Gold Group AG
Same addressActivities of holding companies
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Eckhard Schulz since 3/13/2013 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 5.00% | |
| 2.50% |
Company ownership structure and capital distribution
Official financial statements and annual reports
Internet-Leasing GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht 20131. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen1.1 Rechtlicher Rahmen Der rechtliche Rahmen der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr geändert. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert 50.000,00 EUR. Es wurde zu 90% von der Intervestors International GmbH & Co. KG, Dortmund, und zu 10 % von der One 2 3 Trust GmbH, Düsseldorf, gehalten. Zum 19. Februar 2014 (Urkundenrolle 31/2014 des Notars Dr. Wolfgang Weber, Dortmund) wurde der Geschäftsanteil der Intervestors GmbH & Co. KG, Dortmund, in Höhe von 49.500,00 EUR in zwei Geschäftsanteile in Höhe von 45.000,00 EUR und 4.500,00 EUR aufgeteilt. Der so geschaffene Geschäftsanteil in Höhe von 45.000,00 EUR wurde an die Deutsche Treusorge Partnership GmbH & Co. KG, Düsseldorf, und der Geschäftsanteil in Höhe von 4.500,00 EUR an die One 2 3 Trust GmbH, Düsseldorf verkauft und übertragen. Somit hält die Deutsche Treusorge Partnership GmbH & Co. KG, Düsseldorf, 90 % und die One 2 3 Trust GmbH, Düsseldorf, 10 % des gezeichneten Kapitals der Gesellschaft. Die Stimmrechte an der Gesellschaft stehen allein der ONE 2 3 Trust GmbH zu. Der Gesetzgeber hat Leasinggesellschaften in den Anwendungsbereich des § 19 GewStDV (Gewerbesteuerdurchführungsverordnung) einbezogen und rückwirkend zum 1. Januar 2008 von der Hinzurechnung von Entgelten für Schulden und gleichgestellte Beträge bei der Gewerbesteuer freigestellt. Im Gegenzug dazu wurde die Leasingbranche einer - wenn auch eingeschränkten - Beaufsichtigung unterworfen: Durch die Erweiterung des § 1 Abs. 1a S. 2 Nrn. 9 und 10 KWG (Kreditwesen-gesetz) wurden Leasinggesellschaften bankaufsichtsrechtlich als Finanzdienst-leistungsinstitute definiert. Für die Gesellschaft ergeben sich daraus neben Anzeigepflichten insbesondere auch Anforderungen an eine ordnungsmäßige Geschäftsorganisation gemäß § 25a KWG und den Jahresabschluss. Mit Schreiben vom 22. April 2013 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) die Namensführung des Begriffs "Factoring" unter Hinweis auf den Widerruf der auf Grund der Übergangsvorschriften erteilten Genehmigung zur Durchführung von Factoring mit Fremden Dritten angemahnt und die Umfirmierung der Gesellschaft verlangt. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 14. Juni 2013 wurde die Firma der Gesellschaft geändert in "Internet-Leasing GmbH", die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 18. Juli 2013. 1.2 Geschäftsmodell und Geschäftstätigkeit Die Gesellschaft betreibt das Mobilien- und Immobilienleasing, wobei sie hauptsächlich im Mobilienleasing tätig ist. Es werden Mobilien-Leasingverträge mit Teilamortisation und teilweise auch als Vollamortisationsverträge abgeschlossen. Die Leasingproduktpalette umfasst hauptsächlich Büro- und Geschäftsausstattung (Büromobilar, Spezialmobilar für CallCenter, EDV-Anlagen) sowie Kraftfahrzeuge. In 2013 wurde kein Neugeschäft abgeschlossen. Leasingnehmer der Gesellschaft sind nahezu ausschließlich Unternehmen der Unternehmensgruppe Schulz. Im Rahmen des Immobilienleasings wird bislang ein Objekt betrieben. Leasingnehmer ist hierbei ebenfalls ein Unternehmen der Unternehmensgruppe Schulz, das die Vermarktung der einzelnen Einheiten in dem Objekt betreibt. Die Mietzeit für das Objekt begann am 1. Januar 2010 und beträgt 25 Jahre. 2013 fielen für das Leasingobjekt lediglich noch restliche Herstellungskosten an. Neben dem Leasing werden für Gesellschaften der Unternehmensgruppe Schulz Inkasso- und Zahlungsdienstleistungen erbracht. Im Übrigen betreibt die Gesellschaft die Vermietung und Verpachtung eigener Immobilien im Wesentlichen an Dritte außerhalb der Unternehmensgruppe. Die Internet-Leasing GmbH zieht für die Durchführung ihrer Geschäftstätigkeiten neben eigenem Personal auch Mitarbeiter anderer Unternehmen der Unternehmensgruppe Schulz heran. 1.3 Volkswirtschaftlicher Rahmen Das Marktumfeld war im Geschäftsjahr 2013 alles in allem wenig begünstigend. Durch die realwirtschaftliche Abkühlung waren kaum positive Effekte auf den Konjunkturverlauf zu verzeichnen, so dass die Konjunkturentwicklung im Euro-Raum leicht rückläufig verlief. Gründe sind in der 2013 anhaltenden Staats-schuldenkrise und der damit einhergehenden Verunsicherung der Marktteilnehmer zu finden. Auch die deutsche Wirtschaft verspürte nur eine geringe Investitionsneigung. Angesichts der weiterhin zu erwartenden Kreditzurückhaltung der Kreditinstitute gegenüber Unternehmen ist Leasing ein wichtiger Refinanzierungsbestandteil gerade für kleinere und mittelständische Unternehmen. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage2.1 Ertragslage Die Ertragslage der Internet-Leasing GmbH stellt sich 2013 im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Leasingerträge der Gesellschaft haben sich 2013 gegenüber dem Vorjahr nur marginal verringert. Die Inkassoerträge waren im Vorjahr insbesondere von Nachberechnungen gekennzeichnet. Das gegenüber dem Vorjahr verringerte Zinsergebnis resultiert im Wesentlichen aus rückläufigen Zinserträgen für Bankguthaben und Zinskorrekturen zu Ausleihungen. Die sonstigen Erträge enthalten Erträge aus der Vermietung und Verpachtung von Immobilien und Erlöse aus der Veräußerung von Betriebs- und Geschäftsausstattung (Handel). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Nebenkosten der vermieteten Immobilien und den Wareneinkauf (Handel). Die Abschreibungen entfallen mit TEUR 292,0 auf das Leasingvermögen. Die Internet-Leasing GmbH weist für das Geschäftsjahr 2013 einen Jahresfehlbetrag von TEUR 148,1 nach TEUR 72,0 im Vorjahr aus. 2.2 Finanzlage Die Finanzlage ist überwiegend durch die Refinanzierung bei anderen Unternehmen der Unternehmensgruppe Schulz im Rahmen von Verrechnungen und durch Darlehen bestimmt. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr jederzeit gegeben. 2.3 Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist neben dem Leasingvermögen und den eigenen Sachanlagen durch die Forderungen an Kreditinstitute und Kunden sowie in geringem Umfang durch Ausleihungen geprägt. Die Refinanzierung erfolgt im Wesentlichen durch Verbindlichkeiten gegenüber anderen Gesellschaften der Unternehmensgruppe. Das Leasingvermögen (TEUR 7.108,6) entfällt mit TEUR 7.012,6 auf eine Immobilie in Dortmund und mit TEUR 95,9 auf Mobilien (Kraftfahrzeuge). Der Mobilienvertragsbestand beläuft sich Ende 2013 auf sieben Leasingverträge (Vorjahr: sieben Verträge). Die Objektwerte der Mobilien zu Anschaffungskosten betragen Ende 2013 TEUR 428,0 gegenüber TEUR 428,0 im Vorjahr. Die Anschaffungskosten der Leasingimmobilie belaufen sich auf TEUR 7.738,9. Die eigenen Sachanlagen (TEUR 4.162,5) sind durch vermietete bzw. verpachtete Immobilien in Höhe von TEUR 4.123,7 geprägt. In den sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 3.965,1) sind nach Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen aufgrund von Ausfallrisiken über TEUR 1.344,9 Ausleihungen (Darlehen) in Höhe von TEUR 2.048,2 enthalten. Zum Bilanzstichtag wird ein Eigenkapital in Höhe von TEUR ./. 53,4 (Vorjahr TEUR 94,7) ausgewiesen. Es beinhaltet den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 148,1 (Vorjahr TEUR 72,0). Die Gesellschaft ist somit rechnerisch überschuldet. Da die stillen Reserven der Sachanlagen nicht exakt quantifiziert werden können, ist die Gesellschaft rechtlich überschuldet. Die Bilanz zum 31.12.2013 enthält Darlehensverbindlichkeiten gegenüber der Treu Team Trust B.V. in Höhe von 296.387,77 EUR. Zur Abwendung der Überschuldung der Berichtsfirma hat die Treu Team Trust B.V. einen Forderungsverzicht in Höhe der sich ohne den Rangrücktritt ergebenen Überschuldung bis zu einem Maximalbetrag von 296.387,77 EUR erklärt. Hiernach tritt die Treu Team Trust B.V. mit vorstehenden genannten Teilen ihres Darlehens solange im Rang hinter die Forderungen aller Gläubiger zurück, bis die Überschuldung aus künftigen Jahresüberschüssen, aus einem die sonstigen Verbindlichkeiten übersteigenden Vermögen oder aus einem Liquidationsüberschuss nachhaltig beseitigt worden ist. Damit ist die Überschuldung im rechtlichen Sinne beseitigt. 3. RisikoberichtBei der Internet-Leasing GmbH ist ein der Unternehmensgröße und dem Geschäftsumfang angemessenes Risikomanagement- und Risikofrüherkennungssystem eingerichtet. Dabei sind die "Mindestanforderungen an das Risikomanagement" (MaRisk) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) im Leasingbereich berücksichtigt. Die Gesellschaft hat eine Geschäftsstrategie formuliert und darauf aufbauend eine konsistente Risikostrategie für die von ihr betriebenen Leasinggeschäfte entwickelt. Im Risikomanagementsystem der Internet-Leasing GmbH wird Risiko als die Möglichkeit von negativen künftigen Entwicklungen der wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft verstanden. Vor diesem Hintergrund hat die Gesellschaft das Adressenausfallrisiko, das Objektrisiko als Marktpreisrisiko sowie das operationelle Risiko als Schwerpunkte der Risikostrategie identifiziert. Als Steuerungsinstrumente werden insbesondere eingesetzt eine Bonitäts- und eine Objektüberwachung. Der Risikobewertungsansatz im Risikomanagementsystem berücksichtigt die Bonitäts- und Objektrisiken durch laufende Ermittlung und Überwachung der Bonität und damit der Ausfallgefahr eines Leasingkunden und des möglichen Verlustes aufgrund der Wertminderung eines Objekts. Durch das Rechnungswesen der Gesellschaft auf Basis der Ergebnisse der monatlichen Erfolgsrechnung (Risikocontrolling) wird sichergestellt, dass Risiken frühzeitig erkannt, bewertet und gesteuert werden. 3.1 Adressenausfallrisiko Als Adressenausfallrisiko wird das Risiko beschrieben, dass ein Vertragspartner die ihm obliegenden Verpflichtungen nicht einhält und der Gesellschaft dadurch ein Zahlungsausfall entsteht. Vertragspartner im Leasinggeschäft sind fast ausschließlich Unternehmen der Unternehmensgruppe Schulz sowie in geringem Umfang Mitarbeiter dieser Gesellschaften. Vertragspartner im Inkassogeschäft sind nur Gesellschaften der Unternehmensgruppe Schulz. Aufgrund der Steuerung und des Controllings der Unternehmensgruppe unmittelbar durch den Geschäftsführer der Gesellschaft im Zusammenwirken mit dem Rechnungswesen bzw. Controlling der Gesellschaft ist das Bonitätsrisiko dieser Vertragspartner jederzeit transparent und beeinflussbar und kann insoweit als überschaubar eingeordnet werden. Für Darlehensnehmer sowie Mieter und Pächter der Gesellschaft - Geschäftspartner außerhalb der Unternehmensgruppe - erfolgen Bonitätsentscheidungen auf der Grundlage von Auskünften sowie laufender Risikoanalysen. Ausleihungen erfolgen im Regelfall nur gegen entsprechende Besicherungen. Risikofrüherkennung erfolgt mittels laufender Überwachung der Zahlungseingänge. Zur Begrenzung akuter Ausfallrisiken sind Risikovorsorgemaßnahmen (Bildung von Wertberichtigungen) und frühzeitige Einholung von Rechtsbeistand vorgesehen. Ein Adressenausfallrisiko, das zu bestandsgefährdenden Bonitätsrisiken führen könnte, ist derzeit nicht erkennbar. 3.2 Marktpreis- und Liquiditätsrisiken Die Marktpreisrisiken umfassen im Wesentlichen das Objektrisiko im Leasing-bereich und das Zinsänderungsrisiko. Das Objektrisiko ergibt sich aus dem Besitz und Betrieb eines Leasingobjekts. Das Risiko ist im technischen und wirtschaftlichen Verschleiß sowie in der technologischen Entwicklung begründet und umfasst auch die Gefahr des (teilweisen) Untergangs. Bei den mobilen Leasingobjekten sind die Objektrisiken aufgrund der Art der Leasingobjekte (Büro- und Geschäftsausstattung sowie Kraftfahrzeuge), der kurzen Abschreibungsdauer und der vorsichtigen Kalkulation der berücksichtigten Restwerte als gering zu bewerten. Bei der verleasten Immobilie ist das Objektrisiko aufgrund der Lage und des hohen Standards des Objekts sowie des langfristigen Leasingverhältnisses ebenfalls als niedrig einzustufen. In der bilanziellen Vorsorge wird das Objektrisiko gegebenenfalls durch außerplanmäßige Abschreibungen auf die Leasingobjekte ausreichend berücksichtigt. Zinsänderungsrisiken werden aufgrund der Refinanzierung durch andere Unternehmen der Unternehmensgruppe im Wesentlichen auf dem Wege der Verrechnung und in geringem Umfang durch Darlehen weitestgehend vermieden. Die laufende Steuerung (Refinanzierungsmanagement) erfolgt unmittelbar durch das Rechnungswesen im Rahmen der täglichen Geschäftsdispostionen. Liquiditätsrisiken werden grundsätzlich nicht eingegangen, da sich die Gesellschaft im Rahmen der Verrechnung mit den gruppenangehörigen Unternehmen jederzeit fristenkongruent refinanziert. Das Risiko, dass die Gesellschaft ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen könnte, ist aufgrund der engen Beziehung zu diesen Unternehmen und den daraus resultierenden Refinanzierungsmöglichkeiten in der Vergangenheit nicht aufgetreten und wird als nicht wesentlich angesehen. 3.3 Operationelle Risiken Als operationelle Risiken werden im Wesentlichen Risiken in der Informations-technologie sowie Personalrisiken und rechtliche Risiken definiert. Zur Reduzierung der Risiken in der IT ist die Gesellschaft in die Notfallplanung der Deutsche Garant Support GmbH, Dortmund, die für die Unternehmensgruppe das Rechenzentrum betreibt, integriert. Die entsprechenden Vorkehrungen und Maßnahmen dazu sind in einem Notfallhandbuch dokumentiert. Personelle Risiken bestehen dergestalt, dass nahezu sämtliche Funktionen ausgelagert sind und insoweit nur eingeschränkt Kontrollmöglichkeiten der Qualität der mit der Betreuung der Internet-Leasing GmbH betrauten Personen bestehen. Das Risiko daraus ist allerdings auf Grund der Struktur und der von der Geschäftsleitung der Gesellschaft ausgeübten zentralen Steuerung der Unternehmensgruppe - auch im Personalbereich - als gering einzustufen. Die rechtlichen Risiken für die Gesellschaft sind als gering einzustufen, da im Leasing- und Inkassogeschäft sowie im Rahmen der Vermietung und Verpachtung ausschließlich Standardverträge verwendet werden. Darüber hinaus wird auf fachliche Unterstützung durch angestellte Juristen bei anderen Unternehmen der Unternehmensgruppe und bei Bedarf auf externen juristischen Beistand zurückgegriffen. Entsprechend den Anforderungen des Gesetzgebers hat die Gesellschaft im Vorjahr eine eigene Geldwäscherichtlinie verabschiedet sowie einen Geldwäschebeauftragten benannt. 4. NachtragsberichtWesentliche Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres waren nicht zu verzeichnen. 5. PrognoseberichtDie Gesellschaft ist nahezu ausschließlich für Unternehmen der Unternehmensgruppe Schulz tätig. Insofern ist das Geschäftsvolumen der Gesellschaft von der Nachfrage nach Leasingfinanzierungen und Inkassodienstleistungen dieser Unternehmen abhängig. Es ist davon auszugehen, dass sich Neuabschlüsse von Leasingverträgen im Rahmen der Umfänge vergangener Jahre bewegen. Bei den Inkassotätigkeiten wird sich für 2014 aufgrund neu entwickelter Geschäftsmodelle in der Schulz-Gruppe eine gegenüber dem Vorjahr deutliche Zunahme der Transaktionsvolumina und somit auch der Provisionserlöse aus Inkasso- und weiteren damit zusammenhängenden Dienstleistungen ergeben. Weiterhin erbringt die Gesellschaft mit ihrem Personal Beratungsdienstleistungen für andere Unternehmen der Schulz-Gruppe, die 2014 ff. ebenfalls zu weiteren Erlösen führen werden. Insgesamt werden deshalb für das Geschäftsjahr 2014 eine signifikante Ergebnisverbesserung gegenüber dem Geschäftsjahr 2013 und somit ein mindestens ausgeglichenes Ergebnis erwartet. Ein Risiko für die zukünftige Liquiditäts- und Ertragslage der Internet-Leasing GmbH stellt ein bereits seit längerem anhängiges Rechtsbehelfsverfahren zur Umsatzsteuer dar. Von der Finanzverwaltung werden die Vorsteuern aus der Errichtung der zwischenzeitlich verleasten Immobilie in Dortmund vor der Aufnahme der gewerblichen Vermietung nicht anerkannt, so dass entsprechende Erstattungsansprüche von der Finanzkasse nicht ausgezahlt wurden bzw. für Vorjahre entsprechende Rückerstattungen angefordert werden. Weitere Risiken für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft ergeben sich, wenn sich die auf der Grundlage der betriebswirtschaftlichen Auswertungen für das erste Halbjahr 2014 bereits erkennbaren Ertragszuwächse aus den Neugeschäften von Gruppengesellschaften für das zweite Halbjahr nicht entsprechend den vorgenommenen Prognosen weiterhin positiv entwickeln.
Dortmund, den 30. März 2014 gez. Eckhard Schulz, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2013AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013
Anhang 20131. Allgemeine AngabenDie Gesellschaft ist eine "kleine Kapitalgesellschaft" im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Sie hat jedoch gemäß § 340a Abs. 1 i.V.m. § 340 Abs. 4 HGB den Jahresabschluss nach den Vorschriften für "große Kapitalgesellschaften" (§ 267 Abs. 3 HGB) aufzustellen und um einen Lagebericht zu ergänzen. Mit Inkrafttreten des Jahressteuergesetzes 2009 am 25. Dezember 2008 sowie den damit verbundenen Änderungen im Kreditwesengesetz (KWG) wurden das Factoringgeschäft sowie das Finanzierungsleasing als "Erbringung einer Finanzdienstleistung" gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nrn. 9 und 10 KWG eingestuft. Die Internet-Leasing GmbH, die gewerbsmäßig unter anderem das Finanzierungsleasing betreibt, ist somit ein Finanzdienstleistungsinstitut und unterliegt damit einer eingeschränkten Beaufsichtigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie durch die Deutsche Bundesbank. Der Jahresabschluss der Internet-Leasing GmbH ist unter Anwendung der Vorschriften des HGB (unter Beachtung der für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Ergänzenden Vorschriften im Ersten Unterabschnitt zum Vierten Abschnitt des HGB) in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und nach den Gliederungsvorschriften der Formblätter der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt worden. Darüber hinaus sind die Regelungen des Gesellschaftsvertrages sowie des GmbHG beachtet worden. Die Grundsätze der Bewertungsstetigkeit (§ 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB) und der Ansatzstetigkeit (§ 265 Abs. 1 Nr. 1 HGB) sind eingehalten. Die Bezeichnung einzelner Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurde aufgrund der unterschiedlichen Geschäftszweige der Gesellschaft angepasst. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. 2. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt: Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Bewertung Rechnung. Der Kassenbestand ist zum Nominalwert ausgewiesen. Die Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nennwert ausgewiesen. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. Die Forderungen an Kunden sind ebenfalls zum Nennwert ausgewiesen; Wertberichtigungen aufgrund aktueller Ausfallrisiken wurden vorgenommen. Die immateriellen Anlagewerte und die Sachanlagen einschließlich des Leasingvermögens sind mit Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungskostenminderungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der linearen Abschreibungsmethode errechnet. Die Zugänge werden zeitanteilig abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter werden sofort in voller Höhe abgeschrieben; der in Vorjahren gebildete Sammelposten für geringwertige Anlagegüter wird letztmalig mit 20 % p.a. abgeschrieben. Sonstige Vermögensgegenstände, insbesondere Forderungen, sind zum Nominalwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei sind Rückstellungen mit einer geschätzten Laufzeit von mehr als einem Jahr entsprechend den gesetzlichen Vorgaben auf den Bilanzstichtag abgezinst worden. Die Abzinsungsbeträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert ausgewiesen. Latente Steuern Es bestehen zum Bilanzstichtag vortragsfähige körperschaftsteuerliche Verlustvorträge, die voraussichtlich in den nächsten fünf Geschäftsjahren mit steuerlichen Gewinnen verrechnet werden können. Aufgrund der in der Handelsbilanz gegenüber der Steuerbilanz um TEUR 3,0 höheren Rückstellung ergibt sich zukünftig eine entsprechend höhere Steuerbelastung. Insgesamt ergibt sich eine künftige Steuerentlastung. Von dem Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HBG wurde kein Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgte mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 30,825 %. 3. FristengliederungDie Fristengliederung der Forderungen an Kunden ist aus der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
Die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen "Verbindlichkeiten gegenüber anderen Unternehmen der Schulz-Gruppe aus Verrechnungsverkehr EUR 16.247.732,91; Vorjahr: EUR 16.165.163,53) sowie andere sonstige Verbindlichkeiten (EUR 239.922,42; Vorjahr: EUR 292.504,70) haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Darlehen (EUR 1.121.134,69; Vorjahr: EUR 1.029.535,89) haben Restlaufzeiten von mehr als fünf Jahren. Für ein Darlehen im Rückzahlungsbetrag von EUR 296.387,77 wurde ein qualifizierter Rangrücktritt erklärt. Auf die Angaben im Lagebericht wird verwiesen. 4. Erläuterungen zur BilanzDie Barreserve betrifft den Kassenbestand zum Bilanzstichtag. Die täglich fälligen Forderungen an Kreditinstitute betreffen die Guthaben auf Girokonten bei verschiedenen inländischen Kreditinstituten. Von den Forderungen an Kreditinstitute sind TEUR 609,5 (Vorjahr: TEUR 1.168,3) zugunsten der Deutsche Postbank AG als Sicherheit im Rahmen der Abwicklung des Lastschrifteinzugsverfahrens durch die Gesellschaft für andere Unternehmen der Unternehmensgruppe verpfändet. Die Forderungen an Kunden resultieren im Wesentlichen aus dem Lastschrifteinzugsgeschäft innerhalb der Unternehmensgruppe Schulz (TEUR 1.779,6; Vorjahr TEUR 1.583,6). Forderungen aus dem Leasinggeschäft (TEUR 127,6; Vorjahr: TEUR 118,4) wurden in Höhe von TEUR 109,4 (Vorjahr: TEUR 109,4) einzelwertberichtigt. Von den Sachanlagen entfallen TEUR 4.162,5 (Vorjahr: TEUR 4.285,7) auf eigenes Anlagevermögen der Gesellschaft, davon TEUR 4.123,7 (Vorjahr: TEUR 4.222,7) auf vermietete Immobilien und TEUR 38,8 (Vorjahr: TEUR 63,0) auf eigengenutzte Betriebs- und Geschäftsausstattung. TEUR 7.108,6 (Vorjahr: TEUR 7.400,2) betreffen Leasingvermögen, davon TEUR 7.012,7 (Vorjahr: TEUR 7.255,5) Immobilien. Im Rahmen seiner eigenen Tätigkeit nutzt das Institut keine eigenen Grundstücke und Gebäude. Zur Besicherung der Refinanzierung sind die vermieteten Immobilien mit Grundschulden über nominal TEUR 400,0 zugunsten einer Versicherungsgesellschaft und die verleaste Immobilien mit Grundschulden über TEUR 7.600,0 zugunsten eines Unternehmens der Schulz-Gruppe belastet. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel in der Anlage zu diesem Anhang. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Darlehens-forderungen mit TEUR 2.048,2 (Vorjahr: TEUR 2.360,5), Forderungen gegen andere Unternehmen der Schulz-Gruppe mit TEUR 984,8 (Vorjahr: TEUR 556,5) und Umsatzsteuerforderungen mit TEUR 458,8 (Vorjahr: TEUR 453,2). Hinsichtlich der Umsatzsteuer führt die Gesellschaft einen Rechtsstreit mit dem Finanzamt, da die im Wesentlichen aus der Errichtung der Leasingimmobilie resultierenden Vorsteuern bisher nicht durch die Finanzverwaltung anerkannt wurden. Von den Darlehensforderungen und anderen Forderungen sind Einzelwertberichtigungen über TEUR 1.345,0 (Vorjahr: TEUR 1.243,3) abgesetzt. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 16.247,7 (Vorjahr: TEUR 16.165,2) Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen aus dem Verrechnungsverkehr sowie Darlehen von nahestehenden Unternehmen über TEUR 952,6 (Vorjahr: TEUR 855,9) sowie von Dritten (TEUR 168,1; Vorjahr: TEUR 173,6). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten weist erhaltene Leasingsonder-zahlungen aus. Davon entfallen TEUR 294,0 (Vorjahr: TEUR 308,0) auf die Leasingimmobilie, die während der Laufzeit des Vertrages linear mit TEUR 14,0 p.a. vereinnahmt werden. Die Steuerrückstellungen betreffen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag (TEUR 2,2; Vorjahr: TEUR 2,9). Die anderen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Jahresabschluss-erstellung und prüfung (TEUR 77,0; Vorjahr: TEUR 93,0), Archivierungskosten (TEUR 25,0; Vorjahr TEUR 25,0), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 25,0; Vorjahr: TEUR 25,0) sowie erwartete Personalkostenbelastungen (TEUR 47,6). Die Rückstellungen sind ausreichend bemessen. Von den Rückstellungen haben TEUR 25,0 (Vorjahr: TEUR 25,0) eine geschätzte Restlaufzeit von mehr als einem Jahr; sie wurden daher entsprechend der Vorschrift des § 253 Abs. 2 HGB in 2011 abgezinst (TEUR 5,0). Das Eigenkapital einschließlich des Bilanzverlustes wird am Bilanzstichtag mit insgesamt TEUR ./. 53,4 (Vorjahr: Bilanzgewinn TEUR 94,7) ausgewiesen. Auf die Angaben im Lagebericht wird verwiesen. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDas Zinsergebnis aus Zinserträgen (TEUR 103,6; Vorjahr: TEUR 119,5) abzüglich Zinsaufwendungen (TEUR 32,4; Vorjahr: TEUR 41,1) beträgt TEUR 71,2 (Vorjahr: TEUR 78,4). Die Gesellschaft hat Provisionserlöse aus dem Leasinggeschäft (Leasingraten) in Höhe von TEUR 234,2 (Vorjahr: TEUR 234,2) und aus der Inkassotätigkeit innerhalb der Schulz-Gruppe von TEUR 195,9 (Vorjahr: TEUR 474,7) erzielt. Von den Inkassoprovisionen in 2012 entfallen TEUR 191,2 auf Nachberechnungen für 2011. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Mieterträge aus Immobilien, Erträge aus dem Weiterverkauf von Betriebs- und Geschäftsausstattung an nahestehende Unternehmen sowie Erträge aus der Herabsetzung von Einzelwertberichtigungen enthalten. Zinserträge, Provisionserträge und sonstige betriebliche Erträge wurden ausschließlich in Deutschland erzielt. Unter den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen ist der Personalaufwand mit TEUR 234,9 (Vorjahr: TEUR 233,6) ausgewiesen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen (TEUR 281,6; Vorjahr TEUR 339,4) betreffen vor allem Rechts- und Beratungskosten sowie Abschlusskosten mit TEUR 85,1 (Vorjahr: TEUR 172,9). In den Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen sind TEUR 291,6 (Vorjahr: TEUR 294,1) enthalten, die auf das Leasingvermögen entfallen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Mieten und Mietnebenkosten für Immobilien (TEUR 83,8; Vorjahr: TEUR 107,3). Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen betreffen Zuführungen zu den Einzelwertberichtigungen auf Kundenforderungen in Höhe von TEUR 224,8 (Vorjahr: TEUR 18,9) und im Vorjahr Abschreibungen auf sonstige Forderungen (TEUR 16,4). 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem BilanzstichtagVorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 nicht ereignet. 7. Sonstige AngabenDie Internet-Leasing GmbH ist im Handelsregister bei Amtsgericht Dortmund (Registergericht) unter HR B 25525 eingetragen; der Sitz der Gesellschaft befindet sich in 44137 Dortmund, Königswall 38 40. Geschäftsführer der Internet-Leasing GmbH ist Eckhard Schulz, Dortmund Gesellschafter im Berichtsjahr waren die - INTERVESTORS International GmbH & Co. KG, Dortmund, mit einer Einlage von EUR 49.500,00 (bis 30. Dezember 2013) - Deutsche Treusorge Partnership GmbH & Co. KG, Düsseldorf mit einer Einlage von EUR 45.000,00 (ab 31. Dezember 2013) und die - ONE 2 3 Trust GmbH, Düsseldorf, mit einer Einlage von EUR 500,00 (bis 30. Dezember 2013) - ONE 2 3 Trust GmbH, Düsseldorf, mit einer Einlage von EUR 5.000,00 (ab 31. Dezember 2013) Die Stimmrechte an der Gesellschaft stehen allein der Gesellschafterin ONE 2 3 Trust GmbH zu. Das Stammkapital in Höhe von EUR 50.000,00 ist voll eingezahlt. Im Geschäftsjahr 2009 ist die Lotto Team Treuhand Pool GbR, Venlo / Niederlande, als atypischer stiller Gesellschafter in die Gesellschaft eingetreten. Die ausbedungene Einlage von EUR 10.000.000,00 wurde bisher noch nicht geleistet. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2013 durchschnittlich sechs Angestellte (Vorjahr: sechs Angestellte). Der Geschäftsführer hat von der Gesellschaft weder 2013 noch in Vorjahren Bezüge für seine Tätigkeit erhalten. Das als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer beträgt für das Geschäftsjahr 2013 TEUR 34,0 (Vorjahr: TEUR 45,0). Es betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag 2013 von EUR 148.139,41 zusammen mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von EUR 44.727,14 zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen (Gewinnverwendung).
Dortmund, den 30. März 2014 Eckhard Schulz, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Internet-Leasing GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Dortmund, den 31. Oktober 2014 Dipl.-Kfm. Michael Herdramm, M.A., - Wirtschaftsprüfer - Anlagegitter zum 31. Dezember 2013
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Activities of holding companies
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Computer consultancy activities
Intermediation of loans
Buying and selling of own non-residential real estate
Activities of holding companies
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Provision of physiotherapy services
Activities of holding companies
Management of non-residential real estate on a fee or contract basis
Computer consultancy activities
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Management activities of other holding companies
Operation of sports facilities
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