im Geschäftsfeld Telematik. Nach unserer Einschätzung ist die Ertragslage der Gesellschaft als gut zu bezeichnen. 3. Personal Die BITMARCK Service GmbH beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 274 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (i. Vj. 246). Zum Jahresende waren 285 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Gesellschaft tätig (i. Vj. 256). Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 39 Mitarbeitende neu eingestellt. Alle neuen Personalstellen konnten 2023 planmäßig besetzt werden. 4. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 ist eine Betriebsleistung in Höhe von TEUR 88.262 mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit zu erwarten. Kurzfristig wirksame negative Tendenzen, die das Planergebnis verschlechtern könnten, sind derzeit nicht bekannt. Die Budgetplanung geht für das Geschäftsjahr 2024 von einem Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 227 aus. Der bisherige Geschäftsverlauf deutet auf eine Einhaltung der Planung hin. Die Finanzlage wird sich insgesamt in 2024 stabil und planmäßig entwickeln. Für die Jahre 2025 und 2026 sind die finanziellen Risiken überschaubar. Für die Jahre werden lt. Mittelfristplanung Betriebsergebnisse in Höhe von TEUR 555 und TEUR 3.730 erwartet. 5. Chancen- und Risikobericht Das konzernweite Risikomanagementsystem enthält alle strategischen und organisatorischen Kontroll- und Überwachungsmechanismen, um Risiken zu steuern. Dies mit dem Fokus, Risiken zeitnah zu identifizieren und Maßnahmen einzuleiten. Diese Aufgaben werden von einer zentralen Organisationseinheit, dem Risikomanagement, sowie den Risikokoordinatoren wahrgenommen. Die Maßstäbe und deren Tätigkeit sind in einem verbindlichen Regelwerk in Form einer Richtlinie konkretisiert. Diese Richtlinie wird bei Bedarf an die sich ändernden Anforderungen angepasst. Periodisch werden die Risiken analysiert, sowohl in den Business Units als auch aus Sicht der BITMARCK-Unternehmensgruppe. Das System beruht auf vorgegebenen Methoden. Dabei werden Risiken identifiziert, beschrieben und nach Ausmaß und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und ggf. Maßnahmen eingeleitet. Das Risikomanagement berichtet über Risiken und wie diese sich entwickeln regelmäßig an die Geschäftsführung. Diese wiederum informiert jährlich den Aufsichtsrat. BITMARCK gewährleistet durch das Risikomanagementsystem, dass sich unternehmerische Risiken frühzeitig erkennen lassen. 5.1 Chancen Die Digitalisierung im Gesundheitswesen bei gleichzeitig hohem Wettbewerbs- und Kostendruck bei unseren Kunden schreitet in großem Tempo voran. Die BITMARCK Service GmbH ist in ihren Grundstrukturen, ihrem Produkt- und Dienstleistungsportfolio sowie hinsichtlich ihrer Marktpositionierung weiterhin gut aufgestellt und für zukünftige Entwicklungen gerüstet. In allen Geschäftsfeldern konnte die Position der Gesellschaft im Markt ausgebaut werden. Aus dieser starken Marktposition und durch die engen Kundenbeziehungen ergeben sich vielfältige Chancen, die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft langfristig zu sichern.
5.2 Risiken Neben Chancen beinhaltet die besondere Marktsituation in der GKV aber auch Risiken, denen sich die BITMARCK Service GmbH stellen muss. Die Risiken beziehen sich zunächst auf das Produktportfolio und die zu verarbeitenden Daten und Datenmengen sowie die Auswirkungen von Terminverschiebungen bei gesetzlichen Produkten.
Die Geschäftsführung der BITMARCK Service GmbH hält sowohl die bekannten Risiken als auch möglicherweise neu anstehende Risiken für beherrschbar. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht zu erkennen. Insgesamt überwiegen durch die Veränderungen und die Digitalisierung im Gesundheitswesen die Potenziale, die angebotenen Leistungen weiter auszubauen und zu professionalisieren. Zusammengefasst sehen wir die Fortführung der Gesellschaft gegenwärtig als gesichert an.
Essen, den 22. April 2024 Michael Heutmann, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BITMARCK Service GmbH, Essen PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der BITMARCK Service GmbH, Essen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BITMARCK Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 24. April 2024 BDO
AG
Eckmann, Wirtschaftsprüfer Möbus, Wirtschaftsprüfer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 23. Juli 2024 festgestellt. |
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