BB werbeagentur GmbH
Same addressAdvertising agencies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Katrin Hilbert since 3/31/2025 | Procura |
Guido Wey since 5/16/2024 | Managing Director |
Nicolai Kröjer Westh since 12/15/2022 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
CIPP TECHNOLOY HOLDING ApS | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
iMPREG GmbHAmmerbuchJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023iMPREG GmbH, AmmerbuchI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die iMPREG GmbH (iMPREG) ist ein weltweit führender Anbieter von glasfaserverstärkten Schlauchlinersystemen für die grabenlose Rohrsanierung. Die iMPREG GmbH wurde im Jahr 1999 als 100%.ige Tochtergesellschaft der CIPP Technology Holding ApS in Dänemark gegründet. Das Unternehmen nahm die Produktion zunächst in Wetzlar auf, verlagerte diese jedoch in den Jahren 2000 und 2006 aufgrund der sehr guten Geschäftsentwicklung. Um den schnell wachsenden Markt bedienen zu können, wurde im Jahr 2019 neben dem Standort Ammerbuch ein zweiter Standort im benachbarten Gärtringen eröffnet. Seit fast 170 Jahren entsorgen Kanalnetze das Abwasser in Deutschland und schützen so die Bevölkerung vor hygienischen Missständen und vor allem vor wasserbedingten Epidemien. Die Anforderungen an das Kanalnetz sind:
Um diese Ansprüche zu erfüllen, sind die Kanalnetzbetreiber in Deutschland seit den 1980-er Jahren durch die Landesgesetze verpflichtet, den Zustand ihrer Kanalnetze zu erfassen, zu dokumentieren und die festgestellten Schäden zu sanieren. Die Netzbetreiber wurden von den Aufsichtsbehörden der Bundesländer dazu verpflichtet, Konzepte zur Sanierung ihrer Kanalsysteme vorzulegen. Im Jahr 2022 betrug die Länge des Kanalnetzes in Deutschland nach Angaben des statistischen Bundesamtes ca. 620.000 km. Laut einer Analyse des statistischen Bundesamtes belief sich der Gesamtwert auf €653Mrd. Eine Studie des DWA (Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.) aus dem Jahr 2015 kommt zu dem Ergebnis, dass eine Vergrößerung des Sanierungsumfangs im Umfang von ca. €5Mrd pro Jahr notwendig ist. Es wird sich zeigen, inwiefern diese notwendige Steigerung Realität wird. Die Schlauchlinertechnologie wird heute in vielen Ländern der Welt als Standardtechnik für die grabenlose Sanierung von Abwasserrohren eingesetzt. iMPREG hat sich auf die Herstellung und den Vertrieb von glasfaserverstärkten Schlauchlinern spezialisiert, die mit modernster UV-Technologie ausgehärtet werden. Der Bedarf nach glasfaserverstärkten UV-Linern für die Dimensionen größer DN1200 wuchs in den letzten Jahren kontinuierlich. iMPREG ist ein Pionier im Bereich der großen Nennweiten und hat bereits im Jahr 2021 das weltweit erste DN2000 Projekt erfolgreich realisiert. 1. 2. Forschung und Entwicklung Die iMPREG hat sich als Spezialist für Liner in großen Dimensionen im Markt etabliert. Der GL13 war als erster Liner mit einem Langzeit E-Modul von über E50>14.000 N/mm 2 Wegbereiter und Marktöffner im Sanierungsbereich von DN1200 - DN1600. Seit der erfolgreichen Einführung des GL16 im ersten Halbjahr 2018 arbeitet iMPREG an der Weiterentwicklung seiner Produktpalette. Auch im Jahr 2023 haben wir unseren Fokus auf die Weiterentwicklung unserer Produkte sowie die Erweiterung unseres Sortiments gelegt. Die Entwicklungsabteilung ist ein wesentlicher Faktor für die technische und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens. Neben der Entwicklung neuer Liner erweitern und verbessern wir kontinuierlich unsere Fertigungsprozesse. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaft und Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 war bedingt durch den Krieg in der Ukraine geprägt von globalen Unsicherheiten und einer stark gestiegenen Inflation. Die Preissteigerung belief sich laut Destatis im Jahresdurchschnitt auf 5,6%. Trotz einer gestiegenen Arbeitslosenquote im Jahr 2023 ist die deutsche Wirtschaft nach wie vor mit einem Mangel an qualifizierten Fach- und Führungskräften konfrontiert. Ungeachtet dieser Rahmenbedingungen liegt die unterirdische Infrastruktur weiterhin im Fokus der Städte und Gemeinden, da diese im Vermögenshaushalt den größten Posten einnehmen. Die Erhaltung der bestehenden Kanalisation sichert nicht nur das künftige Vermögen, es ist auch ein großer Beitrag für den Umweltschutz. Dichte und intakte Kanalsysteme im Abwasserbereich schützen die lebensnotwendige Ressource Grundwasser. Die Erhaltung der Kanalnetze ist weltweit eine wesentliche Aufgabe der Stadtverwaltungen. Das Alter der Rohrnetze und das Wachstum der Städte sichern auch in der Zukunft die positive Entwicklung der Kanalsanierungsbranche. Dieser Umstand schafft weiterhin positive Rahmenbedingungen für das Unternehmen. Der Geschäftsverlauf ist weitgehend unabhängig von Konjunktureinflüssen, da die Finanzierung des Kanalbetriebes über Gebühren erfolgt. Im Gegenzug ist kurzfristig nicht mit einer signifikanten Vergrößerung des Marktes zu rechnen. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Auch im Geschäftsjahr 2023 konnte iMPREG seine starke Position im Bereich der Spezialprojekte behaupten. Das Ergebnis vor Steuern hat sich von TEUR 5.623 in 2022 auf TEUR 8.486 in 2023 verbessert. Der Ergebnisanstieg ist im Wesentlichen auf TEUR 4.232 geringere Materialaufwendungen zurückzuführen, denen eine um TEUR 340 geringere Gesamtleistung und um TEUR 608 höhere Personalaufwendungen gegenüberstehen. Der Rückgang des Ertragssteueraufwands ist auf die seit dem 1. Januar 2023 bestehende ertragssteuerliche Organschaft mit der Impreg Group GmbH, Gärtringen, zurückzuführen. Insgesamt stellt sich die Ertragslage wie folgt dar.
b) Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist als zufriedenstellend zu bezeichnen. Einem positiven operativen Cash Flow von TEUR 11.756 stehen Mittelabflüsse aus Ergebnisabführung in Höhe von TEUR 7.601 sowie Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.118 gegenüber. Die Liquiden Mittel haben sich in Folge dessen um TEUR 2.548 auf TEUR 6.256 am Jahresende erhöht. Das Finanzmanagement ist grundsätzlich darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im Investitionsbereich lag der Schwerpunkt auf Maschinenerweiterungen bei den technischen Anlagen sowie der Produktentwicklung. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend gleichgeblieben. Die Investitionen in das langfristig gebundene Vermögen hält sich mit dem Werteverzehr die Waage. Die kurzfristigen Vermögenswerte sind in Vergleich zum Vorjahr gesunken. Grund dafür ist der stichtagebedingte Rückgang des Lagerbestandswertes. Das Ergebnis des Geschäftsjahres wurde mit Ausnahme der ausschüttungsgesperrten Beträge auf Grund des Ergebnisabführungsvertrags an die Impreg Group GmbH abgeführt. Die Erhöhung des Verbindlichkeitssaldos aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 2.212 resultiert im Wesentlichen aus der Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von TEUR 7.601 sowie weiteren Leistungsverrechnungen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Wie in den Vorjahren liegt unser Fokus auf den finanziellen Leistungsindikatoren:
Der Marktanteil von IMPREG im Bereich der UV-Härtenden Liner in Europa liegt nach unserer eigenen Einschätzung stabil bei ca. 20%. Die iMPREG GmbH zeichnet sich durch hohe Kundenorientierung aus und wird von ihren Kunden aufgrund hoher Produkt- und Servicequalität geschätzt. Als zuverlässiger Partner unserer Kunden verzichten wir auf eine aggressive Verkaufsstrategie und vermeiden so auch negative Einflüsse auf die Preisentwicklung und auf das Betriebsergebnis. 4. Gesamtaussage Die Finanzlage des Unternehmens ist als stabil zu bezeichnen. Umsatz- und Ergebnisentwicklung stellen sich weiterhin positiv dar. Die Eigenkapitalquote wird als gut angesehen. III. Zweigniederlassungen Das Unternehmen hat keine im Außenbereich selbständig handelnden Zweigniederlassungen. IV. Prognosebericht Die unsichere Marktsituation, bedingt durch Covid 19, hat sich im Geschäftsjahr 2023 entspannt. An deren Stelle treten Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine und damit einhergehenden Turbulenzen auf den globalen Beschaffungsmärkten. Absatzseitig gehen wir davon aus, dass die Nachfrage der öffentlichen Hand in Europa weitestgehend stabil bleiben wird. Der weitestgehend stabile Europäische Markt stützt die weitere Internationalisierung von iMPREG. Diesen Trend werden wir auch im laufenden Geschäftsjahr fortschreiben. Weiterhin haben wir im vergangenen Geschäftsjahr unser Key Account Management im Vertrieb verstärkt. Damit wollen wir unsere Markposition im für iMPREG strategisch wichtigen europäischen Markt stützen und andererseits weitere Marktchancen zu ergreifen. iMPREG ist gut gerüstet, um auch in der Firmengruppe den Anforderungen der Märkte und unsren strategischen Zielsetzungen gerecht zu werden. Der Erfolg von iMPREG fußt in hohem Maße auf unseren qualifizierten und engagierten Mitarbeitern. In Zeiten von Fach- und Führungskräftemangel sind Mitarbeiterzufriedenheit und eine positiv konnotierte Arbeitgebermarke wichtige Erfolgsfaktoren. Im laufenden Geschäftsjahr setzen wir unsere Bemühungen zur verbesserten Kommunikation und zum Dialog mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fort. U.a. führen wir eine interaktive iMPREG App zum aktiven und gezielten Austausch und Information unserer Kolleginnen und Kollegen ein. Darüber hinaus ermitteln wir wöchentlich die Mitarbeiterzufriedenheit, analysieren positive wie kritische Einflüsse und steuern bewusst gemeinsam mit unseren Teams gegen. Weiterhin setzen wir auf gezielte Aus- und Weiterbildung unserer Kolleginnen und Kollegen. Die Geschäftsführung erwartet für das kommende Jahr eine etwa gleichbleibende Entwicklung und für das Jahr 2025 eine moderate Steigerung von Umsatz und EBITDA. Durch die Einführung eines täglichen Leistungsmanagements in der Produktion verstärken wir unseren Fokus auf Arbeitssicherheit, Produktivität, Produkt- und Prozessqualität sowie die Liefertreue. Davon versprechen wir uns einen weiteren positiven Effekt auf Zufriedenheit der Kunden und Mitarbeiter sowie auf unsere Ertrags- und Kostenstruktur. V. Chancen und Risikobericht Die schrecklichen Ereignisse rund um den Krieg Russlands mit der Ukraine und die damit verbundenen Unsicherheiten werden uns auch im aktuellen Geschäftsjahr begleiten. Obgleich sich die Liefersituation auf dem Rohstoffmarkt auf hohem Kostenniveau stabilisiert hat, werden wir auch im Jahr 2024 mit weiteren negativen Kosteneffekten konfrontiert werden. Dem werden wir weiter durch Effizienzsteigerung und, falls erforderlich, durch Verkaufspreisanpassungen begegnen. Weiter makro-ökonomische Einflüsse sind schwer vorherzusagen. Fraglich bleibt, wie sich die öffentlichen Budgets im Umfeld einer durchweg restriktiveren Haushaltspolitik der Länder und Kommunen entwickeln. Sollten die Budgets nicht entsprechend korrigiert werden, könnte es zu einem leichten Rückgang der ausgeschriebenen Sanierungsprojekte führen. Andererseits könnte dies auch zu einer Intensivierung der Sanierungsmaßnahmen mit UV-Linern zulasten der Neuinstallationen führen. Die schlechte Verfügbarkeit von Fach- und Führungskräften ist nicht nur ein Risiko für iMPREG. Auch unsere Kunden sind davon betroffen. Das Wachstum unserer Kunden ist ebenfalls begrenzt durch die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal. Die Nachfrage im Markt übersteigt derzeit schon das Angebot auf Arbeitnehmerseite. Damit wird es auf Seiten der Installationsbetriebe voraussichtlich ein lediglich moderates Projektwachstum geben. Die Spezialisierung auf Großprofile und die kompetente Betreuung dieser Projekte durch die iMPREG Anwendungstechniker sowie der personell verstärkte Vertrieb von iMPREG geben dem Unternehmen sehr gute Möglichkeiten, die Marke IMPREG zu stärken und somit das gesamte Unternehmen im Markt besser zu positionieren. Seit jeher leisten wir mit dem Einsatz unserer IMPRERG Schlauchliner einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz, indem wir verhindern, dass durch defekte Abwasserkanäle das Grundwasser in Mitleidenschaft gezogen wird. Das Bewusstsein, dass unsere Umwelt ein schützenswertes Gut ist, nimmt in der Gesellschaft kontinuierlich zu und wird durch die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (UN SDG) gefördert. Bei iMPREG bekennen wir uns im Rahmen unserer ESG Strategie (Environmental, Social, Governance) zu den Nachhaltigkeitszielen und unterstützen insbesondere die Verbesserung der Wasserqualität durch nachhaltige Infrastruktur sowie den Schutz von Arbeitsrechten und sicherer Arbeitsumgebung. Neben Zielen zur Verbesserung unsere Arbeitsbedingungen und der Umsetzung unserer gemeinsamen Verhaltensregeln (Code of Conduct) haben wir uns zum Ziel gesetzt, unseren CO 2 -Ausstoß jährlich um mindestens 10% zu senken. Die Ergebnisse unserer Verbesserungsmaßnahmen dokumentieren wir monatlich im Rahmen unseres ESG-Berichtswesens. Wir beobachten, dass erste Kunden sowie Kommunen im Rahmen von Ausschreibungen eine nachweisbare ESG-Strategie als Voraussetzung ansehen, für bestimmte Ausschreibungen zugelassen zu werden Zielgerichtete Bonitätsbeurteilungen im Neukundengeschäft, aktives Liquiditätsmanagement sowie laufendes Reporting unserer Kunden führen zu einem reduzierten Risiko von Forderungsausfällen. Die grundsätzlichen Risiken in der EDV-Struktur und Software-Systemen sind im Unternehmen wie üblich vorhanden. Systemstabilität sowie Datenverfügbarkeit stellen grundsätzliche IT-Risiken dar. Wir schützen uns durch eine entsprechende IT-Organisation, aktuelle Sicherheitssysteme, wie Anti-Viren-Software und Firewalls, sowie Szenario Planung für den Fall einer Cyberattacke. Darüber hinaus sensibilisieren wir unsere Mitarbeiter über entsprechende Gefahren. Insgesamt schätzen wir die Risiken im Bereich IT im Falle eines Angriffs zwar als hoch, unter Berücksichtigung üblicher Wahrscheinlichkeiten jedoch als insgesamt mittleres und branchenübliches Risiko, ein.
Ammerbuch, den 12. Juni 2025 Guido Wey Nicolaj Kroejer Westh Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023iMPREG GmbH, AmmerbuchI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der iMPREG GmbH, Ammerbuch (HRB 245322, Amtsgericht Stuttgart) wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der aktuellen Fassung aufgestellt. Ergänzend wurden zu diesen Vorschriften die Regelungen des Gesellschaftsvertrages und des GmbHG beachtet. Nach den Größenmerkmalen des §§ 264, 267 Abs. 2 HGB handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Zum Stichtag waren nicht zwei der drei Merkmale für große Gesellschaften zum wiederholten Male überschritten. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Stuttgart unter der Nummer HRB 245332 eingetragen. Sie hat ihren Sitz in 72119 Ammerbuch, Eisenbahnstraße 32. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB). Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Angaben zum Jahresabschluss Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit den Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Jahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden werden einzeln bewertet. Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten inkl., soweit angefallen, der zur Erstellung der Anlagegüter erbrachten Eigenleistungen unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 Abs. 1 S. 1, Abs. 3 HGB). Die Abschreibungen werden grundsätzlich zeitanteilig nach der linearen Methode vorgenommen. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen beträgt die Nutzungsdauer in der Regel 3 Jahre. Eine erworbene Lizenz wird auf 10 Jahre verteilt. Die erworbenen Kundenstämme werden über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben, da die tatsächliche Nutzungsdauer aufgrund langfristiger Kundenbeziehungen so eingeschätzt wurde. Im Geschäftsjahr wurden selbst erstellte Entwicklungskosten bei den immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von T-EUR 217 aktiviert. Im Geschäftsjahr wurden noch keine Abschreibungen vorgenommen. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten im Geschäftsjahr 2023 beträgt EUR 527. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250 bis EUR 1.000 (bis 01.01.2018 EUR 150 bis EUR 1.000) werden mit 20 % pauschal über 5 Jahre abgeschrieben (Sammelposten pool). Seit 01.05.2021 wird die Poolregelung nicht mehr angewendet. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffung ab 01.05.2021) mit Anschaffungs- oder Herstellkosten zwischen EUR 250 bis EUR 800 sind sofort abziehbar und werden in einem separaten Verzeichnis geführt. Anlagen im Bau und geleistete Anzahlungen sind einzeln mit Anschaffungskosten bewertet, werden jedoch noch nicht abgeschrieben und sind gesondert ausgewiesen. Die Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023 einschließlich der Angaben der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen ist im Anlagenspiegel (vgl. Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Handelsware erfolgt zu Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Teilwert am Stichtag beizulegen war (§ 253 Abs. 4 HGB). Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten) bewertet. (§ 255 Abs. 2 HGB). Notwendige Abschläge auf den niedrigeren Teilwert am Stichtag wurden vorgenommen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Wertberichtigungen bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und bei den sonstigen Vermögensgegenständen werden in der erforderlichen Höhe angesetzt. Darin sind Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von T-EUR 5.499 (Vj T-EUR 1.741) enthalten. Ausgaben, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitpunkt nach dem Stichtag betreffen, werden auf der Aktivseite als Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Das Eigenkapital umfasst das in Übereinstimmung mit dem Handelsregister ausgewiesene Stammkapital, eine Gewinnrücklage aus dem Jahr 2010, eine Kapitalrücklage aus der Verschmelzung 2016, den Gewinnvortrag aus Vorjahren mit T-EUR 5.971. Das Jahresergebnis des laufenden Jahres wurde, vermindert um den ausschüttungsgesperrten Betrag, im Rahmen eines Gewinnabführungsvertrages an das beherrschende Unternehmen abgeführt. Für ungewisse Verbindlichkeiten werden angemessene Rückstellungen gebildet. Diese erfassen alle erkennbaren Risiken und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Rückstellungen am 31. Dezember 2023 beinhalten TEUR 575 (VJ TEUR 0) für Kundenboni, T-EUR 246 (Vj T-EUR 236) für Guthaben der Mitarbeiter aus Urlaub und Überstunden sowie weitere T-EUR 433 (Vj T-EUR 195) für Reklamationen von Kunden. Daneben sind für noch zu leistende Steuernachzahlungen betreffend Vorjahre Rückstellungen in Höhe von T-EUR 48 sowie für Risiken aus einer Betriebsprüfung in Höhe von TEUR 750 gebildet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 HGB). Es bestehen folgende Verbindlichkeiten in T-EUR mit Restlaufzeiten:
Besondere Sicherheiten sind für die Verbindlichkeiten keine bestellt. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die Schwestergesellschaften sind, bestehen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr am Stichtag in Höhe von T-EUR 5 (Vj T-EUR 128). Gegenüber Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsvertrag und Steuerausgleich in Höhe von T-EUR 12.929 (Vj T-EUR 4.828). Diese haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Für die in der Handelsbilanz aktivierten, selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände für Entwicklungsleistungen werden die passiven latenten Steuern auf Ebene des Organträgers, der Impreg Group GmbH, Gärtingen, bilanziert, da sich die Effekte in den Folgejahren umkehren und der entsprechende Steueraufwand auf Ebene des Organträgers anfällt. III. Sonstige Pflichtangaben Aus einem mit der Muttergesellschaft der Gesellschafterin abgeschlossenen Lizenzvertrag bestehen Verpflichtungen in Abhängigkeit vom künftig erzielten Umsatz. In Abhängigkeit von der künftigen Inanspruchnahme von Management-Leistungen bestehen weitere Verpflichtungen. Die Gesellschaft hat durch die Anmietung betrieblich genutzter Immobilien und Verträge aus Maschinenmieten mit einem jährlichen Aufwand von rund T-EUR 806 (Vj. T-EUR 738) zu rechnen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen hieraus belaufen sich auf insgesamt T-EUR 4.087. Im Geschäftsjahr wurden berechnet nach dem Quartalsdurchschnitt 173,5 Arbeitnehmer und 3 Auszubildende beschäftigt (VJ 180,25 + 3,5). Von den Arbeitnehmern sind 161 in Vollzeit und in Teilzeit 12 beschäftigt. Zur Absicherung eines eingeräumten Avalkredits und einer Mietkaution sind in der Bilanz ausgewiesene Bankguthaben in Höhe von T-EUR 6.256 verpfändet. Im Rahmen der iMPREG Gruppe ist die iMPREG GmbH am 17. April 2020 einem Senior Facilities Agreement (vom 20. Dezember 2019, aktualisiert am 6. Mai 2022) in Höhe von T-EUR 65.000 als zusätzlicher Kreditnehmer und als zusätzlicher Garant sowie dem Intercreditor Agreement (vom 20. Dezember 2019) als zusätzlichem Schuldner und zusätzlichen konzerninternen Kreditgeber beigetreten. Die von der iMPREG GmbH im Rahmen des Senior Facilities Agreement gewährte Garantie sichert alle Ansprüche der Kreditgeber gegen die Schuldner ab. In diesem Zusammenhang hat die iMPREG GmbH folgende Sicherheitsvereinbarungen abgeschlossen, um die Ansprüche der Kreditgeber abzusichern:
Die Geschäftsleitung der iMPREG GmbH schätzt das Risiko der Inanspruchnahme der Verpfändung als gering ein, weil Sie weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung ausgeht. Die Angabe der gewährten Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Die Geschäfte des Unternehmens werden durch folgende Geschäftsführer geführt:
Die Geschäftsführer vertreten gemeinsam oder ein Geschäftsführer mit einem Prokuristen. Sie sind befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen. In Höhe von T-EUR 308 besteht eine Ausschüttungssperre, die sich ermittelt als Buchwert der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände zum Bilanzstichtag abzüglich der hierfür auf Ebene des Organträgers gebildeten passiven latenten Steuerabgrenzung. Die Gesellschaft wird über die Impreg Group GmbH vollkonsolidiert in den Konzernabschluss der dänischen Gesellschaft CIPP Technology Holding ApS, Sorø, und diese wiederum in den Konzernabschluss der CIPP Holding ApS, Dänemark einbezogen. Das Jahresergebnis der Gesellschaft wird entsprechend dem Ergebnisabführungsvertrag vom 28. November 2022 (eingetragen im Handelsregister am 15. Dezember 2022) in voller Höhe, vermindert um den ausschüttungsgesperrten Betrag, an die Organträgerin und Muttergesellschaft Impreg Group GmbH abgeführt. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich keine ereignet. IV. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Ammerbuch, den 12. Juni 2025 Guido Wey Nicolai Kroejer Westh Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Ammerbuch, den 01.07.2025 gez. Guido Wey gez. Nicolai Krøjer Westh Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die iMPREG GmbH, Ammerbuch Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der iMPREG GmbH, Ammerbuch - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der iMPREG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, den 30. Juni 2025 NICON
GmbH
Nickel, Wirtschaftsprüfer Langhoff, Wirtschaftsprüfer |
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