Gall GmbH
28mManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Ernst Denich since 4/10/2006 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Company ownership and partner structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Sommer u. Denich GmbHOstfildernJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtUnsere Gesellschaft ist spezialisiert auf den Transport von Baustoffen. Zu diesem Zweck unterhalten wir eine Flotte mit hierfür geeigneten Nutzfahrzeugen. A. Darstellung des Geschäftsverlaufs A.1. Geschäftsverlauf 2023 Die Auftragslage der Gesellschaft ist in hohem Maße von der Entwicklung der Bautätigkeit in den jeweiligen regionalen Märkten abhängig. Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von weiter steigenden Zinssätzen sowie einem erheblichen Anstieg der Preise für Baumaterialien. In der Folge kam es zu deutlich höheren Baukosten, was zu einer spürbaren Zurückhaltung bei Investitionsentscheidungen und einem Rückgang der Nachfrage sowie der allgemeinen Bautätigkeit führte. Die bereits im Vorjahr durch den Russland-Ukraine-Krieg ausgelöste Verschärfung der globalen Sicherheitslage hatte weiterhin negative Auswirkungen auf das Marktumfeld. So blieb auch die Bauwirtschaft insgesamt von der konjunkturellen Eintrübung der Gesamtwirtschaft nicht unberührt. Der fehlende politische Wille zur effektiven Beseitigung bürokratischer und rechtlicher Hemmnisse behindert weiterhin die Umsetzung und Beschleunigung von Wohnbau- und Infrastrukturprojekten und verstärkt damit die bestehenden Abwärtstendenzen im Bauwesen. Gleiches gilt für das Ausbleiben anreizstiftender fiskalpolitischer Maßnahmen, die zur Belebung der Baukonjunktur beitragen könnten. Die Prognosen für das kommende Jahr gehen weiterhin von einer rückläufigen Bautätigkeit in den relevanten Märkten aus. Der anhaltende Kostenanstieg im Bauwesen in Verbindung mit dem restriktiven Zinsumfeld zur Inflationsbekämpfung belastet insbesondere den privaten Wohnungsbau und führt vermehrt zu Verzögerungen in der Projektumsetzung sowie zu einer insgesamt verhaltenen Marktentwicklung. A.2. Geschäftsergebnis Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 beträgt bei insgesamt gegenüber dem Vorjahr verminderten Ertrags- und Aufwandsposten TEUR 139. A.3. Investitionen Der planmäßige Austausch von Fahrzeugen bestimmte den größten Teil unserer Ausgaben für Investitionsgüter. Unser Fuhrpark erfüllt mindestens die aktuellsten gesetzlichen und technischen Vorgaben und wird nur im Bedarfsfall weiter sukzessive erneuert. A.4. Personal Der Personalbestand wurde über das Geschäftsjahr hinweg dem Bedarf entsprechend angepasst. Die durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer hat sich hierbei von 163 auf 145 vermindert. Ausscheidende Mitarbeiter wurden z. T. durch qualifizierte Nachfolger ersetzt. Der Aufwand zur Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter gestaltet sich weiterhin anspruchsvoll. Insbesondere die Personalbeschaffung im europäischen Ausland mitsamt der notwendigen Visaverfahren ist aufgrund hoher bürokratischer Hürden schwierig und mit langen Bearbeitungszeiten verbunden. B. Darstellung der Lage Insgesamt zeigt sich die Vermögens- Finanz und Ertragslage im Rahmen unserer Erwartungen und ist als gut zu bezeichnen. B.1. Vermögens- und Finanzlage Unser Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr im Rahmen der planmäßigen Abschreibungen und der laufenden Abgänge von TEUR 7.299 auf TEUR 5.931 vermindert. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist insbesondere auf den geringeren Geschäftsumfang zurückzuführen. Die langfristigen Bankdarlehen wurden planmäßig getilgt, neue langfristige Darlehen wurden im Rahmen der Investitionstätigkeit für den Fuhrpark aufgenommen. Der positive Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde größtenteils für die Tilgung von Bankdarlehen eingesetzt. Die Eigenkapitalausstattung der Gesellschaft ist weiter angestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31.12.2023 rund 80,7 % gegenüber rund 72,9 % zum Vorjahresstichtag. B.2. Ertragslage Die rückläufige Umsatzentwicklung folgt aus der nachfragebedingten Anpassung unserer Fahrzeugflotte und dem hieraus resultierenden Rückgang der Transportmenge. Entsprechend sind die Aufwendungen im Personalbereich und bei den Abschreibungen sowie die Betriebskosten im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gesunken. Dem gegenüber stehen leicht höhere sonstige betriebliche Erträge überwiegend aus Anlageverkäufen. Die Zinsaufwendungen sind auf Grund der planmäßigen Rückführung von Fremdmitteln gesunken. Insgesamt erreichten wir ein positives Betriebsergebnis mit einer Steigerung des Ergebnisses nach Steuern von TEUR 163 im Vorjahr auf TEUR 235 und des Jahresüberschusses von TEUR 72 auf TEUR 139. C. Ausblick sowie Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung C.1. Risikobericht Der seit Jahren bestehende Mangel an Kraftfahrern hat sich weiter verschärft und stellt uns vor enorme Herausforderungen bei der Erfüllung unseres Personalbedarfs. Der Aufwand bei der Personalakquise und bei der Integration von neuen Mitarbeitern ist sehr hoch. Zusammen mit den exorbitant gestiegenen Beschaffungspreisen von Neufahrzeugen hat dies einen großen Einfluss auf die Akquise und Planung von neuen Projekten. Der Wettbewerbsdruck erhöht sich aufgrund der insgesamt sinkenden Nachfrage. Die ausbleibende konjunkturelle Erholung wird Auswirkungen auf die Nachfrage nach Baustoffen im Segment der gewerblichen Bauten haben. Hohe Zinsen infolge der Inflation sowie hohe Baustoffpreise bremsen den eigentlich großen Bedarf an privatem Wohnungsbau. Die zunehmend angespannte Situation der öffentlichen Haushalte bedroht eine weiterhin stabile Nachfrage nach Baustoffen für Infrastrukturmaßnahmen. Die andauernde Verschlechterung der globalen Sicherheitslage seit dem Beginn des Russland-Ukraine- Krieges stellt eine tiefe Zäsur in der europäischen Nachkriegsgeschichte dar. Die Energieversorgung Europas und die Versorgung mit anderen wichtigen Rohstoffen unterliegen wachsenden Risiken. Derzeit nur sehr schwer einschätzbar sind zudem die langfristigen Folgen für die Sicherheitslage in Europa. Bei einer weiteren Eskalation der jeweiligen Krisenherde drohen weitere Turbulenzen. Mittelfristig werden die Rahmenbedingungen der globalen Wirtschaft von erhöhter Unsicherheit geprägt sein. Insofern unterliegt auch die zukünftige Geschäftsentwicklung erhöhten Risiken z.B. durch Störung von Lieferketten, preisinduzierten Verwerfungen und abnehmenden Investitionsneigungen. C.2. Prognose Wir sind nach unserer Einschätzung in unserem Marktsegment gut aufgestellt und werden weiterhin von unserer Marktstellung und unserer Erfahrung profitieren können. In unseren Stammmärkten sehen wir aufgrund unserer Resilienz eine realistische Ausgangslage unsere Marktanteile auch unter erschwerten Bedingungen zu behaupten. Der zu erwartenden Eintrübung der Auftragslage werden wir aufgrund unserer flexibel gehaltenen Fuhrparkstruktur mit kurzfristigen Anpassungen begegnen können. Gleichwohl werden die Auswirkungen des rückläufigen Gesamtmarktes auf unsere Gesamtleistung Ertragskraft signifikant spürbar sein. Insofern erwarten wir für das kommenden Geschäftsjahr eine rückläufige Entwicklung unseres Unternehmens und in Folge dessen einen Rückgang der Unternehmensleistung im niedrigen zweistelligen Bereich bei einer weiterhin positiven Gewinnerwartung. Vor dem Hintergrund der dargestellten Risiken, der daraus abgeleiteten fundierten Einschätzung der wahrscheinlichsten zukünftigen Entwicklungen sowie einer kritischen Überprüfung der erwarteten Kapitalrendite haben die Gesellschafter in Abstimmung mit der Geschäftsleitung beschlossen, die operative Tätigkeit der Gesellschaft zum 31.12.2024 vollständig einzustellen. Bilanz zum 31. Dezember 2023Sommer + Denich GmbHOstfildernAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Sommer + Denich GmbHOstfildern
AnhangA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Sitz der Sommer + Denich GmbH ist Ostfildern. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 212011 im Register des Amtsgerichts Stuttgart eingetragen. Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.564,59. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden Erleichterungen für mittelgroße Gesellschaften teilweise in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der §§ 242 - 256 HGB und der §§ 264 - 288 HGB erstellt. Namentlich erfolgte Bilanzansatz und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden unter Beachtung des Vorsichts-, Einzelbewertungs- und des Going-Concern-Prinzips sowie dem Prinzip der Pagatorik, dem Grundsatz der Abgrenzung der Sache und Zeit nach und anderer Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung. Gewinne wurden nur ausgewiesen, soweit diese bis zum Abschlussstichtag realisiert waren. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs fanden unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen Eingang in den Jahresabschluss. Der vorliegende Jahresabschluss schließt kontinuierlich an den Vorjahresabschluss an. B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. I. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bewertet. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre zugrunde gelegt. Als Nutzungsdauer wurde beim ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwert eine Nutzungsdauer von 15 Jahre zugrunde gelegt. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibung bewertet. Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Bewegliche Anlagegüter werden linear im Rahmen der steuerlich zulässigen Sätze abgeschrieben. Von dem Bewertungswahlrecht nach § 6 Abs. 2 EStG (volle Absetzung der Geringwertigen Wirtschaftsgüter im Jahr der Anschaffung) wird in vollem Umfang Gebrauch gemacht. Die Anschaffungswerte werden im Anlagespiegel nicht fortgeführt und als Sofort-Abschreibung ausgewiesen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. II. Umlaufvermögen Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Da es sich um Vermögensgegenstände handelt, welche regelmäßig ersetzt werden, die nur geringen Veränderungen in Größe, Wert und Zusammensetzung unterliegen und deren Gesamtwert eine nachrangige Bedeutung für das Unternehmen hat, wurde das Festwertverfahrens nach § 240 Absatz 3 HGB angewandt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die Barmittel und Barmitteläquivalente sind zum Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten Bei dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um im Voraus geleistete Zahlungen für nachfolgende Geschäftsjahre, III. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. IV. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag passiviert. C. Angaben zu Posten der Bilanz I. Angaben zu den Aktiva 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 652 (Vj. TEUR 718) ausgewiesen. II. Angaben zu den Passiva 1. Eigenkapital/Ergebnisverwendung Das gezeichnete Kapital beträgt am 31. Dezember 2023 unverändert DM 50.000 bzw. umgerechnet EURO 25.564,59. Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EURO 139.060,72 auf neue Rechnung vorzutragen. 2. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten neben Abschlusserstellungs- und Prüfungskosten insbesondere Verpflichtungen aus Urlaubs- und Gleitzeitguthaben der Mitarbeiter. 3. Verbindlichkeiten Angaben über Restlaufzeiten sowie Umfang und Art der Besicherung zeigt folgende Übersicht für das Geschäftsjahr 2023.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsrechte am Fuhrpark gesichert. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um Steuerverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung des Monats Dezember. D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Aufwendungen für den Fuhrpark, Reise- und Bewirtungskosten und Raumkosten. Die Steuern von Einkommen und Ertrag enthalten insbesondere Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer für das Jahr 2023. E. Sonstige Angaben 1. Angaben über Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 145 Mitarbeiter beschäftigt, davon 136 Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter und 9 Teilzeitbeschäftigte und Aushilfen. II. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Zum Geschäftsführer war während des gesamten Geschäftsjahres bestellt: Ernst Denich Der Geschäftsführer ist befugt, die Gesellschaft alleine zu vertreten. Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterbleibt die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer. III. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Leasingverträgen bestehen wie folgt:
IV. Nachtragsbericht Im Laufe des Geschäftsjahres 2024 wurde beschlossen, den laufenden Geschäftsbetrieb als Fuhrunternehmen einzustellen. Unterschrift der Geschäftsführung
Ostfildern (Ruit), am 20. Mai 2025 Anlagenspiegel nach Handelsrecht zum 31. Dezember 2023Sommer + Denich GmbH, Hornbergweg 4, 73760 Ostfildern (Ruit)
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Sommer + Denich GmbH, Ostfildern Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sommer + Denich GmbH, Ostfildern - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sommer + Denich GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eisenberg, den 16. Juni 2025 Benz
& Gunzenhäuser
Benz, Wirtschaftsprüfer Gunzenhäuser, Wirtschaftsprüfer Sonstige Angaben Der Jahresabschluss wurde am 16.06.2025 festgestellt. |
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