Master Data

Registry
Register court Göttingen HRB 201454
Registered
2/17/2011
Industry
Operation of gambling dens and slot machinesRenting and operating of own or leased non-residential real estateOther gambling and betting activities
Purpose
Betreiben von Spielautomaten verschiedenster Art, von Sportwett-Terminals sowie einer Vollgastronomie in eigenen und/oder gemieteten Räumlichkeiten als auch die Vermietung und der Handel von und mit Geldspielautomaten und sonstigen Spielgeräten, der Erwerb, die Veräußerung, die Anmietung und Vermietung von Grundstücken und Immobilien

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Nathalie Alles
since 12/16/2019
Procura
Rolf Werner Klug
since 5/5/2011
Managing Director

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

3 shareholders

GmbH structure

2 of 3 shown

Am Hahnen 10, 34132 Kassel
€48,745
48.74%
Alter Moorweg 11, 32339 Espelkamp
€25,628
25.63%

Holdings

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

MERSINO GmbH

Göttingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Mersino GmbH liegt neben branchenrelevanten Dienstleistungen in dem Betrieb von staatlich konzessionierten Spielhallen und in der Gastronomie-Automatenaufstellung. Die Spielhallen befinden sich in den Bundesländern Hessen und Niedersachsen sowie in Thüringen, während sich die Gastronomie-Automatenaufstellungen nur in Niedersachsen befinden.

Die Mersino GmbH unterscheidet sich vom im Markt befindlichen Wettbewerb durch immer aktualisierte Spielsysteme, angenehme örtliche Angebotsdarstellung sowie kundenorientiertem und im Sozialkonzept kontinuierlich geschultem, sachkundigem Personal. Regelmäßige Kontroll- und Schulungsmaßnahmen zum Verbraucherschutz sichern in allen Bereichen einen hohen Qualitätsstandard.

Für die Mersino GmbH bildet eine vertrauensvolle Kundenbeziehung die Basis ihrer täglichen Arbeit mit den Kunden sowie für ein Einvernehmen mit den Ordnungsbehörden. Dazu gehört ein zeitgemäßer, transparenter und wirksamer Jugend- und Spielerschutz. So sind die meisten Standorte der Mersino GmbH schon seit vielen Jahren zertifiziert, und demonstrieren somit ein Qualitätsniveau über den rechtlich geforderten Anforderungen. Somit bestätigt die Mersino GmbH, dass sie sich ihrer hohen sozialen Verantwortung bewusst ist.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Hohe Inflationsraten und gestiegene Zinsen bremsten die binnenwirtschaftliche Nachfrage. Auch die schwache weltwirtschaftliche Entwicklung, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft.

Die Verbraucherpreise sind im Jahr 2023 um 6,1% angestiegen. Der Arbeitsmarkt in Deutschland zeigt sich robust. Der aktuelle Fachkräftebedarf ist hoch.

In der Herbstprojektion vom 11. Oktober 2023 erwartete die Bundesregierung eine rückläufige Wirtschaftsleistung für das Jahr 2023. Gleichzeitig wird für 2024 ein Aufschwung von 1,3 Prozent prognostiziert. Diese Einschätzung basiert auf einem Rückgang der Energiepreise, einer sinkenden Inflation, steigenden Löhnen sowie einer stabileren Nachfrage.

Beim Bruttoinlandsprodukt wird nach einem schwachen Jahresabschluss 2023 für 2024 eine deutliche Belebung der wirtschaftlichen Dynamik prognostiziert. Wirtschaftsminister Robert Habeck erwartet durch Investitionen in den Klima- und Transformationsfonds, das Wachstumschancengesetz, den Baugipfel und nicht zuletzt das Fachkräfteeinwanderungsgesetz wichtige Impulse, um zukünftiges Wachstum zu sichern.

In ihrer Pressemitteilung vom November 2023 bezeichnete das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) die aktuelle wirtschaftliche Lage Deutschlands als eine "Schwächephase". Gleichzeitig deuten laut BMWK einige Indikatoren, wie die stagnierende Produktion im Baugewerbe (0,0%), leicht gestiegene Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe (+0,2%), die Stabilisierung der Nachfrage sowie Stimmungsindikatoren wie die ifo Geschäftserwartungen und die ZEW Konjunkturerwartungen im September 2023 darauf hin, dass die anhaltende wirtschaftliche Stagnation nach einer Bodenbildung überwunden werden könnte.

In der Pressemitteilung zur wirtschaftlichen Lage vom Dezember 2023 geht das BMWK aufgrund steigender Reallöhne von einer Stabilisierung des privaten Konsums aus. Auch wenn die jüngsten Auftragseingänge noch keine nachhaltige Trendwende signalisieren, deuten auch hier Stimmungsindikatoren weiterhin auf eine Bodenbildung hin, die auf eine Stabilisierung der Industriekonjunktur hindeutet. Die Inflationsrate erreichte im November mit 3,2 Prozent den niedrigsten Wert seit Juni 2021.

Die schwache Entwicklung am Arbeitsmarkt setzte sich auch im November fort. Frühindikatoren deuten derzeit noch nicht auf eine Trendwende hin. Eine nachhaltige Verbesserung wird erst mit einer wirtschaftlichen Belebung im nächsten Jahr erwartet.

Entwicklung der Branche

Unverändert sah und sieht sich das gewerbliche Spiel in Deutschland mit sehr massiven Restriktionen konfrontiert. Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen haben sich in den vergangenen Jahren immer mehr zu Ungunsten des regulierten Gewinnspielangebotes verschärft, während das illegale Spiel stark ansteigt.

Die im Glücksspielstaatsvertrag geforderte Einführung einer Zugangskontrolle und der Abgleich der Spielerdaten mit der bundesweiten Sperrdatei OASIS bedingt die Preisgabe der persönlichen Daten der Spiel-Gäste. Dem Spielerschutz steht hier das Unbehagen der Kunden in Bezug auf den Datenschutz gegenüber, was zum Verlust von Kunden bei den legal operierenden Anbietern führt und so den Zweck der Regelung verfehlt.

2. Geschäftsverlauf

Das herausfordernde Marktumfeld des Jahres 2023, auch geprägt durch die zunehmende Verbreitung oft illegaler Glücksspielangebote, hat unsere Kundenzahlen und Umsätze in unseren Bestandsfilialen weiterhin belastet. Um diesen Entwicklungen entgegenzuwirken, haben wir sechs zukunftsorientierte Standorte in Niedersachsen übernommen, sowie uns proaktiv von 3 unprofitablen Standorten getrennt. Diese Maßnahmen ermöglichen es uns, unsere Ressourcen zukünftig noch effizienter einzusetzen. Mit dem Fokus auf etwa 30 Standorte im kommenden Jahr sind wir gut aufgestellt, um unser Geschäft nachhaltig und erfolgreicher weiterzuführen und eine zukunftsfähige Unternehmensstruktur zu sichern.

Das reduzierte Branchenangebot an qualitativ hochwertigen und legalen Spielbetrieben hat zu einem leichten, aber dennoch positiven Anstieg der Kundenzahlen in unseren verbleibenden Standorten geführt. Trotz der Anpassungen und Verkleinerungen bei einigen Spielhallen konnten wir unsere Kernkundenbasis stabil halten.

Während in unseren Hessischen sowie auch in unseren Thüringer Standorten der Umsatzwachstum unsere Erwartungen getroffen hat, hat das im Jahr 2022 eingeführte neue Niedersächsische Spielhallengesetz auch in diesem Jahr zu einem kleinen weiteren Rückgang der Kundenzahlen und des Umsatzes in den niedersächsischen Filialen geführt. Ferner sind die Strom- und Energiekosten im Gesamtjahr um 121,33 % zum Vorjahr erhöht. Zusätzlich wurden in einigen Kommunen die Vergnügungssteuern erhöht, was uns in Summe dazu gezwungen hat, 3 Standorte aufgrund wirtschaftlicher Gesichtspunkte zu schließen.

Aus dieser Vielzahl an Gründen hat die Mersino GmbH einen Verlust in Höhe von 912 TEuro verzeichnet.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren zur internen Unternehmenssteuerung liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung, operativem Ergebnis und Liquidität.

3.2. Umsatz

Trotz der massiven staatlichen Regulierungen des gewerblichen Glücksspiels durch die Umsetzung der Landesspielhallengesetze erreichten die Umsatzerlöse den Wert von 12,16 Mio. EUR. Dies entspricht einem Wachstum von 14,72 % gegenüber dem Vorjahr.

3.3. Ertragslage

Nachdem in den Vorjahren infolge der Einschränkungen der Geschäftsaktivitäten durch die Covid-19-Pandemie der Wachstumskurs der Mersino GmbH abrupt unterbrochen wurde, war die Ertragslage im Jahr 2023 durch die in Folge der Ukraine-Krise entstandene inflationsgetriebene Kostensteigerungen geprägt.

Die hauptsächlich vom Umsatz abhängige Vergnügungssteuer erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 entsprechend auf 2.363 TEUR gegenüber 1.964 TEUR im Vorjahr. Sie beträgt damit 19,43 % der gesamten Umsatzerlöse (Vorjahr: 18,53 %).

Die Personalkosten betragen 33,61 % der Umsatzerlöse (Vorjahr: 32,79 %). Das Unternehmen beschäftigt durchschnittlich 115 Arbeitnehmer (im Vorjahr: 121) auf Voll- und Teilzeitbasis.

Das ordentliche Betriebsergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) beträgt -641 TEUR (Vorjahr -148 TEUR).

Das EBITDA dient der Geschäftsführung als Mess- und Steuerungsgröße für den wirtschaftlichen Erfolg und die Profitabilität des Unternehmens.

Nach Berücksichtigung von Steuernachzahlungen für die Vorjahr und der latenten Steuern in Höhe von 71 TEUR ergibt sich für das Jahr 2023 ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 912 TEUR.

Das Ergebnis wurde durch außerordentliche Effekte in der Gesamtheit in der Höhe von 555T€ beeinflusst. Ohne diese einmaligen Sondereffekte ergäbe sich ein (operativer) Verlust in Höhe von 357 T€.

3.4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme reduzierte sich gegenüber dem 31. Dezember 2022 um 1.694 TEUR und betrug zum 31. Dezember 2023 12,91 Mio. EUR. Ursächlich ist insbesondere die Verringerung der liquiden Mittel um 1.528 TEUR auf 6.420 TEUR.

Das Sachanlagevermögen erhöhte sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr von 711 TEUR auf 750 TEUR. Die Investitionen in neue Standorte waren höher als die Abgänge aufgrund von geschlossenen Standorten.

Aufgrund des Jahresfehlbetrages reduzierte sich das Eigenkapital im Berichtszeitraum um 912 TEUR auf 8,53 Mio. EUR. Aufgrund der geringeren Bilanzsumme erhöhte sich dennoch die Eigenkapitalquote auf 66,03 % (Vorjahr: 64,89 %).

3.5. Finanzlage

Investitionen erfolgten insgesamt in Höhe von 503 T€; hiervon war der Kauf eines Spielhallen-Standortes in Langenhagen die größte Einzelinvestition.

Sämtliche Investitionen erfolgten aus dem eigenen Cashflow. Aufgrund der insgesamt komfortablen Liquiditätsausstattung betrachten wir unsere Finanzlage weiterhin als sehr stabil. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen innerhalb der Zahlungsfristen nachzukommen.

III. Prognosebericht

Angesichts des aktuellen wirtschaftlichen Umfelds und der zusätzlichen Herausforderungen durch den Glücksspielstaatsvertrag sowie den Länder-Spielhallengesetze bleiben unsere Prognosen mit Unsicherheiten behaftet.

Durch die konkretisierten zusätzlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen, den damit verbundenen und gestiegenen Anforderungen an den Betrieb von Spielhallen sowie dem weiterhin wachsenden illegalen und Online-Spielfreizeit-Angebot geht die Mersino von einer weiterhin angespannten Wettbewerbssituation, jedoch mit einem im Vorjahresvergleich verbessertem Ergebnis, im Jahre 2024 aus.

Die Bestimmungen des Glücksspielstaatsvertrages sind seit dem 1. Juli 2017 anzuwenden. Sofern Spielhallen zu schließen oder zu verkleinern sind, wird sich dies zwangsläufig negativ auf die Umsatzerlöse und Ertragslage auswirken. Gleichzeitig sollte eine solche Verknappung des Angebotes auf dem Gesamtmarkt insbesondere bei unseren in den letzten Jahren neu eröffneten niedersächsischen Standorten für eine positive Umsatzsteigerung sorgen.

Die aktuelle Gesetzeslage wird auch die Investitionsbereitschaft beeinflussen. Die Geschäftspolitik des Unternehmens bleibt insoweit unverändert jedoch reduzierter, als dass weiterhin in die Übernahme von bestehenden Standorten investiert wird, die den gesetzlichen Bestimmungen entsprechen. So wurden im Januar 2023 ein neuer Standort übernommen, und im Jahr 2024 weiterhin Ausschau auf profitable Standortangebote beibehalten.

Die Mersino GmbH erfüllt für alle Standorte bereits die seit 01.07.2021 eingeführten Kriterien. Sollte die Öffnungsklausel (§29 Abs. 4 des Glückspielstaatsvertrages) in den jeweiligen Ausführungsbestimmungen der jeweiligen Bundesländer angewendet werden, haben wir die besten Voraussetzungen, die meisten unserer traditionellen Standorte mit bis zu 2 (in Niedersachsen) oder bis zu 3 Konzessionen (in Hessen) weiterhin zeitlich längerfristig betreiben zu können.

Unter Berücksichtigung aller Unsicherheiten werden die mittel- und langfristigen Chancen und Perspektiven verhalten positiv eingeschätzt.

Zusammenfassend ist festzuhalten, dass eine existenzielle Bedrohung durch die geschilderten Risiken nicht besteht. Insgesamt sehen wir für die weitere Zukunft die Chancen für die Mersino GmbH überwiegen. Wir gehen mittel- und langfristig trotz möglicher politischen sowie konjunktureller Veränderungen von einer stabilen Freizeitnachfrage aus, an deren zukünftiger Entwicklung wir partizipieren werden und stellen sowohl in personeller sowie betriebswirtschaftlicher Sicht die wesentlichen Weichen für die Zukunft. Wir sind mit unseren hochwertigen Spielhallenstandorten, motivierten und geschulten Mitarbeitern sowie einem modernen Gerätepark bestens auf unsere Kundenwünsche vorbereitet.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die Mersino GmbH ist im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die Geschäftsführung beobachtet laufend die weitere Entwicklung zur Identifikation der Risiken und reagiert bedarfsweise mit angemessenen Maßnahmen. Ziel ist die langfristige Sicherung des Unternehmensbestandes.

Es besteht das Risiko, dass eine Verschlechterung der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen (steigende Arbeitslosigkeit und sinkende Realeinkommen) einen wesentlichen negativen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Mersino GmbH nehmen kann.

Es besteht das Risiko, dass durch weitere Kostensteigerungen im Bereich von Energie, Vergnügungssteuern sowie Personalkosten und Miete, Standorte nicht mehr kostendeckend betrieben werden können.

Ein zentrales Element der Wachstumsstrategie der Mersino GmbH ist die Investition in neue Standorte, die den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechen. Es besteht die Gefahr, dass die Mersino GmbH aufgrund der rechtlichen Rahmenbedingungen solche Expansionen zukünftig nicht oder nur eingeschränkt umsetzen kann.

Möglicherweise wird die Anzahl der Wettbewerber, insbesondere auch der Online-Glücksspiel- und Wettanbieter, weiter zunehmen. Auch besteht das Risiko, dass durch die weitreichenden Einschränkungen des gewerblichen Spiels das illegale Angebot weiterwächst und Kunden in diesen Bereich abwandern.

Von unserem Unternehmen werden weiterhin Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Wir sind daher in der Lage, auf Risiken, die sich durch eine veränderte externe Rahmenbedingung ergeben können, angemessen zu reagieren.

Aufgrund der Gesamtsituation ergeben sich für uns auch wachsenden Chancen und positive Perspektiven. Aufgrund der ausgeführten Risiken werden einzelne regionale Spielhallen-Wettbewerber, welche in den meisten Fällen nur wenige Standorte in Eigenregie betreiben, ihr Spielangebot reduzieren. Die Mersino GmbH kann dieses freigewordene Kundenpotential durch ihr kontinuierlich aktualisiertes Spielangebot kombiniert mit intensiven Kundenservice übernehmen.

Des Weiteren ist eine zukünftige Reduzierung der in der Gastronomie aufgestellten Geldspielgeräte aufgrund eines wachsenden Präventionsfokus zu erwarten. Das Kundenvolumen der staatlich konzessionierten Spielhallen wird hierdurch stärker wachsen.

Ferner kann der bevorstehende Abschlussbericht der vorbereitenden Studie zur Evaluierung der Spielverordnung der legalen Spielhallenbranche mittel- und langfristige weitere Perspektiven für ein steigerndes Spielgerätevolumen ermöglichen.

Die hier getroffenen Aussagen veranschaulichen die derzeitig bekannten Chancen und Risiken, welche auf die Geschäftsentwicklung der Mersino GmbH Einfluss nehmen können. Alle Aussagen basieren auf dem aktuellen Kenntnisstand und sind wegen ihrer Zukunftsbezogenheit mit Unsicherheiten und Unwägbarkeiten behaftet. Vor dem Hintergrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens, sehen wir trotz der schwierigen äußeren Rahmenbedingungen keine Risiken, die unsere Entwicklung beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden. Trotz der nicht immer kontrollierbaren Risiken ist die Mersino GmbH zuversichtlich, zukünftige mittelfristigen Umsatz- und Ergebniserwartungen weiterhin zu erfüllen.

 

Göttingen, den 15. November 2024

MERSINO GmbH

Rolf Klug, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.423.981,02 3.501.839,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 781.230,00 865.680,00
II. Sachanlagen 750.315,00 711.383,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2,00 2,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 750.313,00 711.381,00
III. Finanzanlagen 2.892.436,02 1.924.776,72
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.507.394,43 1.507.394,43
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 360.041,59 392.382,29
3. Sonstige Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen 8.461.103,37 11.011.987,98
I. Vorräte 14.500,00 15.500,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.026.891,30 3.049.268,02
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.617.008,91 2.609.964,17
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.094.718,44 2.073.642,66
2. sonstige Vermögensgegenstände 409.882,39 439.303,85
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 80.462,30 77.722,99
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.419.712,07 7.947.219,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.458,47 32.846,67
Summe Aktiva 12.912.542,86 14.546.674,37

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 8.526.219,20 9.438.789,46
I. Gezeichnetes Kapital 100.500,00 100.500,00
II. Kapitalrücklage 5.024.500,00 5.024.500,00
III. Gewinnvortrag 4.313.789,46 4.989.424,39
IV. Jahresfehlbetrag 912.570,26 675.634,93
B. Rückstellungen 1.114.758,21 1.010.054,04
C. Verbindlichkeiten 3.174.765,45 4.023.230,87
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.562.500,00 2.187.500,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.562.500,00 625.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 1.562.500,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 314.321,02 372.751,45
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 314.321,02 372.751,45
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.297.944,43 1.462.979,42
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.297.944,43 1.462.979,42
D. Passive latente Steuern 96.800,00 74.600,00
Summe Passiva 12.912.542,86 14.546.674,37

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.221.296,17 10.820.842,14
2. Personalaufwand 4.088.118,94 3.476.464,44
a) Löhne und Gehälter 3.426.194,35 2.941.611,96
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 661.924,59 534.852,48
davon für Altersversorgung 813,20 843,00
3. Abschreibungen 305.916,28 302.527,60
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 305.916,28 302.527,60
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.467.259,65 5.539.319,88
5. Erträge aus Beteiligungen 59.369,09 15.463,68
davon aus verbundenen Unternehmen 59.369,09 15.463,68
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 126.455,40 63.922,73
davon aus verbundenen Unternehmen 55.504,21 58.806,55
davon Erträge aus Abzinsung 4.338,49 1.398,26
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 250.000,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 250.000,00
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 19.860,26 52.853,38
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 71.885,08 -14.275,84
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 4.300,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 22.200,00
10. Ergebnis nach Steuern 1.454.080,45 1.293.339,09
11. sonstige Steuern 2.366.650,71 1.968.974,02
12. Jahresfehlbetrag 912.570,26 675.634,93

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die MERSINO GmbH hat ihren Sitz in Göttingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Göttingen unter der Nummer HRB 201454 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen (§§ 266 I, 276, 288 HGB) .

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB).

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewandt.

Die immaterielle Vermögengegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear abgeschrieben.

Der Zeitraum der planmäßigen Abschreibung der entgeltlich erworbenen Konzessionen für den Betrieb von Spielhallen (§ 285 Nr. 13 HGB) richtet sich nach der Restdauer der erteilten glücksspielrechtlichen Erlaubnis nach § 24 des Glücksspielstaatsvertrages.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibungen bilanziert (§§ 253, 255 I HGB). Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 III 5 HGB) waren nicht erforderlich.

Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer (3 bis 23 Jahre) abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Sie werden jährlich auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Außerplanmäßige Abschreibungen (§ 253 III 5,6 HGB) waren danach nicht erforderlich. Die MM Automaten GmbH & Co.KG hat in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 negative Ergebnisse erzielt. Durch interne Maßnahmen sowie den Wegfall von Wettbewerbern wurde per 10/24 eine Umsatzsteigerung von 18% erreicht, do dass ein ausgeglichenes Ergebnis für das Jahr 2024 und positive Ergebnisse für die Jahre 2025 ff. erwartet werden. Eine außerplanmäßige Abschreibung der Beteiligung an der MM Automaten GmbH & Co.KG war aus diesem Grund nicht erforderlich, da es sich nur um eine vorübergehende Wertminderung handelt.

Für die Bewertung der Vorräte wird aufgrund der nachrangigen Bedeutung das Festwertverfahren gem. § 240 Abs. 3 HGB angewandt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Sie sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Einzelwertberichtigungen sind nicht erforderlich.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei der Bewertung werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II HGB).

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

IV.1 Anlagevermögen

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.421.585,08 298.750,00 509.694,75 0,00 1.210.640,33
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.421.585,08 298.750,00 509.694,75 0,00 1.210.640,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.145,83 0,00 0,00 0,00 18.145,83
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.576.808,18 204.386,28 69.452,48 0,00 1.711.741,98
Summe Sachanlagen 1.594.954,01 204.386,28 69.452,48 0,00 1.729.887,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.757.394,43 1.000.000,00 0,00 0,00 2.757.394,43
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 392.382,29 0,00 32.340,70 0,00 360.041,59
3. sonstige Ausleihungen 25.000,00 0,00 0,00 0,00 25.000,00
Summe Finanzanlagen 2.174.776,72 1.000.000,00 32.340,70 0,00 3.142.436,02
Summe Anlagevermögen 5.191.315,81 1.503.136,28 611.487,93 0,00 6.082.964,16
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 555.905,08 141.376,00 267.870,75 0,00 429.410,33
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 555.905,08 141.376,00 267.870,75 0,00 429.410,33
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 18.143,83 0,00 0,00 0,00 18.143,83
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 865.427,18 164.540,28 68.538,48 0,00 961.428,98
Summe Sachanlagen 883.571,01 164.540,28 68.538,48 0,00 979.572,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 250.000,00 0,00 0,00 0,00 250.000,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 250.000,00 0,00 0,00 0,00 250.000,00
Summe Anlagevermögen 1.689.476,09 305.916,28 336.409,23 0,00 1.658.983,14
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 781.230,00 865.680,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 781.230,00 865.680,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 2,00 2,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 750.313,00 711.381,00
Summe Sachanlagen 0,00 750.315,00 711.383,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 2.507.394,43 1.507.394,43
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 360.041,59 392.382,29
3. sonstige Ausleihungen 0,00 25.000,00 25.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.892.436,02 1.924.776,72
Summe Anlagevermögen 0,00 4.423.981,02 3.501.839,72

IV.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.708,55 € (Vj. 4.483,30 €) enthalten.

IV.3 Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch übliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten besichert. Zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen verpfändete Guthaben bei der Stadtsparkasse Rahden in Höhe von EUR 370.000,00 vor.

IV.4 Latente Steuern

Die latenten Steuern entwickeln sich wie folgt (§ 285 Nr. 30 HGB):

01.01.2023 Zugang Verbrauch 31.12.2023
aktive Steuerlatenz 51.100 50.400 101.500
passive Steuerlatenz -125.700 -72.600 -198.300
Saldo -74.600 -22.200 0 -96.800

Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 I 2 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen.

IV.5 Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

Haftungsverhältnisse aus der Bestellung für Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten EUR 370.000,00 gegenüber der Stadtsparkasse Rahden, davon für verbundene Unternehmen EUR 370.000,00 zugleich mit der Verpfändung für eigene Verbindlichkeiten.

Aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten schätzen wir die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der vorgenannten Haftungsverhältnisse als gering ein.

IV.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 6.646 sonstige finanzielle Verpflichtungen bis 2039, davon sind im Folgejahr fällig T€ 2.018.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Mieten unbewegliche Wirtschaftsgüter T€ 4.577
Pachten unbewegliche Wirtschaftsgüter T€ 740
Leasing T€ 136
Mieten und Lizenzen bewegliche Wirtschaftsgüter T€ 1.191

In den Mieten und Pachten für unbewegliche Wirtschaftsgüter (= Spielhallen) sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 2.799 enthalten.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außerordentliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 357 auf Grund von Standortschließungen enthalten.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 185.843,38 enthalten, die insbesondere Rückzahlungen von Coronahilfen für 2021 sowie Nachberechnungen von Nebenkosten für 2022 betreffen.

VI. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 124.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Angestellte 118
Aushilfen 6

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Rolf Klug ausgeübter Beruf: Kaufmann

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 IV HGB in Anspruch genommen.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten des Geschäftsführers vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 128.960,29
Rückzahlungen im Berichtsjahr 39.290,75
Neuvergaben im Berichtsjahr 30.174,88
= neuer Kreditbestand 119.844,42

Die Kredite werden mit 2% über Basiszins (Verrechnungskonto Reisekosten) bzw. 3,75 % verzinst.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis 2023
EUR
Eigenkapital 31.12.2023
EUR
Westamat GmbH, Göttingen 100,00% 116.945,17 187.229,05
MM Automaten GmbH & Co. KG, Northeim 100,00% -449.678,70 353.156,36
Kleeblatt Unterhaltungs- und Spielautomaten GmbH 100,00% 92.872,52 339.847,16

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Göttingen, den 15.11.2024

Rolf Klug

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 09.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die MERSINO GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MERSINO GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MERSINO GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Herford, 6. Dezember 2024

LTS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Kögel, Wirtschaftsprüfer

Dr. Hoischen, Wirtschaftsprüfer

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