Master Data

Registry
Register court München HRB 61563
Registered
2/15/1980
Industry
Manufacture of plastic packing goodsManufacture of builders’ ware of plasticManufacture of household articles of plastics
Purpose
Verarbeitung von Kunststoffen und Handel mit Kunststofferzeugnissen jeder Art sowie jede Tätigkeit, die den vorgenannten Zwecken dienlich ist.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Procura
Thomas Fischl
since 1/12/2018
Managing Director

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
Waltraud SchneiderDSH Dieter Schneider Holding GmbH
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€60,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Liedtke Kunststofftechnik GmbH

Markt Indersdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Seit dem Jahr 1990 fokussiert sich die Liedtke Kunststofftechnik GmbH (kurz: LKT) am Produktionsstandort Markt Indersdorf auf die Herstellung von großformatigen, optisch anspruchsvollen Verkleidungen für Caravans und diverse weitere Anwendungen. LKT hat sich im Bereich der Außenverkleidungen und Interieurteile für Caravans und Freizeitfahrzeuge als eines der führenden Unternehmen etabliert.

Die von LKT angewandte Tiefziehtechnologie ermöglicht eine effiziente Produktion in Serien von 500 bis 20.000 Einheiten. Dieses Verfahren besticht durch die Fähigkeit, qualitativ hochwertige Teile und Baugruppen auch in kleineren Stückzahlen herzustellen, während geringe Investitionen in Werkzeuge oft die Wahl dieser Methode begünstigen.

Aufgrund der Größe der produzierten Teile entstehen signifikante Transportkosten, die den Export hauptsächlich auf direkte Nachbarländer beschränken. Diese geografische Begrenzung reduziert gleichzeitig den Importwettbewerb, was der LKT einen wesentlichen strategischen Vorteil sichert.

Besonders hervorzuheben ist der Umstand, dass sämtliche Produkte exklusiv am Standort Markt Indersdorf gefertigt werden. Hier ist sichergestellt, die höchstmögliche und gleichbleibende Qualität, die größte Flexibilität und kürzeste Reaktionszeiten bieten zu können. Diese lokal zentrierte Produktionsstrategie ist ein wesentlicher Teil der Unternehmensstrategie.

Die Caravan-Industrie, die sich in die Segmente Wohnwagen und Reisemobile untergliedert, wird von deutschen Produzenten dominiert, die in Europa führend sind. Diese Teilmärkte zeigen eine starke Parallele zur Automobilindustrie, insbesondere mit einem Exportanteil von etwa 53%. Trotz eines Rückgangs der Neuzulassungen um mehr als 10% im Jahr 2023, bleibt der Ausblick der Branche verhalten optimistisch. Die Beliebtheit von Caravaning als Urlaubsform hält unvermindert an, was die Erwartung unterstreicht, dass dieser Trend weiterhin einen positiven Einfluss auf die Marktentwicklung haben wird.

2. Wirtschaftsbericht

Im Jahr 2023 erlebte die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands in einem krisengeprägten Umfeld einen leichten Rückgang. Das Bruttoinlandsprodukt sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 %, liegt aber immer noch 0,7 % über dem Niveau von 2019, vor der Corona-Pandemie. Trotz nachlassender Inflation, die im Jahresdurchschnitt um 5,9 % anstieg, wirkte sich der Anstieg der Lohneinkommen nicht positiv auf den privaten Konsum aus, der weiterhin stagnierte.

Auf dem Arbeitsmarkt stieg die Arbeitslosenquote auf 5,7 %, mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen um 191.000 auf insgesamt 2,6 Millionen. Demgegenüber erreichte die Zahl der Erwerbstätigen mit einem Zuwachs von 333.000 Personen oder 0,7 % einen neuen historischen Höchststand.

Die Europäische Zentralbank pausierte im Oktober 2023 nach zehn vorangegangenen Zinserhöhungen und hielt den Leitzins konstant bei 4,5 %. Sie nimmt eine vorsichtige Haltung ein und plant zukünftig Zinssenkungen, sobald es die Inflation zulässt.

Die anhaltenden Konflikte in der Ukraine und im Nahen Osten führen zu weiteren Unsicherheiten. Diese krisenbedingten Einschränkungen könnten die Finanzierungsbedingungen verschlechtern. Der Bericht zeichnet ein gemischtes Bild der Wirtschaftslage, gekennzeichnet durch robuste Beschäftigungszahlen, die jedoch von ökonomischen Unsicherheiten und Risiken überschattet werden.

In unserem wesentlichen Segment Caravan wurde in Deutschland eine veränderte Produktionsstrategie beobachtet. Aufgrund verbesserter Chassis-Verfügbarkeit bei Reisemobilen wurde die Produktion von Caravans zurückgefahren. Insgesamt wurden 44.869 Caravans produziert, was einem Rückgang von 17,4 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die Rahmenbedingungen der deutschen Caravaning-Industrie sind weiterhin herausfordernd. Neben einem branchenübergreifenden Fachkräftemangel belasten steigende Energie- und Materialkosten sowie teilweise anhaltende Logistikengpässe die Produktion. Die Volatilität dieser Faktoren macht es aktuell schwierig vorherzusehen, wann die Branche wieder unter normalen Bedingungen produzieren kann.

3. Ertragslage

Im Berichtsjahr 2023 erhöhte sich das Rohergebnis um 0,8 Prozent. Dieser Effekt ist auf Optimierungsmaßnahmen im Produktionsbereich zurückzuführen. Es wurde kontinuierlich auf eine Optimierung der Ressourcen hingearbeitet. Dem gegenüber steht gegenläufig ein Anstieg im Personalaufwand aufgrund von monatlichen Inflationsausgleichsprämien. Des Weiteren erhöhten sich die betrieblichen Aufwendungen infolge von Reparaturen und Instandhaltungen. Insgesamt erhöhten sich die betrieblichen Aufwendungen für die Betriebsleistung um 2,6 Prozent.

Die starken Preisanstiege für Rohstoffe konnten teilweise in Form eines Teuerungszuschlages an unsere Kunden im Jahr 2022 abgefangen werden. Im vergangenen Geschäftsjahr 2023 wurden die Preise mit unseren Kunden fixiert.

Die Vorjahresprognose für das Geschäftsjahr 2023 in Bezug auf die finanziellen Leistungsindikatoren Rohergebnis (gleichbleibend) und Ergebnis nach Steuern (leicht unter Niveau 2022) wurde erfüllt.

4. Vermögenslage

Zum 31. Dezember 2023 betrug die Bilanzsumme 3.971 TEUR (-24 Prozent). Die Abnahme der Bilanzsumme resultiert hauptsächlich aus geringeren Ersatzinvestitionen in das Anlagevermögen und einem verringerten Umlaufvermögen. Hierdurch sanken die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten um 28 Prozent. Zudem verringerten sich die Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen und die Rückstellungen zum Ende des Geschäftsjahres.

Das Anlagevermögen hatte einen Anteil an der Bilanzsumme von 42,3 (38,7) %.

Das Umlaufvermögen belief sich am 31. Dezember 2023 auf 2.213 (3.079) TEUR. Die Vorräte verringerten sich um 161 TEUR auf 1.265 TEUR gegenüber dem Vorjahr. Forderungen aus Lieferung und Leistung beliefen sich auf 584 (873) TEUR. Die Flüssigen Mittel verringerten sich und hatten einen Anteil am Gesamtvermögen von 8,0 (13,5) %.

5. Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit nahm um 320 TEUR ab (578 TEUR). Stichtagsbezogen nahmen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ab und führten somit zu einem Cashflow von 289 (-158) TEUR.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich auf -183 (-602) TEUR. Der Finanzmittelbestand am Anfang der Periode von 706 TEUR verminderte sich auf 319 TEUR am Ende der Periode.

Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote betrug im Geschäftsjahr 64,3 (62,3) %, unter Einbeziehung der Verbindlichkeiten ggü. verbundenen Unternehmen. Im Bereich des Anlagevermögens betrug die Anlagenintensität 42,3 (38,7) % im Jahr 2023.

6. Risiko- und Chancenbericht

6.1 Risiken

Das Risikomanagement der Liedtke Kunststofftechnik GmbH zielt darauf ab, Risiken frühzeitig zu identifizieren, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen zu begrenzen. Zu den identifizierten Risiken gehören:

Personelle Risiken: Die Notwendigkeit, offene Stellen adäquat zu besetzen, stellt ein bedeutendes Risiko dar. Wir mindern dieses Risiko durch unsere Positionierung als attraktiver und vertrauenswürdiger Arbeitgeber.

Wirtschaftliche und konjunkturelle Risiken: Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland, beeinflusst durch die Energieabhängigkeit und externe Wirtschaftsfaktoren, bleibt ein kritisches Risiko. Der internationale Währungsfonds und die Weltbank bewerten diese Entwicklung negativ.

Wir haben in eine redundante und flexible IT-Infrastruktur investiert. Trotzdem bestehen geringfügige Risiken für Systemausfälle, die unsere Geschäftsprozesse beeinflussen könnten. Wir sind jedoch darauf vorbereitet, diese Auswirkungen zu minimieren.

Kundenabhängigkeit: Unser Erfolg hängt stark von der Zufriedenheit und Loyalität unserer Kunden ab. Um dieses Risiko zu mindern, fokussieren wir auf exzellente Kundenbetreuung.

Markt- und Technologieveränderungen: Rasche Veränderungen könnten unsere Marktposition gefährden.

Regulatorische Risiken: Änderungen in der Gesetzgebung könnten operative Anpassungen erforderlich machen.

Umweltrisiken: Klimawandel und strengere Umweltauflagen könnten zu zusätzlichen Herausforderungen führen.

6.2 Chancen

Neben den Risiken ergeben sich auch bedeutende Chancen, die es zu nutzen gilt:

Arbeitgeberattraktivität: Unsere Bemühungen, ein bevorzugter Arbeitgeber zu sein, ermöglichen es uns, talentierte Mitarbeiter zu gewinnen und dadurch unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.

Nachhaltigkeit: Unser Engagement für ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit bietet nicht nur die Möglichkeit, Kosten zu senken und Umsätze zu steigern, sondern verbessert auch unsere gesellschaftliche Wahrnehmung und Reputation.

Diversifikation: Durch die Erweiterung unseres Geschäftsmodells können wir Risiken besser streuen und neue Marktsegmente erschließen.

Eine agile Unternehmensführung ermöglicht es uns, schnell auf Marktveränderungen zu reagieren. Dies ist essenziell, um die Herausforderungen und Chancen erfolgreich zu nutzen. Unsere Fähigkeit, uns an veränderte Bedingungen anzupassen, wird maßgeblich zu unserem Erfolg beitragen.

7. Prognosebericht

Im Zuge der Überwindung der Lieferengpässe der vergangenen Jahre stehen nunmehr verstärkt Basisfahrzeuge zur Verfügung, wie Bernd Löher, der Präsident des CIVD, verlautbaren ließ. Bei Wohnwagen verzeichnete man in Deutschland einen Rückgang der Neuzulassungen um 10,5% und in Europa um 10,9%. Dieser Trend spiegelt nach Aussage des Branchenverbands CIVD eine zunehmende Verunsicherung wider, insbesondere bei Familien und jüngeren Konsumenten, bedingt durch steigende Lebenshaltungskosten, hohe Zinsen und eine generelle Unsicherheit in der Planung. Generell werden Freizeitfahrzeuge häufiger gemietet

Für 2024 erwartet die Geschäftsleitung der LKT einen Rückgang des Rohergebnisses um etwa 15% und ein Ergebnis nach Steuern, das 80% des Vorjahresniveaus entspricht. Dies wird hauptsächlich durch anhaltend hohe Preise aufgrund von Inflation, insbesondere bei Betriebsstoffen, und deutlich höhere Energiekosten infolge neuer Verträge beeinflusst. Zusätzlich dürften steigende Personalkosten aufgrund der angespannten Lage am Arbeitsmarkt zu Buche schlagen.

Für das Geschäftsjahr 2024 ist eine Ersatzinvestition von etwa 900 TEUR in der Abteilung Verformung vorgesehen. Das Rohergebnis von Januar bis März 2024 lag um etwa 13% unter dem des Vorjahres.

Die weitere Entwicklung der LKT bleibt aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Unsicherheiten schwer vorhersehbar.

 

Markt Indersdorf, den 18.04.2024

Thomas Fischl Geschäftsleitung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.678.187,00 2.020.329,41
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.195,00 15.070,00
II. Sachanlagen 1.675.992,00 2.005.259,41
1. technische Anlagen und Maschinen 1.345.541,00 1.676.816,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 330.451,00 296.748,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 31.695,41
B. Umlaufvermögen 2.212.601,23 3.078.868,73
I. Vorräte 1.265.016,03 1.426.232,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 628.163,99 946.918,03
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 23.486,73 16.942,40
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 319.421,21 705.718,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 80.104,36 123.299,43
Aktiva 3.970.892,59 5.222.497,57

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 60.000,00 51.129,19
I. Gezeichnetes Kapital 60.000,00 51.129,19
II. Jahresüberschuss 0,00 0,00
B. Rückstellungen 269.977,38 348.827,42
C. Verbindlichkeiten 3.640.915,21 4.822.540,96
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.016.609,32 1.405.399,66
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 361.058,32 388.790,34
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 655.551,00 1.016.609,32
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.491.981,82 3.203.737,20
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.491.981,82 3.203.737,20
3. sonstige Verbindlichkeiten 132.324,07 213.404,10
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 132.324,07 213.404,10
Passiva 3.970.892,59 5.222.497,57

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.069.324,26 11.978.055,14
2. Personalaufwand 3.991.058,88 3.711.303,32
a) Löhne und Gehälter 3.154.677,91 3.053.475,05
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 836.380,97 657.828,27
davon für Altersversorgung 27.915,40 25.860,29
3. Abschreibungen 509.182,73 625.161,45
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 509.182,73 625.161,45
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.227.386,57 4.120.810,53
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.231,62 1.675,96
davon aus verbundenen Unternehmen 3.592,60
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 82.365,98 102.874,82
davon an verbundene Unternehmen 72.081,04 87.597,80
7. Ergebnis nach Steuern 3.263.561,72 3.419.580,98
8. sonstige Steuern 682,00 682,00
9. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 3.262.879,72 3.418.898,98
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Liedtke Kunststofftechnik GmbH hat ihren Sitz in Markt Indersdorf und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 61563) eingetragen.

Der Jahresabschluss der Liedtke Kunststofftechnik GmbH wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch genommen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Die Gegenstände des Vorratsvermögens werden gemäß dem strengen Niederstwertprinzip nach § 253 Abs. 4 HGB mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Notwendige Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zum Jahresabschluss

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist dem nachfolgenden Anlagespiegel zu entnehmen.

Anschaffungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 313.485,37 995,00 1.326,00 0,00 313.154,37
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 313.485,37 995,00 1.326,00 0,00 313.154,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 223.112,80 0,00 0,00 0,00 223.112,80
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.529.688,18 78.336,44 376.710,47 30.390,50 7.261.704,65
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.327.910,13 86.835,29 249.526,28 23.200,50 1.188.419,64
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 31.695,41 91.590,75 69.695,16 -53.591,00 0,00
Summe Sachanlagen 9.112.406,52 256.762,48 695.931,91 0,00 8.673.237,09
Summe Anlagevermögen 9.425.891,89 257.757,48 697.257,91 0,00 8.986.391,46
Abschreibungen
Nettobuchwerte
Stand am 01.01.2023 Zuführungen Abgänge Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 298.415,37 13.870,00 1.326,00 310.959,37 2.195,00 15.070,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 298.415,37 13.870,00 1.326,00 310.959,37 2.195,00 15.070,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 223.112,80 0,00 0,00 223.112,80 0,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.852.872,18 419.796,94 356.505,47 5.916.163,65 1.345.541,00 1.676.816,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.031.162,13 75.515,79 248.709,28 857.968,64 330.451,00 296.748,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 31.695,41
Summe Sachanlagen 7.107.147,11 495.312,73 605.214,75 6.997.245,09 1.675.992,00 2.005.259,41
Summe Anlagevermögen 7.405.562,48 509.182,73 606.540,75 7.308.204,46 1.678.187,00 2.020.329,41

2. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Beträge für Gewährleistungen (EUR 158.700,00), Urlaub und Überstunden (EUR 54.102,05), für Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 24.000,00) sowie Sonstige (EUR 33.175,33).

3. Verbindlichkeiten

Bei den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 2.491.981,82 handelt es sich zugleich um Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren bestehen nicht.

4. Haftungsverhältnisse

Sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag für Mietverpflichtungen in Höhe von ingsesamt EUR 3.420.000,00, welche die nächsten 5 Jahre betreffen und alle gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen.

Zur Absicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zugunsten der finanzierenden Kreditinstitute Sicherungsübereignungen diverser Maschinen, eine Globalzession von A - Z sowie zusammen mit der Gesellschafterin eine gesamtschuldnerische Bürgschaft über EUR 210.000,00 zugunsten des verbundenen Unternehmens DSI Dieter Schneider Immobilienverwertung GmbH.

IV. Sonstige Angaben

1. Zahl der Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt 2023 wurden 93 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt, davon 12 Angestellte und 81 gewerbliche Arbeitnehmer.

2. Gesellschaftsorgane

Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der Liedtke Kunststofftechnik GmbH durch den Geschäftsführer:

- Thomas Fischl, Kaufmann

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Hinsichtlich der Anhangsangabe nach § 285 Nr. 9a HGB macht die Gesellschaft von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

3. Ergebnisverwendungsvorschlag

Mit der DSH Dieter Schneider Holding GmbH wurde am 27.12.1990 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Die Gewinnabführung erfolgt gemäß § 3 Ziff. 1 dieses Vertrages.

 

Markt Indersdorf, den 18.04.2024

Thomas Fischl, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Liedtke Kunststofftechnik GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Liedtke Kunststofftechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Liedtke Kunststofftechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Augsburg, 29. April 2024

O&P GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wolfgang Leeb, Wirtschaftsprüfer

Stefan Biechele, Wirtschaftsprüfer

Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Wir weisen darauf hin, dass aufgrund der Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen der Jahresabschluss gegebenenfalls nur teilweise offengelegt wird.

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