expert Handels GmbH Süd-West & Co. KG
Same addressWholesale of electrical household appliances
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Dieter Horst Landmann since 7/15/2025 | Procura |
Daniela Schreckling since 3/6/2025 | Managing Director |
Holger Pöppe since 2/17/2025 | Managing Director |
Jan Hillebrand since 4/2/2024 | Procura |
Christoph Komor since 2/7/2024 | Managing Director |
Gerald Brietzke since 10/30/2023 | Procura |
Carsten Funke since 4/7/2020 | Procura |
Marcus Willbold since 10/5/2018 | Procura |
Niklas Brosat since 9/29/2016 | Procura |
Björn Schubert since 9/29/2016 | Procura |
Hakan Kelleglu since 4/1/2015 | Procura |
Andreas Stephan Appel since 4/1/2015 | Procura |
Peter Zyprian since 12/22/2010 | Procura |
Stefan Müller since 4/7/2006 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 50.00% |
Official financial statements and annual reports
Deutsche expert Zentrale GmbHLangenhagenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2009 bis zum 31.03.2010Lagebericht1. Allgemeines Die Gesellschaft ist aufgrund von Geschäftsbesorgungsverträgen mit der Durchführung von Verwaltungsaufgaben für Unternehmen der expert-Gruppe befasst. Dieses sind insbesondere die Kooperationen expert AG (EAG), expert GmbH & Co. Technik KG (ET) und expert GmbH + Co. ARFA Kommunikationsgeräte KG (EAK) sowie die Tochterunternehmen der Gesellschaft selbst, die expert Warenvertrieb GmbH (EWG), expert Dienstleistungsgesellschaft mbH (EDG), expert Versicherungs-Service GmbH (EVSG) und expert Beteiligungsgesellschaft mbH (EBG), alle ansässig in Langenhagen. Aus diesen Geschäftsbesorgungsverträgen erzielte die Gesellschaft ihre Einnahmen. Anderweitige Außenumsätze bestehen nicht. Die vorgenannten Gesellschaften beschäftigen kein Personal. Dieses wird von der Gesellschaft gestellt. Gesellschafter der DEZ sind die expert AG (EAG) mit einem Anteil von 95,0 % und die expert GmbH & Co. Technik KG (ET) mit einem Anteil von 5,0 % am Stammkapital. Zwischen der EAG und der Gesellschaft besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Die ET erhält von der EAG dafür einen Gewinnausgleich. Unsere Gesellschaft ist wiederum an expert Warenvertrieb GmbH (EWG), expert Dienstleistungsgesellschaft mbH (EDG), expert Versicherung-Service GmbH (EVSG) und expert Beteiligungsgesellschaft mbH (EBG), alle mit Sitz in Langenhagen, zu 100,0 % beteiligt. Mit diesen Gesellschaften bestehen Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge. 2. Geschäftsverlauf und Lage a. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft befand sich im Jahr 2009 in der schwersten Rezession seit dem zweiten Weltkrieg. Ausgelöst wurde diese Krise in 2007 durch die Immobilienkrise in den USA, welche Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten auslöste, die sich in 2008 deutlich verschärften. Diese negative Entwicklung setzte sich auch zu Beginn 2009 weiter fort. Wurden in 2008 noch Zuwachsraten von bis zu 3 % erreicht, verzeichnete das BIP 2009 weltweit einen Rückgang von 0,8 %. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland musste einen noch deutlicheren Rückgang von 5,0 % hinnehmen, nachdem es in 2008 noch zu einem leichten Wachstum von 1,3 % gekommen war. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen durch die Exportabhängigkeit der deutschen Wirtschaft zu erklären, da die Ausfuhren sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 15 % verringerten. Der Arbeitsmarkt zeigte sich im vergangenen Jahr trotz der Krise widerstandsfähig. Trotz des Einbruchs, insbesondere in der Produktion, hielten die Unternehmen ihr Personal in Erwartung einer konjunkturellen Besserung. Die offizielle Arbeitslosenquote nahm binnen Jahresfrist von 7,8 % auf 8,2 % zu. Die wirtschaftliche Erholung, die seit Mitte 2009 zu beobachten ist, setzt sich auch zu Beginn 2010 trotz des witterungsbedingten leichten Rückgangs fort. Der ifo Geschäftsklimaindex, das wichtige Konjunkturbarometer, konnte sich weiter erholen. Das Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) erwartet für 2010 ebenfalls eine positive Entwicklung, es wird mit einem moderaten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um rd. 1,2 % gerechnet. Diese Entwicklung wird auch zur Stabilität am Arbeitsmarkt beitragen, der im vergangenen Jahr trotz Krise sehr robust war. Die Zentralbanken tragen mit ihrer Zinspolitik zur weiteren Beruhigung bei. Die privaten Konsumausgaben sind weiterhin stabil, steigen tendenziell, da die real verfügbaren Einkommen aufgrund der Preisstabilität zunehmen. Für den weiteren Jahresverlauf wird somit von einer leichten Konjunkturerholung ausgegangen. Gleichwohl bleibt abzuwarten, wie die Finanzmärkte auf die Verschuldung einzelner Staaten, wie aktuell von Griechenland, reagieren werden. b. Branchenentwicklung Die Gesellschafter/Vertragsmitglieder der expert-Kooperationen üben ihre Einzelhandelstätigkeit überwiegend in den Geschäftsfeldern Consumer-Electronics (A), Weiße Ware (B), Entertainment (C) und Installation (D) aus. Andere Betätigungsfelder sind aufgrund ihrer wirtschaftlichen Auswirkung im Verhältnis zum Gesamtumsatz nur von untergeordneter Bedeutung. A. Consumer-Electronics Der Markt für den Bereich der Unterhaltungselektronik, der Telekommunikation und der Informationstechnologie - Consumer-Electronics-Produkte (CE) - verzeichnete in Deutschland - einen, wenn auch nur leichten - Rückgang in 2009. Der Gesamtumsatz der CE-Branche betrug nach Angaben des Consumer Electronics Marktindex Deutschland (CEMIX) im Jahr 2009 24,325 Mrd. €. Dieses entspricht einem Rückgang von 0,2 % (Vorjahr: 24,377 Mrd. €). Dieser Markt teilt sich wiederum auf in die Bereiche:
Im TV-Display Bereich konnte nur die LCD -Technologie ihren Umsatz nochmals deutlich steigern. Der Umsatz stieg um 11,9 % auf 5,3 Mrd. €, im Vorjahr betrug das Plus noch 32,3 %. Die Plasmatechnologie musste einen Umsatzrückgang von 17,7 % hinnehmen. Der Marktanteil der Röhrengeräte reduzierte sich weiter, es wurden nur noch Geräte für rd. 21,0 Mio. € verkauft. Nach starken Wachstumsjahren setzte sich die negative Umsatzentwicklung mit Navigationsgeräten, die 2008 begonnen hatte, weiter fort. Auch der Bereich Videogames Konsolen und Software verzeichnete nach starkem Wachstum in 2008 von 18,8 % jetzt einen Rückgang von 12,4 %. Lediglich der Audio/Video-Zubehör-Bereich konnte noch deutliche Zuwächse verzeichnen (+ 11,5 %).
Stark geprägt wird die Handelsbranche nach wie vor von einigen Großvertriebsketten wie Media Markt und Saturn sowie anderen großflächigen Märkten, zu denen auch viele expert-Lizenznehmer zu zählen sind. B. Weiße Ware Deutschland ist mit über 39 Millionen Haushalten und rund einem Fünftel des Absatzvolumens der wert- und mengenmäßig größte Hausgerätemarkt in Westeuropa. Bei Groß- und Kleingeräten ist dieser Markt durch hohe Sättigungsraten, ein stabiles Ersatzgeschäft und eine Vielzahl von Produktinnovationen gekennzeichnet. Der Markt der Weißen Ware erzielte in 2009 einen Umsatz von 7,3 Mrd. € zu Herstellerabgabepreisen und liegt damit um rund 3 % über dem Vorjahr. Mehrere Trends beleben nach Angaben des ZVEI den Markt und sorgen für steigende Nachfrage - nicht zuletzt nach höherwertigen Geräten. Die Konsumenten berücksichtigen beim Kauf zunehmend die Energieeffizienz der Geräte. Ferner ist der gestiegene Stellenwert der Gesundheit, der zur Nachfrage nach Dampfgarern und Kühlgeräten, die länger frisch halten, führte, zu nennen. Ebenso gewinnen der gesteigerte Komfort der Geräte und das Design bei der Nachfrage an Bedeutung. Der Bereich Weiße Ware teilt sich auf in:
C. Entertainment Die Entwicklung im Tonträgermarkt ist weiterhin von sinkenden Umsatzzahlen geprägt. Der Umsatz 2009 sank laut dem Bundesverband Musikindustrie in der Bundesrepublik Deutschland auf € 1.530 Mio., im Vorjahr lag der Umsatz noch bei € 1.582 Mio. Mit 91 % sind CD und Musik DVD Hauptumsatzträger, sukzessiv nimmt der Umsatzanteil der Downloads, der jetzt bei 9% ist, zu. Die Unterhaltungssoftware musste im abgelaufenen Jahr lt. GfK einen Umsatzrückgang um 2 % von € 1.566 Mio. auf € 1.534 Mio. hinnehmen. Während der Umsatz der PC-Spiele weiter rückläufig war, steigerte sich Absatz im Bereich Konsolen um 15 % auf € 855 Mio. Der Filmumsatz stieg in 2009 auf € 1.377 Mio. nach € 1.291 Mio., dies entspricht einem Plus von 6,6 %. Umsatztreiber ist hier der Bereich Blu-ray/HD-DVD, der von € 48 Mio. auf € 119 Mio. zulegen konnte. D. Elektroinstallation Die Elektroinstallation ist im Wesentlichen abhängig von der Entwicklung im Bauhauptgewerbe. Nach dem die Bauinvestitionen 2008 in Deutschland noch um 6,1 % gesteigert werden konnten, kam es in 2009 zu einem Umsatzrückgang von rd. 4 %. Die Konjunkturpakete konnten den Einbruch nicht aufhalten, jedoch kam es zu einer Abmilderung des Abschwungs. Laut statistischem Bundesamt sank der Umsatz im Bauhauptgewerbe von rd. 85,6 Mrd. € in 2008 auf 82,2 Mrd. € in 2009. Dieses ist ein Rückgang von 3,9 %. Die Entwicklung im Ausbaugewerbe und somit auch in der Elektroinstallation konnte sich dieser Entwicklung nicht entziehen. Laut Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) sank der Umsatz in 2009 auf 26,3 Mrd. €, dies entspricht einem Rückgang von 4,4 % im Vorjahresvergleich. Für 2010 erwartet die Deutsche Bauindustrie einen weiteren Rückgang des Umsatzes im Bauhauptgewerbe um minus 1,5 %. Dem moderaten Wachstum im Wohnungsbau und einer Steigerung bei den öffentlichen Bauaufträgen steht ein deutlicher Rückgang im Wirtschaftsbau gegenüber. c. Geschäftsverlauf Die Gesellschaft erzielte nur Umsätze aus Geschäftsbesorgungen für mit ihr verbundene Unternehmen. Aufgrund der zugrunde liegenden Verträge erzielt die Gesellschaft Erlöse, deren Höhe sowohl durch eine Kopplung an die Umsatzleistungen der EAG, EAK und ET als auch durch pauschale Festbeträge und durch Inanspruchnahme von Mitarbeiterzeiten bestimmt wird. Durch diese Kopplung ist die Gesellschaft im Wesentlichen vom Geschäftsverlauf der vorgenannten Firmen abhängig. Die vereinbarten Kostenumlagen sind jeweils pauschal für ein Wirtschaftsjahr festgelegt. Durch das Umsatzwachstum dieser Unternehmen sind der Gesellschaft mehr Einkünfte zugeflossen als im Vorjahr. 3. Analyse des Geschäftsergebnisses a. Umsatz/Ergebnis Der Umsatz der Gesellschaft stieg von 25,6 Mio. € auf 28,0 Mio. €. Das entspricht einer Steigerung von 9,3 %. Aufwendungen für bezogene Waren sind nicht angefallen. Aufgrund der mit den Tochterunternehmen bestehenden Organschaftsverhältnisse mit Ergebnisabführung hat die Gesellschaft T€ 15.257,2 (Vorjahr: T€ 14.375,1) an Erträgen erzielt. Von einer Tochtergesellschaft wurde ein Verlust von T€ 66,9 übernommen. An die EAG wurde wiederum aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages das Ergebnis des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 4.384,3 (Vorjahr: T€ 3.427,4) abgeführt, sodass ein Jahresüberschuss von T€ 0,0 ausgewiesen wird. Die Entwicklung der abgeführten Gewinne ergibt sich aus den Jahresabschlüssen der einzelnen Tochtergesellschaften. b. Kosten/ Personal Gegenüber dem Vorjahr sind die Kosten insgesamt von T€ 38.385,4 im Vorjahr um T€ 2.839,8 auf T€ 41.225,2 im laufenden Jahr gestiegen. Dies entspricht einer Kostensteigerung von 7,4 %. Größter Kostenblock der Gesellschaft sind die Personalkosten. Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresmittel 316 Mitarbeiter. Diese Mitarbeiter erledigen zentral die Verwaltungsaufgaben für verschiedene verbundene Unternehmen. Für Mitarbeiter wurden an Löhnen und Gehältern T€ 15.035,6 (Vorjahr: T€ 14.002,4), davon für Aushilfen T€ 373,0 (Vorjahr: T€ 355,2), aufgewendet. Im Unternehmen werden 8 Auszubildende beschäftigt. Weiter hat die Gesellschaft gegenüber den Gesellschaftern/Lizenznehmern der EAG, EAK und ET Dienstleistungen erbracht sowie Zuschüsse und erhöhte Bonuszahlungen geleistet, und zwar in einer Höhe von insgesamt T€ 11.387,2 (Vorjahr: T€ 9.549,3), um der gesamten Gruppe Marktvorteile und bessere Zukunftschancen zu ermöglichen. Die benutzten Räumlichkeiten und Einrichtungsgegenstände werden von der EAG gepachtet. Dafür zahlt die Gesellschaft einen im Voraus festgelegten Betrag an die EAG. Die anfallenden Nebenkosten trägt die Gesellschaft. Die übrigen Kosten verblieben in Verhältnis zu den erzielten Erträgen auf dem Niveau des Vorjahres. c. Liquidität Im Rahmen eines Cash-Managements des Konzerns wird die Liquidität der Gesellschaft von dort überwacht und gesteuert. Die Gesellschaft wird stets mit ausreichender Liquidität von Seiten der expert AG versorgt. Längerfristige Finanzverträge sichern stets eine gute Liquidität der Gesellschaft. Die Zinsverrechnung erfolgt auf Basis eines einheitlichen Aufnahme- und Anlagesatzes. Die Gesellschaft nutzt darüber hinaus keine weiteren Finanzierungsinstrumente. d. Kapitalausstattung Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt Mio. 17,3 € (Vorjahr: Mio. 9,0 €). Dieses entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 91,3 %. Das Eigenkapital beträgt T€ 500,0 (Vorjahr: T€ 500,0), und macht damit 2,9 % (Vorjahr: 5,5 %) der Bilanzsumme aus. Infolge der Erhöhung der Bilanzsumme, die durch die Zunahme des Umlaufvermögens verursacht wurde, ist die Anlagenintensität gesunken. Der Verschuldungsgrad der Gesellschaft hat sich um ca. 97 % erhöht. Die Liquidität 2. Grades, also das Verhältnis von flüssigen Mitteln und Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenständen im Verhältnis zum kurzfristigen Fremdkapital, blieb in etwa auf dem gleichen Niveau. Durch die weitestgehende Nutzung von gepachteten Anlagevermögen der EAG wird auf eine Darstellung der Anlagendeckung verzichtet. Aufgrund des bestehenden Beherrschungsvertrages mit Ergebnisabführung hat die Obergesellschaft stets ausreichende Mittel zur Verfügung zu stellen. 4. Risikomanagement /zukünftige Entwicklung Die Gesellschaft ist im Wesentlichen von der Entwicklung der Absatzsituation der EAG, EAK, der ET und deren Anschlusshäusern abhängig. Sie hat gemeinsam mit der Konzernmuttergesellschaft organisatorische und wirtschaftliche Regelungen und Maßnahmen getroffen, um Änderungen in der Umsatzsituation kurzfristig begegnen zu können. Im Konzern ist ein Überwachungssystem installiert, das den Fortbestand der Gesellschaft gefährdende und sonstige wesentliche Risiken der wirtschaftlichen und geschäftlichen Entwicklung frühzeitig erkennt. Das Risikomanagement umfasst insbesondere Umsatz-, Einkaufs-, Kosten- und Ertragsbetrachtungen sowie das Controlling, mit Marktbeobachtungs- und Gesellschafter-/Lizenznehmerberichtselementen. Nach vorliegenden Erkenntnissen aus diesem System ergeben sich keine bestandsgefährdenden oder sonstigen Risiken mit einem wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und deren zukünftige Entwicklung. Das Geschäftsmodell der Gesellschaft wird unverändert fortgesetzt. Neue oder zusätzliche umsatzausweitende Aktivitäten werden für das Wirtschaftjahr 2010/2011 nicht geplant. Die bewährte Unterstützungs- und Beratungskompetenz der Gesellschaft für die Gesellschafter/Lizenznehmer der Kooperationen wird kontinuierlich weiter ausgebaut. Dafür sind ausreichende Mittel bereit gestellt. Die Gesellschaft lässt über ihre Tochter expert Dienstleistungsgesellschaft mbH (EDG) ein Warenwirtschaftssystem (WWS) für die an die expert AG angeschlossenen Unternehmen entwickeln. Zwischenzeitlich wird das System bei mehr als 20 Lizenznehmern der expert AG eingesetzt. Aus dem "neuen WWS" könnten bei der Gesellschaft Risiken, die aus dem laufenden Betrieb entstehen, anfallen. In der Gesellschaft wurde durch eine Rückstellung dem Risiko Rechnung getragen. In Verbindung mit den zusätzlichen konjunkturellen Impulsen und den eingeleiteten Maßnahmen innerhalb der "expert-Gruppe" plant die Gesellschaft für das Wirtschaftsjahr 2010/2011 einen im Vergleich zum Berichtsjahr leicht gestiegenen Umsatz. Auch für das Wirtschaftsjahr 2011/2012 wird mit einem vergleichbaren Umsatz gerechnet. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Nach Beendigung des Geschäftsjahres sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.
Langenhagen, den 17.05.2010 Deutsche expert Zentrale GmbH Volker Müller Dr. Stefan Müller Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Deutsche expert Zentrale GmbH, Langenhagen, weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 HGB auf. Sie wendet jedoch freiwillig, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2009 bis zum 31. März 2010, die für große Kapitalgesellschaften vorgeschriebene Gliederung der Bilanz gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB und der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) an. 2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Ansatz-, Ausweis und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. In Ergänzung dieser Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Der Jahresabschluss enthält sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge. Saldierungen von Aktiv- und Passivposten sowie von Aufwendungen mit Erträgen und von Lasten mit Rechten sind nicht durchgeführt worden. Das Sachanlagevermögen besteht ausschließlich aus geringwertigen Wirtschaftsgütern (bis netto € 410). Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden ab dem 1. Januar 2010 im Zugangsjahr mit den Anschaffungskosten, vermindert um Abschreibungen in voller Höhe und damit zum Erinnerungswert von € 1,00 bilanziert. Vor dem 31. Dezember 2009 sind entsprechende Anschaffungen nicht getätigt worden. Die Anteile an verbundenen Unternehmen innerhalb der Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet worden. Die Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwert auf der Basis eines Rechnungszinsfußes von 6 % angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie enthalten Rückstellungen für mittelfristig nachzuholende Instandhaltung (§ 249 Abs. 1 Satz 3 HGB) und Aufwandsrückstellungen (§ 249 Abs. 2 HGB). Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt worden. 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 81 (Vorjahr: T€ 81) enthalten. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind in branchenüblichem Umfang durch Eigentumsvorbehalte gesichert. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 10.749 (Vorjahr: T€ 2.181) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 308 (Vorjahr: T€ 241) enthalten. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Position Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ 419 (Vorjahr: T€ 345). Die sonstigen Zinserträge enthalten Zinserträge aus verbundenen Unternehmen von T€ 3 (Vorjahr: T€ 14) . Unter der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen werden Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 34 (Vorjahr: T€ 153) ausgewiesen. 5. Sonstige Angaben Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 316 (Vorjahr: 284) Arbeitnehmer i.S. des § 267 Abs. 5 HGB (davon 22 Teilzeitbeschäftigte, Vorjahr: 23) sowie zusätzlich 8 Auszubildende (Vorjahr: 8). Mitglieder der Geschäftsführung waren während des Berichtsjahres die Herren Volker Müller, Hannover, Dr. Stefan Müller, Burgwedel / Engensen. Hinsichtlich des Ausweises der Gesamtbezüge für die Mitglieder und die früheren Mitglieder des Vorstandes gemäß § 285 Nr. 9a) und 9b) HGB wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Bezüge für die Mitglieder des Beirats haben im Berichtsjahr T€ 162 betragen. Zum Bilanzstichtag ist die Gesellschaft an den folgenden Tochtergesellschaften, alle mit Sitz in Langenhagen, zu 100 % beteiligt:
Von diesen Tochtergesellschaften wurden auf Grund der abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge an die Gesellschaft als herrschendes Unternehmen die folgenden Ergebnisse des Geschäftsjahres 2009/2010 abgeführt:
Die Deutsche expert Zentrale GmbH gehört zum Konzern der expert AG, Langenhagen, die einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB aufstellt. Die genannten Dokumente, der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der expert AG, werden im Unternehmensregister veröffentlicht. Die Zustimmung der expert Technik GmbH & Co. KG, Langenhagen, die gemäß § 291 Abs. 3 Satz 2 HGB erforderlich ist, liegt vor.
Langenhagen, 17. Mai 2010 Gez. Volker Müller, Geschäftsführer Gez. Dr. Stefan Müller, Geschäftsführer Anlagespiegel
BerichtsprüfungBestätigungsvermerkDer folgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen darauf hin, dass der Jahresabschluss wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt wird (§ 328 Abs. 1 Nr. 1 HGB) Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Deutsche expert Zentrale GmbH, Langenhagen, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2009 bis 31. März 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hannover, 28. Mai 2010 Treuhandgesellschaft
Herrmann, Wirtschaftsprüfer Bredel, Wirtschaftsprüfer |
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