LMH Beteiligungs GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Markus Schöllhammer since 4/11/2017 | Procura |
Marko Barlecaj since 4/11/2017 | Procura |
Albrecht Dr. Riebel since 4/11/2017 | Procura |
Martin Frick since 11/11/2013 | Procura |
Martin Ziegler since 9/20/2012 | Managing Director |
Jürgen Haas since 1/19/2005 | Managing Director |
Official financial statements and annual reports
Geberit Weilheim GmbHWeilheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017BILANZ
ANHANGfür das Geschäftsjahr 2017 Allgemeine Erläuterungen Der Jahresabschluss der Geberit Weilheim GmbH wurde gemäß § 264 HGB nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben, die in der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung bzw. wahlweise im Anhang zu erfolgen haben, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss der Geberit Weilheim GmbH wird in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, der Geberit AG, Jona/Schweiz, einbezogen. Im Januar 2017 hat Geberit entschieden, die Produktion bei der Geberit Weilheim GmbH sukzessive zu reduzieren und den Standort bis zum 31.12.2018 zu schließen. Aufgrund dieses Beschlusses wurden Wertberichtigungen auf das Anlagevermögen vorgenommen und Rückstellungen gebildet. Die daraus resultierenden Aufwendungen wurden an die Geberit International AG (CH) verrechnet. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Die Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen sowie Verpflichtungen aus Langzeitkonten sind mit den von den Versicherungsgesellschaften mitgeteilten Werten aktiviert. Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgten wegen der geplanten Werksschließung. Die Abschreibung von Zugängen des Anlagevermögens im Berichtsjahr erfolgt nach der linearen Methode. Von der Bewertungsfreiheit für geringwertige Anlagegüter (§ 6 Abs. 2 EstG) wurde Gebrauch gemacht. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgabe erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 410 € nicht übersteigen. Die Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet und enthalten aktivierungspflichtige Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Im Berichtszeitraum wurden angemessene Abwertungen und Wertberichtigungen wegen langer Lagerdauer und Überbeständen sowie zur Berücksichtigung niedriger Marktpreise vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen werden - falls erforderlich - vorgenommen. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank zum vorgezogenen Inventurstichtag veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der zum Bilanzstichtag 2017 verwendete Rechnungszins ist nicht identisch mit dem Rechnungszins zum vorgezogenen Inventurstichtag; vielmehr wurde dieser zur Vermeidung wesentlicher Abweichungen auf den Bilanzstichtag prognostiziert. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde ein Rechnungszinsfuß von 3,68 %, eine Bezügedynamik von 2,5 % und ein Rententrend von 2,0 % unterstellt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zum 31.12.2017 (7-jähriger Zins 2,81 %) beträgt 208 TEUR. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern es ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Verpflichtungen aus Langzeitkonten werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtung dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die enthaltenen Rentenverpflichtungen sind zum Barwert angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Fremdwährungsbewertung unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- bzw. Imparitätsprinzips. Latente Steuern Latente Steuern sind aufgrund der steuerlichen Organschaft bei der Organträgerin (Geberit Verwaltungs GmbH) zu erfassen.
Pfullendorf, den 26. Februar 2018 gez. Martin Ziegler und gez. Jürgen Haas Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 06. März 2018 |
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