Master Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Stefan Klingele since 8/8/2024 | Procura |
Martin Wald since 3/23/2022 | Procura |
Michael Erbach since 10/25/2005 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
ERO GmbHSimmernJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Festgestellt am 28.08.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022ERO GMBH, SIMMERNAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022ERO GmbH, SimmernDie ERO GmbH hat ihren Sitz in Simmern und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bad Kreuznach unter der Registernummer HRB 1595. I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Der Jahresabschluss der ERO GmbH, Simmern, für das Geschäftsjahr 2022 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften, insbesondere §§ 242 - 256a und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen auf Zugänge und Altbestände erfolgen nach der degressiven und linearen Methode. Die im Geschäftsjahr zugegangenen geringwertigen Wirtschaftsgüter im Sinne von § 6 Abs. 2a EStG mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden sofort als Aufwand erfasst. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden über folgende Nutzungsdauern abgeschrieben:
Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte mit den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Für Bestände mit längerer Lagerdauer und eingeschränkter Verwertbarkeit wurden EDV-systemtechnisch ermittelte Abwertungen vorgenommen. Die übrigen Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind zum Nennwert angesetzt, soweit erforderlich unter Abzug angemessener Wertberichtigungen. Das allgemeine Kreditrisiko ist bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Einzelwertberichtigungen sowie durch eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt, die auch den Skontoabschlag berücksichtigt. Die Gesellschaft hat zwei Geschäftsführern eine Pensionszusage erteilt. Für einen der Geschäftsführer wurde eine Rückdeckungsversicherung (TEUR 141; i.V. TEUR 134) abgeschlossen. Die Saldierung mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung ergibt einen aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden jeweils die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Folgende Annahmen liegen der Bewertung der Pensionsrückstellungen zugrunde:
Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB wird mit EUR 15.518,00 angegeben. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen diejenigen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, die vor dem Abschlussstichtag entstanden sind und bis zum Tag der Bilanzerstellung erkennbar waren. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmänischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag bewertet. Die übrigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz AKTIVA (1) Anlagevermögen Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022 wird auf Anlage (Anlagespiegel) verwiesen, die Bestandteil des Anhangs ist. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben insgesamt TEUR 318 (i.V. TEUR 253) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. (3) Rechnungsabgrenzungsposten Der Ausweis enthält Disagien in Höhe von TEUR 0 (i.V. TEUR 1). PASSIVA (4) Entwicklung des Bilanzgewinns
(5) Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen für Personalverpflichtungen (TEUR 512; i.V. TEUR 452), Kulanzleistungen (TEUR 548; i.V. TEUR 604), Gewährleistungsansprüche (TEUR 349; i.V. TEUR 214) und für übrige ungewisse Verbindlichkeiten (TEUR 94; i.V. TEUR 104). (6) Verbindlichkeiten Nach Restlaufzeiten gliedern sich die Verbindlichkeiten wie folgt:
Zur Besicherung von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden folgende Sicherheiten gestellt: - Grundschulden valutierend in Höhe von TEUR 11.940 auf die Betriebsareale in Simmern und Niederkumbd - Raumsicherungsübereignung Inventar - Abtretung von Forderungen - Abtretung von Einzelforderungen/Sicherungsübereignung Photovoltaikanlage Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 6.318 (i.V. TEUR 2.375) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von TEUR 286 (i.V. TEUR 268) Verbindlichkeiten aus Steuern, sowie in Höhe von TEUR 147 (i.V. TEUR 176) Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf In- und Auslandsumsätze wie folgt:
Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 165 (i.V. TEUR 176). Zinsaufwand Der Ausweis beinhaltet auch die Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen (TEUR 13; i.V. TEUR 16). V. Sonstige Angaben Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Die weltwirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges und Marktrisiken (u.a. Inflation, Energiepreise und Lieferketten) können ggf. zu finanziellen Auswirkungen führen. Haftungsverhältnisse
Die Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen schätzen wir auf Grund der gegenwärtigen Bonität des Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Geschäftsführung Herr Michael Erbach, Geschäftsführer, Niederkumbd Herr Karl-Heinz Erbach, Geschäftsführer, Niederkumbd Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit (im Handelsregister eingetragen). Hinsichtlich der Geschäftsführerbezüge sowie der Bezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Simmern, den 29.06.2023 ERO GmbH Michael Erbach, Geschäftsführer Karl-Heinz Erbach, Geschäftsführer Peter Weckmüller, Prokurist
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022ERO GmbH, SimmernI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die ERO GmbH, im Folgenden "ERO" genannt, ist ein mittelständischer Hersteller von Maschinen für den Einsatz im Weinbau. ERO entwickelt, produziert und vertreibt selbstfahrende Systemtraktoren (Erntemaschinen/Traubenvollernter) sowie Geräte zum Anbau an Traktoren in zahlreichen Variationen. Die hergestellten Anbaugeräte sind im Wesentlichen: Laubschneider, Entlauber und Vorschneider. Die Produktpalette deckt im Weinbau weitgehend alle maschinellen Bearbeitungsschritte oberhalb des Erdbodens ab. 2. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungskosten sind im Berichtsjahr um > 4 % gestiegen. Hingegen lag die Forschungs- und Entwicklungskostenquote aufgrund der deutlich gestiegenen Umsatzerlöse leicht unter der des Vorjahres. Neben der kontinuierlichen Weiterentwicklung des bestehenden Produktportfolios lag unser Fokus auf der geplanten Restrukturierung unseres Forschungs- und Entwicklungsbereichs. Um den durch die Digitalisierung von Prozessen in der Weinbaubranche immer höher werdenden Anforderungen an die Steuerung und Vernetzung der Maschinen gerecht zu werden, haben wir dabei eine neue Abteilung für Elektrotechnik und Softwareentwicklung gegründet und werden diese weiter ausbauen. Dadurch werden wir auch zukünftig kurzfristig und marktgerecht auf die Bedürfnisse unserer Zielmärkte reagieren können. Im Bereich Forschung und Entwicklung beschäftigten wir zum Ende Berichtsjahres 40 Mitarbeiter. II. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Für die Entwicklung der Weinbautechnik ist das Investitionsklima in der Weinbaubranche maßgeblich. Über eine Analyse des Weinmarkts lassen sich Wechselwirkungen zum Geschäftsverlauf von ERO feststellen. Entscheidend für die Investitionstätigkeit unserer Kunden ist die Ernte des Vorjahres (2021). Die weltweite Weinerzeugung betrug 2021 ca. 261 Millionen Hektoliter und entspricht damit in etwa dem Niveau von 2020 (262 Millionen Hektoliter), liegt aber 2,0 % unter dem Fünfjahresdurchschnitt 2016-2020 (266 Millionen Hektoliter) und kann somit als leicht unterdurchschnittlich eingeordnet werden. Frankreichs und Neuseelands Weinproduktionen sanken (-19,5 %, bzw. -18,2 % / 2020) und lagen 14,5 %, bzw. 11,8 % unter dem Fünfjahresdurchschnitt. Hingegen konnte in Australien, im Jahr 2021 mit 14,8 Millionen Hektolitern fünftgrößter Weinerzeuger weltweit, die Produktion deutlich um 39,6 % gesteigert werden und liegt damit 19,2 % über dem Fünfjahresdurchschnitt. In Deutschland, Italien, Österreich und den USA entsprach die Weinerzeugung annähernd der Menge des Vorjahrs. Deutschland und USA liegen mit -3,2 %, bzw. -2,7 % leicht unter dem Fünfjahresdurchschnitt, Italien und Österreich jeweils 2,5 % darüber. Die Corona-Krise hat die betrieblichen Prozesse im Berichtsjahr nicht mehr direkt beeinflusst, jedoch dazu beigetragen, dass wir eine sehr hohe Anzahl an krankheitsbedingten Ausfallstunden (+ 66,6 % / 2021) verbuchen mussten. Ähnliche Steigerungsraten waren deutschlandweit zu verzeichnen. Herausfordernd waren im Berichtsjahr die durch die globalen Verwerfungen der Lieferketten und den Beginn des Ukraine-Krieges ausgelösten starken Preissteigerungen. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die Umsatzerlöse konnten im Berichtsjahr deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. a) Ertragslage Die im abgelaufenen Geschäftsjahr vom Unternehmen erwirtschafteten Umsatzerlöse konnten sowohl im Inland wie auch in fast allen wichtigen Auslandsmärkten deutlich gesteigert werden. Daher konnte auch das Betriebsergebnis trotz gegenwirkender Faktoren wie dem hohen Krankenstand und den gestiegenen Einstandspreisen, welche nicht in vollem Umfang auf die Absatzpreise umgelegt wurden, deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Das Jahresergebnis erreicht aufgrund einer außerordentlichen Abschreibung im Bereich Forschung und Entwicklung das Niveau des Vorjahres. b) Finanzlage Im Berichtsjahr sank die Eigenkapitalquote geringfügig auf 51,0 %. Aufgrund gestiegener Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen sind die Finanzverbindlichkeiten trotz rückläufiger Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten gegenüber dem Vorjahr moderat gestiegen. Investitionen wurden im Geschäftsjahr in üblicher Höhe in Ersatzanschaffungen investiert. c) Vermögenslage Die Anlagenquote beträgt im Berichtsjahr 32,8 %. Die mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig getilgt und betragen nun 22,3 % der Bilanzsumme. Die langfristigen Vermögenswerte waren zum Bilanzstichtag zu 223,3 % durch mittel- und langfristige Finanzierungsmittel, bestehend aus Eigenkapital und mittel- und langfristigen Verbindlichkeiten gedeckt. Die Summe aus langfristigen Vermögenswerten und 50 % der Vorräte war zu 126,5 % durch mittel- und langfristige Mittel finanziert. ERO konnte damit die solide Vermögens- und Kapitalstruktur verbessern. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung. Der Umsatz pro Mitarbeiter konnte gesteigert werden, die Umsatzrendite entsprach der des Vorjahrs. 4. Gesamtaussage Der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr war erneut aufgrund der Lieferengpässe und teilweise massiven Preissteigerungen von herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gekennzeichnet. Trotz dieser Herausforderungen konnten die Umsatzerlöse und das Betriebsergebnis deutlich gesteigert werden. Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir fortwährend als solide ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist, sofern vereinbart unter Abzug von Skonto, zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen III. Zweigniederlassungsbericht ERO verfügt im Berichtsjahr über keine Zweigniederlassungen. IV. Prognosebericht Eine ständig wachsende Weltbevölkerung und der damit zunehmende Bedarf an Nahrungs- und Genussmittel verleiht der Weinbaubranche weiterhin das Potenzial für einen Wachstumsmarkt. Um diesen Bedarf mit den bestehenden und begrenzten Anbauflächen zu decken, ist eine fortlaufende Steigerung der Erträge auf diesen Flächen notwendig. Dies ist nur durch verstärkten Einsatz von Technologie möglich und wird die Nachfrage nach entsprechenden Produkten erhöhen. ERO wird weiterhin in Digitalisierung, Forschung und Entwicklung und in den Ausbau des Vertriebs investieren, um die Nachfrage zu bedienen. Die Verbesserung der betrieblichen Prozesse wird kontinuierlich fortgeführt. Aufgrund der konjunkturellen Lage erwarten wir im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahresniveau im einstelligen Prozentbereich und ein ausgeglichenes Ergebnis. Die Vermögenslage wird weiterhin als solide bezeichnet werden können. V. Chancen- und Risikobericht Als weltweit tätiges Unternehmen ist ERO Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt. Zur Früherkennung wesentlicher Risiken dient ein monatliches Berichtswesen, das den Entscheidungsträgern detaillierte Berichte und Auswertungen bereitstellt. Das Berichtswesen wird kontinuierlich weiterentwickelt und den sich ständig ändernden Bedürfnissen angepasst. Ziel ist es, Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu bewerten sowie angemessen auf sie zu reagieren. Unter Umständen werden kalkulierbare Risiken bewusst eingegangen, um damit verbundene Chancen zu nutzen. Marktrisiken Für das Geschäftsjahr 2023 rechnet ERO mit einer rückläufigen Nachfrage. Dagegen erwarten wir eine Stabilisierung der starken Preissteigerungen und Lieferkettenprobleme angesichts der Folgen des Krieges in der Ukraine. Weitere Risiken ergeben sich durch etwaige agrarpolitische Entscheidungen und klima-, bzw. wetterbedingten Ernteeinbußen, die sinkende Investitionen nach sich ziehen können. Um entsprechende Nachfrageschwankungen und verändertes Kundenverhalten frühzeitig zu erkennen, erfolgt eine andauernde Beobachtung der Märkte. Risiken aus Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung hat zum Ziel, innovative und produktive Produkte zum Nutzen unserer Kunden zu entwickeln und zu vermarkten. Dies birgt die Risiken von Fehlentwicklungen, überhöhten Entwicklungskosten oder verzögerten Markteinführungen. Gleichzeitig sichern neu entwickelte Produkte den technologischen Vorsprung und Wettbewerbsvorteile von ERO. Durch fortwährende Überprüfung der Aktivitäten in diesem Bereich wird diesen Risiken entgegengewirkt. Das wesentliche technische Know-how ist mit nationalen und internationalen Patenten geschützt. IT-Risiken Das IT-System von ERO wird kontinuierlich angepasst und verbessert. Es wird besonders Wert auf die Integrität und die Sicherung der Datenbestände und auf die Steuerung der Zugriffsberechtigungen gelegt. Rechtliche Risiken ERO ist Risiken aus den unterschiedlichsten haftungs-, patent-, wettbewerbs- und steuerrechtlichen Vorschriften und Gesetzen ausgesetzt. Zur Vermeidung dieser Risiken erfolgen Entscheidungen gegebenenfalls erst nach rechtlicher Beratung. Ausgewählte Risiken werden auf Versicherungsunternehmen übertragen. Finanzwirtschaftliche Risiken Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Ausgewählte Forderungen werden abgesichert oder gegen Vorkasse abgewickelt. Im Berichtsjahr waren keine Forderungsausfälle zu verzeichnen. Währungsrisiken bestehen nicht, da ERO alle Geschäfte in Euro abgewickelt. Beurteilung des Gesamtrisikos Nach den uns heute bekannten Informationen bestehen derzeit keine Risiken, die einzeln oder im Zusammenwirken mit anderen Risiken den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.
Simmern, den 29. Juni 2023 Michael Erbach, Geschäftsführer Karl-Heinz Erbach, Geschäftsführer Peter Weckmüller, Prokurist BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ERO GmbH, Simmern Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ERO GmbH, Simmern, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ERO GmbH, Simmern, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, den 11. Juli 2023 Dr.
Dienst & Partner GmbH & Co. KG
Corinne Koblitschek, Wirtschaftsprüferin Ralf Reinart, Wirtschaftsprüfer |
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