Master Data

Registry
Register court Stuttgart HRB 212011
Registered
4/5/1979
Industry
Freight transport by roadScheduled passenger transport by roadOperation of terminal facilities for passenger transport, including bus stations
Purpose
Betrieb eines Fuhrunternehmens

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Ernst Denich
since 4/10/2006
Managing Director

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

3 shareholders

GmbH structure

1 of 3 shown

Ostfildern
45000
90.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Sommer u. Denich GmbH

Ostfildern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Unsere Gesellschaft ist spezialisiert auf den Transport von Baustoffen. Zu diesem Zweck unterhalten wir eine Flotte mit hierfür geeigneten Nutzfahrzeugen.

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

A.1. Geschäftsverlauf 2023

Die Auftragslage der Gesellschaft ist in hohem Maße von der Entwicklung der Bautätigkeit in den jeweiligen regionalen Märkten abhängig. Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von weiter steigenden Zinssätzen sowie einem erheblichen Anstieg der Preise für Baumaterialien. In der Folge kam es zu deutlich höheren Baukosten, was zu einer spürbaren Zurückhaltung bei Investitionsentscheidungen und einem Rückgang der Nachfrage sowie der allgemeinen Bautätigkeit führte.

Die bereits im Vorjahr durch den Russland-Ukraine-Krieg ausgelöste Verschärfung der globalen Sicherheitslage hatte weiterhin negative Auswirkungen auf das Marktumfeld. So blieb auch die Bauwirtschaft insgesamt von der konjunkturellen Eintrübung der Gesamtwirtschaft nicht unberührt.

Der fehlende politische Wille zur effektiven Beseitigung bürokratischer und rechtlicher Hemmnisse behindert weiterhin die Umsetzung und Beschleunigung von Wohnbau- und Infrastrukturprojekten und verstärkt damit die bestehenden Abwärtstendenzen im Bauwesen. Gleiches gilt für das Ausbleiben anreizstiftender fiskalpolitischer Maßnahmen, die zur Belebung der Baukonjunktur beitragen könnten.

Die Prognosen für das kommende Jahr gehen weiterhin von einer rückläufigen Bautätigkeit in den relevanten Märkten aus. Der anhaltende Kostenanstieg im Bauwesen in Verbindung mit dem restriktiven Zinsumfeld zur Inflationsbekämpfung belastet insbesondere den privaten Wohnungsbau und führt vermehrt zu Verzögerungen in der Projektumsetzung sowie zu einer insgesamt verhaltenen Marktentwicklung.

A.2. Geschäftsergebnis

Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 beträgt bei insgesamt gegenüber dem Vorjahr verminderten Ertrags- und Aufwandsposten TEUR 139.

A.3. Investitionen

Der planmäßige Austausch von Fahrzeugen bestimmte den größten Teil unserer Ausgaben für Investitionsgüter. Unser Fuhrpark erfüllt mindestens die aktuellsten gesetzlichen und technischen Vorgaben und wird nur im Bedarfsfall weiter sukzessive erneuert.

A.4. Personal

Der Personalbestand wurde über das Geschäftsjahr hinweg dem Bedarf entsprechend angepasst. Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer hat sich hierbei von 163 auf 145 vermindert. Ausscheidende Mitarbeiter wurden z. T. durch qualifizierte Nachfolger ersetzt. Der Aufwand zur Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter gestaltet sich weiterhin anspruchsvoll. Insbesondere die Personalbeschaffung im europäischen Ausland mitsamt der notwendigen Visaverfahren ist aufgrund hoher bürokratischer Hürden schwierig und mit langen Bearbeitungszeiten verbunden.

B. Darstellung der Lage

Insgesamt zeigt sich die Vermögens- Finanz und Ertragslage im Rahmen unserer Erwartungen und ist als gut zu bezeichnen.

B.1. Vermögens- und Finanzlage

Unser Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr im Rahmen der planmäßigen Abschreibungen und der laufenden Abgänge von TEUR 7.299 auf TEUR 5.931 vermindert.

Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist insbesondere auf den geringeren Geschäftsumfang zurückzuführen.

Die langfristigen Bankdarlehen wurden planmäßig getilgt, neue langfristige Darlehen wurden im Rahmen der Investitionstätigkeit für den Fuhrpark aufgenommen.

Der positive Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde größtenteils für die Tilgung von Bankdarlehen eingesetzt.

Die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft ist weiter angestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2023 rund 80,7 % gegenüber rund 72,9 % zum Vorjahresstichtag.

B.2. Ertragslage

Die rückläufige Umsatzentwicklung folgt aus der nachfragebedingten Anpassung unserer Fahrzeugflotte und dem hieraus resultierenden Rückgang der Transportmenge. Entsprechend sind die Aufwendungen im Personalbereich und bei den Abschreibungen sowie die Betriebskosten im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gesunken. Dem gegenüber stehen leicht höhere sonstige betriebliche Erträge überwiegend aus Anlageverkäufen. Die Zinsaufwendungen sind auf Grund der planmäßigen Rückführung von Fremdmitteln gesunken. Insgesamt erreichten wir ein positives Betriebsergebnis mit einer Steigerung des Ergebnisses nach Steuern von TEUR 163 im Vorjahr auf TEUR 235 und des Jahresüberschusses von TEUR 72 auf TEUR 139.

C. Ausblick sowie Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung

C.1. Risikobericht

Der seit Jahren bestehende Mangel an Kraftfahrern hat sich weiter verschärft und stellt uns vor enorme Herausforderungen bei der Erfüllung unseres Personalbedarfs. Der Aufwand bei der Personalakquise und bei der Integration von neuen Mitarbeitern ist sehr hoch. Zusammen mit den exorbitant gestiegenen Beschaffungspreisen von Neufahrzeugen hat dies einen großen Einfluss auf die Akquise und Planung von neuen Projekten.

Der Wettbewerbsdruck erhöht sich aufgrund der insgesamt sinkenden Nachfrage. Die ausbleibende konjunkturelle Erholung wird Auswirkungen auf die Nachfrage nach Baustoffen im Segment der gewerblichen Bauten haben. Hohe Zinsen infolge der Inflation sowie hohe Baustoffpreise bremsen den eigentlich großen Bedarf an privatem Wohnungsbau. Die zunehmend angespannte Situation der öffentlichen Haushalte bedroht eine weiterhin stabile Nachfrage nach Baustoffen für Infrastrukturmaßnahmen.

Die andauernde Verschlechterung der globalen Sicherheitslage seit dem Beginn des Russland-Ukraine- Krieges stellt eine tiefe Zäsur in der europäischen Nachkriegsgeschichte dar. Die Energieversorgung Europas und die Versorgung mit anderen wichtigen Rohstoffen unterliegen wachsenden Risiken. Derzeit nur sehr schwer einschätzbar sind zudem die langfristigen Folgen für die Sicherheitslage in Europa. Bei einer weiteren Eskalation der jeweiligen Krisenherde drohen weitere Turbulenzen. Mittelfristig werden die Rahmenbedingungen der globalen Wirtschaft von erhöhter Unsicherheit geprägt sein. Insofern unterliegt auch die zukünftige Geschäftsentwicklung erhöhten Risiken z.B. durch Störung von Lieferketten, preisinduzierten Verwerfungen und abnehmenden Investitionsneigungen.

C.2. Prognose

Wir sind nach unserer Einschätzung in unserem Marktsegment gut aufgestellt und werden weiterhin von unserer Marktstellung und unserer Erfahrung profitieren können. In unseren Stammmärkten sehen wir aufgrund unserer Resilienz eine realistische Ausgangslage unsere Marktanteile auch unter erschwerten Bedingungen zu behaupten. Der zu erwartenden Eintrübung der Auftragslage werden wir aufgrund unserer flexibel gehaltenen Fuhrparkstruktur mit kurzfristigen Anpassungen begegnen können.

Gleichwohl werden die Auswirkungen des rückläufigen Gesamtmarktes auf unsere Gesamtleistung Ertragskraft signifikant spürbar sein.

Insofern erwarten wir für das kommenden Geschäftsjahr eine rückläufige Entwicklung unseres Unternehmens und in Folge dessen einen Rückgang der Unternehmensleistung im niedrigen zweistelligen Bereich bei einer weiterhin positiven Gewinnerwartung.

Vor dem Hintergrund der dargestellten Risiken, der daraus abgeleiteten fundierten Einschätzung der wahrscheinlichsten zukünftigen Entwicklungen sowie einer kritischen Überprüfung der erwarteten Kapitalrendite haben die Gesellschafter in Abstimmung mit der Geschäftsleitung beschlossen, die operative Tätigkeit der Gesellschaft zum 31.12.2024 vollständig einzustellen.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Sommer + Denich GmbH

Ostfildern

AKTIVA

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände Geschäfts- oder Firmenwert 7.081,00 8.748,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.916.877,00 5.283.272,00
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.000.200,00 2.000.200,00
2. Genossenschaftsanteile 6.850,00 6.850,00
5.931.008,00 7.299.070,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.000,00 10.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.317.288,91 1.992.915,34
2. sonstige Vermögensgegenstände 714.194,05 760.729,74
2.031.482,96 2.753.645,08
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 7.079.732,68 6.419.502,03
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.310,93 1.150,27
15.053.534,57 16.483.367,38

PASSIVA

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital/Stammkapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 11.983.188,87 11.911.688,55
III. Jahresüberschuss 139.060,72 71.500,32
12.147.814,18 12.008.753,46
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 24.258,23 66.439,05
2. sonstige Rückstellungen 277.500,00 438.400,00
301.758,23 504.839,05
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.281.605,54 2.510.553,08
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 544.929,85 635.940,85
3. sonstige Verbindlicheiten 777.426,77 823.280,94
-davon aus Steuern Euro 509.127,71 (i.Vj. Euro 471.128,59).
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 23.672,76 (i.Vj. Euro 39.898,13)-
2.603.962,16 3.969.774,87
15.053.534,57 16.483.367,38

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Sommer + Denich GmbH

Ostfildern

2023 2022
Euro Euro
1. Umsatzerlöse 16.076.037,69 18.273.982,64
2. sonstige betriebliche Erträge 404.289,59 280.723,68
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogenen Leistungen 58.150,00 59.896,28
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.983.314,00 6.383.472,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.155.278,60 7.138.592,60 1.210.649,31 7.594.122,16
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen 1.873.844,81 1.966.473,12
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.163.635,88 8.756.841,89
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 30.087,92 18.737,27
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34.162,46 37.542,58
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.939,51 33.228,91
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 60.969,11 37.543,40
11. Ergebnis nach Steuern 235.445,75 162.880,41
12. Sonstige Steuern 96.385,03 91.380,09
13. Jahresüberschuss 139.060,72 71.500,32

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Sitz der Sommer + Denich GmbH ist Ostfildern. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 212011 im Register des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.564,59.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der §§ 242 - 256 HGB und der §§ 264 - 288 HGB erstellt. Namentlich erfolgte Bilanzansatz und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden unter Beachtung des Vorsichts-, Einzelbewertungs- und des Going-Concern-Prinzips sowie dem Prinzip der Pagatorik, dem Grundsatz der Abgrenzung der Sache und Zeit nach und anderer Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung.

Gewinne wurden nur ausgewiesen, soweit diese bis zum Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs fanden unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen Eingang in den Jahresabschluss. Der vorliegende Jahresabschluss schließt kontinuierlich an den Vorjahresabschluss an.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

I. Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre zugrunde gelegt. Als Nutzungsdauer wurde beim ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwert eine Nutzungsdauer von 15 Jahre zugrunde gelegt.

Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Anlagegüter werden linear im Rahmen der steuerlich zulässigen Sätze abgeschrieben.

Von dem Bewertungswahlrecht nach § 6 Abs. 2 EStG (volle Absetzung der Geringwertigen Wirtschaftsgüter im Jahr der Anschaffung) wird in vollem Umfang Gebrauch gemacht. Die Anschaffungswerte werden im Anlagespiegel nicht fortgeführt und als Sofort-Abschreibung ausgewiesen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert.

II. Umlaufvermögen

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Da es sich um Vermögensgegenstände handelt, welche regelmäßig ersetzt werden, die nur geringen Veränderungen in Größe, Wert und Zusammensetzung unterliegen und deren Gesamtwert eine nachrangige Bedeutung für das Unternehmen hat, wurde das Festwertverfahrens nach § 240 Absatz 3 HGB angewandt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die Barmittel und Barmitteläquivalente sind zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um im Voraus geleistete Zahlungen für nachfolgende Geschäftsjahre,

III. Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

IV. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert.

C. Angaben zu Posten der Bilanz

I. Angaben zu den Aktiva

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung sind in der Anlage zum Anhang dargestellt.

1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 652 (Vj. TEUR 718) ausgewiesen.

II. Angaben zu den Passiva

1. Eigenkapital/Ergebnisverwendung

Das gezeichnete Kapital beträgt am 31. Dezember 2023 unverändert DM 50.000 bzw. umgerechnet EURO 25.564,59.

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EURO 139.060,72 auf neue Rechnung vorzutragen.

2. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten neben Abschlusserstellungs- und Prüfungskosten insbesondere Verpflichtungen aus Urlaubs- und Gleitzeitguthaben der Mitarbeiter.

3. Verbindlichkeiten

Angaben über Restlaufzeiten sowie Umfang und Art der Besicherung zeigt folgende Übersicht für das Geschäftsjahr 2023.

davon Restlaufzeiten in Jahren
Gesamt bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
EURO EURO EURO EURO
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.281.605,54 833.592,77 448.012,77 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 544.929,85 544.929,85 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 777.426,77 777.426,77 0,00 0,00
Summe Verbindlichkeiten 2.603.962,16 2.155.949,39 448.012,77 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsrechte am Fuhrpark gesichert.

Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Steuerverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung des Monats Dezember.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Aufwendungen für den Fuhrpark, Reise- und Bewirtungskosten und Raumkosten.

Die Steuern von Einkommen und Ertrag enthalten insbesondere Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer für das Jahr 2023.

E. Sonstige Angaben

1. Angaben über Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 145 Mitarbeiter beschäftigt, davon 136 Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter und 9 Teilzeitbeschäftigte und Aushilfen.

II. Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Zum Geschäftsführer war während des gesamten Geschäftsjahres bestellt:

Ernst Denich

Der Geschäftsführer ist befugt, die Gesellschaft alleine zu vertreten. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer.

III. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen aus Leasingverträgen bestehen wie folgt:

Leasingverpflichtungen für Fuhrpark bis 1 Jahr 308.440
1 bis 5 Jahre 20.089

IV. Nachtragsbericht

Im Laufe des Geschäftsjahres 2024 wurde beschlossen, den laufenden Geschäftsbetrieb als Fuhrunternehmen einzustellen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Ostfildern (Ruit), am 20. Mai 2025

Anlagenspiegel nach Handelsrecht zum 31. Dezember 2023

Sommer + Denich GmbH, Hornbergweg 4, 73760 Ostfildern (Ruit)

AHK zum 01.01.2023 Zugänge 2023 Abgänge 2023 AHK zum 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 138.504,63 0,00 0,00 138.504,63
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.842,80 0,00 0,00 14.842,80
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.954.217,80 561.816,81 881.600,00 13.634.434,61
13.969.060,60 561.816,81 881.600,00 13.649.277,41
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.000.200,00 0,00 0,00 2.000.200,00
2. Genossenschaftsanteile 6.850,00 0,00 0,00 6.850,00
2.007.050,00 0,00 0,00 2.007.050,00
16.114.615,23 561.816,81 881.600,00 15.794.832,04
Abschreibung zum 01.01.2023 Abschreibung Ifd. 2023 Abschreibung Abgänge 2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 129.756,63 1.667,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.842,80 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.670.945,80 1.872.177,81 825.566,00
8.685.788,60 1.872.177,81 825.566,00
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
8.815.545,23 1.873.844,81 825.566,00
Abschreibung kumuliert Buchwert zum 31.12.2023 Buchwert zum 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 131.423,63 7.081,00 8.748,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.842,80 0,00 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.717.557,61 3.916.877,00 5.283.272,00
9.732.400,41 3.916.877,00 5.283.272,00
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 2.000.200,00 2.000.200,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 6.850,00 6.850,00
0,00 2.007.050,00 2.007.050,00
9.863.824,04 5.931.008,00 7.299.070,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Sommer + Denich GmbH, Ostfildern

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sommer + Denich GmbH, Ostfildern - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sommer + Denich GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Um-ständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eisenberg, den 16. Juni 2025

Benz & Gunzenhäuser
Partnerschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Benz, Wirtschaftsprüfer

Gunzenhäuser, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Angaben

Der Jahresabschluss wurde am 16.06.2025 festgestellt.

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