Master Data

Registry
Register court Potsdam HRB 19386
Registered
4/27/2006
Industry
Computer consultancy activitiesWholesale of computers, computer peripheral equipment and softwareAgents involved in the sale of office machinery, computers, peripheral equipment and software
Purpose
Die Entwicklung, die Herstellung, der Vertrieb und Handel von Soft- und Hardware für Zahlungsmittelbearbeitung und Zahlungsmittelmanagement, sowie die Beratung von Firmen, die diese Geräte einsetzen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Thomas Schulze
since 1/12/2024
Managing Director
Managing Director

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€50,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

CountR GmbH

Kleinmachnow

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Das Jahr 2023 war laut Geschäftsbericht der Bundesbank erneut geprägt von einer ungewöhnlich hohen Inflation, die global im Jahresverlauf spürbar abebbte. Sie war zuvor durch die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und die wirtschaftspolitischen Reaktionen ausgelöst und durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine verstärkt worden. Infolge dessen beschleunigte sich auch das Lohnwachstum und trug zu erhöhten Kosten bei.

So betrug in den Industrienationen die Verbraucherinflation im Jahresdurchschnitt 2022 7,8 ?% und im Jahr 2023 noch immer 4,9 ?%. Ein wesentlicher Grund für das Nachlassen der Inflation war der Rückgang der zuvor drastisch gestiegenen Energiepreise.

Die Weltwirtschaft expandierte im vergangenen Jahr verhalten. Grund hierfür war einerseits die hohe Inflation, da sie die privaten Konsumausgaben dämpfte, andererseits bremste die in vielen Regionen straffere Geldpolitik das Wirtschaftswachstum. Eine Rezession blieb nicht zuletzt wegen robuster Arbeitsmärkte aus.

Insgesamt dürfte die Weltwirtschaft im vergangenen Jahr laut Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) um 3.1 ?% gewachsen sein, nach 3,5 ?% im Jahr 2022.

In Deutschland war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. Dazu beigetragen haben hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 konnte somit nicht fortgesetzt werden. Im Gegensatz dazu konnten die meisten Dienstleistungsbereiche in Deutschland ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten somit die Wirtschaft im Jahr 2023.

Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich "Information und Kommunikation" - dem auch die CountR GmbH zuzurechnen ist - mit einem Plus von 2,6 Prozent. Der Bereich IT hat damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte angeknüpft.

Wesentlicher Faktor hinsichtlich der Aktivitäten der CountR GmbH im Jahr 2023 war, dass der Absatzmarkt für Selbstbedienungsterminals insgesamt weiter wuchs, wobei sich diese Entwicklung in den verschiedenen Regionen der Erde unterschiedlich darstellte. In Australien ist der Absatzmarkt auf stabilem Niveau. In Afrika ist der Markt durch Südafrika dominiert, der sich ebenfalls als stabil darstellt. Der Markt in Asien wächst und CountR ist die ersten Kooperationen eingegangen um diesen Markt für die Zukunft zu erschließen. Der Markt in Europa zeichnet sich durch Kontinuität aus, wenn auch mit regional sehr unterschiedlicher Prägung.

Insbesondere in den Niederlanden konnte CountR seine Position ausbauen. Der dynamischste Markt ist mit Abstand weiterhin Nordamerika, wo CountR durch Partner und im Direktgeschäft sich zunehmend auch im Markt für kleinere Spielstätten, dem sogenannten Route Gaming, etabliert.

Im Jahr 2023 hat CountR mit Partnern seine beiden neuen Produkte CASHIO JPS (Jackpot System) und TCD (Teller Cash Dispenser) in den ersten Casinos installiert. Damit wurde ein wichtiger Schritt unternommen, sich im Markt der großen Casinos zu platzieren und dort in Zukunft weitere Folgegeschäfte zu erwirken. Dabei unterstützt auch das Produkt CASHIO Titanium, welches mit einem Maximum an Kapazität aufwartet und auf die Bedürfnisse der großen Casinos zugeschnitten ist.

CountR beschäftigt sich im Hinblick auf zukünftige Marktentwicklungen mit bargeldlosen Systemen. Zum einen ist dies die Standardisierung von POS-Systemen. Zum anderen zählen dazu digitale Geldbörsen (eWallets), wobei die tatsächliche Einführung solcher Systeme weiter auf sich warten lässt und den Absatzmarkt von CountR derzeit im Wesentlichen nicht beeinflusst.

Im Dezember 2023 ist eine erste große Installation der Tischlösung TITA (Tickets at table) als wichtige Referenz in Betrieb gegangen. Mit der erfolgreichen Umsetzung dieses Projekts erhofft sich CountR weiteres Folgegeschäft in den USA.

2. Umsatz und Auftragsentwicklung

Der Umsatz 2023 lag leicht über dem Vorjahr. Der Artikelumsatz in 2023 belief sich auf € 20 Mio. und der wiederkehrende Umsatz auf € 5 Mio.

Auch durch die neue Vertriebsstruktur konnte eine Diversifikation des Kundenstamms erreicht werden, so dass die Abhängigkeit von Bestellungen existierender Großkunden verringert werden konnte.

3. Produktion

Die Produktion der CountR-Geräte wird in Fabriken der Zulieferer in europäischen Nachbarländern durchgeführt. Durch das Einphasen neuer Produkte in den Produktionsstätten kam es zum Jahresende zu Engpässen, so dass der Plan nicht erreicht werden konnte. Durch die Entscheidung des Managements für einen verstärkten Fokus der Standorte stehen wichtige Kapazitäten nunmehr zur Verfügung.

Das im Jahr 2022 entwickelte Produktionsunterstützungstool von CountR wurde 2023 weiterentwickelt und zu einem festen Bestandteil der Fertigung. Die Endabnahme der Maschinen in den Fabriken kann damit effizienter durchgeführt und dokumentiert werden. Auch die Produktqualität hat sich dadurch weiter erhöht.

4. Beschaffung

Die Lieferschwierigkeiten unserer Zulieferer aus der Corona-Pandemie sind im Jahr 2023 weiter abgeklungen und die Lieferzeiten haben sich verkürzt. Dennoch gab es vereinzelt Verspätungen bei Zulieferteilen z.B. aufgrund von Schiffsroutenänderungen im Zusammenhang mit der Nahost-Krise.

CountR hatte während der Corona-Pandemie konsequent Second-Sources für die verwendeten Module aufgebaut, um Probleme durch Zulieferer-Ausfälle zu kompensieren. Die Lieferprobleme der Zulieferer werden auch dadurch abgefangen, dass CountR den Lagerbestand erhöht hat. Dieser Trend hat sich auch 2023 noch fortgesetzt.

Preiserhöhungen durch Zulieferer werden einerseits dadurch relativiert, dass bei den Zulieferern mit extremen Preiserhöhungen weniger Material beschafft wird und dadurch, dass CountR auch in 2024 die Preise nochmals erhöht.

5. Investitionen

Investitionen wurden im Rahmen der Beschaffung von Büromöbeln und aktualisierter Hardware für die Mitarbeiter durchgeführt.

6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. Vorhaben

Im Jahr 2023 wurden keine Förderprojekte außerhalb von internationalen Messen durchgeführt. Für 2024 sind Förderprojekte für Entwicklungsvorhaben geplant.

7. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklungsabteilung der CountR GmbH ist weiterhin der Kernbestandteil des Unternehmens. Die Produkte der CountR setzen sich vor allem durch Ihre Software von den Geräten des Wettbewerbs ab.

Um die Entwicklung innerhalb der CountR weiter zu entwickeln, werden ständig neue Mitarbeiter gesucht und auch talentierte Kandidaten gefunden und eingestellt. Der Anteil der Software-Entwickler and der Gesamtbelegschaft ist 50 %.

Die Entwicklungsressourcen wurden dafür verwendet, die Software für die neuen Produkte (Jackpot Terminal, Teller Cash Dispenser; CASHIO Titanium) zu erweitern, sowie neue Module, Funktionen und Features für die verfügbaren Geräte und die Backoffice-Software herzustellen. Um weiterhin technisch zu führen, betreibt CountR Forschung in den Bereichen bargeldlose Zahlung, digitale Währungen und Security.

B. Darstellung der Lage

1. Ertragslage

Die Ertragslage ist mit einem Ergebnis vor Steuern von € 6,4 Mio. als gut zu bezeichnen. Das Ergebnis wird zum Ausbau weiterer wichtiger Entwicklungsaktivitäten sowie zu Zukunftssicherung beitragen.

2. Finanzlage

Liquide Mittel von € 1,3 Mio. per 31.12.2023 werden als ausreichend eingeschätzt, da per 31.12.2023 mit € 4,2 Mio. ein hoher Bestand offener und werthaltiger Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu verzeichnen war.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um € 0,4 Mio. gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr € 20,2 Mio. erhöht. Damit wird als die Vermögenslage als solide eingestuft.

C. Voraussichtliche Entwicklung mit Ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Im laufenden Jahr wird laut Bundesbank die weltwirtschaftliche Aktivität voraussichtlich im gleichen Tempo expandieren, der Inflationsdruck sollte sich weiter abschwächen. Abwärtsrisiken für den globalen Konjunkturausblick würden sich insbesondere ergeben, falls der Preisauftrieb nicht wie erwartet nachlässt und die geldpolitische Straffung länger aufrechterhalten werden muss als derzeit unterstellt. Weitere Risiken gehen von einer möglichen fortgesetzten Wachstumsabschwächung in China, einer etwaigen Eskalation der kriegerischen Handlungen in der Ukraine und im Nahen Osten sowie geopolitischen Spannungen in anderen Weltregionen aus.

Die geopolitischen Realitäten durch den Ukraine-Krieg haben noch keine Auswirkungen auf die Absatzmärkte der CountR GmbH, bei einer Eskalation sind die Auswirkungen ungewiss. Gleichzeitig besteht langfristig ein gewisses Risiko für das US-Geschäft, sollten von Seiten der Politik Strafzölle oder Handelsbeschränkungen auf Waren aus Europa eingeführt werden.

Für das Jahr 2024 plant CountR ein weiteres Umsatzwachstum. Dieses Wachstum soll im Wesentlichen realisiert werden durch 1. den weiteren Absatz im US-Markt für Route Gaming auf ähnlichem Niveau wie in den Vorjahren 2. die Realisierung von Chancen im Sports Betting Bereich 3. den Ausbau des Anteils im Markt der großen Casinos durch die Produkte Jackpot Terminal, Teller Cash Dispenser und den Absatz des High End Redemption Terminals, 4. die Eröffnung neuer Möglichkeiten durch das Produkt TITA nach der nunmehr erfolgreichen Etablierung bei einem Referenzkunden, 5. das Produkt 2pay mit einem Mini-Debit-Karten Terminal, das Casinos helfen kann, ihren gebundenen Cash in den Automaten zu reduzieren und wiederkehrende Umsätze aus den Gebühren aus durchgeführten Transaktionen generiert und 6. das Payment Kiosk für den sogenannten Retail-Bereich mit wiederkehrenden Umsätzen aus Transaktionsgebühren.

Die Risiken in 2024 sind wie oben schon beschrieben vor allem auf geopolitische Konflikte begrenzt. CountR wird hier auf gegebenenfalls auftretende Herausforderungen reagieren müssen.

In den USA besteht das Risiko, dass sich in ausgewählten Bundesstaaten die Gesetzeslage ändert und damit der Absatz der CountR-Geräte reduziert wird. Insgesamt ist in den USA dieser Trend jedoch nicht zu beobachten - im Gegenteil sind mehr und mehr Bundesstaaten bereit Automatenspiel zu legalisieren um die leeren Haushaltskassen aufzufüllen. Durch weitere Anbieter erhöht sich der Druck auf Preise und Margen. Dem soll durch Kostenreduzierung, Schaffen von geldwerten Mehrwerten für den Kunden und Einführung neuer Produkte begegnet werden.

Abschließend bewerten wir deshalb die Chancen höher als die Risiken.

D. Sonstige Angaben

keine

 

Kleinmachnow, 30.03.2024

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.939.155,90 5.295.036,90
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.623.485,00 2.977.269,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.533.887,00 2.847.395,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 89.598,00 129.874,00
II. Sachanlagen 72.762,00 74.859,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.651,00 1.756,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.111,00 73.103,00
III. Finanzanlagen 2.242.908,90 2.242.908,90
1. Beteiligungen 2.242.908,90 2.242.908,90
B. Umlaufvermögen 15.195.951,21 14.506.542,85
I. Vorräte 5.822.691,54 5.272.636,93
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.040.500,57 5.426.565,52
1. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.252.565,23 1.423.169,42
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.237.012,41 1.423.169,42
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.787.935,34 4.003.396,10
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.332.759,10 3.807.340,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.716,30 64.079,92
Bilanzsumme, Summe Aktiva 20.195.823,41 19.865.659,67

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 15.645.134,82 13.630.113,72
I. gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 7.960,00 7.960,00
III. Gewinnvortrag 10.872.153,72 9.390.088,39
IV. Jahresüberschuss 4.715.021,10 4.182.065,33
B. Rückstellungen 1.041.687,77 2.929.026,79
C. Verbindlichkeiten 2.748.834,82 2.452.300,16
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 972.875,07 801.923,47
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.775.959,75 1.650.376,69
D. Passive latente Steuern 760.166,00 854.219,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 20.195.823,41 19.865.659,67

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.437.160,03 12.303.349,70
2. Personalaufwand 3.556.137,42 2.714.428,62
a) Löhne und Gehälter 3.024.364,48 2.253.982,86
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 531.772,94 460.445,76
davon für Altersversorgung 51.245,61 52.041,77
3. Abschreibungen 400.940,55 289.516,46
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 400.940,55 289.516,46
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.093.453,22 2.634.557,68
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 405.842,25 1.276.690,34
5. Erträge aus Beteiligungen 15.552,82 0,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 57.859,24 23.634,42
davon aus verbundenen Unternehmen 27.012,41 23.169,42
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 11.903,22 10.463,65
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.732.458,58 2.495.430,38
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 94.053,00 0,00
b) Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern 0,00 854.219,00
9. Ergebnis nach Steuern 4.715.679,10 4.182.587,33
10. sonstige Steuern 658,00 522,00
Jahresüberschuss 4.715.021,10 4.182.065,33

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der CountR GmbH, Kleinmachnow (Amtsgericht Potsdam, HRB 19386 P) wurde nach den Vorschriften der §§ 242ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (gem. § 255 Abs. 2 bis 3 HGB) bilanziert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 10 Jahren) bewertet. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben.

Angaben zum Finanzanlagevermögen

Firmenname, Sitz Anteilshöhe
in %
Jahresergebnis
in Euro
Jahr Eigenkapital
in Euro
HoC Grundstücks GmbH & Co. KG, Berlin 100,0 36.772,85 2023 1.818.100,06

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 Abs. 4 HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Es wurden keine Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einbezogen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögengegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurden im gesetzlich erforderlichen Umfang gebildet; sie berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden i.H. des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen i.H. der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive latente Steuern gemäß § 274 HGB wurden für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände gebildet. Die passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres betragen 760.166,00 Euro. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz in Höhe von 30% (15% KSt und 15% GewSt).

Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Infolge der Aktivierung der selbst geschaffenen immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 2.533.887,00 Euro besteht eine Ausschüttungssperre.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen in Höhe von 1.000.000,00 Euro gegen Gesellschafter. Es handelt sich dabei um Forderungen aus einer Treuhandabtretung.

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 Jahr
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 972,9 (Vj. 801,9) 42,5 (Vj. 87,50) 930,4 (Vj. 714,5)
aus Lieferungen und Leistungen 982,4 (Vj. 573,5) 982,40 (Vj. 573,5) 0,0 (Vj. 0,0)
sonstige Verbindlichkeiten 793,6 (Vj. 1.076,8) 793,6 (Vj. 1.076,8) 0,0 (Vj. 0,0)
Summe 2.748,9 (Vj. 2.452,2) 1.818,5 (Vj. 1.737,8) 930,4 (Vj. 714,5)

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 42.464,00 Euro (Vj. 129.936,00).

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

- Grundschuldbestellung 700.000,00 Euro

Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Erträge in Höhe von 309.033,97 Euro (Vorjahr: 740.045,65 Euro).

Aus der Währungsumrechnung ergaben sich Aufwendungen in Höhe von 405.842,25 Euro (Vorjahr: 1.276.690,34 Euro).

Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 43,25 Arbeitnehmer beschäftigt.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus laufenden Leasingverträgen per 31.12.2023 betragen für das Jahr 2024 47.291,94 Euro.

Die Geschäfte der Gesellschaft werden durch Dominik Winau, Berlin und Rainer Seyer, Berlin, geführt.

Von § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss 20232 einschließlich des Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Kleinmachnow

gez. Rainer Seyer

gez. Dominik Winau

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.135.077,59 0,00 0,00 0,00 0,00 3.135.077,59
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 220.096,26 0,00 0,00 0,00 0,00 220.096,26
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3.355.173,85 0,00 0,00 0,00 0,00 3.355.173,85
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.089,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2.089,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 250.934,48 45.059,55 0,00 17.072,87 0,00 278.921,16
Summe Sachanlagen 253.023,48 45.059,55 0,00 17.072,87 0,00 281.010,16
Finanzanlagen
Beteiligungen 2.242.908,90 0,00 0,00 0,00 0,00 2.242.908,90
Summe Finanzanlagen 2.242.908,90 0,00 0,00 0,00 0,00 2.242.908,90
Summe Anlagevermögen 5.851.106,23 45.059,55 0,00 17.072,87 0,00 5.879.092,91
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 287.682,59 313.508,00 0,00 0,00 0,00 601.190,59
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.222,26 40.276,00 0,00 0,00 0,00 130.498,26
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 377.904,85 353.784,00 0,00 0,00 0,00 731.688,85
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 333,00 105,00 0,00 0,00 0,00 438,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 177.831,48 47.051,55 0,00 17.072,87 0,00 207.810,16
Summe Sachanlagen 178.164,48 47.156,55 0,00 17.072,87 0,00 208.248,16
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 556.069,33 400.940,55 0,00 17.072,87 0,00 939.937,01
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2023
Euro
Buchwert 31.12.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 2.533.887,00 2.847.395,00
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 89.598,00 129.874,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.623.485,00 2.977.269,00
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.651,00 1.756,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 71.111,00 73.103,00
Summe Sachanlagen 0,00 72.762,00 74.859,00
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 2.242.908,90 2.242.908,90
Summe Finanzanlagen 0,00 2.242.908,90 2.242.908,90
Summe Anlagevermögen 0,00 4.939.155,90 5.295.036,90

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Rainer Seyer

gez. Dominik Winau

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.04.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CountR GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CountR GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CountR GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamm, 30.03.2024

BWK Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Kipke, Wirtschaftsprüfer

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