Cyberport Retail GmbH
Same addressRetail sale of audio and video equipment
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Franziska Anne Pyttel since 10/13/2022 | Managing Director |
Kai-Kristian Wolfgang Hollensteiner since 4/25/2022 | Managing Director |
Sebastian Westrich since 12/16/2020 | Managing Director |
René, geb. Gabranowitz Bittner since 10/22/2020 | Managing Director |
Jens Lippert since 10/22/2020 | Procura |
László Kovács since 4/25/2016 | Managing Director |
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Official financial statements and annual reports
Cyberport GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht1 Grundlagen der Cyberport GmbHDie Cyberport GmbH (im Folgenden auch kurz "Cyberport" genannt) bietet als Multi-Channel-Händler unter www.cyberport.de und www.cyberport.at mehr als 40.000 Artikel in einem Online-Technikfachmarkt und den Cyberport Stores an. Derzeit werden Produkte aus den Bereichen Elektronik und Multimedia vertrieben, speziell Computer-Hard- und -Software mit den Schwerpunkten PC Plus (Notebooks, Tablet PCs, Netbooks, PCs), digitale Foto- und Videokameras, mobile Kommunikations- und Multimediatechnik (Smartphones, MP3- und Mediaplayer), Unterhaltungselektronik (Flachdisplay-Fernseher, HiFi- und Home-Cinema-Systeme, Spielekonsolen) sowie Haushaltsklein- und großgeräte. Cyberport zeichnet sich durch Servicestärke, Produktkompetenz sowie ein faires Preis- und Leistungsverhältnis aus und erreicht seine Kunden über Internet, Telefon und seine derzeit fünfzehn Verkaufsfilialen - die Cyberport Stores - in Dresden (2x), Berlin (3x), Leipzig, Wien (2x), Dortmund, Hamburg, Bochum, Stuttgart, Köln, München und Essen. Die Geschäftsräume befinden sich in Dresden, Am Brauhaus 5. Das Tochterunternehmen Cyberport Services GmbH betreibt ein Logistikzentrum in Siebenlehn, von dem aus der Versand der Waren und die Retourenbearbeitung erfolgen und wo sich eine Abholtheke für die Kunden befindet. Die Produkte werden von Großhändlern und Herstellern bezogen und an private, gewerbliche und öffentlich-rechtliche Kunden weiterveräußert. Spezielle Dienstleistungen, insbesondere Konfigurationen an Computern, werden von der Cyberport GmbH selbst vorgenommen. 2 Wirtschaftsbericht Der Markt für digitale Unterhaltungselektronik und mobile Computer entwickelt sich differenziert. Die Innovationen der letzten Jahre, wie zum Beispiel LCD-, LED- und Plasma-Fernseher, haben sich bei den Konsumenten weiter etabliert. Mit Smartphones und Tablet-PCs entwickeln sich die jüngsten Produktinnovationen weiterhin sehr dynamisch, jedoch blieben große Innovationssprünge in 2014 aus. Eine Triebkraft in 2014 war der auslaufende Support für Windows XP und der wieder anspringende Replacement-Zyklus für Notebooks. Laut Marktprognosen (Gartner, Barclays) wird sich der Notebookmarkt rückläufig entwickeln. Der stärker werdende Dollar sorgt für Preissteigerungen. Impulse können über Windows 10 und 2-in-1 Geräte kommen. Der Tabletmarkt wird schwach bleiben. Der Absatz des Unternehmens ist gewachsen. Die Nachfrage in den Stores hat weiterhin zugenommen. Das Kundenfeedback bestätigt die eingeschlagene Multi-Channel-Strategie des Unternehmens. Cyberport treibt weiterhin intensiv Innovationen im Geschäftsmodell und innerhalb der einzelnen Funktionen voran. Ein Beispiel ist die Einführung der Same Day Pickup Möglichkeit in den Stores. Die Anspruchshaltung der Konsumenten bleibt weiter hoch. So suchen sie nicht nur eine breite Auswahl von leistungsfähigen Produkten und eine kompetente Beratung, sondern sie nutzen die hohe Markttransparenz, um das jeweils ausgewählte Produkt zum günstigsten Preis zu erwerben. Immer mehr Verbraucher nutzen Preissuchmaschinen als Orientierungshilfe bei der Auswahl des Händlers und stöbern nach Gutscheinangeboten im Netz. Damit sorgen sie für einen weiterhin anhaltenden Druck auf die Preise. Der Wettbewerb hat im Jahresverlauf an Schärfe zugenommen. Nach wie vor kommen On-lineshops mit preisaggressivem Angebot in den Markt, aber auch größere Marktbegleiter üben hohen Druck auf das Preisniveau aus. Die marktführende MSH-Gruppe hat mit der zugehörigen Redcoon ihre Vertriebsaktivitäten mit hohem Werbedruck und einem Ausbau von aggressiven Sonderangeboten intensiviert. Auch tritt Amazon preisaggressiv auf und verbreitert sein Angebot. Fazit: Insgesamt ist die Marktnachfrage über das Internet weiter gestiegen; der Druck auf die Marge bleibt allerdings hoch. Cyberport hat im Jahr 2014 seinen Umsatz trotz des schwierigen Umfelds steigern können. Dazu haben unter anderem folgende Maßnahmen beigetragen: - Es wurden im Jahresverlauf insgesamt zwei weitere Stores in Berlin und München eröffnet. Damit bietet Cyberport seinen Kunden an diesen neuen Standorten die Möglichkeit, sich das Angebot des Unternehmens auch vor Ort anzusehen und eine persönliche Beratung oder auch den Selbstabholerservice zu nutzen. - Same Day Pickup wurde eingeführt. - Die Verteilung der Flyers wurde deutlich intensiviert. - Die Preisattraktivität im Vergleich zum Wettbewerb wurde gesteigert. - Die Ergebnisentwicklung war infolge von massivem Preisdruck aus dem Markt sowie Investitionen in die neuen Stores und Markenbekanntheit rückläufig. Für das Geschäftsjahr 2015 ist vorgesehen, die konsequente Ausrichtung des Unternehmens auf den Kunden weiter voranzutreiben. Hierfür sollen in den drei strategischen Kanälen Online, Telesales und Stores die werblichen und vertrieblichen Aktivitäten nach Zielgruppen weiter ausgebaut werden. Bei Privat- und Geschäftskunden soll die Kundenneugewinnung und -bin-dung weiter gesteigert werden. Zusätzlich wird der strategische Einkauf gestärkt. Die Umsatzerlöse konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um EUR 47,90 Mio. bzw. 10,4 % auf EUR 508,77 Mio. gesteigert werden. Bei gleichzeitiger Reduzierung der Materialaufwandsquote von 92,2 % auf 91,9 % hat sich das modifizierte Rohergebnis[1] deutlich um EUR 5,92 Mio. bzw. 16,0 % auf EUR 42,99 Mio. verbessert. Gleichwohl lag das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von EUR -3,15 Mio. unter dem Vorjahr. Ursächlich für den Rückgang des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit war zum einen der erhebliche Anstieg des Personalaufwands. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Anzahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter der Cyberport GmbH um 37 bzw. 8,9 % auf 452 Mitarbeiter (ohne Auszubildende und Geschäftsführung). Die hohe Zahl von Neueinstellungen steht vor allem im Zusammenhang mit der im Berichtszeitraum erfolgten Eröffnung weiterer Stores. Zum anderen haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen deutlich um EUR 4,09 Mio. auf EUR 32,25 Mio. erhöht. Dazu haben u. a. Aufwendungen für Logistikdienstleistungen, Mieten und Paymentgebühren beigetragen, bei denen es sich teilweise um variable Kosten handelt. Das Zins- und Beteiligungsergebnis verringerte sich mit EUR -0,34 Mio. um EUR 0,18 Mio. im Vergleich zum Vorjahr. Im Berichtszeitraum erwirtschaftete die Cyberport GmbH einen Jahresfehlbetrag von EUR 3,12 Mio. Die Gesellschaft tätigt im branchenüblichen Umfang eigene Entwicklungen. Diese erfolgt in allen Bereichen, besonders sind jedoch der Webshop, Multi-Channel-Ansatz und die Logistik zu nennen. Die Bilanzsumme der Cyberport hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 8,98 Mio. auf EUR 107,66 Mio. erhöht. Dabei hat sich die Vermögensstruktur leicht zugunsten des Anlagevermögens verschoben. Im Berichtsjahr erhöhte sich der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen der Cyberport von 8,9 % auf 9,4 % bzw. EUR 10,14 Mio. Dabei standen den Nettoinvestitionen von EUR 3,44 Mio. Abschreibungen von EUR 2,02 Mio. gegenüber. Der Schwerpunkt der Investitionen lag im Geschäftsjahr 2014 in der Anschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattungen für die neu eröffneten Stores. Das langfristig gebundene Anlagevermögen wird zum Bilanzstichtag mit 36,8 % durch Eigenkapital gedeckt. Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um EUR 7,60 Mio. bzw. 8,4 % auf EUR 97,52 Mio. erhöht. Das Vorratsvermögen stieg dabei aufgrund strategischer Beschaffung und der zusätzlichen Stores um EUR 10,20 Mio. bzw. 19,0 %. Die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr haben sich um EUR 3,18 Mio. bzw. 11,0 % reduziert. Die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen von EUR 4,01 Mio. auf 5,26 Mio. ist im Wesentlichen auf den Anstieg von Cash-Pool-Guthaben zurückzuführen. Die Liquidität war sowohl während des gesamten Berichtszeitraums als auch danach aufgrund der Einbindung der Gesellschaft in das Cash-Pooling des Burda-Konzerns zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist um den Jahresfehlbetrag auf EUR 3,73 Mio. gesunken. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 3,5 %. Innerhalb des Fremdkapitals haben sich die Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr deutlich um EUR 11,18 Mio. bzw. 13,9 % auf EUR 91,56 Mio. erhöht. Die Umsatzerlöse sind wie erwartet klar gestiegen. Das erwartete Ergebnis wurde jedoch nicht erreicht. Die Differenz zum tatsächlich erzielten Ergebnis ist vor allem in der unerwarteten Markteintrübung in der zweiten Jahreshälfte begründet. Ein wesentlicher nichtfinanzieller Leistungsindikator ist neben der Mitarbeiterzufriedenheit die Kundenzufriedenheit und -bindung. Im Berichtszeitraum hat Cyberport wichtige Branchenaus-zeichnungen gewonnen, u. a. wurde Cyberport am 26. Februar 2014 im Rahmen der Internet World Messe in München die Auszeichnung "Bester Multi-Channel-Händler 2014" verliehen. Auch hat sich Cyberport im OCC Ranking deutlich in die vorderen Ränge geschoben. Mit Ablauf des Berichtsjahres ist Herr Thomas Koelzer aus der Geschäftsführung ausgeschieden. 3 Prognose-, Chancen- und Risikobericht Für das Jahr 2015 rechnet das Unternehmen mit einer positiven Entwicklung auf der B2B-Kundenseite sowie bei den privaten Endverbrauchern. Insgesamt geht das Unternehmen trotz der nach wie vor instabilen Nachfragesituation für Consumer Electronics durch die oben geschilderten Maßnahmen und den fortgesetzten Strukturwandel im Markt zugunsten des E-Commerce von einem weiteren Umsatzwachstum aus. In diesem Zusammenhang wird auch das Thema Multi-Channel weiter an Bedeutung gewinnen. Cyberport wird diesem Trend mit der Stärkung des Konzeptes und der Erneuerung von Filialen Rechnung tragen. Die Gesellschaft rechnet für das Geschäftsjahr 2015 mit leicht wachsenden Umsatzerlösen und einem leicht verbesserten Ergebnis. Dabei ist berücksichtigt, dass Aufwendungen in Zusammenhang mit der vorausgegangenen Eröffnung von Stores das Ergebnis belasten werden. Diese Gesamteinschätzung unterstellt, dass keine marktseitigen Überraschungen folgen und die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung nicht in eine Rezession übergeht. Wie jedes Unternehmen ist auch die Cyberport GmbH verschiedenen Risiken ausgesetzt. Nach bestem Wissen werden diese von der Geschäftsführung regelmäßig identifiziert, anhand von Eintrittswahrscheinlichkeiten und potenziellen Schadenshöhen bewertet, überwacht und, soweit möglich und wirtschaftlich vertretbar, abgesichert und ihnen gegengesteuert. Dies erfolgt im Rahmen von Risikoidentifizierungsrunden inklusive eines toolbasierten Trackings. Im Folgenden werden die wesentlichen Risiken aufgeführt: Aufgrund des intensiven Endkundengeschäftes kann das geplante Umsatzwachstum durch Veränderungen des Konsum- und Investitionsklimas gefährdet werden. Vor dem Hintergrund der Risiken aus der Staatsverschuldung in Teilen der Eurozone kann eine erneute stärkere konjunkturelle Eintrübung nicht ausgeschlossen werden. Sollten zudem in diesem Zusammenhang vermehrt Unternehmen von Zahlungsschwierigkeiten betroffen sein, könnte Cyberport neben Umsatzrückgängen erhöhte Forderungsausfälle zu verzeichnen haben. Ein wesentliches Risiko der Cyberport GmbH birgt der anhaltende Margendruck in der Branche. Die Nichterreichung der geplanten Umsatz- und Margenziele kann eine Gefährdung darstellen. Sollte sich die Branche auf eine Rabattschlacht einlassen, könnte das das Ergebnis weiter verschlechtern. Im Zuge einer Marktkonsolidierung könnte sich die Margensituation jedoch auch verbessern. Da es sich bei der Lagerware der Cyberport GmbH um Produkte handelt, welche kurze Produktlebenszyklen aufweisen und somit einem raschen Wertverfall unterliegen, stellt sich ein Lagerrisiko dar. Der dadurch drohenden Wertminderung des Lagerbestandes versucht das Unternehmen stets mithilfe eines sorgfältigen Maßnahmenpaketes und geeigneter Controllinginstrumente entgegen zu wirken. Aufgrund zunehmender Cyberkriminalität besteht grundsätzlich vermehrt die Gefahr von Datendiebstahl. Das Unternehmen hat in diesem Zusammenhang in den vergangenen Jahren eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt, um dieses Risiko weiter zu reduzieren und auf ein Minimum zu begrenzen. Dies wird auch in den kommenden Jahren ein Arbeitsschwerpunkt bleiben. Im Hinblick auf die vorgenannten Risiken sind die Risiken anhaltender Margendruck und kurzfristige Lagerwertminderung am bedeutendsten. Bezüglich dieser Risiken hat sich die Risikoposition im Vergleich zum Vorjahr jedoch nicht verändert. Als Ergebnis der Analyse von Risiken, Gegenmaßnahmen, Absicherungen und Vorsorgen sind auf der Basis der gegenwärtigen Risikobewertung keine bestandsgefährdenden Risiken vorhanden. Zu den Chancen zählt insbesondere der zunehmende nachfrageseitige Strukturwandel zugunsten des E-Commerce und von innovativen Multi-Channel-Konzepten, der sich auch weiterhin günstig auf die Umsatzentwicklung auswirken wird. 4 Nachtragsbericht Mit Datum vom 21. April 2015 ist Herr Jeremy Glück aus dem Unternehmen ausgeschieden. Darüber hinaus sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 HGB eingetreten.
Dresden, den 29. Mai 2015 Danilo Frasiak, Geschäftsführer Dr. Rainer Kiefer, Geschäftsführer [1] Das modifizierte Rohergebnis ermittelt sich aus den Umsatzerlösen und den sonstigen, nicht periodenfremden bzw. betriebsfremden Erträgen abzüglich des Materialaufwands. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1 Allgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden1.1 Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 1.2 Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig linear entsprechend der jeweils betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang gezeigt. Die Finanzanlagen sind mit Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei Handelswaren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die Wertminderungen basieren auf der Einhaltung des strengen Niederstwertprinzips und auf der verlustfreien Bewertung zum Bilanzstichtag. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet. Soweit erforderlich wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschluss-Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Eigenkapital ist mit dem Nominalwert bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Langfristige Rückstellungen werden nach § 253 Abs. 2 HGB mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzins der letzten sieben Jahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgt auf der Basis temporärer Differenzen der Rückstellungen für Archivierung und Rückbauverpflichtungen, die sich zwischen der Handels- und Steuerbilanz ergeben, und auf der Basis temporärer Differenzen bestehender körperschafts- und gewerbesteuerlicher Verlustvorträge, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Daraus berechnen sich aktive latente Steuern, welche entsprechend des Wahlrechtes nach § 274 HGB nicht aktiviert sind. Eine Bildung von passiven latenten Steuern hat sich nicht ergeben. 2 Angaben zur Bilanz2.1 AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. 2.2 VorräteAbschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden in Höhe von TEUR 1.986 (i. Vj. TEUR 1.713) vorgenommen. 2.3 Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 5.260 (i. Vj. TEUR 4.011) betreffen Forderungen aus Cash-Pool mit TEUR 2.911 (i. Vj. TEUR 949) und Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit TEUR 2.349 (i. Vj. TEUR 3.061). Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 2.4 KapitalrücklageDie Kapitalrücklage hat sich im Geschäftsjahr nicht verändert und setzt sich wie folgt zusammen:
2.5 RückstellungenIm Posten sonstige Rückstellungen sind im Wesentlichen folgende Rückstellungen enthalten: Rückstellungen im Personalbereich Die wesentlichen Rückstellungen betreffen Beträge für Provisionen und Beträge für rückständigen Urlaub. Rückstellungen im Bereich Finanz- und Rechnungswesen Die wesentlichen Rückstellungen beinhalten Beträge für möglicherweise nicht abziehbare Vorsteuern, Beträge für Urheberrechtsabgaben, Beträge für Rückbauverpflichtungen, Beträge für ausstehende Lieferantenrechnungen sowie Kosten für Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen. 2.6 VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen den Liefer- und Leistungsverkehr mit TEUR 1.912 (i. Vj. TEUR 1.330), Verbindlichkeiten aus Cash-Pool mit TEUR 25 (i. Vj. TEUR 25) und mit TEUR 258 (i. Vj. TEUR 155) sonstige Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer im Rahmen des Organschaftsverhältnisses. Sämtliche Verbindlichkeiten (TEUR 99.398) haben wie im Vorjahr (TEUR 88.907) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung3.1 UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse gliedern sich im Geschäftsjahr in Inlandserlöse in Höhe von TEUR 452.932 (i. Vj. TEUR 405.054) sowie Auslandserlöse in Höhe von TEUR 55.840 (i. Vj. TEUR 55.821). 3.2 Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 247 (i. Vj. TEUR 232) enthalten. Sie betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 76). 3.3 Sonstige betriebliche AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 243 (i. Vj. TEUR 171) enthalten. Diese betreffen im Wesentlichen Rechnungen für Vorjahre (TEUR 233). 3.4 Aufwendungen aus VerlustübernahmeMit der CP-Retail GmbH (verbundenes Unternehmen) besteht seit dem 7. August 2001 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Aus diesem resultieren Aufwendungen aus der Verlustübernahme in Höhe von TEUR 1 (i. Vj. TEUR 4). 3.5 Steuern vom Einkommen und Ertrag (i. Vj. Erträge aus Steuern vom Einkommen und Ertrag)Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (i. Vj. Erträge aus Steuern vom Einkommen und Ertrag) gliedern sich in Erstattungen für Vorjahre aus Körperschaftsteuer in Höhe von TEUR 35 und aus Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 2. 4 Sonstige Angaben4.1 Sonstige finanzielle VerpflichtungenAm Bilanzstichtag bestehen folgende Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie aus anderen Verträgen:
4.2 HaftungsverhältnisseHaftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB bestehen in Höhe von TEUR 205 aus öffentlich rechtlichem Schuldbeitritt im Zusammenhang mit den an die Cyberport Services GmbH geleisteten Investitionszuschüssen. Da sämtliche Auflagen in Zusammenhang mit dem Investitionszuschuss durch die Cyberport Services GmbH erfüllt werden, wird mit keiner Inanspruchnahme gerechnet. 4.3 Gesamthonorar des AbschlussprüfersAuf die Angabe wird entsprechend § 285 Nr. 17 HGB verzichtet, da die Angaben in einem die Cyberport GmbH einbeziehenden Konzernabschluss enthalten sind. 4.4 Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt)
4.5 Zusammensetzung der Organe und deren GesamtbezügeDie Geschäftsführung wurde durch - Herrn Danilo Frasiak, Diplom-Betriebswirt (BA), Radebeul - Herrn Jeremy Glück, Diplom-Ökonom, Kösching (bis 21. April 2015) - Herrn Dr. Rainer Kiefer, Diplom-Volkswirt, München - Herrn Thomas Koelzer, Diplom-Elektrotechniker, Baldham (bis 31. Dezember 2014) wahrgenommen. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betragen TEUR 902. 4.6 Angaben zu Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von 20 % oder mehr besteht
Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2014 der CP-Retail GmbH beträgt TEUR 0, da ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Cyberport GmbH besteht. 4.7 Angaben zu KonzernverhältnissenZum Bilanzstichtag werden 96 % der Anteile an der Gesellschaft von der Burda Digital Ventures GmbH, Offenburg, gehalten. Die Konzernobergesellschaft Hubert Burda Media Holding Kommanditgesellschaft, Offenburg, stellt für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, in den der Jahresabschluss der Cyberport GmbH, Dresden, einbezogen ist. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Der Jahresabschluss der Cyberport GmbH, Dresden, wird zudem in den Teilkonzernabschluss der Burda Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Offenburg, einbezogen (kleinster Kreis), der ebenfalls im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht wird. Die Cyberport GmbH ist durch die Einbeziehung in den Teilkonzernabschluss der Burda Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Offenburg, entsprechend § 291 HGB von der Verpflichtung befreit, einen eigenen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen.
Dresden, den 29. Mai 2015 Danilo Frasiak, Geschäftsführer Dr. Rainer Kiefer, Geschäftsführer Anlagespiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Cyberport GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dresden, den 29. Mai 2015 KPMG
AG
Nieweg, Wirtschaftsprüfer Rößler, Wirtschaftsprüfer Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurde am 06.08.2015 festgestellt. |
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