Master Data

Registry
Register court Köln HRB 66414
Previous
Devhan GmbH
Registered
12/3/2007
Industry
Wholesale of coffee, tea, cocoa and spicesWholesale of flour and cereals productsWholesale of sugar and chocolate and sugar confectionery
Purpose
Im- und Export sowie der Handel mit Lebensmitteln und Haushaltswaren aller Art.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Dursun Yegin
since 7/1/2009
Managing Director

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Zum Holschenrain 23, 57334 Bad Laasphe
€22,500
90.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Altay GmbH

Burscheid

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

A. Entwicklung der Branche und der Gesatmwirtschaft

1. Allgemeine Entwicklung

Der Ausblick auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland hat sich gegenüber der Konjunkturprognose des Sachverständigenrates vom November 2022 geringfügig verbessert. Der Sachverständigenrat erwartet im Jahr 2023 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2 %. Die kurzfristigen Abwärtsrisiken für das Wachstum haben sich reduziert. Vor allem ist die Unsicherheit über die Energieversorgungslage vorerst gesunken, was zu einem Rückgang der Großhandelspreise für Energie geführt hat.

Aus dem Jahreswirtschaftsbericht 2024 geht hervor, dass die Wirtschaftsleistung in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 Prozent abgenommen hat. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2 Prozent erwartet.

Die globalen Konjunkturaussichten haben sich im Vergleich zum Herbst 2022 leicht verbessert. Insbesondere die Abkehr Chinas von der strikten Null-Covid-Politik dürfte das globale Wirtschaftswachstum zunehmend stützen. So revidiert der Sachverständigenrat die Prognose für das globale BIP Wachstum im Jahr 2023 um 0,3 Prozentpunkte auf 2,2 % nach oben. Im kommenden Jahr dürfte sich das Wachstum auf 2,7 % erhöhen.

Geschäftliche Entwicklung

Unsere Gesellschaft betreibt Großhandel mit Lebensmitteln (Trockenwaren) in Deutschland und in EU-Ländern. Hauptsächlich (fast 60-70 % der Umsätze) wird Bulgur verkauft. Außerdem wird Olivenöl und andere Produkte (hauptsächlich Konserven) vertrieben.

Der Markt für Bulgur und ähnliche Produkte entwickelt sich stetig. Nach der Statistik von Trade Map (Trade Statistics for international Business Development) wurden in 2022 56.667 Tonnen (2021 44.338 Tonnen) Bulgur in die EU importiert. Die Importmenge unseres Hauptlieferanten (Duru Bulgur Türkei) betrug im Geschäftsjahr 2022 12.906 Tonnen (Vorjahr 11.545 Tonnen) und entspricht 23 % (Vorjahr 26 %) des Gesamtbulgurimports. Es ist bei der Analyse der Entwicklung der Bulgurproduktion auch zu berücksichtigen, dass die Wetterverhältnisse von Jahr zu Jahr ebenfalls eine wichtige Rolle spielen.

Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2022 haben sich die Umsätze im Gegensatz zum Vorjahr erhöht. Diese Entwicklung konnte allgemein in der Lebensmittelbranche festgestellt werden. Die Umsätze nahmen um T€ 2.496= 15,5 % zu und erreichten T€ 18.640. Der Jahresüberschuss erhöhte sich um T€ 231 (=86,5 %) von T€ 267 auf T€ 498. Wir haben vor, durch entsprechende Marketing- und Werbemaßnahmen die Entwicklung der Umsätze zu fördern sowie durch entsprechende Maßnahmen die Kostenstruktur der Gesellschaft nachhaltig zu verbessern. Die geplanten Umsätze in Höhe von T€ 20.000 wurden allerdings nicht erreicht.

Unsere Geschäftsstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Unsere Geschäftsstrategie ist in erster Linie unsere Produkte im europäischen Raum den Kunden bekannt zu machen und die Umsätze zu erhöhen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde gezielt eine sehr konkurrenzfähige Preispolitik verfolgt und dabei sehr auf die Qualität der verkauften Produkte geachtet. Außerdem wurde im Laufe der letzten Jahre mehr Produktdiversifikation angestrebt. Wir haben durch Diversifikation eine Produktpalette von 800 verschiedenen Produkten erreicht.

Die Marktverhältnisse haben sich im letzten Geschäftsjahr nicht wesentlich verändert. Es besteht nach wie vor große Konkurrenz sowohl durch die in Deutschland seit mehreren Jahren aktiven Anbieter mit türkischer Herkunft als auch durch die Anbieter aus arabischen Ländern sowie durch deutsche Lieferanten, die diese Waren aus verschiedenen Ländern importieren und in Deutschland vertreiben. Wir versuchen neben dem schwerpunktmäßig bedienten Ethnikmarkt auch die einheimischen Kunden durch Supermarktketten in den jeweiligen Ländern zu erreichen. Unser Hauptprodukt "Bulgur" genießt mittlerweile auch bei einheimischen Kunden hohe Beliebtheit. Außerdem vertreiben wir Oliven, Olivenöl und andere Hülsenfrüchte wie Trockenbohnen, Kichererbsen, Linsen, Mais, Reis und Fertig-Bulgurgerichte sowie Reinigungsmittel, eingelegtes Gemüse, Tomatenmark sowie Konfitüre.

B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist geordnet.

Die Eigenkapitalquote beträgt 38,7 % (Vorjahr 38,5 %).

Die Aktiva setzt sich hauptsächlich aus Warenbestand und Forderungen aus Warenlieferungen zusammen. Sie werden im Wesentlichen durch die Lieferantenverbindlichkeiten und das Eigenkapital finanziert.

Die Kostenstruktur der Gesellschaft hat sich insgesamt gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Die Personalaufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 188,5 (= 19,1 %) aufgrund der Tatsache, dass die Gesellschaft die Anzahl der Mitarbeiter aufgestockt hat. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen allerdings wesentlich und zwar um T€ 1.527 (=47,5 %) auf T€ 1.685 zurück. Hierbei spielte im Vorjahr die Bildung von Risikovorsorge in Form von Wertberichtigungen und Abschreibungen von uneinbringlichen Forderungen eine erhebliche Rolle. Die Gewinnmargen gingen allerdings um 8,43 Prozentpunkte zurück.

Die Finanzierung des Geschäfts erfolgt in erster Linie durch die Lieferantenverbindlichkeiten und das Eigenkapital. Wir bemühen uns durch Einsatz neuer Mitarbeiter die Beziehung zu unseren Kunden (Supermärkte und Zwischenhändler) und die Zahlungsmodalitäten zu verbessern.

C. Hinweise auf wesentliche Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Durch Erweiterung unseres Kundenstammes insbesondere durch Gewinnung regionaler Verteilerfirmen und Supermarktketten als Kunde sowie durch die Erweiterung unseres Warensortiments hoffen wir im laufenden Jahr und auch in den nächsten Jahren sowohl die Umsätze als auch die Geschäftsergebnisse nachhaltig zu verbessern und unsere Marken am Markt zu etablieren. Dabei werden wir auch durch unsere Lieferantenfirmen in der Türkei insbesondere mit der Marke "Duru Bulgur" unterstützt.

Die Produktionskapazität unseres Hauptlieferants (Durubulgur) in der Türkei wurde in den letzten Jahren stetig erhöht, so dass zukünftig keine nennenswerte Lieferschwierigkeiten zu erwarten sind.

Für unsere Gesellschaft bestehen normale Markt- und Produktrisiken. Durch die starke Position unserer Lieferantenfirmen in der Türkei sowie durch unsere schlanke Kostenstruktur sind wir immer in der Lage auf die Veränderungen am Markt schnell zu reagieren. Unsere Produkte beziehen wir hauptsächlich aus der Türkei. Die Auswahl der Produkte und die Qualitätskontrollen erfolgen durch unsere Lieferanten. Außerdem erfolgt auch die Vorfinanzierung der Warenlieferungen (hauptsächlich aus der Türkei) durch die Lieferanten.

Unser Hauptlieferant (Bulgurproduzent) und andere Lieferanten unterstützen uns bei der Einführung neuer Produkte und Gewinnung neuer Geschäftspartner aus der Türkei, für die unsere Gesellschaft als Vertriebspartner für den europäischen Raum agiert bzw. agieren kann.

Wir sind ständig auf der Suche, neue geeignete Vertriebspartner zu finden, die unsere Produkte ihren Kunden bekannt machen und so die Umsätze erhöhen.

Die Zusammenarbeit mit der Kreditversicherung Euler Hermes Kreditversicherung, Hamburg, wurde Ende 2019 aufgekündigt. Die Zusammenarbeit mit der Creditreform Solingen e.V. in erweiterter Form weiter fortgeführt.

In den letzten Jahren haben wir unsere Forderungsüberwachung intensiviert und für uneinbringliche und zweifelhafte Forderungen entsprechende Risikovorsorge getroffen. Außerdem wurden für viele Kunden Limite eingeführt. Diese Maßnahmen haben zwar die Umsatzentwicklung zum Teil negativ beeinflusst, allerdings werden wir zukünftig geringere Forderungsausfallrisiken haben.

Unsere Finanzbuchhaltung, die steuerliche Beratung und die Erstellung der betrieblichen Steuererklärungen werden durch eine externe Steuerberatungsgesellschaft in Köln durchgeführt.

Aufgrund der bei der Altay GmbH in den Jahren 2016 bis 2018 durchgeführten Betriebsprüfung für die Jahre 2008 bis 2015 betreffend Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer ergingen geänderte Bescheide und zwischenzeitlich auch die Einspruchsentscheidungen, gegen die nunmehr eine Klage erhoben wurde. Die in Höhe von insgesamt TEUR 1.999 (Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer sowie entsprechende Verzinsung) festgesetzten Steuern wurden teilweise im Berichtsjahr (2018) in Höhe von TEUR 278 passiviert, da nach unserer Einschätzung die Festsetzungen zum Großteil rechtswidrig sind. Wir gehen davon aus, dass das Klageverfahren gegen die Steuerfestsetzungen zum Großteil erfolgreich zu unseren Gunsten entschieden wird.

Für übliche Betriebsrisiken besteht ausreichend Versicherungsschutz.

Aufgrund der bisherigen Entwicklung betriebsinterner und -externer Einflussfaktoren stellen wir fest, dass bezüglich der künftigen Entwicklung der Gesellschaft derzeit keine bestandsgefährdenden bzw. wesentlichen Risiken bestehen.

D. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres und die Geschäftsprognose

Seit dem Bilanzstichtag 31.12.2022 haben sich die geschäftlichen Aktivitäten insgesamt gesehen positiv entwickelt. Nach den vorläufigen Zahlen zum 31.12.2023 haben sich die Umsätze auf T€ 21.426 erhöht. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein vorläufiges positives Betriebsergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 1.097 erwirtschaftet.

Sonstige Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet.

 

Köln, den 26.06.2024

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 373.783,58 320.139,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 31.934,00 33.267,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.934,00 33.267,00
II. Sachanlagen 341.849,58 286.872,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 315.800,00 286.872,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 26.049,58 0,00
B. Umlaufvermögen 10.135.287,89 8.930.851,91
I. Vorräte 4.696.847,59 4.154.819,40
1. fertige Erzeugnisse und Waren 4.634.140,87 4.151.819,40
2. geleistete Anzahlungen 62.706,72 3.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.259.586,90 4.680.003,29
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.432.919,35 3.635.818,75
2. sonstige Vermögensgegenstände 826.667,55 1.044.184,54
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 178.853,40 96.029,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.513,24 8.041,44
Summe Aktiva 10.510.584,71 9.259.032,35

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 4.066.024,98 3.568.474,72
I. Gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto / Kapitalanteile 25.000,00 25.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 3.543.474,72 3.276.217,32
III. Jahresüberschuss 497.550,26 267.257,40
B. Rückstellungen 304.977,45 195.479,45
1. Steuerrückstellungen 222.627,45 136.829,45
2. sonstige Rückstellungen 82.350,00 58.650,00
C. Verbindlichkeiten 6.139.582,28 5.495.078,18
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.125.344,22 564.885,66
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 12.210,95 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.948.746,59 4.903.705,81
4. sonstige Verbindlichkeiten 53.280,52 26.486,71
Summe Passiva 10.510.584,71 9.259.032,35

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Betriebsergebnis 817.112,27 565.063,95
a) Rohergebnis 3.741.351,56 4.817.763,76
b) Personalaufwand 1.176.473,59 987.931,53
Löhne und Gehälter 965.124,23 793.004,18
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 211.349,36 194.927,35
soziale Abgaben 163.349,36 142.927,35
davon Aufwendungen für Altersversorgung 48.000,00 52.000,00
c) Abschreibungen 62.918,80 52.634,19
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 62.918,80 52.634,19
d) sonstige betriebliche Aufwendungen 1.684.846,90 3.212.134,09
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 18.314,00 33.089,00
2. Finanz- und Beteiligungsergebnis -78.019,01 -150.441,55
a) sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.910,00 41.694,70
b) Zinsen und ähnliche Aufwendungen 99.929,01 192.136,25
3. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 239.102,00 144.292,00
4. Ergebnis nach Steuern 499.991,26 270.330,40
5. sonstige Steuern 2.441,00 3.073,00
Jahresüberschuss 497.550,26 267.257,40

Anhang

Anwendung des Handelsgesetzbuches

Die Gesellschaft Altay GmbH mit Sitz in 51399 Burscheid, Müllersbaum 2, wird beim Amtsgericht Köln unter HRB 66414 geführt.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB i.V. mit dem Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BiLRUG) eine mittelgroße Kapitalgesellschaft und dadurch prüfungspflichtig.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der auf den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden in Anspruch genommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Wertansätze in der Bilanz zum 31.12.2021 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die abnutzbaren Vermögensgegenstände werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro wurden sofort abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten aktiviert, bzw. einem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Handelswaren, die nicht mehr durch reguläre Bedingungen veräußert werden können, wurden abgewertet

Die ausgewiesenen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug angemessener Wertberichtigungen angesetzt. Nicht mehr realisierbare Forderungen wurden ausgebucht.

Die Rückstellungen berücksichtigen grundsätzlich alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Erläuterungen und ergänzende Angaben zu Bilanz und GuV

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt, aus dem sich auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben. Der Anlagenspiegel ist Teil dieses Anhangs.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (TEUR 5.260) sind mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in Höhe von TEUR 1.212 und in den sonstigen Forderungen sind in Höhe von TEUR 88 Forderungen gegenüber Gesellschafter enthalten. Die sonstigen Forderungen gegenüber Gesellschafter resultieren aus einem Gesellschafterverrechnungskonto (TEUR 45) sowie Umsatzsteuerforderungen (TEUR 43) und wurden mit 5,5% p. a verzinst.

Die Steuerrückstellungen (TEUR 223) betreffen Rückstellungen für Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für die erwarteten Steuernachzahlungen für die aus den Betriebsprüfungsfeststellungen resultierenden Steuern der Kalenderjahre 2010 bis 2015 (TEUR 131) sowie dem Berichtsjahr (TEUR 92).

Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 82) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für die Jahresabschlusserstellung- und Prüfungskosten (TEUR 32), die Rückstellungen für das anhängige Verfahren (TEUR 42), sowie die Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten (TEUR 8).

Von Verbindlichkeiten von insgesamt TEUR 6.140 haben in Höhe von TEUR 5.846 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, in Höhe von TEUR 294 haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es besteht ein Mietvertrag für betrieblich genutzte Räumlichkeiten. Der Mietvertrag ist unbefristet. Der jährliche Mietaufwand beträgt TEUR 239. Außerdem bestehen Leasingverträge für Fahrzeuge mit einem jährlichen Leasingaufwand in Höhe von TEUR 80. Die durchschnittliche Laufzeit beträgt 3 Jahre.

Für die Besicherung der Bankkredite wurden der Warenbestand sicherungsübereignet und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abgetreten.

Anhängige Verfahren

Aufgrund der bei der Altay GmbH durchgeführten Betriebsprüfung für die Jahre 2008 bis 2015 betreffend Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer ergingen geänderte Bescheide und zwischenzeitlich auch die Einspruchsentscheidungen, gegen die nunmehr eine Klage erhoben wurde. Die in Höhe von insgesamt TEUR 1.999 (Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer sowie entsprechende Verzinsung) festgesetzten Steuern wurden teilweise in Höhe von TEUR 278 passiviert. Von den gebildeten Rückstellungen wurde TEUR 147 in dem Jahr 2021 und 2021 für die nicht ausgesetzten Steuern in Anspruch genommen. Nach unserer Einschätzung sind die Festsetzungen zum größten Teil rechtswidrig.

Organe der Gesellschaft

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung. Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Dursun Yegin, Kaufmann, Bad Laasphe.

Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte zum Bilanzstichtag neben dem Geschäftsführer 24 Arbeitnehmer. Durchschnittlich beschäftigte die Gesellschaft während des Jahres mit dem Geschäftsführer 24,25 Arbeitnehmer.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Seit dem Bilanzstichtag haben sich , bis auf Krieg zwischen Ukraine und Russland , keine besondere Vorkommnisse eingetreten.

Des Weiteren verweisen wir auf unsere Ausführungen im Lagebericht.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von € 497.550,26 soll gemäß Verwendungsvorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Burscheid, den 24. Juni 2024

Altay GmbH

Dursun Yegin

Geschäftsführer

Ergebnisverwendungsbeschluss

Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 20.03.2025:

"Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 mit einer Bilanzsumme von 10.510.584,71 Euro und einem Jahresüberschuss von 497.550,26 Euro wird einstimmig festgestellt. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 wird in Höhe von 497.550,26 Euro auf neue Rechnung vorgetragen. (...)"

sonstige Berichtsbestandteile

Anlagenspiegel zum 31.12.2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2022
Zugänge
Umbuchung
Abgänge
Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 12.989,03 0,00 0,00 0,00 12.989,03
2. geleistete Anzahlungen 30.600,00 0,00 0,00 0,00 30.600,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 43.589,03 0,00 0,00 0,00 43.589,03
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 437.269,78 90.513,80 0,00 0,00 527.783,58
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 26.049,58 0,00 0,00 26.049,58
Summe Sachanlagen 437.269,78 116.563,38 0,00 0,00 553.833,16
Summe Anlagevermögen 480.858,81 116.563,38 0,00 0,00 597.422,19
Abschreibungen
Stand am 01.01.2022
Zugänge
Abgänge
Stand am 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.322,03 1.333,00 0,00 11.655,03
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 10.322,03 1.333,00 0,00 11.655,03
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 150.397,78 61.585,80 0,00 211.983,58
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 150.397,78 61.585,80 0,00 211.983,58
Summe Anlagevermögen 160.719,81 62.918,80 0,00 223.638,61
Buchwerte
Stand am 31.12.2022
Stand am 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.334,00 2.667,00
2. geleistete Anzahlungen 30.600,00 30.600,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 31.934,00 33.267,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 315.800,00 286.872,00
2. Geleistete Anzahlungen 26.049,58 0,00
Summe Sachanlagen 341.849,58 286.872,00
Summe Anlagevermögen 373.783,58 320.139,00

Bestätigungsvermerk

An die Altay GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Altay GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Altay GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts

Ohne diese Beurteilung einzuschränken weisen wir auf die Ausführungen in Abschnitt "Sonstige Angaben" des Anhangs sowie Abschnitt C. des Lageberichtes hin. Dort ist ausgeführt, dass in den Jahren 2016-2018 eine steuerliche Betriebsprüfung bei der Gesellschaft statt fand. Aufgrund der durchgeführten Betriebsprüfung für die Jahre 2008 bis 2015 betreffend Umsatzsteuer, Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer ergingen geänderte Bescheide und zwischenzeitlich auch die Einspruchsentscheidungen, die zu einer Steuernachzahlung in Höhe von insgesamt EUR 1.998.949,26 führen könnten. Gegen die Einspruchsentscheidungen hat die Gesellschaft Klage erhoben. Die Entscheidung zur Klage ist noch ausstehend. Die festgesetzten Steuern wurden im Jahr 2019 teilweise in Höhe von EUR 277.450,00 (Umsatzsteuer: EUR 81.500,00, Gewerbesteuer: EUR 101.000,00, Körperschaftsteuer: EUR 90.000,00 sowie Solidaritätszuschlag: EUR 4.950,00 als Risikovorsorge passiviert, da nach Einschätzung der Gesellschaft der Wesentliche Teil der Festsetzungen rechtswidrig ist. Auf Basis der Einschätzung der durch die Gesellschaft beauftragten Rechtsberater ist mit einer überwiegenden Wahrscheinllichkeit davon auszugehen, dass im Einspruchsverfahren bzw. Klageverfahren die Steuernachzahlung zumindest auf den in der Risikovorsorge passivierten Betrag reduziert werden kann und im besten Fall aufgehoben wird. Ungeachtet dessen kann der Ausgang des Verfahrens nicht mit abschließender Sicherheit vorhergesagt werden, so dass im Falle eines Unterliegens eine deutliche Ergebnisbelastung und ein Liquiditätsabfluss drohen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 20. August 2024

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