Buchmann GmbH
Kaufstraße 6, 88287 Grünkraut, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Ralf Buchmann since 9/4/2006 | Managing Director |
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 0.98% |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Buchmann GmbHGrünkrautJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Buchmann GmbH, Grünkraut, ist im Ankauf von Schlachtvieh sowie im Groß- und Einzelhandel mit Fleisch- und Wurstwaren tätig. Kunden sind sowohl gewerblicher Natur wie Gastronomie, LEH oder Krankenhäuser als auch private Kunden über eigene Verkaufsstellen und Filialen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Leichter Rückgang der Wirtschaftsleistung Im Jahr 2023 beeinträchtigten die Spätfolgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der Coronapandemie die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 4. Quartal 2023 gegenüber dem 3. Quartal 2023 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,3 % gesunken. Nachdem die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen in etwa stagnierte, nahm die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2023 ab. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ging das preisbereinigte BIP im Jahr 2023 um 0,3 % zurück, preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Damit bestätigt das Statistische Bundesamt seine erste Schätzung vom 15.1.2024. Dämpfende Einflüsse überlagern sich Zu Jahresbeginn wurde die Konjunktur vor allem durch die nur langsam schwindenden Belastungen durch die hohe Inflation, die Materialengpässe und die teilweise noch bestehenden Coronaschutzmaßnahmen gedämpft. Im weiteren Jahresverlauf belasteten dann verstärkt die von den westlichen Notenbanken in Reaktion auf die Inflation vorgenommenen kräftigen Leitzinsanhebungen die wirtschaftliche Situation in Deutschland und weltweit. Überlagert wurden diese Einflüsse auch von dem andauernden Arbeits- und Fachkräftemangel hierzulande und den hohen Unsicherheiten, beispielsweise über die Folgen des Ende 2023 eskalierenden Nahostkonflikts und den wirtschaftspolitischen Kurs in Deutschland nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts im November. In Reaktion auf das Urteil musste die Bundesregierung zum Jahresende in ihrer Finanzplanung deutliche Kürzungen und Einsparungen vornehmen. Inflation hemmt den Privatkonsum Die Inflationsrate verminderte sich zwar von 6,9 % im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 % im Jahr 2023, war aber nach wie vor auf hohem Niveau. Nach einem durch die Erholung von der Coronakrise getriebenen kräftigen Zuwachs im Vorjahr um 3,9 % gingen die privaten Konsumausgaben 2023 preisbereinigt um 0,8 % zurück. Hauptgrund war der kräftige Anstieg der Verbraucherpreise, der die Kaufkraft der Einkommen vieler Haushalte deutlich dämpfte. Vor allem in Bereichen, in denen die Preise auf dem hohen Stand des Vorjahres verharrten oder sogar weiter zulegten, kam es zu rückläufigen Ausgaben. Die Privathaushalte gaben insbesondere für Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %) sowie Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren (-4,5 %) erheblich weniger aus, trotz der vielfach deutlichen Lohn- und Gehaltssteigerungen und der insgesamt robusten Arbeitsmarktlage. Die staatlichen Konsumausgaben verminderten sich mit dem Wegfall von pandemiebedingten Sonderausgaben ebenfalls. Der Staatskonsum, der 2022 noch um 1,6 % gestiegen war, sank um deutliche 1,7 %. Insgesamt trugen die Konsumausgaben mit einem Beitrag von -0,8 % punkten wesentlich zum Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts bei. Gespaltene Investitionskonjunktur Ähnlich wie bereits im Vorjahr zeigte sich die Investitionskonjunktur gespalten. Einerseits legten die Investitionen in Ausrüstungen wie Fahrzeuge und Maschinen erneut zu, wenn auch schwächer als 2022 (+3,0 % nach +4,0 %). Hier stützen die abnehmenden Lieferengpässe die Entwicklung, die eine sukzessive Abarbeitung der aufgestauten Auftragsbestände ermöglichten. Andererseits gaben die Bauinvestitionen, die im Vorjahr um 1,8 % gesunken waren, abermals nach. Diese wurden noch stärker als die Ausrüstungsinvestitionen durch die rasant steigenden Leitzinsen ausgebremst und verminderten sich, trotz eines witterungsbedingt günstigen Jahresauftakts, um 2,1 %. Neben dem zinsbedingten Nachfragerückgang, von dem der Wohnungsbau noch stärker als der Gewerbebau betroffen war, belastete die nur langsam nachlassende Baupreisdynamik das Investitionsgeschehen. Alles in allem gingen von den Bruttoanlageinvestitionen kaum Impulse für das preisbereinigte Wirtschaftswachstum aus. Schwacher Außenhandel Der grenzüberschreitende Handel der deutschen Wirtschaft konnte 2023 nicht an die deutlichen Zuwächse während der Erholung von der Coronakrise im Jahr 2022 anknüpfen. Sowohl die Exporte als auch die Importe sanken um 1,8 % beziehungsweise 3,0 %, nachdem sie im Vorjahr noch um 3,3 % und 6,6 % gestiegen waren. Niedrigeres Finanzierungsdefizit des Staates Die staatlichen Einnahmen expandierten 2023 mehr als die Ausgaben. Befördert wurde das Einnahmenwachstum vor allem durch steigende Sozialbeiträge und höhere Verkaufserlöse, unter anderem aus Anhebungen von städtischen Gebühren und von Eintrittsgeldern für öffentliche Einrichtungen. Stärkste Treiber des Ausgabenwachstums waren Anpassungen bei den Renten und Pensionen sowie höhere Zinsaufwendungen. Hinzu kamen um- fangreiche Mehrausgaben zur Abmilderung der Energiekrise, wie die Zahlungen für die Gas-, Fernwärme- und Strompreisbremsen der Bundesregierung. Das Finanzierungsdefizit des Staates lag nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 bei 87,4 Milliarden Euro. Das Defizit blieb damit hoch, verringerte sich im Vorjahresvergleich jedoch um 9,5 Milliarden Euro, da die Einnahmen des Staates mit +4,4 % auf 1.901,8 Milliarden Euro stärker stiegen als die Ausgaben mit +3,7 % auf 1989,2 Milliarden Euro. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) in jeweiligen Preisen errechnet sich für 2023 eine Defizitquote von 2,1 %. Der im Jahr 2023 weiterhin ausgesetzte Referenzwert des europäischen Stabilitäts- und Wachstumspakts von 3 % wäre somit eingehalten worden. Robuste Arbeitsmarktlage Trotz der allgemeinen Konjunkturschwäche blieb der Arbeitsmarkt in einer soliden Grundverfassung. Zwar stieg die Arbeitslosenzahl in der Statistik, auch wegen der verstärkten Erfassung Geflüchteter, von 2,4 Mio. Menschen im Vorjahr auf 2,6 Mio. Menschen. Die Arbeitslosenquote befand sich mit 5,7 % aber nach wie vor auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau und nur leicht über dem Stand von 2022 (+5,3 %). Zudem hielt der Beschäftigungsaufbau an. Die Erwerbstätigenzahl kletterte im Vorjahresvergleich um rund 300.000 auf einen neuen Rekordwert von gut 45,9 Mio. Menschen. Inflationsrate nach Höchststand etwas gesunken Nachdem die jährliche Veränderungsrate des Verbraucherpreisindex 2022 mit 6,9 % den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung erreicht hatte, ging sie 2023 etwas zurück. Im Jahresdurchschnitt lag die Inflationsrate bei 5,9 %, wobei die Monatswerte einen klar rückläufigen Trend zeigten. So ist die Inflationsrate ausgehend von den im Januar und Februar mit jeweils 8,7 % markierten Maximalwerten bis November und Dezember auf Jahrestiefstände von 3,2 % und 3,7 % gefallen. Generell haben sich die Triebkräfte der Inflation verschoben, weg von den Importpreisen hin zur Binnenteuerung. Verantwortlich für den Rückgang der Gesamtteuerung war in erster Linie der nachlassende Preisanstieg bei Energie. Angesichts staatlicher Entlastungsmaßnahmen und rückläufiger Notierungen für Energieträger verteuerten sich Energieprodukte 2023 um unterdurchschnittliche 5,3 %, nach einem enormen Anstieg um 29,7 % im Vorjahr. Bei Nahrungsmitteln hielt hingegen der hohe Preisauftrieb nahezu ungebremst an. Sie verteuerten sich um 12,4 %, nach einer Erhöhung um 13,4 % im Vorjahr. Quellen: Statistisches Bundesamt, Presseberichte vom 15.1.2024,30.1.2024, 23.2.2024. Agrarwirtschaft Jahresbericht 2023, DRV Branchenspezifische Entwicklung Die deutsche Fleischwirtschaft muss sich in einem dauerhaft schwierigen Umfeld behaupten. Gründe für die schwierige Lage sind durch politische Unsicherheiten und Regulierungsdruck hervorgerufene Verringerungen der Schweine- und Rinderbestände, und nach wie vor bestehende Beschränkungen auf wichtigen Exportmärkten. Das geringere Aufkommen von Schlachttieren hat einen hohen Konsolidierungsdruck in der Schlachtbranche ausgelöst und zu Betriebsschließungen und Verkäufen geführt. Auch die nachgelagerte, ebenfalls überwiegend mittelständisch geprägte Verarbeitungsindustrie leidet unter den wirtschaftlichen Belastungen u. a. durch hohe Energie- und Rohstoffpreise und steigende Löhne bei gleichzeitiger Arbeitskräfteknappheit. Die massiven Kostensteigerungen machen es den Unternehmen nahezu unmöglich, ihre Produkte zu angemessenen Preisen anzubieten. Die hohe Inflation der vergangenen Jahre, insbesondere bei Lebensmitteln, haben die Verbraucher deutlich beim Einkauf gespürt und verunsichert. Entsprechend spielte der Preis bei der Einkaufsentscheidung wieder eine stärkere Rolle. Mit großer Sorge sehen Schlacht- und Verarbeitungsbetriebe die möglichen Folgen der verschiedenen gesetzlichen Regelungen, die gegenwärtig in Deutschland bereits umgesetzt wurden oder deren Einführung beraten wird. Nationale Alleingänge belasten die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Produktion und erschweren den Zugang zum europäischen Binnenmarkt, der für die Unternehmen und Beschäftigten der Branche von großer Bedeutung ist. Auch die anhaltende Diskussion um die Verteuerung von tierischen Lebensmitteln durch eine Abgabe sehen die Verbände kritisch. Weder ein Tierwohlcent noch die Einnahmen aus einer Anhebung des Mehrwertsteuersatzes auf tierische Lebensmittel können zweckgebunden ausgestaltet werden. Ohne langfristige Verträge zwischen Staat und Erzeugern, die sicherstellen, dass das Mittelaufkommen eins zu eins bei den Landwirten ankommt, würde eine solche Abgabe lediglich der Konsumlenkung und der weiteren Reduzierung der Tierhaltung in Deutschland dienen. Zudem ist es Verbrauchern bereits heute durch die privatwirtschaftliche Initiative Tierwohl möglich, sich für höhere Tierhaltungsstufen zu entscheiden und somit die Transformation zu mehr Tierwohl zu unterstützen. Neben der Kritik gibt es auch einige positive Elemente: Die Inflationsrate insgesamt und für Nahrungsmittel im Speziellen geht wieder zurück. Erstmals wurden Anfang 2024 wieder gegenüber dem Vorjahr gefallene Nahrungsmittelpreise ermittelt. Das fördert die Ausgabebereitschaft der Konsumenten und führt zu einer Stabilisierung des Fleischverzehrs. Dieser ist im vergangenen Jahr um lediglich 430 Gramm zurückgegangen. Anders als das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung führen die Verbände dies nicht auf eine Abkehr von tierischen Lebensmitteln, sondern vielmehr auf die bisherigen inflationsbedingten Preissteigerungen zurück. Ebenfalls positiv haben sich die Bemühungen des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung ausgewirkt, Märkte wieder zu erschließen, die wegen der Afrikanischen Schweinepest gesperrt waren. Den größten Warenbereich stellten im zurückliegenden Jahr die Brühwürste mit einer Produktionsmenge von 856.214 t (2022: 881.523 t) vor den Rohwürsten mit 340.231 t (2022: 337.245 t) und den Kochwürsten mit 173.749 t (2022: 179.090 t). Weitere Fleischwaren wie roher oder gekochter Schinken werden von der amtlichen Statistik nicht erfasst. Zudem werden von Unternehmen der Fleischwarenindustrie auch Fleischersatzprodukte hergestellt. Das Wachstum hat jedoch möglicherweise auch vor dem Hintergrund der Inflation etwas an Dynamik verloren. Der Wert von Fleischersatzprodukten fällt im Vergleich zu Fleischprodukten verhältnismäßig gering aus. Im Jahr 2023 betrug der Wert von in Deutschland produzierten Fleisch und Fleischerzeugnissen rund 43 Milliarden Euro - und damit knapp das 80-fache des Wertes der Fleischersatzprodukte. Kosten und Regulierung nehmen weiter zu Parallel zu den Rohstoffkosten steigen die Preise in nahezu allen Bereichen wie für Energie, Maut, oder Kraftstoff kontinuierlich an, was die energieintensive Produktion von Wurst- und Schinkenprodukten zusätzlich verteuert. Steigende Arbeitskosten erzeugen einen erheblichen Kostendruck auf die Produzenten. Der Fachkräftemangel stellt ebenfalls eine ernsthafte Herausforderung für die Fleischwirtschaft dar. Zudem werden durch hohe Tarifabschlüsse im öffentlichen Dienst und bei der Bahn sowie Forderungen nach Arbeitszeitverkürzungen bei vollem Lohnausgleich Erwartungen geweckt, welche die überwiegend mittelständische Wirtschaft nicht erfüllen kann. Durch die zunehmenden regulatorischen Anforderungen auf nationaler und europäischer Ebene wie die Taxonomie und Berichtspflichten durch die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) im Rahmen des Green Deals und das Lieferketten-Sorgfaltspflichtengesetz sind die Unternehmen einem erheblichen Bürokratiezuwachs ausgesetzt, der die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Umfeld deutlich reduziert. Auch verbraucherpolitische Entscheidungen wie die Haltungskennzeichnung oder eine Herkunftskennzeichnung bedeuten nicht nur auf der Seite der staatlichen Überwachung erhebliche Dokumentations- und Kontrolltätigkeiten, sondern auch für die Unternehmen weitere deutliche bürokratische Belastungen. Fleischverzehr pro Kopf stabilisiert Der Fleischverzehr ist insgesamt in Deutschland im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr nur noch leicht um 0,4 kg auf 51,6 kg pro Kopf gesunken. Rückläufig waren dabei die Verzehrsmengen von Schweinefleisch auf 27,5 kg pro Kopf (- 0,6 kg) und Rindfleisch auf 8,9 kg/Kopf (- 0,6 kg). Der Verzehr von Geflügelfleisch nahm hingegen auf 13,1 kg/Kopf zu (+ 0,9 kg). Bei Schaf- und Ziegenfleisch mit 0,6 kg und weiteren 1,4 kg anderer Fleischarten (insbesondere Innereien, Wild, Kaninchen) blieb der Konsum relativ stabil. In den genannten Zahlen enthalten ist der Verzehr von Fleisch in Form von Wurst und Schinken, der bei rund 26 kg/Kopf liegt. Quelle: Pressemitteilung zur VDF/BVWS-Jahrestagung 2024 3. Geschäftsverlauf und Lage Der Umsatz der Buchmann GmbH erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr deutlich um + 6,5 % auf T€ 46.943. Die Wareneinsatzquote verringerte sich um 1,6 % auf 67,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach einem Inflationsgetriebenen 1. Halbjahr 2023 beruhigten sich die Preisaufschläge im 2. Halbjahr, was sich wieder positiv auf die Wareneinsatzquote ausgewirkt hat.
Die gesamte Ausliefermenge hat sich aufgrund des doch relativ hohen Preisanstieges in 2022 und im 1. Quartal 2023 etwas reduziert. Das Produkt Fleisch- und Wurstwaren stoßt dann irgendwann doch an eine Grenze, wo der Verbraucher nicht mehr bereit ist, soviel dafür zu bezahlen. Dazu kommt der Trend zu weniger Fleischverzehr, viele Betriebsschließungen in der Gastronomie und viele Gründe mehr. Dadurch werden in unserem Kundenklientel die Menge auch in 2024 eher rückläufig sein
Unsere Kundenstruktur hat sich dahin gehend verschoben, dass wir weniger Umsätze und Aktionen im LEH gemacht haben, weil es da aus unserer Sicht sehr schwer war, die gestiegenen Preise umzusetzen. Dafür hat sich die Kundengruppen im Außer Haus Verzehr doch wieder ganz gut entwickelt, was sicher am stabilen Arbeitsmarkt liegt und an einer rückläufigen Homeoffice Entwicklung. Der Personalaufwand erhöhte sich ebenfalls deutlich um 11,5 %, bzw. T€ 1.010. Der Anteil der Personalkosten am Gesamtumsatz war mit 20,7 % um 0,8 % höher als in 2022. In 2023 hatten wir eine größere und eine kleinere Lohnanpassung vorgenommen. Klar ist, dass der Personalaufwand weiter stark steigen wird, durch die Inflation, die Forderungen der Gewerkschaften, die Erhöhung des Mindestlohnes und die Anpassung des Bürgergeldes. Um nicht wertvolles Personal zu verlieren und neue Fachkräfte zu finden, müssen wir all diese Punkte im Lohngefüge berücksichtigen. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 liegt bei 37,2 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,7 % reduziert. Das Unternehmen verfügt über ausreichende liquide Mittel und über entsprechende Kreditlinien. Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Umsatzentwicklung und dem Betriebsergebnis (EBIT): Das Betriebsergebnis (EBIT) war nicht ganz zufriedenstellend. Das Betriebsergebnis mit T€ 345 hat sich im Vergleich zum Vorjahr wieder verbessert. Trotzdem machen uns die weiterhin hohe Inflation, schwierige Personalsituation, labile Märke, politsch gewünschter Rückgang vom Fleischkonsum, Bürokratisierung und vieles mehr das Leben schwer. Der Umsatz erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um + 6,6 % auf T€ 47.112 und lag, wobei sich die Verkaufsmengen leicht reduzierten. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die Situation an den Rohstoffmärkten war auch im 1. Halbjahr 2024 wieder wesentlich entspannter und sollte auch für das gesamte Jahr 2024 nicht allzu extrem sein. Ein immer größeres Problem wird der sinkende Selbstversorgungsgrad für Schweinefleisch in Süddeutschland und im speziellen in Baden Württemberg. Es ist fast unmöglich, neue Ferkelerzeuger, für unser Markenprogramm "Buchmann's LandSchwein zu bekommen. Auch ist es immer schwieriger Mastbetriebe zu finden, die mindestens Haltungsform 3 erfüllen, weil die großen Discounter bekanntlich auch verstärkt in diese Bereiche vorstoßen wollen. Im Prinzip zahlt sich hier unsere jahrelange Partnerschaft zu unseren Mästern für "Buchmann's LandSchwein" aus. Diese gilt es weiterhin zu pflegen und auszubauen, für ein oberschwäbisches Schweinefleischpogramm. Als nächste Hürde wird hier das staatliche Tierwohllabel kommen, wobei wir da mit unseren Betrieben gut aufgestellt sein müssten. Hinderlich sind eher die Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) die den Fleischkonsum durch Ihre niedrigen Empfehlungen weiterhin beeinflussen wird und zu einer Reduzierung des Fleischverehr führen wird. Die mit Abstand größte Herausforderung für die Zukunft sehen wir im Moment in der Personalsituation. Im Moment ist nicht absehbar, wie diese Lücken geschlossen werden können, wenn in den nächsten Jahren die geburtenstarken Jahrgänge in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Dies kann sich mittelfristig eigentlich nur über eine rückläufige, reduzierte Produktion und über einen kleineren Anteil der Eigenlogistik von statten gehen. Auch viele Dienstleistungen werden im jetzigen Umfang nicht mehr möglich sein. Andernfalls müsste doch ein Umdenken in der Gesellschaft stattfinden, dass eine Ausbildung im Fleischerhandwerk wieder eine wirkliche Alternative für junge Menschen darstellt. Im Moment sind noch alle wichtigen Positionen besetzt, doch es gilt hier wachsam zu bleiben und entsprechend zu agieren. Positiv entwickelt sich weiterhin unser Bioland und Bio Rindfleisch, sowie das Bio GrasRind vom Bodensee. Mit diesen Produkten versuchen wir wenigstens einen Teil vom Boden gut zu machen, die wir bei anderen Produktgruppen verlieren. In Bezug auf die finanziellen Leistungsindikatoren gehen wir das Jahr 2024 mit einem Umsatzrückgang von 5 % gegenüber dem Vorjahr aus. Das Betriebsergebnis (EBIT) dürfte sich über dem Ergebnis des Jahres 2023 bewegen, jedoch bleibt es durch die vielen schwierigen und nicht beeinflussbaren Faktoren nicht einfach.
Grünkraut, 30. Juni 2024 Die Geschäftsführung Ralf Buchmann Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
PASSIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma Buchmann GmbH mit Sitz in Grünkraut im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter der Nummer HRB 551954 eingetragen. Der Jahresabschluss der Buchmann GmbH, Grünkraut, für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die erworbenen immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und unter Zugrundelegung ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Das bewegliche Anlagevermögen wird entsprechend dem Werteverzehr zeitanteilig linear abgeschrieben. Ein Übergang auf Abschreibungen in gleichen Jahresraten erfolgt, sobald sich hieraus höhere Abschreibungsbeträge ergeben. Der Abschreibungszeitraum entspricht den branchenüblichen Nutzungszeiten der Anlagegüter. Er beträgt bei immateriellen Vermögensgegenständen zwischen drei und fünf Jahren. Technische Anlagen und Maschinen bzw. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden überwiegend in vier bis fünfzehn Jahren abgeschrieben. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten über € 250,00 bis einschließlich € 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Vorräte sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Positionen ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Kreditrisiko besteht außerdem eine Pauschalwertberichtigung. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach der "Projected-Unit-Credit-Method" unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,82 % (Vj. 1,78 %) gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung (10-Jahresdurchschnitt) verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen sowie erwartete Rentensteigerungen wurden aufgrund der Zusagen, die eine der Höhe nach feste Rentenzahlung zusichern, mit 0,0 % p.a. berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0,0 % berücksichtigt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der Wertpapiere entspricht dem Marktwert zum 31. Dezember 2023. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag passiviert. Da zwischen der Gesellschaft (Organ) und der Buchmann Verwaltungs-GmbH & Co. KG, Grünkraut, (Organträger), ein Gewinnabführungsvertrag besteht, erfolgt die Bilanzierung von latenten Steuern auf Ebene des Organträgers. III. Erläuterung der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus der gesonderten Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens 2023" ersichtlich. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe umfassen vor allem Fleisch, Gewürze sowie Verpackungsmaterial. Die unfertigen Erzeugnisse umfassen im Wesentlichen Pökelware. Die fertigen Erzeugnisse betreffen hauptsächlich Fleisch und Wurst. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben € 2.950,00 (Vj. € 2.169,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt unverändert € 485.727,29. Alleiniger Gesellschafter ist die Buchmann Verwaltungs-GmbH & Co. KG, Grünkraut, deren Komplementärin die Buchmann GmbH ist. Der Geschäftsführer schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von € 1.884.585,92 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Bilanzgewinn enthält den vororganschaftlichen Gewinnvortrag in Höhe von € 1.884.585,92. In Höhe von T€ 117 ergibt sich zunächst aus der Bewertung des Deckungsvermögens über den Anschaffungskosten eine Ausschüttungssperre. Diese kommt jedoch gemäß § 268 Abs. 8 HGB nicht unmittelbar zum Tragen, da ausreichend frei verfügbare Rücklagen vorliegen. Pensionsrückstellungen Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt T€ 10 (Vj. T€ 47) und unterliegt einer Ausschüttungssperre, aber keiner Abführungssperre. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten zum einen Verpflichtungen im Personalbereich, vor allem rückständige Gleitzeitguthaben und rückständige Urlaubsansprüche. Zum anderen enthalten sie Rückstellungen für Prüfungskosten, für die Aufbewahrung von Abschlussunterlagen sowie für Rechtsrisiken. Verbindlichkeiten
Für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von € 677.749,82 wurden nachfolgende Sicherheiten vereinbart:
Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegen die Buchmann Verwaltungs-GmbH & Co. KG (Gesellschafter) in Höhe von € 357.526,32 (Vj. Forderungen € 393.027,96). IV. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinsen betreffen in Höhe von € 26.282,77 (Vj. € 15.463,99) verbundene Unternehmen und stammen im Wesentlichen aus der Verzinsung des Verrechnungskontos mit der Gesellschafterin. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen betragen € 11.811,00 (Vj. € 11.279,00). Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Ausweis betrifft die Steuerumlagen für das laufende Geschäftsjahr aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Buchmann Verwaltungs-GmbH & Co. KG. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten aus einer Schuldmitübernahmeerklärung bzw. einer Bürgschaft für die Verbindlichkeiten der Alleingesellschafterin Buchmann Verwaltungs-GmbH & Co. KG gegenüber der IBB Internationales Bankhaus Bodensee AG. Die Valuten der Verbindlichkeiten betragen zum 31. Dezember 2023 € 21.408,00. Darüber hinaus besteht eine Haftung aus der Komplementärstellung bei der Buchmann Verwaltungs-GmbH & Co. KG, Grünkraut. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den einzelnen Haftungsverhältnissen wird aufgrund der stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Alleingesellschafterin als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Mietverpflichtungen betragen voraussichtlich insgesamt T€ 321 (Jahresbetrag), davon gegenüber der Alleingesellschafterin T€ 252. Aus Leasingverträgen für Fahrzeuge und Einrichtungsgegenstände ergeben sich jährliche Verpflichtungen in Höhe von insgesamt T€ 210. Diese Verpflichtungen reichen zum Teil bis in das Jahr 2028. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden beschäftigt:
Abschlussprüferhonorar Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar unterbleiben, da von der größenabhängigen Erleichterung nach § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht wird. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Geschäftsführung:
Grünkraut, 30. Juni 2024 Die Geschäftsführung gez. Ralf Buchmann Anlagenspiegel nach Handelsrecht zum 31.12.2023Buchmann GmbH, Grünkraut
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Buchmann GmbH, Grünkraut Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Buchmann GmbH, Grünkraut, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Buchmann GmbH, Grünkraut, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Biberach, 21. August 2024 Schirmer
Treuhand GmbH
Raimund Schirmer, Wirtschaftsprüfer |
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