Eheleute Anjaf-Abroudi Franz-Böres-Str. 7 eGbR
Same addressWholesale of paint and varnish
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Sascha Marquardt since 10/20/2025 | Procura |
Karolin Schwarz since 10/20/2025 | Procura |
Nicolas Wettstein since 4/30/2024 | Procura |
Olaf Keller since 4/30/2024 | Managing Director |
Kai Brühl since 11/6/2023 | Procura |
Maximilian Johannes Glasl since 5/12/2023 | Procura |
Mirela Radoncic since 8/24/2022 | Managing Director |
Jens-Daniel Florian-Jansen since 8/9/2022 | Managing Director |
Jochen Wörz since 3/2/2021 | Procura |
Johannes Behrends since 3/2/2021 | Procura |
Sebastian Linck since 2/14/2020 | Procura |
Andreas Jonas since 2/14/2020 | Procura |
Jens Michael Klawun since 2/14/2020 | Procura |
Steffen Topf since 2/14/2020 | Procura |
Philipp Karl Gunther Gießen since 2/14/2020 | Procura |
Stefan Pleyer since 7/3/2019 | Procura |
Stefan Roth since 11/12/2018 | Procura |
Panagiotis Laspas since 3/1/2017 | Procura |
Thomas Panzenböck since 3/10/2016 | Procura |
Udo Pana Kina since 2/12/2016 | Procura |
Markus Reiner since 10/22/2015 | Procura |
Anton Drianis since 10/22/2015 | Procura |
Birgit Baur since 7/29/2014 | Procura |
Ralf Jörg Packschies since 3/6/2013 | Procura |
Hans Georg Strasser since 3/6/2013 | Procura |
Hanns-Christian Scheibe since 3/6/2013 | Procura |
Michael Axmann since 2/7/2012 | Procura |
Uwe Heimler since 2/7/2012 | Procura |
Christoph Stephan Aicher since 2/7/2012 | Procura |
Bernd Eiser since 2/7/2012 | Procura |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Marsh & McLennan Europe S.à r.l. | 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Marsh GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023GRUNDLAGEN DER GESELLSCHAFT Geschäftsmodell Marsh ist ein weltweit führender Industrieversicherungsmakler und Risikoberater. In über 130 Ländern stehen unsere Experten unseren Kunden bei der Umsetzung von Risiko- und Versicherungslösungen zur Seite. Marsh unterstützt seine Kunden dabei, sich in einem zunehmend ungewissen globalen Geschäftsumfeld erfolgreich zu behaupten und zu wachsen. Wir arbeiten mit Kunden jeder Größenordnung zusammen und planen, entwickeln und liefern innovative Lösungen, um Risiken besser zu bewerten und zu managen. In jede Kundenbeziehung bringen wir eine Kombination aus umfassender Marktkenntnis, branchenspezifischer Expertise, globaler Erfahrung und Teamgeist ein. Wir bieten Dienstleistungen und Speziallösungen rund um das Thema Risiko- und Versicherungsmanagement für Unternehmen, staatliche Einrichtungen, Organisationen und Privatpersonen weltweit. Seit 1871 vertrauen Kunden auf die kompetente Beratung von Marsh, um ihre Interessen am Markt durchzusetzen und sich in einer zunehmend komplexen Welt zurechtzufinden. Unsere rund 45.000 Kolleginnen und Kollegen arbeiten im Auftrag unserer Kunden: Unternehmen jeglicher Größenordnung aus allen Branchen ebenso wie Privatpersonen, multinationalen Organisationen und staatliche Unternehmen rund um den Globus. Für Marsh sind in Deutschland - inklusive der Beschäftigten von Marsh McLennan Deutschland GmbH - ca. 650 Mitarbeitende an den Standorten Baden-Baden, Berlin, Detmold, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Leipzig, München, Saarbrücken, Stuttgart und Ulm tätig. Marsh ist ein Unternehmen von Marsh McLennan (NYSE: MMC), dem weltweit führenden Beratungsunternehmen in den Bereichen Risiko, Strategie und Personal. Marsh McLennan hat einen Jahresumsatz von 22 Mrd. US-Dollar und hilft Kunden mit seinen vier Unternehmen Marsh, Guy Carpenter, Mercer und Oliver Wyman dabei, sich sicher in einem stetig dynamischen und komplexer werdenden Umfeld zu bewegen. Die Marsh GmbH fungiert als zentrale Einkaufsstelle für diverse Schwestergesellschaften hinsichtlich nicht operativer Leistungen. Aufgrund einer seit 2022 bestehenden umsatzsteuerlichen Organschaft hat die Marsh GmbH auch die Umsatzsteuer für weitere Gesellschaften der MMC-Gruppe abzuführen. Zentrale Servicedienstleistungen für die Marsh GmbH werden durch die Schwestergesellschaft Marsh & McLennan Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, erbracht. Im Schwerpunkt handelt es sich hierbei um die folgenden Servicedienstleistungen: Legal & Compliance, Human Resources, Controllership, und Financial Planning & Analysis und weitere. WIRTSCHAFTSBERICHT Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage war laut dem Statistischem Bundesamt auf im Jahr 2023 geprägt von den Folgen des Kriegs sowie die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpfen die Konjunktur. Überdies kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen hinzu. Dies spiegelt sich auch im preisbereinigten Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Jahr 2023 wider, welcher im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % gesunken ist. 1 Branchenspezifische Rahmenbedingungen Angesichts der schwierigen Rahmenbedingungen, wie beispielsweise der globalen Unsicherheiten, hat sich die deutsche Versicherungswirtschaft in 2023 positiv entwickelt und schaut mit verhaltenem Optimismus auf das laufende Jahr 2024. Die Versicherer verzeichneten 2023 in allen Bereichen ein leichtes Beitragswachstum von 0,6 Prozent auf insgesamt 224,7 Milliarden Euro. Für das aktuelle Jahr 2024 wird erwartet, dass der Sektor aufgrund steigender Nominallöhne und einer nachlassenden Inflation ein Beitragswachstum von 3,8 Prozent verzeichnen wird. Im Jahr 2023 war das Geschäft mit Lebensversicherungen aufgrund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage und der schwachen Entwicklung der realen Löhne eine Herausforderung. Diese Faktoren führten zu einer Konsumzurückhaltung, insbesondere im Einmalbeitragsgeschäft. Es war deutlich spürbar, dass Kunden vorsichtiger waren und weniger bereit waren, größere Einmalzahlungen für Lebensversicherungen zu leisten. Trotz dieser Herausforderungen entwickelten sich die laufenden Beiträge in der Lebensversicherungsbranche robust. Dies deutet darauf hin, dass Kunden weiterhin Interesse an langfristigen Versicherungslösungen haben und bereit sind, regelmäßige Beiträge zu zahlen, um ihre finanzielle Sicherheit und die ihrer Familien zu gewährleisten. Insgesamt verzeichneten die Lebensversicherer jedoch einen Rückgang der Beitragseinnahmen um 5,2 Prozent auf 92,0 Milliarden Euro. Dies ist ein deutlicher Rückgang, der die Auswirkungen der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen auf die Branche widerspiegelt. In der Privaten Krankenversicherung stiegen die Beitragseinnahmen im Jahr 2023 um 2,3 Prozent auf 48,2 Milliarden Euro, wobei 42,6 Milliarden Euro auf die Krankenversicherung entfielen (plus 1,3 Prozent) und die Beiträge in der Pflegeversicherung aufgrund von Leistungsausweitungen um 10,3 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro stiegen. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Schaden- und Unfallversicherung (Kompositbereich) ein Beitragswachstum von 6,7 Prozent auf 84,5 Milliarden Euro. Allerdings stiegen die Schadenskosten mit 12,7 Prozent deutlich stärker an als die Beiträge. Insbesondere in der Kfz-Versicherung führten gestiegene Reparatur-Kosten zu einem versicherungstechnischen Verlust von rund 2,9 Milliarden Euro. Insgesamt ging der versicherungstechnische Gewinn der Sparte um mehr als die Hälfte auf etwa 1,5 Milliarden Euro zurück. Das Versicherungsjahr 2023 verlief für den überwiegenden Teil der Industrieversicherer erneut profitabel. Während 2022 noch gestörte Lieferketten, die hohe Inflation und das niedrige Zinsniveau Unsicherheitsfaktoren waren, die die Erneuerungsrunde maßgeblich beeinflussten, beruhigte sich die Situation 2023. Neue Versicherer und MGAs (Managing General Agents) sind in den deutschen Markt eingetreten und weitere dürften kommen. Sie schaffen Möglichkeiten nicht nur auf der Preis-, sondern auch auf der Kapazitätsseite. Nach Jahren des harten Marktes haben sich die Preise zuletzt stabilisiert und die Zeichen deuten auf eine allmähliche Entspannung hin. Das schafft Planbarkeit für die kommenden Jahre und ist ein gutes Signal für die Kunden! Geschäftsentwicklung der Marsh GmbH Die Marsh GmbH befindet sich weiterhin in einem Prozess interner Veränderungen in Bezug auf die Organisationsform und Arbeitsabläufe. Diese Veränderungen sind notwendig, um den sich wandelnden Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und die Effizienz und Qualität der Dienstleistungen weiter zu verbessern. Neben einer lösungsorientierten Marktansprache, die es Marsh ermöglichte, positive Entwicklungen im klassischen Neugeschäft in nahezu allen Bereichen zu erzielen, hat im Geschäftsjahr die Stabilisierung der Prämien auf einem vergleichsweise hohen Niveau zu dem erzielten Umsatzwachstum (inkl. Bestandsveränderung) von 8,3 % beigetragen und liegt damit auch leicht über Plan. Das Jahresergebnis setzt sich wie folgt zusammen:
Vor dem Hintergrund des Wachstums der Gesamtleistung hat sich auch das operative Ergebnis planmäßig erhöht. Der positive Trend der Geschäftsentwicklung und des operativen Ergebnisses der Marsh GmbH setzt sich daher in 2023 fort. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Marsh GmbH im Jahr 2023 basierend auf einem guten Umsatzwachstum das geplante operative Jahresziel annähernd erreicht hat. Auf die einzelnen Sachverhalte bzw. Hintergründe gehen wir im Folgenden genauer ein. Ertragslage Die Marsh GmbH erwirtschaftete im Jahr 2023 einen Jahresüberschuss vor Gewinnabführung von Mio. EUR 58,8 (Vj.: Mio. EUR 36,0), der aufgrund eines seit 1. Januar 2002 wirksamen Ergebnisabführungsvertrages an die Marsh & McLennan Holding GmbH, München, abgeführt wurde. Der Anstieg um Mio. EUR 22,8 resultiert dabei - wie vorstehend dargestellt - aus allen Bereichen, wobei insbesondere das Beteiligungsergebnis aus einer um Mio. EUR 5,8 höheren Gewinnabführung der Guy Carpenter & Companies GmbH sowie Dividendenzahlungen der Marsh Spa Italien und OWL Marine Insurance Brokers GmbH von insgesamt Mio. EUR 10,2. Die Umsatzerlöse (Brutto-Umsatzerlöse abzgl. Untervermittler-Courtage) inklusive Veränderung der nicht abgerechneten Leistungen sind im Jahr 2023 um Mio. EUR 12,5 bzw. 8,3 % gestiegen, was überwiegend auf die Umsatzsteigerung bei umsatzabhängigen Policen sowie einem deutlich gestiegenen Projektgeschäft zurückzuführen ist. Das Volumen an neu hinzugewonnen langfristigen Kundenverbindungen hingegen, ist deutlich gesunken. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen neutrale Bestandteile wie Erträge aus der Auflösung aus Rückstellungen (Delta: Mio. EUR -1,8) sowie Gewinne aus der Währungsumrechnung (Delta: Mio. EUR +0,5) enthalten. Der Personalaufwand ist mit Mio. EUR 84,4 unverändert zum Vorjahr. Bei branchenüblichen Gehaltserhöhungen resultiert dies insbesondere aus der leicht rückläufigen Mitarbeiteranzahl, deutlich niedrigeren, erfolgsabhängigen Bestandteilen sowie zinsbedingt geringeren Aufwendungen für die Altersvorsorge. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um Mio. EUR 7,7 bzw. 15,1 % auf Mio. EUR 58,5 (Vj.: Mio. EUR 50,8) gestiegen. Die um neutrale Effekte und Sonderfaktoren (insb. aus Abfindungen, Wertberichtigungen und Fremdwährungsverlusten) bereinigten sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insgesamt von Mio. EUR 44,1 auf Mio. EUR 53,6 gestiegen. Neben dem allgemeinen Preisanstieg in nahezu allen Bereichen, resultiert der Anstieg im Wesentlichen jedoch aus den konzernintern zugekauften Dienstleistungen sowie den Konzernumlagen. Das Finanzergebnis belief sich auf Mio. EUR 39,4 (Vj.: Mio. EUR 20,2), wobei der Anstieg insbesondere aus unregelmäßig erfolgenden Dividendenzahlungen von Tochtergesellschaften (Mio. EUR 10,2), der Gewinnabführung der Guy Carpenter & Companies GmbH in Höhe von Mio. EUR 20,6 (Vj.: Mio. EUR 14,8) sowie einem zinsbedingt um Mio. EUR 2,5 verbessertem Zinsergebnis zurückzuführen ist. Finanzlage Das Jahresergebnis wird aufgrund des seit 2002 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Marsh & McLennan Holding GmbH, München, unverändert abgeführt. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt überwiegend aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie bei eventuellem Bedarf durch den Rückgriff auf konzerninterne Mittel, die im Rahmen des Cash-Pooling-Systems bei der MMC International Treasury Centre Ltd. zur Verfügung gestellt werden. Extern zugesagte Kreditlinien bzw. Inanspruchnahmen bestehen nicht. Darüber hinaus verfügt die Gesellschaft zum Stichtag über liquide Mittel inkl. Cashpool-Guthaben in Höhe von Mio. EUR 94,8 (Vj.: Mio. EUR 40,7). Der Saldo resultiert mit Mio. EUR 74,3 (Vj.: Mio. EUR 21,8) aus Versicherungsprämien, die an die jeweiligen Versicherungsgeber weiterzuleiten sind. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2023 um Mio. EUR 55,3 auf Mio. EUR 313,5 (Vj.: Mio. EUR 258,2) gestiegen. Dieser Anstieg resultiert im Wesentlichen aus den folgenden Sachverhalten:
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Unser Verhaltenskodex "The Greater Good", an den alle unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gebunden sind, formuliert die zentralen Grundsätze unseres Handelns. Er wurde entwickelt, um das Verständnis für rechtliche, ethische und risikobezogene Bedenken zu fördern, die bei der täglichen Arbeit aufkommen können. Der Kodex beschreibt die weitreichenden Verantwortlichkeiten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bietet einen Überblick über die wichtigsten Aspekte der Unternehmenspolitik. Umwelt Wir haben einen eigenen weltweiten Standard für Nachhaltigkeit entwickelt. Alle neuen Standorte müssen strenge Standards an Energieeffizienz, Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln und Müllvermeidung erfüllen. So nehmen wir unsere ökologische und gesellschaftliche Verantwortung wahr, um auch zukünftigen Generationen die Lebensgrundlage zu erhalten. Arbeitnehmer Gute Ausbildung, gerade im Hinblick auf den Aufbau von Nachwuchskräften, ist bei Marsh seit vielen Jahren ein wesentliches Thema der Unternehmenskultur. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, dem Bereich Aus- und Weiterbildung besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Marsh hat bewusst "Integration" (Diversity & Inclusion) als einen seiner Geschäftsgrundsätze gewählt, da Offenheit für Ideen, Erfahrungen und Hintergründe jeglicher Art unserer Meinung nach von großem Wert für Mitarbeiter, Kunden und für das gesamte Unternehmen sind. Zudem ist unser Anliegen, sehr gute und motivierte Mitarbeiter zu gewinnen bzw. auszubilden und weiterzuentwickeln. ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG Die Umsetzung des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst (FührposGleichberG) wurde in der Aufsichtsratssitzung vom 22. März 2024 festgelegt. Man hat sich darauf verständigt - entsprechend der Vorgabe des Gesetzes - folgende Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat und unter den Geschäftsführern sowie in den beiden unterhalb der Geschäftsführung angesiedelten Führungsebenen bis 31.03.2029 festzulegen:
PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Risikobericht Als Unternehmen der in den USA börsennotierten MMC-Gruppe unterliegen wir den strengen Anforderungen der amerikanischen Börsenaufsicht SEC. Hierzu zählt insbesondere auch die Einrichtung eines Kontrollsystems über die Finanzberichterstattung, deren Wirksamkeit regelmäßigen internen und externen Prüfungen unterzogen wird. Darüber hinaus erfolgt im Rahmen des monatlichen, konzerninternen Controllings eine laufende Überwachung der wirtschaftlichen Entwicklung mittels Soll-Ist-Vergleiche; unerwartete Abweichungen werden dadurch rechtzeitig erkannt und geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung können ergriffen werden. Die wesentlichen Risiken lassen sich wie folgt gruppieren:
Branchenrisiko Die Branche der Versicherungsvermittler ist abhängig von dem durch Versicherungsgesellschaften zur Verfügung gestellten Risikokapital. Dieses ist vor allem bei risikoträchtigen Industriebranchen oder Versicherungsprodukten nicht immer in ausreichendem Maß vorhanden. Zudem ist ein Teil der Umsatzerlöse, Aufwendungen, Aktiva und Passiva in geringerem Umfang den Auswirkungen von Zinsänderungen (insb. treuhänderisch verwaltete liquide Mittel) und Währungskursschwankungen ausgesetzt. Die im Bereich internationaler Risiko-, Versicherungs-, sowie Beratungsleistungen erzielten Umsätze und Aufwendungen in Fremdwährungen unterliegen Wechselkursschwankungen, die wir durch den Abschluss von Sicherungsgeschäften (Natural Hedges) minimieren. Beschaffungsrisiko Im Gegensatz zu der Entwicklung der letzten Jahre konnte man feststellen, dass sich der Versicherungsmarkt in 2023 teilweise stabilisiert hat. Zudem sind mit neuen Versicherern und MGAs weitere Marktteilnehmer in den deutschen Markt eingetreten. Hier ist damit zu rechnen, dass dieser Trend sich fortsetzt. Sie schaffen Möglichkeiten nicht nur auf der Preis-, sondern auch auf der Kapazitätsseite was das Risiko der Beschaffung von Kapazitäten reduziert. Grundsätzlich hat sich die Bereitschaft der Risikoträger auch schadenträchtige Risiken zu zeichnen aufgrund des hohen Wettbewerbs erneut verbessert. Dennoch ist eine für Risikonehmer als attraktiver einzustufende Gestaltung von Versicherungskonzepten nur in Teilbereichen möglich. Sonstige operative Risiken Vor dem Hintergrund der noch immer anhaltenden globalen Verunsicherung ist der Ausblick für das Geschäftsjahr 2024 und fortfolgende weiterhin mit Vorbehalten behaftet. Dennoch erwarten wir keine gesamtwirtschaftlichen Folgen auf unser Geschäft in größerem Umfang. Als Risikofaktor ist die Entwicklung des Welthandels, bedingt durch die anhaltenden Diskussionen um Sanktionen, Energiebeschaffung und Lieferketten sowie deren Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft einzustufen. Dennoch gewinnt das Thema Risikomanagement und damit verbunden auch das Bewusstsein, dass dies zu einer Verbesserung der Finanzsituation führen kann, in den meisten deutschen Unternehmen gerade jetzt zunehmend an Bedeutung. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Der "World Economic Outlook" (WEO), welcher vom Internationalen Währungsfond (IWF) herausgegeben wird, sagte im Januar 2024 ein globales Wirtschaftswachstum von 3,1% für 2024 und 3,2% für 2025 voraus. 2 Die Prognose liegt jedoch unter dem historischen Durchschnitt, was vor allem auf die hohen Leitzinsen der Zentralbanken und das geringe Produktivitätswachstum zurückzuführen ist. Die globale Gesamtinflation wird voraussichtlich auf 5,8% in 2024 und 4,4% im Jahr 2025 sinken. 3 Ein wichtiger Grundsatz unserer Wachstumsstrategie liegt in unserem Selbstverständnis als konsultativer Makler. Dabei steht nicht nur der Bedarf und die Vorstellungen des Kunden im Mittelpunkt, sondern es umfasst die relevanten Elemente einer Risikoberatung: strategische Planung und Entwicklung von Lösungsmöglichkeiten. Letztere reichen von der Schadenbegrenzung über die Risikofinanzierung bis hin zur Risikovermeidung. Die kaufmännische Analyse der Geschäftsrisiken anhand von betriebswirtschaftlichen Zielen und Kennziffern ergibt ein umfassendes und kostenoptimiertes Absicherungsprogramm für Unternehmen und schafft unseren Kunden einen klaren und messbaren Mehrwert. Wie bisher wird der Vertrieb in ausgewählten Bereichen weiter ausgebaut, um Neugeschäft zu generieren und bei Bestandskunden den aktuellen Versicherungsschutz zu optimieren. Darüber hinaus plant Marsh weiter in die bestehenden Geschäftsfelder zu investieren und diese sukzessive auszubauen. Um die oben genannten Unternehmensziele zu realisieren, hat die Geschäftsleitung die bestehenden Prozesse und Strukturen weiter optimiert. Die tiefe regionale Verankerung unserer Büros und damit verbunden zu unseren Kunden soll weiter ausgebaut und gestärkt werden. Parallel dazu sollen bestehende Expertise und Beratungskompetenzen in breiterem Umfang unseren Kunden, unabhängig von regionalen Gegebenheiten, zugänglich gemacht werden.
2
https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2024/01/30/world-economic-outlook-update-january-2024
(Abruf vom 11. März 2024).
Für die Entwicklung der Prämien sehen wir auf der einen Seite weiterhin die Auswirkungen der Inflation welche sich auf die Versicherungssummen und dem folgend auf die Beiträge unserer Kunden nachteilig auswirken wird. Auf der anderen Seite stellen wir einen wachsenden Wettbewerb um Marktanteile bei den Risikoträgern fest. Dies ist aus Kundensicht positiv einzuschätzen. Diese Effekte können jedoch je nach Einzelsparte unterschiedlich ausfallen. Neben den derzeit bestehenden und oben beschriebenen Risiken, die wettbewerbsbedingte Schwankungen einschließen, werden im operativen Geschäft in der nahen Zukunft keine weiteren Risiken für die Gesellschaft gesehen. Prognosebericht Durch das monatliche Controlling und die selbst auferlegte Kostendisziplin bleiben die betrieblichen Kosten und die Erträge im Fokus, um unerwartete Abweichungen rechtzeitig erkennen und durch geeignete Maßnahmen gegensteuern zu können. Für das Geschäftsjahr 2024 und darüber hinaus rechnen wir unter Berücksichtigung aller oben beschriebenen Einflüsse mit einer Steigerung der Umsatzerlöse (inkl. Bestandsveränderung) im mittleren einstelligen Prozentbereich sowie einem leicht verbesserten operativen Ergebnis.
Frankfurt am Main, den 28. August 2024 Marsh GmbH Jens-Daniel Florian-Jansen Mirela Radoncic Olaf Keller Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. RECHNUNGSLEGUNG Der Jahresabschluss der Marsh GmbH, Frankfurt am Main, eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter der Firmennummer HRB 12141 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewandt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden unverändert zum Vorjahr angewendet. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen und richten sich nach einer voraussichtlichen Nutzungsdauer (in Jahren) von
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag erfolgen nur, wenn die Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Die in den Forderungen enthaltenen Courtagen sind nach Maßgabe ihrer versicherungstechnischen Fälligkeit erfasst. Für Ausfallrisiken wurden angemessene Wertberichtigungen gebildet. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit dieser Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Bewertung der Rückstellung für Pensionen erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der so genannten "Projected-Unit-Credit-Methode" sowie der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Berechnungen basieren auf folgenden Rechnungsgrundlagen:
Die Fluktuation wird über alters- und geschlechtsabhängige Wahrscheinlichkeiten berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der Unterschiedsbetrag bei Verwendung des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Jahre (1,74 %, Vj.: 1,44 %) beträgt TEUR 28 (Vj.: TEUR 159) und ist ausschüttungsgesperrt. Vorhandenes Deckungsvermögen (ausschließlich Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen), das dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen ist und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dient, wird gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 Halbsatz 1 HGB mit den Pensionsrückstellungen verrechnet; entsprechend wird mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Auf- bzw. Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Übersteigt das Deckungsvermögen die Verpflichtung, erfolgt der Ausweis als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite der Bilanz. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben worden sind. Rückstellungen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden nicht abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit dieser Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. C. WÄHRUNGSUMRECHNUNG Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs im Zeitpunkt der Transaktion erfasst und mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen unverändert nicht. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den in der Anlage zum Anhang dargestellten Anlagespiegel. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 69 (Vj.: TEUR 65) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Pensionsrückstellungen sind mit vorhandenem Deckungsvermögen (ausschließlich Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen) gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 Halbsatz 1 HGB saldiert. Das zur Verrechnung vorhandene Deckungsvermögen (Aktivwert der Rückdeckungsversicherung) beläuft sich auf insgesamt TEUR 1.765, der Erfüllungsbetrag der Schulden beträgt TEUR 4.004. Der Zinsaufwand aus der Pensionsverpflichtung beträgt TEUR 83 (Vj.: TEUR 92). Der Ertrag aus dem Deckungsvermögen beläuft sich auf TEUR 92 (Vj.: TEUR 89). Daraus ergibt sich in der Gewinn- und Verlustrechnung ein Zinsertrag von TEUR 8 (Vj.: Zinsaufwand TEUR 3). Darüber hinaus wird der reguläre Zuführungsbetrag zu Pensionsrückstellungen im Personalaufwand ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen des Personalbereichs, ausstehende Leistungen für die Schadensfallbearbeitung nach Ablauf des Geschäftsjahres sowie Rückbaukosten und ausstehende Rechnungen bzw. Provisionszahlungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus dem Vermittlungsgeschäft sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Von den sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 11.371 (Vj.: TEUR 18.674) haben TEUR 11.316 (Vj.: TEUR 18.539) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und TEUR 55 (Vj.: TEUR 135) zwischen einem und fünf Jahren. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen unverändert nicht. Sicherheiten für Verbindlichkeiten wurden unverändert nicht gewährt. Das unterhalb der Bilanz ausgewiesene Treuhandvermögen bzw. die Treuhandverbindlichkeiten stehen im Zusammenhang mit dem Inkasso von Versicherungsprämien. Als Treuhandvermögen werden Guthaben bei Kreditinstituten aus Prämienforderungen für zwei Versicherungsgesellschaften ausgewiesen, denen Weiterleitungsverpflichtungen an die Versicherer in gleicher Höhe gegenüberstehen. E. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die Umsatzerlöse der Marsh GmbH, Frankfurt am Main, wurden - mit Ausnahme der Umsatzerlöse aus Konzerndienstleistungen (TEUR 9.266 / Vj.: TEUR 2.719) - nahezu ausschließlich im Inland erzielt und resultieren fast ausschließlich aus der Dienstleistung als Versicherungsmakler. Folgende Aufwendungen oder Erträge außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sowie periodenfremder Natur sind angefallen:
Sonstige, periodenfremde Erträge und Aufwendungen sind von untergeordneter Bedeutung. F. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für:
Die Operating Leasingverträge wurden abgeschlossen, um die Kapitalbindung zu vermindern. Nennenswerte Chancen und/oder Risiken bestehen hieraus nicht. G. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE Neben den Direktzusagen, für die Pensionsrückstellungen in der Bilanz gebildet werden, existieren bei der Marsh GmbH mittelbare Pensionsverpflichtungen, die bei der ProFund Unterstützungskasse e.V. geführt werden. Die ProFund Unterstützungskasse ist eine rückgedeckte Unterstützungskasse, bei der Mitarbeiter auf Basis des seit dem 1. Oktober 2003 gültigen Leistungsplans, der für Neuzugänge nach dem 31. Dezember 2008 geschlossen wurde, dienstzeit- und gehaltsabhängige Versorgungsleistungen erwerben. Pensionsrückstellungen werden für mittelbare Versorgungszusagen in Einklang mit Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB nicht gebildet. Zum 31. Dezember 2023 ergibt sich eine Unterdeckung in Höhe von Mio. EUR 52,3 (Vj.: Mio. EUR 54,1). Den mittelbaren Pensionsverpflichtungen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zu Grunde. Die Bewertung erfolgte auf Basis der folgenden Annahmen:
Die Risiken einer möglichen Inanspruchnahme nicht durch die bestehenden Rückdeckungsversicherungen gedeckter Verpflichtungen werden aufgrund des langfristigen Charakters der Verpflichtungen und dem aktuell wieder angestiegenem Zinsniveau als gering eingestuft. H. SONSTIGE ANGABEN a) Anteilsbesitz
b) Durchschnittlich beschäftigte Arbeitnehmer Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 647 (Vj.: 659) Angestellte beschäftigt. Diese teilen sich wie folgt auf:
c) Abschlussprüferhonorar Für das Geschäftsjahr sind Gesamthonorare einschließlich Auslagen für Abschlussprüfungsleistungen in Höhe von TEUR 90 (Vj.: TEUR 85) sowie Honorare für andere Bestätigungsleistungen in Höhe von TEUR 5 (Vj.: TEUR 5) angefallen. d) Ergebnisverwendung Der erwirtschaftete Jahresüberschuss vor Gewinnabführung wird aufgrund des seit 1. Januar 2002 wirksamen Ergebnisabführungsvertrages an die Marsh & McLennan Holding GmbH, München, abgeführt. Die Abführung umfasst dabei auch grundsätzlich ausschüttungsgesperrte Beträge. e) Mindestbesteuerung (Pillar 2) Zum Bilanzstichtag wurden die Base-Erosion-and-Profit-Shifting-(BEPS)-Pillar-2-Regelungen mit dem Mindestbesteuerungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz (MinBestRL-UmsG) in deutsches Recht überführt (Mindeststeuergesetz, MinStG), treten aber erst zum 1. Januar 2024 in Kraft. Grundsätzlich ist die Marsh GmbH im Einzelabschluss nach HGB von der Einführung betroffen. Das Thema wird auf Ebene des Jahresabschlusses der Marsh & McLennan Holding GmbH, München, analysiert und behandelt. Zum Jahresabschluss 2023 bestehen keine Auswirkungen aufgrund der neuen Gesetzgebung. f) Geschäftsführung Geschäftsführer sind bzw. waren
Die Geschäftsführer erhielten für das Geschäftsjahr Bezüge von TEUR 1.294 (Vj.: TEUR 4.091). Frühere Mitglieder der Geschäftsführung sowie ihre Hinterbliebenen erhielten im Geschäftsjahr Bezüge von TEUR 5.934 (Vj.: TEUR 42). Die Rückstellungen für Pensionen für frühere Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betragen TEUR 126 (Vj.: TEUR 145). g) Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Herr Dr. rer. pol. Joas August, Diplom Kaufmann, Pullach, Leiter Automotive OEM Team Oliver Wyman GmbH, Vorsitzender Herr Dr. Joachim Krotz, Partner Oliver Wyman GmbH, München Herr Ben Burgaezy, stellvertretender Vorsitzender, Gesamtbetriebsratsvorsitzender Marsh GmbH, Stuttgart, (Arbeitnehmervertreter) Im Geschäftsjahr 2023 betrug die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats TEUR 0 (Vj.: TEUR 0). h) Konzernverhältnisse Die Anteile der Gesellschaft werden von der Marsh & McLennan Holding GmbH, München, gehalten. Die Gesellschaft gehört damit zum Konzern der Marsh & McLennan-Gruppe. Der Abschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird in den nach US-amerikanischen Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien erstellten Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis der Marsh & McLennan Companies Inc., New York/USA, einbezogen. Abweichungen zu den Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach deutschem Recht bestehen insbesondere bei den immateriellen Vermögensgegenständen und den Pensionsrückstellungen. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz der Obergesellschaft und im Internet unter www.mmc.com/investors erhältlich und wird von der Marsh & McLennan Holding GmbH, München, im elektronischen Bundesanzeiger in englischer Sprache offengelegt; die Gesellschaft selbst erstellt keinen eigenen Konzernabschluss nach § 290 HGB.
Frankfurt am Main, den 28. August 2024 Marsh GmbH Jens-Daniel Florian-Jansen Mirela Radoncic Olaf Keller Anlagespiegel für das Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Marsh GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Marsh GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Marsh GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die im Abschnitt "ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die in Abschnitt "ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 28. August 2024 Deloitte
GmbH
Volker Schöck, Wirtschaftsprüfer Arno Böhmerle, Wirtschaftsprüfer |
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