convent freelancing GmbH
Same addressComputer consultancy activities
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Anett Laduch since 2/6/2019 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership structure and capital distribution
Official financial statements and annual reports
convent experts GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LageberichtGeschäftstätigkeit und Struktur der Gesellschaft Die convent experts GmbH (kurz: convent) ist mit einer Spezialisierungsstrategie im Bereich der Personaldienstleistungen tätig. Der Schwerpunkt innerhalb der Personaldienstleistungen liegt in der Arbeitnehmerüberlassung gemäß AÜG. Die Personalvermittlung wird mit leicht wachsendem Anteil betrieben. Die Spezialisierung bezieht sich einerseits auf die Arbeitnehmergruppe und deren Qualifikationsausrichtung auf qualifizierte Fachkräfte und Spezialisten aus gewerblich-technischen Berufen der Metall- und Elektrobranche. Anderseits gibt eine Zielmarktspezialisierung auf Industrieservice- und Monate - hier insbesondere Windenergie - sowie Fertigungsunternehmen im Bereich Sondermaschinen- und Anlagenbau. Durch diese Ausrichtung arbeitet convent nicht nur mit lokalen Auftraggebern zusammen, sondern unterhält vom Standort Bremen aus Geschäftsbeziehungen im ganzen Bundesgebiet. convent ist im stetigen Besitz der Gesellschaft des Gründers des Unternehmens. In 2019 lag die Führung der Geschäfte bei dem Minderheitengesellschafter Kaveh Etemadi und der angestellten Geschäftsführerin, Frau Anett Laduch. Im März 2020 ist Herr Etemadi aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Seit dem Monat August 2020 ff. liegen die alleinigen Gesellschafteranteile bei der TSX GmbH, der Gesellschaft des Gründers. Forschung und Entwicklung Als reines Dienstleistungsunternehmen ist convent weder in der Forschung noch in der Entwicklung tätig. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogenen Rahmenbedingungen Seit dem Höchststand von 2017 hat sich der ifo-Geschäftsklimaindex kontinuierlich verschlechtert. Dieses spiegelte sich auch bei convent wieder. Im Jahr 2019 ist der ifo-Geschäftsklimaindex zu Ende Dezember auf einen Wert von nur noch 96,3 Punkten gefallen. Die deutsche Wirtschaft trat 2019 mehr oder weniger auf der Stelle. Ende des Kalenderjahres 2019 zeigten sich erste positive Signale, die eine allmähliche konjunkturelle Belebung der Gesamtwirtschaft wahrscheinlicher machten. Die Produktion in der Industrie ist im Kalenderjahr 2019 tendenziell weiter abwärtsgerichtet, während sich bei den Auftragseingängen eine Stabilisierung andeutet. Die Bauproduktion unterliegt monatlichen Schwankungen, bewegt sich aber auf hohem Niveau. Die Indikatoren für den privaten Konsum sendeten zu Beginn des vierten Quartals 2019 zurückhaltende Signale. Die verfügbaren Einkommen stiegen weiter an. Für das Kalenderjahr 2020 deuten die Umfrageergebnisse und andere Indikatoren auf ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent im ersten Quartal hin. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Februar 2020 auf 96,1 Punkte gestiegen, nach 96,0 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im Januar 2020. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2019 erstmals von mehr als 45 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Nach ersten Berechnungen waren 45,3 Millionen und damit rund 400.000 Personen mehr als 2018 erwerbstätig. Dieser Anstieg von 0,9 % beruht vor allem auf die Zunahme der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Wie schon in den Vorjahren überwogen eine höhere Erwerbsbeteiligung sowie die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland altersbedingte demografische Effekte sowie Abwanderungen aus Deutschland. Gemäß dem Arbeitsmarktbericht von vor Beginn der Auswirkungen der "Corona-Krise" in Deutschland (Februar 2020) der Bundesagentur für Arbeit ist mit 742.000 Zeitarbeitnehmern in Deutschland auch - im Monatsvergleich Februar 2020 zu Februar 2019 - die Zahl der Zeitarbeitnehmer in Deutschland um 10,2 Prozent, d.h. um 79.000 gesunken. Auslöser für diese Entwicklung sind die am 01. April 2017 in Kraft getretenen Regelungen zu Equal Pay und die Höchstüberlassungsdauer, für das Jahr 2019 ergänzend auch die sich allgemein etwas abkühlende Konjunktur. Für 2019 kommen vor allem die schlechte konjunkturelle Lage in Deutschland, die Umstrukturierungen in der Automobilwirtschaft und die stockende Produktion in China auf Grund des "Corona-Virus" hinzu. Die Ausbreitung des Virus weltweit und die Auswirkungen auf die Konjunktur und Arbeitskräftenachfrage sind marktbeherrschend für die Entwicklung in 2020 zu sehen. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens Die Spezialisierung des Unternehmens in den letzten Jahren auf die Windenergiebranche wurde bereits seit 2018 aufgeweicht. Trotzdem bedeutet der hier andauernde rückläufige Trend einen weiteren Umsatzrückgang. Der hohe Fixkostenblock der Betriebskosten wurde drastisch reduziert, fängt jedoch den Umsatzrückgang nicht auf. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Forderungen auf Grund von Kundeninsolvenzen von SSC und Senvion in Höhe von insgesamt € 832.931,82 schwächten das Ergebnis auch in 2019.
Trotz des rückläufigen Ergebnisses konnten wir unseren Finanzmittelbestand gegenüber dem Vorjahr verbessern. Chancen Durch die Konsolidierung der betrieblichen Kostenstruktur steht convent auf einem wesentlich stabileren Fundament als zu Beginn der Krise in der Windindustrie und ist damit auch auf die derzeitigen Folgen der konjunkturellen Auswirkungen der "Corona-Krise" besser eingestellt. Mit dem Aufbau neuer Geschäftsfelder und der weiteren Diversifizierung der Zielkunden werden insbesondere Branchen angesprochen, die weder vom Strukturwandel der Industrien Automotiv und Luftfahrt noch unter den Auswirkungen der "Corona-Krise" stark betroffen sind. Damit wird ein guter Grundstein gelegt, sich neu am Markt positionieren und entfalten zu können, wenn sich in 2021 die Industrie und Wirtschaft wiederbelebt. Mit der Fokussierung auf qualifizierte Fachkräfte hat convent auch weiterhin gute Chancen, von der Wiederbelebung der Nachfrage nach Zeitarbeitspersonal nach der Erholung von der "Corona-Krise" zu profitieren. Der Wert der Zeitarbeit als Flexibilisierungsinstrument wird von Unternehmen bei einem neuen Personalaufbau nach der Krise im Vergleich zur sofortigen Festanstellung sehr hoch geschätzt werden. Risiken Die Zeitarbeitsbranche leidet allgemein sehr stark unter den Folgen der "Corona-Krise". Der weltweite Einbruch der Nachfrage nach Arbeitskräften, die Schließung von Betrieben und die damit verbundenen auftragsbedingten Abmeldungen von Zeitarbeitnehmern haben zu einem nie dagewesenen Einbruch geführt. Wenn sich das produzierende Gewerbe in der Metall- und Elektroindustrie, die Zulieferbetriebe für den Automobilsektor und der Maschinenbau nicht mittelfristig wieder erholen, bleibt der Markt für Zeitarbeit in den Folgejahren weiterhin sehr begrenzt bei einer hohen Wettbewerbsintensität. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren sind in erster Linie die erzielten Deckungsbeiträge und die konsolidierten Kosten. Hier wird ein Verhältnis angestrebt, aus dem neue Überschüsse zur weiteren Stabilisierung der finanziellen Lage beitragen. Gesamtaussage Im abgelaufenen Berichtsjahr hat die Gesellschaft weiterhin unter Umsatzrückgang gelitten, dem mit einer Konsolidierung der Kostenstruktur auf das Jahresergebnis begegnet wurde. Es mussten Abschreibungen auf Forderungen gegenüber einem nunmehr insolventen Kunden aus der Windkraftbranche vorgenommen werden, die durch den Warenkreditversicherer nicht abgedeckt waren. Ausfallrisiken werden wir weiterhin durch die Absicherung im Rahmen von Warenkreditversicherungen als auch durch ein umfassendes Debitorenmanagement begegnen. / Die Liquiditätssteuerung unterliegt einer solide aufgestellten und engmaschig betrachteten sowie einem gleichermaßen kurzfristig gelenkten Maßnahmenplan. Neben den aufgeführten Risiken erkennt die Geschäftsführung keine weiteren Risiken, die auf eine negative Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hindeuten. Insgesamt ist die convent experts GmbH auf Grund der vorgenannten Maßnahmen und Konsolidierung der Standorte gut auf die Herausforderungen vorbereitet. Zweigniederlassungen Es werden keine Zweigniederlassungen unterhalten. Prognosebericht / Voraussichtliche Entwicklung Wir gehen davon aus, dass sich bei einer konjunkturellen Erholung der Industrie und Wirtschaft Unternehmen unsere Leistungen nachfragen werden. Durch die Spezialisierung auf Fachkräfte aus Metall- und Elektroberufen diesem Bereich hat die convent experts GmbH weiterhin sehr gute Chancen, ihre Dienstleistung diversifiziert anzubieten. Auf Grund des großen Netzwerks an Kandidaten dieser Berufsgruppen gehen wir davon aus, dass wir hier in den nächsten Jahren unsere Umsatzerlöse werden ausbauen können. Die Optimierung des finanziellen Analyse- und Steuerungsinstrumente wird stetig vorangetrieben. Für das kommende Jahr gehen wir von einem Ergebnis in Höhe von ./. € 120.801,-- aus. Sofern sich die Corona-Pandemie in 2021 abgeschwächt hat und die Wirtschaft an Dynamik zunimmt gehen wir für das Jahr 2021 von einem positiven Ergebnis aus. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag 2019 haben wir unter dem gesamtwirtschaftlichen Einbruch infolge der "Corona-Krise" einen unerwarteten und nennenswerten Umsatzeinbruch erfahren. Diesem sind wir begegnet, indem wir unseren Kurs der Kostenreduzierung nochmals verschärft haben. Es wurden hierzu natürliche Effekte wie Fluktuation genutzt. Aber auch zusätzlich konkrete Maßnahmen vollzogen, indem aktiv Verträge gekündigt und Kalkulationen nachgeschärft wurden. Damit gelingt es uns, die Einbußen infolge der "Corona-Krise" abzufedern und eine existenzielle Bedrohung abzuwehren. / Im Zuge der "Corona-Krise" seit März 2020 ff. wurde entsprechend den gesetzlichen Vorgaben - neben den möglichen Kündigungen - Kurzarbeitergeld beantragt. "Corona-Sofortkredite" waren nicht erforderlich, da die Liquiditätssituation ausreichend sichergestellt war. Die wesentlichen Partner (Banken, Kreditversicherer, Gesellschafter sowie Steuerberater) wurden regelmäßig über die Lage informiert. Im Rahmen der sog. "November-Hilfe" konnte am 26. November 2020 eine Förderung in Höhe von rd. € 167.000,-- beantragt werden. Es wird mit einer kurzfristigen Auszahlung im Laufe des Monats Dezember 2020 gerechnet. Auf Grund der deutlichen Reduzierung der Personalkosten und Erweiterung des Marktes sehen wir der Zukunft - trotz der angespannten Finanz- und Ertragslage - positiv entgegen und sehen keine Gefährdung für den Fortbestand des Unternehmens.
Bremen, 30. November 2020 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2019Allgemeine Angaben Die convent experts GmbH hat ihren Sitz in 28217 Bremen und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bremen unter HRB 34193. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB in Verbindung mit § 267 Abs. 1 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen des § 288 HGB teilweise in Anspruch. Grundsätze zur Bilanzierung und BewertungDie zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer (3 Jahre) planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer (3 bis 10 Jahre) pro rata temporis linear abgeschrieben. Im Berichtsjahr wurden unter analoger GoB-konformer Anwendung des § 6 Abs. 2 EStG geringwertige bewegliche Anlagegegenstände mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 in voller Höhe als Betriebsausgabe erfasst. Die Beteiligungen des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet. Möglichen Risiken wird durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Die Positionen im Eigenkapital sind mit dem Nennwert angesetzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzenden notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet worden. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zu einzelnen Posten der BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 268 Abs. 2 Satz 3 HGB). Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2019
Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter-Geschäftsführer von € 12.089,52 (Vorjahr € 11.437,56) ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurden 417,59 € zugeführt; die Forderung wird mit 2% p.a. verzinst. Eigenkapital Das Stammkapital von € 30.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Für das Jahr 2019 ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 722.385,28 €. Dieser wird in das nächste Jahr vorgetragen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (€ 355.700,00). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute sind i.H.v. 681.709,03 € besichert durch einen Globalzessionsvertrag hinsichtlich aller gegenwärtigen und zukünftige Forderungsansprüche. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich zudem um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der für das Kalenderjahr 2019 bestehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, betragen für den Bereich der Miet- und Pachtaufwendungen € 134.586,34 (Vorjahr € 185.873,80) und für den Bereich Kfz Mietleasing € 30.587,15 (Vorjahr € 24.874,38) Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen aus Verlusten aus dem Abgang von Anlagevermögen von € 9.393,66. Im Berichtsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen über € 803.231,82 € vorgenommen. Zinsaufwendungen In den Zinsaufwendungen enthalten sind € 17.660,98 € (i.Vj. 22.061,95 €) gegenüber verbundenen Unternehmen. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei der Kaufmann Kaveh Etemadi, Richard-Wagner Strasse 10, 28209 Bremen (Zum 23. April 2020 ist Herr Etemadi als Geschäftsführer ausgeschieden) und die Kauffrau Anett Laduch, Wätjenstraße 10, 28213 Bremen Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 161 davon entfielen 34 Personen auf die interne Verwaltung, während die übrigen Mitarbeiter für Zweck der Arbeitnehmerüberlassung beschäftigt wurden. Nachtragsbericht Hinsichtlich der Ereignisse nach dem Bilanzstichtag verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht. Zudem ist als wesentliches Ereignis nach Beendigung des Geschäftsjahres ein Insolvenzantrag eines größeren Kunden zu berichten. Dies führte im Wesentlichen zu der außerplanmäßigen Abschreibung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Bremen, 30. November 2020 Anett Laduch, Geschäftsfürerin Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die convent experts GmbH PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der convent experts GmbH, Bremen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der convent experts GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts - Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Wir weisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter im Anhang zu den Ereignissen nach dem Bilanzstichtag (Nachtragsbericht) hin sowie auf die damit in Zusammenhang stehenden Angaben im Lagebericht. Unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht ist diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Bremen, den 30. November 2020 WSG
Hanseatische Treuhandgesellschaft mbH
Gerstmayr, Wirtschaftsprüfer Grüneberg, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)Wertentwicklung
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 2.9.2020. |
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