Master Data

Registry
Register court Mannheim HRB 736450
Previous
SI Trading GmbH
Registered
5/5/2020
Industry
Wholesale of audio and video equipmentWholesale of electrical household appliancesWholesale of electronic and telecommunications equipment and parts
Purpose
Gegenstand geändert; nun: Der Im- und Export sowie der Handel mit Waren verschiedener Art, insbesondere Elektroartikel und Elektronikkomponenten.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Amdom Ghebru
since 10/24/2025
Procura
Ali Kazankiran
since 5/5/2020
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

Identified persons (3)

NameOwnership
33.33%
33.33%

Shareholders
Beta

1 shareholder

GmbH structure

Name
Location
Amount
Share
SI Holding GmbH
Germany
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

SI Electronics GmbH

Mannheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht Geschäftsjahr 2023

für die SI Electronics GmbH

1. Geschäftsmodell

Die SI Electronics GmbH ist spezialisiert auf die Beschaffung und Distribution elektronischer Bauteile und Komponenten für industrielle Anwendungen. Als zuverlässiger Partner unterstützt das Unternehmen seine Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette - von der Bedarfsanalyse über das Supply-Chain-Management bis hin zur langfristigen Lagerung und Just-in-Time-Lieferung. Der Fokus liegt dabei auf der Sicherstellung hoher Qualitätsstandards und der Optimierung der Versorgungssicherheit, insbesondere bei schwer beschaffbaren Komponenten. Durch den gezielten Einsatz von fortschrittlichen Technologien in der Qualitätssicherung und durch das proaktive Engpassmanagement stellt SI Electronics sicher, dass die Produktionsprozesse ihrer Kunden reibungslos ablaufen und langfristige Partnerschaften gefestigt werden.

Um den steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und Effizienz gerecht zu werden, investiert SI Electronics kontinuierlich in digitale Lösungen und innovative Beschaffungsstrategien. Das Unternehmen agiert als "das fehlende Teil" in der Lieferkette seiner Kunden und bietet umfassende Services, die den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit der Kunden nachhaltig fördern.

Mit dieser klaren Kundenorientierung und einer ausgeprägten Expertise im globalen Beschaffungsmarkt positioniert sich die SI Electronics GmbH als unverzichtbarer Partner für Unternehmen aus den Branchen Automotive, Medizintechnik, und Industrieautomatisierung.

2. Wirtschaftsbericht (§ 289 Abs. 1 HGB)

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung:

Deutschland und die produzierende Industrie im Jahr 2023:

Die Konjunkturentwicklung in Deutschland zeigte 2023 eine moderate wirtschaftliche Erholung mit einem geschätzten Wachstum von etwa 1,8 %. (Dieses Wachstum wurde maßgeblich durch die industrielle Produktion und den Exportsektor getragen, trotz globaler Unsicherheiten und Lieferkettenproblemen. Die deutsche Wirtschaft bewies insgesamt Widerstandsfähigkeit gegenüber den globalen Herausforderungen, einschließlich der anhaltenden Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und geopolitischer Spannungen.

Wirtschaftspolitisch hat die Bundesregierung 2023 verschiedene Maßnahmen ergriffen, um die Wirtschaft zu unterstützen, darunter Investitionen in digitale Infrastruktur und grüne Technologien. Diese Initiativen zielen darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie langfristig zu sichern und die Transformation hin zu nachhaltiger Produktion zu fördern, was unmittelbare Auswirkungen auf die Anforderungen für Lieferanten wie SI Electronics hat.

Gesellschaftspolitisch hat der Trend hin zu Nachhaltigkeit und Klimaschutz die Nachfrage nach energieeffizienten und umweltfreundlichen Produkten weiter gesteigert. Dies hat insbesondere die produzierende Industrie beeinflusst, die verstärkt auf nachhaltige Produktionsverfahren und umweltfreundliche Produkte setzt.

Branchenspezifisch verzeichnete die Elektronikbranche in Deutschland 2023 ein überproportionales Wachstum im Vergleich zur Gesamtwirtschaft. Die Nachfrage nach Halbleitern und elektronischen Komponenten stieg erheblich, getrieben durch die Digitalisierung und den verstärkten Einsatz von Elektronik in verschiedenen Industriezweigen. Insbesondere die Automobilindustrie und der Maschinenbau trugen zur erhöhten Nachfrage nach hochwertigen elektronischen Bauteilen bei. Im ersten Halbjahr 2023 waren viele Unternehmen der Elektronikbranche von erheblichen Lieferengpässen betroffen, die durch globale Lieferkettenstörungen und Rohstoffknappheit verursacht wurden. Diese Engpässe führten zu Produktionsverzögerungen und höheren Beschaffungskosten. Im Verlauf des zweiten Halbjahres erholte sich der Markt merklich, da sich die Lieferketten stabilisierten und die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Komponenten verbesserte.

Diese Erholung trug zu einer geringeren Nachfrage nach Engpassdienstleistungen in der zweiten Jahreshälfte bei.

3. Geschäftsverlauf

3.1 Ertragslage

SI Electronics GmbH konnte ihre Marktstellung trotz eines herausfordernden wirtschaftlichen Umfelds weiter ausbauen. Die Umsatzerlöse stiegen von EUR 56.473.555,75 im Vorjahr auf EUR 57.500.762,38. Wesentliche Geschäftsfelder waren:

• Handel, Vertrieb und Logistik von elektronischen Komponenten

• Qualitätskontrollen und -sicherungen als integraler Bestandteil des Geschäftsmodells

Ein erheblicher Anteil der Umsätze wurde im ersten Halbjahr 2023 erzielt. Die Gewinn- und Verlustrechnung zeigt ein leichtes Umsatzwachstum, was auf eine stabile Nachfrage hinweist.

Der gestiegene Materialaufwand reduziert den Rohertrag (definiert als Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand). Der Personalaufwand reduziert das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) bzw. Jahresergebnis.

Zudem erhöhten sich die Abschreibungen aufgrund umfangreicher Investitionen, während sonstige betriebliche Aufwendungen durch eine verstärkte Nutzung externer Dienstleister und Währungsumrechnungseffekte stiegen. Die Volatilität der Umsatzerlöse resultierte aus branchenüblichen Schwankungen und Großaufträgen. Insgesamt führte der gestiegene Kostenaufwand zu einer Reduzierung des Jahresüberschusses.

3.2 Vermögenslage

Das Anlagevermögen verzeichnete einen Anstieg durch gezielte Investitionen in Sachanlagen, insbesondere in die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie die Qualitätskontrolle.

Investitionen in Sachanlagen beliefen sich auf EUR 1.242.211,71.

Der Warenbestand ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. Gleichzeitig nahmen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich ab, was sowohl auf eine verbesserte Zahlungsdisziplin der Kunden und einem Umsatzrückgang hindeutet. Im Gegensatz dazu stiegen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen signifikant an, bedingt durch Querfinanzierungen und den Aufbau neuer Gesellschaften innerhalb der Unternehmensgruppe.

3.3 Finanzlage

Die Liquiditätssituation blieb zum Stichtag stabil mit flüssigen Mitteln in Höhe von EUR 8.536.072,93. Zur Optimierung des Working Capitals wurde ein Factoring-Vertrag abgeschlossen. Zudem wurden Darlehen sowohl an verbundene als auch an nicht verbundene Unternehmen vergeben. Die Rückzahlung des gewährten Darlehens an die 3iPro GmbH ist bis zum 30.06.2025 vorgesehen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr ab, was eine verbesserte Liquiditätslage widerspiegelt. Gleichzeitig stiegen die sonstigen Verbindlichkeiten, insbesondere aus steuerlichen Gründen, was eine strategische Anpassung an aktuelle steuerliche Rahmenbedingungen darstellt. Die steuerlichen Rückstellungen setzen sich aus folgenden Positionen zusammen: Körperschaftsteuer (2.685,6 TEUR), Gewerbesteuer (3.117,6 TEUR). Die Fälligkeiten belaufen sich auf einen Zeitraum von August 2024 bis Mai 2025.

Zusammenfassend hat die SI Electronics GmbH trotz wirtschaftlicher Herausforderungen ihre Geschäftsziele erreicht und eine positive finanzielle Performance erzielt.

3.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage in 2024

Die wirtschaftliche Lage im Jahr 2024 zeigt bisher eine Herausforderung. Die gesamte Branche und SI Electronics verzeichnen einen spürbaren Umsatzrückgang, der sich insbesondere durch eine verringerte Nachfrage und globale Unsicherheiten, wie Handelskonflikte und Marktvolatilität, verstärkt hat. Dies hat zu Kosteneinsparungsmaßnahmen geführt.

4. Risikobericht (§§ 289 Abs. 1 S. 4, Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Unser Unternehmen beobachtet verschiedene Faktoren, die das Geschäft beeinflussen könnten. Auf gesamtwirtschaftlicher Ebene könnten Konjunktur- und Wechselkursentwicklungen die Beschaffungskosten und Absatzmärkte beeinflussen.

Branchenspezifisch sehen wir uns neuen Wettbewerbern und technologischen Veränderungen gegenüber, die als natürliche Marktgegebenheiten betrachtet werden. Die Prognosen für das Jahr 2024 spiegeln die Entwicklungen der zweiten Jahreshälfte 2023 wider.

Im Bereich Absatzrisiken könnten natürliche Veränderungen in der Kundenstruktur oder Umsatzschwankungen auftreten, die jedoch durch unsere flexible Vertriebsstrategie abgefedert werden können. Hinsichtlich der Finanzierung haben wir mögliche Veränderungen bei den Finanzierungskosten und Liquiditätsanforderungen identifiziert, denen wir mit vorausschauenden Maßnahmen begegnen haben und die Hinzunahme von zwei weiteren Kreditlinien getätigt haben.

Risiko des Forderungsausfalls

Das Risiko von Forderungsausfällen bleibt eine Herausforderung, insbesondere in wirtschaftlich unsicheren Zeiten, die durch Zahlungsverzögerungen und mögliche Insolvenzen unserer Kunden geprägt sind.

Verbesserung der Liquidität durch Factoring

Um dieses Risiko zu minimieren und unsere Liquidität zu stärken, setzen wir auf Factoring.

Durch die Option zum Verkauf unserer Forderungen an einen Finanzdienstleister erhalten wir kurzfristig liquide Mittel, was die finanzielle Stabilität sichert.

Erhöhung der Betriebsmittellinie

Zusätzlich wurde Betriebsmittellinien in Höhe von 10.000.000 EUR geschaffen, die dem Unternehmen mehr finanziellen Spielraum ermöglicht, flexibel auf saisonale Schwankungen und unerwartete Ausgaben zu reagieren sowie gezielt in Wachstumsprojekte zu investieren.

Chancenbericht

Der zusätzliche Umsatz durch Fulfillment-Aufträge ermöglicht eine verbesserte Planbarkeit unseres Cash-Flows und fördert den Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen. Insbesondere die USA stellen einen vielversprechenden Wachstumsmarkt dar, der bislang durch Anlaufinvestitionen limitiert war. Für Ende 2024 ist bereits ein positiver Trend erkennbar, der unsere Expansionsstrategie unterstützt und mit dem Abschluss erfolgter Fulfillment-Verträge zusätzlich untermauert.

5. Prognosebericht (§ 289 Abs. 1 S. 4 HGB)

Unser Unternehmen blickt optimistisch in die Zukunft, da sich die Auftragslage deutlich verbessert hat und bereits eine signifikante Umsatzsteigerung für Januar und Februar 2025 realisiert wurde. OEMs und Zulieferer implementieren zunehmend eine Second-Source- Strategie zur Stabilisierung der Lieferkette, wodurch Marktbegleiter wie wir weiter an Marktanteilen partizipieren können. Im Absatzbereich war die Unternehmensentwicklung für 2024 aufgrund der aufgefüllten Lagerbestände und einer schwachen Konjunktur mit einem deutlichen Umsatzrückgang verbunden.

Für unsere Geschäftsfelder planen wir die Expansion in neue Märkte und Geschäftsfelder sowie die Weiterentwicklung neuer Added-Value Services. Im Absatzbereich rechnen wir für 2025 aufgrund der bereits realisierten Umsätze und den Auftragsbüchern mit einem deutlichen Umsatzanstieg zum Vorjahr. Die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen des Unternehmens sind nicht gefährdet.

6. Zweigniederlassungsbericht (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB)

Zweigniederlassungen/ : Betriebsstätten:

In den Zweigniederlassungen findet ausschließlich der Vertrieb für die jeweiligen Länder statt. Darüber hinaus erhalten die Kunden dort lokale Ansprechpartner, die auf ihre spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen eingehen.

Niederlande

Spanien

Portugal

Frankreich

Dänemark

Großbritannien

Italien

Finanzkennzahlen

Bilanz zum 31. Dezember 2023 (in EUR):

• Bilanzsumme: 25.181.384,93
• Eigenkapital: 16.282.196,76
• Rückstellungen: 6.447.974,15
• Verbindlichkeiten: 2.451.214,02

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01. bis 31.12.2023 (in EUR):

• Umsatzerlöse: 57.500.762,38
• Mitarbeiteranzahl: 45

Diese Zahlen spiegeln die solide finanzielle Position und die positive Geschäftsentwicklung der SI Electronics GmbH im Geschäftsjahr 2023 wider.

 

Mannheim, im März 2025

SI Electronics GmbH

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.930.897,59 2.098.690,15
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 391.193,16 318.415,16
II. Sachanlagen 2.239.414,55 1.479.985,11
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.231.526,00 1.211.187,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.888,55 268.798,11
III. Finanzanlagen 300.289,88 300.289,88
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 300.289,88 300.289,88
B. Umlaufvermögen 22.102.823,36 18.594.193,53
I. Vorräte 2.288.768,99 3.008.366,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.457.981,44 10.014.130,66
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.162.283,08 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 7.295.698,36 10.014.130,66
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.752.990,17 2.566.041,38
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.356.072,93 5.571.696,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 107.240,54 300.633,25
D. Aktive latente Steuern 40.423,44
Summe Aktiva 25.181.384,93 20.993.516,93

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 16.282.196,76 12.621.073,57
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 16.257.196,76 12.596.073,57
davon Gewinnvortrag 12.596.073,57 860.052,57
B. Rückstellungen 6.447.974,15 5.794.190,04
C. Verbindlichkeiten 2.451.214,02 2.578.253,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 173.703,65
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 173.703,65
2. sonstige Verbindlichkeiten 2.277.510,37 2.578.253,32
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.277.510,37 2.578.253,32
Summe Passiva 25.181.384,93 20.993.516,93

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.161.947,08 24.782.296,66
2. Personalaufwand 6.847.824,56 3.616.085,48
a) Löhne und Gehälter 6.101.759,59 3.362.526,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 746.064,97 253.559,28
davon für Altersversorgung 4.075,00 8.400,00
3. Abschreibungen 583.100,93 281.699,12
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 583.100,93 281.699,12
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.731.374,01 3.946.479,34
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 854.626,00 75.950,54
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 321.367,05 82.665,55
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.441,57 1.620,49
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.642.873,58 5.281.763,82
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 40.423,44
8. Ergebnis nach Steuern 3.664.699,48 11.737.313,96
9. sonstige Steuern 3.576,29 1.292,96
10. Jahresüberschuss 3.661.123,19 11.736.021,00
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 12.596.073,57 860.052,57
12. Bilanzgewinn 16.257.196,76 12.596.073,57

Anhang zum 31.12.2023

SI Electronics GmbH, Mannheim

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Das Wahlrecht nach Artikel 93 Abs. 2 S. 1 EGHGB wurde in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB wurden angewendet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Soweit ein Wahlrecht für die Darstellung gesetzlich bestimmter Sachverhalte in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang besteht, erfolgen die Angaben abweichend zum Vorjahr aufgrund der besseren Übersichtlichkeit im Anhang.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: SI Electronics GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Mannheim
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: HRB 736450

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. fünf Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen zwei und dreizehn Jahren.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR wurden sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Waren wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Bei den Forderungen wurden sowohl Einzel-, als auch Pauschalwertberichtigungen (1%) vorgenommen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr oder Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in Übereinstimmung mit § 250 HGB gebildet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr mit Ausnahme der oben beschriebenen Darstellungsänderung der Davon-Vermerke fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens mit den kumulierten Anschaffungskosten und Abschreibungen sowie der laufenden Abschreibungen aus 2023 ist im Anlagespiegel dargestellt. Dieser ist nur aus Gründen der Übersichtlichkeit des Anhangs auf einem separaten Blatt als Anlage zum Anhang dargestellt. Er ist Bestandteil des Anhangs.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 371.722,53 198.217,45 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 371.722,53 198.217,45 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.462.927,55 1.234.323,16 0,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 268.798,11 7.888,55 25.120,79
Summe Sachanlagen 1.731.725,66 1.242.211,71 25.120,79
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 300.289,88 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 300.289,88 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.403.738,07 1.440.429,16 25.120,79
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 569.939,98
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 569.939,98
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 243.677,32 2.940.928,03
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -243.677,32 7.888,55
Summe Sachanlagen 0,00 2.948.816,58
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 300.289,88
Summe Finanzanlagen 0,00 300.289,88
Summe Anlagevermögen 0,00 3.819.046,44
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.307,37 125.439,45 0,00 0,00 178.746,82
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 53.307,37 125.439,45 0,00 0,00 178.746,82
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 251.740,55 457.661,48 0,00 0,00 709.402,03
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 251.740,55 457.661,48 0,00 0,00 709.402,03
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 305.047,92 583.100,93 0,00 0,00 888.148,85
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 391.193,16 318.415,16
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 391.193,16 318.415,16
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.231.526,00 1.211.187,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.888,55 268.798,11
Summe Sachanlagen 0,00 2.239.414,55 1.479.985,11
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 300.289,88 300.289,88
Summe Finanzanlagen 0,00 300.289,88 300.289,88
Summe Anlagevermögen 0,00 2.930.897,59 2.098.690,15

Angabe zu Forderungen

In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern i.H.v. 2.856,3 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) enthalten. Bei den Forderungen an Gesellschafter handelt es sich um sonstige Vermögensgegenstände 2.847,5 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8,8 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR).

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen i.H.v. 4.138,9 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) aus sonstigen Vermögensgegenständen und i.H.v. 23,3 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 8.205,4 TEUR (Vorjahr: 2.566,0 TEUR). Darin enthalten sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. 4.138,9 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) sowie sonstige Vermögensgegenstände i.H.v. 4.066,5 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR).

Latente Steuern

Der Saldo der aktiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahrs beträgt 40.423,44 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) und wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB bilanziert.

Dieser Ertrag aus latenten Steuern ist in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten (Vorjahr: 0,00 EUR).

Eigenkapital

Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegt der Saldo der aktivierten aktiven latenten Steuern in Höhe von 40.423,44 EUR einer Ausschüttungssperre.

Aus dem Bilanzgewinn stehen somit für Ausschüttungszwecke nur 16.126.773,32 EUR zur Verfügung.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus der Gewerbesteuerrückstellung (3.117,6 TEUR) und der Körperschaftsteuerrückstellung (2.685,6 TEUR) zusammen. Weitere sonstige Rückstellungen werden für die Gewährleistung (287,6 TEUR), die Aufbewahrungspflichten (2 TEUR), die Urlaubsrückstellung (87,9 TEUR), Provisionsansprüche (101,1 TEUR) den Jahresabschluss/Abschlussprüfung (92 TEUR), Prozesskosten (32,3 TEUR), die IHK Beiträge (37,1 TEUR) und für die Berufsgenossenschaft (4,7 TEUR) gebildet.

Angabe zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die zugleich Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern darstellen, beinhalten in voller Höhe Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: 0 TUER).

Angaben zu Restlaufzeitvermerken der Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben bzw. hatten im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Angaben zu den sonstigen Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 845,1 TEUR (Vorjahr: 33,0 TEUR) sowie im Rahmen der sozialen Sicherheiten in Höhe von 2,0 TEUR (Vorjahr: 24,5 TEUR) enthalten.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 2.011,9 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Mietverträge: 198,1 TEUR
Leasingverträge: 13,6 TEUR
Serviceverträge: 580 TEUR
Obligo aus Sachanlageinvestitionen: 201,7 TEUR
Verpflichtung zur Einräumung von Krediten: 1.018,5 TEUR

Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend verbundener Unternehmen aufzuführen:

Serviceverträge: 580 TEUR
Verpflichtung zur Einräumung von Krediten: 794,7 TEUR

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der sonstigen betrieblichen Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung i.H.v. 429,1 TEUR (Vorjahr 272,7 TEUR) enthalten.

Erläuterung des Personalaufwands

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 4,1 TEUR (Vorjahr: 8,4 TEUR) enthalten.

Erläuterung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 854,6 TEUR (Vorjahr: 588,3 TEUR).

Erläuterung des Finanzergebnisses

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit 51,1 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) verbundene Unternehmen.

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um:

Personalsuche/-übernahme: 251 TEUR
Beratung Gründung Betriebsstätten: 179 TEUR

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer, ohne die Geschäftsführung und Auszubildenden, betrug 45 (Vorjahr: 25).

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Erster Geschäftsführer: Ali Ibrahimaj ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten des Geschäftsführers vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 69.038,25
Rückzahlungen im Berichtsjahr 0,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 339.892,44
= neuer Kreditbestand 408.930,69
Kreditkonditionen neu vergebener Kredite
Auszahlungsbetrag 408.930,69
Rückzahlungsbetrag 408.930,69
Zinssatz 4,50
Laufzeit 31.12.2025
Sicherheiten keine

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:

Firmenname / Sitz Beteiligungsquote Währung Jahresergebnis 2023 Eigenkapital 31.12.2023
SI Electronics Americas LLC, Miami USA 100,00% TEUR -928,00 -674,00

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Mit Beschluss vom 2. Januar 2024 haben die Gesellschafter eine Gewinnausschüttung in Höhe von 1.000.000,00 EUR beschlossen und die gleichzeitige Aufrechnung mit den bestehenden Forderungen gegen Gesellschafter vereinbart.

Im Januar 2024 wurden weitere Verpflichtungen zur Einräumung von Krediten an verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt 8 Mio. EUR eingegangen. Diese betreffen die SI Logistics GmbH, die SI Energy GmbH, die SI Holding GmbH sowie die SI Trading Americas LLC. Die Forderungen haben jeweils eine Laufzeit von mehr als 1 Jahr.

Die im Jahr 2024 kurzfristig eingetretenen Liquiditätsengpässe sind u.a. durch einen Umsatzrückgang sowie Tilgung von Steuerverbindlichkeiten entstanden und konnten durch entsprechende Maßnahmen wie z.B. Aufnahme neuer Kreditlinien, Stundungen und Kostensenkungen behoben werden. Näheres hierzu ist im Lagebericht dargestellt.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die hier nach § 285 Nr. 33 HGB zu berichten wären, haben sich nicht ereignet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 3.661.123,19 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags nach Berücksichtigung der am 2. Januar 2024 beschlossenen Gewinnausschüttung i.H.v. 1.000.000,00 und dem ausschüttungsgesperrten Betrag i.H.v. 40.423,44 EUR ergibt sich ein Betrag von 15.216.773,32 EUR, der zu verwenden ist. Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Mannheim, den 7. März 2025

gezeichnet Ali Ibrahimaj, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SI Electronics GmbH, Mannheim

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SI Electronics GmbH, Mannheim,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SI Electronics GmbH, Mannheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen dieses Sachverhalts steht der Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Wir wurden am 28. November 2023 als gesetzlicher Abschlussprüfer des Jahresabschlusses und Lageberichts der SI Electronics GmbH, Mannheim, bestellt und haben daher die Inventur des Vorjahres (31. Dezember 2022) nicht beobachten können. Wir waren nicht in der Lage, uns durch alternative Prüfungshandlungen von den am 1. Januar 2023 gehaltenen Vorratsmengen mit einem Bestandswert in Höhe von TEUR 2.977 mit hinreichender Sicherheit zu überzeugen. Da die Vorräte zu Beginn des Jahres in die Bestimmung der Ertragslage eingehen, können wir nicht ausschließen, dass Änderungen des in der Gewinn- und Verlustrechnung des Jahres 2023 ausgewiesenen Jahresergebnisses hätten vorgenommen werden müssen. Unser Prüfungsurteil für das Geschäftsjahr 2023 ist im Hinblick auf diese mögliche Auswirkung und hinsichtlich der möglichen mangelnden Vergleichbarkeit, der in diesem Zusammenhang im Jahresabschluss ausgewiesenen Vorjahresbeträge modifiziert. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft.

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Hinweis auf einen sonstigen Sachverhalt - Erstprüfung

Der Jahresabschluss der SI Electronics GmbH, Mannheim, für das vorherige, am 31. Dezember 2022 endende Geschäftsjahr, der Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2023 ist, wurde nicht geprüft

 

Stuttgart, 10. März 2025

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Matthias Spingler, Wirtschaftsprüfer

Yannik Rittmann, Wirtschaftsprüfer

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