RTNX Holding GmbH
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Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Roger Zörb since 4/26/2021 | Liquidator |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
AMPNI HOLDINGS CO. LIMITED | 100.00% |
Company ownership and partner structure
3 shareholders
GmbH structure
2 of 3 shown
Official financial statements and annual reports
OBAST Bunkering & Trading GmbHRostockJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Lagebericht für das Geschäftsjahr 20181. Das Unternehmen Die OBAST Bunkering & Trading GmbH wurde im Jahr 2016 gegründet und hatte sich auf den Handel mit Bunkerwaren und anderen Mineralölprodukten, mit Chemikalien und Schiffsersatzteilen sowie auf den Betrieb von Tanklagern spezialisiert. 2. Geschäftsverlauf In den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres hat die Gesellschaft knapp 50% ihrer gesamten Umsatzerlöse 2018 erzielt. Im Juni 2018 sind die Umsatzerlöse um mehr als 50% gegenüber dem April zurückgegangen. Dieser Rückgang resultierte im Wesentlichen aus einer Reduzierung der Geschäftstätigkeit im Zusammenhang mit der Insolvenz des damaligen obersten Mutterunternehmens, Aegean Marine Petrolum Inc, Athen/Griechenland. Bis Oktober wurden die monatlichen Umsätze auf einem ähnlichen Niveau gehalten, bevor die Umsätze im November noch einmal deutlich zurückgegangen sind. Zum Jahresende des Geschäftsjahres 2018 hat die Gesellschaft die Geschäftstätigkeit infolge des genannten Insolvenzverfahrens eingestellt. Deshalb wurde der Jahresabschluss nicht unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Gesellschaft soll in 2021 liquidiert werden. 3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 3.1. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2018 hat die Gesellschaft Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 187.607 (Vj. TEUR 184.189) erzielt, die aus dem Verkauf von Mineralölprodukten stammen. Somit wurde das finanzielle Umsatzvolumen trotz Reduzierung und Einstellung der Geschäftstätigkeit gesteigert. Dies resultiert unter anderem aus den im Vorjahr geschlossenen Laufzeitenverträgen mit diversen Lieferanten von unterschiedlichen Mineralölprodukten sowie der Bindung der zur Lieferung qualitativ hochwertiger Schiffsbetriebsstoffe benötigten Logistik. Es wurde ein negatives Ergebnis vor Steuern von TEUR 1.187 (Vj. positives Ergebnis vor Steuern von TEUR 1.723) erzielt. 3.2. Vermögenslage Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 weist die Gesellschaft eine Bilanzsumme von TEUR 23.177 (Vj. TEUR 21.653) aus. Die Aktivseite setzt sich im Wesentlichen aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 7.092 (Vj. TEUR 7.762) sowie aus liquiden Mitteln in Höhe von TEUR 14.032 (Vj. TEUR 9.572) zusammen. Stille Reserven im Vermögen der Gesellschaft sind nicht bekannt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden in 2019 vollständig ausgeglichen. Die liquiden Mittel wurden in 2019 durch die Rückführung von Verbindlichkeiten deutlich reduziert. Sie sind jedoch ausreichend, um die noch bestehenden Verpflichtungen zu decken und eine geordnete Liquidation in 2021 durchführen zu können. 3.3. Finanzlage Auf der Passivseite setzt sich das Eigenkapital aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von TEUR 2.000 (Vj. TEUR 2.000), dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR TEUR 1.346 (Vj. TEUR 176) sowie dem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR -1.143 (Vj. Jahresüberschuss TEUR 1.170) zusammen. Die Eigenkapitalquote lag am Bilanzstichtag bei 9,4% (Vj. 15,5%). Die Eigenkapitalausstattung ist ausreichend, um eine geordnete Liquidation durchzuführen. Des Weiteren umfasst die Passivseite im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen in Höhe von TEUR 7.781 (Vj. TEUR 2.098) sowie sonstige Verbindlichkeiten aus Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 10.131 (Vj. TEUR 0). Die Verbindlichkeiten wurden im Geschäftsjahr 2019 zum überwiegenden Teil beglichen und bestehen zum 31.12.2019 im Wesentlichen noch gegenüber verbundenen Unternehmen. Stille Lasten haben sich im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses nicht ergeben und sind nicht bekannt. 4. Chancen- und Risikobericht Aufgrund der Einstellung der Geschäftstätigkeit in 2018 ergeben sich für die Gesellschaft keine wesentlichen Chancen in der zukünftigen Entwicklung. Risiken könnten grundsätzlich darin bestehen, dass bestehende Verpflichtungen nicht adäquat im Abschluss berücksichtigt wurden und dadurch keine ausreichende Liquidität vorliegen könnte, um in 2021 eine geordnete Liquidation durchführen zu können. Hierfür haben sich bisher keine Erkenntnisse ergeben. Zudem besteht grundsätzlich das Risiko von Forderungsausfällen hinsichtlich der bestehenden Forderungen. Hier haben sich in 2019 und 2020 keine Anhaltspunkte ergeben, dass bestehende Forderungen, die bislang noch nicht ausgeglichen wurden, nicht in voller Höhe werthaltig sind. 5. Personal Die Gesellschaft beschäftige im Geschäftsjahr 2018 durchschnittlich 7 Mitarbeiter. 6. Ausblick und Prognose Im Geschäftsjahr 2018 hat die Gesellschaft die Geschäftstätigkeit eingestellt, weil über das Mutterunternehmen ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Deshalb wurde der Jahresabschluss nicht unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Gesellschaft soll in 2021 liquidiert werden. Die Ertragslage der Gesellschaft ist in 2019 im Wesentlichen durch sonstige betriebliche Erträge sowie sonstige betriebliche Aufwendungen gekennzeichnet. Umsatzerlöse und Materialaufwendungen sind nicht angefallen. Für 2020 wird mit weiter sinkenden sonstigen betrieblichen Aufwendungen gerechnet. Im Geschäftsjahr 2019 wurden die Schulden nahezu vollständig getilgt. Das Anlagevermögen wurde vollständig abgeschrieben. Mit Verkaufserlösen wird nicht gerechnet. Zum Ende des Geschäftsjahres 2020 wird das Vermögen voraussichtlich ausschließlich aus liquiden Mitteln bestehen. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass in 2021 eine geordnete Liquidation der Gesellschaft durchgeführt werden kann und keine im Jahresabschluss 2018 unberücksichtigten Risiken und Verpflichtungen existieren.
Rostock, 28. Dezember 2020 BILANZ zum 31. Dezember 2018AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2018
Anhang für das Geschäftsjahr 2018I. Allgemeine Angaben Die OBAST Bunkering & Trading GmbH hat ihren Sitz in Rostock. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Rostock unter HRB 13560 geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt worden. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB und hat größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss wurde nicht unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Aufgrund des Wegfalls der Fortführungsprämisse nach § 252 Abs. 2 HGB wurde der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit im Geschäftsjahr durchbrochen. Der Ansatz der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt zu Liquidationswerten. Die Durchbrechung der Bewertungsstetigkeit hat keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, da die Vermögensgegenstände und die Schulden keine nennenswerten stillen Reserven bzw. Lasten aufweisen. Der Wegfall der Fortführungsprämisse liegt insbesondere in der Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2018 begründet, weil über das Mutterunternehmen ein Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Im Geschäftsjahr 2021 soll die Gesellschaft liquidiert werden. Aktiva Anlagevermögen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Verkehrswerten bewertet. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert. Passiva Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen werden nach Maßgabe des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB. Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen in fremden Währungen wurden zum Kurs des Tages bzw. Monats des Geschäftsvorfalls gebucht. Zum Bilanzstichtag noch nicht abgewickelte Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Bankguthaben in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2018 wird gesondert im Anlagenspiegel dargestellt. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind ausschließlich solche aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen einen Investitionszuschuss mit einer Laufzeit von 5 Jahren, der monatlich aufgelöst wird. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt EUR 2.000.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen eine Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 543, die Aufwendungen für die Erstellung des Jahresabschlusses und der Steuererklärungen 2018 sowie Abschlussprüfungskosten. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Geschäftsjahr 2018 vollständig getilgt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen im Wesentlichen aus einem Darlehen in Höhe von TUSD 11.600 (TEUR 10.131). Im Übrigen betreffen die Verbindlichkeiten solche aus Lieferungen und Leistungen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 187.606.635,15 sind ausschließlich solche aus dem Verkauf von Mineralölprodukten. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 2.095.371,53 sowie Management fees in Höhe von EUR 259.337,62 enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 2.336.716,61. V. Sonstige Angaben Belegschaft Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 7 Mitarbeiter. Geschäftsführung Geschäftsführer sind:
Die Geschäftsführer sind stets einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein Mitglied der AMPNI-Gruppe. Die Muttergesellschaft, die Aegean Marine Petroleum Network Inc., hat ihren Sitz auf den Marshall Islands. Im Geschäftsjahr 2018 hat die Muttergesellschaft gemäß Chapter 11 des US-Konkursgesetzes Insolvenz angemeldet. Nachtragsbericht Ereignisse zwischen dem Bilanzstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses von besonderer Bedeutung haben sich, mit Ausnahme der Entschließung zur Liquidation der Gesellschaft in 2021, nicht ergeben.
Rostock, 28. Dezember 2020 Alistair Keith Peter Cross Die Gesellschafter haben den Jahresabschluss am 20. Januar 2021 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2018
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die OBAST Bunkering & Trading GmbH, Rostock Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der OBAST Bunkering & Trading GmbH, Rostock, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OBAST Bunkering & Trading GmbH, Rostock, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hervorhebung eines Sachverhalts Wir verweisen auf die Ausführungen der Geschäftsführung in Abschnitt II. des Anhangs und in Abschnitt 2. des Lageberichts, welche die Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2018 und die geplante Liquidation in 2021 sowie die darauf basierende Bilanzierung zu Liquidationszwecken aufgrund der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beschreiben. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Liquidation der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der geordneten Liquidation, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern der Fortführung der Unternehmenstätigkeit tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 15. Januar 2021 Alpers
• Wessel • Dornbach GmbH
C. Wessel, Wirtschaftsprüfer M. Meyer, Wirtschaftsprüfer |
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