Star Components GmbH
Same addressManufacture of electronic components n.e.c.
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Michael Lang since 12/22/2025 | Procura |
Len Binder since 9/16/2025 | Managing Director |
Alfred Hipp since 11/10/2004 | Procura |
Jörn Bargholz since 2/5/2003 | Managing Director |
Markus Binder since 2/5/2003 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
MPE-Garry GmbHFüssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 hat sich die wirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund der verschiedenen Krisenherde in Europa und der Welt leicht nach unten entwickelt. In der Elektroindustrie gab es einzelne Bereiche die sehr stark rückläufig waren. Die Transportkapazitäten haben sich wieder normalisiert. Nur im Bereich des Imports aus Asien mit der Problematik des Angriffs der Huthi-Rebellen im Roten Meer bestanden Probleme mit verlängerten Lieferzeiten. Auch haben immer wieder verschiedene Streiks sowohl in der Bahn- als auch in der Luftfracht zu Lieferschwierigkeiten geführt. Die Firma MPE-Garry GmbH ist im Bereich der Herstellung und des Handels von elektronischen Präzisionsteilen tätig. Standort der Gesellschaft ist in Füssen. 1. Geschäftsverlauf in der Branche Die Geschäftslage der Metall- und Elektroindustrie konnte sich im Gesamtjahr 2023 leicht verbessern gegenüber dem Jahr 2022. Allerdings war im Q4 schon deutlich eine Abwärtstendenz zu erkennen. Die Lieferzeiten haben sich in fast allen Bereichen wieder normalisiert. Die Rohstoffpreise sowie die Transportkosten sind nach wie vor auf sehr hohem Niveau. 2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft Der Auftragseingang war im Jahr 2023 um ca. 19,7 % unter dem des Vorjahres, der Auftragsbestand zum Jahresende hat sich somit reduziert. Die Book-to-Bill-Rate betrug in 2023 0,8. Der Gesamt- umsatz im Geschäftsjahr 2023 hat sich gegenüber dem Vergleichszeitraum 2022 um 2,5 % gesteigert. Für den Berichtszeitraum wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 722 erwirtschaftet, welcher damit um 31 % über dem Vorjahreswert von TEuro 551 liegt. Die prognostizierten Planzahlen für das Geschäftsjahr 2023 wurden aufgrund von Sondereinflüssen nicht ganz erreicht. Der Auftragsbestand des Unternehmens ist zum Bilanzstichtag um 28,9 % im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Im Anlagevermögen wurden im Jahr 2023 Neuinvestitionen in Höhe von TEuro 561 getätigt. Im Geschäftsjahr 2023 ist die Anzahl aller Mitarbeiter zum Jahresende auf 120 gestiegen (Vj. 118 Mitarbeiter). Die Mitarbeiterzahl für das Jahr 2024 wird sich voraussichtlich wenig verändern. Es wird erwartet, dass die weitere Geschäftsentwicklung einen leicht rückläufigen Verlauf nehmen wird. Die Kundenzufriedenheit ist wie in den Vorjahren sehr hoch. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Jahr 2022 von TEuro 6.183 auf TEuro 6.343 gestiegen. B. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1. Vermögenslage mit Kapitalstruktur Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 beträgt TEuro 13.724 (Vj. TEuro 14.248) und reduzierte sich damit um TEuro 524. Auf der Aktivseite verminderte sich das Anlagevermögen um TEuro 629. Den Neuinvestitionen in Höhe von TEuro 561 standen planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEuro 1.189 gegenüber. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um TEuro 102, die Vorräte verringerten sich um TEuro 1.735. Insbesondere aufgrund des reduzierten Warenbestandes haben sich die liquiden Mittel um TEuro 1.721 gegenüber dem vorangegangenen Bilanzstichtag 31.12.2022 erhöht. Auf der Passivseite sind die Verbindlichkeiten insgesamt mit TEuro 3.119 (Vj. TEuro 3.928) gegenüber dem Vorjahr gesunken. Zum 31.12.2023 bestanden unter Berücksichtigung der planmäßigen Tilgungen TEuro 1.645 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (TEuro 2.119 zum 31.12.2022). Die Lieferantenverbindlichkeiten haben sich um TEuro 350 gegenüber dem Vorjahr verringert (auf TEuro 1.147). Das Eigenkapital ist gegenüber dem Vorjahr aufgrund des Jahresüberschusses gestiegen und beläuft sich auf TEuro 10.070 (Vj. TEuro 9.348). Aufgrund des in absoluten Zahlen gestiegenen Eigenkapitals sowie der gesunkenen Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 auf 73,37 % (Vj. 65,61%) erhöht. 2. Finanzlage Die Liquiditätslage des Unternehmens hat sich aufgrund des guten Geschäftsjahres gegenüber den Vorjahren deutlich verbessert. Langfristige Fremdfinanzierungen sind nur für Investitionen in das Anlagevermögen nötig. Durch den Lagerbestand wird Kapital gebunden. In 2023 wurden die Investitionen in das Anlagevermögen aus dem laufenden cash flow bezahlt. Durch nicht in Anspruch genommene Kreditlinien besteht die Möglichkeit, kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken. 3. Ertragslage Der erzielte Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2023 ist mit TEuro 722 (Vj. TEuro 551) gegenüber 2022 gestiegen. Der Rohertrag erhöhte sich von TEuro 9.319 auf TEuro 9.855. Die Rohertragsquote stieg von 41,57 % auf 42,88 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken leicht um TEuro 1, die Personalaufwendungen erhöhten sich um TEuro 160 auf TEuro 6.343. Die Kostenentwicklung entsprach weitgehend den Erwartungen. Gesamtaussage Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als sehr gut. Das Unternehmen ist aufgrund der hohen Eigenkapitalquote in der Lage, die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebes fast ausschließlich mit eigenen Mittel zu finanzieren und zu bedienen. Für das Jahr 2024 wird mit einem rückläufigen Umsatz sowie einer leichten Gewinnreduzierung gerechnet. C. Nachtragsbericht Die gesamte Welt wird momentan nach wie vor von der Krise in der Ukraine, dem Krieg zwischen Israel und den Palästinensern sowie den neu hinzugekommenen Spannungen zwischen Iran und Israel dominiert. Die Rohstoffverknappung und die Transportproblematiken in der Weltwirtschaft sind nicht mehr so gravierend. Die Inflationsrate ist nach sehr hohen Werten in 2023 zu Beginn des Jahres 2024 wieder rückläufig. Deutschland hat mit die schwächste Wirtschaftsentwicklung von allen Europäischen Ländern. Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Die bislang im Jahr 2024 verbuchten Auftragseingänge wie auch die Umsatzentwicklung in den ersten 3 Monaten des Jahres 2024 zeigen eine rückläufige Entwicklung. D. Risiken der künftigen Entwicklung Das Unternehmen verfügt über ein detailliertes monatliches Berichtswesen. Durch klare Organisationsanweisungen und Richtlinien, sowie effizienter Informations- und Kontrollsysteme besteht ein Instrumentarium, um Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen angemessen begegnen zu können. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den in der Gesellschaft bestehenden Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Bankguthaben sowie eingeräumte Kreditlinien. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Die Unternehmensleitung verfolgte eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes wesentliche Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Abschluss einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement und ein effizientes Mahnwesen. F. Voraussichtliche Entwicklung und Chancen - Ausblick Wir erwarten für das laufende Geschäftsjahr 2024 gegenüber dem Vorjahr ein geringeres Jahresergebnis. Nach den ersten drei Monaten 2024 liegt der Umsatz ca. 25 % unter dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr 2024 wird eine Umsatzrückgang von ca. 15% erwartet. Der Auftragsbestand zum 31.03.2024 liegt um ca. 29% unter dem des Vorjahreswertes. Bis zum Ende des Jahres 2024 erwarten wir eine Anzahl von ca. 123 Mitarbeitern. G. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine Forschung und Entwicklung.
Füssen, den 19. April 2024 Jörn Bargholz, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Um eine Vergleichbarkeit herzustellen wurde ein Konto im Vorjahr von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von Euro 343.373,90 in die Aufwendungen für bezogene Leistungen in der Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert. Hierbeit handelt es sich um Aufwendungen zur Qualitätssicherung. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten und der Sicherungsrechte
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEuro 1.645. Der Sparkasse Allgäu wurden die folgenden Sicherheiten gewährt: • Grundschulden über insgesamt Euro 3.350.000,00 an dem Betriebsgebäude in 87629 Füssen, Schäfflerstr. 13; Fl.Nr. 1041 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in den nächsten 5 Jahren sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEuro 1.581. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Der seit Ende Februar 2022 anhaltende Kriegszustand in der Ukraine hat bereits zu wirtschaftlichen Konsequenzen für die Weltwirtschaft geführt. Der Verlauf des Krieges und die weiteren Auswirkungen, insbesondere auf Europa, können bisher noch nicht eingeschätzt werden. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses konnten noch keine wesentlichen unmittelbaren Auswirkungen verzeichnet werden. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind nicht zu verzeichnen. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 721.773,80 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Füssen, den 23. April 2024 Jörn Bargholz sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MPE-Garry GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MPE-Garry GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MPE-Garry GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 23. April 2024 SAH
Revisions GmbH
Peter Amon, Wirtschaftsprüfer |
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