HT Labor + Hospitaltechnik GmbH

Rambacher Straße 2, 91180 Heideck, DEU

Master Data

Registry
Register court Nürnberg HRB 32072
Registered
9/2/2015
Industry
Wholesale of medical and orthopaedic goods, dental and laboratory material and equipmentManufacture of irradiation, electromedical and electrotherapeutic equipmentManufacture of orthopaedic appliances
Purpose
Die Planung, Entwicklung, Konstruktion, Fertigung, Montage, der Vertrieb und der Handel von Produkten zur Innenausstattung von Hospitälern, Krankenhäusern, Pflegeheimen und Versuchseinrichtungen.

Financial Overview

History

No events found for this filter

Management

NameRole
Florian Josef Seitz
since 9/16/2022
Procura
Stefan Eigner
since 10/9/2020
Managing Director
Thomas Fritsch
since 9/2/2015
Managing Director

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
Thomas FritschHT Group GmbH
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€2,500,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

HT Labor + Hospitaltechnik GmbH

Heideck

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH, Heideck

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH hat ihren Sitz in Heideck; sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 32072 eingetragen.

Der Jahresabschluss 2023 der Gesellschaft wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB) und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes in Euro aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der HT Group GmbH, Heideck einbezogen (HRB 31531 beim Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg).

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Jahresabschluss 2023 angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden stetig angewendet.

(1) Aktiva

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig über einen Zeitraum von 2 bis 6 Jahren linear abgeschrieben. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände werden nicht aktiviert.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital werden in die Ermittlung der Anschaffungskosten nicht einbezogen. Abnutzbare Sachanlagen werden über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Die voraussichtlichen Nutzungsdauern der abnutzbaren Sachanlagen betragen wie folgt:

in Jahren
Gebäude 8 - 50
Technische Anlagen und Maschinen 1 - 25
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 - 25

Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800 werden in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach dem gewogenen Durchschnitt. Soweit erforderlich werden Abwertungen auf den niedrigeren Marktpreis vorgenommen.

Die unfertigen Erzeugnisse werden mit den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten, den Sondereinzelkosten der Fertigung sowie den notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten angesetzt. Anschließend erfolgt ein Vergleich anhand der retrograden Bewertung der nach dem Fertigstellungsgrad ermittelten anteiligen Verkaufspreise, die um nicht aktivierungsfähige Verwaltungskosten und Vertriebskosten gekürzt werden (Niederstwertvergleich). Zinsen für Fremdkapital werden in die Ermittlung der Herstellungskosten nicht einbezogen.

Der Ansatz der geleisteten Anzahlungen auf Vorräte erfolgt mit dem hingegebenen Betrag, also zum Nennbetrag (ohne Umsatzsteuer), soweit nicht auf einen niedrigeren beizulegenden Wert abzuschreiben ist.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu Nennwerten angesetzt, wobei erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt werden. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Auf fremde Währung lautende Forderungen werden bei Entstehung mit dem am Tage der Entstehung gültigen Devisenkassamittelkurs bewertet. Am Bilanzstichtag werden auf fremde Währung lautende Forderungen gemäß dem Niederstwertprinzip entweder mit dem Kurs am Tag des Erwerbs oder wenn niedriger, mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag angesetzt.

Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert aktiviert. Die Guthaben bei Kreditinstituten, die auf Fremdwährung lauten, werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern werden auf alle temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Sie werden nicht abgezinst. Die Bewertung von latenten Steuern erfolgt auf der Grundlage der geltenden ertragsteuerlichen Regelungen.

(2) Passiva

Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Soweit erforderlich erfolgt eine Abzinsung.

Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellungen werden Erfahrungswerte aus der Vergangenheit berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten werden bei der Entstehung mit dem am Tage der Entstehung gültigen Devisenkassamittelkurs bewertet. Am Bilanzstichtag werden auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten gemäß dem Höchstwertprinzip zu Anschaffungskosten oder dem höheren Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte werden mit dem Rückzahlungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) offen vom Posten "Vorräte" abgesetzt, soweit den Anzahlungen Vorräte zugeordnet werden können und die Absetzung nicht zu einem Negativbetrag führt.

III. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der im Geschäftsjahr 2023 in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände wird in dem als Anlage beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen kurzfristige Darlehensforderungen von TEUR 4.535 (i.Vj. TEUR 5.432).

Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern ergeben sich aus dem Unterschied zwischen den Handelsbilanz- und den Steuerbilanzwerten.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 2.500; es ist vollständig eingezahlt.

Die anderen Gewinnrücklagen betragen zum Abschlussstichtag TEUR 1.750 (i.Vj. TEUR 1.750).

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 11.105 (i.Vj. TEUR 9.955) sowie der Jahresüberschuss von TEUR 2.091 enthalten. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Ausschüttung von TEUR 200 vorgenommen (i.Vj. TEUR 11.800)

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 6.646 (i.Vj. TEUR 5.640) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen im Zusammenhang mit dem Rechtsstreit der Irak-Projekte in Höhe von TEUR 5.708 (i.Vj. TEUR 4.675), personalbezogene Rückstellungen von TEUR 443 (i.Vj. TEUR 555), Rückstellungen für Projektnachlaufkosten von TEUR 150 (i.Vj. TEUR 150), Rückstellungen für Jahresabschlusskosten von TEUR 55 (i.Vj. TEUR 51) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen/ Nachlaufkosten von TEUR 20 (i.Vj. TEUR 28).

Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten und deren Fristigkeiten ergeben sich aus der nachfolgenden Übersicht:

31.12.2023
davon
RLZ RLZ RLZ
in TEUR Gesamt < 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre
Verbl. aus LuL 1.632 1.632 0 0
Erhaltene Anz. auf Bestellungen 3.381 3.381 0 0
Verbl. ggü. verb. Unternehmen 956 956 0 0
Sonstige Verbl. 408 408 0 0
Gesamt 6.377 6.377 0 0
31.12.2022
davon
RLZ RLZ RLZ
in TEUR Gesamt < 1 Jahr > 1 Jahr davon > 5 Jahre
Verbl. aus LuL 1.619 1.619 0 0
Erhaltene Anz. auf Bestellungen 11.375 11.375 0 0
Verbl. ggü. verb. Unternehmen 476 476 0 0
Sonstige Verbl. 729 729 0 0
Gesamt 14.199 14.199 0 0

Sämtliche Verbindlichkeiten sind am Abschlussstichtag frei von Pfandrechten oder ähnliche Rechten.

Haftungsverhältnisse

Verträge über die Gewährung von Betriebsmittellinien und Kreditrahmen für Avale und Importakkreditive

Zum Bilanzstichtag werden den Gesellschaften der HT Gruppe von verschiedenen Kreditinstituten sowohl Betriebsmittellinien als auch Kreditrahmen für die Inanspruchnahme durch Avale und Akkreditive in ausreichender Höhe gewährt. Die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH ist berechtigt, diese Kreditzusagen bei Bedarf in Anspruch zu nehmen. Im Rahmen der Gruppenfinanzierung haftet die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH gesamtschuldnerisch.

Zum Abschlussstichtag wurden die Betriebsmittellinien von den Gesellschaften der HT Gruppe nicht in Anspruch genommen. Der Avalbestand sämtlicher Gesellschaften der HT Gruppe beträgt zum Abschlussstichtag insgesamt TEUR 20.175. Die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH hat zum Abschlussstichtag die Betriebsmittellinien nicht genutzt und den Kreditrahmen für Avale und Importakkreditive in Höhe von TEUR 10.280 (i.Vj. TEUR 10.261) genutzt.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass alle vertraglichen Verpflichtungen erfüllt werden und insofern kein Risiko einer Inanspruchnahme des bestehenden Kreditrahmens für Avale und Importakkreditive besteht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen ergeben sich für die Jahre 2024 bis 2028 folgende gesamte sonstige finanzielle Verpflichtungen:

in TEUR
2024 934
2025 - 2028 894
Gesamt 1.828

Am Abschlussstichtag bestehen keine wesentlichen Investitionsverpflichtungen.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich nach Produkten und Dienstleistungen wie folgt zusammen:

2023 2022
in TEUR in % in TEUR in %
Hospitaltechnik 20.532 78,3 % 23.624 73,3 %
Labortechnik 4.045 15,4 % 7.035 21,8 %
Service und Wartung 1.478 5,6 % 1.359 4,2 %
Sonstiges 164 0,7 % 220 0,7 %
Gesamt 26.219 100,0 % 32.238 100,0 %

Nach geographischen Märkten ergibt sich die folgende Aufgliederung der Umsatzerlöse:

2023 2022
in TEUR in % in TEUR in %
Deutschland 16.492 62,9 % 18.140 56,3 %
Übriges Europa 8.981 34,3 % 13.825 42,9 %
Asien 746 2,8 % 273 0,8 %
Gesamt 26.219 100,0 % 32.238 100,0 %

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 1.595 (i.Vj. TEUR 1.594).

Materialaufwand

Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 18.434 (i.Vj. TEUR 20.235) beinhaltet Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe in Höhe von TEUR 13.826 (i.Vj. TEUR 14.908) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von TEUR 4.608 (i.Vj. TEUR 5.327).

Personalaufwand

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 29 (i.Vj. TEUR 31) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung von TEUR 1.392 (i.Vj. TEUR 1.429).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von TEUR 1.600 (i.Vj. TEUR 109) enthalten. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen, die im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit mit Irak-Projekten gebildet wurden.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag beinhalten Aufwendungen aus latenten Steuern in Höhe von TEUR 14 (i.Vj. Erträge TEUR 592). Die Überleitung des vom handelsrechtlichen Ergebnis erwarteten Steueraufwands zum ausgewiesenen Steueraufwand (ohne Berücksichtigung latenter Steuern) stellt sich wie folgt dar:

In TEUR 2023 2022
Ergebnis vor Ertragsteuern (Handelsbilanz) 2.315 2.069
Erwarteter Ertragsteueraufwand (Steuersatz. 27 %) 625 559
Überleitung:
Steueranteil für:
ausl. Steuern auf im Inland steuerfreie DBA-Einkünfte -384 13
Periodenfremde tatsächliche Steuern -31 115
Sonstige Steuereffekte 14 32
Ausgewiesener Ertragsteueraufwand 224 719
Effektiver Steuersatz 9,67 % 34,75 %

V. Sonstige Angaben

Zahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt hat die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH die folgenden Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung, Auszubildende und Aushilfen) beschäftigt:

2023 2022
Produktion + Logistik 117 123
Entwicklung + Vertrieb 15 16
Verwaltung 25 24
Gesamt 157 163

Gesellschaftsorgane

Geschäftsführung

Die Führung der Geschäfte der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH oblag den folgenden Personen:

Thomas Fritsch, Freystadt

Geschäftsführer, Techn. Betriebswirt u. Maschinenbautechniker,

Stefan Eigner, Heideck

Geschäftsführer, Techn. Betriebswirt u. Maschinenbautechniker.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers wird im Konzernabschluss der HT Group GmbH veröffentlicht.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 i.H.v. TEUR 2.091 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH ereignet.

 

Heideck, im Juni 2024

Die Geschäftsführung

Thomas Fritsch, Geschäftsführer

Stefan Eigner, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte sowie entgeltlich erworbene EDV-Software 1.263.125,89 39.424,77 0,00 7.974,77 1.294.575,89
1.263.125,89 39.424,77 0,00 7.974,77 1.294.575,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 93.153,01 0,00 0,00 0,00 93.153,01
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.249.152,37 5.238,32 0,00 90.740,17 5.163.650,52
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.994.049,83 404.121,38 0,00 557.853,08 5.840.318,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 285.320,55 0,00 285.320,55
11.336.355,21 694.680,25 0,00 648.593,25 11.382.442,21
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.005.459,33 0,00 0,00 1.047.545,63 957.913,70
2. Sonstige Ausleihungen 1.650,00 0,00 0,00 1.650,00
2.007.109,33 0,00 0,00 1.047.545,63 959.563,70
14.606.590,43 734.105,02 0,00 1.704.113,65 13.636.581,80
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte sowie entgeltlich erworbene EDV-Software 1.187.134,68 43.439,00 1.649,00 1.228.924,68
1.187.134,68 43.439,00 1.649,00 1.228.924,68
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 65.132,97 5.602,00 0,00 70.734,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.027.577,70 81.899,79 89.946,07 5.019.531,42
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.723.803,37 443.825,96 533.046,39 4.634.582,94
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
9.816.514,04 531.327,75 622.992,46 9.724.849,33
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
11.003.648,72 574.766,75 624.641,46 10.953.774,01
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte sowie entgeltlich erworbene EDV-Software 65.651,21 75.991,21
65.651,21 75.991,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 22.418,04 28.020,04
2. Technische Anlagen und Maschinen 144.119,10 221.574,67
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.205.735,19 1.270.246,46
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 285.320,55 0,00
1.657.592,88 1.519.841,17
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 957.913,70 2.005.459,33
2. Sonstige Ausleihungen 1.650,00 1.650,00
959.563,70 2.007.109,33
2.682.807,79 3.602.941,71

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH, Heideck

Aktiva

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 65.651,21 75
65.651,21 75
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 22.418,04 28
2. Technische Anlagen und Maschinen 144.119,10 221
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.205.735,19 1.270
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 285.320,55 0
1.657.592,88 1.519
III. Finanzanlagen.
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 957.913,70 2005
2. Sonstige Ausleihungen 1.650,00 1
959.563,70 2.007
2.682.807,79 3.602
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 4.578.745,25 5.138
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 16.587.582,61 12.567
3. Geleistete Anzahlungen 199.980,20 21
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -12.693.544,59 -8.913
8.672.763,47 8.814
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 893.278,80 840
2. Forderungen gegen Gesellschafter 487.762,64 244
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.827.124,15 4.942
4. Sonstige Vermögensgegenstände 5.704.816,84 6.697
10.912.982,43 12.723
III. Wertpapiere 0,00 0
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 6.858.586,48 10.532
26.444.332,38 32.070
C. Rechnungsabgrenzungsposten 160.211,03 174
D. Aktive latente Steuern 1.332.200,00 1.346.100
30.619.551,20 37.194

Passiva

Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.500.000,00 2.500
II. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 1.750.000,00 1.750
1.750.000,00 1.750
III. Bilanzgewinn 13.195.550,24 11.304
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 151.248,52 1.800
2. Sonstige Rückstellungen 6.645.854,50 5.639
6.797.103,02 7.440
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.381.380,89 11.374
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.631.568,68 1.619
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0,00 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 956.493,53 475
5. Sonstige Verbindlichkeiten 407.454,84 728
davon aus Steuern: 76.578,31 85
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 16.689,62 16
6.376.897,94 14.199
30.619.551,20 37.194

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH, Heideck

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 28. Juni 2024

Märkische Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Hans-Henning Schäfer, Wirtschaftsprüfer

Frank Stuschke, Wirtschaftsprüfer

Feststellungsdatum:

16.07.2024

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH, Heideck

Vorjahr
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 26.218.733,86 32.237
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
4.020.020,45 2.144
3. Sonstige betriebliche Erträge 7.633.839,51 5.455
4. Andere aktivierte Eigenleistungen 133.712,57 26
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 13.826.186,46 14.908
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.607.791,98 5.326
18.433.978,44 20.234
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.400.620,06 7.335
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
- davon für Altersversorgung: € 28.618,94 (Vorjahr: € 30.933,62) 1.763.536,15 1.592
9.164.156,21 8.927
7. a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 574.766,75 863
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 0
574.766,75 863
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.743.999,83 7.861
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 283.609,01 197
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 52.191,14 (Vorjahr: € 55.180,75)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 52.609,29 99
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 8.320,00 (Vorjahr: € 0,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 224.460,98 719
12. Ergebnis nach Steuern 2.095.943,90 1.356
13. Sonstige Steuern 5.036,97 6
14. Jahresüberschuss 2.090.906,93 1.349
15. Gewinnvortrag 11.104.643,31 9.954
16. Bilanzgewinn 13.195.550,24 11.304

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen der Gesellschaft

1.1. Unternehmensstruktur und Standorte

Die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH (im Folgenden auch "HT Labor" oder "die Gesellschaft") hat ihren Sitz in Heideck (Deutschland). Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der HT Group GmbH, Heideck, des Mutterunternehmens des HT Konzerns.

1.2. Geschäftsmodell des Unternehmens

Geschäftsgegenstand der Gesellschaften des HT Konzerns ist die Projektierung, Herstellung und der weltweite Vertrieb von modularen Raumsystemen und Einzelkomponenten in den Geschäftsfeldern Hospital- und Labortechnik.

Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH umfasst die Planung, Entwicklung, Konstruktion, Fertigung und Montage sowie auch Teile des Vertriebs von

modularen Raumelementen für Operationssäle, Waschzonen, für Sterilisations-, Vorbereitungs- und Lagerräumen sowie Raumsysteme für Intensivbereiche,

modularen Raumelementen für Hochsicherheitslabore und GMP-Labore,

modularen Raumelementen für Patientenbäder und Patientenräume.

Die angebotenen Produkte umfassen neben eigengefertigten Modulen (Wandausführungen, Verglasungen, Lüftungskomponenten, Schleusensysteme, Beleuchtungssysteme und Türen) auch zugekaufte Produkte. Die Kunden sind neben den Konzerngesellschaften, HT Health Tec GmbH, HT Nordics AS, HT Health Tec Swiss AG, HT LabTec GmbH und HT System GmbH, externe öffentliche und private Auftraggeber.

1.3. Geschäftsprozesse, Produkte und Dienstleistungen

Die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich zu einem technisch führenden Systemanbieter entwickelt. Als globaler Partner für Healthcare Technology bietet die Gesellschaft innovative Produkte und Lösungen in den Bereichen Hospital- und Labortechnik aus einer Hand.

Aufgrund ihres Spezial-Knowhows und der jahrzehntelangen Erfahrung beherrscht das Unternehmen die besonderen logistischen Anforderungen und kostenoptimierten Arbeits- und Ablaufprozesse und bringt diese speziell beim Bau von Krankenhäusern zum Einsatz. So entstehen Operations- und Intensivbereiche, Bereiche für die Sterilisation, Räume für Patienten und Sanitärräume, sowie Labore, die höchsten Ansprüchen genügen.

Die wesentlichen Geschäftsprozesse sind der Vertrieb, die Planung, die Fertigung, die Installation vor Ort sowie der nachgelagerte Service. Kunden sind in erster Linie Architekten, Planer, Generalunternehmer sowie Kliniken.

Bei der Konzeption und Planung von Lösungen für den Hospital- oder Laborbereich müssen eine Vielzahl an bau- und sicherheitstechnisch relevanten Anforderungen erfasst und berücksichtigt werden. In diesem Bereich verfügt die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH über umfangreiche Expertise und unterstützt die Kunden mit dem Wissen der Fachingenieure aus den verschiedensten Teilbereichen bereits in der Planungsphase. Dazu gehören beispielsweise der Einsatz neuer Technologien zur intelligenten Vernetzung von medizinischen IT-Anwendungen und effiziente Gebäudeauto-mationssysteme. Gemeinsam mit Architekten, Planern, Medizinern, Forschern und Kunden entsteht so ein Gesamtkonzept, das die individuellen Vorstellungen bis ins Detail berücksichtigt.

In der eigenen Fertigung entstehen die modularen Systembauteile, die sich besonders durch ihre Qualität, Innovation und Flexibilität auszeichnen. Sie gewährleisten, dass Upgrades und die Integration neuer Geräte jederzeit möglich sind.

Die Systembauteile werden an die jeweiligen Baustellen weltweit geliefert, wo sie meist unter der Leitung eines erfahrenen Supervisors und oftmals von eigenen Monteuren verbaut werden. Das sorgt für den reibungslosen Ablauf.

Nach Abschluss der Installation vor Ort bleibt das Unternehmen Ansprechpartner für den Kundensupport sowie für die Wartung und den Service.

1.4. Absatzmärkte

In den westlichen Ländern führen der demografische Wandel und eine ständig verbesserte medizinische Versorgung zu einer weiteren Erhöhung der Lebenserwartung. So wird z.B. in Deutschland in ca. 30 Jahren die Gruppe der über 60 Jahre alten Menschen in etwa so groß sein, wie die der 20- bis 60-jährigen. Dies wiederum führt zur Notwendigkeit, das Gesundheitssystem weiter auszubauen, um eine angemessene medizinische Versorgung sicherzustellen. Diese Wachstumsspirale ist ein weltweit stattfindendes Phänomen und wird in den nächsten Jahren, insbesondere im Ausland, zu hohen Wachstumsraten im Medizin- und Gesundheitssegment führen.

Insbesondere in Hochlohnländern werden verstärkt modulare Systeme eingesetzt, um Einsparungen bei den Lohnkosten bei der Montage vor Ort zu realisieren.

Hospitaltechnik

Für den Bereich Hospitaltechnik schätzen wir, dass derzeit weltweit jährlich unverändert ca. 6.000 - 7.000 Operationsraumeinheiten neu gebaut bzw. renoviert werden. Hieraus ergibt sich ein geschätztes weltweites Marktvolumen für medizinische Raumeinheiten, inklusive medizinischer Geräte von ca. € 2,4 Mrd.

Laborbereich

Im Bereich Hochsicherheitslabore steigt der Bedarf an Sicherheitslaboren- und GMP-Laboren in allen Ausbaustufen aufgrund von vermehrten Epidemien und Seuchen weiter rapide an. In Kliniken verschiebt sich die Behandlung der Patienten immer weiter weg vom massiven chirurgischen Eingriff hin zur gezielten medikamentösen Behandlung. Hierfür sind GMP-Labore zur Aufbereitung und Produktion von Medikamenten gesetzlich vorgeschrieben. Verlässliche Angaben bezüglich des weltweiten Marktvolumens sind nicht verfügbar.

1.5. Regionale Absatzmärkte

Der Hauptabsatzmarkt 2023 war Deutschland mit einem Anteil von 62,9 % (Vorjahr 56,3 %) der Umsätze. Die verbleibenden Umsatzerlöse von 37,1 % (Vorjahr 43,7 %) wurden im übrigen Europa und Asien erzielt.

Traditionell können größere Projekte dazu führen, dass sich die Umsatzanteile zwischen den Regionen von Jahr zu Jahr stark verschieben.

1.6. Beschaffungsmärkte

Die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH kauft hauptsächlich Vorprodukte aus Metall und Glas ein. Mit den langjährigen Lieferanten werden jährliche Kontingente vereinbart, um Preisschwankungen abzufedern. Materialengpässe sind bisher nicht aufgetreten jedoch gibt es Preisschwankungen, welche bei den VK-Preisen mit einer Toleranz bis min. +15% berücksichtigt werden.

Da die Materialien nicht auftragsbezogen geliefert werden, können sie flexibel in unterschiedlichen Projekten eingesetzt werden. Die Lieferzeiten sind aufgrund der langen Projektlaufzeiten in der Regel unproblematisch.

1.7. Wettbewerb

Die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH steht in jeder ihrer Produktgruppen im Wettbewerb mit einigen größeren und kleineren mittelständischen Unternehmen. Besonders im OP-Bereich sind die angebotenen Produkte und Leistungen der Wettbewerber vergleichbar, so dass eine noch deutlichere Abgrenzung im Hinblick auf Qualität und Leistungsspektrum zum Wettbewerb stattfinden muss.

Daher ist es das strategische Ziel, den Systemgedanken weiter auszubauen, um sich als Systemanbieter noch eindeutiger vom Wettbewerb abzugrenzen. Denn entscheidend ist die Kombination von hochqualitativen Produkten, Engineering-Dienstleistungen und langjähriger Erfahrung.

Für den zukünftigen Unternehmenserfolg ist es wichtig, dass wir unsere Kernbereiche der Planungsleistung, Projektumsetzung, Produktentwicklung weiterhin stärken und weiter entwickeln.

1.8. Externe Einflussfaktoren

Nur in sehr seltenen Fällen wird das Geschäft durch rechtliche, politische, wirtschaftliche, ökologische oder soziale Rahmenbedingungen beeinflusst.

1.9. Unternehmensinternes Steuerungssystem

Das operative Geschäft wird durch die Geschäftsführung der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH gesteuert. Die Geschäftsführung dieser Gesellschaft besteht aus zwei Personen. Sie stimmt die Unternehmensplanung und -entwicklung mit den Zielen auf Konzernebene ab und arbeitet eng mit einem Team von Führungskräften in den einzelnen Unternehmensbereichen zusammen.

Die Steuerung des Unternehmens dient primär dem Ziel, die Umsetzung der Planung zu kontrollieren und mögliche Abweichungen frühzeitig zu erkennen, um zeitnah entgegen zu wirken. Abgeleitet aus den strategischen Zielen wird einmal jährlich eine Jahresplanung erstellt.

Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über die finanziellen Kennzahlen (KPIs) Umsatz und Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA).

Der Umsatz dient der Messung des wirtschaftlichen Erfolgs am Absatzmarkt. Mit dem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) misst die Geschäftsführung den operativen Erfolg.

Damit ist sichergestellt, dass Entscheidungen das Spannungsfeld zwischen Wachstum, Profitabilität und Liquidität ausreichend berücksichtigen.

Als nicht finanzielle Leistungsindikatoren verwenden wir die Bereiche Mitarbeiter & Ausbildung sowie Kundenzufriedenheit.

Der Erfolg der Gesellschaft basiert ganz maßgeblich auf dem Know-how und dem Engagement unserer Mitarbeiter und der Zufriedenheit unserer Kunden. Um auch weiterhin den Anforderungen der Märkte gerecht zu werden und die Basis für ein nachhaltiges Wachstum zu sichern, ist eine stetige Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter von großer Bedeutung. Zu diesem Zweck bilden wir in hohem Maße aus. Darüber hinaus genießt die Ausbildung in unserem Hause traditionell einen sehr hohen Stellenwert, um den demographischen Herausforderungen zu entsprechen und die für unser Unternehmen spezifischen Kenntnisse zu vermitteln.

1.10. Forschung und Entwicklung

Um die Marktposition der HT Labor weiter nachhaltig auszubauen, investieren wir kontinuierlich in die technische Weiterentwicklung der bestehenden Erzeugnisse und in die Einführung neuer Produkte. Aufgrund dieser fortwährenden Entwicklungen haben wir uns zu einem Anbieter von kompletten Lösungen im Hospital-, Labor- und Sanitärsektor entwickelt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat sich in 2023 geringer als in 2022 erhöht. Nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) lag das globale Wachstum in 2023 bei 3,0 %, während es in 2022 noch 3,5 % betrug. Die Wirtschaft in den Euro-Staaten und in Deutschland wuchs in 2023 nur noch leicht positiv, wobei sich das BIP in Deutschland in 2023 mit -0,3 % sogar negativ entwickelt hat. In Deutschland war die gesamtwirtschaftliche Lage in 2023 unverändert geprägt von den Folgen des Krieges in der Ukraine, den Energiepreiserhöhungen, den Material- und Lieferengpässen sowie dem Fachkräftemangel.

Die Bauaktivitäten im deutschen Gesundheitswesen standen auch in 2023 weiterhin unter Druck. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere der unverändert bestehende Trend zu Klinikzusammenschlüssen, Baukostenexplosionen sowie Zinssteigerungen.

Im Laborbereich besteht insbesondere für Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsschutzes zur Überwachung und Verhütung von Infektionskrankheiten sowie für die Analyse langfristiger gesundheitlicher Trends in der Bevölkerung ein erheblicher Investitionsbedarf. Denn gerade in den letzten Jahren konnten sich Erreger von Infektionskrankheiten weltweit rasant verbreiten. Zudem erfordert die Kontrolle von Infektionskrankheiten einen fortschreitenden Informationsfluss zwischen Ärzten, Krankenhäusern und Laboren, die den Gesundheitsbehörden Daten von meldepflichtigen Infektionen und Seuchenausbrüchen berichten.

Aus den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen resultierte 2023 deshalb insgesamt unverändert ein positives Umfeld für die Geschäftstätigkeit der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH.

2.2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

2.2.1. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens

Das Geschäftsjahr 2023 entwickelte sich insgesamt zufriedenstellend. Bei einer deutlich verringerten Gesamtleistung hat sich der Rohertrag ebenfalls deutlich reduziert. Positiv wirkten sich die erhöhten sonstigen betrieblichen Erträge sowie die leicht verminderten sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus, so dass sich das EBITDA in 2023 im Vergleich zum Vorjahr nur leicht vermindert hat. Das Jahresergebnis betrug 2,1 Mio. € und lag, wie erwartet, über dem Vorjahreswert von ca. 1,3 Mio. €.

Mit guten Bilanzrelationen und ausreichend gefüllten Auftragsbüchern ist das Unternehmen gut aufgestellt für eine positive Geschäftsentwicklung.

2.2.2. Vergleich der Prognose mit der Geschäftsentwicklung 2023

Für das Geschäftsjahr 2023 wurde mit leicht fallenden Umsatzerlösen von bis zu 10 % gerechnet. Diese Erwartung hat sich nicht erfüllt. Vielmehr haben sich die Umsatzerlöse in 2023 im Vergleich zu 2022 um ca. 19 % vermindert.

In Bezug auf das EBITDA wurde für das Geschäftsjahr 2023 mit einem leicht steigenden EBITDA gerechnet. Die Prognose auf das EBITDA wurde nicht erfüllt. Vielmehr hat sich das EBITDA gegenüber dem Vorjahr leicht vermindert.

2.2.3. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 verminderten sich die Umsätze der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH um ca. 19 % auf 26,2 Mio. € (Vorjahr 32,2 Mio. €).

Umsatzverteilung nach Produktgruppen und Dienstleistungen

2023 2022
in TEUR in % in TEUR in %
Hospitaltechnik 20.532 78,3% 23.624 73,3%
Labortechnik 4.045 15,4% 7.035 21,8%
Service u. Wartung 1.478 5,6% 1.359 4,2%
Sonstiges 164 0,7% 220 0,7%
Gesamt 26.219 100,0% 32.238 100,0%

Unverändert wird der größte Anteil der Umsätze im Bereich Hospitaltechnik realisiert, er erhöhte sich im Berichtsjahr von 73,3 % auf 78,3 %. Im Gegenzug verminderte sich der Anteil der Labortechnik von 21,8 % auf 15,4 %. Größere Projekte können stets erheblichen Einfluss auf die Umsatzverteilung haben.

Umsatzverteilung nach Regionen

2023 2022
in TEUR in % in TEUR in %
Deutschland 16.492 62,9% 18.140 56,3%
Übriges Europa 8.981 34,3% 13.825 42,9%
Asien 746 2,8% 273 0,8%
Gesamt 26.219 100,0% 32.238 100,0%

Seit dem Geschäftsjahr 2020 konzentriert sich die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH schwerpunktmäßig auf die Produktion und Installation von Projekten der Schwestergesellschaften, die ihrerseits die Akquisitions- und Vertragsverantwortung im Außenverhältnis haben. Die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH tritt im Außenverhältnis nur noch in einzelnen Ländern oder Projekten auf, was sich zumeist durch lokale Registrierungserfordernisse begründet.

Ergebnisentwicklung

Die Bestandserhöhung der unfertigen Erzeugnisse von 4,0 Mio. € (Vorjahr 2,1 Mio. €) basiert auf der andauernden Bearbeitung von Großprojekten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um 2,1 Mio. € auf 7,6 Mio. € (Vorjahr 5,5 Mio. €). Maßgeblichen Einfluss auf diese Erhöhung hatte die Auflösung von erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen.

Der Materialaufwand verminderte sich um 1,8 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr (Vorjahr 20,2 Mio. €). Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung, den anderen aktivierten Eigenleistungen und des Materialaufwands verringerte sich der Rohertrag um 15,8 % auf 11,9 Mio. € (Vorjahr 14,2 Mio. €). Im Ergebnis hat sich die Rohertragsmarge von 44 % auf 46 % leicht verbessert.

Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft durchschnittlich 157 Mitarbeiter nach 163 Mitarbeiter im Vorjahr beschäftigt. Trotz der verminderten durchschnittlichen Anzahl von Mitarbeitern hat sich der Personalaufwand aufgrund von Gehaltsanpassungen gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Mio. € auf 9,2 Mio. € erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich leicht auf 7,7 Mio. € (Vorjahr 7,9 Mio. €) verringert. Dies ist im Wesentlichen auf verringerte Vertriebs- und Reisekosten und niedrige Forderungsverluste zurückzuführen. Die periodenfremden Aufwendungen haben sich im Gegenzug auf Grund von nachlaufenden projektbedingten Aufwendungen erhöht.

Daraus resultiert ein operatives Ergebnis als EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 2,7 Mio. € (Vorjahr 2,8 Mio. €).

Die planmäßigen Abschreibungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr, sie beliefen sich auf 0,6 Mio. €. Somit verbesserte sich das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) leicht und erreichte 2,1 Mio. € (Vorjahr 2,0 Mio. €).

Die Zinsaufwendungen haben sich um 47 TEUR auf 53 TEUR (Vorjahr 100 TEUR) vermindert. Den Zinsaufwendungen standen Zinserträge in Höhe von 284 TEUR (Vorjahr 198 TEUR) gegenüber. Das Vorsteuerergebnis erreicht deshalb 2,3 Mio. € nach 2,1 Mio. € im Vorjahr.

Das Steuerergebnis hat sich infolge des deutlich verringerten latenten Steueraufwands von 0,7 Mio. € auf 0,2 Mio. € verringert. Das Jahresergebnis betrug 2,1 Mio. € und lag über dem Vorjahreswert von 1,3 Mio. €.

2.2.4. Auftragslage

Die stabile Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 zeichnete sich bereits im Jahresverlauf im Hinblick auf die erhaltenen Auftragseingänge ab. Im Ergebnis sichert der Auftragsbestand zum Jahresende 2023 die Auslastung für das gesamte Geschäftsjahr 2024 ab.

2.2.5. Finanzlage

Kapitalstruktur

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beläuft sich das Eigenkapital der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH auf 17,4 Mio. € (Vorjahr 15,6 Mio. €), die Eigenkapitalquote beträgt 57,0 %. Die Erhöhung um 1,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr resultiert aus der der Tatsache, dass das Jahresergebnis 2022 im Geschäftsjahr 2023 im Wesentlichen thesauriert worden ist.

Die Verbindlichkeiten verringerten sich gegenüber dem Vorjahr von 14,2 Mio. € auf 6,4 Mio. €. Wesentlichen Anteil an diesem Rückgang hatten niedrigere erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen und zurückgegangene sonstige Verbindlichkeiten.

Zum Bilanzstichtag werden der Gesellschaft zusammen mit anderen Konzerngesellschaften von verschiedenen Kreditinstituten sowohl Betriebsmittellinien als auch Kreditrahmen für die Inanspruchnahme durch Avale und Akkreditive in ausreichender Höhe gewährt.

Die gewährten Betriebsmittellinien wurden zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen. Bürgschaften, überwiegend zur Absicherung der Anzahlungen und der Vertragserfüllung, wurden in Höhe von insgesamt 10,3 Mio. € in Anspruch genommen (Vorjahr 10,3 Mio. €).

Die aktuelle Liquiditätsausstattung ist ausreichend, um das operative Geschäft zu finanzieren und bietet hinreichend Spielraum, um auch bei größeren Projekten die Vorleistungen abzudecken.

Auch für die Zukunft ist davon auszugehen, dass die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH in der Lage sein wird, das operative Geschäft und das geplante Wachstum aus den zur Verfügung stehenden Mitteln und dem laufenden Cashflow zu finanzieren.

Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente werden nicht eingesetzt.

Investitionen

Das Anlagevermögen verringerte sich im Geschäftsjahr 2023 auf 2,7 Mio. € (Vorjahr 3,6 Mio. €), da das im Vorjahr an die HT Health Tec GmbH gewährte Darlehen zum Teil zurückgeführt wurde. Bei den Investitionen handelt es sich im Wesentlichen um Erhaltungsinvestitionen in die Werkstatteinrichtung.

Liquidität

Die Kapitalflussrechnung der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH stellt sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt dar:

2023 2022
in TEUR in TEUR
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -3.580 -2.702
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 351 608
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -444 -2.788
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -3.673 -4.882
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 10.532 15.414
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 6.859 10.532

Der Finanzmittelfonds beinhaltet ausschließlich die flüssigen Mittel.

Am Ende des Geschäftsjahres 2023 betrug der Finanzmittelfonds 6,9 Mio. € (Vorjahr 10,5 Mio. €). Die Verminderung des Finanzmittelfonds ist vor allem auf einen negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (-3.580 TEUR), einen positiven Cashflow aus der Investitionstätigkeit (+351 TEUR) sowie einen negativen Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (-444 TEUR) zurückzuführen.

Der negative Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit ergibt sich im Wesentlichen aus der Abnahme der erhaltenen Anzahlungen aus Bestellungen sowie verringerten Rückstellungen. Diese Effekte wurden teilweise kompensiert durch erhöhte Einzahlungen von ausstehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und im Vergleich zum Vorjahr verminderten Steuerzahlungen. Der positive Cashflow aus der Investitionstätigkeit beruht aus der anteiligen Rückzahlung von langfristigen Ausleihungen an die HT Health Tec GmbH. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert aus der gezahlten Dividende an die Muttergesellschaft und aus der Veränderung der Gesellschafterverrechnungskonten.

Die aktuelle Liquiditätsausstattung ist ausreichend, um nicht nur das operative Geschäft zu finanzieren, sondern auch Vorleistungen für größere Projekte zu finanzieren. Wir gehen davon aus, dass die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH auf dieser Basis im Geschäftsjahr 2024 allen Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann.

Zum Bilanzstichtag werden der Gesellschaft von verschiedenen Kreditinstituten sowohl Betriebsmittellinien als auch Kreditrahmen für die Inanspruchnahme durch Avale und Akkreditive gewährt. Betriebsmittellinien wurden zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen. Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine Beschränkungen bei der Verfügbarkeit der gewährten Darlehen.

Die Geschäftsbeziehungen mit den Banken und Darlehensgebern, die in erster Linie auf Konzernebene gesteuert werden, haben sich erneut als stabil erwiesen. Das aktuelle Umfeld bietet jedoch keine Gewähr, dass sie ihrer Rolle als Finanzierungspartner auch zukünftig im gewohnten Umfang gerecht werden wollen oder können.

2.2.6. Vermögenslage

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 verringerte sich die Bilanzsumme auf 30,6 Mio. € (Vorjahr 37,2 Mio. €). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 57,0 % (Vorjahr 41,8 %).

Aktiva

Wesentliche Veränderungen im Bereich der langfristigen Vermögenswerte betrafen das Anlagevermögen, das sich von 3,6 Mio. € auf 2,7 Mio. € aufgrund der anteiligen Tilgung eines Darlehens an die HT Health Tec GmbH verringerte.

Im kurzfristigen Bereich verminderten sich die Vorräte leicht von 8,8 Mio. € auf 8,7 Mio. €.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verminderten um 1,8 Mio. € und betrugen 10,9 Mio. € am Bilanzstichtag (Vorjahr 12,7 Mio. €). Während sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände verringert haben, blieben die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen Gesellschafter fast unverändert.

Die liquiden Mittel verminderten sich auf 6,9 Mio. € (Vorjahr 10,5 Mio. €).

Passiva

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um 1,9 Mio. € auf 17,4 Mio. € (Vorjahr 15,6 Mio. €), da das Jahresergebnis 2022 fast vollständig thesauriert wurde.

Die Rückstellungen haben sich um 0,6 Mio. € von 7,4 Mio. € auf 6,8 Mio. € vermindert. Während sich die Steuerrückstellungen deutlich aufgrund des Verbrauchs der im Vorjahr gebildeten Rückstellungen reduziert haben, sind die sonstigen Rückstellungen im Wesentlichen aufgrund der währungskursbedingten Anpassungen der Rückstellungen für das IRAK-Projekt angestiegen. Die vorhandenen Rückstellungen decken alle anhängigen Verfahren ausreichend ab. Dies betrifft insbesondere ein noch zur Entscheidung ausstehendes Irak-Projekt.

Die Verbindlichkeiten reduzierten sich leicht auf 6,4 Mio. € (Vorjahr 14,2 Mio. €). Dies ist vor allem auf die deutliche Verringerung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sowie verminderten sonstigen Verbindlichkeiten zurückzuführen. Gleichzeitig sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahezu unverändert geblieben und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich erhöht.

2.2.7. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr 2023 von 32,2 Mio. € auf 26,2 Mio. €, also um 18,7 % deutlich vermindert. Dieser Rückgang resultiert aus verminderten Umsätzen in den beiden Bereichen "Hospitaltechnik" und "Labortechnik".

Das operative Ergebnis als EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) hat sich aufgrund der gestiegenen sonstigen betrieblichen Erträge, des leicht erhöhten Rohertrags sowie leicht verminderter sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringert und betrug 2,7 Mio. € (Vorjahr 2,8 Mio. €).

Mit weiterhin soliden Bilanzrelationen, einer ausreichenden Liquiditätsausstattung und einer guten Auftragslage hat das Unternehmen das abgelaufene Geschäftsjahr zufriedenstellend abgeschlossen und ist für eine positive Entwicklung auch im folgenden Jahr gut aufgestellt.

3. Risiko- und Chancenbericht

Die Risiken und Chancen in diesem Berichtsteil sind als Einflüsse oder Ereignisse zu verstehen, die ursächlich dafür sein könnten, dass die Erwartungen der Geschäftsführung an die kurz- und mittelfristige Unternehmensentwicklung verfehlt oder übertroffen werden.

3.1 Risikomanagementsystem

Ziele, Struktur und Prozesse

Die Gesellschaften des HT Konzerns sind im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Um die Auswirkungen von Risiken zu begrenzen, existieren entsprechende Kontrollen, beispielweise durch das Qualitätsmanagement. Bestimmte Risiken können auch eingegrenzt werden, indem fallweise Maximal- oder Minimalwerte angesetzt werden. Und falls wirtschaftlich sinnvoll und möglich, werden Risiken zum Beispiel auf Versicherer und Banken ausgelagert. Die Strukturen und Prozesse des Risikomanagements laufen in der Konzern-Geschäftsführung zusammen, wo Risiken kategorisiert und bewertet werden, sowohl hinsichtlich ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit als auch ihrer möglichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Ausgehend von der Risikoaggregation werden Maßnahmen zur Steuerung der Einzelrisiken definiert. Das Risikomanagement und die Ergebnisse der Risikoanalyse sind regelmäßig Bestandteil der Beratungen in der Geschäftsführung.

3.1.1. Wesentliche Risiken

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Die allgemeine konjunkturelle Entwicklung und die konkrete Investitionsneigung stehen in vielen Sektoren in einem engen Zusammenhang. Für Investitionen im Gesundheits- und Forschungswesen ist dies weniger relevant.

Im Falle einer verhaltenen allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung war in Deutschland wie auch in anderen Industrieländern hier stets eine konstante Nachfrage auf niedrigem Niveau zu verzeichnen. Diese inländische Nachfrage beinhaltet im Wesentlichen Renovierungen und Anbauten an bestehende Krankenhäuser und Forschungsbauten.

Wir begegnen diesem Risiko durch die weitere Fokussierung auf Systemlösungen, die weniger anfällig sind für konjunkturelle Schwankungen und bewerten dieses Risiko daher als "gering".

Spezifische Risiken durch die Corona-Pandemie

Die Risiken der Corona-Pandemie erachten wir als bewältigt. In gleichem Maße haben sich Verzögerungen bei der Materialverfügbarkeit aufgelöst. Sollten in der Zukunft ähnliche Risiken wie in der Corona-Pandemie auftreten, sind wir deutlich besser vorbereitet als bei der Corona-Pandemie 2020 bis 2023 und etwaige Auswirkungen werden weniger dramatisch sein.

Branchenspezifische Risiken

Die Bauindustrie zählt allgemein zu den zyklischeren Industrien. In speziellen Märkten wie dem Gesundheitswesen sind diese Schwankungen weniger ausgeprägt. Während in den Industrieländern der Bedarf überwiegend im Bereich der Modernisierung und Instandhaltung besteht, wird in vielen Schwellenländern noch stark in den Ausbau der vorhandenen Infrastrukturen investiert. Mit unserer regionalen Verteilung der Aktivitäten sehen wir uns hier gut aufgestellt.

Oft werden Projekte im Gesundheits- und Forschungswesen öffentlich ausgeschrieben. Dadurch wird eine große Zahl Wettbewerber zur Abgabe eines Angebots aufgefordert, die letztlich nur zu schlechter Preisqualität der Aufträge führen. Wir bemühen uns daher um den direkten Kontakt zu möglichen Auftraggebern, um bereits in der frühen Planungsphase darauf hinzuwirken, dass entsprechend individuelle Lösungen unter Einsatz unserer technisch ausgereiften Raummodullösungen vorgesehen werden, die einen höheren Qualitätsstandard aufweisen und flexibler eingesetzt werden können als es der Wettbewerb in herkömmlicher Bauweise darstellen kann.

Wir bewerten die branchenspezifischen Risiken daher als "gering".

Risiken im Beschaffungsbereich

Die Beschaffung hat einen großen Stellenwert, hier werden regelmäßig die Weichen für den erfolgreichen Projekt- und letztlich Geschäftsverlauf gestellt. Damit die richtigen Rohstoffe in den benötigten Mengen termingerecht zur Verfügung stehen, arbeiten wir mit bewährten Lieferanten im "Dual Source"-Verfahren. Das Risiko im Einkauf bewerten wir deshalb als "gering".

Kurz- und mittelfristig erwarten wir eine Fortsetzung der bereits eingesetzten Stabilisierung der weltweiten Rohstoffpreise. Aufgrund unserer Konzerngröße und den damit einhergehenden Einkaufsvolumina, des guten Marktüberblickes sowie langjähriger und etablierter Lieferantenbeziehungen, können wir sowohl die Lieferfähigkeit als auch marktgerechte Einkaufspreise sicherstellen. Dies führt in der Regel dazu, dass wir wettbewerbsfähige Preise anbieten und Liefer- und Werkverpflichtungen einhalten können.

Daher bewerten wir auch dieses Risiko als "mittel".

Risiken im Produktionsbereich

Die größten Risiken in der Produktion sind "Qualität" und "Termine". Deshalb wird jährlich in die Produktion investiert, einerseits, um die Kapazität zu erweitern und andererseits, um das Spektrum der vorhandenen Technologien und damit die Fertigungstiefe zu erweitern, beispielsweise die Veredlung von Wandpanelen mit Glasoberflächen. Die Fertigungsverfahren sind über CAD angebunden und weitestgehend automatisiert. Kapazitätsengpässe sind derzeit nicht absehbar.

Wir bewerten diese Risiken daher als "gering".

Risiken im Absatzbereich

Die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH übernimmt die Verantwortung sowohl für Großprojekte als auch für kleinere Aufträge. Besonders bei der Abwicklung von Großprojekten können sich Verzögerungen beim Baubeginn oder im Verlauf des Projektfortschritts ergeben, die sich weitgehend dem Einfluss des Unternehmens entziehen. Entsprechenden Risiken begegnen wir mit der Vereinbarung von Anzahlungen oder Akkreditiven für die auftragsbezogene Fertigung.

Eine weitere Verbreiterung der Kundenbasis und der Produktpalette soll dazu beitragen, Schwankungen in der Auftragslage zu verringern. Durch einen konsequenten Beratungsansatz gelingt es unseren Mitarbeitern zunehmend, den Kunden nicht nur einzelne Produkte oder Produktgruppen anzubieten, sondern gemeinsam mit dem Kunden komplexe Systemlösungen zu entwickeln. Dadurch gelingt es uns auch, das Preisniveau mindestens stabil zu halten.

Auch im Geschäftsjahr 2023 konnten die Projekte im Irak nicht abgeschlossen werden. Trotz Bemühungen unsererseits ist es nicht gelungen, die Kunden für eine Weiterführung der Projekte zu überzeugen. Aktuell ist nicht mit einer Weiterführung und Fertigstellung der Projekte zu rechnen. Im ungünstigsten Fall könnte unsere Gesellschaft bei einer erfolgreichen Vollstreckung der irakischen Gerichtsurteile in Deutschland mit einer Liquiditätsbelastung in mittlerer einstelliger Millionenhöhe belastet werden. Für diesen unwahrscheinlichen Fall hat die Gesellschaft Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.

Das Risiko im Allgemeinen hingegen bewerten wir eher als "gering".

Risiken im Investitions- und Finanzierungsbereich

Im Geschäftsjahr 2024 werden am Standort Heideck weitere kleinere Investitionen vorgenommen, um die Fertigungsabläufe weiter zu verbessern. Die Gesellschaft ist in der Lage, diese Investitionen durch Mittelzuflüsse aus der operativen Geschäftstätigkeit und durch die Aufnahme von Fremdkapital zu finanzieren.

Die Geschäftsbeziehungen mit den Banken und Darlehnsgebern haben sich in den vergangenen Jahren als stabil erwiesen. Das aktuelle Umfeld bietet jedoch keine Gewähr, dass sie ihrer Rolle als Finanzierungspartner auch zukünftig im gewohnten Umfang gerecht werden wollen oder können.

Die im Projektgeschäft üblichen Bürgschaften werden durch Kreditinstitute ausgereicht. Die verfügbaren Kontokorrent- und Aval-Linien reichen aus zur Finanzierung des Projektgeschäftes.

Die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH erwirtschaftet einen geringen Anteil ihrer Umsätze im Ausland. Das Risiko, dass Währungseffekte die Ertragslage wesentlich beeinflussen ist von untergeordneter Bedeutung, da die Liefer- und Werkverträge vornehmlich in EUR geschlossen werden. Sofern Verträge in Fremdwährung abgeschlossen werden müssen, setzt die HT-Gruppe vielmals Kurssicherungsinstrumente in Form von Devisentermingeschäften zur Währungsrisikobegrenzung ein.

Die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH steht im Wettbewerb auch mit internationalen Marktbegleitern, die in anderen Währungsräumen ansässig sind und daraus möglicherweise Vorteile ziehen können. Daher kann es durch Währungsschwankungen zu einer Verschiebung oder dem Ausbleiben von Aufträgen kommen.

Wir bewerten diese Risiken eher als "gering", da der überwiegende Teil der Ein- und Verkäufe auf Euro-Basis fakturiert wird.

Risiken im Personalbereich

Der Fachkräftemangel und der demografische Wandel sind Trends, denen sich auch die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH nicht vollständig entziehen kann. Aus diesem Grund wurde die Attraktivität als Arbeitgeber gezielt gestärkt, beispielsweise für die Gewinnung von technisch qualifizierten Mitarbeitern. Hier erweist sich insbesondere der Kontakt zu den Fach- und Hochschulen in der Region als sehr positiv. Darüber hinaus besteht seit einigen Jahren eine Kooperation mit der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg-Weiden und den Hochschulen Nürnberg.

Erfahrene Mitarbeiter werden außerdem ermutigt, sich im Rahmen diverser Qualifizierungsmaßnahmen fortzubilden, wie z.B. im Rahmen der Ausbildung zum Techniker.

Darüber hinaus besteht das Risiko, dass der ungewollte Verlust von Know-how-Trägern das Unternehmen schwächt. Um dieses Risiko zu minimieren, wurden Maßnahmen ergriffen und Aufgaben und Zuständigkeiten neu verteilt. Dies führte auch dazu, dass die Qualität der Arbeitsergebnisse weiter gesteigert werden konnte.

Um Schwankungen in der Nachfrage auszugleichen, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, das Instrument der Kurzarbeit einzusetzen. So können Teile oder die ganze Belegschaft ihren Arbeitsplatz behalten, während das Unternehmen seine Kostenstrukturen anpasst und flexibel bleibt.

Wir bewerten deshalb auch dieses Risiko als "gering".

Nachhaltigkeitsrisiken

Im Hinblick auf den Umweltschutz könnten sich mittelfristig für die HT Gruppe Risiken aus der Entwicklung der Preise und Kontingenten für Co 2 -Zertifikate und der Grenzwerte für Co 2 -Emissionen ergeben. Diese Risiken könnten die HT Gruppe unmittelbar oder mittelbar betreffen und unter Umständen zu Preissteigerungen im Einkaufsbereich oder zum Ausschluss bei öffentlichen Ausschreibungen führen.

Unmittelbare Auswirkungen könnten sich ergeben, falls die HT Gruppe selbst von Preiserhöhungen für Co 2 -Zertifikate, verringerten Grenzwerten für Co 2 -Emissionen betroffen oder bei der Berechnung von Co 2 -Kontingenten einbezogen wäre. Um dieses Risiko zu minimieren, setzt die HT Gruppe bereits jetzt bei der Herstellung und der Installation ihrer Projekte vornehmlich mechanische Prozesse ein. Der Einsatz von thermischen und/ oder chemischen Prozessen hat eine insgesamt untergeordnete Bedeutung und führt daher nur zu relativ geringen prozessimmanenten Emissionen. Des Weiteren achtet die HT Gruppe seit längerer Zeit auf die Schonung von Ressourcen durch die umweltschonende Optimierung von Produkten (Material, Gewicht, Demontagemöglichkeit, etc.) sowie die deutliche Reduktion von Verpackungsmaterialien. Zudem wurden die firmeneigenen PKWs auf Elektronantrieb umgestellt und die Grünflächen am Standort Heideck im Sinne eines naturnahen Gartens umgestaltet. Weitere Optimierungsmöglichkeiten zur Verbesserung des Co 2 -Fußabdruckes und des Klimaschutzes sind identifiziert und werden in der Zukunft umgesetzt. Aufgrund ihrer Stellung im Markt besteht grundsätzlich die Möglichkeit, mögliche Preissteigerungen weiterzugeben.

Mittelbare Auswirkungen auf die HT Gruppe könnten dadurch entstehen, dass Lieferanten der HT Gruppe von steigenden Preisen für Co 2 -Zertifikate, verminderten Grenzwerten für Co 2 -Emissionen betroffen sind oder bei der Berechnung von Co 2 -Kontigenten einbezogen werden. Da die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten insgesamt als niedrig einzustufen ist, besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die Lieferkette kurzfristig zu optimieren und auf Veränderungen zu reagieren.

Die HT Gruppe ist sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst. Faire Arbeitsbedingungen, die Einhaltung der Arbeitssicherheitsvorschriften, die angemessene Entlohnung sowie vielfältige Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung sind uns sehr wichtig. Die gleichen Anforderungen stellen wir sukzessive auch an Unternehmen in unserer Lieferkette.

Im Bereich Governance verfügt die HT Gruppe über Richtlinien, die von allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern akzeptiert und beachtet werden. Diese Richtlinien beinhalten u.a. Maßnahmen gegen Korruption und Geldwäsche.

Aufgrund der bereits umgesetzten Maßnahmen sowie der künftigen Handlungsfähigkeit bewerten wir diese Risiken als "niedrig".

3.1.2. Zusammengefasste Risikolage

Nach Einschätzung der Geschäftsführung sind die Risiken, denen die Gesellschaft zum Zeitpunkt der Berichterstellung und für die aktuelle Planungsperiode ausgesetzt ist, beherrschbar und der Fortbestand des Unternehmens ist in keiner Weise gefährdet. Trotz der umfassenden Analyse von Risiken kann deren Eintreten aber nicht systematisch ausgeschlossen werden.

3.2. Chancenmanagementsystem

Ebenso wie die Risiken werden die Chancen auf Konzernebene transparent aufbereitet und systematisch in die unternehmerischen Entscheidungen einbezogen. Sie repräsentieren künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer für das Unternehmen positiven Prognose- bzw. Zielabweichung führen können. Ziel des Chancenmanagements ist es, diese Opportunitäten frühzeitig zu erkennen und zu ergreifen.

3.2.1. Chancenkategorien

Der HT Konzern unterscheidet Chancen danach, ob sie in erster Linie zu einer positiven Zielabweichung bei den Umsätzen oder im Ergebnis beitragen können.

3.2.2. Umsatzrelevante Chancen

Der HT Konzern hat seine Vertriebsaktivitäten weiter ausgebaut. Sollten daraus mehrere große Projekte zum Abschluss kommen, könnten sich die Umsatzerwartungen für das Geschäftsjahr 2024 als zu niedrig erweisen.

Darüber hinaus können die Module, die der HT Konzern vorrangig im Krankenhausbereich einsetzt, auch in anderen Bereichen eingesetzt werden. Sollten sich hierfür Optionen ergeben, würde dies ebenfalls zu einem unerwarteten Umsatzzuwachs führen.

Während alle diese Chancen gezielt verfolgt und genutzt werden sollen, kann hier mit einem kurzfristigen Ergebnis nicht unbedingt gerechnet werden.

3.2.3. Ergebnisrelevante Chancen

Ein unerwarteter Umsatzzuwachs würde selbstverständlich auch die Möglichkeit mit sich bringen, dass die Ergebniserwartungen für das Geschäftsjahr 2024 übertroffen werden könnten.

Darüber hinaus haben wir durch die Investitionen in die Kapazitäten und die Fertigungstechnologie die Voraussetzungen geschaffen, um zukünftig effizienter zu fertigen und erwarten dadurch auch einen positiven Ergebniseffekt. Sollten sich die Optimierungsmaßnahmen besser entwickeln als angenommen, könnte dies auch einen zusätzlichen positiven Effekt für das Ergebnis haben.

Während wir alle diese Ergebnischancen mit Nachdruck verfolgen, sehen wir realistisch nur geringe Perspektiven, dass sie bereits im Geschäftsjahr 2024 eintreten werden.

3.2.4. Zusammengefasste Chancenlage

Die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH ist gut positioniert, um mit ihren Systemlösungen in dem Markt für Healthcare-Infrastruktur die Chancen für die Unternehmensgruppe systematisch zu nutzen. Während wir einerseits gezielt daran arbeiten, uns diese Chancen zu erschließen, ist es andererseits eher unwahrscheinlich, dass wir hier kurzfristig unerwartete Fortschritte erzielen.

4. Prognosebericht

4.1. Erwartete Entwicklung der gesamt- und branchenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Nach Auffassung des IFW wird die Weltwirtschaft in 2024 mit einem moderatem Tempo wachsen, wobei die Dynamik in den einzelnen Regionen recht unterschiedlich ist. Während die Konjunktur in den Vereinigten Staaten bis zuletzt kräftig war, befindet sich die Wirtschaft im Euroraum in einer Phase der Stagnation. In den wichtigsten Volkswirtschaften wird die Arbeitslosigkeit zwar leicht zu nehmen, bleibt aber auf historisch niedrigem Niveau. Die Inflation ist gegenüber dem Höchststand Ende 2022 deutlich zurückgegangen, zuletzt allerdings nur noch wenig gesunken. Weitere Risiken für die Weltkonjunktur resultieren vor allem aus geopolitischen Konflikten und den Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit den US-Präsidentschaftswahlen. Im Ergebnis erwartet das IFW für die Weltwirtschaft für 2024 ein Wachstum von 2,8 % und für 2025 ein Wachstum von 3,1 %.

Nach Ansicht des IFW wird die deutsche Wirtschaft in 2024 lediglich um 0,1 % wachsen. Wesentliche Einflussfaktoren sind die weiterhin bestehenden negativen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine sowie eine rückläufige Investitionstätigkeit, insbesondere im Baubereich. Demgegenüber erwartet das IFW leicht steigende Exporte sowie eine allmählich einsetzende Belebung des privaten Konsums aufgrund einer leicht rückläufigen Inflationsrate sowie einer robusten Arbeitslosenquote.

Dessen ungeachtet sind die Trends intakt, die das Geschäftsmodell der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH prägen. Der demografische Wandel und eine ständig verbesserte medizinische Versorgung führen in den westlichen Ländern zu einer weiteren Erhöhung der Lebenserwartung. Dies wiederum führt zur Notwendigkeit, das Gesundheitssystem weiter auszubauen, um eine angemessene medizinische Versorgung sicherzustellen. Dabei werden insbesondere in Hochlohnländern verstärkt modulare Systeme eingesetzt, um Einsparungen bei den Lohnkosten für die Montage vor Ort zu realisieren.

In Deutschland bewegt sich das allgemeine Gesundheitswesen auf einem gleichbleibenden Niveau. Eine Ausnahme hiervon bilden aber die Operationsräume, die speziell auf neuartige High-Tech-Medizin ausgerichtet sind. Ansonsten sind nahezu keine neuen großen Großprojekte in Planung bzw. im Bau. Jedoch finden an einer Vielzahl von Klinikstandorten umfangreiche Sanierungen bzw. Erweiterungsmaßnahmen statt, welche geradezu prädestiniert sind für den Einsatz von modularen Raumsystemen. Ebenso auf Basis eines modularen Raumsystems hat die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH eine Lösung zur Isolation von infektiösen Patienten entwickelt, z.B. Patienten, die mit dem Corona-Virus infiziert sind.

4.2. Erwartete Geschäftsentwicklung der HT Labor + Hospitaltechnik GmbH

Insgesamt ist mit einem weiteren Wachstum in dem für uns relevanten Markt zu rechnen, auch wenn die gesamtwirtschaftliche Entwicklung unter dem Einfluss des Kriegs Russlands gegen die Ukraine steht und die medizinische Versorgung der Weltbevölkerung sicher nicht mit dem Bevölkerungszuwachs Schritt halten wird.

Für den Hospitalbereich ist zumindest mittelfristig mit einem weiteren Wachstum zu rechnen, wenngleich im Geschäftsjahr 2024 unter dem anhaltenden Einfluss des Kriegs Russlands gegen die Ukraine, der Inflation sowie dem Fachkräftemangel nur mit einem leichten Umsatzzuwachs zu rechnen ist. Der zukünftige Erfolg liegt in einer erhöhten Projekttiefe mit zusätzlichen Bereichen, wie Intensivstation, Sterilisation, Hospitallabor, Funktionsmöbel, Türsysteme, Lüftungssysteme und IT-Lösungen.

Im Laborbereich werden zukünftig vermehrt auch Projekte weltweit, und nicht nur im deutschen Markt, durchgeführt. Die Anzahl von Laboren der Sicherheitsstufe-S4 ist aber begrenzt, das größere Volumen liegt klar bei den Laboren der Sicherheitsstufen S2-, S3- und GMP. Analog zum Operationsbereich bringt auch in dieser Sparte eine höhere Projekttiefe mit zusätzlichen Zonen wie Sterilisation, Hygieneflure, Funktionsmöbel, Türsysteme, Lüftungs- und Filtersysteme und Regelungstechnik den Erfolg.

4.3. Erwartete Entwicklung der finanziellen Leistungsindikatoren

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 sieht für die finanziellen Leistungsindikatoren die folgenden Ziele vor:

Prognose 2024
Umsatz leicht steigend
EBITDA leicht steigend

Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine geht die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH für das Geschäftsjahr 2024 von leicht steigenden Umsatzerlösen von bis zu 8 % aus. In Bezug auf das EBITDA erwarten wir ein leicht steigendes, positives EBITDA.

Die Planung sowie alle nachfolgenden Ausführungen basieren auf dem Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Berichterstellung. Wir weisen darauf hin, dass die angegebenen Plandaten auf Annahmen und Schätzungen beruhen. Die künftigen tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse können von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen.

Aktuell richtet die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH den Fokus auf die Sicherstellung und den Ausbau der vorhandenen Konzernliquidität, um die strategischen und operativen Ziele des Konzerns weiter nachhaltig abzusichern.

Kontinuierlich werden dennoch weitere Maßnahmen zur Optimierung der Fertigungsabläufe, der Weiterentwicklung unserer Vertriebsbemühungen sowie die Ausweitung des Leistungsangebotes durchgeführt.

4.4. Gesamtaussage zur Prognose

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 trägt den aktuellen weltweiten herausfordernden wirtschaftlichen Entwicklungen Rechnung. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die HT Labor + Hospitaltechnik GmbH mit leicht steigenden Umsatzerlösen. Mit weiteren Maßnahmen zur Effizienzsteigerung gehen wir davon aus, dass sich die Profitabilität im Geschäftsjahr 2024 auch leicht steigern wird.

Das Unternehmen ist gut positioniert, um sich nach der Rückkehr zu einem normalen Geschäftsverlauf weiter erfolgreich zu entwickeln.

 

Heideck, im Juni 2024

Die Geschäftsführung

Thomas Fritsch, Geschäftsführer

Stefan Eigner, Geschäftsführer

News & Media Coverage

Insolvency Notices

Current insolvency proceedings

Check if there are any insolvency proceedings for this company

Commercial Register Documents

Shareholder List
Current Print (Aktueller Abdruck)
Chronological Print (Chronologischer Abdruck)

Organizations at this Address

4 nearby organizations

List of companies and organizations located at or near this business address. Data includes company names, addresses, registration details, and industry classifications.
The information on this page is sourced from public sources, official registries, or provided by third-party providers. Fusionbase does not guarantee the accuracy, completeness, or timeliness of the data. If you have any questions or suggestions, feel free to contact us via the contact form.