Basse &
Lechner GmbH
München
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.04.2010 bis zum 31.03.2011
Bilanz
Aktiva
|
|
31.3.2011
EUR |
31.3.2010
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
37.705,35 |
1.236,71 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
8.780,17 |
1,00 |
| II.
Sachanlagen |
28.158,24 |
468,77 |
| III.
Finanzanlagen |
766,94 |
766,94 |
| B.
Umlaufvermögen |
19.335,43 |
263.352,82 |
| I.
Vorräte |
2.403,00 |
0,00 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
15.930,30 |
261.556,39 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
7.622,65 |
23.939,02 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.002,13 |
1.796,43 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
2.377,37 |
314,83 |
| D.
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung |
993,49 |
0,00 |
| E.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
5.691,12 |
0,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
66.102,76 |
264.904,36 |
Passiva
|
|
31.3.2011
EUR |
31.3.2010
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
7.792,83 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.564,59 |
25.564,59 |
| II.
Verlustvortrag |
17.771,76 |
12.782,94 |
| III.
Jahresfehlbetrag |
13.483,95 |
4.988,82 |
| IV.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
5.691,12 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
500,00 |
232.181,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
65.602,76 |
24.930,53 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
19.904,78 |
1.455,99 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
66.102,76 |
264.904,36 |
Anhang
I.
Allgemeine Angaben
Der vorliegende Jahresabschluss wurde
gemäß §§ 242 ff. und §§ 264
ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des
GmbHG und der Satzung aufgestellt. Es gelten die
Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Bei der erstmaligen Aufstellung des
Jahresabschlusses nach dem
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die
Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art.
67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.
II.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend.
Die erworbenen immateriellen
Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten
bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung
unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Der im
Wirtschaftsjahr erworbene Kundenstamm wird handelsrechtlich
über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben.
Das Sachanlagevermögen ist zu
Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Es wird die lineare Abschreibungsmethode angewendet.
Die Abschreibungen auf Zugänge des
Anlagevermögens erfolgen grundsätzlich
zeitanteilig ("pro rata temporis"). Die in den Vorjahren
gebildeten Sammelposten werden unverändert über
eine Dauer von 5 Jahren abgeschrieben.
Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und
Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren
beizulegenden Werten angesetzt.
Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu
Herstellungskosten bewertet.
Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht
aktiviert.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum
Nennwert bewertet.
Die Bilanzierung der Guthaben bei Kreditinstituten
erfolgt ebenfalls zum Nennwert.
Die Rückstellungen für Pensionen wurden
gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem
Planvermögen verrechnet. Der sich ergebende aktive
Saldo wurde gemäß § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB
als aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung ausgewiesen.
Die sonstigen Rückstellungen
berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und
drohende Verluste aus schwebenden Geschäften.
Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag bilanziert.
III.
Erläuterungen zur Bilanz
1. Kapitalanteile
Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31.
März 2011 EUR 25.564,59.
2. Rückstellungen für Pensionen
Die Pensionsrückstellung wird nach
versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der
Grundlage Heubeck RT2005G unter pauschaler Annahme einer
Restlaufzeit von 15 Jahren nach der Teilwert-Methode
ermittelt.
Zum 01.04.2010 ergibt sich nach BilMoG eine
Pensionsverpflichtung in Höhe von EUR 253.388,00. Der
sich hieraus ergebende Anfangsunterschiedsbetrag in
Höhe von EUR 23.797,00 wird bis spätestens
31.12.2024 in jedem Geschäftsjahr zu mindestens einem
Fünfzehntel angesammelt (Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB).
Gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde zum
Bilanzstichtag die Pensionsverpflichtung in Höhe des
Erfüllungsbetrags von EUR 257.762,00 mit dem Aktivwert
der verpfändeten Rückdeckungsversicherung zum
31.03.2011 in Höhe von EUR 258.755,49 verrechnet. Der
sich ergebende aktive Saldo in Höhe von EUR 993,49
wurde als aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung ausgewiesen.
Die zugehörigen Aufwendungen (Zinsanteil EUR
13.775,00) und Erträge (EUR 28.905,95) wurden
ebenfalls verrechnet.
Der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung
ergibt sich aus dem berechneten Deckungskapital unter
Beachtung der Bestimmungen des koordinierten
Ländererlasses vom 22.02.1963. Ansprüche aus
Dividenden, Überschussanteilen oder
Beitragsrückerstattungen werden ebenfalls einbezogen,
soweit deren Höhe am Bilanzstichtag feststeht.
3. Verbindlichkeiten
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten in
Höhe von EUR 19.904,78 betragen bis zu einem Jahr bzw.
in Höhe von EUR 45.697,98 zwischen ein und fünf
Jahren.
Sicherheiten wurden nicht bestellt.
4. Haftungsverhältnisse
Zum Abschlussstichtag 31. März 2011 bestehen
keine vermerkpflichtigen Haftungsverhältnisse.
IV.
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Außerordentliche Aufwendungen
Gem. Art. 67 Abs. 7 EGHGB wurde ein Fünfzehntel
des Anfangsunterschiedsbetrags (Pensionsrückstellung,
s. III. Punkt 3) in Höhe von EUR 1.586,00 als
außerordentlicher Aufwand erfasst.
Weitere außerordentliche Aufwendungen ergaben
sich nicht.
V.
Sonstige Angaben
Unternehmensorgane
Die Organe der Basse & Lechner GmbH bestehen aus
dem Geschäftsführer, Herrn Albrecht Basse, sowie
der Gesellschafterversammlung.
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München
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