Master Data

Registry
Register court Dresden HRB 20098
Registered
10/8/2001
Industry
Computer consultancy activitiesOther information technology and computer service activitiesComputer facilities management activities
Purpose
Erbringung von Beratungs-, Konzeptions-, Erstellungs-, Service- und Supportleistungen in den Bereichen IT-Service, Datacenter, Hosting, Security, Software Discovery, Softwarepaketierung, Softwareverteilung, Desktop-Applikationen, Web-Applikationen, Mobile Applikationen, Softwaretest, Cloud-Themen, Quality Management, IT Security Management, IT Infrastructure, Datenschutz, IT-Sicherheit, Visuelle Konzeption und Design; Distribution von Hardware & Software und Überlassung von Arbeitnehmern. Die Gesellschaft übt keine Rechts- und Steuerberatung aus.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Marco Morgenstern
since 3/19/2021
Procura
Ronny Ullmann
since 3/19/2021
Procura
Frank Kaiser
since 11/22/2004
Managing Director
Ralf Schäfer
since 11/22/2004
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

55.72% identified44.26% unresolved

Identified persons (2)

NameOwnership
39.06%
16.66%

Unresolved chains (2)

NameOwnership
FKR Holding GmbH
33.33%
10.93%

Shareholders
Beta

2 of 3 shareholders visible

Name
Location
Share
SID Holding GmbH
Germany
33.33%
FKR Holding GmbH
Germany
33.33%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Trans4mation IT GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Trans4mation IT GmbH ist Teil der Trans4mation-Unternehmensgruppe, die aus der Muttergesellschaft und drei weiteren Tochterunternehmen besteht. Diese sind fachlich und regional ausgerichtet, wobei die strategische Stoßrichtung über alle Gesellschaften hinweg unverändert blieb.

Die 2001 gegründete Trans4mation IT GmbH mit Sitz in Dresden zählt zu den etablierten IT-Dienstleistern in Deutschland. Der Unternehmenszweck umfasst die Erbringung hochwertiger IT-Services für Geschäftskunden - insbesondere in den Bereichen digitale Arbeitsplatzlösungen ("Modern Workplace"), Informationssicherheit, Cloud-Transformation und Prozessautomatisierung. Der Umsatz wurde auch 2023 nahezu vollständig im deutschen Markt generiert.

Das Qualitätsverständnis der Trans4mation IT GmbH ist seit Jahren durch die Zertifizierungen nach DIN EN ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagement) und DIN EN ISO/IEC 27001:2017 (Informationssicherheitsmanagement) dokumentiert. Beide Managementsysteme werden kontinuierlich weiterentwickelt und im Rahmen interner und externer Audits regelmäßig überprüft.

Der Unternehmensstandort Dresden - eingebettet in das Technologiecluster "Silicon Saxony" - bietet dafür optimale Rahmenbedingungen: ein starkes Netzwerk aus Forschung und Wirtschaft sowie Zugang zu qualifizierten Fachkräften.

Die Positionierung als Managed Service Provider für digitales Arbeiten wurde 2023 weiter geschärft. Trans4mation verfolgt das Ziel, zu einem der führenden Anbieter für Modern Workplace-Services in der DACH-Region zu werden. Im Berichtsjahr wurde die Partnerschaft mit Microsoft erheblich vertieft: Neben dem Erhalt des "Solution Partner"-Status in fünf Kernbereichen ("Modern Work", "Security", "Data & AI", "Infrastructure" und "Digital & App Innovation") konnte auch der Zugang zur direkten Herstellerbetreuung ausgebaut werden.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der engen Kooperation mit SoftwareCentral. Diese Partnerschaft gewinnt zunehmend an strategischer Bedeutung, insbesondere im Bereich Lizenzmanagement und automatisierter Softwarebereitstellung.

Parallel wurde das Leistungsportfolio durch neue Services weiterentwickelt - unter anderem in den Bereichen Cloud-Sicherheit, Compliance-Anforderungen sowie erste KI-gestützte Beratungsansätze.

Im Rahmen der Unternehmenskommunikation wurden zudem gezielte Maßnahmen zur Stärkung der Marktpräsenz umgesetzt. Dazu gehörten insbesondere Vertriebs- und Marketingkampagnen zur Lead-Generierung im Direktkundengeschäft, die Teilnahme an Branchenveranstaltungen sowie die Weiterentwicklung des Online-Auftritts.

1.2. Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2023 wurden die bestehenden Forschungsaktivitäten der Trans4mation IT GmbH fortgeführt. Im Fokus standen weiterhin Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen wie der TU Dresden und dem Fraunhofer-Institut sowie mit Partnern aus dem Mittelstand. Die Teilnahme an diesen Konsortien ermöglichte einen wertvollen Know-how-Transfer sowie die gezielte Weiterentwicklung bestehender Konzepte im Bereich moderner IT-Dienstleistungen.

Parallel zur externen Forschungszusammenarbeit wurde auch intern an innovationsnahen Vorhaben gearbeitet. Ein besonderer Schwerpunkt lag 2023 auf der Entwicklung und Markteinführung eines eigenen Security Operations Center (SOC), das künftig eine zentrale Rolle im Leistungsportfolio im Bereich IT-Sicherheit einnehmen soll. Ziel ist es, Kunden über ein skalierbares, cloudbasiertes Modell rund um die Uhr bei der Erkennung, Analyse und Reaktion auf sicherheitsrelevante Vorfälle zu unterstützen.

Finanzielle Fördermittel wurden im Berichtsjahr nicht in Anspruch genommen. Die Forschungs- und Entwicklungsleistungen wurden aus eigenen Mitteln getragen und sind Bestandteil der strategischen Weiterentwicklung des Unternehmens. Insgesamt versteht sich Trans4mation IT als zukunftsorientierter Dienstleister, der technologische Entwicklungen frühzeitig aufgreift und in praxistaugliche Lösungen für seine Kunden überführt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023

Die deutsche Wirtschaft befand sich im Jahr 2023 in einer anhaltenden Schwächephase. Laut dem ifo Institut schrumpfte das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Besonders im vierten Quartal 2023 wurde ein Rückgang von 0,3 % zum Vorquartal verzeichnet.

Die Inflation blieb auf einem hohen Niveau, mit einer durchschnittlichen Rate von 5,8 % im Jahr 2023, nachdem sie 2022 bei 6,9 % lag. Obwohl die Teuerung im Jahresverlauf leicht nachließ, belastete sie weiterhin die Kaufkraft der privaten Haushalte.

Der ifo Geschäftsklimaindex, ein Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung, zeigte im Dezember 2023 einen Wert von 86,4 Punkten, was auf eine eingetrübte Stimmung unter den Unternehmen hinweist. Insbesondere energieintensive Branchen berichteten von einer rückläufigen Auftragslage.

Im europäischen Vergleich stagnierte die Wirtschaft der Eurozone im Jahr 2023, mit einem minimalen Wachstum von 0,6 %. Die globale Wirtschaft wuchs hingegen um 2,1 %.

2.2. Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die IT-Branche war im Jahr 2023 von mehreren Herausforderungen betroffen. Die anhaltend hohe Inflation und die Energiekrise führten zu einer zögerlichen Investitionsbereitschaft, insbesondere bei mittelständischen Unternehmen. Zudem blieb der Fachkräftemangel ein zentrales Wachstumshemmnis.

Ein bedeutender Trend war die zunehmende Dynamik im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI), ausgelöst durch die Veröffentlichung von ChatGPT und vergleichbaren Technologien. Dies führte zu einem gesteigerten Interesse an KI-basierten Lösungen und deren Integration in bestehende IT-Infrastrukturen.

Für die Trans4mation IT GmbH bedeuteten diese Entwicklungen sowohl Herausforderungen als auch Chancen. Während die allgemeine Zurückhaltung bei Investitionen das Neugeschäft erschwerte, eröffnete die wachsende Nachfrage nach sicheren, cloudbasierten und KI-gestützten IT-Lösungen neue Marktpotenziale. Die Positionierung als Anbieter von Modern Workplace-Services und die strategische Partnerschaft mit Microsoft erwiesen sich dabei als stabilisierende Faktoren.

3. Geschäfts- und Lagebericht

3.1. Überblick

Im Geschäftsjahr 2023 entwickelte sich die Trans4mation IT GmbH trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen stabil. Die Investitionszurückhaltung vieler mittelständischer Kunden infolge der Energiekrise wirkte sich zwar auf das Neugeschäft aus, konnte jedoch durch gezielte Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Weiterentwicklung des Portfolios kompensiert werden.

Zum Stichtag 31. Dezember 2023 beschäftigte die Gesellschaft insgesamt 163 Mitarbeitende sowie rund 30 regelmäßig eingebundene externe Fachkräfte. Im Jahresverlauf wurden interne Ressourcen weiterhin maßgeblich für strategische Weiterentwicklungen und den Aufbau neuer Geschäftsbereiche - insbesondere im Bereich Security Operations Center (SOC) - eingesetzt.

Die Personalentwicklung steht weiterhin im Zeichen des anhaltenden Fachkräftemangels. Die Gesellschaft begegnet diesem strukturellen Risiko mit klaren Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung, Weiterqualifizierung sowie zur Positionierung als attraktiver Arbeitgeber im IT-Markt. Der bereits begonnene Ausbau digital unterstützter HR-Prozesse wurde 2023 fortgesetzt.

Im Berichtsjahr wurde der unternehmensweite Transformationsprozess weitergeführt. Strukturen und Abläufe in nahezu allen Bereichen wurden im Sinne des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) überarbeitet. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Effizienzsteigerung durch Digitalisierung, Prozessstandardisierung und Automatisierung.

Die strategische Partnerschaft mit Microsoft blieb dabei ein zentrales Differenzierungsmerkmal der Trans4mation IT GmbH. Die Qualifizierung als "Microsoft Solution Partner" in mehreren Kompetenzfeldern stärkt die Marktposition ebenso wie die enge Zusammenarbeit mit weiteren Technologieträgern wie SoftwareCentral, Lenovo und Vodafone. Gemeinsam werden neue Lösungen - insbesondere im Bereich Datenschutz, Sicherheit und Compliance - konsequent DSGVO-konform weiterentwickelt.

Im Zuge der Fokussierung auf das Kerngeschäft wurde die Beteiligungsstruktur im Vorjahr bereits angepasst. 2023 gab es keine weiteren strukturellen Veränderungen. Die Integration vormals eigenständiger Dienstleistungen wurde konsolidiert fortgeführt.

3.2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

3.2.1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Trans4mation IT GmbH beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt 14.093 T€ (Vorjahr: 17.192 T€). Dieser Rückgang ist insbesondere auf das Ausbleiben außergewöhnlicher Sondereffekte zurückzuführen, die im Vorjahr - unter anderem durch Anteilsverkäufe - zu einem überdurchschnittlichen Ergebnis führten.

Das Betriebsergebnis (EBIT) lag bei rund -53 T€, was einen deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von 1.071 T€ bedeutet. Ausschlaggebend waren neben der Normalisierung des Geschäftsvolumens auch gestiegene Aufwendungen in den Bereichen Personal, Energie und Miete. Trotz dieser Entwicklung konnte das Geschäftsjahr 2023 mit einem positiven Jahresüberschuss in Höhe von 26 T€ abgeschlossen werden.

Im Personalbereich ist ein Rückgang des Aufwands auf 8.462 T€ (Vorjahr: 9.808 T€) zu verzeichnen, was auf gezielte Effizienzmaßnahmen und die Fokussierung auf wirtschaftlich tragfähige Projekte zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich deutlich auf 2.251 T€ (Vorjahr: 3.993 T€).

3.2.2. Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist stabil. Der Bestand an Zahlungsmitteln erhöhte sich leicht auf 9 T€ (Vorjahr: 6 T€). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen von 2.344 T€ auf 3.022 T€, was insbesondere auf eine höhere Projektaktivität im vierten Quartal 2023 zurückzuführen ist.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich insgesamt von 847 T€ auf 556 T€, was auf eine vorsichtige Liquiditätssteuerung sowie die planmäßige Rückführung von Darlehen zurückzuführen ist.

Die Eigenkapitalquote konnte trotz des Rückgangs beim Jahresüberschuss leicht verbessert werden und liegt nun bei 41,0 % (Vorjahr: 35,1 %). Die Gesellschaft verfügt über eine solide Kapitalstruktur mit ausreichender Innenfinanzierungskraft.

3.2.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme reduzierte sich von 7.782 T€ auf 6.729 T€, was im Wesentlichen auf einen planmäßigen Abbau von Forderungen und einen Rückgang im Anlagevermögen zurückzuführen ist. Die Vermögensstruktur ist weiterhin durch einen hohen Anteil kurzfristiger Forderungen geprägt.

Das Anlagevermögen verringerte sich von 312 T€ auf 173 T€, was vor allem auf planmäßige Abschreibungen sowie geringere Investitionstätigkeit zurückzuführen ist. Neue Investitionen erfolgten gezielt in digitalisierungsnahe Bereiche mit Schwerpunkt auf Cloud-Infrastruktur, Kollaborationstechnologie und Sicherheitslösungen.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

4.1. Prognosebericht

Die Trans4mation IT GmbH blickt mit verhaltenem Optimismus auf die Geschäftsjahre 2024 und 2025. Trotz anhaltender gesamtwirtschaftlicher Unsicherheiten - insbesondere im Mittelstand - erwartet die Gesellschaft eine moderate Steigerung der Umsatzerlöse. Grundlage hierfür sind ein stabiler Direktkundenanteil, eine klar fokussierte Marktpositionierung sowie die wachsende Nachfrage nach sicheren, skalierbaren und cloudbasierten IT-Lösungen.

Intern wurden für das Jahr 2024 konkrete Zielwerte definiert und im neu entwickelten KPI-Dashboard verankert. Die Steuerung erfolgt seit Jahresbeginn vollständig auf Basis der OKR-Methodik, wodurch eine engere Verzahnung von strategischen Zielen und operativer Umsetzung erreicht werden soll.

4.2. Chancenbericht

Die Trans4mation IT GmbH sieht sich auch im Jahr 2024 gut aufgestellt, um aktuelle technologische Entwicklungen in neue Geschäftspotenziale zu überführen. Im Einzelnen bestehen folgende Chancen:

Ausbau des Security Operations Center (SOC):

Das 2023 entwickelte SOC wird 2024 technisch und personell ausgebaut und soll als skalierbare Sicherheitslösung für den Mittelstand positioniert werden. Ziel ist es, sich als Managed Security Service Provider (MSSP) zu etablieren.

Integration von KI-Technologien in das Leistungsportfolio:

Die wachsende Marktnachfrage nach KI-gestützten Tools und Automatisierungen (z. B. im Bereich Dokumentenanalyse, Serviceautomatisierung) soll systematisch genutzt werden. Erste Pilotprojekte mit Microsoft Copilot sowie eigene Prototypen befinden sich in Vorbereitung.

Vertiefung strategischer Partnerschaften:

Die bereits bestehenden Partnerschaften mit Microsoft, SoftwareCentral, Lenovo und Vodafone werden 2024 weiter ausgebaut. Ziel ist es, das Leistungsspektrum gezielt zu erweitern und durch Co-Innovation Zugang zu neuen Kundensegmenten zu gewinnen.

Stärkung der Arbeitgebermarke und Fachkräftebindung:

Durch gezielte Maßnahmen zur Mitarbeiterentwicklung sowie die Einführung zusätzlicher digitaler HR-Tools soll die Bindung bestehender Fachkräfte erhöht und die Position im Arbeitgebermarkt gestärkt werden.

4.3. Risikobericht

Die Trans4mation IT GmbH unterliegt wie alle IT-Dienstleister bestimmten unternehmerischen Risiken, die kontinuierlich bewertet und gemanagt werden. Folgende Risikofelder stehen im Fokus:

• Fachkräftemangel:

Der Zugang zu qualifizierten IT-Fachkräften bleibt weiterhin angespannt. Besonders im Bereich Cloud- und Security-Engineering bestehen Engpässe, die das Wachstumspotenzial begrenzen könnten.

Datenschutz & Compliance:

Die zunehmenden regulatorischen Anforderungen - insbesondere im Kontext von DSGVO, NIS2 und branchenspezifischen Standards - erfordern kontinuierliche Investitionen in Prozesse, Systeme und Schulungen.

Cloud-Security:

Mit der weiteren Verlagerung kritischer Kundendaten und Unternehmensprozesse in Cloud-Infrastrukturen steigt das Risiko von Sicherheitsvorfällen. Das Unternehmen begegnet diesem Risiko durch ein mehrschichtiges Sicherheitskonzept, regelmäßige Audits und den Ausbau des SOC.

Das Risikomanagement der Trans4mation IT GmbH ist auf mehreren Ebenen institutionalisiert: Neben dem kontinuierlichen Controlling durch die Geschäftsführung erfolgt eine systematische Risikobewertung durch den festangestellten Unternehmensjuristen. Ergänzend ist das Risikomanagement integraler Bestandteil der ISO-zertifizierten Managementsysteme nach DIN EN ISO 9001:2015 und ISO/IEC 27001:2017.

5. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Die Trans4mation IT GmbH verfügt über ein etabliertes Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem (IKS), das auf die Sicherstellung einer ordnungsgemäßen, vollständigen und termingerechten Rechnungslegung ausgerichtet ist.

Das IKS erstreckt sich auf alle relevanten Prozesse der Finanzbuchhaltung, Bilanzierung, Kostenrechnung sowie auf den Monats- und Jahresabschluss. Die Finanzprozesse werden durch die interne Finance-Abteilung eigenständig durchgeführt. Dabei kommen moderne ERP- und Buchhaltungssysteme zum Einsatz, die über systemseitige Prüfmechanismen verfügen. Darüber hinaus existieren organisatorische Regelungen zur Funktionstrennung und zur Vier-Augen-Prüfung.

Der Jahresabschluss wird jährlich im Rahmen einer externen Prüfung durch einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer testiert. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse fließen in die kontinuierliche Weiterentwicklung der Prozesse ein. Darüber hinaus wird die Einhaltung interner Kontrollmechanismen regelmäßig durch das Qualitätsmanagement (ISO 9001:2015) sowie das Informationssicherheitsmanagementsystem (ISO/IEC 27001:2017) begutachtet.

Für die Risikofrüherkennung im Bereich Rechnungswesen bestehen folgende zentrale Maßnahmen:

• standardisierte und dokumentierte Buchhaltungsprozesse,

• automatisierte Soll-Ist-Abgleiche sowie Schwellenwertprüfungen,

• monatliche Reports und KPI-Auswertungen,

• ein internes Vier-Augen-Prinzip bei Buchungen und Abschlüssen,

• regelmäßige Kommunikation zwischen Finance, Geschäftsführung und Fachbereichen.

 

Dresden, den 20. Mai 2025

Frank Kaiser, Geschäftsführer

Ralf Schäfer, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 173.288,00 312.130,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 119.331,00 231.000,00
II. Sachanlagen 53.857,00 81.030,00
III. Finanzanlagen 100,00 100,00
B. Umlaufvermögen 6.499.054,34 7.425.007,51
I. Vorräte 21.000,34 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.468.937,06 7.418.773,40
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.116,94 6.234,11
C. Rechnungsabgrenzungsposten 56.731,41 44.390,30
Summe Aktiva 6.729.073,75 7.781.527,81

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.760.120,62 2.734.023,05
I. Gezeichnetes Kapital 60.300,00 60.300,00
II. Gewinnrücklagen 13.025,54 13.025,54
III. Gewinnvortrag 2.660.697,51 1.151.272,79
IV. Jahresüberschuss 26.097,57 1.509.424,72
B. Rückstellungen 505.785,88 315.700,00
C. Verbindlichkeiten 3.463.167,25 4.677.804,76
D. Passive latente Steuern 0,00 54.000,00
Summe Passiva 6.729.073,75 7.781.527,81

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.812.698,02 15.052.178,52
2. Personalaufwand 8.462.455,62 9.807.921,07
a) Löhne und Gehälter 6.900.601,07 8.054.341,08
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.561.854,55 1.753.579,99
davon für Altersversorgung 170.017,77 199.503,44
3. Abschreibungen 141.934,96 161.848,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 141.934,96 161.848,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.250.618,02 3.992.680,58
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 547,63 2.198,53
5. Erträge aus Beteiligungen 28.000,00 428.964,33
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.368,11 8.309,71
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.776,95 21.716,15
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -51.365,95 -23.000,00
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 54.000,00 23.000,00
9. Ergebnis nach Steuern 36.646,53 1.528.286,76
10. sonstige Steuern 10.548,96 18.862,04
11. Jahresüberschuss 26.097,57 1.509.424,72

Anhang

Anhang für Offenlegungszwecke nach § 327 Abs. 2 HGB

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Firmenname laut Registergericht: Trans 4mation IT GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Dresden
Registereintrag: Handelsregister B
Registergericht: Dresden
Register-Nr.: 20098

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der auf den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff. HGB) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG (§ 42 GmbHG) aufgestellt worden.

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden weitgehend unverändert angewandt. Abweichungen, insbesondere Ergänzungen, wurden dann vorgenommen, wenn dadurch die Aussagefähigkeit des Jahresabschlusses erhöht wurde.

Die Gliederung der Bilanz ist gemäß § 265 Abs. 5 HGB um folgende Posten erweitert worden:

• Forderungen gegen Gesellschaftern.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert (§§ 253, 255 Abs. 1 HGB).

Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB) waren nicht erforderlich.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Die im Sammelposten erfassten abnutzbaren beweglichen Gegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, wurden analog § 6 Abs. 2a EStG im Wirtschaftsjahr der Anschaffung und den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

• Beteiligungen zu Anschaffungskosten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB).

Posten der aktiven Rechnungsabgrenzung wurden in der Höhe angesetzt, wie sie vor dem Abschlussstichtag geleistet wurden und Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nominalwert angesetzt und entspricht dem Gesellschaftsvertrag und dem Eintrag im Handelsregister.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 HGB).

Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert, welche den Rückzahlungsbeträgen entsprechen.

Währungsumrechnungen erfolgen zum Devisenkassamittelkurs.

IV. Angaben zur Bilanz

AKTIVSEITE

Die Darstellung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Hieraus ergeben sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden in den Vorjahren aktiviert.

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben. Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten mit T€ 4 (Vj: T€ 1) das Verrechnungskonto.

Forderungen gegen Gesellschafter sind solche aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Kaufpreisforderungen für den Verkauf von Beteiligungen (T€ 1.297; Vj: T€ 3.917), Darlehensforderungen (T€ 1.395; Vj: T€ 583); Steuerrückforderungen (T€ 125; Vj: T€ 113) sowie Kautionsansprüche (T€ 43; Vj: T€ 50). Davon haben T€ 201 (Vj: T€ 201) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt T€ 104 (Vj: T€ 181). Der Betrag betrifft die Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

PASSIVSEITE

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023

Art der Verbindlichkeit Restlaufzeit bis zu einem Jahr
Euro
Restlaufzeit über einem Jahr
Euro
davon Restlaufzeit von mehr als 5 Jahre
Euro
Summe
Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 156.061,63 400,000,00 0,00 556.061,63
(Vorjahr) 250.000,00 596.909,07 0,00 846.909,07
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 452.498,18 0,00 0,00 452.498,18
(Vorjahr) 476.280,76 0,00 0,00 476.280,76
3. Verbindlichkeiten gegenüber UN, mit denen ein Beteilig.- verhältnis besteht 50.501,37 0,00 0,00 50.501,37
(Vorjahr) 50.501,37 0,00 0,00 50.501,37
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.669.096,47 415.505,20 319.504,40 2.404.106,07
(Vorjahr) 2.449.378,94 854.734,62 0,00 3.304.113,56
Summe: 2.328.157,65 815.505,20 319.504,40 3.463.167,25
(Vorjahr) 3.099.479,72 1.578.325,04 0,00 4.677.804,76

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern liegen nicht vor.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 556 sind u. a. durch eine Kreditsicherungsgarantie des European Investment Fund (T€ 437) sowie Bürgschaften der Gesellschafter besichert.

Zum 31. Dezember 2023 errechneten sich zukünftige Steuerbelastungen aus abweichenden Wertansätzen zwischen Handel- und Steuerbilanz im Anlagevermögen sowie Steuerentlastungen aus abweichenden Wertansätzen bei den sonstigen Rückstellungen. Im Saldo ergeben sich passive latente Steuern in Höhe von T€ 0 (Vj: T€ 54). Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgte im Vorjahr mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen von 15 % Körperschaftsteuer und 5,5 % Solidaritätszuschlag sowie einem Messbetrag für die Gewerbesteuer von 3,5 % und einem Hebesatz von 450 % für die Stadt Dresden.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestanden zum Abschlussstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 a HGB:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in betriebsgewöhnlichen Umfang.

V. Sonstige Pflichtangaben

Die Geschäftsführung wurde in 2023 von den Herren

• Frank Kaiser, IT-Berater, Dresden, und

• Ralf Schäfer, IT-Berater, Dresden,

wahrgenommen.

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Angaben über Arbeitnehmer:

Mitarbeiter (zum 31. Dezember 2023) Anzahl
Angestellte 161
Geschäftsführer 2

- davon weiblich 51

- davon männlich 112

Im Folgenden werden die Angaben zu Unternehmen zusammengefasst, an denen die Trans4mation IT GmbH zum Abschlussstichtag Anteile von mehr als 20 % hält:

Name Sitz Höhe der Beteiligungsquote
%
Eigenkapital Gesellschaft
TEUR
letztes Jahresergebnis 2022
TEUR
edo GmbH & Co. KG Dresden 50 % 112,9 54,8

Ergebnisverwendung

Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss des Berichtsjahres auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Aufgrund der Auswirkungen des Ukrainekrieges und der Inflation gibt es auch für die Trans4mation Ungewissheiten im Hinblick auf den geplanten Umsatz und das geplante Ergebnis. Auf die Ausführungen im Lagebericht wird hier verwiesen.

 

Dresden, den 20. Mai 2025

Frank Kaiser, Geschäftsführer

Ralf Schäfer, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für Offenlegungszwecke nach § 284 Abs. 3 HGB

Anschaffungs- Herstellungskosten Stand 01.01.2023
Euro
Zugänge Abgänge vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 kummulierte Abschreibungen Stand 31.12.2023
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
selbstgeschaffene immaterielle VG 1.421.815,64 0,00 1.317.344,64
EDV Software, ähnliche Rechte und Werte 303.872,15 0,00 289.012,15
1.725.687,79 0,00 1.606.356,79
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 713.501,82 3.679,16 663.323,98
713.501,82 3.679,16 663.323,98
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 100,00 0,00 0,00
100,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.439.289,61 0,00 2.269.680,77
Zugänge Abschreibungen Abgänge Abschreibungen vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 Buchwerte Stand 31.12.2023
Euro
Buchwerte Stand 31.12.2022
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
selbstgeschaffene immaterielle VG 76.066,00 104.471,00 180.537,00
EDV Software, ähnliche Rechte und Werte 35.603,00 14.860,00 50.463,00
111.669,00 119.331,00 231.000,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.852,16 53.857,00 81.030,00
30.852,16 53.857,00 81.030,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 100,00 100,00
0,00 100,00 100,00
Summe Anlagevermögen 142.521,16 173.288,00 312.130,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss der Trans4mation GmbH, Dresden, mit einer Bilanzsumme von Euro 6.729.073,75 und einem Jahresüberschuss von Euro 26.097,57 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Trans4mation IT GmbH, Dresden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Trans4mation IT GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Trans4mation IT GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Chemnitz, den 21. Mai 2025

A.V.A.T.I.S. Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schmidt, Wirtschaftsprüfer

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