Geberit Weilheim GmbHLiquidated

82362 Weilheim in Oberbayern, DEU

Master Data

Registry
Register court München HRB 41443
Previous
SANBLOC Gesellschaft mit beschränkter Haftung Installations- Fertigbau
Registered
2/18/1998
Industry
Manufacture of central heating radiatorsManufacture of wiring devicesWholesale of sanitary equipment
Purpose
Entwicklung und Herstellung sowie Vertrieb von Vorfertigungsteilen von Sanitär-, Installations- und Heizungsmaterialien.

History

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Management

NameRole
Markus Schöllhammer
since 4/11/2017
Procura
Marko Barlecaj
since 4/11/2017
Procura
Albrecht Dr. Riebel
since 4/11/2017
Procura
Martin Frick
since 11/11/2013
Procura
Martin Ziegler
since 9/20/2012
Managing Director
Jürgen Haas
since 1/19/2005
Managing Director

Financial Report

Geberit Weilheim GmbH

Weilheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

BILANZ



AKTIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Anlagevermögen

1.989.916,77

2.591.191,28

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

0,00

4.832,00

II. Sachanlagen

1.496.918,64

2.134.955,48

III. Finanzanlagen

492.998,13

451.403,80

B. Umlaufvermögen

7.658.465,82

2.320.779,27

I. Vorräte

1.142.203,46

733.067,93

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

6.516.262,36

1.587.097,88

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

0,00

613,46

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

10.338,48

46.384,00

Summe Aktiva

´9.638.044,11

4.958.354,55



PASSIVA

Euro

Gesamtjahr/Stand
Euro

Euro

Vorjahr
Euro

A. Eigenkapital

1.025.000,00

1.025.000,00

I. Gezeichnetes Kapital

1.025.000,00

1.025.000,00

B. Rückstellungen

5.567.442,99

2.370.238,91

C. Verbindlichkeiten

3.045.601,12

1.563.115,64

Summe Passiva

9.638.044,11

4.958.354,55

ANHANG

für das Geschäftsjahr 2017

Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss der Geberit Weilheim GmbH wurde gemäß § 264 HGB nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Angaben, die in der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung bzw. wahlweise im Anhang zu erfolgen haben, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss der Geberit Weilheim GmbH wird in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens, der Geberit AG, Jona/Schweiz, einbezogen.

Im Januar 2017 hat Geberit entschieden, die Produktion bei der Geberit Weilheim GmbH sukzessive zu reduzieren und den Standort bis zum 31.12.2018 zu schließen. Aufgrund dieses Beschlusses wurden Wertberichtigungen auf das Anlagevermögen vorgenommen und Rückstellungen gebildet. Die daraus resultierenden Aufwendungen wurden an die Geberit International AG (CH) verrechnet.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Die Rückdeckungsversicherungen für Pensionsverpflichtungen sowie Verpflichtungen aus Langzeitkonten sind mit den von den Versicherungsgesellschaften mitgeteilten Werten aktiviert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgten wegen der geplanten Werksschließung.

Die Abschreibung von Zugängen des Anlagevermögens im Berichtsjahr erfolgt nach der linearen Methode. Von der Bewertungsfreiheit für geringwertige Anlagegüter (§ 6 Abs. 2 EstG) wurde Gebrauch gemacht.

Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgabe erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut 410 € nicht übersteigen.

Die Roh-, Hilf- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet und enthalten aktivierungspflichtige Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Im Berichtszeitraum wurden angemessene Abwertungen und Wertberichtigungen wegen langer Lagerdauer und Überbeständen sowie zur Berücksichtigung niedriger Marktpreise vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen werden - falls erforderlich - vorgenommen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank zum vorgezogenen Inventurstichtag veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§253 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Der zum Bilanzstichtag 2017 verwendete Rechnungszins ist nicht identisch mit dem Rechnungszins zum vorgezogenen Inventurstichtag; vielmehr wurde dieser zur Vermeidung wesentlicher Abweichungen auf den Bilanzstichtag prognostiziert.

Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde ein Rechnungszinsfuß von 3,68 %, eine Bezügedynamik von 2,5 % und ein Rententrend von 2,0 % unterstellt. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zum 31.12.2017 (7-jähriger Zins 2,81 %) beträgt 208 TEUR.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern es ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verpflichtungen aus Langzeitkonten werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung dieser Verpflichtung dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die enthaltenen Rentenverpflichtungen sind zum Barwert angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Fremdwährungsbewertung unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- bzw. Imparitätsprinzips.

Latente Steuern

Latente Steuern sind aufgrund der steuerlichen Organschaft bei der Organträgerin (Geberit Verwaltungs GmbH) zu erfassen.

 

Pfullendorf, den 26. Februar 2018

gez. Martin Ziegler und gez. Jürgen Haas

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 06. März 2018

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