Logistics service activities
MSG Krandienst GmbH
Robert-Koch-Straße 9, 77694 Kehl, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Björn Christian Jatz since 8/24/2017 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Shareholders
Company ownership and partner structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
MSG Krandienst GmbHKehlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des UnternehmensDie Tätigkeit unseres Unternehmens erstreckt sich auf den Betrieb einer Autokranvermietung und alle artverwandten und damit verbundenen Geschäfte. Seit mehr als 25 Jahren stehen die Marke "MSG Krandienst", unser Unternehmen und unsere Mitarbeiter für die Durchführung technisch anspruchsvoller Krandienstleistungen, sichere Schwerlasttransporte und effektive Projektlogistik, die wir mit dem Knowhow erfahrener und hoch motivierter Mitarbeiter unter Nutzung modernster Technik sowohl im Maschinen- und Fuhrpark als auch im administrativen Bereich erbringen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenIm Berichtsjahr 2023 nahm die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 0,3 % ab, die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war und ist geprägt von den Auswirkungen der geopolitischen Zeitenwende, der Notwendigkeit zu Dekarbonisierung und der Demografie. Die weltwirtschaftliche Schwäche in Folge hoher Inflation, steigende Zinsen durch restriktive Geldpolitik der Notenbanken sowie weiterhin krisenhaft erhöhte Energiepreise belasten die Märkte, aber auch der über Jahre aufgebaute Umfang an Bürokratie und Regelungen sowie der sich weiter verschärfende Fachkräftemangel sind Gründe für den Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland. Nach den Daten des Statistischen Bundesamtes erreichte der Umsatz im Bauhauptgewerbe insgesamt in allen Betrieben 2023 ca. 162,6 Mrd. €, nach 160,4 Mrd. € im Jahr 2022. Der Umsatz erhöhte sich damit nominal um 1,3 %, verlor aber real um 5,3 %. Die Preissteigerung für Bauleistungen im Bauhauptgewerbe lag 2023 bei 7 %. Dabei verlief die Umsatzentwicklung nach Größenklassen der Unternehmen und Bausparten sehr unterschiedlich. Während der Hochbau mit einem nominalen Umsatzrückgang um 2,2 % schloss, stiegen die Umsätze im Tiefbau um 7,5 %. Insbesondere die Nachfrageschwäche im Wohnungsbau kostete den Hochbau Kraft. Den Tiefbau stützten Projekte der Energie- und Mobilitätswende. Den deutlichsten realen Rückgang verzeichnete der Wohnungsbau, wo vor allem die stark gestiegenen Bau- und Finanzierungskosten wie erwartet ihre Spuren hinterlassen haben. So wurden 2023 mit einer Fertigstellung von 271.000 Wohneinheiten (WE) und einem Umsatzrückgang von real 11,9 % die Ziele bereits deutlich verfehlt und für das kommende Jahr verschlechtern sich die Zahlen deutlich. In Anbetracht des bereits manifestierten Orderlochs rechnet der ZDB für 2024 noch mit ca. 235.000 fertiggestellten Wohneinheiten, nach geschätzten ca. 271.000 in 2023. Den Umsatz im Wohnungsbau prognostiziert der ZDB für 2024 mit 49,2 Mrd. €, was einem nominalen Rückstand von 15 % und real von ca. 13 % entspricht. Im Wirtschaftsbau verlief die Entwicklung 2023 deutlich zweigeteilt. Während den Hochbau die hohe Zinslast verbunden mit der schwachen Konjunkturentwicklung in den Industriebereichen traf und die Investitionsneigung für Bauten deutlich um nominal etwa 10 % zurückging, gaben dem Wirtschaftstiefbau Projekte, nicht zuletzt Großprojekte, der Energie- und Mobilitätswende deutlich Auftrieb. Im Stromtrassenausbau sind im vergangenen Jahr große Lose auf den Markt gekommen und auch der Ausbau des schienengebundenen Verkehrs bei der Deutschen Bahn und im regionalen Personenverkehr erreicht jetzt den Baumarkt. Der Auftragsbestand im Wirtschaftsbau liegt insgesamt zum Ende 2023 mit ca. 5 % (nominal) unter dem Vorjahresniveau. Auch im öffentlichen Bau zeigte sich im Jahresverlauf 2023 ein ambivalentes Bild. Im Hochbau gab es seit dem Sommer einen erkennbaren Zuwachs der Auftragsbestände, die zum Ende Jahres 2023 um nominal 1,2 Mrd. € höher ausfallen als vor Jahresfrist (+23,5 %). In den anteilig umsatzstarken Tiefbausparten fielen die Impulse insgesamt schwächer aus. Der Umsatz im öffentlichen Bau erreichte 2023 insgesamt ca. 44,6 Mrd. €, ein nominaler Zuwachs um 6 %, real ein Rückgang um ca. 1 %. Stützend wirkte dabei die Entwicklung im öffentlichen Hochbau. Dieser legte nominal um ca. 13 % auf 9,4 Mrd. € zu. Dies entsprach auch einem realen Zuwachs um ca. 6 %. Im öffentlichen Tiefbau wurden 35,2 Mrd. € umgesetzt, nominal ein Zuwachs um ca. 4 %, real ein Rückgang um ca. 3 %. Die Umsatzprognose des ZDB für 2024 geht davon aus, dass die Investitionslinien für die Infrastruktur im Bereich Straße und Wasserstraße wie in der Haushaltsplanung 2024 bisher veranschlagt bei ca. 10 Mrd. liegen. Dies entspricht einem nominalen Zuwachs um gut 3 %. Insgesamt hat das Baugewerbe, das für unser Unternehmen bedeutsamste Segment der deutschen Wirtschaft, im Berichtsjahr 2023 ein weiteres schwieriges Jahr hinter sich gebracht und die Aussichten, insbesondere im Wohnungsbau, stehen für eine nochmals deutlich geringere Auslastung der Kapazitäten und einen zu erwartenden weiteren Umsatzrückgang. (Quellen: zdb.de / bmwi.de / bauindustrie.de / ifo.de / destatis.de) 2. GeschäftsverlaufDer Geschäftsverlauf übertraf im Geschäftsjahr 2023 erneut die durch die insgesamt schwache Konjunktur und die deutlich rückläufige Geschäftsentwicklung in der Bauwirtschaft zunächst gedämpften Erwartungen. Durch frühzeitige Bemühungen um Aufträge bei Großprojekten der Energie- und Mobilitätswende konnte in diesen Bereichen Nachfrage nach Kran- und Transportleistungen, insbesondere für den Einsatz von Großgeräten, generiert werden, die für eine sehr gute Auslastung unserer Kapazitäten sorgte und Umsatzrückgänge in anderen Geschäftsfeldern im Jahresverlauf weitgehend ausgleichen konnten. Die Umsätze unserer Tochtergesellschaft MSG LEVAGE Sàrl entwickelten sich ebenfalls sehr positiv und trugen somit ebenfalls zu einem insgesamt sehr guten Ergebnis bei. Die reduzierte Weitergabe von Aufträgen an Nachunternehmer hat die Auslastung der eigenen Kapazitäten optimiert und insgesamt abermals zu einer hohen Gesamtleistung beigetragen. Die Verkaufserlöse für gebrauchte Maschinen im Rahmen geplanter Anlagenverkäufe konnten weitgehend wie geplant erzielt werden. Sie wurden genutzt, um den Fahrzeugpark weiter zu erneuern und Investitionen in den Fuhrpark zu tätigen, obwohl die Hersteller deutliche Preiserhöhungen durchsetzen konnten. Die so generierten Erträge aus Anlagenverkäufen machen einen erheblichen Anteil am Jahresergebnis aus. Auf die Aussagen zur Ertragslage sei in diesem Zusammenhang verwiesen. Erneut gelang es unserer Gesellschaft, sich trotz des starken Wettbewerbs sowohl regional als auch überregional in allen wichtigen Marktsegmenten zu behaupten bzw. zu verbessern und insbesondere durch das erfolgreiche Engagement bei Großprojekten ein den Umständen entsprechend sehr gutes Ergebnis zu erzielen. Dennoch wird das Erwirtschaften operativer Gewinne vor dem Hintergrund der aktuellen Preissteigerungen, insbesondere für Fahrzeuge, den gestiegenen Personalaufwendungen, den Schwierigkeiten bei der Besetzung von Ausbildungsstellen und dem weiter verschärften Mangel an Fachkräften zunehmend schwieriger. Intensive vertriebliche Aktivität, die Gewinnung neuer Kunden sowie das Beachten individueller Bedürfnisse unserer langjährigen Bestandskunden und die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres Dienstleistungsangebotes dienen neben der ständigen Modernisierung unseres Fuhrparks durch Investitionen in neue Fahrzeuge der weiteren Festigung unserer Marktposition, sowohl in unserer Stammregion Baden, als auch im Nachbarland Frankreich, wo wir uns trotz des starken Konkurrenzdrucks auch weiterhin behaupten konnten. 3. Darstellung der Lage der GesellschaftVermögenslageDie Vermögensstruktur weist einen Anteil des langfristig gebundenen Vermögens in Höhe von 69,2 % (Vorjahr 67,1 %) an der Bilanzsumme und einen Anteil des kurzfristigen Vermögens in Höhe von 30,6 % (Vorjahr 32,7 %). Das langfristig gebundene Vermögen besteht im Wesentlichen aus den Sachanlagen und verringerte sich absolut um T € 571 auf T € 23.094. Das kurzfristige Vermögen beträgt T € 10.227 und beinhaltet im Wesentlichen die Kundenforderungen (T € 1.708) und die liquiden Mittel (T € 7.520). Die Kapitalstruktur weist einen Anteil des Eigenkapitals in Höhe von 78,7 % aus (Vorjahr 67,4 %). Der ergebnisbedingten Erhöhung um T € 4.000 stand eine Verringerung durch die Gewinnausschüttung für das Vorjahr in Höhe von T € 1.500 gegenüber. Die im Jahr 2022 erworbenen eigenen Anteile wurden im Berichtsjahr eingezogen. Das Anlagevermögen ist zu 113,7 % (Vorjahr 100,4 %) durch Eigenkapital gedeckt. ErtragslageDas Rohergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr um T € 2.664 auf T € 23.364 gesteigert werden. Die Personalkosten erhöhten sich sowohl durch einen höheren Mitarbeiterbestand als auch durch Lohn- und Gehaltsanpassungen um T € 1.039 auf T € 8.216. Die planmäßigen Abschreibungen erhöhten sich investitionsbedingt um T € 1.644 auf T € 7.032. Der sonstige Aufwand erhöhte sich um T € 476 auf T € 2.624, im Wesentlichen bedingt durch höhere Kosten für den Fuhrpark (+ T € 55), Werbe- und Reisekosten (+ T € 154) sowie Mieten für überbrückungsweise angemietete Kranfahrzeuge und Lastkraftwagen (+ T € 179). Der Jahresüberschuss verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um T € 490 auf T € 4.000. Die Gewinne aus der Veräußerung von Gegenständen des Sachanlagevermögens betrugen T € 2.770 und machten auch im Berichtsjahr einen bedeutenden Anteil am Jahresergebnis aus. InvestitionstätigkeitIm Geschäftsjahr 2023 betrugen die Investitionen in das Sachanlagevermögen insgesamt T € 7.210. Sie entfallen im Wesentlichen mit T € 5.206 auf die Modernisierung und Erweiterung der Kranfahrzeugflotte und mit T € 1.585 auf Lastkraftwagen und Tieflader. Finanz- und LiquiditätslageInvestitionen wurden durch Veräußerungserlöse, Bankkredite und darüber hinaus aus dem Cashflow finanziert. Bankverbindlichkeiten wurden planmäßig getilgt. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich um T € 51 auf T € 7.520. Die Finanz- und Liquiditätslage der Gesellschaft ist geordnet. PersonalbereichIm Jahresdurchschnitt wurden 124 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 115). Nach wie vor ist die Gewinnung neuer Mitarbeiter eine große Herausforderung. Es gestaltet sich weiterhin äußerst schwierig, sowohl im gewerblichen wie im administrativen Bereich geeignete Fachkräfte oder interessierte Auszubildende in dem Umfang zu finden, wie die Investitionen in neue Geräte und Technologien sie erforderlich machen. 4. Finanzielle LeistungsindikatorenDer vereinfachte Cash-Flow des Berichtsjahres (Jahresüberschuss + Abschreibungen) beträgt T € 11.032 und liegt somit um T € 1.154 über dem Vorjahr. Insgesamt kann unsere wirtschaftliche Lage als stabil und solide bezeichnet werden. Neben den finanziellen Leistungsindikatoren werden auch die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung herangezogen. III. PrognoseberichtAuch im laufenden Geschäftsjahr 2024 wollen wir trotz des zu erwartenden Rückganges insbesondere im Wohnungs- und Wirtschaftsbau die stetige und nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft fortsetzen. Dem weiterhin bestehenden Wettbewerbsdruck und dem teilweise schwierigen Preisgefüge im Markt versuchen wir mit dem bewährten Konzept größter Kundennähe, einem weiter verbesserten Dienstleistungsangebot, neuester Technik und hoher technischer Fachkompetenz zu begegnen und konsequent alle Marktchancen, auch im angrenzenden europäischen Ausland, zu nutzen. Die Investitionstätigkeit wird deshalb auch zukünftig auf hohem Niveau gehalten werden. Unsere Erwartungen bezüglich der zu erzielenden Umsätze und Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2024 hängen erneut stark von der weiteren Entwicklung der politischen sowie der gesamtwirtschaftlichen Situation ab. Zum aktuellen Zeitpunkt sehen wir nach einem erfolgreich verlaufenen 1. Quartal 2024 und mit Blick auf den aktuell hohen Auftragsbestand im Projektgeschäft trotz weiter bestehender Unsicherheit über die zukünftige politische Entwicklung und dem derzeit in unserer Region nicht zu deckenden Bedarf an Gewerbeflächen mit gedämpft optimistischen Erwartungen in die Zukunft. Wir gehen deshalb von einem leicht rückläufigen Ergebnis bei ebenfalls leicht rückläufigen Umsatzerlösen für das Geschäftsjahr 2024 aus. IV. Chancen- und Risikobericht1. RisikoberichtWir rechnen für das vor uns liegende Geschäftsjahr mit einer erneuten Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation in Deutschland. Aufgrund des Krieges in der Ukraine und angesichts der Unsicherheiten hinsichtlich der weiteren Entwicklungen der geopolitischen Rahmenbedingungen hat beispielsweise der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie seine Konjunkturprognose für 2024 weiter nach unten korrigiert. Die Branche erwartet nunmehr für das laufende Jahr bei den realen baugewerblichen Umsätzen im Bauhauptgewerbe erneut einen Rückgang um 5 % bis 6 %. Infolge von Umsatzrückgängen, unsicherer Zinsentwicklung und andauernden Problemen wie Fachkräftemangel und zu hohem bürokratischem Aufwand rechnen auch wir mit einer weiter anhaltenden Zurückhaltung bei Investitionen im Wirtschaftsbau. Die Investitionsneigung bei Kommunen sinkt wegen erheblicher Rückgänge bei den Gewerbesteuereinnahmen. Die Kombination aus hohen Baupreisen und weiterhin erhöhten Finanzierungszinsen können zu einem Nachfragerückgang nach unseren Dienstleistungen führen. Die negativen Auswirkungen auf die Preisentwicklung am Gebrauchtmaschinenmarkt sind spürbar; die Nachfrage nach gebrauchten Maschinen sowie deren Verkaufspreise bewegen sich auf einem schwächeren Niveau als in den Vorjahren. Nach wie vor haben wir trotz der guten wirtschaftlichen Lage unseres Unternehmens erhebliche Schwierigkeiten und Defizite bei der Besetzung von Arbeits- und Ausbildungsstellen für qualifiziertes Fachpersonal. Personelle Engpässe behindern die zukünftige Entwicklung unseres Unternehmens und erschweren die qualitativ hochwertige und fachgerechte Ausführung von Aufträgen. Unseren Bedarf an Gewerbeflächen für die weitere Entwicklung unseres Unternehmens konnten wir bisher noch nicht decken; auch hier bestehen weiterhin Engpässe, die eine weitere Entwicklung behindern. Der Risikoüberwachung kommt vor diesem Hintergrund höchste Bedeutung zu. In kurzen Abständen werden neben dem laufenden Abgleich aussagekräftiger Kennzahlen mit den aktualisierten Planzahlen auch Erkenntnisse aus dem vertrieblichen Außendienst herangezogen, die ständig in das betriebliche Risikomanagement unserer Gesellschaft mit einfließen. Im Geschäftsverlauf mithin eventuell entstehende Risiken können so frühzeitig erkannt, analysiert und durch geeignete Maßnahmen abgesichert werden. 2. ChancenberichtWir streben weiterhin ein moderates und nachhaltiges Wachstum an, verbunden mit einer stabilen Ertragsentwicklung. Die in Deutschland und im europäischen Ausland laufenden und zu erwartenden Infrastrukturprojekte sowie der politisch gewünschte weitere Ausbau der Windkraft sowie von Stromtrassen für aus regenerativen Quellen erzeugte Energie bieten unserer Gesellschaft grundsätzlich auch für die weitere Zukunft Chancen, die wir trotz des außergewöhnlich schwierigen wirtschaftlichen und politischen Umfelds konsequent zu nutzen beabsichtigen. Der mit modernsten Geräten ausgerüstete und durch weitere Neuzugänge nochmals aufgewertete Fuhrpark sowie die starke Eigenkapitalbasis unserer Gesellschaft bieten uns dabei beste Voraussetzungen, um auf die Erfordernisse des Marktes reagieren und uns auch in einem schwierigen Umfeld erfolgreich behaupten zu können. 3. GesamtaussageUnsere Gesellschaft ist für die Bewältigung der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Gesamtsituation gut gerüstet. Durch intensiven Kontakt zu allen am Markt Beteiligten - Kunden, Lieferanten und Organisationen (BSK) - gut informiert und durch die weiter gefestigte finanzielle Stabilität sowie den engen Kontakt zu unseren Finanzierungspartnern und Lieferanten besteht auch weiterhin eine belastbare Basis für eine weiterhin positive Unternehmensentwicklung. Wettbewerbsrisiken begegnen wir durch möglichst große Nähe und Pflege der Kontakte zu unseren Kunden mittels intensiver Vertriebstätigkeit. Technische Kompetenz, Erfahrung und Zuverlässigkeit sowie unser Angebot an qualitativ hochwertigen und hoch spezialisierten Dienstleistungen zu marktgerechten Konditionen sichern uns eine starke Position gegenüber unseren Wettbewerbern. Derzeit sind die mittel- und langfristigen Auswirkungen der anhaltenden gesamtwirtschaftlichen Krisensituation auf die deutsche Wirtschaft und unser Unternehmen noch immer schwer abzuschätzen. Die erwartete konjunkturelle Erholung bleibt aus, die wirtschaftliche Lage verschlechtert sich sowohl im Hinblick auf die kurzfristige Konjunkturentwicklung als auch die mittelfristigen Aussichten für Wachstum und Wohlstand. Eine Kombination aus schwachem Wachstum, hohen Finanzierungskosten sowie wirtschaftsdämpfenden Auswirkungen des Klimawandels stellt ein Umfeld mit Chancen und Risiken dar, in dem derzeit allerdings keine Risiken erkennbar sind, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Darlehensverbindlichkeiten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Minimierung von Forderungsausfällen wird durch den Einsatz eines effizienten Debitorenmanagements mit Mahnwesen betrieben. Die hierfür verantwortlichen Mitarbeiter werden regelmäßig geschult und weitergebildet, die genutzten technischen Hilfsmittel regelmäßig auf Verbesserungsmöglichkeiten hin überprüft und entsprechend modernisiert. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft mittels ausreichender Bankbestände.
Kehl, den 17. Mai 2024 Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der MSG Krandienst GmbH mit Sitz in Kehl (Amtsgericht Freiburg i. Br., HRB 371297) wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2023 gemäß § 267 Abs. 2 HGB die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamkostenverfahren gegliedert, unter Anwendung der durch das BilRUG geänderten Vorschriften des Handelsgesetzbuches. II. Allgemeine Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Vorbemerkung Der Jahresabschluss wird nach gegenüber den Vorjahren unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände wurde in Anlehnung an die steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt. Die Abschreibungen wurden bei Gebäuden linear, entsprechend den Grundsätzen des § 7 (4) EStG vorgenommen. Beim beweglichen Anlagevermögen wurden die Abschreibungen überwiegend zunächst degressiv (Abschreibungssatz 25 %) vorgenommen, um dem technischen Fortschritt und der teilweise starken Beanspruchung der Vermögensgegenstände Rechnung zu tragen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte, sobald dies zu höheren Jahresabschreibungen führte. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 ( geringwertige Wirtschaftsgüter) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen. Bei den Finanzanlagen wurden die Genossenschaftsanteile und die Beteiligungen an verbundenen Unternehmen mit den Anschaffungskosten angesetzt. Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. Angaben zur Bilanz Aktivposten Anlagevermögen Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Einzelnen wie folgt entwickelt:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Zusammensetzung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände soll in nachstehender Übersicht dargestellt werden:
Passivposten Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen resultieren im Wesentlichen aus Personalverpflichtungen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden in nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:
Die Bankverbindlichkeiten mit einem Gesamtbetrag in Höhe von EUR 4.697.638,92 sind durch Sicherungsübereignungen und Grundschulden besichert. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Periodenfremde Erträge Im Posten sonstige betriebliche Erträge sind Gewinne aus der Veräußerung von Gegenständen des Sachanlagevermögens in Höhe von T € 2.770 enthalten. V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB wird verzichtet (§ 286 Abs. 4 HGB). Geschäftsführung Zum Geschäftsführer ist bestellt: Björn Jatz (Speditionskaufmann) Anteilsbesitz MSG LEVAGE Sàrl, F-67100 Strasbourg
Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Nach dem 31. Dezember 2023 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ereignet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung die nachstehende Ergebnisverwendung vor:
Kehl, den 17. Mai 2024 Die Geschäftsführung gez. Björn Jatz sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MSG Krandienst GmbH, Kehl Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MSG Krandienst GmbH, Kehl, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MSG Krandienst GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 11. Juni 2024 Badenia
Revision Treuhand GmbH
Dr. Helmut Streicher, Wirtschaftsprüfer Mario Schwandt, Wirtschaftsprüfer |
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