Signode Packaging Systems GmbH
Same addressManufacture of light metal packaging
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Linus Markus Hahn since 8/13/2025 | Managing Director |
Carl Henrik Love Calander since 11/10/2023 | Managing Director |
Burkhard Bödefeld since 3/19/2021 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Signode Packaging Ireland Limited | 89.90% |
Crown International Holdings Inc. | 10.10% |
Company ownership structure and capital distribution
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
SPG Germany Service Management GmbHDinslakenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Allgemeines Die SPG Germany Service Management GmbH ist Teil der weltweit tätigen Signode-Gruppe, die mit Wirkung zum 3. April 2018 durch die Crown European Holdings SA erworben wurde und seither zum Konzern der börsennotierten Crown Holdings Inc. mit Sitz in Yardley/ Pennsylvania / USA gehört. Der vorliegende Konzernabschluss wurde erstmalig zum 1. Januar 2018 gemäß § 290 ff. HGB aufgestellt, da die Voraussetzungen für die Befreiung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses auf Ebene der SPG Germany Service Management GmbH durch Einbeziehung in den Konzernabschluss eines übergeordneten Mutternehmens seit diesem Zeitpunkt nicht mehr vorlagen. Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Vorjahr infolge der Verschmelzung der der SMB Schwede Maschinenbau GmbH auf die Signode Packaging Systems GmbH verändert und umfasst jetzt sechs voll zu konsolidierenden verbundenen Unternehmen. Alle Töchter werden in den Konzernabschluss einbezogen. 2. Wirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingungen Die weiterhin spürbaren Auswirkungen der Coronakrise führten im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 zu einem weniger starken Anstieg des Bruttoinlandsprodukts als prognostiziert. Die konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe ist das Bruttoinlandsprodukt nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes nach dem Einbruch im Vorjahr insgesamt um 2,7 % gestiegen. (Quelle: Statistisches Bundesamt) Die Wirtschaftsentwicklung sowohl in Deutschland als auch weltweit wurde seit März 2020 von der Coronavirus-Pandemie massiv negativ beeinflusst. Im Vergleich zum vorangegangenen Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. Aufgrund des im Vergleich zu dem Vorjahr deutlich schwächeren Wachstums im Euroraum verfolgte die Europäische Zentralbank weiterhin eine expansive Geldpolitik. Ab dem 16. März 2016 befand sich der EZB-Leitzins lange Zeit bei genau 0,00 %. Nach der langen Nullzinsphase gilt erst seit November 2022 für den Euroraum ein durch die EZB festgelegter Zinssatz für das Hauptrefinanzierungsgeschäft von 2 Prozent. Grund für den immensen Zinsschritt ist die Rekordinflation in der Eurozone. Die US-amerikanische Notenbank hat ihren Leitzins im Jahr 2022 auf 3,25 Prozent stark angehoben. Der Euro ist im Verhältnis zum US-Dollar im Jahr 2021 von USD 1,23 zu Beginn der Geschäftsperiode auf USD 1,13 zum Ende des Jahres gesunken. (Quelle: New York Fed; Deutsche Bundesbank) Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für unseren Konzern, dessen Hauptabsatzmärkte in Deutschland und im übrigen Europa liegen, waren aufgrund der Auswirkungen der Pandemie und zunehmender Liefer- und Materialengpässe etwas schlechter als noch im Vorjahr. Neben dem starken Rohstoffpreisanstieg führten auch höhere Energie-, Fracht- und Verpackungskosten zu einem Anstieg der Verkaufspreise. Insgesamt führte dies zu einem starken Anstieg des Umsatzes. Mit weiteren Lockerung der geltenden Infektionsschutzmaßnahmen wird im Jahr 2022 ein Anstieg des Bruttoinlandsprodukts erwartet, welches aber durch den Krieg in der Ukraine, den damit einhergehenden das wirtschaftliche Klima belastenden Unsicherheiten, den durch die Gas- und Energieengpässe verursachten weiteren massiven Preissteigerungen, dem allgemeinen Inflationsrisiko und der Entwicklungen bei den Zinssätzen geringer ausfallen wird als noch zu Beginn des Jahres 2022 erwartet. Als produzierender Konzern ist die deutsche Signode Gruppe stark von den inflationären Preissteigerungen im Energiebereich sowie den wesentlichen Rohmaterialien und der Logistik betroffen. Entscheidend wird es darauf ankommen, inwiefern Kostensteigerungen auf der Beschaffungsseite im Absatzmarkt verdient werden können. Weitere Kosteneinsparungen in den Vertriebs- und Verwaltungskostenbereichen werden notwendigerweise umgesetzt werden müssen. 3. Geschäftstätigkeit und Konzernstrategie Die Gesellschaften der internationalen Signode-Gruppe, zu der auch unser Konzern zählt, produzieren und vertreiben Maschinen und Verbrauchsgüter für industrielle Verpackungsanwendungen und erbringen dazugehörige Service- und Wartungsdienstleistungen. Verbrauchsgüter, die entweder von unseren Konzerngesellschaften hergestellt oder von Schwestergesellschaften außerhalb dieses Konsolidierungskreises erworben werden, umfassen Stahl- und Plastikbänder sowie Industriefolien, die zur Verpackung von Produkten in verschiedenen Segmenten und Branchen eingesetzt werden. Darüber hinaus werden aber auch Ersatzteile im Rahmen von Servicearbeiten verbaut und veräußert. Bei den ebenfalls von uns oder unseren Schwestergesellschaften im Ausland hergestellten Maschinen handelt es sich um manuelle, semi-automatische sowie automatische Anlagen und (Hand-)Werkzeuge. Diese werden im Wesentlichen am Ende des Produktionsprozesses zur Umreifung bzw. Verpackung der Erzeugnisse unter Verwendung unserer Verbrauchsgüter eingesetzt. Unsere Produkte werden unter verschiedenen Markennamen (Sub Brands) wie zum Beispiel Signode und Strapex an unsere diversifizierte Kundenbasis vertrieben. Hauptabsatzmärkte sind Deutschland und das übrige Europa. Unsere dezentrale Unternehmenskultur und Organisation führen dazu, dass sich unsere Geschäftseinheiten nah am Kunden bewegen und so Verbesserungs- und Entwicklungspotentiale früh erkennen und aktiv mitgestalten können. Aufgrund der dadurch gewonnenen Flexibilität und Handlungsschnelligkeit können wir die Bedürfnisse unserer Kunden sowie die Anforderungen der Endmärkte optimal erfüllen. Das ausgeprägte Servicenetz, die Zuverlässigkeit unserer Produkte, die Nähe zum Kunden und die Ausrichtung aller unserer Bemühungen auf den Erfolg des Kunden sind die zentralen Erfolgsparameter des einheitlichen Brands Signode. Im Rahmen unseres Operational Excellence-Ansatzes werden sämtliche Prozesse und Systeme entlang der Wertschöpfungskette unter dem Gesichtspunkt der Sicherheits-, Qualitäts- und Produktivitätssteigerung kontinuierlich optimiert. Vor diesem Hintergrund werden wir auch künftig Wachstum erzielen sowie nachhaltige Cashflows sicherstellen bzw. weiter erhöhen können. Dafür setzen wir auch Methoden zur Generierung zusätzlicher Zahlungsflüsse wie Factoring oder Supplier-Financing ein. Weiterhin versuchen die Konzerngesellschaften, ihren Fokus auf die Kostenseite zu legen und durch weitere Prozessverbesserungen das Ergebnis zu steigern. Darüber hinaus werden in den kommenden Jahren Anstrengungen im Rahmen einer Business Structure Simplification-Initiative unternommen, um unsere Organisation zukunftsfähig und effizient aufzustellen. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren unseres Konzerns sind Umsatzerlöse und EBITDA-Marge für die Ertragslage, Free-Cashflow für die Finanzlage sowie die Eigenkapital (EK)-Quote und die Working Capital (WC) - Quote für die Vermögenslage.
1) EBITDA = Konzernjahresergebnis +/- Steuern
vom Einkommen und vom Ertrag
+/-Abschreibungen/Zuschreibungen auf Finanzanlagen +/-
Abschreibungen auf Anlagevermögen - Zinserträge -
+ Zinsaufwendungen
Weitere strategische Zielsetzungen betreffen insbesondere die Identifizierung und Förderung von Talenten sowie die Einhaltung der Compliance-Standards. Entwicklung der Geschäftsbereiche Unser Konzern besteht im Geschäftsjahr 2021 aus den nachfolgend aufgeführten Geschäftsbereichen: 1. Machines 2. Consumables and Service 3. Holding Das Segment "Machines" umfasst hauptsächlich die Produktion sowie den Vertrieb von Anlagen und Werkzeuge für industrielle Verpackungsanwendungen. Unsere Produkte umfassen Handgeräte, Umreifungsmaschinen sowie Umreifungs- und Folienwickelsysteme. Im abgelaufenen Geschäftsjahr beliefen sich die Erlöse in diesem Geschäftszweig auf Mio. EUR 48 bei einer Marge von -2,4% (Basis operatives Ergebnis). Der Bereich hat sich nach einem Einbruch im Jahr 2019 leicht erholt. Der Umsatz ist um 10% im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Umsätze in diesem Segment hängen stark vom Investitionsverhalten unserer Kunden ab. Unser Umsatzwachstum in diesem Segment resultiert aus Investitionen unserer Kunden in entsprechende Verpackungsmaschinen auch als Folge des weiterhin wachsenden Online Handels und der sich daraus ableitenden Nachfrage nach Verpackungsmaschinen. Der Bereich "Consumables und Service" produziert und vertreibt Verbrauchsgüter und erbringt Service- und Wartungsleistungen direkt gegenüber Endkunden. Bedeutsame Umsatzträger sind Stahl- und Plastikbänder, Industriefolien sowie Ersatzteile für die von uns vertriebenen Maschinen und Handgeräte. In diesem Segment wurden im Jahr 2021 Umsätze von Mio. EUR 122,7 bei einer Marge von -2,86% erwirtschaftet. Hierdurch ergibt sich ein Umsatzanstieg von 44,2% bei einer Margenverschlechterung bedingt durch einen weiterhin sehr intensiven Preiskampf. Die operative Geschäftstätigkeit des Holdingbereiches erstreckt sich im Wesentlichen auf die Erbringung von Dienstleistungen für die europäischen Gesellschaften der Signode-Gruppe in den Bereichen Finance, Treasury, Tax, Sourcing und IT sowie auf die Vergabe von Sublizenzen für ein ERP-System. Weiterhin werden im Holdingbereich alle wesentlichen Anteile an verbundenen Unternehmen in Deutschland und gehalten sowie der Cash-Pool für die Signode- Gesellschaften im EURO-Raum verwaltet. Auf den Holdingbereich entfallen Umsatzerlöse von Mio. EUR 7,9. Personal Im Geschäftsjahr 2021 sind 562 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt gewesen. Unsere Konzerngesellschaften beschäftigen viele langjährige Mitarbeiter bei einer verhältnismäßig geringen Fluktuationsrate und weisen insgesamt eine ausgeglichene Altersstruktur auf. Die Mitarbeiter besuchen regelmäßig interne und externe Schulungen, damit ihre Qualifikation weiterhin auf hohem Niveau gehalten wird. Sämtliche Tätigkeiten der Organe, Führungskräfte und Mitarbeiter unseres Konzerns unterliegen selbstverständlich den allgemeinen rechtlichen Regelungen. Hierbei stellen alle Konzernunternehmen durch geeignete Maßnahmen wie Schulungen und interne Revisionen sicher, dass sämtliche Aktivitäten gesetzeskonform sind. Unterstützt werden diese Maßnahmen auf Einzelunternehmensebene durch adäquate Gesamtkonzernrichtlinien und die Signode-Verhaltensgrundsätze, die regelmäßig aktualisiert und in zu absolvierenden Kursen vermittelt und überprüft werden. Daneben prüft die interne Revision der Signode Gruppe in Einzelprüfungen die Einhaltung dieser Grundsätze. Beschaffung Die Konzerngesellschaften sind bestrebt, bei ihrer Lieferantenauswahl alle für einen erfolgreichen Geschäftsverlauf wesentlichen Aspekte wie Qualität, Zuverlässigkeit, Service, Preis, Innovation und Wirtschaftlichkeit zu beachten. Materialien zur Produktion größerer Anlagen im Kundenauftrag werden insbesondere durch erhaltene Anzahlungen finanziert. Die Verfügbarkeit von Rohstoffen war auf Grund der Pandemie verknappt. Abgesehen von einer kurzfristigen Stabilisierung der für uns wesentlichen Einkaufspreise im Sommer stiegen die Bezugspreis im Laufe des Geschäftsjahres wieder deutlich, insbesondere in den Bereichen der wesentlichen Rohstoffe, für Energie und Logistik Dies hatte im ersten Quartal einen negativen Effekt auf die Rohmarge, die erst durch die markttypisch zeitversetzte Anpassung der Preise in der zweiten Jahreshälfte kompensiert werden konnte. Produktion Die dezentrale Ausrichtung unseres Konzerns führt dazu, dass auch die Produktion an vielen verschiedenen Standorten deutschlandweit ausgeübt wird. Die Produktionsstandorte ergeben sich mehrheitlich aus den Akquisitionen der letzten Jahre und Jahrzehnte, da unser Konzern in der Vergangenheit wesentlich durch Zukäufe gewachsen ist. Die regionalen Schwerpunkte liegen in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Vertrieb Der Vertrieb der Güter wird in den Kernmärkten im Wesentlichen im Direktvertrieb abgewickelt. Daneben bedienen wir uns in einzelnen Teilmärkten aber auch Handelsvertreter oder Händler. Auf Grund des sich bereits zum Beginn des Geschäftsjahres abzeichnenden starken Anstiegs der Rohstoffpreise, ist auch der Umsatz deutlich angestiegen, da die Rohstoffpreissteigerungen in die Verkaufspreise eingegangen sind. Ertragslage Unser Konzern konnte im Geschäftsjahr 2021 Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt TEUR 179.003 erwirtschaften und damit 33,3% mehr als im Vorjahr. Das Konzern EBITDA liegt in etwa auf Vorjahresniveau. Darüber hinaus wird das Konzernjahresergebnis für das Jahr 2021 wie im Vorjahr unter anderem durch Abschreibungen auf die aus der Erstkonsolidierung entstandenen Geschäfts- und Firmenwerte und aufgedeckten stillen Reserven (TEUR 812) sowie durch Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 2.739 belastet, die insbesondere aus der partiellen Fremdfinanzierung von Investitionen resultieren. Insgesamt ergibt sich ein Konzernjahresüberschuss von TEUR 5.707 vor Minderheitenanteil. Vermögens- und Finanzlage Die Konzernbilanzsumme beträgt zum Geschäftsjahresende 2021 TEUR 136.648 bei einer Anlagenquote berechnet aus dem Quotienten von Anlagevermögen zu Gesamtvermögen von 31% (Vorjahr: 38%). Das Anlagevermögen beinhaltet insbesondere Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 20.588 sowie immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 18.164, die mit TEUR 16.215 im Wesentlichen auf Geschäfts- oder Firmenwerten aus den Einzelabschlüssen sowie aus der Erstkonsolidierung der Tochtergesellschaften unseres Konzerns beruhen. Grund und Boden sowie die Gebäude weisen zum 31. Dezember 2021 einen Buchwert von TEUR 12.424 aus, während der Buchwert des übrigen Sachanlagevermögens TEUR 8.163 beträgt. Das kurzfristig gebundene Vermögen besteht im Wesentlichen aus liquiden Mitteln, Vorräten und Forderungen aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Die Zunahme der liquiden Mittel kommt aus den höheren Nettoverbindlichkeiten aus dem Cashpooling - ausgewiesen im Rahmen der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Entsprechend erhöhen sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Eigenkapitalquote im Konzern steigt von 8,9% auf 11,7% zum Ende des Geschäftsjahres aufgrund des positiven Jahresergebnisses um TEUR 5.707. Der Anstieg der Bilanzsumme beruht im Wesentlichen auf der Zunahme der liquiden Mittel und der damit verbundenen Zunahme der Verbindlichkeiten im Verbundbereich Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr mit TEUR 27.007 langfriste Darlehensverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen, die nicht in diesen Konsolidierungskreis einbezogen werden. Darüber hinaus sind Cash-Pool-Verbindlichkeiten enthalten, die sich - wie oben bereits erwähnt - im laufenden Jahr erhöht haben Des Weiteren bestehen Pensionsverpflichtungen (TEUR 17.630), Steuerrückstellungen für das abgelaufene Geschäftsjahr (TEUR 108) sowie sonstige Rückstellungen im Rahmen des operativen Geschäftes (TEUR 4.227). Zum 31. Dezember 2021 verzeichnet der Finanzmittelfonds einen Rückgang um TEUR 6.185 auf TEUR -6.264 gegenüber dem 1. Januar 2021. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus einem negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR -13.528. Darüber hinaus beträgt Cashflow aus der Investitionstätigkeit TEUR -3.661. Sämtliche Konzerngesellschaften sind in das zentrale Cash-Management der Signode-Gruppe eingebunden. Über das Mutterunternehmen dieses Konzerns erfolgt die Sicherung und Sicherstellung der Liquidität direkt und zentral durch die europäische Spitze der Signode-Gruppe in Europa, die Signode Industrial Group Lux SA in Luxembourg, sowie indirekt durch die die oberste Konzerngesellschaft unseres Verbundes, die Crown Holdings Inc. in Yardley/Pennsylvania/USA. Die Sicherung der Liquiditätsausstattung umfasst das gesamte operative Geschäft inklusive Investitionen, den Abschluss angemessener Kreditlinien mit den Kreditinstituten sowie die sonstige finanzielle Absicherung von Geschäften. Überschüssige Gelder werden zentral im Cash-Pool angelegt. 4. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Die Signode-Gruppe unterhält ein Risikomanagement- und Früherkennungssystem. In jährlichen Planungsrunden werden alle Geschäftsaktivitäten auf Chancen und Risiken hin untersucht und bewertet. Daraus werden wiederum Ziele abgeleitet, deren Erfüllungsgrad monatlich durch das gruppenweite Controlling- und Berichtssystem überwacht wird. Sollte es zu Abweichungen oder Veränderungen der Markt- oder Wettbewerbslage kommen, werden diese durch das Kontrollsystem erfasst und analysiert und zudem die Entscheidungsträger im Konzern umgehend darüber unterrichtet. Dieses Vorgehen erlaubt es, negative Entwicklungen zeitnah zu erkennen und sofortige Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Finanzwirtschaftliche Risiken sind im Wesentlichen Devisenkurs- und Zinsrisiken sowie Bonitäts- und Liquiditätsrisiken der Kunden. Sämtliche Konzerngesellschaften mussten sich auch im Jahr 2021 dem anhaltenden Wettbewerbs- und Preisdruck in ihren relevanten Märkten stellen, der aufgrund des intensiven Wettbewerbs in Verbindung unseren strategischen Zielsetzungen anhalten wird. Zusätzlich verstärkt wird das Risiko durch die durch die Eintrübung der konjunkturellen Rahmenbedingungen in der Weltwirtschaft aber konkret auch lokal in unserem Kernmarkt Deutschland, die insbesondere zu höheren Bonitäts- und Liquiditätsrisiken führen kann. Die Eigenkapitalausstattung unserer Muttergesellschaft ist weiterhin ausreichend. In Verbindung mit der operativen Ertragskraft unserer Tochtergesellschaften sowie der bestehenden Verlustübernahmeerklärung unser europäischen Konzernmutter fühlen wir uns gerüstet, die weiter notwendigen Investitionen in bestehende Geschäftsfelder sowie neue Akquisitionen erfolgreich tätigen und die Finanzierung des Geschäftsbetriebs gewährleisten zu können. Allerdings werden auch künftig Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte sowie auf aufgedeckte stille Reserven uns Konzernergebnis und damit die Eigenkapitalquote belasten. Die eigene Produktion der Gesellschaften ist im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit grundsätzlich potentiellen Produktionsstörungen ausgesetzt. Abgesehen von Großereignissen wie Bränden oder Explosionen, bei denen nur eine sehr geringe Eintrittswahrscheinlichkeit besteht, betrifft dies hauptsächlich einen möglichen Ausfall von Energieversorgung, technische Ausfälle und EDV-Störungen. Sämtliche dieser Geschäftsrisiken sind in angemessenem Rahmen durch geeignete Maßnahmen vor Ort sowie im Schadensfall durch konzernweite Versicherungen abgedeckt. Darüber hinaus wird von unseren Unternehmen ein geeignetes Qualitätsmanagement praktiziert, um Produkthaftungsrisiken weitgehend auszuschließen. In allen Betrieben gibt es Sicherheitsbeauftragte bzw. ist durch die Unterstützung externer Dienstleister für Arbeitssicherheit und Arbeitsmedizin die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften gesichert Der IT-Bereich der internationalen Signode-Gruppe stellt die zuverlässige Datenverarbeitung bei unseren Konzerngesellschaften laufend sicher. Die Fachleute betreuen für die Bereiche und Gesellschaften des Konzerns die IT-Infrastruktur und die spezifischen Anwendungssysteme. Um die Dienstleistungen des Bereichs IT kontinuierlich zu gewährleisten, wurden verschiedene Sicherheitsmechanismen eingebaut. Die Gruppe unterhält Geschäftsbeziehungen nach Großbritannien, insbesondere auch zu unseren dort angesiedelten Schwestergesellschaften. Die Gesellschaften haben verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um möglichen nachteiligen Auswirkungen des Brexit vorzubeugen. Diese betreffen insbesondere die Bereiche Logistik und Zölle, Lieferkontinuität sowie Sicherheit der Materialbeschaffung. Die Geschäftsleitung der Gesellschaften geht davon aus, dass sie die wesentlichen Risiken, die sich für das produzierende Gewerbe in Großbritannien ergeben können, identifiziert und abgedeckt habe. Hierbei wurde versucht soweit wie möglich die Incoterms so zu legen, dass unsere Gesellschaften nicht der Importeur nach Großbritannien sind. Die betroffenen Gesellschaften haben Broker / Agenten beauftragt die das elektronische Zoll Deklarationsverfahren für sie durchführen. Im Rahmen der COVID 19 Pandemie hat die Gruppe seit März 2020 eine deutsche Task Force Gruppe, sowie eine europäische Task Force Einheit sowie eine weltweite Task Force Gruppe aufgebaut, die virtuell tagt, Maßnahmen diskutiert und umsetzt und etwaige Risiken für Arbeitnehmer und Kunden auf ein Minimum beschränkt. Der Krieg in der Ukraine und die damit verbundene Energiekrise in Deutschland und Europa stellen den Konzern in 2022 und vermutlich darüber hinaus vor weitere ernsthafte Risken die aufgrund der ungeklärten Situation nicht abschließend beurteilt werden können. Die sich in 2022 verstärkende Inflation und eine sich ändere Zinslandschaft bergen weitere Risiken für die Kostenstruktur des Unternehmens, die allgemeine Konjunktur, Nachfrage und Investitionsbereitschaft. 5. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung erfolgen im Wesentlichen kundenorientiert. Die auch für 2021 geplanten Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung sollen weiterhin zu vereinfachten und qualitativ hochwertigen Produktentwicklungen führen und das Risiko von Fehlentwicklungen oder nicht ausreichender Qualität minimieren. Forschung und Entwicklung werden sowohl in regionalen Technologiezentren als auch zentral durch die Signode. mit ihrem Technology-Center in Glenview getätigt. Die für 2022 geplanten Investitionen im Bereich Forschung und Entwicklung sollen weiterhin zu vereinfachten, weiter standardisierten und qualitativ hochwertigen Produktentwicklungen führen und das Risiko von Fehlentwicklungen, nicht ausreichender Qualität oder der Nichteinhaltung von vorgegebenen Terminen minimieren. Die deutsche Signode-Gruppe betreibt Technologiezentren insbesondere in Hilden und Goldkronach. Insgesamt sind im Geschäftsjahr 2021 an den deutschen Standorten dabei Aufwendungen in Höhe von ca. TEUR 864 angefallen, welche von unserer Schwestergesellschaft in Irland erstattet wurden. 6. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung Zur Vermeidung und Früherkennung zukünftiger Entwicklungen, die negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten, sind entsprechende Überwachungs- und Lenkungssysteme installiert. Für die Abwicklung der vielfältigen Geschäftsvorfälle bestehen detaillierte Anweisungen sowie ein zeitnahes und umfassendes Berichtswesen an die oberste Konzernmuttergesellschaft, in das unser Konzern eingebunden ist. Da unsere oberste Mutter in den USA börsennotiert ist, müssen wir die strengen Kontrollvorschriften des SOX 404 erfüllen und ständig die Kontrollen neu bewerten. Diese werden regelmäßig durch den Prüfer der Konzernobergesellschaft geprüft. Somit ist neben der Kontrolle und Transparenz der internen Geschäftsabwicklung eine weitgehende und permanente Überwachung durch den Gesamtkonzern gegeben, die durch Prüfungen der Konzern-Revisionsabteilung vervollständigt wird. Durch die unterschiedlichen Märkte, in denen sich unsere Konzernunternehmen bewegen, sind diese auch den Risiken der einzelnen Branchen und Märkte ausgesetzt, was im Wesentlichen die Konjunkturlage in einzelnen Bereichen oder Regionen wie auch Rohstoffpreisschwankungen und Währungsrisiken betrifft. Gleichzeitig sind mehrere unserer Konzerngesellschaften als Lieferant von Komponenten vom Markterfolg ihrer Kunden beim Endkunden abhängig. Die eigene Produktion der Gesellschaften ist im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit grundsätzlich potentiellen Produktionsstörungen ausgesetzt. Abgesehen von Großereignissen wie Bränden oder Explosionen, bei denen nur eine sehr geringe Eintrittswahrscheinlichkeit besteht, betrifft dies hauptsächlich einen möglichen Ausfall von Energieversorgung, technische Ausfälle und EDV-Störungen. Sämtliche dieser Geschäftsrisiken sind in angemessenem Rahmen durch geeignete Maßnahmen vor Ort sowie im Schadensfall durch konzernweite Versicherungen abgedeckt. Darüber hinaus wird von unseren Unternehmen ein geeignetes Qualitätsmanagement praktiziert, um Produkthaftungsrisiken weitgehend auszuschließen. Finanzwirtschaftliche Risiken sind im Wesentlichen Devisenkurs- und Zinsrisiken sowie Bonitäts- und Liquiditätsrisiken der Kunden. Sämtliche Konzerngesellschaften mussten sich auch im Jahr 2021 dem anhaltenden Wettbewerbs- und Preisdruck in ihren relevanten Märkten stellen, der aufgrund des intensiven Wettbewerbs in Verbindung mit weiter anhaltendem Kostendruck und konzernweiten Wachstumszielen anhalten wird. Zusätzlich verstärkt wird das Risiko durch die anhaltenden Unsicherheiten in Bezug auf die Entwicklung der Weltwirtschaft, die insbesondere zu höheren Bonitäts- und Liquiditätsrisiken führen kann. Auch wenn unsere Gruppe ein reiner Industriekonzern ist, der kein IT- oder Hochtechnologiegeschäft betreibt, nehmen Cyber-Risiken auch für uns einen höheren Stellenwert ein. Wir begegnen diesen durch regelmäßige Schulungen, umfangreiche Kommunikation inkl. Verhaltensempfehlungen und -anweisungen der Konzernmuttergesellschaft sowie Investitionen in Technologie, Compliance-Tätigkeiten und die Treasury-Abteilung. Weiterhin versuchen die Konzerngesellschaften, ihren Fokus auf die Kostenseite zu legen und durch weitere Prozessverbesserungen das Ergebnis zu steigern. Unabhängig von der derzeitigen wirtschaftlichen Lage werden wir aber auch in Zukunft ein Hauptaugenmerk auf die Weiter- und Neuentwicklung von Produkten legen, um durch innovative Produkte und kundenfreundliche Lösungen die Marktpositionen weiter stärken und nachhaltiges, organisches Wachstum erzielen zu können. Die Eigenkapitalausstattung unserer obersten Muttergesellschaft ist weiterhin ausreichend. In Verbindung mit der operativen Ertragskraft unserer Tochtergesellschaften fühlen wir uns gerüstet, die weiter notwendigen Investitionen in bestehende Geschäftsfelder sowie neue Akquisitionen erfolgreich tätigen und die Finanzierung des Geschäftsbetriebs gewährleisten zu können. Eventuell in Zukunft auftretende Risiken im Beteiligungsbereich würden unter Umständen Kapitalmaßnahmen des Gesellschafters bzw. indirekt durch die Crown Holdings Inc. als oberste Konzerngesellschaft erforderlich machen. Derartige Risiken aus dem Beteiligungsbereich sind uns zum derzeitigen Zeitpunkt nicht bekannt. Die durch die Abschreibungen auf Geschäfts- und Firmenwerte verursachte Belastung des Konzernergebnisses wird in den kommenden Jahren abnehmen, allerdings auch künftig die Eigenkapitalquote belasten. 7. Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr Die noch zu Beginn des Jahres 2022 erwarteten konjunkturellen und weltwirtschaftlichen Verbesserungen der Rahmenbedingungen konnten sich durch den Ausbruch des Ukraine Krieges, der dadurch einsetzenden Energiekrise und der allgemeinen Inflation nicht bestätigen. Die vorherrschende Unsicherheit und der anhaltende Krieg in Europa begleiten den Konzern im gesamten Wirtschaftsjahr 2022 und darüber hinaus. Dies spiegelt sich auch in regelmäßigen Anpassungen der Konjunkturvorhersagen der wesentlichen Wirtschaftsinstitute und der Bundesregierung wieder. Die aktuelle Beschaffungsproblematik, verbunden mit massiven Preissteigerungen, stellt weiterhin eine enorme Herausforderung, mit nicht absehbaren Auswirkungen auf das Jahresergebnis, dar. Insgesamt geht der Konzern aber über das Wirtschaftsjahr 2022 davon aus, Preissteigerungen im Bereich der Beschaffung an den Markt weitergeben zu können. Ferner wird der Konzern mit entsprechenden Kosteneinsparungen und weiteren Restrukturierungsmaßnahmen dem entgegenwirken. Aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung rechnen wir mit steigenden Konzernumsätzen für das Geschäftsjahr 2022. Das Umsatzwachstum wird in 2022 insbesondere durch einen Preiseffekt verursacht werden, der sich aus einer allgemeinen Preissteigerung auf den Rohstoffmärkten und dem Energiesektor ableitet. Aufgrund der anhaltenden Volatilität auf den Märkten kann dieser Effekt noch nicht abschließend quantifiziert werden. Für das Gesamtjahr erwarten wir einen Umsatzanstieg von rund 6% bei einem erwarteten operativen Konzernergebnis auf Vorjahresniveau. Im Rahmen unserer Business Structure Simplification Strategie haben wir die funktionale Unternehmensorganisation über alle Abteilungen hinweg weiter implementiert. Neben einer Prozessvereinfachung ist auch in Deutschland die Anzahl der rechtlichen Einheiten reduziert worden. Dies dokumentiert sich im Verkauf der Kiwiplan GmbH an einen außenstehenden Investor im April 2022 sowie die Verschmelzung der SMB Schwede Maschinenbau GmbH auf die Signode Packaging Systems GmbH im Geschäftsjahr 2021. Im April 2022 wurde die Beteiligung an der Kiwiplan GmbH an einen externen Investor verkauft. Hieraus erwarten wir keine wesentliche Veränderung für den Konzern, da die Kiwiplan GmbH aufgrund ihrer Größe keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzern hatte und es aufgrund des sehr spezifischen Geschäftes der Kiwiplan GmbH keine gegenseitigen operativen Abhängigkeiten zu anderen Konzerngesellschaften gegeben hat. Die Anteile an der Gesellschaft wurden mit einem leichten Gewinn verkauft. Trotz der durch die hohe Preisvolatilität auf den Rohstoffmärkten, einer anhaltenden Verknappung auf den Beschaffungsmärkten, dem Ukraine Krieg, der Energiekrise und der hohen inflationsbedingten schwankenden Belastungen im Jahresverlauf, gehen wir davon aus, im Geschäftsjahr 2022 ein auf Vorjahresniveau liegendes EBITDA zu erwirtschaften. Für das Jahr 2023 bleiben die konjunkturellen Rahmenbedingungen weiterhin unvorhersagbar, wir gehen aber fortgesetzt von weiteren positiven Ergebnisbeiträgen unserer funktionalen Unternehmensorganisation aus und streben daher wieder eine EBITDA-Marge von 3 bis 4% an. Im Hinblick auf die Vermögenslage rechnen wir zum Ende der kommenden Periode mit einer konstanten Eigenkapitalquote und in Bezug auf die Working Capital-Quote mit einem leichten Rückgang aufgrund der allgemeinen Preissteigerungen auf den Rohstoffmärkten sowie anhaltenden Lieferengpässen die in 2022 zu einer steigenden Inflation in Deutschland und Europa geführt haben.
Dinslaken, den 15. Dezember 2022 SPG GERMANY SERVICE MANAGEMENT GMBH Olaf Roth, Geschäftsführer Jochen Linzenich, Geschäftsführer Konzernbilanz zum 31.12.2021AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021Allgemeine Hinweise Der SPG Germany Service Management GmbH Konzern ist Teil der weltweit tätigen Signode-Gruppe mit Sitz in Glenview, Illinois/USA, die der internationalen Crown-Gruppe mit Sitz in Yardley, Pennsylvania/ USA angehört. Der Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen wird zum 31. Dezember 2021 von der CROWN Holdings Inc., Yardley, Pennsylvania/ USA erstellt und der United States Securities and Exchange Commission zur Veröffentlichung eingereicht. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß § 290 ff. HGB aufgestellt, das Geschäftsjahr 2021 entspricht dem Kalenderjahr. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die SPG Germany Service Management GmbH, Dinslaken (im Folgenden SPG Germany; Handelsregister Duisburg; HRB 25734), sowie sechs inländische Tochterunternehmen. Im Geschäftsjahr 2021 ergaben sich Änderungen im Konsolidierungskreis aufgrund konzerninterner Umstrukturierungen. Die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr wird dadurch nicht eingeschränkt. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften, die bereits bei erstmaliger Aufstellung des Konzernabschlusses zum Konsolidierungskreis gehörten, wurde auf den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung (§ 301 Abs. 2 Satz 3 HGB) durchgeführt. Die nach Aufdeckung stiller Reserven verbleibenden Unterschiedsbeträge wurden für sämtliche Gesellschaften als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und werden planmäßig abgeschrieben. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden - soweit vorhanden - eliminiert. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen unter Berücksichtigung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen bewertet. Planmäßige Abschreibungen werden linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Das Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB wurde nicht ausgeübt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es werden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Liquide Mittel werden zu ihrem Nominalwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Von dem Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 298 HGB wird Gebrauch gemacht. Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen gebildet, soweit dies nach §§ 274 und 306 HGB zulässig bzw. geboten ist. Dabei werden im Konzern aufgrund der bestehenden steuerlichen Organschaft sämtliche Beträge beim Organträger einbezogen und ausgewiesen. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des Ertragssteuersatzes des steuerlichen Organkreises des Konzerns von 30,365 %. Bei der Bemessung der Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren unter Verwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,87 % p. a. (Vorjahr: 2,30 % p. a.) auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Dabei sind Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 2,5 % p. a., die jährlichen Steigerungen der Beitragsbemessungsgrenze zu den Sozialversicherungen mit 2,5 % sowie die jährliche Rentenanpassung mit 1,75 % entsprechend berücksichtigt. Die Rückstellungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Seit dem 31. Dezember 2016 wird für die Abzinsung der Pensionsrückstellungen der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre herangezogen. Im Vergleich zum bis dahin für die Abzinsung verwendeten Marktzinssatzes der letzten sieben Jahre ergibt sich zum 31. Dezember 2021 ein um TEUR 1.085 (Vorjahr: TEUR 1.461) niedrigerer Betrag für die Pensionsrückstellungen. Die Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach dem Barwert verfahren gem. IDW RS HFA 3 unter Verwendung versicherungsmathematischer Grundsätze mit einem Zinsfuß von 1,35 % p. a. (Vorjahr: 1,60 % p. a.) auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Dabei sind Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 2,5 % p. a. berücksichtigt. Die Rückstellungen werden nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Jahresabschluss mit dem Tagesmittelkurs zum Zeitpunkt der Ersteinbuchung bewertet. Am Abschlussstichtag werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und im Anhang gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" angegeben. Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Unter den immateriellen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen Geschäfts- oder Firmenwerte aus Einzelabschlüssen, Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung sowie gewerbliche Rechte und Software ausgewiesen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2021 wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Das Sachanlagevermögen besteht im Wesentlichen aus Grundstücken und Bauten. Die Nutzungsdauer der im Rahmen der durchgeführten Erstkonsolidierungen entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte wird ebenso wie die Nutzungsdauer der Geschäfts- oder Firmenwerte aus den Einzelabschlüssen der konsolidierten Gesellschaften auf 15 Jahre geschätzt. Diese Schätzungen basieren auf der Dauer der Verwertbarkeit von vorhandenem branchenspezifischen Know-how, der Positionierung auf den entsprechenden Beschaffungs- und Absatzmärkten, den Lebenszyklen der verwendeten Technologien, der prognostizierten Entwicklung der Absatzmärkte, der Innovationsfähigkeit der einzelnen Segmente sowie der antizipierten Wertentwicklung des jeweiligen Geschäfts in den kommenden Jahren. Der Geschäfts- oder Firmenwert aus der Erstkonsolidierung wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr planmäßig um TEUR 58 (Vorjahr: TEUR 58) abgeschrieben.
Der Posten Geschäfts- oder Firmenwert der Konzernbilanz entwickelte sich wie folgt (§ 301 Abs. 3 Satz 2 HGB):
Im Geschäftsjahr 2021 gab es keine Veränderungen des Geschäfts- oder Firmenwertes aufgrund von Zu- oder Abgängen im Konsolidierungskreis oder Kaufpreisanpassungen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Konzernanhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 12.141 (31.12.2020: TEUR 26.076) solche aus dem Cash-Pooling, aus Lieferungen und Leistungen TEUR 7.548 (31.12.2020: TEUR 3.736) sowie aus Ergebnisübernahme TEUR 13.743 (31.12.2020: TEUR 4.093). Forderungen an Gesellschafter bestanden zum 31. Dezember 2021 wie im Vorjahr nicht. Latente Steuern Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus steuerlich höheren Wertansätzen von Grundstücken und Gebäuden in den Einzelabschlüssen der Gesellschaften des Konsolidierungskreises sowie aus unterschiedlichen Wertansätzen bei Pensionsrückstellungen (§ 274 HGB). Latente Steuern aufgrund von Unterschieden zwischen Konzernbilanz und Steuerbilanz (§ 306 HGB) ergeben sich aus im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgedeckten stillen Reserven auf das Sachanlagevermögen (passive latente Steuern) sowie aus Geschäfts- oder Firmenwerten im Rahmen von konzerninternen Umstrukturierungen (aktive latente Steuern). Die aktiven und passiven latenten Steuern werden in der Konzernbilanz verrechnet angesetzt.
Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 25) sowie die Kapitalrücklage von TEUR 13.592 (Vorjahr: TEUR 13.592) entsprechen den im Einzelabschluss der SPG Germany ausgewiesenen Bilanzposten. Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Darlehensverbindlichkeiten (TEUR 27.007; Vorjahr: TEUR 27.007), das Cash-Pooling in weiten Teilen der EURO-Zone (TEUR 39.784; Vorjahr: TEUR 27.370), Ausgleichszahlungen an Minderheitsgesellschafter (TEUR 297; Vorjahr: TEUR 297) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 10.201; Vorjahr: TEUR 7.878). Darüber hinaus beliefen sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen solche gegenüber Gesellschaftern wie im Vorjahr auf TEUR 0. Haftungsverhältnisse Im Rahmen des existierenden Cash-Management-Systems besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der deutschen Konzerngesellschaften sowie der nicht konsolidierten ausländischen Schwesterunternehmen, die am Cashpooling mit der SPG Germany Service Management GmbH teilnehmen. Zum Bilanzstichtag ist von der Danske Bank Hamburg eine Kreditlinie von Mio. EUR 8,0 gewährt worden, die für Bankavale genutzt wird und zum Jahresende in Höhe von Mio. EUR 7,0 ausgeschöpft wurde, davon durch Gesellschaften des SPG-Konzerns in Höhe von Mio EUR 2,9 (Vorjahr: Mio. EUR 2,9). Ferner besteht im Cashpool eine Intraday Linie von Mio. EUR 2,0, die zum 31.12.2021 nicht genutzt wurde. Mit einer tatsächlichen Inanspruchnahme der Avalkredite wird nicht gerechnet, da die internationale Crown Gruppe über ausreichend liquide Mittel verfügt. Die deutschen Gesellschaften haften ferner für die externen Darlehensverbindlichkeiten, die die Crown Gruppe zur Akquisition der Signode Gruppe aufgenommen hat. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Nutzung eines Teils der Geschäftsimmobilien sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung (u. a. des Fuhrparks) erfolgt auf der Grundlage von Miet-, Pacht- und Operating-Leasingverträgen. Der Abschluss derartiger Verträge trägt auch zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko bei den jeweiligen Vermietern bzw. Leasinggebern. Die im Zusammenhang mit den Verträgen bestehenden Verpflichtungen sind in den Angaben zu den sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Aufteilung des Personalaufwands
Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung von TEUR 265 (Vorjahr: TEUR 228) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 176 (Vorjahr: TEUR 274). Zinsergebnis
Im Zinsergebnis sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 386 (Vorjahr: TEUR 455) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag In dem Posten sind Erträge TEUR 386 (Vorjahr: TEUR 673) aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern enthalten. Sonstige AngabenGesamtbezüge Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung des Mutterunternehmens wird in Anwendung des § 314 Abs. 3 HGB i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden insgesamt 562 Mitarbeiter beschäftigt, welche sich wie folgt auf die einzelnen Geschäftsbereiche aufteilen:
Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 61), welches in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen entfällt. Auf das Honorar entfallen für verbundene Unternehmen TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 19). Nachtragsbericht Die sich Anfang 2020 weltweit ausbreitende COVID-19 Pandemie hatte bislang auf unser Geschäftsmodell keinen wesentlichen negativen Einfluss, da ein wesentlicher Teil unserer Produktion auf Maschinen und Verbrauchsgüter für industrielle Verpackungsanwendungen entfällt, so dass die Produktionskapazitäten in den ersten Monaten des Jahres 2022 aufgrund der erhöhten Nachfrage höher ausgelastet waren, als wir im Budget geplant hatten. Die COVID-19-Pandemie belastet weiterhin die globale als auch die deutsche Wirtschaftsentwicklung. Auch der Signode-Konzern ist von den Auswirkungen dieser Krise betroffen. Der Umfang der Auswirkungen auf unseren Konzern in 2023 sowie den Folgejahren hängt von der weiteren Entwicklung des Infektionsgeschehens sowie der Impfungen gegen das Virus ab und kann sich daher auch in Zukunft weiterhin negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unseres Konzerns auswirken. Weitere operative oder strukturelle Veränderungen und Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Signode-Konzerns haben, liegen nicht vor. Auswirkungen aus dem Russland-Ukraine-Konflikt sind aktuell nicht abschätzbar. Für die möglichen Chancen und Risiken verweisen wir an dieser Stelle auf die Ausführungen im Lagebericht. Angaben gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 1 HGB (Konsolidierungskreis)
Erleichterungen gemäß § 264 Abs. 3 HGB Die nachfolgend aufgeführten Tochtergesellschaften, die in den Konzernabschluss der SPG Germany einbezogen werden, nehmen zum 31. Dezember 2021 die Erleichterungsvorschriften gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch:
Dinslaken, den 15. Dezember 2022 Olaf Roth, Geschäftsführer Jochen Linzenich, Geschäftsführer Konzernanlagespiegel 2021
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2021
Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SPG Germany Service Management GmbH, Dinslaken Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der SPG Germany Service Management GmbH, Dinslaken, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der SPG Germany Service Management GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 15. Dezember 2022 BRB
Revision und Beratung oHG
H. Linnemann, Wirtschaftsprüfer G. Matlok, Wirtschaftsprüfer |
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