SCHLECKER XL GmbH
Same addressRetail sale of pharmaceutical products
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Anton Schlecker since 6/29/2010 | Owner |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
Official financial statements and annual reports
Anton Schlecker e.K.Ehingen DonauKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009BestätigungsvermerkIn den zur Offenlegung bestimmten Unterlagen - Konzernbilanz und Anlage zur Konzernbilanz sowie Konzernanhang und Konzernlagebericht - wurden die Erleichterungen nach § 13 Abs. 3 Satz 2 i. V. m. § 5 Abs. 5 Satz 3 PublG zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den von der Firma Anton Schlecker, Ehingen, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften einschließlich der ergänzenden Bestimmungen des Publizitätsgesetzes liegt in der Verantwortung des Einzelkaufmanns. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 14 Abs. 1 PublG i. V. m. § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Einzelkaufmanns sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Ravensburg, 22. Juli 2010 Ernst
& Young GmbH
Prof. Dr. Müller, Wirtschaftsprüfer Arnold, Wirtschaftsprüfer Konzernbilanz zum 31. Dezember 2009Aktiva
Anlage zur Konzernbilanz zum 31. Dezember 2009
Die Bewertungs- und Abschreibungsmethoden sowie die Zahl der Beschäftigten sind im Konzernanhang erläutert bzw. angegeben. Konzernanhang für 2009I. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2009 wurde nach den Vorschriften des Gesetzes über die Rechnungslegung von bestimmten Unternehmen und Konzernen (Publizitätsgesetz) erstellt. Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss sind neben der Firma Anton Schlecker, Ehingen, alle Unternehmen einbezogen, die unter der einheitlichen Leitung der Firma Anton Schlecker stehen. Der Konsolidierungskreis umfasst - neben der Firma Anton Schlecker - unverändert zum Vorjahr 15 inländische sowie elf ausländische Tochterunternehmen. Die Angaben entsprechend § 313 Abs. 2 HGB sind aus einer gesonderten Übersicht "Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2009" ersichtlich. Die Nennung einer Tochtergesellschaft ist unter Inanspruchnahme von § 313 Abs. 3 Satz 1 HGB unterblieben. Alle in der Anteilsbesitzliste aufgeführten inländischen Unternehmen legen ihre Jahresabschlüsse unter Inanspruchnahme der gesetzlichen Befreiungsvorschriften nicht offen. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung wurde entsprechend der Buchwertmethode nach § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss vorgenommen. Die Unterschiedsbeträge, die bei der Verrechnung der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem anteiligen Eigenkapital entstanden sind, wurden wie folgt behandelt: Aktive Unterschiedsbeträge wurden als Firmenwerte behandelt und entsprechend § 309 Abs. 1 HGB entweder sofort mit dem Eigenkapital des Konzerns verrechnet oder im Jahr der Erstkonsolidierung vollständig abgeschrieben. Passive Unterschiedsbeträge wurden entsprechend ihrem Charakter dem Eigenkapital des Konzerns zugeordnet. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden grundsätzlich eliminiert. Die Umrechnung der in ausländischer Währung aufgestellten Einzelabschlüsse erfolgt zu Jahresdurchschnittskursen für die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung und zu Stichtagskursen für die Bilanzposten. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Die Wertansätze des Anlagevermögens beruhen auf den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Planmäßige Abschreibungen wurden, soweit handelsrechtlich zulässig, nach steuerrechtlich höchstzulässigen Sätzen teils nach der linearen, teils nach der degressiven Methode vorgenommen. Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Notwendige Abschläge sind vorgenommen worden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung angemessener Abschläge für alle erkennbaren Risiken bewertet. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Bei den Rückstellungen sind alle sichtbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Die Pensionsrückstellungen sind auf der Basis der Werte nach § 6a EStG dotiert. Die "Richttafeln 2005 G" wurden berücksichtigt. In Anpassung an die Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs sind die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen nicht in Analogie zur Stellungnahme des Instituts der Wirtschaftsprüfer vom 18. November 1998 (IDW RS HFA 3), sondern nach steuerlichen Vorschriften berechnet. Danach werden Rückstellungen aus vertraglichen Altersteilzeitvereinbarungen nach dem Blockmodell, erstmals am Ende des Wirtschaftsjahres, in dem die Altersteilzeit (Beschäftigungsphase) beginnt, passiviert. Die Rückstellungen im Blockmodell werden entsprechend der ratierlichen wirtschaftlichen Verursachung in der Beschäftigungsphase zeitanteilig in gleichen Raten angesammelt. Abfindungsbeträge werden erstmals am Ende des Wirtschaftsjahres, in dem die Beschäftigungsphase beginnt, mit dem versicherungsmathematischen Barwert zurückgestellt. Nach dem Bilanzstichtag entstehende Ansprüche auf Erstattungsbeträge der Bundesagentur für Arbeit nach § 4 AltTZG werden gegengerechnet, wenn mehr Gründe für als gegen den Bezug der Erstattungsbeträge sprechen. Alle Verbindlichkeiten wurden mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. III. Erläuterungen der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus der gesonderten Übersicht "Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2009" ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 19.462 (Vj. T€ 16.882) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 42.682 (Vj. T€ 41.846) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 6.716 (Vj. T€ 5.744) enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (insbesondere Mietverpflichtungen) liegen im Rahmen des Geschäftsüblichen. IV. Sonstige Angaben Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für Abschlussprüfungsleistungen T€ 319. Im Konzern wurden im Jahresdurchschnitt 52.708 Mitarbeiter beschäftigt.
Ehingen, im Juni 2010 Der Einzelkaufmann Entwicklung des Konzernanlagevermögens 2009
Konzernlagebericht für 2009Geschäftsverlauf Das Vertriebskonzept wurde wie bisher im Wesentlichen durch den SCHLECKER-Drogeriemarkt als Discount-Vertriebstyp umgesetzt. Im Sortiment dominieren die Herstellermarken; diese werden durch Eigenmarken ergänzt. Die Umsatzerlöse verringerten sich gegenüber dem Geschäftsvorjahr um rund 6 %. Der Personalaufwand sank gegenüber dem Geschäftsvorjahr um rund 8 %. Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich entsprechend vermindert; im Geschäftsjahr 2009 war eine durchschnittliche Abnahme von rund 5 % zu verzeichnen. Investitionen wurden insbesondere in andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung vorgenommen. Lage Zum Bilanzstichtag betrug die Eigenkapitalquote rund 28 %. Wie bisher konnte auch im Geschäftsjahr 2009 die Geschäftstätigkeit ohne mittel- und langfristige Bankkredite ausgeübt werden. Die für die gesamte Geschäftstätigkeit in 2009 notwendige Liquidität war in ausreichendem Umfang vorhanden. Der Markt ist nach wie vor stark belegt und birgt weiterhin eine angespannte Wettbewerbssituation. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses keine bekannt. Risiken und Chancen Die Entwicklung der Umsatzerlöse und der Handelsspanne werden regelmäßig überwacht. Die operative Geschäftstätigkeit und Ertragslage werden laufend kontrolliert. Es werden regelmäßig Abweichungen der tatsächlichen von der geplanten Ertragslage identifiziert und analysiert. Diesbezüglich resultierende Risiken können zeitnah erkannt und hierauf entsprechende Gegenmaßnahmen schnell ergriffen werden. Durch Sicherungsmaßnahmen wurde der großen Bedeutung der Informationstechnik für sämtliche Unternehmensbereiche und der Abhängigkeit der geschäftlichen Leistungserstellung von der Verfügbarkeit der informationstechnischen Systeme Rechnung getragen. Insgesamt ergibt die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation, dass bei einer weiterhin gesicherten Finanzlage keine über die allgemeinen markt- und branchentypischen Einflüsse hinausgehenden, den Fortbestand des Konzerns gefährdenden Risiken bestehen und künftige bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar sind. Die weiter voranschreitende Anpassung des Geschäftsmodells hin zu Drogeriemärkten mit mehr Verkaufsfläche, ansprechendem Ambiente und größerem Sortiment bietet die Möglichkeit einer positiven Entwicklung des Konzerns. Voraussichtliche Entwicklung Nach dem momentanen Kenntnisstand wird die Geschäftstätigkeit in den Geschäftsjahren 2010 und 2011 mit den genannten Chancen und Risiken grundsätzlich wie bisher fortgesetzt. Die derzeitigen verhaltenen Erwartungen berücksichtigen die allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklungen des Marktes und der Branche.
Ehingen, im Juni 2010 Der Einzelkaufmann Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2009
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