INTERFER Edelstahl Handelsgesellschaft mbH

Wachhausstraße 5C, 76227 Karlsruhe, DEU

Master Data

Registry
Register court Mannheim HRB 105335
Registered
4/16/1986
Industry
Wholesale of iron ores, iron, steel and ferrous semi-finished metal productsWholesale of non-ferrous ores, non-ferrous metals and non-ferrous semi-finished metal productsAgents involved in the sale of hardware, ironmongery and plastic products n.e.c.
Purpose
Der Handel mit Edelstählen und sonstigen Qualitätsstählen, sowie die Vermittlung von Geschäften mit Qualitätsstählen und Edelstählen und Halbfertigprodukte aus Stahl. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte tätigen, die geeignet sind, das Unternehmen der Gesellschaft zu fördern; die Gesellschaft kann Ergebnisabführungsverträge abschließen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Daniel Ludwig Xander
since 7/20/2020
Procura
Astrid Walz
since 7/20/2020
Procura
Gerold Lorenz
since 11/6/2006
Managing Director

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
Gerold LorenzCOMEAST Holding GmbH
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Georg-Urban-Str. 9, 76297 Stutensee
3000000
100.00%

Holdings

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

INTERFER Edelstahl Handelsgesellschaft mbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum 30. September 2022

Lagebericht zum Jahresabschluss 30.09.2022 (01.10.2021 - 30.09.2022)

der INTERFER Edelstahl Handelsgesellschaft mbH

1. Geschäftstätigkeit

Gegenstand des Unternehmens ist der internationale Handel mit Edelstählen und sonstigen Qualitätsstählen, sowie die Vermittlung von Geschäften mit Qualitäts- und Edelstählen und Halbfertigprodukten aus Stahl. Kunden sind der lagerhaltende Handel und die verarbeitende Industrie (Stahlbearbeitung, -anarbeitung und - veredelung).

Die Interfer Edelstahl Handelsgesellschaft GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB.

2. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Stark gestiegene Transport- und Energiekosten und Unterbrechungen der Lieferketten prägten das wirtschaftliche Gesamtbild 2021/22.

Im Herbst 2021 kam es durch neue Omikron-Varianten erneut zu einer Zunahme an COVID-Infektionen. Nicht zuletzt wegen hoher Durchimpfungsraten und einem vertrauten Umgang mit den Schutzmaßnahmen konnte auf flächendeckende Lockdowns verzichtet werden. Die Stahlmärkte in Europa zeigten eine dynamische Erholung aus der Pandemie.

Diese Dynamik wurde gebremst von Lieferkettenproblemen in Industrien mit globalen Wertschöpfungsketten und die negativen Auswirkungen waren keineswegs überwunden als es mit dem Russland Krieg in der Ukraine seit Ende Februar weltweit zu Beeinträchtigungen der globalen Wirtschaftsstruktur kam. Die zügig verhängten Sanktionen gegen Russland führten zu einer Reduzierung der globalen Verfügbarkeit von bedeutenden Materialien für die Stahlproduktion und zu einem explosionsartigen Anstieg der Preise von Erdgas, Erdöl und Strom.

Zu den hohen Rohstoffkosten kamen signifikant gestiegene Transport- und Logistikkosten als unmittelbare Folge von COVID-19. China reagierte seit März auf Covid-19 mit großflächigen Lockdowns in Shanghai und anderen chinesischen Städten und verschärfte damit die Auswirkungen auf die Weltwirtschaft durch eingeschränkte und stillgelegte Produktionen und unterbrochenen Lieferketten mit weltweiten Schiffstaus. Die Transportkapazitäten in den asiatischen Häfen sanken stark bei einem hohen globalen Frachtaufkommen. Die hohen Logistik- und Transportkosten beeinträchtigten den Stahlhandel insbesondere ab Januar und hatten ihren Höhepunkt im Sommer.

Das Ende des Baubooms in Chinas wirkte sich negativ auf die gesamte chinesische Wirtschaft aus. Mit der Immobilienkrise fehlte ein wesentlicher Wachstumstreiber und das Wachstum hatte sich bis zum Sommer verlangsamt. Fehlende Investitionen für Bau- und Infrastrukturprojekte schwächten den chinesischen Stahlbau. Die Rohstahlproduktion entwickelte sich nach vielen Jahren des Wachstums rückläufig.

(Quellen: Eigene Marktbeobachtungen; MBI Stahl Aktuell 07.07.22 Nr. 129 S.3, zdf.de: Frachtschiff-Stau in Shanghai vom 22.04.2022, Spiegel.de: Das Ende des Baubooms vom 24.10.2022, worldsteel.org: Rohstahlproduktion vom 31.01.2023).

3. Geschäftsverlauf 01.10.2021 - 30.09.2022

Der Start in das Geschäftsjahr 2021/22 ist überaus positiv verlaufen und die Preise für die relevanten Stabstahlgüten hatten sich zum Jahresende 2021 auf einem hohen Niveau stabilisiert. Bei einer anhaltend guten Nachfrage lag der Geschäftsverlauf trotz der anhaltenden Logistikprobleme im Seehafen Antwerpen, der knappen Verfügbarkeit von Binnenschiffen und geringer Frachtkapazitäten bei LKW ́s über dem Planniveau.

Die Folgen des Russland Krieges in der Ukraine hatten tiefgreifende Auswirkungen auf den Stahlmarkt, auf die Preise und die Lieferketten und sorgten ab Februar für Ungewissheit und die Versorgungslage in der EU. Europäische Lieferwerke mussten aufgrund schlechter Vormaterialversorgung und hohen Energiekosten ihre Kapazitäten reduzieren und hatten demzufolge die Preise und Lieferzeiten erhöht. Für das INTERFER Geschäft führte das Sanktionspaket der EU und das Importverbot von Stahl zu einer höheren Kompensationsnachfrage durch andere Drittlandimporte. Wir waren wir in der Lage, mit guten Preisen aus Drittlandimporten eine stabile Materialverfügbarkeit zu gewährleisten und die Margen über dem Planniveau zu halten.

Ab Q3 hatte sich die Logistiksituation zunehmend entspannt, auch wenn die Auslieferungen zusätzlich durch niedrige Pegelstände auf dem Rhein und anderer Flüsse beeinträchtigt waren. In Q4 hatte sich die Nachfrage nach der Sommerpause bei einem hohen Preisniveau deutlich belebt.

Trotz der Unsicherheiten der Preisentwicklungen für Energie, Logistik und Rohstoffen und einer insgesamt belasteten Logistikkette schloss die Interfer Edelstahl Handelsges. mbH das Geschäftsjahr 2021/22 mit einem äußerst positiven Ergebnis.

Die Informationen zum Geschäftsverlauf basieren auf den Quartalsberichten der INTERFER-Gruppe des Geschäftsjahres 2021/22 und den dort verwendeten Quellen.

Für das Wirtschaftsjahr 2021/2022 prognostizierte die Interfer Edelstahl Handelsgesellschaft mbH einen Umsatz in Höhe von rd. 285 Mio. Euro und ein Ergebnis vor Steuern und Tantiemen in Höhe von rund 4,7 Mio. Euro.

Der tatsächliche Umsatz lag mit TEuro 398.894 (Vorjahr TEuro 212.554) um rund 114 Mio. Euro über dem prognostizierten Niveau. Mit einem andauernden hohen Preisniveau lag der Umsatzzuwachs insgesamt über dem Mengenzuwachs.

Nach Abzug der Materialaufwendungen ergab sich für das Geschäftsjahr 2021/2022 ein Rohertrag in Höhe von TEuro 21.064 (Vorjahr TEuro 13.945). Nach Abzug sonstiger leistungsbezogener Aufwendungen betrug das Betriebsergebnis zum 30.09.2022 TEuro 10.729 (Vorjahr TEuro 6.476). Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses, des neutralen Ergebnisses und der Ertragsteuern betrug der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2021/2022 TEuro 3.292 (Vorjahr Teuro 2.742).

Insgesamt betrug das Jahresergebnis vor Steuern TEuro 4.686 (Vorjahr TEuro 4.334), damit wurde das prognostizierte Ergebnis nahezu erreicht.

4. Bilanz und Kapital

Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum 30.09.2022 TEuro 183.891 (Vorjahr TEuro 128.150).

Aus der Struktur des Vermögens ist ersichtlich, dass der Anteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen am Gesamtvermögen 25,4 % beträgt (i.V. 11,5 %). Die Waren stellen zum 30.09.2022 einen Anteil am Gesamtvermögen in Höhe von 54,0 % (i.V. 62,1 %) dar. Der Anteil der Forderungen gegen verbundene Unternehmen beträgt 5,0 % (i.V. 3,3 %).

Das Anlagevermögen der Gesellschaft beträgt TEuro 1.267 und stellt 0,7 % (i.V. 0,9%) des Anteils am Gesamtvermögen der Gesellschaft dar.

Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich zum 30.09.2022 um TEuro 1.092 auf TEuro 11.874 erhöht. Bei der zum 30.09.2022 vorliegenden Bilanzsumme von TEuro 183.891 und einem Eigenkapital von TEuro 11.874 führt dies zu einer Eigenkapitalquote von 6,5 % (i.V.8,4 %).

Das kurzfristige Fremdkapital der Gesellschaft zum 30.09.2022 besteht im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit TEuro 30.993 (i.V. TEuro 15.747), Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit TEuro 9.272 (i.V. TEuro 7.323) und Bankverbindlichkeiten mit TEuro 102.217 (i.V. TEuro 70.565), die zusammen 77,5 % (i.V. 73,1 %) der Bilanzsumme betragen. Dabei haben sich die Bankverbindlichkeiten um TEuro 31.652 und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEuro 15.246 erhöht. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen haben sich um TEuro 1.949 erhöht. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr um TEuro 4.009 erhöht. Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals am Gesamtkapital beträgt somit 93,5 % (i.V. 91,6 %).

5. Finanzlage der Gesellschaft

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte unverändert durch kurzfristige Bankkredite und Projektfinanzierungen zu marktüblichen Konditionen. Der von den Banken zur Verfügung gestellte Finanzierungsrahmen war im Geschäftsjahr 01.10.2021 - 30.09.2022 ausreichend gesichert. Im Geschäftsjahr ergaben sich Änderungen in der Finanzierungsstruktur und in den Factoring-Linien. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Wir gehen davon aus, dass die Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit auch für die Zukunft sichergestellt ist.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt TEuro -20.704, der aus der Investitionstätigkeit Teuro -2.394 und der aus der Finanzierungstätigkeit TEuro 27.157.

6. Risiken und Chancen

Die Gesellschaft hat ein Risikomanagementsystem eingerichtet, welches auch die Risikosteuerung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten umfasst. Dies stellt einen integralen Bestandteil der Geschäftsführung dar, welches laufend weiterentwickelt wird. Das Risikomanagementsystem zielt primär auf die Erkennung und Vermeidung von Risiken ab.

Ziel des Risikomanagements in Bezug auf Finanzinstrumente ist es, diesbezüglich Risiken, soweit wirtschaftlich sinnvoll, zu beseitigen, wobei dem Unternehmen bewusst ist, dass bestimmte Risiken nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand zu vermeiden sind. Dabei wird durch die fortlaufende Risikoidentifikation, Risikobewertung und Risikobewältigung insbesondere hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten das Ziel verfolgt, Risiken zu minimieren.

Personalrisiken liegen nicht vor. Sämtliche Schlüsselfunktionen im Unternehmen sind adäquat besetzt. Die Prozessabläufe sind durch das Personal sichergestellt und kontrolliert.

Finanzrisiken liegen nicht vor. Die Finanzlage ist durch die ausreichend gewährten Kreditlinien als stabil zu betrachten. Bei Geschäften, die in Fremdwährung erfolgen, werden die Risiken aus Währungsschwankungen durch Terminkontrakte für die Gesellschaft nahezu ausgeschlossen. Es werden keine Finanzinstrumente aus spekulativen Gründen gehalten. Auf die Berichterstattung im Anhang zum Jahresabschluss zum 30.09.2022 wird verwiesen.

Allen handelsüblichen Risiken entlang der INTERFER Wertschöpfungskette wird durch bestehende Richtlinien und Prozesse sowie durch die strategische Gestaltung adäquat und vorausschauend begegnet.

Bei einem Warenbestand zum Stichtag von rd. 99 Mio. Euro ist festzustellen, dass nach dem Bilanzstichtag bereits Umsatzerlöse von rd. 200 Mio. Euro getätigt wurden. Somit bestehen aus unserer Sicht keine Risiken für die Gesellschaft, die über die im Stahlhandel üblichen hinausgehen.

Längerfristige Zahlungsziele oder Forderungen, die über die Deckung der Warenkreditversicherung hinausgegangen sind, wurden durch andere Sicherungsinstrumente abgesichert. Wir sehen derzeit über die in der Bilanz gebildeten Wertberichtigungen hinaus keine Risiken in der Werthaltigkeit unserer Forderungen.

Dem Liquiditätsrisiko begegnete die Muttergesellschaft mit einer auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau für die gesamte Gruppe.

Bestandsgefährdende Risiken und sonstige Risiken, die die künftige Entwicklung ungünstig beeinflussen können und über das übliche unternehmerische Risiko hinausgehen, sind nicht bekannt.

Organisatorisch wurden alle Voraussetzungen geschaffen, um frühzeitig auf sich abzeichnende Veränderungen zu reagieren.

Mit einem sehr guten Vertriebs- und Lieferantennetz, hoher technischer Expertise, einer hohen Serviceorientierung für den Kunden sind wir ein verlässlicher Partner auch in einem schwierigen Marktumfeld. Diese Strategie wird weiter fortgesetzt, um sich den Marktbedingungen stets flexibel anpassen zu können, die Marktposition zu halten und weiter auszubauen und das Portfolio der Lieferanten zu erweitern.

Im Geschäftsjahr 2021/2022 ist es erfolgreich gelungen, auf eine veränderte Wettbewerbssituation, auf marktbedingte Lieferschwierigkeiten und Preisschwankungen zu reagieren.

Mit den internationalen Sanktionen gegen Russland und Weißrussland fehlen im Bereich Stabstahl weiterhin Mengen auf dem europäischen Stahlmarkt, die über die europäischen Hersteller auch bei einem mittelfristigen Kapazitätsaufbau nicht zu kompensieren sind. Mit den beschleunigten Investitionen in der Energiewende, insbesondere Windkraft, werden die Bedarfe nach Stabstahl und damit die Nachfrage nach Importmaterial aus Drittländern steigen. Als Importeur für Stabstahl sehen wir aufgrund der Mengen- und Preisrisiken in Europa selbst bei einer rückläufigen Stahlnachfrage eine Verschiebung zu Gunsten des Imports.

Mit der bestehenden Lieferantenstruktur ist INTERFER in der Lage, den Kunden die gewünschten Mengen zu bieten. Mit der heutigen Marktstellung liegt der Fokus der Bemühungen auf dem Ausbau des Lieferanteils bei bestehenden und neuen Lieferanten und Kunden. Demzufolge wird INTERFER als Stabstahlimporteur und strategischer Partner in der Zukunft eine noch größere Bedeutung haben.

Zudem wird mit dem weiteren Ausbau der Logistikabteilung und dem Aufbau neuer Logistikpartner in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen die Auslieferungs-Performance in Zukunft eine noch effizientere Transportabwicklung ermöglichen.

7. Einschätzung, Ausblick und Prognose

Der bisherige Geschäftsverlauf ist deutlich positiver als die Marktstimmung vermuten lässt und liegt über dem Planniveau. Der Auftragsbestand ist trotz eines momentanen Nachfragerückgang nach wie vor auf einem guten Niveau. In den für INTERFER relevanten Ausführungen haben sich die durchschnittlichen Preise gegenüber dem Vorquartal nicht wesentlich reduziert. Wir erwarten einen Auftragseingang auf Planniveau. Sollte es tatsächlich zu einem Preisanstieg kommen, rechnen wir mit einem überplanmäßigen Auftragseingang für den deutschen Markt.

Auf Grundlage des ersten Halbjahres im Geschäftsjahr 2022/2023 und des guten Auftragsbestands halten wir demnach für das Geschäftsjahr 2022/2023 einen Umsatz von rund 257 Mio. Euro und ein Ergebnis vor Steuern und Tantiemen von 2,6 Mio. Euro für realistisch.

Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 289 Abs. 2 HGB, die nach dem Bilanzstichtag eingetreten sind:

Die Dauer und der weitere Verlauf des Russland Krieges sowie die wirtschaftlichen und geopolitischen Auswirkungen sind derzeit nicht absehbar. Die weiterhin unsichere politische Lage sowie die fehlende Stabilität im Bereich der Energieversorgung, die Veränderungen der Leitzinsen und die Entwicklung der Vorgaben zur Dekarbonisierung werden die weitere Planbarkeit erschweren und die Folgewirkungen auf die globalen Wertschöpfungsketten und internationale Lieferketten bleiben unklar.

Die damit verbundene Unsicherheit sorgt dafür, dass fundierte Prognosen in Bezug auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft nur eingeschränkt möglich sind. Wir sind aber sehr zuversichtlich, das geplante Ergebnis zu erreichen.

 

Karlsruhe, den 09.06.2023

Die Geschäftsführung

Bilanz

AKTIVA

30.09.2022
EUR
Vorjahr
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.807,00 97.401,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 197.302,00 100.293,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 975.841,87 975.991,64
2. Beteiligungen 42.916,00 42.916,00
1.018.757,87 1.018.907,64
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Waren 99.265.770,94 79.589.131,71
2. geleistete Anzahlungen 3.230.225,93 14.871.285,88
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -364.633,82 -620.276,94
102.131.363,05 93.840.140,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 46.677.401,82 14.714.866,36
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.240.943,13 4.168.537,75
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 12.724.178,13 3.986.398,05
3. sonstige Vermögensgegenstände 6.282.898,65 8.811.747,01
74.925.421,73 31.681.549,17
III. Wertpapiere
sonstige Wertpapiere 0,00 3.916,79
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.257.108,63 1.198.322,16
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 120.382,86 113.280,62
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 190.000,00 96.000,00
183.891.143,14 128.149.811,03

PASSIVA

30.09.2022
EUR
Vorjahr
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 1.533.875,64 1.533.875,64
II. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 66.124,36 66.124,36
III. Gewinnvortrag 6.982.292,48 6.440.546,80
IV. Jahresüberschuss 3.291.990,00 2.741.745,68
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 2.617.071,80 2.274.269,44
2. sonstige Rückstellungen 2.372.370,64 1.011.716,98
4.989.442,44 3.285.986,42
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 102.217.457,09 70.565.348,16
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 30.992.439,55 15.746.646,76
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.271.709,56 7.322.813,85
4. sonstige Verbindlichkeiten 24.545.812,02 20.446.723,36
167.027.418,22 114.081.532,13
183.891.143,14 128.149.811,03

Gewinn- und Verlustrechnung

Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Umsatzerlöse 398.894.436,72 212.554.224,29
2. sonstige betriebliche Erträge 949.231,19 1.058.983,10
3. Materialaufwand
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 377.830.394,59 198.608.597,96
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.986.885,02 1.940.374,93
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 301.713,74 268.929,30
3.288.598,76 2.209.304,23
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 103.876,13 90.732,26
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.713.975,60 5.861.366,11
7. Erträge aus Beteiligungen 807.853,92 0,00
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 551.502,88 474.558,71
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 153,56 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 5.577.817,44 3.000.469,14
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.394.493,63 1.562.311,40
12. Ergebnis nach Steuern 3.293.715,00 2.754.985,00
13. sonstige Steuern 1.725,00 13.239,32
14. Jahresüberschuss 3.291.990,00 2.741.745,68

Anhang für das Geschäftsjahr 01.10.2021 - 30.09.2022

der INTERFER Edelstahl Handelsgesellschaft mbH, Karlsruhe

A. Allgemeine Angaben

Die INTERFER Edelstahl Handelsgesellschaft mbH mit Sitz in Karlsruhe ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter HRB 105335.

Die INTERFER Edelstahl Handelsgesellschaft mbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 01.10.2021 - 30.09.2022 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des HGB und des GmbHG erstellt.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich an den steuerrechtlichen Bestimmungen, soweit diese mit den Vorschriften des HGB vereinbar sind.

Über die angewandten Bewertungsmethoden berichten wir im Übrigen wie folgt:

1. Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des immateriellen Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 2 bis 8 Jahre linear abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, gegebenenfalls vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wurde grundsätzlich auf der Basis der steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt, wobei die jeweiligen Mindestwerte zum Ansatz kamen. Danach erfolgten lineare Abschreibungen auf die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die in 1997 vorgenommenen Abschreibungen auf die Anteile an der Interfer Steel s.r.o., Kladno / Tschechien, in Höhe von 8.010,00 DM (4.095,45 Euro) wurden zum 30.09.2022 in der Bilanz beibehalten.

Die in 2016 vorgenommene Abschreibung auf die Anteile an der Interfer Steel Limited, London / Großbritannien in Höhe von 71.000,00 Euro wurde zum 30.09.2020 um 27.328,08 Euro auf 98.328,08 Euro erhöht und zum 30.09.2022 beibehalten.

Die Aufgliederung des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist aus dem beigefügten Anlagespiegel als Anlage zum Anhang ersichtlich.

2. Umlaufvermögen und Abgrenzungsposten

Die Waren wurden mit den zugrundeliegenden Einkaufspreisen zuzüglich Nebenkosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die geleisteten Anzahlungen wurden zum Nennwert in Höhe des Zahlungsbetrages an die Lieferanten bewertet.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB soweit zulässig offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bewertet. Risiken im Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen und in den sonstigen Forderungen und Vermögensgegenständen sind durch angemessene Einzelwertberichtigungen sowie durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die Wertpapiere waren im Vorjahr zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung außerplanmäßiger Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Soweit die Wertpapiere an einer Wertpapierbörse notiert waren, wurde der niedrigere beizulegende Wert aus dem Börsenkurs zum Stichtag abgeleitet. Im Jahr 2021/22 wurde der Bestand vollständig veräußert.

Kassenbestände und Bankguthaben sind mit ihrem Nominalwert bewertet.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben, die Aufwendungen für Zeiträume nach dem Stichtag darstellen, zeitanteilig abgegrenzt.

Der Abgrenzungsposten für aktive latente Steuern wurde mit den zur Zeit der Aufstellung geltenden Körperschaft- und Gewerbesteuersätzen angesetzt, welche auf zeitliche Ansatz- und Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz angewendet wurden und von denen angenommen wird, dass diese auch für den Zeitraum, in dem sich die Ansatz- und Bewertungsdifferenzen umkehren, Bestand haben. Wertberichtigungen werden vorgenommen, soweit nicht mit einer Realisierung innerhalb von 5 Jahren gerechnet werden kann.

3. Passivposten

Das gezeichnete Kapital beträgt 1.533.875,64 Euro. Die Gewinnrücklagen wurden in vergangenen Jahren aus dem Gewinnvortrag dotiert.

Steuerrückstellungen wurden gebildet für laufende Körperschaftssteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer, für noch nicht veranlagte Vorjahre und aufgrund laufender steuerlicher Außenprüfungen. Die Rückstellungen sind mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt, soweit mit einer Inanspruchnahme überwiegend zu rechnen ist.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken zum Bilanzstichtag und sind mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Vom Abzinsungswahlrecht bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 01.10.2021 - 30.09.2022 gemäß Anlagespiegel laut der Anlage zum Anhang entwickelt.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 6.553.645,82 Euro (i.V. 1.516.652,35 Euro) enthalten. Weiter sind in dem Posten sonstige Forderungen (kurzfristige Ausleihungen, Zins- und Gewinnansprüche) in Höhe von 1.312.162,49 Euro (i.V. 1.407.983,90 Euro) sowie eine Darlehensforderung (sonstige Forderung) gegen den Gesellschafter in Höhe von 1.375.134,82 Euro (i.V. 1.243.901,50 Euro) enthalten.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen in Höhe von 12.724.178,13 Euro (i.V. 3.986.398,05 Euro).

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen Ansprüche aus Factoring, Ausleihungen, debitorische Kreditoren und Steuererstattungsansprüche.

Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 0,00 Euro (i.V. 700.000,00 Euro) unterliegen als Sicherheitseinbehalte im Rahmen von Factoring Verfügungsbeschränkungen.

Auf zeitliche Ansatz- und Bewertungsdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz wurde eine aktive latente Steuerabgrenzung gebildet. Die Unterschiede betreffen Sachanlagevermögen, die steuerliche Verteilung des Verlusts aus der Übertragung der früheren Pensionsverpflichtung sowie Drohverlustrückstellungen aus schwebenden Devisentermingeschäften.

Vom Bilanzgewinn unterliegen entsprechend der gebildeten aktiven latenten Steuern 190.000,00 Euro (i.V. 96.000,00 Euro) einer Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB.

Die unter dem Posten sonstige Rückstellungen bilanzierten Beträge entfallen auf Rückstellungen für Garantieleistungen, Drohverluste, ausstehende Rechnungen, Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub von Mitarbeitern, Rückstellungen für Jahresprämien, Rückstellungen für Jahresabschluss-, Archivierungs- und Prüfungskosten für das Geschäftsjahr 01.10. 2021 - 30.09.2022 und Zinsrisiken aufgrund der letzten steuerlichen Außenprüfung.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 210.301,32 Euro (i.V. 252.552,97 Euro) enthalten. Weiter sind in dem Posten sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 7.441.658,24 Euro (i.V. 7.070.260,88 Euro) sowie Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter aus Gewinnausschüttung in Höhe von 1.619.750,00 Euro (i.V. 0,00 Euro) ausgewiesen.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten betreffen 5.018.551,23 Euro (i.V. 1.660.850,79 Euro) Steuerverbindlichkeiten.

Die vom Gesetz geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten lassen sich aus der nachfolgenden Übersicht entnehmen:

Verbindlichkeiten Gesamt
TEuro
Restlaufzeit bis zu einem Jahr
TEuro
Restlaufzeit mehr als ein Jahr
TEuro
Davon: Restlaufzeit mehr als fünf Jahren
TEuro
Gegenüber 102.217 102.217 0 0
Kreditinstituten (i.V. 70.565) (i.V. 70.565) (i.V. 0) (i.V. 0)
Aus Lieferungen und Leistungen 30.993 30.993 0 0
(i.V. 15.747) (i.V. 15.747) (i.V. 0) (i.V. 0)
Verbindlichkeiten geg. verb. Untern. 9.271 9.271 0 0
(i.V. 7.323) (i.V. 7.323) (i.V. 0) (i.V. 0)
Verbindlichkeiten geg. Beteiligungen 0 0 0 0
(i.V. 0) (i.V. 0) (i.V. 0) (i.V. 0)
Sonstige 24.546 24.546 0 0
Verbindlichkeiten (i.V. 20.447) (i.V. 20.447) (i.V. 0) (i.V. 0)
Gesamt 167.027 167.027 0 0
(i.V. 114.082) (i.V. 114.082) (i.V. 0) (i.V. 0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind dadurch gesichert, dass zukünftige Forderungen aus den Verkaufserlösen abgetreten sind und im Rahmen von Importfinanzierungen die eingekauften Handelswaren sicherungsübereignet sind.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch handelsübliche Eigentumsvorbehalte gesichert.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind 16.861.493,68 Euro (i.V. 18.728.790,42 Euro) dadurch gesichert, dass zukünftige Forderungen aus den Verkaufserlösen abgetreten sind und im Rahmen von Importfinanzierungen die eingekauften Handelswaren sicherungsübereignet sind.

Währungsumrechnung

Die Umrechnung von Fremdwährung bei den kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten und Beständen an liquiden Mitteln erfolgte zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag (§ 256a HGB). Am Tag der Einbuchung wurden die Beträge mit den zugrundeliegenden Wechselkursen verbucht.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, für die Kurssicherungen abgeschlossen sind, werden im Rahmen von Bewertungseinheiten zum Sicherungskurs angesetzt.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 HGB gegliedert.

Die Umsatzerlöse betreffen fast ausschließlich Erlöse aus dem Stahlhandel und daneben Provisionserlöse mit 575.878,72 Euro (i.V. 3.123.587,76 Euro) und Erlöse aus der Verrechnung von Konzerndienstleistungen mit 745.188,30 Euro (i.V. 694.650,90 Euro). Sie gliedern sich auf in Inlanderlöse in Höhe von 140.644.354,35 Euro (i.V. 84.225.324,60 Euro) und Erlöse im Ausland in Höhe von 258.250.082,37 Euro (i.V. 128.328.899,69 Euro).

Bei den Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens handelt es sich um außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauernder Wertminderung.

Steuerüberleitungsrechnung

KSt 15,825 %
TEuro
GewSt 15,75 %
TEuro
erwartete Steuern aufgrund des handelsrechtlichen Ergebnisses 742 738
zzgl. Steuern aus nicht abzugsf. Aufwendungen 1 1
zzgl. Steuern auf gewstl. Hinzurechnungen 283
Abzgl. steuerfreie Beteiligungserträge -121 -120
ausländische Ertragssteuern 39 0
Steuern auf Vorjahre -44 -124
Ertragssteuern lt. GuV 616 778

D. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr waren neben der Geschäftsleitung durchschnittlich 30 (i.V.27) Arbeitnehmer beschäftigt. Es handelt sich ausschließlich um Angestellte.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

a) Haftung aus Gewährleistungsverträgen, § 251 HGB, 3. Alt.

Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung der Gesellschaft für eingeräumte Linien für Kredite, Akkreditive, Avale und Bürgschaften von refinanzierenden Banken für die Tochtergesellschaften der INTERFER-Gruppe in Höhe von insgesamt 85.500 TEuro (i.V. 107.000 TEuro), die zum 30.09.2022 eine Valuta von insgesamt 5.934 TEuro (i.V. 15.889 TEuro) aufweist, für zum Stichtag durch die Tochtergesellschaften in Anspruch genommene Kredite und gestellte Bankbürgschaften / Avale.

Die mögliche Mithaftung ist durch Abtretung von künftigen Verkaufserlösen und Sicherungsübereignung von im Rahmen von Importfinanzierungen eingekauften Handelswaren gesichert.

Von einer Inanspruchnahme ist aufgrund geordneter wirtschaftlicher Verhältnisse der INTERFER-Gruppe nicht auszugehen.

Weitere Haftungsverhältnisse und Eventualverbindlichkeiten nach § 251 HGB bestanden nicht.

b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Diese bestehen aus Mietverträgen, EDV-Leasing-Verträgen und Kfz-Leasingverträgen von insgesamt 154.257,68 Euro. Davon sind 101.526,64 Euro mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr und 52.731,04 Euro mit einer Laufzeit von 2 bis 5 Jahren.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 01.10.2021 - 30.09.2022 und danach war zum Geschäftsführer bestellt:

Herr Gerold Lorenz, Diplom-Betriebswirt, Gesamtgeschäftsführer

Es wurde nach § 286 Abs. 4 HGB von der Schutzklausel Gebrauch gemacht, auf die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer zu verzichten.

Angaben zu derivativen Finanzinstrumenten und Bewertungseinheiten

Die Gesellschaft schließt bei Verträgen in Fremdwährung zur Vermeidung von Währungsrisiken Devisentermingeschäfte ab. Die zum Bilanzstichtag vorliegenden Devisenterminkontrakte bestehen im Wesentlichen im Zusammenhang mit zugrundeliegenden Einkaufs- und Verkaufskontrakten als schwebende Geschäfte.

Das Nominalvolumen der Kaufwährung betrug zum Bilanzstichtag bei Kaufwährung:

• Euro gegen britische Pfund: 403.123,53 Euro
• Euro gegen amerikanische Dollar: 17.542.896,23 Euro
• britische Pfund gegen Euro: 14.758.132,94 GBP
• amerikanische Dollar gegen Euro: 48.569.358,00 USD
• britische Pfund gegen amerikanische Dollar: 430.664,19 GBP
• amerikanische Dollar gegen britische Pfund: 35.788.529,49 USD
• chinesische Renminbi gegen Euro: 80.811.050,00 CNY und
• Euro gegen chinesische Renminbi: 3.229.876,76 EUR.

Ein Ansatz des Zeitwerts in der Bilanz wurde insoweit nicht vorgenommen, als die Devisentermingeschäfte in Zusammenhang mit Einkaufs- und Verkaufskontrakten getätigt und zu Bewertungseinheiten zusammengefasst wurden. Insofern ist keine Gewinnrealisierung gegeben, wenn sich die Zahlungsströme aus den Devisentermingeschäften und den Einkaufs- und Verkaufskontrakten zukünftig ausgleichen werden. Die Laufzeiten betragen unter einem Jahr nach Bilanzstichtag. Die Ermittlung erfolgt nach der Critical-Terms-Match-Methode.

Der Zeitwert der Devisentermingeschäfte betrug zum 30.09.2022 kumuliert 5.409.759,39. Euro Gewinn und 666.704,07 Euro Verlust. Der Zeitwert wurde ermittelt auf der Basis von Marktdaten am Bilanzstichtag für die gültigen Terminbewertungskurse anhand derer ein Barwert abdiskontiert mittels einer laufzeitabhängigen Verzinsung berechnet wurde.

Eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften wurde in Höhe von 402.212,06 Euro für ineffiziente Anteile der Bewertungseinheiten und Devisentermingeschäfte, die nicht den formalen Anforderungen zur Bildung von Bewertungseinheiten entsprachen, aber wirtschaftlich zweckmäßig waren, gebildet.

Art und Zweck von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften

Für das Geschäftsjahr 01.10.2021 - 30.09.2022 wurden Factoringverträge abgeschlossen zum Verkauf und zur Abtretung von Forderungen aus Warenlieferungen. Der Zweck des Factoringvertrags bestand darin, die Liquiditätslage der Gesellschaft zu stärken und den Kunden weiter längerfristige Zahlungsziele anbieten zu können.

Nachtragsbericht:

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind:

• Die Dauer und der weitere Verlauf des Russland Krieges sowie die wirtschaftlichen und geopolitischen Auswirkungen sind derzeit nicht absehbar. Die weiterhin unsichere politische Lage sowie die fehlende Stabilität im Bereich der Energieversorgung, die Veränderungen der Leitzinsen und die Entwicklung der Vorgaben zur Dekarbonisierung werden die weitere Planbarkeit erschweren und die Folgewirkungen auf die globalen Wertschöpfungsketten und internationale Lieferketten bleiben unklar.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 01.10.2021 - 30.09.2022 in Höhe von 3.291.990,00 Euro zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag von 6.982.292,48 Euro als neuen Gewinnvortrag (10.274.282,48 Euro) vorzutragen.

Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB

Anteil am Kapital Eigenkapital 30.09.2022
Euro
Ergebnis 30.09.2022
Euro
Interfer - Steel and Commodities GmbH, Karlsruhe 55,0 % 6.553.810,78 50.865,85
Interfer Steel USA INC, Miami / USA 100,0 % 3.702.316,46 788.691,76 *)
Interfer Steel Ltd., London / England 100,0 % 101.492,64 51.151,76 **)
Interfer - Trade Finance GmbH, Karlsruhe 100,0 % 70.034,29 37.187,41
Interfer Edelstahl BV, Mortsel / Belgien 99,46 % 68.447,64 92.960,02
Interfer Steel s.r.o., Kladno / Tschechien 100,0 % -271.946,00 127.092,00 ***)
Interfer Austria GmbH, Wien / Österreich 82,0 % 825.478,58 522.886,25
Interfer Italia srl, Milano 100,0 % 195.069,48 -4.930,52
Belmont & Knott Ltd., London / England 50,0 % 1.954.147,23 1.099.748,58 **)

In Bezug auf die Beteiligung von 95 % an der Interfer Steel RUS LLC, St. Petersburg/Russland wurde im Jahr 2021/22 die Liquidation betrieben. Die Angaben unterbleiben wegen untergeordneter Bedeutung nach § 286 Abs. 3 HGB.

*) Umrechnungskurs 0,97480 USD/EUR

**) Umrechnungskurs 0,88300 GBP/EUR

***) Umrechnungskurs 24,54900 CZK/EUR

Konzernabschluss

COMEAST Holding GmbH, Gaggenau, ist das Mutterunternehmen für den größten Kreis von Unternehmen, für den ein Konzernabschluss aufzustellen ist. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden.

INTERFER Edelstahl Handelsgesellschaft mbH, Karlsruhe, ist selbst Mutterunternehmen für den kleinsten Kreis von Unternehmen, für den ein Konzernabschluss aufzustellen ist. Dieser wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht werden.

 

Karlsruhe, den 09.06.2023

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die INTERFER Edelstahl Handelsgesellschaft mbH, Karlsruhe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der INTERFER Edelstahl Handelsgesellschaft mbH, Karlsruhe, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der INTERFER Edelstahl Handelsgesellschaft mbH, Karlsruhe, für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2021 bis zum 30. September 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Karlsruhe, den 27. Juni 2023

CL Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Michael Ohmer, Wirtschaftsprüfer

Ingo Teine, Wirtschaftsprüfer

Anlagespiegel

Anschaffungskosten
Stand 01.10.2021
Zugang
Abgang
Stand 30.09.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 363.077,16 1.500,00 0,00 364.577,16
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 640.428,53 152.791,13 0,00 793.219,66
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.078.415,17 0,00 0,00 1.078.415,17
Beteiligungen 42.916,00 0,00 0,00 42.916,00
1.121.331,17 0,00 0,00 1.121.331,17
2.124.836,86 154.291,13 0,00 2.279.127,99
Abschreibungen
Stand 01.10.2021
Zugang
Abgang
Stand 30.09.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 265.676,16 48.094,00 0,00 313.770,16
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 540.135,53 55.782,13 0,00 595.917,66
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 102.423,53 149,77 0,00 102.573,30
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
102.423,53 149,77 0,00 102.573,30
908.235,22 104.025,90 0,00 1.012.261,12
Buchwert
30.09.2022
30.09.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 50.807,00 97.401,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 197.302,00 100.293,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 975.841,87 975.991,64
Beteiligungen 42.916,00 42.916,00
1.018.757,87 1.018.907,64
1.266.866,87 1.216.601,64

Datum der Feststellung

Der Jahresabschluss zum 30. September 2022 wurde am 30.06.2023 festgestellt.

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