AZ-SGD Classic Infrastrukturfonds GmbH
Same addressActivities of holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Isaline Marcel since 9/26/2023 | Procura |
Philip Alexander Bufe since 1/25/2022 | Managing Director |
Frank Eduard Witt since 9/13/2016 | Managing Director |
Jochen Dr. Witzler since 10/24/2011 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 96.20% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
PIMCO Europe GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht zum 31. Dezember 20241. Einleitung und GliederungDer Lagebericht verdeutlicht den Geschäftsverlauf und die Lage der PIMCO Europe GmbH. Daneben wird im Lagebericht über die wesentlichen Chancen und Risiken informiert, die in der Zukunft die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft beeinflussen können. Ausgangspunkt für die Analyse des Geschäftsverlaufs und der wirtschaftlichen Lage ist ein Überblick über die Gesellschaft, die Grundlagen der Gesellschaft, ihre Geschäftstätigkeit und deren Rahmenbedingungen. Die Darstellung des Wirtschaftsberichts vermittelt zeitraumbezogene Informationen über die Entwicklung der Geschäftstätigkeit im abgelaufenen Geschäftsjahr und stichtagsbezogene Informationen über die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichts. Der Prognose-, Chancen- und Risikobericht gibt anhand von Liquiditäts-, Ertrags- oder Auslastungskennzahlen einen Überblick über die wichtigsten finanziellen und nicht finanziellen Leistungsindikatoren. Die Risikoberichterstattung umfasst die Erläuterungen zu den wesentlichen Risiken, Angaben bezüglich des Risikomanagementsystems und Angaben zu den einzelnen Risiken. Sie beinhaltet zusätzlich die Chancen und Risiken im auf den Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahr, die die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft beeinflussen können. 2. Geschäfts- und RahmenbedingungenDie PIMCO Europe GmbH (nachfolgend "PEG") mit Sitz in München ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Allianz Asset Management GmbH, München (nachfolgend "AAM"), welche zu 100% ein Unternehmen des Konzerns der Allianz SE, München, ist. Die PEG ist Bestandteil des Geschäftssegments "Asset Management" des Allianz Konzerns. Zwischen der Muttergesellschaft AAM und der PEG besteht ein Ergebnisabführungs- und Beherrschungsvertrag. Der Unternehmensgegenstand der PEG ist die Vermögensverwaltung, insbesondere die Finanzportfolioverwaltung und individuelle Vermögensverwaltung. Ziel der Finanzportfolioverwaltung und individuellen Vermögensverwaltung, d.h. der Verwaltung und Anlage des Vermögens von institutionellen Kunden, ist die Erwirtschaftung von Erträgen und der Kapitalerhalt unter Berücksichtigung der Risikoneigung und Anlageerfahrung des jeweiligen Kunden. Die PEG ist ein mittleres Wertpapierinstitut im Sinne des § 2 Abs. 17 des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) und unterliegt somit der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Neben dem WpIG bilden die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk), die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaComp), das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG), das Geldwäschegesetz (GwG) sowie weitere Verordnungen und Rundschreiben der BaFin die wesentlichen aufsichtsrechtlichen Rahmenbedingungen. Die PEG ist Mitglied der Entschädigungseinrichtung für Wertpapierhandelsunternehmen (EdW). Die PEG ist Teil der Pacific Investment Management Company LLC, Dover, Delaware / USA, die Unternehmenszentrale ist in Newport Beach, Kalifornien / USA. Die PIMCO Gruppe ("PIMCO") hat weltweit 27 Tochtergesellschaften. Auf dem europäischen Kontinent und speziell in Deutschland ist PIMCO seit über 25 Jahren tätig. PIMCO ist einer der weltweit größten Anbieter von globalen Investmentlösungen, verwaltet Anlagen im Gesamtwert von 1.866 Milliarden US Dollar und beschäftigt per 31. Dezember 2024 weltweit 3.211 Mitarbeiter. Neben dem Hauptsitz in München unterhält die PEG folgende Zweigniederlassungen:
Darüber hinaus wurde zum 12. Dezember 2024 eine Zweigniederlassung in Dubai, Vereinigte Arabische Emirate (UAE), gegründet. Die Aufnahme der Geschäftstätigkeit ist der 12. Februar 2025. Die PEG ist Alleingesellschafterin der PIMCO Prime Real Estate GmbH ("PPRE"). Gemeinsames Ziel von PIMCO und PPRE ist es, Wachstumspotenziale aufgrund der komplementären Geschäftsfelder zu nutzen, wobei die Hebung des Potenzials aus der Zusammenarbeit für beide Gesellschaften eine strategische Priorität ist. Um die Synergieeffekte zwischen der PEG und der PPRE weiter zu vertiefen, wurde die Zusammenarbeit sowohl auf der Kunden- und Produktseite weiter ausgebaut, wobei beide Unternehmen weiterhin operationell voneinander getrennt agieren. So wurde die Zusammenarbeit bei der Produktentwicklung und dem Aufbau eines gemeinsamen Vertriebskonzepts weiter intensiviert. Insbesondere haben PPRE und PIMCO im Rahmen der strategischen Planung eine gemeinsame "Product Roadmap" für das Drittkundengeschäft entwickelt und abgestimmt. Per 31. Dezember 2024 beschäftigen als Vollzeitäquivalent die Zweigniederlassung Mailand 24,1 (i.V. 23,9), die Zweigniederlassung Madrid 5,0 (i.V. 6,0) und die Zweigniederlassung Paris 4,0 (i.V. 3,0). Die Zweigniederlassung in Dublin und London beschäftigte zum 31. Dezember 2024 keine Mitarbeiter. In Dublin wurden per 31. Dezember 2024 46,5 Mitarbeiter (i.V. 56,4) von anderen PIMCO Gruppengesellschaften an die Zweigniederlassung entsandt. Am 1. April 2024 trat die britische Zweigniederlassung der PEG in eine Transaktion mit der britischen Zweigniederlassung von PGA Global Services LLC ("PGA"), einer Schwesterfirma, ein, bei der PGA bestimmte Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Zweigniederlassung erwarb und die Zweigniederlassung alle ihre Mitarbeiter an PGA übertrug. Parallel unterzeichnete PEG einen Dienstleistungsvertrag mit PGA, der die Bereitstellung von Mitarbeitern der PGA zur Abordnung an die Zweigniederlassung der PEG umfasst. Zusätzlich wird darin die Erbringung verschiedener anderer administrativer Dienstleistungen der PGA an die Zweigniederlassung geregelt. Infolgedessen ist die Zweigniederlassung ab dem 1. April 2024 aus rechtlicher Sicht nicht mehr Arbeitgeberin von eigenen Mitarbeitern. In der Praxis hatte diese Entwicklung jedoch nur sehr geringe Auswirkungen auf die Betriebsabläufe des Unternehmens und mindert keine finanziellen Risiken, die das Unternehmen betreffen. Zum 31. Dezember 2024 wurden 23,8 Mitarbeiter an die Zweigniederlassung entsandt, während im Vorjahr 21,0 Mitarbeiter in der Zweigniederlassung angestellt waren. Zur Steuerung der Geschäftsaktivitäten der PEG werden eine Reihe von wesentlichen Leistungsindikatoren eingesetzt:
3. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche, branchenbezogene und individuelle Rahmenbedingungen Das Jahr 2024 wurde geprägt von einem starken Aktienmarkt, von der Volatilität bei den Renditen sowie engeren Spreads und einem allmählichen Wandel hin zu einer geldpolitischen Lockerung in den wichtigsten Volkswirtschaften. Die globalen Zentralbanken haben die erwartete Zinssenkungszyklen eingeleitet und begonnen, die restriktive Geldpolitik zu normalisieren, da die Inflation sich näher an die Zielwerte annäherte. Das Wirtschaftswachstum in den USA blieb im Vergleich zu weitgehend stagnierendem Wachstum in anderen entwickelten Märkten außergewöhnlich robust. Positive Überraschungen beim US-Wachstum schürten Bedenken über die Hartnäckigkeit der Inflation, was den anfänglichen Optimismus über aggressive Zinssenkungen in Vorsicht umschlugen lies. Folglich reduzierten die Märkte die Erwartungen an Zinssenkungen für 2025 zum Jahresende hin stark. In der Geopolitik gewannen die Investoren Klarheit über die Ergebnisse mehrerer bedeutender Wahlen. Insbesondere die Wiederwahl des ehemaligen Präsidenten Trump in den USA und die erwarteten fiskalpolitischen Maßnahmen dürften die wirtschaftlichen Risiken im Zusammenhang mit Zöllen, Einwanderungsbeschränkungen, Deregulierung und niedrigeren Steuern verschärfen. Risikobehaftete Anlagen erlebten ein weiteres beeindruckendes Jahr. Der S&P 500 und der MSCI All Country World Index (ACWI) erreichten im Jahr 2024 neue Höchststände und beendeten das Jahr mit Renditen von 25,0 % bzw. 17,5 %. Haupttreiber für den Anstieg waren primär die Technologiefirmen. So stiegen die "Magnificent Seven" im Jahresverlauf um 67,3%. Darüber hinaus wurden die US-Aktienmärkte durch die Aussichten auf Deregulierung aus Trumps 'pro-business' Agenda unterstützt. Die starke Nachfrage nach risikobehafteten Anlagen drang auch in die Anleihemärkte vor, da Hochzinsanleihen das vierte Jahr in Folge die beste Performance aufwiesen. Die Spreads für Unternehmensanleihen mit Investment-Grade wurden ebenfalls enger, aber die Gesamtrenditen wurden durch die steigenden Zinsen gedämpft. Bei den Staatsanleihen der entwickelten Märkte zwang eine breite Desinflation in der ersten Jahreshälfte die Zentralbanken, ihre Lockerungszyklen zu beginnen, was die Renditen nach unten drückte. Die zweite Jahreshälfte war geprägt von anfänglichen Sorgen über eine sich verlangsamende US-Wirtschaft, nachdem Bedenken über Schwächen auf dem Arbeitsmarkt aufgekommen waren. Allerdings war die anschließende Rallye bei den Renditen von kurzer Dauer, da die Sorgen über die US-Wahlen zu mehreren Phasen von Renditevolatilität führten. Die Anleiherenditen stiegen zum Jahresende stark an, als eine überarbeiteter Fed Analyse enthüllte, dass mit weniger Zinssenkungen im Jahr 2025 zu rechnen sind. Im Jahr 2024 befand sich die deutsche Wirtschaft weiterhin in einer Phase der Stagnation. Die Wirtschaftsleistung, gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP), verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 0,2%. Die Bundesregierung prognostiziert für das Jahr 2025 eine leichte Erholung der Wirtschaft, mit einem Anstieg des BIPs um 0,2% in Deutschland (Quelle: Bundesbank, Stand: Dezember 2024). Im Gegensatz dazu kehrte die Wirtschaft der Europäischen Union im Jahr 2024 zu einem moderaten Wachstum zurück. Die Europäische Kommission erwartet für 2024 ein BIP-Wachstum von 0,9% in der EU und 0,8% im Euro-Währungsgebiet. Für das Jahr 2025 rechnet die Europäische Kommission einen BIP-Wachstum in der EU von 1,5% und im Euro-Währungsgebiet von 1,3% (Quelle: Europäische Kommission, Stand: November 2024). Insgesamt sind die AuM der europäischen lnvestmentbranche im vergangenen Jahr um 11,4% gestiegen (excl. ETFs) (Quelle: EFAMA Fund Industry Fact Sheet; Stand November 2024). Bei reinen Anleihenfonds betrug der AuM-Anstieg bis einschließlich November 2024 11,6%. Ertragslage Wesentliche Ertragsquellen der Gesellschaft sind Provisionserträge aus der Vermögensverwaltung sowie für die Betreuung von Vertriebspartnern betreffend gruppeninterne PIMCO Produkte. Die Investment Performance des von der PEG verwalteten Vermögens hat sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 in Relation zu den jeweiligen Vergleichsindizes trotz des volatilen Marktes positiv entwickelt. Zum 31. Dezember 2024 lagen bei 78% der Mandate im Hinblick auf konzernfremde Unternehmen die 3-jährige Performance über dem jeweiligen Vergleichsindex. Bei den verbundenen Unternehmen lag diese bei 97% Die PEG verwaltete und/oder kontrahierte insgesamt zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 563 (i.V. 577) Mandate im Rahmen der Portfolioverwaltung und der individuellen Vermögensverwaltung mit einem AuM Bestand in Höhe von 304 Milliarden Euro (i.V. 297 Milliarden Euro), der sich wie folgt unterteilt:
Im Prognosebericht der PEG von 2023 gingen wir von einem Anstieg von 3% bis 5% der AuM aus. Der Ist-Anstieg im Jahr 2024 von 2% ist im Wesentlichen durch die negative Marktentwicklung am Anleihenmarkt zum Jahresende zurückzuführen. Der Nettomittelzufluss bei der PEG betrug in 2024 0,6 Milliarden Euro (i.V. Nettomittelabfluss 17,8 Milliarden Euro). Der im Prognosebericht für 2023 prognostizierte Nettomittelabfluss von 2,5 bis 6,6 Milliarden Euro blieb aus, da die tatsächlichen Nettomittelabflüsse bei den verbundenen Unternehmen, die vor allem durch Umschichtungen infolge angepasster Investmentstrategien bedingt sind, geringer ausfielen als ursprünglich angenommen. Bei den konzernfremden Unternehmen verlagerten die Anleger ihr Anlagefokus von traditionellen Strategien auf "Alternatives". Deren durchschnittlich höhere Verwaltungsgebühren erklären unter anderem die stabilen Erträge. Durch die höheren Erträge aus dem Verrechnungsverkehr stieg im Jahr 2024 das Provisionsergebnis von 279,0 Millionen Euro auf 311,1 Millionen Euro. Dies stellt einen prozentualen Anstieg von 11% dar. Im PEG 2023 Prognosebericht gingen wir von einem Anstieg von 15% bis 21% der Provisionserträge aus. Der geringere Ist-Anstieg ist durch die niedrigeren Erträge aus dem internen Verrechnungsverkehr zu begründen. Im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrags zwischen der PPRE und der PEG wurden 37,7 Millionen Euro von der PPRE an die PEG abgeführt. Die gesamten Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2024 246,4 Millionen Euro (i.V. 216,6 Millionen Euro). Dies entspricht einen Anstieg von 14%, während wir im Prognosebericht einen Anstieg von 5%-10% erwartet haben. Der höhere Ist-Anstieg ist durch die höheren Ablastungen aus dem internen Verrechnungsverkehr zurückzuführen. Von den Aufwendungen des laufenden Geschäftsjahres entfielen 41,8 Millionen Euro (i.V. 39,1 Millionen Euro) auf die Provisionsaufwendungen und 204,6 Millionen Euro (i.V. 177,5 Millionen Euro) auf die restlichen Aufwendungen. In den restlichen Aufwendungen fassen wir die folgenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung zusammen: 194,3 Millionen Euro allgemeine Verwaltungsaufwendungen (i.V. 165,3 Millionen Euro), 7,5 Millionen Euro sonstige betriebliche Aufwendungen (i.V. 9,1 Millionen Euro), die vorwiegend Währungskursverluste beinhalten, sowie 2,5 Millionen Euro aufgrund von Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen (i.V. 2,5 Millionen Euro). Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen setzen sich wiederum aus 61,6 Millionen Euro Personalaufwand (i.V. 87,3 Millionen Euro) und aus 132,7 Millionen Euro anderen Verwaltungsaufwendungen (i.V. 78,0 Millionen Euro) zusammen. Die Verringerung des Personalaufwands und der Erhöhung der anderen Verwaltungsaufwendungen resultieren auf die bereits beschriebene Umstrukturierung in Großbritannien, da alle Ausgaben, einschließlich des Personalaufwands, als gruppeninterne Verrechnungskosten verbucht werden. Insgesamt hat die Gesellschaft ein Ergebnis aus der normalen Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2024 von 159,5 Millionen Euro (i.V. 150,2 Millionen Euro) erwirtschaftet. Die Steuerumlagen aus der körperschafts- und gewerbesteuerlichen Organschaft mit der AAM betrugen 17,1 Millionen Euro (i.V. 20,7 Millionen Euro). Der Gewinn nach Steuern und vor Gewinnabführung stieg um 6% von 119,4 Millionen Euro im Jahr 2023 auf 126,2 Millionen Euro in 2024. Im PEG 2023 Prognosebericht hatten wir einen Anstieg des Gewinns nach Steuern und vor Gewinnabführung mit Einbeziehung des Ergebnisses der PPRE um 15% bis 21% erwartet. Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der AAM erfolgt die Gewinnabführung an die Muttergesellschaft in Höhe von 126,2 Millionen Euro. Die Anzahl der Beschäftigten betrug zum 31. Dezember 2024 105,0 Personen (Vollzeitäquivalent). Weitere 77,0 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent) sind von anderen PIMCO Gruppengesellschaften an die PEG entsandt worden. Finanz- und Vermögenslage Die Gesellschaft ist in das Cash-Management der Allianz SE eingebunden. Zur Einhaltung der aufsichtsrechtlichen Bestimmungen werden die liquiden Mittel in Form von täglich fälligen Guthaben bei der HypoVereinsbank AG (UniCredit Group), München, und anderen Kreditinstituten angelegt. Freie Liquidität darüber hinaus wird im Allianz Cash Pool angelegt. Im Rahmen der Cash Pool-Anbindung verfügt die PEG über eine Kreditlinie von 30,0 Millionen Euro (i.V. 30,0 Millionen Euro). Diese Kreditlinie kann per Antrag auf 50,0 Millionen Euro erhöht werden. Per 31. Dezember 2024 wurden 22,6 Millionen Euro in Anspruch genommen, was einen Rückgang von 6,8 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Der Zahlungsmittelbestand außerhalb des Cash Pools lag zum 31. Dezember 2024 bei insgesamt 45,8 Millionen Euro (i.V. 41,3 Millionen Euro). Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen an Kunden betreffen Forderungen aus Managementgebühren in Höhe von 60,9 Millionen Euro (i.V. 63,7 Millionen Euro), davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 34,8 Millionen Euro (i.V. 37,4 Millionen Euro). Darüber hinaus bestehen Forderungen gegenüber fremden Dritten in Höhe von 26,1 Millionen Euro (i.V. 26,3 Millionen Euro). Durch den Erwerb der PIMCO Europe Limited Italian Branch (PELI) mit Sitz in Mailand, Italien, wurde ein derivativer Geschäfts- und Firmenwert ("Goodwill") in Höhe von 14,7 Millionen US Dollar (12,3 Millionen Euro) aktiviert, der planmäßig über acht Jahre abgeschrieben wird. Zum Bilanzstichtag beträgt der Wert nach Abschreibung 6,0 Millionen Euro (i.V. 7,6 Millionen Euro). Die Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von 24,1 Millionen Euro (i.V. 24,1 Millionen Euro) beinhalten die Anteile an der PIMCO Prime Real Estate GmbH. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 55,5 Millionen Euro (i.V. 50,6 Millionen Euro) beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus der Verrechnung von konzerninternen Service- bzw. Dienstleistungen in Höhe von 54,5 Millionen Euro (i.V. 40,6 Millionen Euro). Die in der Bilanz ausgewiesenen sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 123,8 Millionen Euro (i.V. 122,3 Millionen Euro) stellen hauptsächlich Verbindlichkeiten gegenüber anderen Konzerngesellschaften in Höhe von 120,1 Millionen Euro (i.V. 112,4 Millionen Euro) dar, einschließlich Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag und der körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft in Höhe von 63,3 Millionen Euro (i.V. 65,7 Millionen Euro). Sowohl Forderungen als auch Verbindlichkeiten haben eine Fälligkeit von unter drei Monaten. Die Rückstellungen beliefen sich auf 10,9 Millionen Euro (i.V. 13,1 Millionen Euro) und betreffen hauptsächlich andere Rückstellungen in Höhe von 8,4 Millionen Euro (i.V. 9,9 Millionen Euro). Die Bilanzsumme betrug per 31. Dezember 2024 196,0 Millionen Euro (i.V. 191,6 Millionen Euro). Das Eigenkapital der PEG betrug zum Jahresende 61,3 Millionen Euro (i.V. 56,3 Millionen Euro) und setzt sich aus 26 TEUR gezeichnetem Kapital (i.V. 26 TEUR), 61,2 Millionen Euro Kapitalrücklagen (i.V. 56,2 Millionen Euro) und 4 TEUR (i.V. 4 TEUR) Gewinnrücklagen zusammen. Im Dezember 2024 wurde seitens der Gesellschafterin der PEG, der Allianz Asset Management GmbH, entschieden, das Kapital der PEG um fünf Millionen zu erhöhen. Die Einzahlung dieses Betrags erfolgte in Form einer anderen Zuzahlung in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Durch die Einbindung in den Allianz Konzern, aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages, durch das sehr gute Ansehen auf dem deutschen Markt und die implementierten Maßnahmen, um die bestehenden Kunden zu erhalten sowie neue Kunden zu akquirieren, beurteilen wir die wirtschaftliche Lage der PEG nach wie vor als solide und stabil. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. 4. Chancen- und RisikoberichtRisikomanagementsystem Als Teil der übergreifenden Unternehmensstruktur der PIMCO Gruppe ("PIMCO") hat die PEG gemäß den geltenden gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen eine Risikomanagementfunktion eingerichtet und einen eigenen Chief Risk Officer eingesetzt, der in enger Zusammenarbeit mit dem Risikomanagement der PIMCO steht. Das PEG Risikomanagement ist für die Entwicklung, Durchführung und fortlaufende Aktualisierung des Risikorahmenwerks zuständig. Zusammen mit Compliance, fungiert das PEG Risikomanagement als die zweite Säule in dem "3 Lines Modell" des PEG Governancemodells. Der Risikomanagementprozess beinhaltet die Definition der Risikostrategie, die Identifizierung, die Analyse/Bewertung, das Controlling, die Berichterstattung und die Dokumentation der Risiken. Er umfasst sämtliche relevante Risikoarten, die PIMCOs globaler Risikotaxonomie PIMCO entsprechen und sich den wesentlichen Kategorien gem. Mindestanforderungen an das Riskmanagement (MaRisk) folgendermaßen zuordnen lassen:
Der Risikomanagementprozess beginnt mit einer Top-Down Analyse. Das Risikomanagement führt hierfür jährlich mit den Geschäftsbereichen ein Top Risk Assessment (TRA) durch, um die wesentlichen Risiken auf Unternehmensebene, die sich auf die Geschäftsstrategie und die Unternehmensplanung der PEG auswirken könnten, zu identifizieren. Basierend auf den ermittelten Risiken wird der Risikoappetit bzw. die Risikobereitschaft der PEG entlang PIMCOs globaler Risikotaxonomie definiert und festgelegt. Einige identifizierte Risiken lassen sich dabei nicht eindeutig einer bestimmten Risikokategorie zuordnen, wie zum Beispiel das ESG-Risiko, das verschiedene Ausprägungen annehmen kann. Das ESG Risiko wurde aufgrund seiner Dynamik und Vielschichtigkeit als neues "Top Risk" im Rahmen des oben beschriebenen TRA mit aufgenommen, um die Wichtigkeit des Themas zu reflektieren - in seinen einzelnen Ausprägungen wird es jedoch nicht als wesentlich klassifiziert. Nach Auffassung der PEG Geschäftsführung berücksichtigt die Risikobereitschaft sowohl die gegenwärtigen als auch vorhersehbare Risiken. Für jede Risikokategorie werden im Rahmen des Risikoappetites Limits festgesetzt. Im Folgenden werden die wesentlichen Hauptrisikokategorien der PEG gemäß MaRisk erläutert, aus denen jedoch nach Auffassung der Geschäftsführung sowohl zum jetzigen Zeitpunkt als auch auf absehbare Zukunft keine Gefährdung der PEG und deren Geschäftsbetrieb resultieren. Dabei wird auf die Risiken aus der Unternehmenssicht und nicht aus dem Anlageprozess definiert, da sich letzterer nicht auf Eigenmittel oder ein eigenes Handelsbuch, sondern auf die Portfolios von Drittkunden fokussiert. 1) Adressausfall- / Kredit- & Kontrahentenrisiko Adressausfallrisiko ist das Risiko, dass ein Kreditnehmer oder eine Gegenpartei ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht nachkommt, was zu finanziellen Verlusten für den Gläubiger oder die Partei führen kann, die auf die Erfüllung des Vertrages angewiesen ist. Die PEG als Unternehmen hat ein niedriges Kredit-/Kontrahentenrisiko aus den normalen Geschäftsaktivitäten und hat diese als unwesentlich eingestuft. Sie legt liquide Mittel nur bei Banken mit gutem Kreditrating sowie im Cash Pool der Allianz Gruppe an. Des Weiteren hat die PEG individuelle Anlagelimits für die Einlagen bei den einzelnen Banken, um eine Diversifikation der Kreditrisiken zu gewährleisten. Im Rahmen der Risikoinventur werden folgende Risiken näher analysiert:
Im Bereich der Kundenforderungen bestehen Ausfallrisiken in der Regel gegenüber institutionellen Kunden, deren Ausfall äußerst selten eintritt. Trotzdem hat die PEG im Kundenverkehr ein Mahnwesen implementiert, um Gebührenforderungen (Management Fees) aktiv zu verwalten. Bisher waren keine Wertberichtigungen/Abschreibungen wegen Ausfall aus diesen notwendig. Zum 31. Dezember 2024 entspricht das Ausfallrisiko 1,6% der insgesamt quantifizierten Risiken. Kontrahentenrisiken werden separat auf Ebene des verwalteten Vermögens gemanagt. Hier wird eine strikte Überwachung und Kontrolle auf Portfolioebene vorgenommen. Da die PEG kein Handelsbuch führt sowie überschüssige Liquidität entweder bei Kreditinstituten anlegt oder im Cash Pool der Allianz Gruppe, ist das Emittentenrisiko im Rahmen der Kreditrisikobetrachtung nicht relevant. 2) Marktpreisrisiko und Marktpreisrisiko-Management Das Marktpreisrisiko, auch "Marktrisiko" oder "systematisches Risiko" genannt, bezieht sich auf das Potenzial für finanzielle Verluste aufgrund von Schwankungen der Marktpreise von Vermögenswerten. Diese Art von Risiko betrifft alle Investitionen auf dem Markt und wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst, darunter wirtschaftliche Bedingungen, Zinssätze, politische Ereignisse und die allgemeine Marktstimmung. Das marktpreisbezogene Risiko wird als wesentliches Risiko auf Ebene der verwalteten Kundenvermögen angesehen. Erhöhte Volatilität an den Finanzmärkten und daraus resultierende Marktpreisrisiken ergeben sich angesichts der erhöhten Inflation, sehr reaktiven Zentralbanken mit stark gestiegenen Zinsen sowie geopolitischen Unsicherheiten wie dem Ukrainekrieg und nun auch dem Nahostkonflikt. Das Marktpreisrisiko beinhaltet die Kurs-, Zins- und Fremdwährungsrisiken und wird in seiner Wirkung sowohl auf Ebene der PEG als auch auf Ebene der verwalteten Kundenvermögen betrachtet. Auf Unternehmensebene kann dieses als unwesentlich eingestuft werden. Potenzielle Risiken können insbesondere durch Fremdwährungsrisiken gegenüber dem US-Dollar aus den normalen Geschäftsaktivitäten entstehen. Dieses wird dadurch minimiert, dass die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten in fremder Währung so gering wie möglich gehalten werden bzw. sich in der Höhe ausgleichen. Somit wird versucht eine natürliche Absicherung zu erlangen. Zum 31. Dezember 2024 entspricht das Fremdwährungsrisiko einem Anteil von 1,8% am Gesamtrisikoinventar. Die PEG unterliegt indirekt Marktpreisrisiken, da die Höhe der Provisionserträge von der Entwicklung des verwalteten Kundenvermögens abhängt. Diese sind wesentlich und entsprechen zum 31. Dezember 2024 14,55% der insgesamt quantifizierten Risiken. Dazu gehören einzelne Risikoausprägungen wie eine längere schlechte Entwicklung der Anleihenmärkte (12,59%) und ein daraus resultierender nachteiliger Preisdruck (1,96%). Das sehr relevante Szenario der negativen Marktentwicklung wurde auch im Laufe des Jahres auf seine Validität geprüft. Seit 2020 werden auch mögliche Auswirkungen einer längeren und tieferen Rezession auf das Anlageverhalten der Kunden als Stresstestszenario untersucht - ursprünglich als Folge der Covid-19 Pandemie, nun eher als Folge einer zu aggressiven Zentralbankpolitik, die eine wirtschaftliche Erholung abwürgt. Auf Ebene der Kundenportfolios ist das marktbezogene Risikomanagement ein wesentlicher Bestandteil des Anlageprozesses der PEG. Ziel ist es, konsequent zu gewährleisten, dass das bestehende Risikoprofil in den Kundenportfolios mit dem beabsichtigten Risiko-Ertrags-Profil übereinstimmt und den Zielvorgaben der einzelnen Kunden entspricht. 3) Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko ist die Gefahr, anstehenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr uneingeschränkt und fristgerecht nachkommen zu können. Für PEG besteht das Liquiditätsrisiko auf der einen Seite aus dem Risiko der Unternehmensliquidität und auf der anderen Seite auf der Portfolioebene, nämlich aus dem für Kunden angelegten Vermögen. Das Refinanzierungsrisiko ist für die PEG irrelevant, weil die PEG alle Geschäftstätigkeiten aus Eigenkapital sowie aus den laufenden Erträgen finanziert. Da das Geschäftsmodell eines Wertpapierinstituts aufgrund der Verwaltungsgebühren mit regelmäßigen Geldeingängen verbunden ist, beinhaltet das für die Liquidität relevante Szenario verringerte Einnahmen aufgrund des Verlusts eines der Hauptkunden oder einer Kundengruppe. Das Risiko des Wegfalls eines Kunden und der damit verbundenen Einnahmen entspricht zum 31. Dezember 2024 7,29% der insgesamt quantifizierten Risiken. Zusätzlich modelliert die PEG als Stress Test Szenario den Zahlungsausfall der Geschäftsbank mit dem höchsten Volumen an angelegter Überschussliquidität. Die PEG hat im Rahmen der Umsetzung der Vorgaben aus der IFR ein Liquidity Risk Management Framework implementiert, welches die Rahmenbedingungen des Liquiditätsmanagements definiert, um die Liquiditätsvorgaben im Sinne des Art 43 ff. IFR und des Wertpapierinstitutsgesetzes (WpIG) einzuhalten. Damit die PEG die Liquiditätsvorgaben einhält, werden im Rahmen eines Cashflow-Forecasts die liquiden Mittel der PEG monatlich überwacht. Bei potenziellen Liquiditätsengpässen können somit frühzeitig liquide Mittel vom Cash Pool der Allianz SE in Deutschland abgerufen werden, bei Liquiditätsüberschuss können liquide Mittel in dem Cash Pool der Allianz SE eingelegt werden, um bessere Zinskondition auszuschöpfen. Durch die Integration der PEG in diesen Cash Pool wird gewährleistet, dass liquide Mittel aktiv verwaltet werden und jederzeit angemessen zur Verfügung stehen. Zudem werden potenzielle Einnahmerisiken aufgrund des Verlusts von Kunden oder einer Kundengruppe überwacht, und das sich möglicherweise daraus ergebende Liquiditätsrisiko quantifiziert. Zusammenfassend spielt das (Unternehmens-) Liquiditätsrisiko aufgrund der Bilanzstruktur und des Geschäftsmodells der PEG für die Risikosteuerung eine untergeordnete Bedeutung. Auf der Portfolioebene wird vom Portfoliorisikomanagement im Rahmen des PEG Anlageprozesses darauf geachtet, dass genügend liquide Mittel vorgehalten werden, um mögliche Abflüsse der Kundenvermögen, Sicherheitsanforderungen oder potenzielle kurzfristige Verpflichtungen, inklusive Mittelabflüsse auf Fondsebene, decken zu können. 4) Operationelles Risiko Operationelles Risiko ist das Risiko von Verlusten, die aus unzureichenden oder fehlerhaften internen Prozessen, Menschen, Systemen oder externen Ereignissen resultieren. Es umfasst eine Vielzahl von Risiken, die nicht direkt mit Markt- oder Kreditrisiken verbunden sind, sondern vielmehr mit den täglichen Betriebsabläufen eines Unternehmens oder einer Institution. Die Steuerung der betrieblichen Risiken ist ein wesentlicher Bestandteil der operativen Funktionen der PEG. Die operationellen Risiken machen per 31. Dezember 2024 mit 53,3% vom quantifizierten Gesamtrisiko hierbei den größten Teil aus. Sie können sich über verschiedene Funktionen innerhalb der Wertschöpfungskette ergeben. Es stehen periodische Berichte (auf täglicher, wöchentlicher und monatlicher Basis) zur Verfügung, um die jeweiligen Arbeitsabläufe zu überwachen und zu steuern und damit Risiken zu minimieren. Einige operationelle Risiken werden als "Top Risks", also wesentliche Risiken, angesehen. Im Rahmen der Risikoinventur werden unter anderem folgende Risiken näher analysiert:
Als Teil der operationellen Risiken machen ESG-bezogene Risiken zum 31. Dezember 2024 1,44% des Gesamtrisikos aus. Diese können sich in verschiedenen Szenarien ergeben. Als Beispiel dienen fehlerhaft in den Systemen als "ESG-konform" aufgesetzte Wertpapiere, die jedoch nicht den Anforderungen an ein ESG Portfolio entsprechen. Die PEG nutzt verschiedene Instrumente sowie Kontrollverfahren, um die operationellen Risiken, die sich aus dem Tagesgeschäft ergeben können, zu überwachen und zu kontrollieren. Die wichtigsten sind:
Risikotragfähigkeit In Übereinstimmung mit den Anforderungen des MaRisk hat die PEG einen internen Prozess zur Sicherstellung der Risikotragfähigleit aufgesetzt (Internal Capital Adequacy Assessement Process, "ICAAP"). Der ICAAP umfasst eine Risikotragfähigkeitsrechnung, eine Kapitalplannung sowie ergänzende Stresstests. Somit operiert die PEG innerhalb der Parameter, die im ICAAP zur Überprüfung einer ausreichenden Kapitalausstattung festgelegt wurden. Für die Bestimmung der internen Kapitaladäquanz verfolgt die PEG einen normativen und einen ökonomischen Ansatz. In der normativen Perspektive sind alle regulatorischen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen sowie die darauf basierenden internen Anforderungen zu berücksichtigen. Die monatlich relevanten Anforderungen werden gemäß Artikel 11 IFR (Investment Firm Regulation) überwacht und aktualisiert. Die ermittelte Gesamtanforderung für K-Faktoren wird monatlich den fixen Gemeinkosten und der permanenten Mindestkapitalanforderung gegenübergestellt und der höhere Betrag für die Eigenmittelanforderung bestimmt. Das Risikodeckungspotential gem. der normativen Perspektive entspricht den aufsichtsrechtlichen Eigenmitteln, welche in der IFR ebenfalls geregelt sind. Bei der PEG besteht es derzeit ausschließlich aus dem harten Kernkapital und beträgt EUR 48,3 Millionen. Im Jahr 2024 ist die Risikotragfähigkeit aus normativer Perspektive mit einem Überschuss von EUR 9,1 Millionen gegeben. Der ökonomische Teil nutzt den PEG-Risikomanagement-Rahmen, in dem sich die Prozesse zur Identifizierung und Bewertung von Risiken an dem "normalen Geschäftsbetrieb" des Unternehmens orientieren. Dadurch wird sichergestellt, dass die im ICAAP ausgewählten Risiken mit der Risikobereitschaft und -taxonomie des Unternehmens verknüpft sind und auch das aktuelle Verständnis der PEG für das relevante Risikouniversum widerspiegeln. Startpunkt sind wiederum die im "Top Risk Assessment" definierten wesentlichen Hauptrisiken. Neben den allgemeinen Strategie- und Geschäftsrisiken resultiert ein großer Teil der Risikoposition der PEG aus den operationellen Risiken, einschließlich aller Aspekte der Geschäftskontinuität. Das Risikomanagement führt jährlich in Abstimmung mit den Abteilungen Operations, Compliance, Finance und Business Management die Risikotragfähigkeitsanalyse durch. Hierbei wird das Risikodeckungspotenzial mit der Summe der gewichteten Risiken verglichen. Das Risikodeckungspotenzial der PEG setzt sich zusammen aus den anrechenbaren Eigenmitteln mit dem erwarteten und dem durchschnittlich einbehaltenen Vorjahresgewinn unter der Annahme einer stabilen Ergebnisentwicklung. Sollte ein Ereignis eintreten, das zu einem potenziellen Gewinneinbruch oder gar Verlusten führt, wird die Komponente der erwarteten durchschnittliche einbehaltenen Überschüsse entsprechend verringert bzw. auf null reduziert. Zum 31. Dezember 2024 betrug das Risikodeckungspotenzial rund 83,35 Millionen Euro und berücksichtigte insofern, angesichts der stabilen Ergebnisentwicklung, die volle Überschusskomponente. Es überstieg im Jahr 2024 stets die unter der ökonomischen Perspektive insgesamt quantifizierten Risiken in Höhe von 47,05 Millionen Euro, die zu diesem Zeitpunkt 56,4% des Risikodeckungspotenzials entsprachen. Diese Zahlen werden jährlich aktualisiert, allerdings wird quartalsweise geprüft, ob es Bedarf zur Änderung der Annahmen oder der Rechnung gibt. Die Tabelle gibt einen Überblick über das Verhältnis von Risikodeckungspotenzial und den gewichteten Risiken pro PIMCO-Risikokategorie im Jahr 2024: Risikotragfähigkeit - Ökonomische Perspektive
Darüber hinaus nutzt die PEG Stresstests und inverse Stresstests, um festzustellen, ob sie in der Lage ist, bilanzrelevante Risiken zu tragen und ob sie über genügend Kapital verfügt. Die drei größten Risiken nehmen zum Bilanzstichtag rechnerisch 19,6% des Risikodeckungspotenzials in Anspruch. Die größten Verlusterwartungen ergeben sich dabei im Zusammenhang mit einem Ausfall des wesentlichsten Auslagerungspartners und den entsprechenden Kosten eines Wechsels zu einem alternativen Auslagerungspartner, einem Reputationsschaden sowie daraus resultierenden Kundenabwanderungen. Die Reaktionsfähigkeit der PEG, Risiken zu erkennen und darauf entsprechend zu reagieren, wird im Rahmen der Stresstests simuliert. Die Ergebnisse zeigen, dass der Geschäftsführung der PEG verschiedene Instrumente, wie z.B. Rationalisierungsmaßnahmen und Maßnahmen zur Kostenreduzierung zur Verfügung stehen, um negativen Auswirkungen, die sich für die Finanzlage ergeben könnten, entgegenzuwirken. Die Eintrittswahrscheinlichkeit dieser Risiken wird seitens der Geschäftsführung als sehr gering eingeschätzt. Risikolage und Risikobereitschaft Insgesamt verfolgt die PEG einen maßvollen Umgang mit Risiken. PIMCO ist jedoch bewusst, dass in einer wettbewerbsorientierten Branche ein gewisses Maß an Risikobereitschaft erforderlich ist, um strategische Ziele zu erreichen, und ist daher bereit, ein kontrolliertes Maß an Risiken zu akzeptieren, um Wachstums- und Rentabilitätsziele zu erreichen. PIMCO ist jedoch nicht bereit, übermäßige Risiken einzugehen, die zu wesentlichen, unerwarteten oder nachteiligen Folgen führen. Das PEG Risikomanagementsystem ist darauf ausgelegt, sicherzustellen, dass das Unternehmen Risiken effektiv identifizieren, bewerten und steuern kann. Durch die Integration eines strukturierten Risikomanagementprozesses, die Festlegung klarer Risikoappetits und Limits sowie die Durchführung regelmäßiger Stresstests und Risikotragfähigkeitsanalysen strebt die PEG an, finanzielle Stabilität und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen zu gewährleisten. Die umfassende Natur des Risikomanagementsystems ermöglicht es der PEG, proaktiv auf potenzielle Risiken zu reagieren und so den langfristigen Erfolg und die Widerstandsfähigkeit der Organisation sicherzustellen. Die PEG Geschäftsführung erachtet die bestehenden Kontrollen als ausreichend für die Sicherstellung der Risikotragfähigkeit des Instituts. Geschäftliches Umfeld, Chancen und Risiken Die Chancen und Risiken des Unternehmens sind eng verbunden mit der Entwicklung des makroökonomischen Umfelds, das die Attraktivität und Renditeaussichten der von PEG angebotenen Investmentlösungen und somit die daraus erzielten Einnahmen direkt beeinflusst. Auf den makroökonomischen Ausblick wird näher im Prognosebericht eingegangen. Chancen Nach einem volatilen aber dennoch insgesamt für Anleihen positiven Jahr 2024 bietet das Marktumfeld mit attraktiven Bewertungen und Renditen lohnende Einstiegsmöglichkeiten für Investoren, was die Attraktivität von Anleihenfonds gegenüber anderen und riskanteren Anlageklassen unterstreicht. Dies ist daher eine potenziell gute Basis für erwartetes Neugeschäft im kommenden Jahr. In diesem Kontext ergeben sich Chancen für einen globalen aktiven Manager wie PIMCO: Einerseits durch die angestrebte Outperformance gegenüber Marktindizes und passiven Portfolios. Andererseits durch einen hohen Stellenwert der Kundenservices gegenüber Mitbewerbern. Bei erfolgreicher Umsetzung erlaubt beides PIMCO, sich gegenüber Mitbewerbern zu differenzieren und so einen Zuwachs im Neugeschäft zu realisieren. Durch die PPRE verfügt die Gruppe über zusätzliche Expertise in einer alternativen Anlageklasse, die allerdings durch das im Vergleich zu den Vorjahren immer noch höhere Zinsniveau erhöhten Herausforderungen unterliegt. Diese zusätzliche Expertise ist unter anderem für PIMCOs weiteren Akzent auf Kundenlösungen mit dem Fokus auf höherwertigen Strategien wie Privatkredit- und Alternativstrategien hilfreich. Dabei wird der starke Markenkern im festverzinslichen Bereich, der nach den Zinssteigerungen wieder stark an Attraktivität gewonnen hat, durch diverse Publikationen unterstützt. Die PEG hat durch die Eröffnung mehrerer Zweigniederlassungen in anderen EU-Ländern das Zielmarktspektrum erweitert, um relevante Märkte in Europe abzudecken. Darüber hinaus plant man mit der neuen Zweigniederlassung in Dubai in der DIFC (Dubai International Financial Center), Vereinigte Arabische Emirate, weitere Wachstumspotenziale insbesondere im Fondsvertrieb in der Region (des Nahen und Mittleren Ostens sowie Afrika) zu erschließen. Herausforderungen und mögliche Risiken Mögliche Risiken ergeben sich aus den makroökonomischen und geopolitischen Unsicherheiten sowie den nächsten Zinsschritten der Zentralbanken, die die Volatilität an den Zinsmärkten mit sich bringen können. Dies könnte einerseits durch Zinserhöhungen, andererseits durch eine größere Zurückhaltung oder Abwarten der Kunden zu verzögerten oder reduzierten Neuinvestitionen in PIMCO-Strategien führen. Des Weiteren skizziert die PEG in ihrer Top Risk Assessment Herausforderungen wie anhaltende regulatorische Veränderungen, welche die Finanzindustrie unter permanenten Anpassungsdruck setzen, sowie Risiken der Geschäftsunterbrechung - insbesondere aus dem Bereich der Cybersicherheit und auch im Zusammenhang mit PEGs Lieferantenketten. 6. PrognoseberichtDieser Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die nicht auf historischen Tatsachen, sondern auf Planungen, Annahmen und Schätzungen beruhen. Zukunftsaussagen sind immer nur für den Zeitpunkt gültig, an dem sie getroffen werden und unterliegen naturgemäß Risiken und Unsicherheiten. Da die Geschäftsentwicklung sowie die Finanz- und Vermögenslage der PEG direkt von den makroökonomischen Entwicklungen abhängen, basiert die Einschätzung der PEG auf dem Wirtschaftsausblick von PIMCO 2 für das kommende Jahr. Insgesamt erwarten wir, dass die US-Wirtschaft, wie auch andere Volkswirtschaften, auf ein seltenes 'soft landing' Szenario zuzusteuern scheint - also auf eine Abschwächung des Wachstums und der Inflation ohne Rezession zusteuert. Der Wechsel in der politischen Führungsetage der USA erhöht jedoch die globale wirtschaftliche Unsicherheit im Jahr 2025. Die protektionistischen Vorschläge der neuen Regierung haben das Potenzial, die Handelsbeziehungen neu zu gestalten und die wirtschaftliche Dynamik weltweit zu verändern. Die vorgeschlagenen politischen Weichenstellungen in den USA haben das Spektrum potenzieller Wachstumsszenarien erweitert. Die Inflationsrisiken in den USA und die Rezessionsrisiken in vielen anderen Volkswirtschaften haben zugenommen. Unser Basisszenario: Wir gehen von ökonomisch verkraftbaren US-Zollerhöhungen gegen China und andere Handelspartner aus. Energischere Anstrengungen zur Beseitigung der seit Langem bestehenden Handelsungleichgewichte könnten jedoch die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte stören. Wir gehen davon aus, dass sich das Wachstum des globalen realen BIP leicht verlangsamen wird. Weniger Einwanderung und höhere Zölle dürften das US-Wachstum trotz einer ansonsten robusten Wirtschaft dämpfen. Unterdessen hinkt Europa mit einer unterdurchschnittlichen Entwicklung der Wirtschaftsleistung weiterhin hinterher. Die Aussichten für eine allmähliche Annäherung der Inflation an die Ziele der Zentralbanken in den Industrieländern sind nach wie vor intakt, auch wenn höhere US-Zölle diesen Prozess verzögern könnten. Weniger angespannte Arbeitsmärkte und eine rückläufige Inflation dürften es den Zentralbanken der Industrieländer ermöglichen, die Zinsen weiter zu senken. Wir rechnen je nach Region mit Zinssenkungen der Industrieländer-Zentralbanken um 50 bis 150 Basispunkte im Jahr 2025. Die Bank of Japan (BOJ) bleibt die Ausnahme. Wir gehen davon aus, dass die BOJ die Zinsen um 50 Basispunkte anheben wird, da höhere Inflationserwartungen die Kerninflation trotz der Währungsvolatilität stützen. Während sich die Bandbreite der potenziellen Ergebnisse in beide Richtungen erweitert hat - von positiveren Aufwärtsbewegungen bis hin zu düstereren Abwärtsbewegungen -, basieren risikoreiche US-Assets zunehmend auf optimistischen Szenarien. Getragen von der Erwartung niedrigerer Steuern und gelockerter regulatorischer Vorschriften, haben US-Aktien neue Höhen erklommen, während die Kredit-Spreads in der Nähe der Rekordtiefs liegen. Obwohl sich diese Dynamik fortsetzen könnte, zeigt die Geschichte, dass der Spielraum für weitere nachhaltige Gewinne bei den aktuellen Bewertungen begrenzt ist. Im Gegensatz dazu bieten Anleihen sowohl kurzfristig als auch längerfristig attraktive Chancen. Wir glauben, dass die Anleihenrenditen in einer Zeit, in der Aktienbewertungen und Kredit-Spreads nicht überzeugen können, attraktiv sind, was qualitativ hochwertigen festverzinslichen Wertpapieren eine günstige Ausgangsbasis bietet. Im Gegensatz zu Cash und Geldmarktinstrumenten dürften Anleihen von einem Kapitalzuwachs profitieren, wenn die Leitzinsen fallen, was die Rolle von Anleihen als Quelle zur Diversifizierung und als Stabilisator für das Aktienengagement in Portfolios stärkt. Für 2025 erwarten wir bei den Kunden von nicht verbundenen Unternehmen ein positives NMA, von verbundenen Unternehmen jedoch ein negatives NMA primär bedingt durch weitere erwartete Umschichtungen der Investmentstrategien. Insgesamt rechnen wir für das Jahr 2025 mit einem NMA zwischen -3,1 bis 1,0 Mrd. Euro. Insgesamt erwarten wir, dass die AuM der PEG im Jahr 2025 leicht um 4% bis 6% zunehmen werden. Wir rechnen mit einem gestiegenen Provisionsergebnis zwischen 11% bis 17% in 2025 im Vergleich zu 2024. Gründe hierfür sind die höheren AuM, die höheren Erträge aus dem internen Verrechnungsverkehr sowie die kontinuierlich erweiterte Produktpalette und die damit zusammenhängenden höheren durchschnittlichen Verwaltungsgebühren. Das Management geht davon aus, dass im Jahr 2025 die Mitarbeiterzahl stabil bleibt oder leicht steigt. Die Aufwendungen werden voraussichtlich um 5% bis 10% steigen. Das Unternehmen erwartet daher, dass der Gewinn nach Steuern und vor Gewinnabführung im Vergleich zu 2024 zwischen 14% bis 20% auf ca. 144,3 Millionen Euro bis 151,7 Millionen Euro steigen wird. Diese Gewinnprognose erfolgt unter Berücksichtigung der Gewinnabführung aus der PPRE.
München, 13. Februar 2025 Die Geschäftsführung Frank Witt Philip Bufe
1 Die PEG betreibt keinen Eigenhandel, sodass
das Adressenausfall- und Marktpreisrisiko sich nicht auf
die von PIMCO verwalteten Portfolios, sondern eher auf die
Bilanzpositionen beziehen.
Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2024 - 31. Dezember 2024
Anhang Zum Jahresabschluss per 31. Dezember 2024Die PIMCO Europe GmbH hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (Reg. Nr. HRB 192083). 1. EinleitungDie PIMCO Europe GmbH (nachfolgend "PEG") mit Sitz in München ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Allianz Asset Management GmbH und damit Bestandteil des Geschäftssegments "Asset Management" des Allianz Konzerns. Mit Wirkung vom 1. Januar 2012 wurde zwischen der Muttergesellschaft, Allianz Asset Management GmbH, und der PIMCO Europe GmbH ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die PIMCO Europe GmbH bildet eine ertrag- und umsatzsteuerliche Organschaft mit der Allianz Asset Management GmbH. Der Gegenstand des Unternehmens gemäß Anhang zum Antrag auf die Erteilung einer Erlaubnis zum Erbringen von Finanzdienstleistungen ist die Vermögensverwaltung, insbesondere die Finanzportfolioverwaltung, einschließlich der Anlagevermittlung, der Anlageberatung und der Abschlussvermittlung. Die PIMCO Europe GmbH ist ein Nichthandelsbuchinstitut. Zum 31. Dezember 2024 bestanden Zweigniederlassungen in Mailand / Italien, Madrid / Spanien, Dublin / Irland, London / Großbritannien und Paris / Frankreich. Darüber hinaus wurde zum 12. Dezember 2024 eine Zweigniederlassung in Dubai, UAE gegründet. Die Geschäftstätigkeit wurde nach Erhalt der Genehmigung von der örtlichen Finanzaufsicht am 12. Februar 2025 aufgenommen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 wurde nach den allgemeinen und den für Kreditinstitute geltenden Vorschriften des HGB, den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), des Wertpapierinstitutsgesetz (WpIG) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute (RechKredV) erstellt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeForderungen und aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zum jeweiligen Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben des Geschäftsjahres, die Aufwendungen nach dem Bilanzstichtag darstellen. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere Die nach den Vorschriften des Anlagevermögens bilanzierten Kapitalanlagen sind dazu bestimmt, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Eine Zuordnung der Zweckbestimmung erfolgt bei Zugang der Kapitalanlage. Die Widmung wird jeweils bei Änderung der Anlagestrategie beziehungsweise bei geplanten Verkäufen geprüft. Diese Wertpapiere werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder einem niedrigeren langfristig beizulegenden Wert angesetzt. Bei dauerhaften Wertminderungen werden Abschreibungen erfolgswirksam durchgeführt. Bei voraussichtlich vorübergehenden Wertminderungen besteht ein Abschreibungswahlrecht. Im Geschäftsjahr sind keine vorübergehenden Wertminderungen bei den nach den Vorschriften des Anlagevermögens bilanzierten Kapitalanlagen eingetreten. Anteile an verbundenen Unternehmen Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe der Wertminderungen werden Wertaufholgen bis maximal zu Höhe der Anschaffungskosten vorgenommen. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Die voraussichtliche Nutzungsdauer wird je Vermögensgegenstand ermittelt. Sie liegt zwischen drei und fünf Jahren bzw. beim Goodwill bei acht Jahren. Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Vermögen zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen Das Vermögen wird gemäß § 253 Absatz 1 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt und in Verbindung mit § 246 Absatz 2 HGB mit den Schulden verrechnet. Sofern die Schulden den beizulegenden Zeitwert übersteigen, wird der übersteigende Betrag unter dem Posten Rückstellungen ausgewiesen. Übersteigt der beizulegende Zeitwert den Betrag der Schulden, so wird der übersteigende Betrag unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethode des aktiven Unterschiedsbetrags entspricht derjenigen, die im Abschnitt Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und sonstige Rückstellungen beschrieben ist. Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und andere Rückstellungen Rückstellungen werden nach ihrem notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet. Die Rückstellungen für Jubiläumsgaben, Altersteilzeit und Vorruhestandsleistungen werden ebenfalls nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und in voller Höhe passiviert. Laut § 253 HGB ist der Erfüllungsbetrag für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und für sonstige Personalverpflichtungen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abzuzinsen. Sofern die Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen mit dem siebenjährigen Durchschnittszins zu einer höheren Verpflichtung führt als die Bewertung mit dem zehnjährigen Durchschnittszins, unterliegt der Unterschiedsbetrag nach § 253 Absatz 6 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre. Diese Ausschüttungssperre führt nicht zu einer Abführungssperre, wenn ein Ergebnisabführungsvertrag vorliegt. Bei der Ermittlung des Diskontierungszinssatzes nimmt die Gesellschaft die Vereinfachungsregelung gemäß § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB (Restlaufzeit von 15 Jahren) in Anspruch, wobei wie im Vorjahr ein zum Bilanzstichtag prognostizierter Zinssatz zugrunde gelegt wurde. Der Effekt aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes wird im Zinsergebnis ausgewiesen. Weitere Erläuterungen zur Bilanzierung der Pensionen und ähnlicher Verpflichtungen finden Sie im Anhang unter "Erläuterungen zu den Passiva" und unter "Haftungsverhältnisse". Alle übrigen Rückstellungen, mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, werden mit dem abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt. Hierzu wird der adäquate Zinssatz der Deutschen Bundesbank herangezogen. Währungsumrechnung Grundsätzlich werden alle Geschäftsvorgänge in der Originalwährung erfasst und zum jeweiligen Tageskurs (Devisenkassamittelkurs) in Euro umgerechnet. Am Abschlussstichtag werden die auf fremde Währung lautenden Forderungen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet und nach den handelsrechtlichen Regeln gemäß §256a HGB zur Währungsumrechnung bewertet. 3. Erläuterungen zur BilanzAktiva Forderungen an Kreditinstitute Die Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von TEUR 45.790 (i.V. TEUR 41.297) bestehen aus TEUR 45.790 (i.V. TEUR 41.297) täglich fälligen Forderungen, davon TEUR 25.692 in Fremdwährung (i.V. TEUR 22.179). Forderungen an Kunden Die Forderungen an Kunden in Höhe von TEUR 60.904 (i.V. TEUR 63.711) haben im Wesentlichen eine Laufzeit bis zu drei Monaten. Sie setzen sich zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt TEUR 11.120 (i.V. TEUR 14.070) und Forderungen für noch nicht abgerechnete Gebühren in Höhe von TEUR 49.784 (i.V. TEUR 49.641). Darin enthalten sind Forderungen in Fremdwährung von insgesamt TEUR 3.171 (i.V. TEUR 3.485). In den Forderungen an Kunden sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 34.799 (i.V. TEUR 37.407) enthalten, davon sind TEUR 89 in Fremdwährung (i.V. TEUR 91). Aktien und andere nicht festverzinslichen Wertpapiere Die Aktien und andere nicht festverzinslichen Wertpapiere in Höhe von TEUR 0 (i.V. TEUR 36) beinhalten die Anteile an einem nicht börsennotierten Altersteilzeit-Rentenfonds, der von der Allianz SE für ihre Konzerneinheiten geführt wird. Diese wurden in 2024 vollständig veräußert. Anlagevermögen Entwicklung des Anlagevermögens der PIMCO Europe GmbH
Die Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 24.087 (i.V. TEUR 24.087) beinhalten die Anteile an der PIMCO Prime Real Estate GmbH (PPRE). Die immateriellen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 6.291 (i.V. TEUR 7.989) beinhalten den Goodwill aus dem Erwerb eines derivativen Geschäfts- und Firmenwertes der PIMCO Europe Ltd. Italian Branch (PELI) aus 2020. Zum Stichtag 1. Dezember 2020 haben die PEG und die PIMCO Europe Limited (PEL) ein Transferabkommen abgeschlossen. Diese Vereinbarung beinhaltet die Übertragung der Geschäftseinheit PEL Italian Branch (PELI) an die PEG Italian Branch (PEGI). Da die PELI keine materiellen Forderungen und Verbindlichkeiten in der Bilanz ausgewiesen hat, repräsentiert der Kaufpreis in Höhe von TEUR 12.298 einen abgeleiteten Firmenwert. Die Höhe des Firmenwertes bemisst sich an den übertragenen Mitarbeitern, ihrer Kompetenz und ihrer Qualifikation in den unterschiedlichen Geschäftsbereichen und den dadurch bestehenden Ertragsmöglichkeiten in den nächsten Jahren. Für die lineare Abschreibung wurde die durchschnittliche Zugehörigkeitsdauer der Mitarbeiter der PIMCO Gruppe in der EMEA Region als wirtschaftliche Nutzungsdauer zugrunde gelegt. Folglich wurde die Abschreibungsdauer des derivativen Firmenwertes mit acht Jahren festgelegt. Außerdem beinhalten die immateriellen Vermögensgegenstände noch Anlagewerte in Höhe von TEUR 270 (i.V. TEUR 431). Daneben bestehen Sachanlagen in Höhe von TEUR 2.968 (i.V. 3.122), im Rahmen seiner eigenen Tätigkeit genutzten Grundstücke und Bauten. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 55.512 (i.V. TEUR 50.592) sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 49.952 (i.V. TEUR 41.155) enthalten. Diese wiederum bestehen im Wesentlichen aus Forderungen aus dem Verrechnungsverkehr in Höhe von TEUR 27.088 (i.V. TEUR 15.281), aus der Gewinnabführung gegenüber der PPRE in Höhe von TEUR 20.103 (i.V. TEUR 19.711), sowie einer Forderung auf Umsatzsteuerrückerstattung für 2017-2023 in Höhe von TEUR 2.245 (i.V. TEUR 5.766) an die Allianz SE. Insgesamt sind in dem Posten der sonstigen Vermögensgegenstände Forderungen in Höhe von TEUR 27.823 (i.V. TEUR 11.169) in Fremdwährungen enthalten. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten In dem Posten aktive Rechnungsabgrenzung in Höhe von insgesamt TEUR 452 (i.V. TEUR 788) sind im Wesentlichen Rechnungsabgrenzungen für Datendienste und Wartungsleistungen enthalten. TEUR 199 (i.V. TEUR 170) hiervon sind in Fremdwährung. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Ein Teil der Pensionsverpflichtungen ist durch Rückdeckungsversicherungen bzw. saldierungspflichtiges Deckungsvermögen abgesichert. Da für die Vermögenswerte ein anderer Zinssatz zugrunde gelegt wird als bei der Berechnung des Erfüllungsbetrags der Pensionsverpflichtungen, kann es bei einem Teil der Pensionspläne zu einem aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung kommen. Darüber hinaus ergibt sich bei den Altersteilzeitverpflichtungen bei der Saldierung der Entgeltverpflichtungen mit dem saldierungspflichtigen Deckungsvermögen ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von TEUR 0 (i.V. TEUR 18). Passiva Sonstige Verbindlichkeiten Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von insgesamt TEUR 123.791 (i.V. TEUR 122.298) werden Verbindlichkeiten aus der Gewinnabführung inklusive Steuerumlagen gegenüber der alleinigen Gesellschafterin, Allianz Asset Management GmbH, München, in Höhe von TEUR 63.270 (i.V. TEUR 65.689), Verbindlichkeiten aus dem Cash Pool in Höhe von TEUR 22.561 (i.V. TEUR 29.406), Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer gegenüber den Finanzbehörden in Höhe von TEUR 4.892 (i.V. TEUR 5.997), Verbindlichkeiten aus dem Verrechnungsverkehr mit verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 28.086 (i.V. TEUR 15.859), Verbindlichkeiten gegenüber der Allianz SE aus Umsatzsteuern in Höhe von TEUR 1.455 (i.V. TEUR 1.476) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.525 (i.V. TEUR 3.853) ausgewiesen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind insgesamt in Höhe von TEUR 115.372 (i.V. TEUR 112.430) Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten und in Höhe von TEUR 26.598 (i.V. TEUR 12.023) Verbindlichkeiten in Fremdwährung. Die Restlaufzeit sämtlicher Verbindlichkeiten beträgt bis zu einem Jahr. Rückstellungen Insgesamt werden Rückstellungen in Höhe von TEUR 10.945 (i.V. TEUR 13.074) ausgewiesen. Sie gliedern sich in Pensionsrückstellungen in Deutschland in Höhe von TEUR 2.195 (i.V. TEUR 2.219), Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 246 (i.V. TEUR 806) und andere Rückstellungen in Höhe von TEUR 8.407 (i.V. TEUR 9.858), im Wesentlichen für Personalaufwendungen. Darin enthalten sind Rückstellungen in Fremdwährung in Höhe von TEUR 107 (i.V. TEUR 4.502). Rückstellungen a) Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen nach Verrechnung mit dem Deckungsvermögen
b) Steuerrückstellungen
c) Andere Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die PIMCO Europe GmbH hat Pensionszusagen erteilt, für die Pensionsrückstellungen gebildet werden. Ein Teil der Pensionszusagen ist im Rahmen eines "Contractual Trust Arrangements" (Methusalem Trust e.V.) abgesichert. Dieses Treuhandvermögen stellt saldierungspflichtiges Deckungsvermögen dar, wobei als beizulegender Zeitwert der Aktivwert beziehungsweise der Marktwert zugrunde gelegt wird. Der Erfüllungsbetrag wird auf Basis der Projected Unit Credit-Methode (dies bezeichnet ein Anwartschaftsbarwertverfahren bezogen auf den verdienten Teil) ermittelt beziehungsweise als Barwert der erworbenen Anwartschaft ausgewiesen. Sofern es sich um wertpapiergebundene Zusagen handelt, wird der Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände angesetzt.
Abweichend hiervon wird bei einem Teil der Pensionszusagen die garantierte Rentendynamik von 1 Prozent pro Jahr zugrunde gelegt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die Heubeck-Richttafeln RT2018G verwendet, die bezüglich der Sterblichkeit, Invalidisierung und Fluktuation an die unternehmensspezifischen Verhältnisse angepasst wurden. Als Pensionierungsalter wird die vertragliche oder gesetzlich frühestmöglich vorgesehene Altersgrenze angesetzt.
Der mit dem 7-jährigen Durchschnittszins zum 31. Dezember 2024 ermittelte Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt TEUR 30.373 (i.V. TEUR 28.194) Somit ist ein Betrag von 0 TEUR (i.V. TEUR 220) gemäß § 253 Absatz 6 Satz 2 HGB ausschüttungsgesperrt. Die Gesellschaft bildet Pensionsrückstellungen in Deutschland in Höhe von TEUR 2.195 (i.V. TEUR 2.219), die sich nach der Saldierung der Verpflichtungen aus Pensionszusagen mit dem Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte ergeben. Andere Rückstellungen In den anderen Rückstellungen i.H.v. TEUR 8.407 (i.V. TEUR 9.858) sind TEUR 7.375 (i.V. TEUR 8.363) für Personalaufwendungen u.a. für Long Term Incentive Plan, Abfindungen und nicht genommene Urlaubsansprüche enthalten. Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus Jubiläumsgaben, einem Wertkontenmodell und Altersteilzeitverträgen, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen werden. Das im Methusalem Trust e.V. für das Altersteilzeit-Sicherungsguthaben und das Wertkontenmodell reservierte Vermögen stellt saldierungspflichtiges Deckungsvermögen dar, wobei als beizulegender Zeitwert der Aktivwert beziehungsweise der Marktwert zugrunde gelegt wird. Die Bewertung dieser Verpflichtungen erfolgt im Wesentlichen analog zu den Pensionszusagen und auf Basis der gleichen Rechnungsannahmen (mit Ausnahme des Diskontierungszinssatzes).
Für die Verpflichtungen aus Altersteilzeit, bei denen der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände die Verpflichtungen übersteigt, weist die PIMCO Europe GmbH den saldierten Wert in Höhe von TEUR 0 (i.V. TEUR 18) unter dem Posten Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung aus. Für die Mitarbeiter in Italien wurden Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 1.140 im Sinne des Art 2120 des italienischen Zivilgesetzbuches in das "trattamento di fine rapporto" oder "TFR" gebildet. Der als TFR geschuldete Betrag wird als Prozentsatz des Gesamtgehalts des Arbeitnehmers während seiner gesamten Dienstzeit im Unternehmen berechnet. Die Höhe des Betrags ergibt sich aus der Addition der Gesamtvergütung des Arbeitnehmers für jedes Dienstjahr, geteilt durch 13,5. Eigenkapital Im Dezember 2024 wurde seitens der Gesellschafterin der PEG, der Allianz Asset Management GmbH, entschieden, das Eigenkapital der PEG um fünf Millionen zu erhöhen. Die Einzahlung dieses Betrags erfolgte in Form einer anderen Zuzahlung in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt am 31. Dezember 2024 TEUR 61.268 und wird zu 100% von der Allianz Asset Management GmbH gehalten. Die Allianz Asset Management GmbH ist die alleinige Gesellschafterin der PIMCO Europe GmbH. Das Eigenkapital TEUR 61.268 (i.V. TEUR 56.268) setzt sich aus TEUR 26 (i.V. TEUR 26) Gezeichnetes Kapital (Stammkapital), TEUR 61.238 (i.V. TEUR 56.238) Kapitalrücklage und TEUR 4 (i.V. TEUR 4) andere Gewinnrücklagen zusammen. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungIn den Zinsaufwendungen sind TEUR 36 (i.V. TEUR 24) aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen enhalten. In den Zinserträgen sind TEUR 1 (i.V. TEUR 1) aus der Abzinsung langfristiger Rückstellungen enhalten. Aus der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Absatz 2 HGB ergibt sich eine Saldierung folgender Aufwendungen und Erträge:
Die Erträge aus Gewinngemeinschaft von TEUR 37.659 (i.V. TEUR 35.845) stammen aus dem in 2020 unterzeichneten und ab dem 1. Januar 2021 gültigen Ergebnisabführungsvertrag zwischen der PEG und der PPRE. Im Geschäftsjahr 2024 hat die Gesellschaft Provisionserträge in Höhe von TEUR 352.840 (i.V. TEUR 318.063) erzielt. Die Provisionsaufwendungen lagen in 2024 bei TEUR 41.776 (i.V. TEUR 39.097) Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 13.968 (i.V. TEUR 11.815) enthalten im Wesentlichen Währungskursgewinne in Höhe von TEUR 8.739 (i.V. TEUR 7.513), Erträge aus erbrachten Dienstleistungen innerhalb der PIMCO Gruppe in Höhe von TEUR 5.047 (i.V. TEUR 3.470) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 0 (i.V. TEUR 591). Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 194.328 (i.V. TEUR 165.330) enthalten Personalaufwendungen in Höhe von TEUR 61.614 (i.V. TEUR 87.300) und andere Verwaltungsaufwendungen in Höhe von TEUR 132.714 (i.V. TEUR 78.030). Am 1. April 2024 trat die britische Zweigniederlassung der PEG in eine Transaktion mit der britischen Zweigniederlassung von PGA Global Services LLC ("PGA"), einer Schwesterfirma, ein, bei der PGA bestimmte Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Zweigniederlassung erwarb und die Zweigniederlassung alle seine Mitarbeiter an PGA übertrug. Parallel unterzeichnete PEG einen Dienstleistungsvertrag mit PGA, der die Bereitstellung von Mitarbeitern der PGA zur Abordnung an die Zweigniederlassung der PEG umfasst. Zusätzlich wird darin die Erbringung verschiedener anderer administrativer Dienstleistungen der PGA an die Zweigniederlassung geregelt. Infolgedessen sind die andere Verwaltungsaufwendungen durch PGA Global Service gestiegen, gleichzeitig sind die Personalaufwendungen gesunken. Darüber hinaus sind in den anderen Verwaltungsaufwendungen Zahlungen für Dienstleistungen aus Outsourcingverträgen/SLA mit verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 102.795 (i.V. TEUR 44.472), die Gebühren für Depot- und Clearingbanken in Höhe von TEUR 13.012 (i.V. TEUR 14.651), die Zahlungen für Informations- und Datendienste in Höhe von TEUR 1.173 (i.V. TEUR 2.133) sowie Mieten in Höhe von TEUR 2.792 (i.V. TEUR 2.968) enthalten. Die Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen in Höhe von TEUR 2.544 (i.V. TEUR 2.546) umfassen unter anderem die Abschreibung in Höhe von TEUR 1.537 auf des derivativen Geschäfts- und Firmenwertes der PIMCO Europe Ltd. Italien Branch (PELI) aus 2020. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 7.475 (i.V. TEUR 9.105) setzen sich im Wesentlichen aus Währungskursverlusten in Höhe von TEUR 6.835 (i.V. TEUR 8.553) zusammen Im Berichtsjahr sind Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 35.164 (i.V. TEUR 33.476) enthalten. Die Gewinn- und Verlustrechnung weist für 2024 einen Aufwand aus Gewinnabführung in Höhe von TEUR 126.174 (i.V. TEUR 119.399) gegenüber der alleinigen Gesellschafterin, der Allianz Asset Management GmbH, aus. Entsprechend ergibt sich ein Jahresüberschuss und Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 0 (i.V. TEUR 0). 5. Sonstige AngabenNachtragsbericht Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PIMCO Europe GmbH von besonderer Bedeutung gewesen wären, sind nach Schluss des Geschäftsjahres bis zur Geschäftsführungssitzung, in welcher der Jahresabschluss aufgestellt wurde, nicht eingetreten. Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB Anteilsbesitz der PIMCO Europe GmbH per 31.12.2024
1) Jahresabschluss 2024 2) Ergebnisabführungsvertrag Haftungsverhältnisse aus betrieblicher Altersversorgung und ähnlichen Verpflichtungen Haftungsverhältnisse bestehen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung. Grundlage der betrieblichen Altersversorgung für die Mitarbeiter der deutschen Allianz-Gesellschaften, die bis zum 31. Dezember 2014 eingetreten sind, ist in der Regel die Mitgliedschaft in der Allianz Versorgungskasse VVaG (AVK), die als rechtlich selbständige und regulierte Pensionskasse der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterliegt. Die Leistungen der AVK werden nach dem Einmalbeitragssystem über Zuwendungen der Trägergesellschaften an die Kasse durch Gehaltsumwandlung und Arbeitgeberbeiträge finanziert. Zu den Trägergesellschaften gehört neben der Allianz SE, der Allianz Deutschland AG, der Allianz Versicherungs-AG und der Allianz Lebensversicherungs-AG unter anderem auch die PEG. Die PEG ist verpflichtet, anteilige Verwaltungskosten der AVK zu tragen und entsprechend den Rechtsgrundlagen gegebenenfalls Zuschüsse zu leisten. Außerdem leisten die Trägergesellschaften für bis zum 31. Dezember 2014 eingetretene Mitarbeiter Zuwendungen an den Allianz Pensionsverein e.V. (APV). Weil die Anpassungsverpflichtung nach §16 BetrAVG im Alttarif des APV nicht rückgedeckt ist, ist zum 31. Dezember 2024 das Deckungsvermögen des APV geringer als die Versorgungsverpflichtungen. Der Fehlbetrag zum 31. Dezember 2024 beträgt TEUR 1.893 (Vorjahr TEUR 1.893). Die PEG macht von dem Wahlrecht nach Artikel 28 Absatz 1 Satz 2 EGHGB Gebrauch, hierfür keine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden, da die gesetzlich vorgeschriebene Anpassung der Renten an den Verbraucherpreisindex durch zusätzliche Beiträge an den APV finanziert wird. Sowohl die AVK als auch der APV wurden für Neueintritte ab 1. Januar 2015 geschlossen. Für Neueintritte ab 1. Januar 2015 wurde die betriebliche Altersversorgung einheitlich neu geregelt. Die PEG leistet für diese einen monatlichen Beitrag in eine Direktversicherung bei der Allianz Lebensversicherung-AG, welcher im Rahmen der Entgeltumwandlung vom Mitarbeiter finanziert wird. Außerdem wird monatlich ein Arbeitgeberbeitrag im Rahmen einer Direktzusage gewährt. Die Allianz SE haftet durch Schuldbeitritt gesamtschuldnerisch für einen Teil der Pensionszusagen der PEG. Diese erstattet die Kosten; die Allianz SE hat die Erfüllung übernommen. Daher werden diese Pensionsverpflichtungen bei der Allianz SE und nicht bei der PEG bilanziert. Mit Wirkung zum 1. Januar 2017 erstattet die PEG für ihre Angestellten lediglich noch die Dienstzeitaufwände. Für die Risiken aus Zins, Inflation und Biometrie erfolgt keine Erstattung mehr.
Die gesamtschuldnerische Haftung der PEG aus diesen Pensionszusagen sowie die diesen Haftungsverbindlichkeiten gegenüberstehenden Rückgriffsforderungen an die Allianz SE betragen: Langfristige Zahlungsverpflichtungen Die Zahlungsverpflichtungen aus langfristigen Mietverhältnissen belaufen sich auf TEUR 14.514. In den gesamten langfristigen Zahlungsverpflichtungen sind davon TEUR 12.558 gegen verbundene Unternehmen enthalten. Globale Mindeststeuer Als vollkonsolidiertes verbundenes Unternehmen des Allianz Konzerns fällt die PEG inklusive der ausländischen Betriebsstätten in den Anwendungsbereich der OECD Pillar Two Model-Rules. Nach diesen Regeln muss pro Steuerhoheitsgebiet eine Ergänzungssteuer auf die Differenz zwischen dem Global Anti-Base Erosion (GloBE) effektivem Steuersatz und dem Mindeststeuersatz von 15 Prozent gezahlt werden. Die lokale Pillar Two Gesetzgebung (Mindeststeuergesetz) trat in Deutschland, dem Steuerhoheitsgebiet, in dem das Unternehmen seinen Sitz hat, am 1. Januar 2024 in Kraft. Da davon auszugehen ist, dass der effektive GloBE-Steuersatz aller Allianz-Gesellschaften in Deutschland über dem Mindestsatz von 15 % liegen wird, wird für den deutschen Teil der PEG keine zusätzliche Ertragsteuer erwartet. Für die in Irland unterhaltene Geschäftseinheit (Betriebsstätte) der PEG trat die lokale Pillar Two Gesetzgebung am 1. Januar 2024 in Kraft. Da der effektive GloBE-Steuersatz aller Allianz-Geschäftseinheiten in diesem Steuerhoheitsgebiet niedriger ist als der Mindeststeuersatz, wurde von der Gesellschaft eine Rückstellung für den erwarteten Ergänzungssteueraufwand auf Grundlage der zuzuordnenden Ergänzungssteuer in diesem Steuerhoheitsgebiet gebildet. Latente Steuern im Zusammenhang mit der GloBE-Ergänzungssteuer wurden nicht angesetzt. Geschäftsführung Frank Witt, Betriebs- und Volkswirt, Geschäftsführer (Vorsitzender) Philip Bufe, Betriebs- und Volkswirt, Geschäftsführer Der Vorstand bekleidet noch folgende zusätzliche Leitungs- bzw. Aufsichtsfunktionen-Positionen:
Bezüge der Geschäftsführung Die Angabe über Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Absatz 4 HGB. Mitarbeiter Im Verlauf des Jahres 2024 wurden durchschnittlich 111 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent, i.V. 127) beschäftigt. Davon sind durchschnittlich 105 Vollzeitmitarbeiter (i.V. 104) und 8 Teilzeitmitarbeiter (i.V. 9). Darüber hinaus wurden durchschnittlich 70 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent, i.V. 54) von anderen PIMCO Gesellschaften an die PEG entsandt. Die Verringerung bei den Mitarbeitern sowie der Anstieg bei den entsandten Mitarbeitern resultiert im Wesentlichen aus der bereits beschriebenen Umstrukturierung in Großbritannien. Infolgedessen verringerte sich zum 1. April 2024 sich um 23, während die Zahl der entsandten Mitarbeiter um 23 anstieg. Konzernzugehörigkeit Die PIMCO Europe GmbH gehört zum Allianz Konzern unter der Führung der Allianz SE, München. In den Konzernabschluss der Allianz SE, München, wird die PIMCO Europe GmbH einbezogen. Dies stellt den größten als auch den kleinsten Konsolidierungskreis dar. Aufgrund der Angabe der Prüfungshonorare im Konzernabschluss unterbleibt die Angabe im Anhang des Einzelabschlusses gemäß § 285 Nr. 17 HGB. Der Konzernabschluss der Allianz SE wird im Bundesanzeiger und auf der Internetseite der Allianz SE bekannt gegeben. Konzernabschluss und -Lagebericht haben für unsere Gesellschaft befreiende Wirkung, so dass die PIMCO Europe GmbH keinen eigenen Konzernabschluss und -Lagebericht erstellt. Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag Die Gesellschaft hat seit 1. Januar 2012 mit der Allianz Asset Management GmbH, München, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Nach der Übernahme der Anteile der PPRE durch die PEG wurde ein weiterer Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der PPRE und der PEG geschlossen, der für die Zeit ab dem 1. Januar 2021 gilt.
München, 13. Februar 2025 Die Geschäftsführung Frank Witt Philip Bufe BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PIMCO Europe GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PIMCO Europe GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PIMCO Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 14. Februar 2025 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Sonja Panter, Wirtschaftsprüferin ppa. Dirk Wiebe, Wirtschaftsprüfer Gesellschafterbeschlussder PIMCO Europe GmbHmit Sitz in München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 192083 (nachfolgend die Gesellschaft) Die Allianz Asset Management GmbH, München, mit Sitz in München, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts München unter HRB 232728, ist alleinige Gesellschafterin der Gesellschaft. Unter Verzicht auf sämtliche Form- und Fristvorschriften für die Einberufung und Durchführung hält die Alleingesellschafterin eine Gesellschafterversammlung der Gesellschaft ab und beschließt wie folgt: Gesellschafterversammlung
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.
München, den 21. Februar 2025 Allianz Asset Management GmbH Dr. Markus Deliano Dr. Sven Piegsa Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde am 21.02.2025 festgestellt. |
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