Master Data

Registry
Register court Münster HRB 10025
Registered
6/16/2005
Industry
Wholesale of fish and fish productsWholesale of flour and cereals productsWholesale of meat and meat products
Purpose
Gegenstand des Unternehmens ist der Imund Export und der Handel mit Lebensmitteln aller Art.

Financial Overview

History

No events found for this filter

Management

NameRole
Mario Awad
since 2/26/2013
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (2)

NameOwnership
Linex Poultry GmbHSelf-held cycle
89.49%
10.51%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€50,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Linex Handelsgesellschaft mbH

Münster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Lage der Gesellschaft

1.1. Darstellung unserer Tätigkeit

Die Linex Handelsgesellschaft mbH (nachfolgend: Linex Handel) ist ein im nationalen und internationalen Lebensmittelhandel tätiges Unternehmen mit dem Fokus auf Be- und Verarbeitung und Handel mit Geflügelrohwaren, frisch als auch gefroren. Das Produktportfolio wurde in 2013 durch unsere Geflügelzerlegung in Lemgo erweitert und stetig ausgebaut. Durch die überwiegende Zerlegung in Eigenregie können wir unseren hohen Qualitätsstandards gerecht werden. Neben den Mitarbeitern im Handel beschäftigen wir rund 53 (Vorjahr 50) Mitarbeiter, die in unserem Geflügelzerlegebetrieb eingesetzt werden.

Unser Netzwerk von Vertriebs- und Geschäftspartnern bildet die Basis für unseren europaweiten Handel. Der Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in der Zerlegung von frisch geschlachteten Puten und Hähnchen. Der Bereich Im- und Export von Tiefkühlrohgeflügel und Frischgeflügel stellt ein gesundes und von der Ertragskraft eigenständiges Standbein dar. Die Produktpalette wird ständig quantitativ und qualitativ erweitert, um den Erfordernissen bestehender und sich ändernder Kundenwünsche angemessen gerecht zu werden und neue Kunden zu gewinnen.

Der Vertrieb findet über die Hauptniederlassung Münster, die Produktion und Lagerung über die Betriebsstätte Lemgo statt.

1.2. Geschäftsverlauf

Die Linex Handel ist als Unternehmen der Ernährungsindustrie in einer Branche tätig, die rd. 6.000 Betriebe aufweist und der viertgrößte Industriezweig in Deutschland ist. Die Branche ist zu rund 90 Prozent durch kleinere und mittlere Betriebe geprägt. Es handelt sich grundsätzlich um einen konjunkturell robusten Wirtschaftszweig, dessen Wachstum in 2023 hauptsächlich durch das Exportgeschäft erzielt wird. Dennoch blieben die Rahmenbedingungen auch im Jahr 2023 für die Ernährungsindustrie herausfordernd. Konjunkturelle Schwäche, geopolitische Konflikte, zunehmender Protektionismus, sowie ein anhaltend hohes Preisniveau stellten die Lebensmittelhersteller vor anhaltende Probleme. Ebenso belasten sich verschlechternde Standortfaktoren zunehmend die deutsche Ernährungsindustrie. (vgl. Jahresbericht Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie 2023-24).

Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, konnten wir die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr 2022 steigern. Die Steigerungen ergaben sich im Inlandsgeschäft, während die Umsätze im Ausland rückläufig waren. Allerdings ist die Steigerung entgegen unserer Erwartung mit 2,6 Prozent etwas niedriger ausgefallen als ursprünglich prognostiziert. Auch bei dem Rohertrag konnte gegenüber 2022 eine Wende erzielt werden, die Preissteigerungen im Einkauf nahmen ab und konnten besser kompensiert werden. Der Rohertrag stieg gegenüber dem Vorjahr um 20.3 Prozent.

Das Ergebnis vor Ergebnisabführung 2023 in Höhe von T€ 172,4 liegt leicht oberhalb unserer ursprünglichen Erwartungen. Ursächlich für das Mehrergebnis waren aber im Wesentlichen Erträge aus der nachträglichen Weiterberechnung von Kosten an eine nahestehende Unternehmung sowie letztmalig erhaltene Coronahilfen.

Vermögenslage

Unsere Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 337,0 auf T€ 6.513,6 erhöht.

Innerhalb des Sachanlagevermögens fanden keine nennenswerten Veränderungen statt. Investitionen wurden i. H. v. T€ 68,3 getätigt, diesen standen Abschreibungen i. H. v. T€ 82,1 gegenüber. Buchwertabgänge waren keine zu verzeichnen. Das Anlagevermögen beinhaltet lediglich 4,3 Prozent (Vorjahr 4,8 Prozent) der Bilanzsumme.

Das kurzfristig gebundene Vermögen (Umlaufvermögen + Rechnungsabgrenzungsposten ohne liquide Mittel) unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 632,0 auf T€ 6.110,3 erhöht, die liquiden Mittel minderten sich um T€ 281,2 auf T€ 121,6. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. T€ 1.505,2 bestehen i.H.v. T€ 816,2 gegenüber der Linex Poultry GmbH aufgrund einer übernommenen Verpflichtung (Patronatserklärung), sowie i.H.v. T€ 688,9 aus einem Verrechnungskonto. Die Erhöhung des Vorratsbestandes um T€ 1.666,8 ist auf attraktive Einkaufskonditionen gerade unmittelbar vor dem Jahresende zurückzuführen. Für den rückgeführten Bestand aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 1.131,4 auf T€ 1.291,0 ist unser straff organisiertes Forderungsmanagement verantwortlich.

Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um rd. T€ 303,5 erhöht, wobei der Anstieg sich aufgrund einer Darlehensgewährung einer nahestehenden Unternehmung ergab (+ T€ 1.200 gegenüber dem Vorjahr, ausgewiesen innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten). Gegenläufig wirkten sich der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber verbundenen Unternehmen aus. Bankverbindlichkeiten bestehen nach wie vor nicht. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir im Verhältnis stabil.

Finanzlage

Die Eigenkapitalausstattung ist aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages konstant, bei erhöhter Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote von 30,7 Prozent auf 29,2 Prozent vermindert.

Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen, hierauf richtet sich unser Hauptaugenmerk. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist unter Inanspruchnahme von Skonto zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Absicherung der Forderungen erfolgt grundsätzlich durch eine Kreditausfallversicherung. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Finanzverwaltung von T€ 52,8, die sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 70,6 vermindert haben und kurz- und mittelfristige Verbindlichkeiten von T€ 1.800,0 gegenüber einer nahestehenden Unternehmung (ausgewiesen unter den sonstigen Verbindlichkeiten).

Die Liquiditätsausstattung der Gesellschaft war im abgelaufenen Jahr zu jeder Zeit sichergestellt.

Ertragslage

Die Umsätze - die sich aus Dienstleistungen und Handel zusammensetzen - sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozent gestiegen. Sie lagen damit unterhalb der Branche der Ernährungsindustrie, bei der ein Umsatzwachstum von nominal 6,5 Prozent zu verzeichnen war. Einer Steigerung der Umsätze im Inland standen rückläufige Umsätze im Ausland gegenüber.

Das Rohergebnis stieg durch einen niedrigeren Materialaufwand und trotz niedrigerer sonstiger betrieblicher Erträge um T€ 342,9 auf T€ 4.905,0. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Corona-Überbrückungshilfen von T€ 203,0 für die Vorjahre sowie Nachberechnungen von Kosten i. H. v. T€ 339,6.

Die Personalaufwendungen im Geschäftsjahr betragen T€ 1.723,7 (Vj. T€ 1.601,3). Dies entspricht einer Erhöhung von 7,6 Prozent bzw. T€ 122,4. Unsere Beschäftigungslage im Geschäftsjahr 2023 ist als gut zu bezeichnen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verblieben im Vergleich zum Vorjahr fast unverändert bei nunmehr T€ 2.865,7. Größte Position sind die Kosten der Warenabgabe, die fast analog zu der Erhöhung der Umsatzerlöse gestiegen sind. Dies gilt auch für die Raumkosten, während die Reparaturen und Instandhaltungen rückläufig waren.

Ohne die außerordentlichen bzw. aperiodischen Erträge hätte sich ein Verlust von T€ 387,2 ergeben, im Vorjahr hätte sich aber ein Verlust von T€ 759,0 ergeben.

Das Ergebnis vor Gewinnabführung erhöhte sich im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 172,4 (Vorjahresergebnis T€ 23,7). Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wurde das Ergebnis an die Gesellschafterin abgeführt.

Trotz der erheblichen Reduzierung des operativen Verlustes in 2023 gegenüber dem Vorjahr ist die Geschäftsführung mit dem Jahresverlauf und dem erzielten Ergebnis vor Gewinnabführung von T€ 172,4 nicht zufrieden.

2. Künftige Entwicklung und Hinweise auf Chancen und Risiken

Die Entwicklung der Nahrungsmittelbranche (Geflügel) ist abhängig von mehreren Faktoren. Auf der Einkaufsseite ist dies der Preis für Rohware, Transport und Lagerung. Für die Zukunft rechnen wir weiter mit gemäßigten inflationsbedingten Kostensteigerungen.

Wir haben auch in 2024 verstärkt den Fokus auf neue Bezugsquellen für Geflügelrohware gerichtet und werden diese Strategien fortführen, um unsere Abhängigkeit von Lieferanten durch Streuung weiter zur vermindern. Um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken, ist der durchschnittliche Lagerbestand reduziert worden, um Preisausschlägen und dessen Weitergabe besser begegnen und Kundenwünschen schneller durch Produktanpassung entsprechen zu können.

Bestehende Kunden können somit weiterhin Geflügelfleisch von uns sowohl als Direktimporteur als auch als Hersteller zu konkurrenzfähigen Preisen erwerben. Wir sind optimistisch und haben im Kalenderjahr 2024 weiter neue Kundenkreise mit unserem Produktportfolio erschlossen. So konnten wir die Erlöse insgesamt um 6,3 Prozent steigern, dies vor allem im Inland. Erfreulich ist auch die absolute und prozentuale Erhöhung des Rohertrages, sodass wir auch operativ wieder positive Zahlen schreiben. Das Ergebnis 2024 wird folglich sehr deutlich über dem des Vorjahresniveaus ausfallen.

Wie bei anderen vergleichbaren Unternehmen bestehen die üblichen branchenbezogenen Risiken. Als Unternehmen der Lebensmittelbranche ergeben sich höchste Ansprüche an die Qualität unserer Produkte, die unter Beachtung der Hygienemaßnahmen zerlegt und kundenspezifisch verarbeitet werden. Hierzu beschäftigen wir Fachkräfte für die Qualitätsüberwachung. LINEX kooperiert mit Partnern, die nationale und internationale Standards wie z. B. HACCP, QS Qualität und Sicherheit, International Food Standard (IFS), Initiative Tierwohl, VLOG, Halal sowie Bio einhalten und über eine entsprechende Zertifizierung verfügen. Wir selbst sind für die Einhaltung der Anforderungen des QS-Systems und nach IFS zertifiziert.

Dem auch in unserer Branche zunehmenden Fachkräftemangel begegnen wir, indem wir insbesondere in der Verwaltung des Unternehmens auf langjährig tätige, erfahrene Mitarbeiter zurückgreifen können. Zudem bauen wir unser global tätiges Personal aus.

Die weiteren Entwicklungen in unserem Marktsegment für 2025 lassen sich nur schwer prognostizieren. Bei Betrachtung der aktuellen Geschäftszahlen, dem Auftragsbestand und der positiven Entwicklung in 2024 gehen wir in 2025 bei weiter steigendem Umsatz von einem nochmals verbesserten Ergebnis gegenüber dem Vorjahresniveau aus.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 281.745,00 295.487,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 80.663,00 65.375,00
II. Sachanlagen 201.082,00 230.112,00
1. technische Anlagen und Maschinen 109.754,00 126.898,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.328,00 103.214,00
B. Umlaufvermögen 6.217.225,29 5.861.937,31
I. Vorräte 2.942.995,60 1.276.156,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.152.640,88 4.182.958,58
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.505.210,56 816.271,36
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.647.430,32 3.366.687,22
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 121.588,81 402.822,59
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.675,05 19.182,72
Summe Aktiva 6.513.645,34 6.176.607,03

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.899.216,56 1.899.216,56
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 1.849.216,56 1.849.216,56
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 576.643,55 543.148,53
C. Verbindlichkeiten 4.037.785,23 3.734.241,94
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 196.143,39 503.197,62
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.841.641,84 3.231.044,32
Summe Passiva 6.513.645,34 6.176.607,03

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.904.916,90 4.561.990,47
2. Personalaufwand 1.723.698,32 1.601.291,27
a) Löhne und Gehälter 1.393.553,63 1.269.125,18
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 330.144,69 332.166,09
davon für Altersversorgung 15.990,00 36.514,00
3. Abschreibungen 82.047,89 78.666,58
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 82.047,89 78.666,58
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.865.749,34 2.843.911,08
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.743,13 43,99
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 40.103,27 12.772,71
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 22.132,66
8. Ergebnis nach Steuern 173.928,55 25.392,82
9. sonstige Steuern 1.489,98 1.688,00
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 172.438,57 23.704,82
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Absatz 2 HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 276 und 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Es besteht seit dem 1. Januar 2019 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag (§ 301 ff. AktG) mit der Linex Poultry GmbH mit Sitz in Oberhaching.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Linex Handelsgesellschaft mbH
Firmensitz laut Registergericht: Münster
Registergericht: Münster
Register-Nr.: HRB 10025

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht in die Ermittlung der Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden ebenfalls zu den Anschaffungskosten bewertet. Wertberichtigungen wurden im erforderlichen Umfang unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips vorgenommen.

Liquide Mittel sind mit den Nennbeträgen bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Aufwendungen des Folgejahres gebildet.

Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und mit den danach erforderlichen Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethode im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 113.672,81 46.835,98 0,00 160.508,79
Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 372.972,88 1.049,00 0,00 374.021,88
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 246.219,86 20.420,91 0,00 266.640,77
619.192,74 21.469,91 0,00 640.662,65
732.865,55 68.305,89 0,00 801.171,44
Entwicklung kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023
Abschreibungen
Abgänge
Stand 31.12.2023
immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 48.297,81 31.547,98 0,00 79.845,79
Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 246.074,88 18.193,00 0,00 264.267,88
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 143.005,86 32.306,91 0,00 175.312,77
389.080,74 50.499,91 0,00 439.580,65
437.378,55 82.047,89 0,00 519.426,44
Restbuchwert
31.12.2023
31.12.2022
immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 80.663,00 65.375,00
Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 109.754,00 126.898,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.328,00 103.214,00
201.082,00 230.112,00
281.745,00 295.487,00

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Am Bilanzstichtag bestanden Forderungen gegenüber dem Organträger Linex Poultry GmbH i.H.v. € 1.505.210,56 (VJ € 816.271,36) ausgewiesen unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Verbindlichkeiten gegenüber dem Organträger Linex Poultry GmbH bestanden i.H.v. € 196.143,39 (VJ: € 503.197,62).

Angaben zu den sonstigen Verbindlichkeiten

Es bestehen kurzfristige Darlehensverbindlichkeiten i.H.v. T€ 100 und mittelfristige Darlehensverbindlichkeiten i.H.v. T€ 1.700, die als sonstige Verbindlichkeiten erfasst sind.

Die Finanzverwaltung hat für die Veranlagungsjahre 2017 und 2018 Zinsen durch entsprechende Bescheide geltend gemacht. Dieser Betrag wurde ausgesetzt und ist i.H.v. T€ 52,8 innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten erfasst.

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt € 13.590,00.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen i. H. v. € 569.253,00 (Vorjahr: € 543.587,00) gebildet. Die Rückstellungsbildung erfolgte auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens. Hierbei wurde die Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) auf der Basis des von der Deutschen Bundesbank ermittelten Zinssatzes in Höhe von 1,82 Prozent angewendet. Als Rechnungsgrundlagen dienten die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck-Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH. Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt, die erwartete Steigerung der laufenden Leistungen erfolgte mit 1,0 Prozent p. a.

Eine Saldierung mit den für die Erfüllung gebildeten Vermögensgegenständen (€ 229.799,00) wurde vorgenommen. Der ermittelte Unterschiedsbetrag im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB beträgt € 13.590,00.

Weiterhin wurden Rückstellungen für Lebensarbeitszeitkonten i. H. v. € 258.840,91 (Vorjahr € 258.319,65) gebildet. Diese wurden mit an die Berechtigten abgetretenen Ansprüchen i.H.v. € 255.202,00 (Vorjahr € 255.202,00) saldiert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie beinhalten u.a. mit T€ 38,7 (Vorjahr T€ 24,0) Kosten aus Gewährleistungen, T€ 34,1 (Vorjahr T€ 23,1) Tantiemeansprüche, T€ 19,1 (Vorjahr T€ 45,1) Arbeitszeitkonten, sowie T€ 26,5 (Vorjahr T€ 23,4) Urlaubsansprüche. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten Restlaufzeit
gesamt
bis ein Jahr
größer ein, kleiner fünf Jahre
größer fünf Jahre
aus Lieferungen und Leistungen 1.841.159,62 1.841.159,62
verbundene Unternehmen 196.143,39 196.143,39
sonstige Verbindlichkeiten 2.000.482,22 247.664,22 1.752.818,00 0,00
4.037.785,23 2.284.967,23 1.752.818,00 0,00

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB sowie sonstige Verpflichtungen und Pfandrechte und Sicherheiten bestehen nicht. Somit besteht kein Risiko der Inanspruchnahme.

Angabe der gewährten Vorschüsse und Kredite an den Geschäftsführer

Vorschüsse oder Kredite verzinst mit 0,5% an den Geschäftsführer bestanden i.H.v. € 3.161,12 (ausgewiesen unter den sonstigen Vermögensgegenständen).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde bzw. außerordentliche Erträge i.H.v. € 356.694,85 enthalten. Die Zinsaufwendungen beinhalten i. H. v. € 9.676,00 Zinsen aus der Abzinsung langfristiger Rückstellungen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl Vorjahr
Arbeiter 53 50
Angestellte 9 9
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 62 59

Ergebnisverwendung

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird der Gewinn des Jahres 2023 i. H. v. € 172.438,57 an den Organträger abgeführt.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres

Die derzeit laufende Betriebsprüfung für die Jahre 2017 bis 2019 ist bisher noch nicht abgeschlossen. Aktuell gibt es noch einen wesentlichen strittigen Punkt der Betriebsprüfung. Sollte die Betriebsprüfung in diesem Punkt durchdringen, könnten sich hieraus Steuernachforderungen für alte Jahre von bis zu T€ 201,9 ergeben. Die Geschäftsführung hält die Auffassung der Betriebsprüfung jedoch für unzutreffend und wird sich hiergegen mit allen Rechtsmitteln wehren. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Mario Awad, Kaufmann geführt.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Münster, 13.05.2025

gez. Mario Awad, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den aufgestellten vollständigen Jahresabschluss (§328 Abs. 1a HGB)

An die Linex Handelsgesellschaft mbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Linex Handelsgesellschaft mbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Linex Handelsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Steinfurt, 13. Mai 2025

HPD GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

durch:

Dipl.-Kfm. Peter Hoffmann, Wirtschaftsprüfer

News & Media Coverage

Insolvency Notices

Current insolvency proceedings

Check if there are any insolvency proceedings for this company

Commercial Register Documents

Shareholder List
Current Print (Aktueller Abdruck)
Chronological Print (Chronologischer Abdruck)

Organizations at this Address

12 nearby organizations

List of companies and organizations located at or near this business address. Data includes company names, addresses, registration details, and industry classifications.
The information on this page is sourced from public sources, official registries, or provided by third-party providers. Fusionbase does not guarantee the accuracy, completeness, or timeliness of the data. If you have any questions or suggestions, feel free to contact us via the contact form.