Green Industry GmbH
Same addressOperation of tree nurseries
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Wido Fath since 2/12/2018 | Managing Director |
Mirko Jan Fath since 5/27/2002 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership structure and capital distribution
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Official financial statements and annual reports
FATH GmbHSpaltJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Der Jahresabschluss wurde am 15. Juli 2019 festgestellt. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Anhang zum Jahresabschluss zum 31.12.2018I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Vermittlung eines Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung grundsätzlich ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend wieder. 2. Darstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz wurde nach den Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Spalt und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Nürnberg, HR B 10906. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeine Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der FATH GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrages und des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Geschäftsleitung geht von Going Concern aus. Die Bewertung erfolgt daher weiterhin zu Anschaffungswerten. 2. Grundsätze und Methoden im Einzelnen Bei den selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurde das Wahlrecht des § 248 Abs. 2 HGB zur Aktivierung erstmalig in Anspruch genommen. Sie wurden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 Sätze 1 und 2 und Abs. 2a HGB bewertet. Einbeziehungswahlrechte wurden bei der Ermittlung der Herstellungskosten nicht ausgeübt. Insgesamt wurden EUR 344.617,02 für die Forschung und Entwicklung der Digitalisierung aufgewendet, von denen EUR 120.000,00 aktiviert wurden. Der Gesamtbetrag in Höhe von EUR 120.000,00 abzüglich der darauf gebildeten passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 33.000 unterliegt gemäß §268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre. Die selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände wurden unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte wurden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen über Nutzungsdauern von bis zu 3 Jahren bewertet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Abnutzbare Vermögensgegenstände wurden um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert. Die Abschreibungsdauer beträgt zwischen 2 und 16 Jahren. Für geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert von 250 EUR bis 1.000 EUR (bis zum 31.12.2017 von 150 EUR bis 1.000 EUR) wird ein Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Die aktivierten Eigenleistungen wurden zu aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet, vermindert um lineare Abschreibungen bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von fünf Jahren. Bei den Finanzanlagen wurden die bilanzierten Anteilswerte und Ausleihungen zu Anschaffungskosten angesetzt. Im Falle voraussichtlich dauernder Wertminderungen wird auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Bestände des Umlaufvermögens werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Grundsätzlich erfolgte die Bewertung der fertigen Erzeugnisse zu aktivierungspflichtigen Herstellungskosten, die Bewertung des restlichen Vorratsbestands zu Anschaffungskosten. Bewertungsabschläge werden vor allem aufgrund des Niederstwertprinzips, Gängigkeit, Qualitätsmängeln und den Grundsätzen der verlustfreien Bewertung vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert unter Beachtung des Niederstwertprinzips ausgewiesen. Erkennbaren Risiken wird durch die Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko wird durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbestandes berücksichtigt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und zum Erfüllungsbetrag passiviert. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen werden mit den Zinssätzen der Deutschen Bundesbank unter Berücksichtigung zukünftiger Kostensteigerungen passiviert. Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt bei den Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Die passiven latenten Steuern in Höhe von EUR 29.600,00 (i. Vj. EUR 0,00) wurden gemäß § 274 Abs. 1 S. 1 HGB angesetzt und resultieren insbesondere aus der handelsrechtlichen Aktivierung der selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 117.600,00. Die Bewertung wurde mit einem Steuersatz von 28,08 % vorgenommen. III. Angaben zur Bilanz 1. Mitzugehörigkeitsvermerke Bei den ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 673.642,08 (i. Vj. EUR 923.999,86) und sonstige Forderungen aus Darlehen und Verrechnungskonten in Höhe von EUR 1.467.304,60 (i. Vj. EUR 818.479,12) enthalten. Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von EUR 242.506,88 (i. Vj. EUR 215.874,98). 2. Anlagenspiegel und Abschreibungen des Geschäftsjahres Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018 wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Der Anfangsbestand im Anlagenspiegel ist zu ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angegeben. 3. Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Mit Notarvertrag vom 5. September 2018 wurden die Anteile der Fath Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG, Spalt, an der FATH GmbH, Spalt, gegen Gewährung eines neuen Geschäftsanteils im Nennbetrag von EUR 250,000,00 in die WIMITO GmbH, Spalt (künftig FATH Industrieholding GmbH, Spalt) eingebracht. Die FATH Industrieholding GmbH ist folglich neue, unmittelbare Gesellschafterin der Fath GmbH, Spalt. In den Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind solche an Gesellschafter von EUR 0,00 (i. Vj. EUR 1.000.000,00) enthalten. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche gegen Gesellschafter von EUR 35.175,19 (i. Vj. EUR 818.479,12) enthalten. 4. Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen haben EUR 162.287,02 (i. Vj. EUR 7.402,43) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den Verbindlichkeiten sind solche mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 7.496.581,68 (i. Vj. EUR 5.256.995,93) und mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren in Höhe von EUR 77.185,25 (i. Vj. EUR 99.509,51). Die restlichen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren. 5. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Aufgrund von bilanzpolitischen und steuerlichen Erwägungen werden regelmäßig Leasingverträge geschlossen, welche derzeit mit künftigen Zahlungen in Höhe von EUR 650.237,83 (davon in 2019 EUR 500.582,59) verbunden sind. Sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen unbefristete Miet-/Nutzungsverträge gegenüber verbundenen Unternehmen für 2019 in Höhe von EUR 839.490,00 und gegenüber Dritten in Höhe von EUR 64.300,29. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben das Jahresergebnis der Gesellschaft in Höhe von EUR 617.489,62 (i. Vj. EUR 781.281,39) belastet. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 138.512,47 (i. Vj. EUR 252.480,71) und sie sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 153.959,96 (i. Vj. EUR 256.282,69). Die auf Grund eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführten Gewinne resultieren aus der stillen Beteiligung und betreffen den variablen Teil der Vergütung, der an das EBITDA der Fath Gruppe gekoppelt ist. Der ausgewiesene Betrag enthält die variable Vergütung für 2017 sowie die erwartete variable Vergütung für 2018. V. Sonstige Angaben 1. Anzahl der Arbeitnehmer Unter Zugrundelegung der Berechnungsmethode nach § 267 Abs. 5 HGB wurden im Geschäftsjahr 2018 durchschnittlich beschäftigt:
2. Gesellschaftsorgane und Organbezüge Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch nachfolgende Personen geführt:
Alle Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Die Geschäftsführerbezüge für das Geschäftsjahr 2018 betragen TEUR 722. Im Geschäftsjahr 2017 wurde ein Darlehen in Höhe von EUR 25.000,00 an einen Geschäftsführer ausgereicht, zurückzuzahlen in einem Betrag bis zum 31. Dezember 2017, Zinssatz 3 % pro Jahr. Das Darlehen inkl. Zinsen wurde im Geschäftsjahr 2018 getilgt. Im Geschäftsjahr 2018 wurde an einen Geschäftsführer ein Vorschuss in Höhe von EUR 134.000,00 geleistet. Im Geschäftsjahr 2018 wurde eine Spende in Höhe von EUR 106.500,00 an den Internationale Schule des Goldenen Rosenkreuzes Lectorium Rosicrucianum e.V. geleistet, in dem ein Geschäftsführer den Vorstandsvorsitz innehält. Per Gesellschafterbeschluss wurde auf freiwilliger Basis ein Beirat gebildet. Dieser setzte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aus folgenden Personen zusammen:
3. Anteilsbesitz Es besteht eine Beteiligung von 100,00 % an der FATH Components Limited mit Sitz in Aldershot, Großbritannien. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 beträgt EUR 222.928,24 (i. Vj. EUR 198.996,88) und das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2018 EUR 182.276,73 (i. Vj. EUR 45.582,32). Es besteht eine Beteiligung von 100,00 % an der FATH Inc. mit Sitz in Orlando, Florida, USA. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 beträgt EUR 4.989.741,48 (i. Vj. EUR 4.075.383,97) und das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2018 EUR 1.769.123,14 (i. Vj. EUR 1.270.160,93). Es besteht eine Beteiligung von 100,00 % an der FATH Machine Components (Shanghai) Co. Limited, mit Sitz in Shanghai, China. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31.12.2018 beträgt EUR 1.743.024,49 (i. Vj. EUR 1.331.556,78) und das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2018 EUR 423.590,85 (i. Vj. EUR 501.986,05). Es besteht eine Beteiligung von 75,00 % an der FATH Components Kft. mit Sitz in Budapest, Ungarn. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 beträgt EUR 923.769,00 (i. Vj. EUR 752.034,00) und das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2018 EUR 348.372,00 (i. Vj. EUR 353.274,00). Es besteht eine Beteiligung von 50,00 % an der FATH Components B.V. mit Sitz in Venlo, Niederlande. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 beträgt EUR 935.970,00 (i. Vj. EUR 621.043,00) und das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2018 EUR 314.927,00 (i. Vj. EUR 258.708,00). 4. Angaben zum Mutterunternehmen Das Unternehmen wird als 100 %ige (mittelbare) Tochtergesellschaft der Fath Industriebeteiligungen GmbH & Co. KG, Spalt, in deren aufgestellten Konzernabschluss einbezogen. 5. Offenlegung Der Jahresabschluss der Fath GmbH, Spalt, für das Geschäftsjahr 2018 wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeiger eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. 6. Nachtragsbericht Im Geschäftsjahr 2019 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 7. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den zum 31. Dezember 2018 ausgewiesenen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.894.077,85 und den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 2.145.085,79 auf neue Rechnung vorzutragen.
Spalt, den 9. Juli 2019 Mirko Jan Fath Dr. Markus Feil Wido Fath Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018
Lagebericht 2018A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die FATH GmbH ist Zulieferer der Anlagen- und Maschinenbaubranche. Diese war mit einem Umsatzvolumen von EUR 232 Milliarden, über 6.500 Betrieben und rund 1.052.000 Beschäftigten auch im Jahr 2018 eine der größten Industriebranchen in Deutschland und wichtigster Wachstumstreiber der deutschen Industrie (VDMA). Während in der ersten Jahreshälfte 2018 die prognostizierten Zuwächse realisiert werden konnten, machte sich im dritten Quartal und insbesondere im vierten Quartal 2018 die konjunkturelle Abschwächung bemerkbar. Dennoch konnte der Maschinenbaubereich 2018 mit einem Zuwachs von 2,8 Prozent das zweite Mal in Folge ein Wachstumsjahr verbuchen. War die Entwicklung im Vorjahr hauptsächlich durch Bestellungen aus dem Ausland gekennzeichnet, so war im Berichtszeitraum der Auftragseingang mehrheitlich durch Inlandsorders bestimmt (VDMA). Ungeachtet der zunehmend schwierigeren weltpolitischen Umfeldbedingungen, bot das Jahr 2018 für die FATH GmbH bzw. die FATH Gruppe aufgrund der anhaltend positiven Entwicklung der Binnenkonjunktur in Deutschland sowie günstiger Entwicklungstendenzen auf einzelnen internationalen Märkten ein positives wirtschaftliches Gesamtumfeld. Dennoch führt die fortschreitende Globalisierung dazu, dass sich auch die FATH GmbH bzw. die FATH Gruppe seit Jahren mit einem sich verschärfenden, internationalen Wettbewerbsumfeld auseinander setzen muss. Darüber hinaus hat die gestiegene Gesamtnachfrage auch im Jahr 2018 zu Schwankungen bei den Rohstoffpreisen geführt. Gewisse Kompensationseffekte bieten hierbei die geografische Diversifizierung der FATH Gruppe sowie der wachsende interne Warenaustausch innerhalb der Gruppe. Die FATH GmbH hält im Berichtszeitraum Beteiligungsanteile an ausländischen Gesellschaften in den USA, Ungarn, Großbritannien, den Niederlanden sowie in der VR China. Die FATH GmbH produziert und vertreibt einerseits Komponenten für den Maschinen- und Anlagenbau wie bspw. Stellfüße und Beschläge. Andererseits wird eine breite Palette an Zubehörartikeln für den Bereich Aluminiumprofilsysteme entwickelt, gefertigt und vertrieben. Ein umfangreiches Standardprogramm an Komponenten aus Kunststoff und Metall bilden in beiden Bereichen einen Großteil der Geschäftstätigkeit. Überdies versteht sich FATH als Entwickler kundenspezifischer Komponentenlösungen und übernimmt hierbei die komplette Konstruktion und Projektdokumentation, erstellt Prüfmuster und führt das Produkt gemeinsam mit dem Kunden zur Produktions- und Serienreife. Das FATH Standardprogramm umfasst derzeit rund 9.000 Artikel. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2018 ca. 81,0 Mio. Teile (Vj. 74,2 Mio. Teile) verkauft, was einem Anstieg von 9,2 % entspricht. Die Konzentration auf die Kernkompetenzen des Unternehmens stand auch 2018 im Fokus der Aktivitäten. Die Verbesserung der Prozessqualität sowie die Erhöhung der Prozesseffizienz durch die Implementierung von Lean Management Maßnahmen standen dabei weiterhin im Vordergrund. In Folge von konsequentem Kostenmanagement konnte die Wettbewerbsfähigkeit der angebotenen Produkte national wie international weiter ausgebaut werden. Neben gezielter Neukundenakquisition wurde die Geschäftsentwicklung im Jahr 2018 insbesondere durch den Ausbau bestehender Kundenbeziehungen auf dem D/A/CH-Markt sowie im internationalen Bereich, inkl. der positiven Entwicklung der Auslandsniederlassungen, getragen. Flankiert wurden die operativen Geschäftsaktiviäten von strukturellen Optimierungen sowohl im operativen wie auch im strategischen Bereich. So wurden z.B. Verantwortungsbereiche und Schnittstellen innerhalb und zwischen diversen Abteilungen klarer abgegrenzt sowie die FATH Gruppe in eine Holding Struktur überführt. Um sich auch im zunehmend digitalisierten Marktumfeld zukunftsträchtig positionieren zu können, wurden auch im Geschäftsjahr 2018 wichtige Digitalisierungsprojekten weiter entwickelt. Ziel ist sowohl die Digitalisierung von Produktions- wie auch von Vertriebsprozessen. B. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme der FATH GmbH erhöhte sich im Geschäftsjahr 2018 um TEUR 5.225 auf TEUR 19.780. Dies entspricht einem Anstieg um 36,0 %. Wie in den Vorjahren wurden auch im Jahr 2018 Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen vorgenommen, wobei der Schwerpunkt, gemäß dem obigen Fokus, einerseits auf der Modernisierung des Fertigungsbereichs lag. Andererseits wurde die Investition in die Errichtung eines neuen Lager- und Logistikzentrums getätigt. Die Gesamtsumme der Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände belief sich auf TEUR 2.541. Im Geschäftsjahr wurden - wie oben bereits dargestellt - weitere Maßnahmen im Bereich der Digitalisierung getätigt. Insgesamt wurden dabei TEUR 345 aufgewendet, von denen TEUR 120 aktiviert wurden. Nach planmäßigen Abschreibungen von insgesamt TEUR 910 und Buchwertabgängen von TEUR 21 erhöhte sich das Sachanlagevermögen inkl. immaterieller Vermögensgegenstände insgesamt um TEUR 1.610. Die Finanzanlagen erhöhten sich um TEUR 340 auf TEUR 3.136, was insbesondere auf die Aufstockung eines Darlehens an ein verbundenes Unternehmen zurückzuführen ist. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten sind im Vergleich zur Steigerung des Umsatzes unterproportional gestiegen (Umsatzerlöse +9,5% / Forderungen aus L+L +5%). Grund hierfür sind Verbesserungen im Forderungsmanagement. Zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit bei ausgeweiterter Geschäftstätigkeit wurden Lagerbestände aufgebaut. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind weiter zurückgegangen. Zwar wurde mehr an Tochtergesellschaften abgesetzt, die weitere Reduktion der Zahlungsziele kompensiert diesen Effekt überproportional. Der Anstieg der Rückstellungen (Steuern und Sonstige) resultiert überwiegend aus einem Anstieg der schwimmenden Ware zum Jahresende. Außerdem wurden die Steuerrückstellungen für das Jahr 2017 in die sonstigen Verbindlichkeiten umgegliedert. Aufgrund der Investitionstätigkeit haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Vergleich zum Vorjahr erhöht. 2. Finanzlage Der Cashflow wurde für das Geschäftsjahr 2018 gemäß DRS 21 Schema ermittelt. Im Geschäftsjahr 2018 belief sich der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf TEUR 422 (Vj. TEUR 4.455). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beläuft sich auf TEUR -1.514 (Vj. TEUR -2.506). Zudem weist der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit einen Mittelzufluss in Höhe von TEUR 377 (Vj. TEUR 419) aus. Zur Finanzierung der Investitionen wurden die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgebaut. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft lag, unter Einbeziehung der stillen Beteiligung, zum Bilanzstichtag bei 44,2 % (Vj. 45,3 %). 3. Ertragslage Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2018 ihren Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr um TEUR 362 auf TEUR 2.145 (im Vj. TEUR 1.783) steigern. Die Gesamtkapitalrendite (Jahresüberschuss zzgl. Fremdkapitalzinsen & Steuern auf Einkommen und Ertrag bezogen auf das Gesamtkapital) betrug 15,3 % (Vj. 19,3 %). Der Umsatz entwickelte sich weiter positiv und betrug TEUR 30.181 (im Vj. TEUR 27.571). Er stieg damit gegenüber dem Vorjahr um 9,5 %. Der Exportanteil der FATH GmbH inklusive Intercompany-Umsätze betrug im Berichtsjahr rund 43,3 % (im Vj. 43,6 %). Die Verminderung des Bestandes an fertigen Erzeugnissen führte zu einer Bestandsveränderung von TEUR 221 (im Vj. Bestandserhöhung um TEUR 76). Geringere Erträge aus Währungen sowie aus der Weiterverrechnung von Aufwendungen an verbundene Unternehmen trugen im Wesentlichen zu einer Abnahme der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 304 auf TEUR 579 bei. Zum Bilanzstichtag waren im Unternehmen insgesamt 231 Mitarbeiter (verfügbar 222 Mitarbeiter) einschl. Auszubildender beschäftigt (Vj. 207 Mitarbeiter, davon verfügbar 196 Mitarbeiter). Der Anstieg der Mitarbeiterzahl führte zu einer Erhöhung der Personalaufwendungen um TEUR 960 auf TEUR 9.377. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Umsatzerlöse beträgt demnach 31,1 % gegenüber 30,5 % im Vj. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unter anderem in Folge der Umsatzausweitung um TEUR 281 auf TEUR 5.150 angestiegen. Dies resultiert vor allem aus höheren Beratungsleistungen sowie Projekten im Digitalisierungsbereich. Im Geschäftsjahr haben 3 Tochtergesellschaften Gewinne ausgeschüttet in Höhe von insgesamt TEUR 1.324. Zur kontinuierlichen Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit wurde im Geschäftsjahr 2018 wiederum intensiv an der Verbesserung der Warenflussprozesse gearbeitet. Durch die Einführung weiterer Lean Management Maßnahmen werden die Prozessoptimierungen auch im nächsten Jahr fortgeführt. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung positiv einzuschätzen. C. Risiko- und Chancenbericht Das Jahr 2018 war wiederum von zahlreichen Verbesserungsprojekten und dem weiteren Ausbau der Auslandsaktivitäten geprägt. Es wurden vor allem die in den Vorjahren begonnenen Konsolidierungsmaßnahmen weitergeführt. Auch im kommenden Jahr sollen die laufenden Projekte dazu dienen, das Unternehmen in Bezug auf Positionierung, Struktur, Flexibilität und Ertragskraft weiter zu entwickeln und es vor allem gegen mögliche zukünftige Krisen resistenter zu machen. Insgesamt wurde im Berichtszeitraum weiterhin konsequent an der Weiterentwicklung des Produktportfolios gearbeitet. Zielsetzung in den nächsten Jahren ist weiterhin, den Märkten ein ebenso komplettes wie auch diversifiziertes Produktportfolio anzubieten. Zudem konzentriert sich das Unternehmen auf die Verbreiterung des Kundenportfolios. Die korrespondierenden Maßnahmen sind der Ausbau der Vertriebsaktivitäten in den bestehenden Auslandsgesellschaften sowie die wechselseitige Übernahme von neuen und bestehenden Produktsegmenten zwischen den Niederlassungen. Somit können die bestehenden Kapazitäten in Vertrieb, Produktion und Logistik besser genutzt werden. Die zukünftige Entwicklung bzw. die laufende Geschäftstätigkeit der Gesellschaft hängt u.a. von der Verfügbarkeit ausreichender Liquidität ab. Diverse Maßnahmen zur Optimierung des Umlaufvermögens wurden bzw. werden implementiert und tragen dazu bei, dass ausreichend Liquidität zur Finanzierung des Unternehmenswachstums zur Verfügung steht. In diesem Zusammenhang wurden Lieferantenzahlungsziele in Anspruch genommen, gewährte Skontofristen wurden überwiegend genutzt. Weitere Chancen bestehen im Ausbau der Vertriebsaktivitäten im In- und Ausland und in der Einführung neuer Produkte. Hieraus wird für die gesamte Unternehmensgruppe Wachstum abgeleitet. Das Ziel ist weiterhin, die Kosten der Waren- und Materialbeschaffung zu senken und den Einkauf sowie die Produktion in Deutschland, der VR China sowie in Osteuropa bei gleichbleibender Qualität langfristig auszubauen. Risiken sind durch Wettbewerbsaktivitäten aus Asien und Osteuropa zu erwarten. Diese führen zu einem Preisverfall in verschiedenen Produktkategorien. Diesem Risiko wird durch die Entwicklung eigener, qualitativ hochwertiger Produkte sowie durch die Steigerung der eigenen Produktionseffizienz entgegengewirkt. Weiterhin bestehen Risiken durch Wechselkursentwicklungen, die unter anderem beim Einkauf aus Asien eine Rolle spielen. Durch die Harmonisierung der Währungsströme innerhalb der Unternehmensgruppe kann einem Teil dieses Risikos durch natürliches Hedging entgegengewirkt werden. Überdies entstehen wirtschaftliche Risiken infolge der zunehmenden weltpolitischen Unsicherheiten mit Handelsstreitigkeiten, Separationstendenzen und Protektionismus (z.B. Strafzölle, Brexit"America First' etc.) einerseits sowie territorialen Expansionstendenzen (z.B. Russland) andererseits. Die physikalische Präsenz der FATH Gruppe in den größten Wirtschaftsräumen Asien, Europa und USA kann sich hierbei als Vorteil erweisen. Die strategischen Risiken und die geeigneten Gegenmaßnahmen werden im Rahmen periodisch stattfindender Beiratssitzungen zwischen der Geschäftsführung und dem Beirat kontinuierlich erörtert. Der regelmäßige, strukturierte Austausch zwischen den Geschäftsführern der FATH Gruppe im Rahmen der sog. FATH Management Conference (FMC) unterstützt bei der Identifikation und Einschätzung von relevanten Marktentwicklungen durch internationale Informationen aus erster Hand. Überdies werden mögliche Risiken sorgfältig durch das operative Controlling verfolgt. Entsprechende Maßnahmen werden vorbereitet, um bei Risikoeintritt zeitnah reagieren zu können. D. Prognosebericht Für 2019 rechnet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) mit einem leicht positiven Marktwachstum, wobei er seine Wachstumsprognose im April 2019 von real 2% auf 1% für das Jahr 2019 reduziert hat. Die Umsatzerlöse der FATH GmbH lagen im Zeitraum Januar bis März 2019 kumuliert um real 11,2 % höher als im Vorjahr, wobei der Auftragseingang um real 10,1% zum Vorjahr angewachsen ist. Die Nachfrage aus dem Ausland war im 1. Quartal 2019 im Vergleich zur Inlandnachfrage dabei etwas stärker ausgeprägt. Für die zukünftige Entwicklung des Unternehmens sind die weitere Konzentration auf das Kerngeschäft, die Ausweitung des technischen Know-hows sowie eine weitere Verbesserung der Prozessqualität geplant. Darüber hinaus soll das Kerngeschäft mit dem Aufbau komplementärer Produktbereiche flankiert und damit mittelfristig verstärkt werden. Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2019 erneut mit einem Umsatzwachstum sowie mit einem gleichbleibenden, positiven Ergebnis vor Steuern gerechnet. Die Annahme beruht auf einer positiven Entwicklung der Materialeinsatzkosten (insbesondere Frachtkostenoptimierung), einer investitionsbedingen Erhöhung der Sach- und Personalkosten sowie steigenden Umsätzen. Zum Stichtag 31. März 2019 zeichnet sich auf Basis der monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertung folgendes Bild: Die Umsatzerlöse haben sich im Bezug zum Vergleichszeitraum mit einer Steigerung von 11,2 % zum Vorjahr positiv entwickelt. Das Ergebnis vor Steuern liegt im ersten Quartal 2019 auf dem Niveau des Vergleichszeitraums 2018.
Spalt, den 9. Juli 2019 Wido Fath Dr. Markus Feil Mirko Jan Fath Der vorliegende Jahresabschluss wurde im gesetzlich zulässigen Maß zum Zwecke der Publizität verkürzt. Der beigefügte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die FATH GmbH, Spalt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FATH GmbH, Spalt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FATH GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Nürnberg, den 10. Juli 2019 KPMG
AG
Renner, Wirtschaftsprüfer Eberle, Wirtschaftsprüfer |
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